300 Jahre Immunisierungsversuche – eine ernüchternde Bilanz

9. Februar 2026von 4,6 Minuten Lesezeit

Obwohl die Medizin seit drei Jahrhunderten auf Impfkonzepte setzt, fehlte bisher eine umfassende Darstellung der Ereignisse. Der Medizinaufklärer und –historiker Gerd Reuther hat jetzt seine Sicht der Vorgänge vorgelegt.

Wie zu erwarten, handelt es sich um eine völlige Neubewertung von Personen und deren Aktivitäten, die mit mehr als 600(!) Literaturverweisen umfangreich belegt ist (Reuther G: Riskanter Schutz. 300 Jahre Immunisierungsversuche. Engelsdorfer Verlag 2026). Von der ersten Seite an wird klar, dass es sich bei diesem Buch um keine akademisch trockene Geschichtsdarstellung handelt. Der Autor stellt Fragen, die noch keiner so gestellt hat und macht Appetit auf die Antworten. Und die werden Kapitel für Kapitel präsentiert, wobei einem immer wieder der vertraute Teppich unter den Füßen weggezogen wird: die Pockenimpfungen haben nie Epidemien verhindert, Jenners „Kuhpocken“ waren nur eine Kopfgeburt und Louis Pasteurs Tollwutimpfung war ein Schwindel.

Schon der Beginn des Impfens in der Schulmedizin wirft Fragen auf. Bis 1721 hatte man als Schutzmaßnahmen bei Infektionskrankheiten die Flucht ergriffen oder eine Absonderung Kranker vorgenommen. Menschen mit Hauterscheinungen wurden in Quarantäne geschickt oder als „Aussätzige“ in Leprosenhäuser verbannt. Impfungen waren kein Thema. Schon gar nicht mit abstoßenden Absonderungen ansteckender Kranker. Warum sollten sich alle mit einer Krankheit infizieren lassen, deren Risiko mit steigendem Lebensalter ohnehin gegen Null ging? Es waren gezielte Panikkampagnen, die in der Bevölkerung ab der Gegenreformation ein Schutzversprechen mit tödlichem Risiko salonfähig machten.

300 Jahre Blindflug

In bisherigen geschichtlichen Betrachtungen wird gerne verschwiegen, dass man die längste Zeit nicht nur mit Absonderungen kranker Menschen oder Tiere impfte, sondern bis zum Zweiten Weltkrieg keinen Wert auf eine sterile Lösung oder sterile Verabreichung legte. Niemand wusste, ob sich die behaupteten Krankheitserreger überhaupt in der Impflösung befanden und welche weiteren Keime mitverimpft wurden. Die Impfsekrete wurden oft wochenlang ohne Kühlkette transportiert und am Ort der Anwendung mit ein und derselben Lanzette Hunderten von Menschen überimpft. Bis zu 10% der Impflinge litten unter bakteriellen Infektionen.

Impfungen waren von den ersten Inokulationen von menschlichem Pockeneiter bis zu heutigen Cocktails aus Bakterientanks bei „Covid-19“ ein Blindflug. Die Botschaft von hochgereinigten Erregern oder Antigenen in steriler Lösung mit unbedenklichen Beistoffen als „Wirkverstärker“ traf nie zu. Bei jeder Epidemie versagten die Entzündungssekrete oder Retortenprodukte. Antikörper und Entzündungsreaktionen waren immer Folge verabreichter Fremdstoffe, jedoch kein Indiz eines immunologischen Lerneffekts.

Eine dauerhafte Immunität gab es nur nach überstandener Infektion. Neuerkrankungen trotz Impfungen waren an der Tagesordnung. Der Impfaufklärer Hans Werner Oidtmann hatte dies schon 1882 entlarvt: „Ununterbrochen zieht sich das Gepräge des Aberglaubens durch drei Jahrhunderte hindurch; nur sehen wir von Zeit zu Zeit die Impfer sich abquälen, dem Impfcultus ein wissenschaftliches Mäntelchen umzuhängen, welches aber bis auf den heutigen Tag stets so fadenscheinig ausfiel, dass man es besser weggelassen hätte.“i

Die Schutzversprechen wurden nach Häufigkeit der impfbaren Krankheit angepasst. War eine Krankheit sehr selten wie die Masern, wurde eine längere oder lebenslange Immunität versprochen. Bei größerem Erkrankungsrisiko mussten „Booster“ nach längstens drei Jahren erfolgen, um den Schein zu wahren. Wieso das gleiche Prinzip in seiner Wirkdauer von Erreger zu Erreger unterschiedlich funktionieren würde, kann niemand erklären. Jeder neue Versuch war ein Fehlschlag, der immer mit großem Aufwand in einen Erfolg umgeschrieben wurde. Doch wie konnten die Impflobbyisten seit 300 Jahren eine erfolgreiche Krankheitsverhütung und sogar eine Verminderung von Krankheiten vortäuschen?

300 Jahre Propaganda

Erklärbar ist dies nur – wie bei „Covid-19“ – durch eine globale Allianz der Meinungsführer. Impfungen waren von Beginn an ein Instrument der Machtausübung, das für die weltlichen und kirchlichen Protagonisten höchste Priorität hatte. Das zeigen die Pockentoten in den Herrscherhäusern und die Zwangsmaßnahmen gegen die Bevölkerung. Tatsächlicher Gesundheitsschutz ist mit Todesopfern und Zwängen unvereinbar. Die jeweiligen Medien der Zeit wurden als Sprachrohre auf Linie gebracht, um das Versagen der Schutzversprechen, die Gesundheitsschäden und Todesopfer zu vertuschen. Und natürlich fanden sich immer Influencer, die sich zu Wasserträgern der Impflobbyisten degradieren ließen.

Voraussetzung für eine Impfbereitschaft ist eine irrationale Panik vor ansteckenden Krankheiten. Diese muss kräftig befeuert werden, damit ein luftiges Versprechen Zuspruch findet. Wer Angst hat, fragt nicht, worauf Verheißungen beruhen. Daher erfolgten schon die drei größten Impfkampagnen der Geschichte vor „Covid-19“ nicht gegen häufige, sondern besonders angstbeladene Krankheiten: Pocken, Tollwut (Hydrophobie) und „Polio“. Ängste wurden von Obrigkeiten, Kanzeln und in Zeitungen jeweils massiv befeuert. Nie waren es Krankheitsbilder mit vielen Todesfällen, die Impfungen veranlassten.

Fazit

Obwohl es noch nicht um die „Covid-Impfungen“ geht, weil sie noch nicht Geschichte sind, wird nach der Lektüre des Buches klar, dass das, was wir ab 2020 erlebt haben, im Zeitraffer alle vorhergehenden Impfkampagnen nachgestellt hat. Das Buch verschafft mit der Evidenz historischer Gewissheiten eine Immunität gegen immer wieder neu aufgetischte Impfillusionen. Absolute Leseempfehlung!

Reuther G: Riskanter Schutz. 300 Jahre Immunisierungsversuche.

Referenz:

i Oidtmann HW: Geschichte der Pocken. Ein Culturkampf der Medicin. S.16; Foessen; Frankfurt/Main 1882

Bild: Gare la vaccine. Triomphe de la petite verole is a painting by which was uploaded on December 16th, 2021

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11 Kommentare

  1. K Kaefer 10. Februar 2026 um 16:05 Uhr - Antworten

    Und hier noch eine weitere, gut recherchierte Ursache dafür dass „Impfungen“ jedweder Art gerade aber nicht nur bei Kindern und Jugendlichen massive Schäden anrichten können und dies nachweislich auch tun; aller systematischen Faktenunterdrückung durch das mafiöse Killer-System zum Trotz.

    Es wird immer klarer weshalb „das System“ verzweifelt am Impfprinzip festhält. Nur so können relativ einfach und systematisch größeren Bevölkerungsanteilen Toxine verabreicht werden. Und die meisten halten ihre Oberarme freiwillig dafür hin. Noch. Und die Krankenkassen-Solidargemeinschaft oder der gemeine Steuerzahler bezahlt auch noch für ihr verfrühtes Ableben und das immense erzeugte Leid. Das ist schon das Böse in Perfektion. Hut ab, muss man sagen.

    Sicher einen separaten Artikel von Dr. Reuter oder Herrn Mayer wert:
    „Bolus Theory“.

    The Bolus Theory Series
    https://covidmythbuster.substack.com/

    Gutes Interview mit Marc Girardot durch Kevin Stillwagon hier:
    „The Bolus Theory – … a two hour word searchable interview“
    https://drkevinstillwagon.substack.com/p/the-bolus-theory?

  2. palman 9. Februar 2026 um 14:50 Uhr - Antworten

    … und nochmals mein Hinweis: – > Laut „Hochschul-Virologie“ beherbergt der SUPER-Organismus > M e N s C h < – also jeder einzelne – u.a. geschätzte „380“ Billionen (Tsd.Mrd.) VIREN und „38“ Bio. BAKTERIEN – machen allein im DARM bis zu „1-Komma-2“ KILO-Gramm aus !!??!!

    … und wären VIREN groß wie SAND-Körner (mittl. Größe), bildeten sie eine „15“ (fünfzehn) K i l o m e t e r dicke Schicht um den GLOBUS (gesamte Troposphäre) – bei BAKTERIEN wären es noch „1,5“ KM !!! – (Quelle: – „spektrum.de“ in April und Dezember „20-20“ !!!) – M E H R muß man NICHT wissen !?! ;-)))

    • palman 9. Februar 2026 um 15:02 Uhr - Antworten

      Nachtrag !!! – > VIREN halten BAKTERIEN in SCHACH < !?! – ist nämlich deren „wichtigster“ Aufenthalts- und Vermehrungs-ORT (lt. „scinexx.de“) !!! – macht ja auch Sinn !?! – Bakterien vermehren sich „so lange es eben geht“ – Viren brauchen quasi einen „Wirt“ !?! – und dank Dr. WODARG („wodarg.com“) bin Ich bis dato – logo – „un-ge-spritzt“ – also „B i o“ !?! – damals reichte Mir bereits seine HeadLine – > VIREN sind NICHT das PROBLEM – bleiben SIE besonnen < !?! ;-)))

  3. Christine 9. Februar 2026 um 12:30 Uhr - Antworten

    Ich lese grade Daniel Roytas‘ „Ist eine Erkältung ansteckend?“. Bin noch nicht durch damit, aber er beschreibt anfangs sehr ausführlich die gar nicht so einstimmige wissenschaftliche Aufnahme von Pasteurs Keimtheorie (krankheitserregende Keime über die Luft). Schon nach wenigen Kapiteln sieht man, dass diese Theorie nie bewiesen wurde und große Löcher hat. Wenn es aber gar nicht stimmt, dass es unzählige Pathogene gibt, die gesunde Zellen angreifen, dann braucht es auch keine Impfung! Und sie kann dann auch nicht so funktionieren, wie sie angeblich funktioniert.

    • K Kaefer 9. Februar 2026 um 15:45 Uhr - Antworten

      Ja, Terrain Theory aktuell ein großes Thema. Keime (germs) und Viren eignen sich zwar vorzüglich dazu den Menschen über Jahrhunderte hinweg Angst einzujagen und Gegenmittelchen und Impfungen in bester Quacksalber-Manier, natürlich durch hochwissenschaftliche Doppelblindstudien gestützt, ähm, bei Impfungen hat man das irgendwie aus Versehen leider vergessen bzw vor 150 Jahren gab’s das noch nicht, über staatlich gestützte Systeme, zur Not mit etwas Psychoterror, militärischer Unterstützung, und guter Vorbereitung durch WHO&Co., wie vor ein paar Jahren, unter’s Volk zu bringen.

      Interessanterweise basieren ein Großteil der nicht-westlichen Gesundheitsansätze (z.B. chin. TCM, aber auch Homöopathie) auf dem Bechamps-Terrain Ansatz statt das „Immunsystem“ als Schlachtfeld zu definieren, auf dem auf angreifende Bösewichte mit allen möglichen möglichst teuren Gegenwaffen zunichte gemacht werden müssen.

      Wenn es keine Keime oder Viren (im Sinne „Pathogene“) gibt, was liegt dann dem Phänomen „Ansteckung“ zugrunde? Spätestens hier schalten 90% der Leute ab und schauen lieber nach was heute Abend im Fernsehn läuft, frei nach David Icke.

      Einfach mal „grundzüge des béchamps terrain ansatzes. wie funktionert dann „contagion“ wenn viren oder keime nicht dafür verantwortlich sind“ bei perplexity oder alter.systems reinkopieren.

  4. VerarmterAdel 9. Februar 2026 um 12:00 Uhr - Antworten

    „300 Jahre Blindflug“ oder 300 Jahre Betrug? Wer will denn die Menschheit massiv reduzieren und hat seit rund 300 Jahren das absolute Sagen?

  5. local.man 9. Februar 2026 um 11:24 Uhr - Antworten

    Das Buch und der Artikel bestätigen eher, das Wirkungen von Impfungen sogut wie nicht existieren, zumindest nicht die „Guten“, sondern wenn dann negative Auswirkungen, weil es mehr eine Vergiftung darstellt als eine Schutzmaßnahme.. Dies wird nur daraus gemacht.

    Schaut man sich einen Zeitverlauf an und wie die Krankheiten zurückgegangen sind, dann sieht man, die Spritzen waren es nicht, es waren die unschädlicheren Lebensumstände in erster Linie Sauberkeit, aber vor allem auch Sauberkeit im Inneren durch besseres Wasser und bessere Ernährung.

    Und hier schliesst sich wieder der Kreis, der die Wahrheit, warum wir so viele Krankheiten haben, aufdeckt.. Die meisten Krankheiten kommen nicht durch böse Alienviren, wir sehen nur die Auswirkungen einer schlechten Ernährungsweise…
    Je mehr man sich an die natürliche Ernährung hält und diese nicht vergiftet ist, genmanipuliert ist, oder mit schädlichen Bakterien versetzt sind, die nicht in unser System gehören, desto gesünder sind wir auch und das bis ins hohe Alter..
    Das wir aber essen und trinken, sind massiv viele Industrieprodukte und sie sind immer stark erhitzt, also verändert und abgetötet und unser Körper braucht lebendige Dinge um selbst Leben erzeugen zu können.

    Und es geht ja noch weiter.. Was hat der Menschenfreund Bill Gates schon mal anklingen lassen?
    Mikrobiom.. Also Bakterien in unseren Därmen z.B.
    Daran wird also geforscht.. Man will uns krank machen über die Nahrung, um dann wirklich eine Epidemie auslösen zu können und die Gegenmittel liegen parat..
    Unsere Bakterienstämme im Darm vor allem Dickdarm, werden zerstört/ersetzt mit veränderten Bakterien, die in uns dann Schäden anrichten, idR. sind es deren Ausscheidungen, wenn sie den Nahrungsbrei fressen, die die Probleme auslösen. Und dann liegst du da, als halb Toter und nur die Mittelchen der Verursacher dieser Probleme helfen dir und unterdrücken dann die schädlichen Bakterien, aber richtig los wird man sie nicht mehr.. Vor allem wennn die angebotene Nahrung diese immer wieder zuführt.

    Da bekommen die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN schon wieder ein ganz anderes Gesicht. Eine Ziel dieser Agenda ist ja die Kontrolle über die Nahrungsmittel dieser Welt zu bekommen, um dann was damit zu tun? Das geht ja alles weit über nur giftige Nahrung hinaus, auch Hungerkatastrophen sind drin und damit Menschheitskontrolle und Populationskontrolle..
    Wenn dann die Bauern überall so langsam kaputt gehen, oder man ihr Land abkauft, sie sonst durch diese ganze Bürokratie und Subventionen unterwirft.. Das ergibt alles übergeordnet dann einen Sinn und hängt zusammen.

    Nur das bekommen wir alles nicht zu sehen. Wir werden mit kleineren Brandherden abgelenkt und sehen das größere Bild nicht.. Dabei ist der Weg vorgeplant und die Ziele stehen. Nur wir haben 0 Kontrolle über gar nichts politisch, oder eine generelle Systemordnung.
    Wir bekommen nur alles übergestülpt und die passende Story dazu durch die Schnittstelle Massenmedien..

  6. Jan 9. Februar 2026 um 10:19 Uhr - Antworten

    Nach 300 Jahren ist man dazu übergegangen, Ungeimpften die Schuld für die Erkrankung Geimpfter zuzuweisen. Das ist bis hin zu Strafgerichtsurteilen gegangen, obgleich die Substanz nicht zur Verhinderung von Übertragung zugelassen ist.

    Dass sich die Justiz da ÜBERHAUPT GAR NICHT korrigieren möchte und den Verantwortlichen Durchgriffsrechte gegen die Grundrechte erlaubt, ist ein wenig schwierig. Nicht die Kritik an der Justiz zerstört diese, sondern der völlige Irrsinn, den die sich erlauben.

    Dagegen erscheinen die letzten 300 Jahre Impfeinbildung wie ein Hort von Aufklärung und Sachlichkeit.

  7. triple-delta 9. Februar 2026 um 9:09 Uhr - Antworten

    Es gibt ein entscheidendes Gegenargument, das wie immer nicht genannt werden darf.
    40 Jahre DDR. In der DDR gab es keine privatwirtschaftliche Pharmaindustrie. Alle Gesundheitskosten wurden durch den Staat getragen. Es gab kein Profitstreben. Warum also sollte die DDR an Impfungen festhalten, wenn sie doch wirkungslos waren und nur den Pharmakonzernen Profit brachten?
    Aber die Existenz der DDR spielt ja in allen Bereichen keine Rolle. Wahrscheinlich hat es sie real nie gegeben.

    • K Kaefer 9. Februar 2026 um 10:42 Uhr - Antworten

      Zur überaus interessanten DDR-Fragestellung – Hier ein paar mögliche Gründe. Ersetze „DDR“ durch „BRD“ oder ein beliebiges anderes Land, und es stimmt fast immer.

      Machtausübung und Kontrolle über den Körper der Bürger
      In zentralistischen Regimen gilt der Körper des Einzelnen als Teil des staatlichen „Volkskörpers“. Impfprogramme sind dabei nicht medizinische, sondern biopolitische Maßnahmen — Werkzeuge zur Disziplinierung, Registrierung und Kontrolle. Der Staat konnte so demonstrieren: Wir entscheiden über euer Immunsystem, eure Kinder, eure Zukunft. Das ist die ultimative Form von Machtausübung – subtil, technisch, aber total. Wer über die Gesundheit verfügt, kontrolliert letztlich das Leben.
      Ideologische Konformität und Angst vor Abweichung
      Die DDR verstand sich als „wissenschaftlich-rationaler Staat“. Wenn ein sozialistisches Land offen gesagt hätte, dass Impfungen schaden oder wirkungslos sind, hätte das ein gigantisches ideologisches Problem geschaffen, weil Impfungen als Symbol des wissenschaftlichen Fortschritts galten.
      Impfen war in den 1960–1980er Jahren fast weltweit dogmatisch zum Zeichen moderner Medizin erhoben worden. Ein sozialistischer Staat durfte also nicht derjenige sein, der dieses Dogma sprengt – das hätte aus Sicht der SED die Glaubwürdigkeit „wissenschaftlichen Sozialismus“ zerstört.
      Internationale Imagepolitik und Einbindung in das WHO-System
      Auch die DDR war (ab 1973) Mitglied der WHO. Impfprogramme galten als Messgrößen moderner Volksgesundheit. Die DDR wollte international Anerkennung für ihre Gesundheitsversorgung – und die konnte man statistisch einfach durch Impfquoten belegen. Dass Nebenwirkungen oder langfristige Schäden nicht erfasst wurden, war politisch nützlich, weil es eine „Erfolgsgeschichte“ war, die man medial exportieren konnte.
      Abhängigkeit von westlicher pharmazeutischer Forschung
      Auch wenn es keine eigene gewinnorientierte Pharmaindustrie gab, war die DDR technologisch abhängig von westlicher Wissenschaft – einschließlich Impfstoffentwicklung. Die DDR bezog Impfstoffe oder Technologien teils aus dem Westen oder über WHO-Kooperationen (z. B. sowjetische oder WHO-empfohlene Präparate). Wenn westliche Pharmaforschung die Impfpflicht vorgab, bedeutete eine Abweichung von diesem Kurs eine Außenseiterrolle, die die DDR riskierte zu verlieren. Somit arbeiteten DDR und westliche Pharmaindustrie in dieser Hinsicht objektiv zusammen, auch wenn kein direkter Profit floss.
      Kollektivistische Gesundheitsideologie
      Der Marxismus-Leninismus stellte stets das Kollektiv über das Individuum.
      Impfungen galten als „klassenbewusste Gesundheitsmaßnahme“, die dem Schutz der Allgemeinheit diente – auch wenn der Einzelne litt. Individuelle Nebenwirkungen wurden durch das Prinzip „Gesamtwohl vor Einzelinteresse“ ignoriert. Damit fiel das Impfen perfekt in den ideologischen Rahmen des Sozialismus: individuelle Opfer für den Fortschritt.
      Versteckte Kooperation mit westlicher Forschung
      Es gibt Hinweise, dass manche Impfstoffe in der DDR im Auftrag westlicher Hersteller getestet wurden (ähnlich wie Medikamententests in der UdSSR oder Osteuropa). Das diente beiden Seiten: Der Westen erhielt Daten aus streng kontrollierter Bevölkerungsumgebung; die DDR erhielt Devisen oder Prestige.
      Institutionelle Selbsterhaltung
      Gesundheitsbehörden wie das Ministerium für Gesundheitswesen brauchten Legitimation. Impfprogramme boten ihnen eine klare Metrik: „Durchimpfungsrate = Erfolg“. Kritische Forschung oder ehrliche Nebenwirkungsüberwachung hätte den eigenen Apparat gefährdet – also wurde sie unterdrückt.

    • Jan 9. Februar 2026 um 11:37 Uhr - Antworten

      Bis hinein ins 19. Jhd. ist man sich in den österreichischen Tälern sehr bewusst gewesen, dass das Tal nur eine bestimmte Anzahl ernähren kann und wenn diese überschritten wird, andere abwandern müssen.

      Malthus, der ein schwieriger Ideologe war, kam 1798 heraus. Für das Haber-Bosch-Verfahren, mit dem Kohlenwasserstoffe in Dünger ungewandelt werden können, gab es 1918 den Nobelpreis. 1898 hat der Chemiker William Crookes auf den Zusammenhang Stickstoffdünger und Bevölkerungswachstum hingewiesen.

      Es muss immer klar gewesen sein, dass das Bevölkerungswachstum am Öl bzw. an Kohle hängt und wir über die natürlichen Ressourcen oder die natürliche Tragfähigkeit hinaus leben. Das lässt sich esoterisch sehen: Leben geben und Leben nehmen ist die Aufgabe der Götter. Den Willen Gottes erfüllen, heisst, sich an „seine Regeln“ halten, nicht durch Erdöl alle Grenzen überschreiten.

      Ich nehme an, man hat die Schadwirkung mit voller Absicht herbeigeführt und das vielleicht auch eugenisch begründet. Die „Elite“ hat große Menschenmassen leben lassen und auf der anderen Seite ermordet. Der Kommunismus ist da keine Ausnahme. Ich vermute dahinter eine esoterische „Selbstvergöttlichung“.

      Während die Bürger ein christliches Menschenbild pflegen, tun das wichtige Vertreter der Elite nicht. Das kann der Mainstream nicht verstehen. Epstein wäre ein Beispiel. Es hilft, etwas zur Gnosis zu lesen.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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