
Die große Energiekrise in Europa – Teil 1
Energiepolitik ist gegenwärtig eines der wichtigsten Themen überhaupt. Denn ohne preiswerte Energie wird unsere Industrie verschwinden und damit auch der gesellschaftlichen Wohlstand und der Sozialstaat. Dieser industrielle Zusammenbruch wurde lange vorhergesagt, jetzt sind wir mittendrin. Im folgenden Artikel soll der Weg der EU die Energie-Katastrophe dargestellt und Alternativen vorgestellt werden.
Europa und besonders Deutschland erlebt eine Wirtschaftskrise von ungeahnten Ausmaßen. Der Volkswagen-Konzern wird mindestens drei Werke schließen und tausensende Arbeiter entlassen. Ähnliche Hiobsbotschaften kommen von BMW, Bosch und von Thyssen-Krupp, wobei die Zukunft der Stahlindustrie in Deutschland überhaupt in Frage gestellt ist. Der Chemiekonzern BASF will nur noch in China und den USA neue Investitionen tätigen, aber nicht mehr in Deutschland. Das bedeutet, dass die Standorte des Unternehmens zum Beispiel in Ludwigshaften langsam auslaufen und in einigen Jahren stillgelegt sind.
1. Bedeutung der Energie für die Volkswirtschaft
Darüber hinaus gehen gegenwärtig tausende größerer oder kleinerer Unternehmen in Deutschland insolvent.
Hierbei handelt es sich nicht um die übliche zyklische Überproduktionskrise des Kapitalismus, denn in anderen Weltgegenden wuchs die Wirtschaft 2023 noch, teilweise recht stark. In China nahm das BIP um 5,25% zu, in den USA um 2,89%, in Indien um 8,15%, in Russland um 3,65% und weltweit um 3,3%. Nur in der EU, die alles ihrer selbstzerstörerischen Klimaagenda unterordnet, lag das Wirtschaftswachstum 2023 bei 0,4% und Deutschland rutschte sogar in die Rezession mit einem Minuswachstum von -0,3%.
Noch deutlicher wird diese Entwicklung bei der Industrieproduktion. Sie wuchs 2023 in China um 4,2% und in Russland um 7%. In der EU wuchs sie um 0,5% und in Deutschland sank sie um -0,7%, die Energieerzeugung sogar um -15,0 %. Hier zeigt sich unter anderem die Abschaltung der letzten Kernkraftwerke im April dieses Jahres.
Hohe Energiepreise führten 2023 zu einem Rückgang der energieintensiven Produktion in der EU:[1]
| Branche | Veränderung 2023 in % |
| Dünger | -40 % |
| Aluminium | -10 % |
| Stahl | -10 % |
| Zement, Glas, Keramik, Maschinenbau und Lebensmittelverarbeitung | -8 % |
Der Gasverbrauch entwickelte sich 2023 wie folgt:[2]
| Land | Veränderung 2023 in % |
| Finnland | -42 % |
| Baltische Staaten | -35 bis -24% |
| Deutschland | -16% |
| Frankreich | -14% |
Faktisch konnte das russische Gas nicht ersetzt werden. Haupursache für den geringeren Gasverbrauch ist ein Einbruch der Industrieproduktion.
Preiswerte Energie ist ein wichtiger Standortfaktor für Industrie. In den USA und China kostet Energie nur ein Viertel so viel wie in Deutschland. Die Folge sind Insolvenzen der deutschen Industrie und ihr Exodus entweder in die USA oder nach China.
Der harte internationale Wettbewerb dauert an. Es gibt keine Zollgrenzen um Europa. Zudem besteht eine hohe Exportabhängigkeit der europäischen und insbesondere der deutschen Industrie. Das heißt, ein großer Teil ihrer Profite wird auf dem Weltmarkt realisiert.
Wenn die Energiepreise nicht sinken, dann versuchen Kapitalvertreter, andere Produktionsfaktoren zu verbilligen wie den Arbeitslohn. Dies sind die Hintergründe der jüngsten Angriffe der Union und der FDP auf das Bürgergeld. Deutschland und die EU werden damit zum Niedriglohnstandort. Löhne nach Kaufkraftparität sind in China und Russland teilweise schon höher als in Deutschland und sie steigen in diesen Ländern jährlich weiter an. Genau deswegen verlassen die besser ausgebildeten Menschen Deutschland und Flüchtlinge, die nicht oder nur mit großer Anstrengung in den Arbeitsmarkt zu integrieren sind, strömen ins Land.
Habeck und die Grünen haben Energie bewusst verteuert, um den Industriestandort Deutschland zu zerstören. Hiermit wollen sie vorgeblich das Klima retten. Tatsächlich aber folgen sie vermutlich einer ganz anderen Agenda.
2. Verlauf der großen Energiekrise
Zwar verteuerte sich der elektrische Strom für die Verbraucher seit dem Erneuerbare-Energien-Gesetz aus dem Jahr 2000 und dem Atomausstieg kontinuierlich, aber der Beginn der großen Energiekrise in Deutschland und der EU kann ziemlich genau bestimmt werden.
Aus der untenstehenden Grafik ergibt sich, dass sich der Haushaltsstrompreis seit dem Jahr 2000 verdreifacht hat. Er lag damit weit über der Inflationsrate. Die größten Sprünge machte der Strompreis zwischen 2021 und 2023. Er stieg von Indexzahl 232 auf Indexzahl 329.

Entwicklung des Haushaltsstrompreises in Deutschland ab dem Jahr 2000 (blau) im Vergleich zur Steigerung der Lebenshaltungskosten (orange).[3]
Die Corona-Lockdowns in den Jahren 2020 und 2021 führten zu einem weltweiten Einbruch in der Industrieproduktion und beim Energieverbrauch.
Als in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 nach dem Ende des Megalockdowns am 30. Juni 2021 die Industrieproduktion langsam wieder anstieg, stellte sich heraus, dass die deutschen Energieversorger zu wenig Gas aus Russland eingekauft und sich die Gasspeicher gefährlich gelehrt hatten. Sie weigerten sich strikt, diesen Fehler zu korrigieren. Als Folge verdoppelte sich 2021 der Großhandelspreis für Erdgas und zwar auf ungefähr 100 Euro pro MWh. Das war lange vor dem Ukrainekrieg.[4] Nach dem Kriegsausbruch in der Ukraine 2022 und noch vor der Liefereinstellung durch Gazprom über Nordstream 1 schnellte dieser Preis spekulationsbedingt auf bis zu 350 Euro pro MWh hoch. Jens Berger kommt zu der Schlussfolgerung, dass die hierdurch verursachte Gasmangellage genauso von der Regierung gewollt war.[5] Seitdem ist eine sehr volatile und durch wiederkehrende Spekulationattacken geprägte Preisbildung für Erdgas zu beobachten.
Im Laufe des Jahres 2021 legten die europäischen Staaten pandemiebedingt zahlreiche Kohlekraftwerke still. Die EU erhöhte den CO2-Preis ohne jede öffentliche Diskussion um 400%. Abgedeckt wurde dieser Anschlag auf unseren Wohlstand durch das Lärmen der Pandemie.
Dadurch verdreifachte sich der Strompreis bei Kohlekraftwerken und er erhöhte sich bei Gaskraftwerken immer noch um 40%.[6]

Preisentwicklung der CO2-Zerntifikate[7]
Als Folge dieser Entwicklung schossen auch die Börsenstrompreise 2021 in die Höhe, wie unten stehende Grafik zeigt:

Strompreisentwicklung in Deutschland 2021[8]
Die Strompreise erhöhen sich durch CO2-Zertifikate bei 80 €/t CO2 um:
| Strompreis vor Zertifikatenhandel in € Cent / kwh |
Aufpreis durch Zertifikat in € Cent / kwh |
Aktueller Strompreis in € Cent / kwh |
|
| Braunkohlekraftwerk | 3,0 | +7,4 | 10,4 |
| Steinkohlekraftwerk | 4,5 | +5,9 | 10,4 |
| Gaskraftwerk GUD | 6,5 | +3,7 | 10,2 |
| Kernkraftwerk | 2,5 | +0,0 | 2,5 |
Allein durch den europäischen Zertifikatenhandel haben sich in 2021 die Strompreise für konventionelle Kraftwerke verdoppelt bis verdreifacht. Quelle: Fritz Vahrenholt: Newsletter 03/2024[9]
Zwischen 2021 und 2023 wurden auch die letzten 6 deutschen Kernkraftwerke stillgelegt, was aufgrund des preistreibenden Merit-Order-Prinzips die Strompreise noch einmal stark ansteigen ließ.
Das von der EU ihren Mitgliedsstaaten auferlegte Merit Order-Prinzip sieht vor, dass Stromproduzenten in der Reihenfolge ihrer Gestehungskosten aufgereiht werden, vom preiswertesten bis zum teuersten Kraftwerk. Hier kommen zunächst die „Erneuerbaren“, weil bei ihnen aufgrund einer politischen Entscheidung die Gestehungskosten schlankweg auf Null gesetzt wurden, dann die Kernkraftwerke, die Braunkohlekraftwerke, die Steinkohlekraftwerke und schließlich die Gaskraftwerke. Das Kraftwerk mit den höchsten Gestehungskosten, das in einer aktuellen Situation gerade noch benötigt wird, bestimmt den Preis. Alle Anbieter, die preiswerter produzieren, können Extraprofite realisieren.
Durch den Wegfall der Kernkraftwerke muss sehr viel häufiger die nächstteure Kraftwerkskategorie aktiviert werden, hier die besonders teuren Gaskraftwerke, wie man in der unten stehenden Grafik erkennen kann. Allein dadurch kann sich der Strompreis verdoppeln.

Beispiel für Merit Order[10]
Der Anfang 2024 leicht sinkende Strompreis ist keinesfalls auf die Abschaltung der Kernkraftwerke zurückzuführen, wie die Grünen behaupten, sondern Folge der Deindustrialisierung Deutschlands. Denn mit der wegfallenden Industrie sinkt die Nachfrage nach CO2-Zertifikaten. Sollte es deshalb zu einer Produktionszunahme kommen, steigt der Preis der CO2-Zertifikate wieder und damit der Strompreis. Ein solcher Aufschwung wäre also nur ein Strohfeuer.
3. Sind Erneuerbare die Lösung?
Die EU will mit ihrer CO2-Bepreisung Menschen und Industrie zwingen, auf „Erneuerbare“ Energien, also Wind und Sonne umzustellen, wo diese würgenden CO2-Preise nicht anfallen. Schließlich heißt es, „Sonne und Wind schicken keine Rechnung“ oder „Die Energiewende wird für jeden Bürger im Monat so teuer, wie eine Kugel Eis“ und was der grünen Propaganda noch so einfällt. Sind Erneuerbare also die Lösung?
Die Wirklichkeit sieht ganz anders aus: Wenn man die Systemkosten berücksichtigt, sind die erneuerbaren Energien Wind und Solar exorbitant teuer. Sie zerstören zudem unsere Umwelt.
Um die Energieversorgung Deutschlands vollständig auf Erneuerbare umzustellen, müssten zahlreichen weiteren Windkraft- und Photovoltaikanlagen gebaut werden. Damit steigt auch die EEG-Umlage. Die Kosten betragen gegenwärtig 11 Milliarden Euro pro Jahr.
Der notwendige Ausbau des Stromnetzes beträgt im Bereich Hochspannung 2000 Kilometer, bei der Mittelspannung 520.000 Kilometer und der Niederspannungsnetze 1,5 Millionen Kilometer.
Wegen der zahlreichen Dunkelflauten besonders im Winter muss ein zweiter Kraftwerkspark für 80 Gigawatt vorgehalten werden, was irre teuer ist insbesondere im Bereich Personal und Instanthaltung. Als Reservekraftwerke sollen zunächst bis 2030 für 21 GW Gaskraftwerke gebaut werden. Bisher steht nur ein solches Gaskraftwerk für 125 MW. Für 21 GW müssten 168 solcher Kraftwerke gebaut werden. Die Kosten betragen 60 Milliarden Euro. Dafür gibt es aber bis heute keine Investoren, keine Planfeststellungsverfahren und keine Standorte.
Habecks Plan für grünen Wasserstoff würde die Stromkosten noch einmal stark ansteigen lassen. Danach wird Überschussstrom durch vier Umwandlungen, also Elektrolyse, Verdichtung, Methanisierung und Rückverstromung geschickt, was den Wirkungsgrad absacken lässt. Die Kosten betragen in diesem Fall 171 Euro pro Megawattstunde plus Spekulationsgewinne.
Die durch die Erneuerbaren ausgelöste Zahl der Handeingriffe oder Redispatchmaßnahmen in das Stromnetz stieg von 5 im Jahr 2000 auf 22.000 im Jahr 2022. Jeder Handeingriff birgt das Risiko des katastrophalen Blackouts. Redispatchmaßnahmen kosten inzwischen 5 Milliarden Euro pro Jahr; ein Betrag, der weiter steigen wird.
Mit der zwangsweisen Umstellung von Verbrennern auf E-Autos und dem Wärmepumpenzwang wird die Stromnachfrage mindestens um ein Drittel ansteigen und dies bei unzureichender und stark schwankender Stromversorgung durch die Erneuerbaren. Die Gefahr von Stromabschaltungen ganzer Stadtteile oder Städte bei einer Strommangellage steigt rapide. Dabei handelt es sich um so genannte Brownouts. Diese sind einem katastrophalen Zusammenbruch des Stromnetzes, einem so genannten Blackout, allerdings noch vorzuziehen. Denn es würde Monate oder gar Jahre dauern, bis das Stromnetz wiederhergestellt ist, wenn das überhaupt noch möglich ist. In diesem Fall wäre die menschliche Zivilisation akut bedroht (siehe unten).
Der Energieexperte Manfred Haferburg hat die Kosten der Energiewende berechnet:
| Maßnahme Energiewende | Kosten |
| Netzausbau Höchstspannung (bis 2035) | 209 Milliarden |
| Verteilernetz Mittel- und Niederspannung (bis 2032) | 42 Milliarden |
| 9.700 Kilometer Wasserstoffautobahnen | 20 Milliarden |
| 80 Wasserstoffready Gaskraftwerke | 60 Milliarden |
| Stromnetzkauf Tennet | 20 Milliarden |
| Staatlicher Zuschuss Netzentgelt pro Jahr | 5,5 Milliarden |
| Heizungszwangsgesetz | 600 Milliarden |
| EEG-Umlagekonto ab 2024 pro Jahr | 11 Milliarden |
| Brückenstrompreis Industrie pro Jahr | 12 Milliarden |
| Redispatch pro Jahr | 5 Milliarden |
| Umstellung der gesamten Wirtschaft auf den Energieträger Wasserstoff | „Phantastilliarden“ |
Quelle: Manfred Haferburg: (Des)illusion, Corona-Ausschuss, 27.02.2024, ab 50:00 Min[11]
Haferburg kam mindestens auf eine Billion Euro, Vahrenholt sogar auf 2 Billionen. Das wären etwa 50% des deutschen BIP. Deutschland hat bereits 500 Milliarden Euro für die Energiewende ausgegeben und trotzdem die höchsten Energiepreise der Welt.
Hinzu kommen katastrophale Umweltschäden durch Windräder und Solarparks. Da die besten Windstandorte bereits abgegrast sind, werden Windkraftanlagen nun bevorzugt in Wäldern aufgestellt, darunter auch im Reinhardswald in Nordhessen, der mit seinen knorrigen, Jahrhunderte alten Eichen auch als Grimms Märchenwald bekannt war. Selbst die Teile des Waldes, die noch stehen, sind durch Verlärmung, Infraschall und Zerstörung des Landschaftsbildes negativ betroffen. Aber das kümmert die fanatischen Grünen bekanntlich nicht im Geringsten.
Der Flächenverbrauch der Erneuerbaren ist gigantisch. 2022 gab es 30.000 Windräder sowie mindestens 1,8 Millionen meist kleine Solaranlagen in Deutschland. Um die gesamte Primärenergie durch »Erneuerbare« zu erzeugen, wie von den Grünen geplant, müssten sie auf 435.000 Windräder und 26 Millionen Solaranlagen erhöht werden. Auf jedem Quadratmeter Deutschlands, auch in den Städten, in Seen und an Gebirgshängen, würden dann im Schnitt 1,2 Windräder stehen.[12]
4. Ist Erdgas aus Russland die Lösung?
Insbesondere Sahra Wagenknecht fordert zuweilen in Pressestatements, weniger in Wahlprogrammen, den Gasbezug aus Russland wiederaufzunehmen, um so die Energiekrise zu lösen. Wie realistisch ist das?
Im Jahr 2020 importierte Deutschland 80,439 Milliarden Kubikmeter Erdgas. Der Anteil Russlands am deutschen Gasimport lag bei 65% oder 52,5 Milliarden Kubikmeter.[13] Der größte Teil wurde über Nordstream 1 transportiert. Wie folgender Grafik zu entnehmen ist, wurde das russische Gas nicht ersetzt, sondern der Gasverbrauch eingeschränkt:

Gasimporte Deutschlands von 2022 bis 2024 [14]
Dies insbesondere, weil energieintensive Industrien ihre Produktion weitgehend eingestellt haben. Nach einer massiven Preissteigerung infolge von Spekulationsattacken 2022 fiel der Gaspreis 2023 wegen der beginnenden Deindustrialisierung Deutschlands und dem geringeren Bedarf auf den Vorkriegsstand, um nun aber langsam wieder zu steigen.
Eine von vier Leitungen der Nordstreampipeline ist noch intakt. Eine Inbetriebnahme dieser Leitung könnte die Gasversorgung in Deutschland verbessern, den Gaspreis stabilisieren und das Vertrauen der Industrie in den Standort stärken. Allerdings reicht einer von vier Strängen einfach nicht aus, um den Gaspreis wesentlich zu senken. Drei Leitungen von Nordstream sind wegen Korrosion wohl irreparabel zerstört und müssten völlig neu gebaut werden. Es gibt aber keine Garantie, dass die USA diese nicht erneut sprengen. Unter diesen Bedingungen wird kein Konzern und keine Bank in Vorleistung gehen und diesen Bau finanzieren. Der deutsche Staat müsste da mit zig Milliarden Euro einspringen.
Laut den Planungen der alten Bundesregierung unter Angela Merkel sollte preiswertes russisches Gas als Backup für die Erneuerbaren und zur Abdeckung der Spitzenlast genutzt werden. Was aber nichts daran ändert, dass – wie oben dargestellt – die Energiewende auch in diesem Fall immer noch exorbitant teuer ist. Es sind auch nur wenige Gaskraftwerke vorhanden. Erdgas ist allgemein zur Verstromung schlecht geeignet. Die Kosten wären viel zu hoch.
5. Der Great Reset
Die Energiewende ist irreal und nicht zu bezahlen. Das ist Habeck und Co. auch bewusst. Was es aber geben kann, ist eine große Energiearmut der weniger wohlhabenden Teile unserer Gesellschaft. Das wird von den Grünen auch so gesagt. Ulrike Herrmann spricht offen davon, dass die Normalbevölkerung in Zukunft zugunsten des Klimas ein Grünes Schrumpfen ihres Wohlstandes und Rationierungen hinzunehmen habe.
Der Energieverbrauch der Durchschnittsverdiener könnte um gut 80 Prozent zurückgehen. Das führt zu massiven Einschnitten im Lebensstandard und bedeutet Leben in großen Schlafsälen ohne die geringste Privatsphäre, in die uns das World Economic Forum zusammenpferchen will, keine individuelle Mobilität, Leben in Freiluftgefängnissen der 15-Minuten-Städte, keine Reisen, keine Milch, kein Fleisch, nur ekelhafter Insektenfraß, drei Kleidungsstücke pro Person und Jahr und eine zeitlich sehr begrenzte Nutzung von elektrischen Geräten. Damit würde sich die „Prophezeiung“ des World Economic Forums verwirklichen: „Du wirst nichts besitzen, aber glücklich sein.“ Der Schriftsteller Thomas Eisinger gibt in seiner Dystopie Hinter der Zukunft (2021) einen beklemmenden Einblick vom Leben in einer solchen harten Klimadiktatur.[15]
Insbesondere bei Dunkelflauten im Winter, wenn weder Photovoltaik noch Windkraftanlagen Strom liefern, ist in Zukunft mit Brownouts und rollierenden Stromabschaltungen zu rechnen. Damit würden die Menschen wortwörtlich im Kalten sitzen, da dann ja auch die unter Zwang eingebauten Wärmepumpen nicht mehr arbeiten. Bei möglicherweise darauf folgenden sozialen Unruhen reagiert der Staat mit harter Repression und verwandelt sich in einen autoritären Maßnahmenstaat.
Das Bürgertum und die wohlhabenden Klimakids von Fridays for Future sind von dieser Entwicklung hellauf begeistert. Der Staat sorgt dafür, dass der „exzessive“ Konsum der Unterschichten aus ökologischen Gründen eingeschränkt wird. Dies wird es der Bourgeoisie erlauben, weiterhin mit gutem Gewissen so zu konsumieren, wie sie es gewohnt ist.

Stromverbrauch in Terawattstunden von 1985 bis 2020 in den G7 und Teilen der BRICS[16]
Dieses Grüne Schrumpfen hat schon begonnen, wie obige Grafik zeigt. Während der Stromverbrauch als Indikator für Wohlstand im Westen zurückgeht, steigt er in der Kerngruppe der BRICS rapide an. Zwischen 2007 und 2019 ging der Stromverbrauch im Westen um 6,2% zurück, während die Bevölkerung in der gleichen Zeit um 5,9% zunahm. Das macht einen rechnerischen durchschnittlichen Wohlstandverlust von 12%. Sicherlich ist ein Teil dieses Rückgangs durch stromsparende Technologien zu erklären, aber die Möglichkeiten sind in dieser Hinsicht inzwischen nahezu ausgereizt. Andererseits ist der Konsum der Reichen weiterhin rapide gestiegen, so dass der Wohlstandverlust für den Durchschnittsverdiener durchaus hinkommen kann.[17]
Die Bourgeoisie, insbesondere die US-Milliardäre, denen inzwischen ein großer Teil der westlichen Industrie gehört, hat aus verschiedenen Gründen ein Interesse an dieser Entwicklung:
- Hohe Verdienstmöglichkeiten. Da diese Technologien eine extrem geringe Energiedichte haben, müssen für ihre Herstellung sehr große benötigte Materialmengen aufgewendet werden. Damit haben die Milliardäre sichere Profite über Jahrzehnte.
- Systematische Plünderung der Staatskassen unter dem Vorwand des Klimawandels.
- Da die USA ökonomisch den Planeten wohl nicht mehr so dominieren werden, wie bisher, wollen sie wenigstens im Westen uneingeschränkt herrschen. Durch die Klimapolitik wird mit der BRD und Westeuropa insgesamt ein starker Konkurrent ausgeschaltet.
- Mit der Industrie 4.0 gelten große Teile der Erdbevölkerung als überflüssig. Sie sind weder als Produzenten noch als Konsumenten für die im World Economic Forum zusammengeschlossenen Milliardäre von Interesse und sollen letztlich vom Angesicht der Erde verschwinden. Hararis Bücher sind ein ernstes Warnzeichen.
Die bewusste Zerrüttung unseres Energiesystems ist Teil des von den reichsten Männern der Welt vorangetriebenen Great Reset. Ziel ist die vollständige Plünderung der Gesellschaften, deren Zerstörung und Ausrottung der meisten Menschen. Am Ende steht dann die unmittelbare Machtübernahme durch diese Milliardäre, wo sie göttergleich herrschen werden.
Fast alle Linken sind mit dieser Entwicklung einverstanden. Wenn die größte Gefahr der Klimawandel ist, dann muss aus ihrer Sicht alles, aber auch wirklich alles unternommen werden, die CO2-Emissionen zu stoppen. Insbesondere muss der Konsum der Arbeiter massiv gedrosselt werden. Ob die Milliardäre noch so konsumieren wie bisher oder nicht, ist demnach zweitrangig. Denn sie sind zu wenige, um einen Unterschied zu machen. Sozialismus bedeutet für diese Linken in Wirklichkeit Ökosozialismus, also ein hartes Rationierungsregime für die Unterklassen. Entsprechende Positionen finden sich nicht nur bei den Grünen, sondern in fast allen linken Gruppen und Grüppchen, von den Anarchisten über die DKP und die Linkspartei bis hin zum BSW.
Solche Vorstellungen haben mit dem Sozialismus, wie ihn sich Marx, Engels und Lenin vorgestellt haben, nicht mehr das Geringste zu tun. Die Klassiker gingen noch davon aus, dass der Kommunismus nur mit einem Überfluss an Konsumgütern denkbar ist. Das war für viele Menschen ein Ziel, für das es sich zu kämpfen lohnte. Da die heutigen Linken eine Verbesserung der Lebensverhältnisse der Menschen aufgegeben haben, brauchen sie sich nicht zu wundern, dass sich die Arbeiter den Rechten zuwenden, die immerhin versprechen, an die besten Zeiten des europäischen Sozialstaates anzuknüpfen und weitere Verschlechterungen ihrer Lage zugunsten des Klimas ablehnen.
Es könnte aber durchaus noch schlimmer kommen. Die Pläne der Hintermänner des Klimanarrativs, also der im World Economic Forums zusammengeschlossenen westlichen Milliardäre gehen von einem „kontrollierten“ industriellen Zusammenbruch Europas aus. Dagmar Henn meint aber in ihrer Serie Energie, Industrie und Zusammenbruch, das sich solche Prozesse – einmal in Gang gesetzt – nicht mehr kontrollieren lassen und fast sicher einen katastrophalen Verlauf nehmen.
Basis unserer Zivilisation sind materielle Überschüsse aufgrund einer extrem produktiven Landwirtschaft und Industrie. Sind die erst mal verschwunden – und daran arbeiten die Grünen intensiv – kann noch nicht einmal der Schriftgebrauch aufrecht erhalten werden.
„Vom augenblicklichen Bildungsstand bis zu verbreitetem Analphabetismus braucht es weniger als eine Generation, sobald die wirtschaftliche Grundlage verloren ist. Der Zeitraum, für den nach einem wirklichen Zusammenbruch eine Wiederherstellung möglich ist, ist begrenzt. Wird er überschritten, dauert der erforderliche Prozess Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte.“
Die EU betreibt intensiv unter verschiedenen Vorwänden die Zerstörung der Landwirtschaft und der Industrie, die Energieversorgung wird immer unzuverlässiger und Stromabschaltungen ganzer Landesteile sind kaum noch zu vermeiden. Dies wiederum setzt eine negative Spirale in Gang. Die Logistik bricht zusammen, Kühlketten werden unterbrochen, Kühe können von den wenigen in der Landwirtschaft verbliebenen Beschäftigten nicht mehr manuell gemolken werden und verenden, die Verwaltung funktioniert nicht mehr, die Menschen kommen nicht mehr an ihr Geld und Telekommunikationen gleich welcher Art sind ohne elektrischen Strom auch nicht mehr möglich.
So wie die Entstehung der ersten Formen der Großen Industrie im Bereich der Spinnmaschinen 1785 die Revolutionierung zahlreicher weiterer Branchen nach sich zog, werden sich vergleichbare Wechselwirkungen auch bei ihrem Verschwinden bemerkbar machen, bis dieser Prozess schließlich unumkehrbar geworden ist. Wenn er erst einmal angestoßen wurde, gibt es kein Halten mehr. Der Fehler der Planer des Great Reset liegt nach Henn darin, dass die Milliardäre glauben, eine einmal in Gang gesetzte gesellschaftliche Verarmung auf einem bestimmten Stand aufhalten und die Menschen auch dann noch mittels harter Repression und betäubender Propaganda niederhalten zu können.
Eine Deindustrialisierung Deutschlands würde der EU den Stecker ziehen und sich durch ganz Europa verbreiten wie ein großes Erdbeben. Staatliche Strukturen könnten wahrscheinlich nicht mehr aufrecht erhalten werden.[18]
[1] Vgl. Sergei Sawtschuk: Russland hat alles, was Europa braucht, RT, 28.04.2024
[2] Vgl. Sawtschuk, 28.04.2024, a.a.O.
[3] Dr. Christoph Canne: Warum Deutschlands Industrie am hohen Strompreis scheitert, YouTube, 10.12.2024, im Internet: https://www.youtube.com/watch?v=dKvX0sBcZtw, abgerufen am 13.12.2024
[4] Vgl. Thomas Röper: Gaspreis in Europa nun über tausend Dollar – Warum bestellt Europa nicht mehr Gas?, Anti-Spiegel, 29.09.2021, im Internet: https://www.anti-spiegel.ru/2021/gaspreis-in-europa-nun-ueber-tausend-dollar-warum-bestellt-europa-nicht-mehr-gas/, abgerufen am 13.12.2024
[5] Vgl. Jens Berger: Die Bilanz von Habecks „Gaspolitik“ ist vernichtend und doch wahrscheinlich genau so gewollt, im Internet: https://www.nachdenkseiten.de/?p=95666, abgerufen am 13.12.2024.
[6] Vgl. Fritz Vahrenholt: Newsletter 03/2024, im Internet: https://klimanachrichten.de/2024/03/09/fritz-vahrenholt-wie-co2-zertifikate-die-deindustrialisierung-befoerdern/, abgerufen am 13.12.2024.
[7] Vgl. Vahrenholt, Newsletter 03/2024, a.a.O.
[8] Energy-Charts: im Internet: https://energy-charts.info/index.html?l=de&c=DE, abgerufen am 13.12.2024, nach Vahrenholt, Newsletter 03/2024, a.a.O.
[9] Vgl. Vahrenholt, Newsletter 03/2024, a.a.O.
[10] Energiedialog #2: Wieso die Strompreise in Deutschland steigen, steigen und steigen!, YouTube, 21.03.2022, im Internet: https://www.youtube.com/watch?v=rwpKNhrcWyI, abgerufen am 12.09.2023
[11] Manfred Haferburg: (Des)illusion, Corona-Ausschuss, 27.02.2024, 52:17 Min, im Internet: https://odysee.com/@Corona-Ausschuss:3/s195de-1:3, abgerufen am 13.12.2024
[12] Vgl. Jan Müller: Imperialismus und Great Reset, Kapitel 6.4.4.3, 2023, im Internet: https://magma-magazin.su/broschueren/jan-mueller-imperialismus-und-great-reset/, abgerufen am 13.12.2024
[13] Statista: Vergleich der aus Russland importierten Gasmenge mit den gesamten deutschen Gasimporten von 2011 bis 2022 , Statista 05.07.2024, im Internet: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1302674/umfrage/russischer-anteil-am-deutschen-gasimport/, abgerufen am 13.12.2024
[14] Woher bezieht Deutschland sein Gas?, Statista, 19.11.2024, im Internet: https://de.statista.com/infografik/30706/taegliche-gasimporte-nach-deutschland-nach-herkunft/, abgerufen am 13.12.2024.
[15] Sein Buch hat allerdings große inhaltliche und dramaturgische Schwächen, so dass es nicht uneingeschränkt empfohlen werden kann. [16] Fadi Lama: Why the West Can’t Win, Atlanta 2023, Kapitel 3, Daten aus der BP Statistical Review of World Energy, July 2021, im Internet: https://www.bp.com/content/dam/bp/business-sites/en/global/corporate/xlsx/energy-economics/statistical-review/bp-stats-review-2021-all-data.xlsx, abgerufen am 13.12.2024 [17] Fadi Lama: Why the West Can’t Win, a.a.O.[18] Vgl. Dagmar Henn: Energie, Industrie und Zusammenbruch – ein Blick in eine mögliche Zukunft, Teil 1, Magma 04.12.2024, Erstveröffentlichung im September 2022, im Internet: https://magma-magazin.su/2024/12/dagmar-henn/energie-industrie-und-zusammenbruch-ein-blick-in-eine-moegliche-zukunft-teil-1/, abgerufen am 13.12.2024, Dagmar Henn: Energie, Industrie und Zusammenbruch – ein Blick in eine mögliche Zukunft, Teil 2, Magma 05.12.2024, Erstveröffentlichung im September 2022, im Internet: https://magma-magazin.su/2024/12/dagmar-henn/energie-industrie-und-zusammenbruch-ein-blick-in-eine-moegliche-zukunft-teil-2/, abgerufen am 13.12.2024.
Bild Jan Müller Anmerkung: Größenvergleich Flächenverbrauch Windkraftanlagen – Kernkraftwerk Biblis – rechts am Bildrand. Bild vom Donnersberg in der Pfalz. Dabei erzeugte das KKW Biblis tausend mal mehr Energie als alle im Bild sichtbaren Windräder zusammen.
Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.
Jan Müller, geboren 1971, ist Soziologe und lebt in einer Stadt in Hessen.
Geschichte wiederholt sich. Der klassische Linke war schon immer nichts anderes als ein linksgewickelter Faschist. Gleichmachen und Zuteilung sind die Standbeine des autoritären Kleingeistes. 👉Sozialneid👈, physisch, psychisch und vor allem MATERIELL treiben ihn an, denn Arbeit, Wettbewerb und Stress, erträgt er nur in einer „diktatorischen“ Berufung…🤌🤌🤌Klassiker : Der Schwachkopf, den man nicht mit Namen nennen darf…
Geld (Stakeholder) utilisiert Linke, die Rechten „Merzen“ hinterher, verraten Inhalt und Form, bis wir wieder den Punkt erreichen, an dem die Transformation ihre eigenen Kinder frißt….
Bei einem Blackout nutzen weder rohe Kartoffeln oder ungekochte Nudeln. Aber das erste Problem ist die
nicht mehr funktionierende Klospülung.
Einfache Lösung. Wir benutzen die öffentlichen Einrichtungen und Ratshäuser und s.heißen die zu. 😁👍 👉 VERURSACHERPRINZIP 😂
Wir haben schließlich das Ganze bezahlt…..
Einfache Lösung: (Öffentliche) Komposttoiletten (vor Wohnhäusern), u.a. mit Hilfe von Laub, Zeitungspapier oder Sägespäne zur Aufsaugung der flüssigen Bestandteile und zur Neutralisierung des später stinkenden Stickstoffs.
Verrotteter Mist wird dann Dünger (mit einiges an Phosphor).
Echte Linke sind nicht dem Klimawahn verfallen und befinden sich schon gar nicht in bürgerlichen Parlamenten. Was dort als „Links“ rumsitzt, sind Mogelpackungen, um dem Bürger Demokratie vorzugeaukeln.
Den Rest kann man mit Rosa Luxemburg kurz fassen: Sozialismus oder Barbarei.
Hallo,
Linke sind für staatliche und kommunale Energieversorgung. Ohne den Zwang, Gewinne erwirtschaften zu müssen, kann nunmal alles billiger verkauft werden, auch Energie. Oder der Staat kann teurer verkaufen und Gewinne machen, die dann wieder investiert werden können.
Konsequenterweise müssen die Eigentümer über Grundsatzentscheidungen abstimmen, also rund 80 Mio. Bundesbürger müssten über Grundsatzentscheidungen der staatlichen Energieversorgung abstimmen.
Und die nützliche Privatwirtschaft (Realwirtschaft wo Waren und Güter hergestellt werden) profitiert von vernünftigen Energiepreisen und stabilen Rahmenbedingungen.
Das ist vielleicht nicht mehr links und schon John Maynard Keynes, der unterschied zwischen volkswirtschaftlich nützlichen und nutzlosen Investoren, in linker Ausdrucksweise wären das nützliche und nutzlose Kapitalisten. Jedenfalls profitieren die nützlichen Kapitalisten von staatlicher Energieversorgung.
Die ganzen Spekulanten und Zocker, die mögen solche ökonomischen Überlegungen selbstverständlich gar nicht.
Ja!
Ich hab schon im anderen Artikel „Deutschlands Energiewende der Grünen verursacht exorbitante Strompreise“ geschrieben, dass Strom nicht an die Börse gehört.
Wir brauchen ein Berechnungsmodell um vorhersagen zu können, wie es in 5 Jahren in Europa aussieht. Mir wollen praktisch keine positiven Faktoren einfallen.
Als Faktoren müssen einberechnet werden:
Deutlich höhere Energiekosten
Unsichere Energien (Flatterstrom)
Geringere Industrieproduktion
Deutlich mehr Arbeitslose
Abwertung des Euro (Inflation)
Extrem steigende Preise für europäische Produkte
Migrationswellen
Zurückfahren sozialer Leistungen
Geringere Renten
Sinkende Kaufkraft
Höhere Ausgaben für das Klima und das Militär
Noch mehr zu finanzierende Kriege
Steigende Kriegsgefahr
Ansteigende marode Infrastruktur
Sinkender allgemeiner Lebensstandard
Geringere Bildung
Steigende Krankenkosten
Schlechtere medizinische Versorgung
Mehr dauerhaft kranke Menschen, speziell nach Covid-Spritzen
Usw.
Das WEF kommt seinem Ziel in Europa immer näher! Wenn man den Plan vom WEF kennt, dann wundert diese Entwicklung nicht!
Die Liste ließe sich noch deutlich erweitern. Aber alle Faktoren führen in ein Desaster! Keine Regierung die das verursacht hat, wäre auch nur ansatzweise dazu in der Lage, das umzudrehen! Vom fehlenden Willen mal ganz abgesehen!
Aber es ist gut, dass der deutsche Bürger im Januar wieder die altbekannten Desaster-Parteien hoffnungsvoll wählt. Aus Ampel wird Pampel und Deutschland macht eine „baerbocksche“ 360 Grad-Wende, genauso wie es die naiven Wähler wünschen. Und selbst wenn die Bürger komplett anders wählen, werden die Eliten schon dafür sorgen, dass alles beim alten bleibt. Siehe Brandenburg, Thüringen, Österreich und wahrscheinlich jetzt auch Rumänien.
Der Eindruck täuscht nicht, es sieht richtig mies aus.
Das ist der wichtigste Artikel, der bisher intkp erschienen ist!
Umfassender Zustandsbericht.
Da das System nicht in unserer, sondern in Händen weniger Big Player liegt, kann man nur zuschauen, wie sich vor den eigenen Augen der Niedergang abspielt und zwar gezielt.
Die Macht geht vom Geld und vom Besitz derer aus, die über die Ressourcen und Produktionsmittel bestimmen/kontrollieren und damit den Rest in ihren Klauen gefangen halten, wobei die Klauen dann die Systemstruktur sind.
Es ist hier wie bei der Plandemie zu betrachten, wo es nie um Gesundheit, sondern um das Gegenteil ging, plus darüber noch gleich ein Geschäft abziehen.
Es geht bei der Energiewende nicht um eine Wende und um Energie. Es geht um Knappheit und um Kontrolle, Zuteilung und CO2 Budgets für die Niederhaltung. Vielleicht sind auch noch weitere Dinge mit im Spiel, die nur die kranken Geister selbst kennen.
Dennoch sollte man erkennen, dass dieses System und seine Top Down Herrschaftsform mit unendlichen Reichtum und Besitzverhältnissen von Wenigen, die dann die Regeln und das Denken über Medien/(Ver)Bildung und Meinungsmache machen, kein System für eine freie und fortschrittliche Gesellschaft mehr sein kann.
Wo soll das enden, wenn nicht im Niedergang? Vor allem, weil in solchen niederträchtigen Systemen, auch immer eine Negativauswahl in Richtung Herrschaft stattfindet, ganz zwangsläufig…
Nun, es gibt diese Energiekrise ja nicht, genauso wenig wie es die Corona-Krise gab. Oder im Falle der Energiekrise sollten wir besser davon sprechen das sie nun gemacht stetig immer deutlicher zu Tage tritt, niemals hätte da sein müssen und somit gezielt hervorgerufen als Verbrechen einzustufen ist.
Es ist ja bekannt, dass bei richtiger Handhabung und Aufstellung der Energieerzeugung, wir Strompreise von annähernd 5 cent kw/h haben könnten.
Ob das nun mit diesen System aus Geld immer mehr Geld zu machen kompatibel ist, sei mal dahingestellt.