Wiener Symposium: Neuer Totalitarismus, Krieg, Manipulation

10. November 2025von 1,3 Minuten Lesezeit

Nächste Runde der erfolgreichen Wiener Symposien der Bürgerrechtsgruppe „Demokratie und Grundrechte“. Am Freitag diskutieren bekannte Gäste aus der kritischen Zivilgesellschaft Fragen zum „Totalitarismus neuen Typs“ und zu „Krieg und Manipulation“.

„Die Werkzeuge der Manipulation, die zur Rechtfertigung für Aufrüstung ins Feld geführt werden, reichen von andauernder Feindbildproduktion über die Zensur missliebiger Meinungen bis zur drohenden Existenzvernichtung von Oppositionellen. Neue Formen des Totalitarismus sollen die Reihen der Heimatfront schließen. Dagegen aufzutreten bedeutet, Demokratie, Menschenrechte und Sozialstaat zu verteidigen und Widerstand gegen die Kriegseuphorie zu leisten“, leitet die Gruppe um Promedia-Herausgeber Hannes Hofbauer die Veranstaltung ein.

Um 14 Uhr beginnt die Veranstaltung (Martinstraße 18, 1180 Wien) mit einem Vortrag der Schweizer Philosophin Tove Soiland. Der Titel ihres Vortrages: „Totalitarismus des liberalen Westens“. Anschließend diskutiert der Kommunikationswissenschaftler Michael Meyen das Thema: „Medien als Instrument der Manipulation oder Werkzeug der Befreiung.“

Als dritter Vortrag referiert Wolfgang Effenberger (Politologe) zum Thema: „Vom Heartland zur Hypermacht: Mackinders Welteroberungstheorie und die Doktrin ‘Win in a Complex World 2020–2040’“. Abschließend folgt eine Podiumsdiskussion mit den Gästen sowie Daniel Rieder (Aktivist aus Innsbruck), Andreas Wimmer (Aktivist aus Wien).

Der Eintritt ist frei.

Hier nochmal das ganze Programm:

Bild Demokratie und Grundrechte


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8 Kommentare

  1. Pfeiffer C 10. November 2025 um 19:04 Uhr - Antworten

    „Die Werkzeuge der Manipulation“ –

    In dem aktuellen Arschwisch (Amis Wille & Bronners Beitrag) lautet die Überschrift des bellizistischen Machwerks:

    „Militärexperte Gady: „Österreich wäre ein attraktives Ziel für einen russischen Angriff“ – ein Gespräch zwischen der militärschädeligen Ministerin und eines Militärexperten, Jahrgang 1982:

    Ein österreichischer Militäranalyst, Franz-Stefan Gady, Politikberater und Journalist. Er ist Associate Fellow am International Institute for Strategic Studies (IISS) in London und berät Regierungen sowie Streitkräfte in Europa und den Vereinigten Staaten zu Strukturreformen, organisatorischer und doktrinärer Entwicklung sowie zur Zukunft der Kriegsführung.

    Das International Institute for Strategic Studies (IISS) bezieht seine Gelder aus einer Vielzahl von Quellen, darunter hauptsächlich:

    Große Rüstungsunternehmen und Organisationen wie Airbus, Lockheed Martin, BAE Systems, Raytheon und Boeing. Darüber hinaus erhält das Institut erhebliche Mittel von Stiftungen, Regierungen (einschließlich der US-Regierung), Einzelpersonen und durch seine eigene kommerzielle Handelstochtergesellschaft, Arundel House Enterprises Limited (AHEL). 

    Wichtige Geldgeber also:
    • Industrie/Rüstungsunternehmen: Airbus, Lockheed Martin Corporation, BAE Systems, Raytheon, Boeing Company, Rolls-Royce, General Atomics Aeronautical Systems, Taylor & Francis

    Klatrtext:
    Im „Hochqualitätsmedium“ (=Eigenbeurteilung) plaudern also eine Ministerin, die erdrückende Kommunikations- und Krisenmanagementprobleme bei Reformen spiegelte/spiegelt,

    die Miseren vom Rechnungshof angezeigt kriegte/kriegt:

    Kritik an Mängeln bei Beschaffungsprozessen des Bundesheers. Vorwürfe, sie würde Prüfberichte zu Beschaffungsskandalen unter Verschluss halten, wurden ebenfalls laut.

    Plus Bredouilles bei Postenbesetzungen: Eine nicht ausgeschriebene Besetzung eines Leitungspostens im Bundesheer sorgte für Aufregung, wobei Kritiker den Verdacht von Postenkorruption äußerten.

    usw.

    führen also eine so gewickelte Ministerin und ein hundsordinärer Waffenindustrie-Lobbyist eine „offene sicherheitspolitische Debatte“ über das künftige sicherheitspolitische Schicksal unsere Operettenrepublik!

    So schauen sie also aus, „Die Werkzeuge der Manipulation“…

    • Jan 10. November 2025 um 22:52 Uhr - Antworten

      Alles Opfer!

  2. Hausmann_Alexander 10. November 2025 um 18:07 Uhr - Antworten

    Zehntausende ukrainische Soldaten sind von den Frontlinien ohne Gliedmaßen zurückgekehrt-

    Aber nicht alle diese Amputationen sind rein das Ergebnis von direkten Treffern, die auf dem Schlachtfeld erlitten wurden.

    Der Chef-Militärchirurg der Ukraine hat gesagt, dass bis zu jede vierte dieser Amputationen auf die unsachgemäße Verwendung eines einfachen medizinischen Hilfsmittels zurückzuführen ist: Tourniquets (Abbindeschnüre).

    „Ich habe eine große Anzahl von sehr hohen Amputationen bei jungen Männern gesehen, die ansonsten gesund sind – beide Beine und manchmal beide Arme. Oft kann man keine Prothese anpassen, weil die Amputationen so hoch sind“, fügte er hinzu.

    Ende des Auszuges aus:

    Warum die Truppen der Ukraine vor einer Amputationskrise stehen, Telegraph 10.11.25
    („ungeschnittene-Nachrichten“
    (englisch) .ch)

    Eine Armprothese kann bis zu 100.000$ und eine Beinprothese
    25-50.000$ kosten.

    Warum setzt man eine Abbindung
    zu hoch?

    • Hausmann_Alexander 10. November 2025 um 18:19 Uhr - Antworten

      Der Anti-Christ mit vielen Gliedmaßen?

      Band of Crusaders – Official Reveal Trailer (Game (PC, PS5 (?))

      • Hausmann_Alexander 10. November 2025 um 18:40 Uhr

        Winnie’s Hole – Official Steam Next Fest Demo Launch Trailer

        Sind diese Spiele Botschaften?

    • Jan 10. November 2025 um 23:00 Uhr - Antworten

      Das hat man denen absichtlich falsch beigebracht, um Prothesenkosten zu sparen?

      • Hausmann_Alexander 11. November 2025 um 9:13 Uhr

        Könnte sein.
        Das ist somit auch ein weitreichender Eingriff auf die Lebensqualität der Überlebenden, Familien und
        Gesellschaft.

  3. Wolliku 10. November 2025 um 16:33 Uhr - Antworten

    ….und ein Gruß vom Klimakrieg aus Belém vom COP-Festival könnte auch nicht schaden. Alles Gute nach Wien!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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