China vor eigener mRNA-Behandlung gegen Covid-19

23. Januar 2023von 2,1 Minuten Lesezeit

Auch Sinopharm, das bisher den chinesischen Totimpfstoff gegen Covid hergestellt hat, testet nun eine mRNA-Behandlung gegen Omikron im klinischen Versuch. Insgesamt testet China aktuell mehrere mRNA-Stoffe in Zulassungsprüfungen. 

Der chinesische Pharmariese Sinopharm kommt seiner eigenen mRNA-Behandlung gegen Omikron immer näher. Der Stoff wurde nun für klinische Versuche zugelassen. Laut „South China Morning Post“ ähnelt der „experimentelle Impfstoff“ –  man ist also sprachlich immerhin ehrlicher – den „wirksameren ausländischen Impfstoffen“.

Versuch genehmigt

Am Freitag teilte Sinopharm mit, dass man von der National Medical Products Administration of China die Genehmigung für den Beginn der Versuche erhalten habe. Bereits habe man Kapazitäten, um bis zu zwei Milliarden mRNA-Therapien pro Jahr herstellen zu können. „Damit wird die Kapazität zur Entwicklung und Massenproduktion von Impfstoffen gegen die plötzliche Ausbreitung von Infektionskrankheiten aufgebaut“, wird Jia Weiguo, leitender Wissenschaftler bei Sinopharm, zitiert.

Der Vorstoß kommt, während Biontech/Pfizer versucht, seinen mRNA-Stoff nach China bringen zu können. Sinopharm hat bislang gegen Covid-19 mit einem inaktivierten Virus geimpft. „Sinovac“ wurde in vielen Ländern auf der ganzen Welt mit Ausnahme der USA und der EU verimpft. In der EU hielt sich Ungarn nicht an die Vorgabe und bot ebenfalls den chinesischen Totimpfstoff an. Wirksam gegen das Virus dürfte er allerdings auch nicht gewesen sein. Jedoch könnten die Nebenwirkungen geringfügiger ausgefallen sein.

Diese mRNA-Stoffe hätten sich als wirksamer als die Totimpfstoffe gezeigt und könnten schneller hergestellt werden. China hat bisher aber noch keine experimentelle mRNA-Behandlung zugelassen. Jetzt sind mindestens sechs chinesische mRNAs für Tests zugelassen worden.

MRNA-skeptisches China

Die klinischen Versuche mit dem Stoff „AWcrona“ werden derzeit in Indonesien und Mexico durchgeführt. AWcorna wurde in Zusammenarbeit mit der chinesischen militär-medizinischen Akademie entwickelt. Auch dieser soll gegen Omikron wirken, aktuell werden die Ergebnisse geprüft. Nach dem Ende der Covid-Politik in China waren laute Rufe aufgekommen, mRNA-Shots nach China zu importieren. Gesundheitsbehörden haben sich allerdings dagegen ausgesprochen.

In der „South China Morning Post” lobt man trotzdem die mRNA-Stoffe. Die Zeitung verlegt in Hongkong und ist eher westlich orientiert als etwa die „Global Times“. Doch auch die Kommentare im Artikel von Hayley Wong, die zuvor auch bei „Bloomberg“ tätig gewesen ist, zeigen sich tendenziell mRNA-kritisch. Ein Leser fordert etwa ein Verbot von mRNA-Impfstoffen in China.

Bild SpencerbdavisSolo-mrna-vaccine-9CC BY 4.0

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11 Kommentare

  1. Edwina 24. Januar 2023 at 7:24Antworten

    Der Verdacht liegt nahe daß diese „mRNA-Impfstoff“-Entwicklung auch den Chinesen nur als flauschiges Mäntelchen dient für die Erforschung und Weiterentwicklung genetischer Biowaffen, incl. der Erzeugung von Menschen als wandelnde Biowaffe. Wie du mir, so ich dir ? Oder nur ein neues Theaterstück, aufgeführt vom gleichen Ensemble? Wie auch immer, sicher ist nur daß es auch hier nicht (primär) um Gesundheit geht.

  2. niklant 23. Januar 2023 at 20:11Antworten

    Das Spie4 geht weiter! Wer die meisten mit Gen-manipulierten Todesfälle erzeugt hat gewonnen.

  3. Germann 23. Januar 2023 at 17:46Antworten

    Sorry! Fehler!
    Sollte heißen: … dass auch die diesen Stoff NICHT trauen.

  4. Germann 23. Januar 2023 at 17:44Antworten

    MRNA-skeptisches China. Immerhin zeigt, dass auch die diesen Stoff trauen. Guten Grund gibt es dafür.

  5. Nurmalso 23. Januar 2023 at 16:59Antworten

    mRNA-Impfstoffe sind in-vivo grundsätzlich nicht geeignet Und schon gar nicht, wenn man die Sequenzen des Spike-Protein von Omikron übernimmt. Denn diese sind immer noch unnatürlich und die Faltungen des Spikes wirken noch immer toxisch. Auch weiß man dort noch immer nicht, ob Omikron noch die Sequenzmotive besitzt die das Spike durch die Kernporen in den Zellkern passieren lassen und dort Verwüstungen anrichtet wie die DNA-Reparatur schädigt. Des Weiteren darf die Impf-mRNA nicht in alle über 200 Zelltypen des Menschens gelangen. Man müsste also eine Transfer-Impf-mRNA entwickeln, die nur in Muskelzellen transfektiert. Dazu gibt es noch keine Versuche.
    Solche mRNA-Produkte haben für therapeutische Zwecke nur in-vitro Erfolg. Also außerhalb in der Petri-Schale, wo man nur einen bestimmten Zelltyp transfektiert und die gewonnenen Proteine aberntet und dann dem Menschen durch Spritze zufügt. Über die Phagozytose werden derartige therapeutische Proteine dann in den Zellen aufgenommen.

  6. Dr. No 23. Januar 2023 at 16:03Antworten

    Spätestens jetzt sollte allen klar sein wohin die Reise geht, China als BRICS Gründer ist auch auf dem selben Weg, wie im Westen, ihre Bevölkerung mit der selben Biowaffe zu beglücken. Es sind die Globalisten und ihre Regierungsmarionetten im Westen in Zusammenarbeit mit der KP-Chinas gegen der Weltbevölkerung, nur das Volk allein kann sich davon befreien. Warten auf Hilfe ist zwecklos.

    • David K. 23. Januar 2023 at 18:49Antworten

      Dem kann ich nur zustimmen! Ich verstehe nicht, warum geglaubt wird, daß die BRICS-Staaten allen voran China und Rußland es gut mit uns meinen. Die gehören genauso zu den „Bösen“! Wir sollten endlich kapieren, daß wir keine Weltmacht oder -mächte brauchen!

      Bleibt ungeimpft,
      David

  7. Gabriele 23. Januar 2023 at 16:02Antworten

    Bleibt zu hoffen, dass sie ehrlich genug sind, wenn sie ein Scheitern bemerken… in der Regel werden hier problemlos Versuchsreihen etwa in Lagern und Gefängnissen unternommen. Da sind sie ja nicht zimperlich und die Tierversuche in chinesischen und koreanischen Laboren gelten ohnehin als die grausamsten und abartigsten, die es gibt. Alles für „die“ Wissenschaft…man darf gespannt sein.

  8. Dr. med. Veronika Rampold 23. Januar 2023 at 15:12Antworten

    Wo hat China seine Schlauheit und seinen Weitblick gelassen?

    • Fritz Madersbacher 23. Januar 2023 at 16:54Antworten

      @Dr. med. Veronika Rampold
      23. Januar 2023 at 15:12
      Wollen wir hoffen, dass es ihn wieder findet und auch seine armen Tiere in Zukunft besser behandelt (siehe Kommentar @Gabriele, 23. Januar 2023 at 16:02)

      • Dr. med. Veronika Rampold 25. Januar 2023 at 6:39

        tja, ich hab halt geglaubt, China brauche eine fitte Bevölkerung zum Arbeiten und habe noch Respekt vorm Alter.

        Bitte sehr bin eines Besseren belehrt, auch die wollen ihre Alten auf unauffällige Art loswerden.
        In der Renaissance gabs „Erbfolgepulver“ mit Arsenik, einem geschmacklosen Gift, dessen Wirkung damals meist als normale akute Krankheit verkannt wurde. Heute sagt man mRNA-Impfung dazu.
        Und weil auch die Chinesen an den Digitalgötzen glauben, meinen sie die körperliche Fitness ihrer arbeitenden Bevölkerung durch die schwächende mRNA-Spritze riskieren zu dürfen, die wirkliche Arbeit machten die Maschinen, der Mensch sitze nur am Steuer oder Monitor…

        Wie es endet, wenn man der Megamaschine so blind vertraut, wusste Gary Numan schon 1979, ich muss es nicht nochmal zitieren. Hoffentlich wissen es auch – noch oder wieder -. genug Chinesen. Nur wenn bei denen bald der Technikglaube und das Gottvertrauen auf die KP zerbrechen, so dass sie sich wieder darauf besinnen, wer sie traditionell sind, sich „abschotten“ und wieder autark und agrarisch leben, was dieses Großreich immer gut konnte – sind sie und der Rest der Welt gerettet!

        (NB: wer jetzt einwendet China sei ein Land der Hungersnöte gewesen, dem muss ich antworten, das habe in der Zeit gestimmt wo der englische Kolonialismus sich dort einmischte und die halbe Bevölkerung opiumsüchtig machte, über die vielen Jahrhunderte vorher aber wissen wir GARNIX – außer daß kein Volk so lang agrarisch gelebt und dies so perfekt gekonnt hat wie die Chinesen…)

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