Was man wann wissen konnte

11. Oktober 2023von 11 Minuten Lesezeit

Thomas Maul legte mit Was man wann wissen konnte. Hinweise zur Aufarbeitung der Corona-Verbrechen eine Sammlung von Aufsätzen vor und schlägt die progressiven Science-Follower mit ihren eigenen Mittel. Alles konnte man wissen. 

Der Ex-Bahamas-Redakteur Thomas Maul legt mit seinem Buch Was man wann wissen konnte. Hinweise zur Aufarbeitung der Corona-Verbrechen eine Sammlung von Aufsätzen vor, die unter das Motto ‚Die Positivisten mit dem Positivismus schlagen‘ gestellt werden könnte. Anders als man es von einem Autor, aus dessen Feder u.a. eine hellsichtige Kritik des Alltagsislams und eine konzise Diskussion von Adornos Negativer Dialektik stammen, vielleicht erwarten könnte, deuten seine Aufsätze den Corona-Autoritarismus nur ganz am Rande ideologiekritisch. Im Mittelpunkt steht stattdessen die positivistische Beantwortung des Buchtitels. Diesbezüglich lässt Maul die Leser nicht auf eine Beantwortung warten, sondern fällt gleich „mit der Tür ins Haus“ (9): Von Anfang an konnte man „Alles“ (9) über die tatsächliche Gefahr und die „monströs[e] (11) Unverhältnismäßigkeit” der politischen und medialen Reaktion auf das Virus wissen.

Dies zeigt Maul nicht, indem er auf ein irgendwie außergewöhnliches Expertenwissen und erst recht nicht auf alternative Fakten zurückgreift. Sein Verfahren ist ein anderes: Vor dem Hintergrund des bis März 2020 gültigen Wissens über Corona-Viren und Pandemiebekämpfung unterzieht Maul einerseits die vom Corona-Staat selbst produzierten Fakten einer eingehenden Analyse (vgl. 19). Andererseits nimmt Maul die Maßstäbe bürgerlicher Vergesellschaftung und ihrer rechtsstaatlichen Konstitution, um die staatlichen Maßnahmen einer Kritik zu unterziehen. Nicht erst vor dem Hintergrund der realen Bedrohung durch Corona, die von Anfang an mehr als überschaubar war, sind ihm diese ein „(Staats-)Verbrechen“ (11). Selbst „wenn Corona die Pest“ (20) gewesen wäre, ist die Basisoperation und Legitimationsideologie des Corona-Autoritarismus, „Unfreiheit im Namen des Lebensschutzes“ (20) politisch der Gesellschaft im Allgemeinen und jedem Einzelnen im Besonderen aufzuzwingen, kategorisch abzulehnen.

Fakten von den Tests zur Impfung

Da es sich bei den Aufsätzen primär um die positivistische Darlegung von (ignoriertem, verdrängtem, denunziertem etc.) Tatsachen-Wissen handelt, kann man sich an dieser Stelle auf eine knappe Wiedergabe der jeweils zentralen Aussagen beschränken, was einen guten Überblick über das Buch vermitteln sollte.

In dem Text Den Wahnsinn protokollieren und archivieren (21-30; Erstveröffentlichung 21.11.2021) hält Maul den bis März gültigen Kenntnisstand über die ‚Funktionsweise von Corona-Viren‘ und medizinische Testverfahren fest – und wie sehr dieser, frei von jeder rationalen Begründung, über den Haufen geworfen wurde, was der irrationalen wie autoritären Corona-Politik den Weg ebnete: „Selbstverständlich hatten die Kritiker in der Sache recht. Aber um die ging es offenbar nie. Denn die andere Seite setzt Recht – wenn auch vom Standpunkt der bürgerlichen Gesellschaft vor dem März 2020 aus betrachtet (maßloses) Unrecht.“ (29) Der folgende Text Epidemische Lage von maximaler Schlagseite: Corona-Wellen laut RKI ‚unterm Radar‘ (31-38; Erstveröffentlichung 3.2.2021) zeigt in welchem Maße sich die Lageberichte des RKI vor dem Hintergrund ihrer hauseigenen „wissenschaftlichen Berichte“ als „politische (Gefälligkeits-)Gutachten“ (32) entpuppen. Mit den herkömmlichen Beobachtungsmitteln ließ sich zu keinem Zeitpunkt eine Epidemie von nationaler Tragweite feststellen. Hierfür bedurfte es des fragwürdigen PCR-Tests und der Massentestungen.

Wie diese mit der Person Christian Drosten verbunden sind, zeigt die gepfefferte Polemik Dr. Drosten oder wie ich lernte, den PCR-Test zu lieben (39-37; Erstveröffentlichung 29.1.2021), und was die wissenschaftliche Fragwürdigkeit der PCR-Test anbetrifft der längste Text des Buches Skandale der PCR-Massentestung (56-92; Erstveröffentlichungen 14.-19.12.2020); beide Aspekte vertieft an späterer Stelle des Buchs nochmals der Essay Professor Drosten in der PCR-Zwickmühle (132-147; Erstveröffentlichung 20.2.2021).

In dem Text Gesundheitsregime auf Speed (48-52; Erstveröffentlichung 23.10.2021) nimmt Maul die „Notstandsbegründung“ des autoritären Corona-Staats auseinander: „die abstrakt drohende Überlastung des Gesundheitssystems.“ (48). Diese drohte jedoch zu keinem Zeitpunkt, wurde aber mittels künstlich produzierter, an sich leicht zu kritisierender Pandemie-Parameter zur „ideologisch-propagandistischen Legitimation des Covid-Regimes“ (48), welches, völlig unabhängig von Fakten, mit modellierten Worst-Case-Szenarien eines fiktiven Falls der Fälle präventiv allen Widerspruch beiseite schob.

Zu Recht insistiert Maul darauf, dass die Suspension der Verfassung qua Fiktion grundsätzlich ein, der Willkür Tür und Tor öffnender politisch-rechtlich Skandal ist – und dass der Staat, wenn er denn nur „ernsthaft“ wollte, „eine Überlastung des Gesundheitssystems mit einfachen Mitteln ohne jede Freiheitsbeschränkung abwenden“ (50) hätte können. Die kurze Polemik im Modus der Vertuschungskriminalität (53-55; Erstveröffentlichung 28.8.2021) schießt bisweilen über das Ziel hinaus, was sicher auch als (verständliche) Reaktion auf die massive (Impf-)Radikalisierung des Corona-Staats ab dem Spätsommer 2021 gedeutet werden kann.

Auch wenn die „reale Harmlosigkeit des Coronavirus“ – u.a. von John Ioannidis – längst nachgewiesen war, ist die Rede von einer sich „perpetuierenden Psychose oder Selbsthypnose“ (55) nicht wirklich weiterführend. Treffender sind die Hinweise auf die irrsinnige, kumulative Radikalisierung des Maßnahmenstaates, der aber eben doch, anders als Maul prophezeite, „aufhören“ konnte, „ständig neue Rechtsverstöße begehen zu müssen“ (55), weil diese sonst sofort auffliegen würden. Maul unterschätzt diesbezüglich die Faktizität setzende Macht des Staates. Es ist ihm – und allen die mitgemacht haben – durchaus ein Leichtes (gewesen), schlicht so zu tun, als wäre nie etwas gewesen, oder aber, sich genau mittels dessen aus der Affäre zu ziehen, wogegen Maul sein Buch gesetzt hat: ‚Wir haben es halt nicht besser gewusst, Schwamm drüber‘.

Die Hypochonder kommen: Rückblick aus dem Juli (93-100; Erstveröffentlichung 18.7.2020) versucht sich an einer ersten, kurzen (kultur-)geschichtlichen Einordnung des Corona-Ausnahmezustands, Iatrogene Tötungen infolge der Erfindung einer neuen Krankheit (101-123; Erstveröffentlichung 14.8.2020) geht der Frage nach, in welchem Maße die Corona-Panik zu falschen medizinischen Behandlungsmethoden führte, die, wie die Intubation und die Verabreichung von Virustatika, ärztlich verursachte Schäden (mit Todesfolge) zur Folge hatten, die nicht auf das Virus selbst zurückzuführen sind.

Erwachsenenängste fordern Kinderopfer (124-131; Erstveröffentlichung 21.4.2021) geht einem der dunkelsten Kapitel der Corona-Politik nach: der völlig überflüssigen und Kindswohl schädigenden Drangsalierung von Schulkindern mit Masken und Coronatests. Neben dem Weg- und Einsperren von AltenheimbewohnerInnen das wohl hässlichste Beispiel für die, wie eine Monstranz vor sich her getragene ‚Solidarität‘ der ‚Vernünftigen‘ mit ihren ach so wertgeschätzten ‚vulnerablen‘ Gruppen; hohle Plastikwörter der Corona-Ideologen, die jeden Sinn eingebüßt haben. Während die Artikel Der große Intensivbetten-Schwindel (148-154; Erstveröffentlichung 22.5.2021), Ingredienzien einer Pseudopandemie (161-169; Erstveröffentlichung 6.7.2021) sowie Der Zirkelschluss nicht-steriler Immunität oder die drei Hauptlügen der Hofvirologie (176-184; aufbauend auf verschiedenen Veröffentlichungen) zentrale Behauptungen, welche zur Grundlage der Suspension der Verfassung führten, nochmals als falsch ausweisen, zeigen BMG-Publikation bestätigt rosa Elefanten (170-175; Erstveröffentlichung 15.5.2021) – hier u.a. sehr schön das sog. Präventionsparadox zerlegend (vgl. 173 f.) – und Über den Verlust an Wirklichkeit im Ausnahmezustand (185-190; Erstveröffentlichung 9.6.2021), in welchen irrationalen Wahn sich die Corona-Protagonisten gesteigert haben. Ihre eigenen Daten sind es, die ihrer Politik, die fraglos auch unabhängig hiervon prinzipiell kritisiert gehört (vgl. 174), vehement widersprechen: „Es wird nicht einmal versucht, diese Irrationalität, diesen Verlust an Wirklichkeit und Vernunft, zu vertuschen, oder zu kaschieren. Es steht vielmehr alles da, spricht sich offen aus, schwarz auf weiß.“ (190) Dies gilt auch für den deutschen Impffanatismus, dem krönenden Finale des Coronawahns, wie Maul in seinem letzten, den Leser schaudernd zurücklassenden Artikel ‚Impfen‘ am Abgrund (191-208; basierend auf verschiedenen Veröffentlichungen) eindringlich in Erinnerung ruft.

Maul schreibt bestechend klar und setzt die Polemik, als geistige Notwehr, an den richtigen Stellen wohl dosiert ein. Hier und da kommt es zu Redundanzen, auf die der Autor auch selbst verweist. Auch wenn diese bei der An-Einem-Stück-Lektüre ein wenig stören mögen, haben diese doch eine sachliche Relevanz, die nicht nur der Zusammenstellung von in sich geschlossenen Essays geschuldet sind: Sie spiegeln die extreme Redundanz der medialen Propaganda-Maschinerie des Corona-Staats, der seine Politik mit den immer gleichen kontrafaktischen Behauptungen öffentlich begründete und unter das Volk brachte. Diese haben sich allesamt, bei der Impfkampagne am deutlichsten und vorsätzlichsten, als schlicht verkehrt erwiesen – was man, wie Maul zeigt, sehr früh hat wissen können. Ein bisschen misslich, ist eher das Fehlen der Quellenangaben, für die man auf die ursprünglichen Online-Publikationen zurückgreifen muss, auf die Maul am Ende des jeweiligen Essays verweist.        

Die Science-Follower beim Wort nehmen

Ein Aspekt, der im Einzelnen kritisch zu diskutieren wäre, ist Mauls Hoffnung auf juristische Aufarbeitung der Corona-Politik, wie sie besonders deutlich in dem Artikel Corona-Aufarbeitung: Es wird sie kalt erwischen (155-160; Erstveröffentlichung 16.5.2021) verbreitet wird. Retrospektiv spricht Maul selbst von „Zweckoptimismus“, der sich an der „Realität blamiert“ (159) hat. Sein Buch versteht er aber weiterhin als Beitrag zu einer möglichen „juristischen Aufarbeitung“ (9) des Corona-Ausnahmezustandes. Obgleich ihre Notwendigkeit außer Frage steht[1], scheint eine solche, wenigstens in Deutschland, recht illusionär zu sein. Auch wäre zu fragen, ob Mauls Erklärung für den Corona-Ausnahmezustand hinreichend ist. Die Antwort auf seine anfänglich gestellte Frage, wieso „die übergroße Mehrheit der Menschen – und zwar weltweit – das offensichtliche nicht zu sehen vermochte“, ist doch recht voluntaristisch und unterkomplex: „weil sie es nicht sehen wollten“ (9) und stattdessen lieber die „‚Jahrhundert-Pandemie‘ ohne Sinn und Verstand“ (11) genossen haben. Sicherlich gibt es keinen Grund, die Masse der Mitläufer einfach als verführt und erpresst aus jeder Verantwortung zu entlassen. In welchem Maße die Staatsgewalt und die massierte Medienmacht mit der Erzeugung von Panik auf der einen und handfesten Drohungen auf der anderen Seite tatkräftig bei der Erzeugung einer konformistischen Masse ‚nachgeholfen‘ haben, kommt in einer solchen Antwort allemal zu kurz.

Wie eingangs erwähnt, liefert Maul keine ideologiekritische und/oder materialistische Auseinandersetzung mit der autoritären Corona-Politik. Seine Ausführungen bestechen vielmehr dadurch, dass er den Positivismus der progressiven Science-Followers beim Wort nimmt und das Desaster der staatlichen Seuchen-Politik anhand amtlicher Quellen belegt, für die sich gerade seine progressiven Supporter nicht interessieren; sie haben weder einen Begriff von Wissenschaft und ihrer gesellschaftlichen Funktion noch irgendein erkennbares Interesse an Zahlen/Fakten, das irgendwie über das Nachbeten von Twitter-Tweets eines Drosten oder Lauterbach hinausginge. Gerade in diesem positivistischen Vorgehen besteht das eigentliche Verdienst von Mauls Schrift: in der Zerstörung des Mythos der Rationalität der staatlichen Corona-Politik durch die Widerlegung ihrer Prämissen mittels amtlicher Quellen und dem nicht-ideologisierten Common-Sense der Epidemiologie und Medizin vor 2020.

In einem Vortragsmanuskript vom 27.6.2023, das zentrale Inhalte des Buchs bündig zusammenfasst, kommt Maul auch zu einer ideologiekritischen Gesamtdeutung des autoritären Coronastaats. Diese unterstreicht nicht nur die historische Reichweite seiner Politik. Sie insistiert auch darauf, dass die Corona-Thematik alles andere erledigt ist. In der staatlichen Seuchen-Politik kam es zu einem qualitativen Bruch mit den Prinzipien bürgerlicher Vergesellschaftung und rechtstaatlich vermittelter Politik, dem eine eigentümliche Spezifik eigen ist: Auf der einen Seite finden wir eine weitgehende Rückkehr des Alltags in jene alte Normalität vor, die doch angeblich, wie gerade diejenigen am lautesten skandierten, die heute nichts mehr davon wissen wollen, nie wieder restauriert werden sollte, und auf der anderen Seite einen de-facto bleibenden Ausnahmezustand einer tatsächlich neuen Normalität, die im Alltag (momentan) nicht weiter zu spüren ist, der an sich aber einen einschneidenden und fortwirkenden Bruch mit den Prinzipien bürgerlicher Vergesellschaftung und seines Staats darstellt. Letzteres zeigt das Aufkommen einer neuen Herrschaftsordnung an, von der der Corona-Ausnahmezustand ein erster Vorbote war, wie Maul treffend festhält:

„Es geht nicht mehr um die Diskrepanz zwischen Ideal und Wirklichkeit, nicht mehr darum, dass der Kapitalismus die bürgerlichen Glücksversprechen dementiert, die in Abwehrrechten des Individuums gegen Staat und Gemeinschaft als Idee und residuales materielles Minimum von trägen Institutionen substrathaft irgendwie aufbewahrt würden, vielmehr ist Freiheit ab jetzt von Vornherein nur noch als gelockerte Unfreiheit – unter Vorbehalt der Gefahrenabwehr und im Tausch gegen eingelöste Unterwerfungsbereitschaft – institutionalisiert. […]. Mit dem momentanen Wegfall der freiheitseinschränkenden Maßnahmen mag es sich sinnlich-empirisch wieder so anfühlen wie vorher. Nur: Sind als kategorisch unveräußerlich gesetzte Rechte einmal willkürlich veräußert worden, dann können sie danach nicht mehr in derselben Weise wie vorher als unveräußerlich gelten. Insofern sind die ehedem postfaschistisch-bürgerlichen Gesellschaften in eine postbürgerlich-prätotalitäre Phase eingetreten.“[2]

Unter anderem kann das Buch hier bestellt werden. 

Fußnoten

[1] Vgl. hierzu auch eindringlich Sebastian Lucetti: Der verlorene Kompass in der Corona-Krise. Online: https://www.cicero.de/innenpolitik/der-verlorene-kompass-in-der-corona-krise Von dem Autor stammt noch ein weiterer, für die juristische Aufarbeitung wichtiger Text, der in Neue Zeitschrift für Verwaltungsrecht (2/2023, S. 1-12) erschienen ist: Keine „Lex-COVID-19“ für Corona-Maßnahmen – Teil I. Das Ende des verfassungsrechtlichen Tunnelblicks auf staatliche Entscheidungen unter Unsicherheiten. Online: https://rsw.beck.de/docs/librariesprovider176/default-document-library/aufs%C3%A4tze-online/online-aufsatz-2-2023.pdf?sfvrsn=787bf02_1

[2] Thomas Maul: Vom Ende bürgerlicher Freiheit oder wie die Feigheit vor dem Leben den Westen begräbt. Online: http://magazinredaktion.tk/maul_corona.php Kursive Hervorhebung im Zitat stammt von mir.

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Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Walter Helm arbeitet an einer Universität in Deutschland und ist Soziologe, Politikwissenschaftler und Philosoph. Er schreibt unter Pseudonym.


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10 Kommentare

  1. lbrecht torz 15. Oktober 2023 at 13:08Antworten

    Auch das wieder geht nicht durch? Was ist daran verboten?:

    Neben dem, was man von Anfang an wissen konnte, aber nicht wollte, ist schlimm, was man immer schon wusste – aber Anfang 2020 plötzlich in Abrede stellte:

    Viren sind immer “neuartig”. Ein “neuartiges Virus” ist ein unsinniges Konstrukt, ein “weißer Schimmel”. Ein “neuartiges Virus” ist nichts Alarmierendes.
    Viren haben schon immer “Spikes”, das ist nichts neuartiges. “Spikes” wurden früher fast immer für Influenza beschreiben. “Spikes” sind eine völlig typische Form der Mechanismen, wie Viren in Zellen eindringen.
    Corona war schon immer Teil des Viren-Straußes, den man Grippe nennt
    an Grippe sterben schon immer alte Menschen, denn man stirbt nicht am Tod sondern daran, dass Organe, insbesondere das Immunsystem, versagen – was dann zu Infektionserkrankungen führt. Die Todesursache ist aber letztlich die Altersschwäche – nicht der Erreger. Vollendet es der eine nicht, vollendet es der andere. Früher nannte man die Lungenentzündung den “Freund des alten Menschen” weil sie vom Siechtum erlöst.
    es gibt ständig in Kliniken unklare Befunde. Dass man in China 47 Patienten mit unklaren Lungenerkrankungen gefunden hat ist so dramatisch, wie wenn dort ein Sack Reis umfällt.
    Isolation, Atemdepression, soziale Deprivation, Ängstigung, Panik, Hysterie, blinder Aktionismus, … ist schädlich – nicht förderlich
    Zwangsbeatmung ist eine Art Todesurteil. Über 50% Zwangsbeatmete sterben daran.
    krank ist man nicht aufgrund eines Laborbefundes, sondern nur dann, wenn man sich krank fühlt, wenn man Symptome hat
    Menschen die nicht krank sind, produzieren keine Erreger, scheiden also auch keine Erreger aus, stecken also auch niemanden an

    Es ist völlig irre wie plötzlich Wissen in Unwissen, völlige Verblödung und Wahn umfallen kann, wie 2020 gesehen werden musste. So etwas ist nur durch eine massive Fehlbeeinflussung möglich. Mit viel, viel Geld und verschwörungskriminellem Willen.

  2. Hollie 12. Oktober 2023 at 10:11Antworten

    “Sind als kategorisch unveräußerlich gesetzte Rechte einmal willkürlich veräußert worden, dann können sie danach nicht mehr in derselben Weise wie vorher als unveräußerlich gelten.”
    Ein Vorbote des “Aufkommen einer neuen Herrschaftsordnung” bzw. die 1. Etappe dorthin ist jedenfalls auch die “Freigabe” der Abtreibung. Denn genau hier wurden unveräusserliche Rechte, nämlich das Lebensrecht aufgegeben (perfiderweise im Namen einer angeblichen Freiheit, in Verkennung der Tatsache, dass der Staat sich bereits hier übergriffig verhält und das grundlegendeste moralische Unrecht des Tötens eines unschuldigen zu “Recht” erklärt).
    “Erwachsenenängste fordern Kinderopfer” ist deshalb auch keine neue Normalität, sondern schon ein halbes Jahrhundert alt (bzw. in kommunistisch-totalitären Staaten noch älter).
    “Despite the common assumption that modern, enlightened societies have long since evolved beyond such barbarism, however, “child sacrifice” has returned in the form of abortion, this time driven not by idolization of fertility but tied to secular materialism’s hostility to fertility.” Erzbischof Naumann, Kansas
    Materialismus statt Lebensfreundlichkeit: deswegen habe ich denen “da oben” den angeblichen Deal „Unfreiheit im Namen des Lebensschutzes“ nicht abgekauft.
    Wem also an Freiheit liegt, der muss auch für die Ungeborenen kämpfen bzw. für eine “Willkommenskultur”/Kultur des Lebens und (die vorstaatliche) Ehe und Familie aus dem Würgegriff staatlicher Einmischung und Idiologisierung/Kultur des Todes (s.a. Bevolkerungsreduktion) lösen helfen.
    “Our hedonistic culture relentlessly pursues many forms of pleasure, especially sexual ecstasy, while denying the meaning of sexual intimacy – the complete physical giving to another that can only be honest when it corresponds to a complete giving of one’s life to the other in the marriage covenant. God designed this most beautiful and sacred form of human love as also the means for a man and woman to be co-creators with God of new human life.” Naumann

  3. rudi&maria fluegl 11. Oktober 2023 at 23:03Antworten

    “Von Anfang an konnte man „Alles“ (9) über die tatsächliche Gefahr und die „monströs[e] (11) Unverhältnismäßigkeit der politischen und medialen Reaktion auf das Virus wissen. Dies zeigt Maul nicht, indem er auf ein irgendwie außergewöhnliches Expertenwissen und erst recht nicht auf alternative Fakten zurückgreift.”
    Als ich das zu lesen anfing erwartete ich eine Rückschau, die wenigstens für 50 Jahre möglich ist.
    Die Dinge haben sich entwickelt, gleich einem in monströse Länge gezogenem Erdbeben.
    Die Stöße wurden heftiger und spätestens mit Corona konnte gewusst werden womit “wir” es zu tun haben.
    Das hebt diesen langen, monströsen Vorgang heraus, eröffnet für die die es wissen wollten, die “seismische” Vorgänge fühlen konnten, auch ohne aufwendige Apparaturen und umfangreiche Aufzeichnungen, die Wege , die Einflüsse, die immer mehr in unerträgliche Lebensweisen führen.
    Nicht gleichmäßig und gleichzeitig für alle Menschen.
    Aber doch unübersehbar mit steilem Anwachsen der Risiken für die Mehrheit.
    Der berühmte Baum mit der Krone, die überproportional im Volumen wächst.
    Mit allergrößten Anteil im Astgestrüpp, welches wir positiv sehen würden.
    Allerdings mit einem Anteil im Wachstum, der den Baum im gesamten fällen könnte.
    Wer diese Anteile nie beobachtet hat, Anteile die asozziativ zu diesem Bild, bei Konzernen, Macht und Geldgierigen usw. zu finden sind, könnte es tatsächlich schaffen, als glücklicher diese Welt zu verlassen.
    Vergönnen tun wir das allerdings nicht einmal unseren Kindern!
    Nicht deshalb weil wir sie nicht aufklären könnten.
    Es ist möglich mit Wissen über den Tod und Leiden, Leben positiv zu fühlen.
    “Wir” haben die Möglichkeiten Leben über wechselnde Zeiträume hinweg erfüllend zu empfinden mit diesen Anteilen, die jeder kennt, minimiert und infiziert. Und nolens, volens, mitgemacht!

  4. Dr. Rolf Lindner 11. Oktober 2023 at 19:00Antworten

    Lebenslänglich

    Behängen sich mit Orden
    für Gift, mit dem sie morden.
    “Klicken hören will ich Handschellen.”*
    Giftimpfer vor den Kadi stellen!
    Selbst wenn die Pharmaspitzen
    dann hinter Gittern sitzen,
    ist Freude nicht geboten
    denken wir an die Toten
    und denen, die erkrankten schwer,
    haben keine Gesundheit mehr.
    So ist nach meinem Rechtsgefühl
    ein Lebenslänglich nicht zu viel
    für alle, die das Gengift mischten
    und uns ihre Lügen auftischten.

    (Peter Hahne:”Ich will Handschellen klicken hören”
    u.a. Video von Bild “Viertel nach Acht”)

  5. Mensch 11. Oktober 2023 at 13:57Antworten

    Es gibt Science Fiction und Fiction Science. Letzterem Genre könnte man wohl die Corona-Politik zuordnen.

  6. Jan 11. Oktober 2023 at 12:30Antworten

    Jene, die es nicht besser gewusst haben wollen, haben allerdings jegliche im Nachhinein richtige Korrektur des Nichtwissens kategorisch abgelehnt.

    Im Übrigen schützt nicht wissen wollen vor Strafe nicht; sich mit einer Möglichkeit abfinden ist bereits Vorsatz.

    Weiters werden gerade Strukturen aufgebaut, künftiges Nichtwissenwollen zu klaren Straftaten zu missbrauchen. Und jene, die unsere Verfassung schützen sollten, geben ohne größere Debatte die Souveränität aus der Hand – ein Putsch von oben.

    Und die Leute jubeln!

    • SDMS 11. Oktober 2023 at 13:00Antworten

      Generation “Hotel Mama” entlässt ihre Kinder und betreutes Denken ist der neue Trend. Selberdenker hingegen werden gejagt, unter anderem vom ehemaligen Merkel-Mündel Stephan Harbarth.

  7. Wilke 11. Oktober 2023 at 12:08Antworten

    Fakten gibt es genug von den Tests zur Impfung habe ich so einiges staunen erfahren, dass viele Menschen werder noch von beiden in Anspruch genommen haben Kernfesund leben und bis Dato keine Infektion hatten. Schon erstaunlich und man fragt sich warum es keinen Arzt oder Politiker interessiert. Alles konnte man wissen. Dieser Satz trifft ins Schwarze. Danke. Und ja konnte man aber wollte man nicht. Daher ist alles möglich und egal mit welchen Mitteln. Das Buch von Thomas Maul ist Lesenswert.

    • Dorn 11. Oktober 2023 at 12:30Antworten

      Danke an Wilke dafür und zitiere: Fakten gibt es genug von den Tests zur Impfung habe ich so einiges staunen erfahren, dass viele Menschen werder noch von beiden in Anspruch genommen haben Kernfesund leben und bis Dato keine Infektion hatten. Schon erstaunlich und man fragt sich warum es keinen Arzt oder Politiker interessiert. Alles konnte man wissen. Dieser Satz trifft ins Schwarze. Danke. Und ja konnte man aber wollte man nicht. Daher ist alles möglich und egal mit welchen Mitteln. Das Buch von Thomas Maul ist Lesenswert.

      Auch bei mir im Umfeld sind solche Personen und fragte mich wieso die nicht und andere schon.
      PS: Dieser Text habe ich aus versehen im falschen Beitrag kommentiert. Sorry noch einmal.

  8. Dorn 11. Oktober 2023 at 12:01Antworten

    Vielen Dank für Ihren Artikel. Ja, selbst wenn Corona die Pest gewesen wäre, dann wären noch weniger Menschen über. Alles war ein Witz in Handlungen und Maßnahmen. Nun kommt noch eins drauf bei unseren Gesundheitssystems. Reform hin oder her, es wird wieder an der falschen Stelle gespart und mit Scheuklappen regiert. Hauptsache Waffenlieferungen, dafür hat man immer Geld und an die wichtigen Stellen wie modernere medischine Geräte bleiben auf der Strecke. Die sind immer noch auf dem alten Stand.
    Hier geht es nur um Wirtschaftlichkeit anstatt Versorgung. Es wird nur in Richtung Existenzangst und Armut regiert. Die Zeiten der Scheuklappen sollten vorbei sein und genauer hingeschaut werden. Das wird nicht bedacht und die Spendierhose sollte endlich ausgezogen werden. Deutschland spendiert Milliarden an Kriegswaffen, Unterstützungen und Co. Kein anderes Land zerstört sich selbst wie Deutschland. Die Millionen Flüchlinge allein dieses Jahr die eine Überlastung des Gesundheitssystems bringen, dass die Versorgung schlechter wird und lange Wartezeiten bis zum Terminvergeben gibt. Das bleibt nicht ohne Folgen aus.

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