China wirft USA Diebstahl von Öl aus Syrien vor

18. Januar 2023von 2 Minuten Lesezeit

Der Konflikt in Syrien entstand, da sich die syrische Regierung gegen eine Pipeline von Qatar in die Türkei aussprach. Die USA schufen nach dem Muster von Afghanistan Terrorgruppen wie die ISIS und unterstützten die kurdische Separatisten mit Waffen, Geld und militärischer Ausbildung um gegen die Regierung zu kämpfen. Die Folgen sind Millionen Flüchtlinge, die in Lagern rund um Syrien wohnen, wie etwa das im Foto oben im Bekaa Tal des Libanon nur etwa 15 km von der Grenze entfernt.

US-Truppen halten noch immer Gebiete im Norden, geschützt von den von ihnen ausgebildeten und bezahlten Terrorgruppen. In einem Artikel in der offiziösen chinesischen Global Times wird auf den andauernden Diebstahl von syrischem Öl durch die USA hingewiesen. Er verschärft die Energie- und humanitäre Krise in dem vom Krieg zerrissenen Land im Nahen Osten, so der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Wang Wenbin, am Dienstag bei einem Briefing.

„Nach Angaben der syrischen Regierung wurden in der ersten Hälfte des Jahres 2022 mehr als 80 % der täglichen Ölproduktion Syriens von den US-Besatzungstruppen aus dem Land geschmuggelt <…> Dieser Raubzug verschlimmert die Energiekrise und die humanitäre Katastrophe in Syrien. Das Recht des syrischen Volkes auf Leben wird von den USA rücksichtslos mit Füßen getreten“, so der Diplomat.

„Die USA müssen sich für ihren Öldiebstahl verantworten. Das syrische Volk und die internationale Gemeinschaft verdienen eine Antwort. Wir fordern die USA auf, die internationale Rechtsstaatlichkeit nicht länger mit Füßen zu treten und internationale Regeln zu brechen“, betonte Wang Wenbin.

Die meisten Teile der syrischen Provinzen Deir Ez-Zor, Raqqa und Hasakah im Osten und Nordosten des Landes werden von den kurdischen Syrischen Demokratischen Kräften (SDF) kontrolliert, die von den USA unterstützt werden. Nach Angaben des libanesischen Fernsehsenders Al Mayadeen unterstützt die von den USA angeführte westliche Koalition die kurdische Autonomieverwaltung dabei, die Produktion an stillgelegten Bohrlöchern wieder aufzunehmen.

Nach Angaben des Nachrichtensenders geschieht dies, um eine wirtschaftliche Basis für den späteren Ölverkauf zu schaffen. Damaskus betrachtet die militärische Präsenz der USA auf syrischem Boden als illegale Besetzung des Landes.

Bild (c) pfm

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37 Kommentare

  1. Devi 18. Januar 2023 at 20:35Antworten

    Was ist das für eine eigenartige Diskussion? Man beschäftigt derart intensiv mit „Olaf“, dass es fast absurd ist.

    Ich tue mir ehrlich gesagt auch ein bisschen schwer, hier irgendetwas beizusteuern, was wirklich weiterbringt, weil mir die Motivation von „Olaf“ nicht klar ist. Wenn beispielsweise jemand hier schreibt, um einfach nur „seine Meinung durchzuboxen“, und auf kein Argument wirklich eingeht, dann hat es meines Erachtens keinen Sinn, in die Diskussion einzusteigen, weil die Person ja sowieso nicht auf irgendein Argument eingeht, welches den eigenen Horizont erweitern könnte.
    Wenn jemand hier mitdiskutiert, dessen Absicht es ist, eine sachliche Diskussion, die wirklich erhellend wäre und weiterbringen würde, zu stören, dann kann man beispielsweise die Mechanismen aufzeigen, die von dem „Störer“ angewendet werden. Das kann auch für andere Diskussion sinnvoll sein.
    Welche anderen Möglichkeiten gibt es noch?

    Ich frage mich schon lange, wie man am besten in einem Onlineforum wie diesem mit Menschen wie „Olaf“ kommuniziert (ich benutze hier den Namen „Olaf“ generell als Bezeichnung für Menschen, die ähnliche Kommunikationsmethoden wie „Olaf“ in diesem Thread anwenden). Es ist ja völlig klar, dass TKP andere Meinungen vertritt als der ORF oder der Standard. Auch denke ich nicht, dass „Olaf“ hier irgendeinen der Leserinnen oder Leser dazu bringen kann, seine Meinung zu „Olafs“ Meinung zu verändern, einfach deswegen, weil „Olaf“ nicht wirklich überzeugende zusammenhängende Argumentationsketten bieten kann. Warum geht „Olaf“ also nicht in Foren, die seinem Denken näher sind, also in Foren von Gleichgesinnten?

    Ich habe das an einer anderen Stelle schon einmal gesagt: ich würde mich ja gerne von einer völlig anderen Meinung überzeugen lassen, sehr gerne sogar, aber mein Hirn braucht halt irgendwie logische, vernünftige, stichhaltige und zusammenhängige Argumentationen, sonst verweigert es irgendwie die Akzeptanz einer neuen Argumentation. Tut mir leid, aber da kann ich gar nichts machen: wenn mich jemand von einer neuen Sicht überzeugen will, dann muss die neue Erklärung halt besser sein, als meine aktuelle Erklärung.

    • I.B. 19. Januar 2023 at 10:51Antworten

      Ich nehme an, er/sie will einfach provozieren und Aufmerksamkeit erhalten. Möglicherweise hat er/sie aber einfach extreme Angst, dass das Bild der MSM und somit sein Bild falsch sein (und er damit nicht umgehen kann), und/oder, dass er selbst zur Verantwortung gezogen werden könnte. Das muss natürlich verhindert werden. Nach dem Motto: Kopf in den Sand stecken, dann passiert nichts.
      Das Beste wäre wahrscheinlich, man ließe ihn ins Leere laufen und nicht antworten.

    • Andreas I. 19. Januar 2023 at 19:29Antworten

      Hallo,
      die Person ist das eine, die Argumente sind das andere und darum geht es m.E..
      Zwar kommen da üblicherweise nur die „Argumente“, die man schon von den Qualitätsjournalisten kennt, naja, dafür sind die entsprechend leicht zu entkräften.

      Wie ich schon an anderer Stelle erwähnte; Konformitätsexperiment von Salomon Asch …

  2. Barbara 18. Januar 2023 at 18:20Antworten

    @Andreas I.
    … während USA auf einem anderen Kontinent exakt was verloren hat?
    Ich erlaube mir, zugegeben ungefragt, mit einer klaren Antwort , anstelle von
    „Herrn Olaf“ zu antworten: ehrlich gesagt, rein gar nichts!

    • Andreas I. 19. Januar 2023 at 19:38Antworten

      Hallo,
      Scherz beiseite, selbstverständlich hat es einen Grund, dass USA den Irak und den Südosten von Syrien besetzt, nämlich dass Erdöl ausschließlich in US-Dollar und in keiner anderen Währung gehandelt wird – aber genau darin liegt ja die Anmaßung (derer etliche andere überdrüssig sind ;) .

  3. Devi 18. Januar 2023 at 16:19Antworten

    @Olaf, 18. Januar 2023 at 15:33:
    Sie schrieben:
    „Die Krim führte kein Referendum durch. Russland hat dort ein Scheinreferendum ohne internationale Beobachter durchgezogen.“

    Das Referendum war international genauso organisiert wie jenes im Kosovo, nur mit dem Unterschied, dass „man“ gleich von vorneherein gesagt hat, das Referendum sei illegal. OSZE und die internationale Gemeinschaft waren informiert, es gab ein paar FPÖ-Mandatare, die dort waren, und berichteten, dass alles friedlich und korrekt durchgeführt worden seien. Wenn die OSZE oder andere Repräsentanten der „internationaen Gemeinsacht“ nicht hinfahren wollen, da können weder die Bewohner der Krim noch die Zuständigen in Russland was dafür. Zuerst fährt man nicht hin und verschweigt, dass das Referendum ordnugnsgemäß angekündigt wurde, und internationale Wahlbeobachter dezidiert einladen wurden, das Referendum zu beobachten, und dann sagt man, das Referendum würde nicht anerkannt, weil keine internationalen Wahlbeobachter vor Ort gewesen wären, und die internationalen Wahlbeoachter, die vor Ort waren, wie die FPÖ-Mandatare, die verschweigt oder diskreditiert man.

    Sie schreiben außerdem:
    „Ausländische Reporter wurden verprügelt udn eingeschüchtert, ihr Equipmet wurde ihnen abgenommen, ihr Hotel gestürmt und ihre Zimmer durchsucht. So agiert nur ein Schurkenstaat der etwas zu verbergen hat. […] Hinter vorgehalter Waffe abzustimmen, sich für oder gegen einen Verschleppung, Strafen oder Schlimmeres entscheiden zu müssen, ist keinen WAHL.“

    Das sind alles Unterstellungen, keine neutrale und glaubwürdige Stelle hat dies je beweisen können.

    Sie schreiben abschließend:
    „Allein die 80 % ( Plus) Wahlbeteiligung sollte ihnen genug Hinweis sein dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht (94 % in Luhansk) Lächerlich.“

    Sie sagen es selbst: Sie nehmen eine einzige Information, in diesem Fall die veröffentlichte Wahlbeteiligung und ziehen eine schon ziemlich weitreichende Schlussfolgerung: Es kann nicht mit rechten Dingen zugegangen sein. Ich würde sagen: ziemlich eindimensional.
    Soll ich daraus schließen, dass Sie zu komplexeren Denk- und Analyseprozessen nicht fähig sind.

    • Andreas I. 18. Januar 2023 at 16:53Antworten

      Hallo,
      es sind immer die gleichen Scheinargumente, z.B. eine Abstimmung mit hoher Wahlbeteiligung und sehr deutlichem Ergebnis könne nicht echt sein.
      Dabei wird ausgeblendet, dass es sich um eine existentielle Abstimmungen innerhalb eines Krieges handelt (oder bei der Krim eines sich anbahnenden Krieges, wie ihn Kiew ja dann gegen den Donbass führte) und unter diesen Bedingungen eine hohe Wahlbeteiligung und ein deutliches Ergebnis folgerichtig zu erwarten sind.

      Bei den Falklandinseln mit einem Ergebnis von 99 % pro UK hatten westliche Qualitätsmedien keinerlei Probleme, aber wenn ein Ergebnis nicht pro-westlich ist …

  4. Olaf 18. Januar 2023 at 15:33Antworten

    Devi
    18. Januar 2023 at 13:29

    Olaf; 18. Januar 2023 at 10:11:
    „Die Krim führte ein Referendum durch“

    Das Kosovo führte auch ein Referendum durch, soweit richtig, allerdings Mithilfe von internationalen Wahlbeobachtern.
    Die Krim führte kein Referendum durch. Russland hat dort ein Scheinreferendum ohne internationale Beobachter durchgezogen.
    Ausländische Reporter wurden verprügelt udn eingeschüchtert, ihr Equipmet wurde ihnen abgenommen, ihr Hotel gestürmt und ihre Zimmer durchsucht.
    So agiert nur ein Schurkenstaat der etwas zu verbergen hat.
    Genauso wie die Scheinreferenden in den besetzten 4 Gebieten der Ukriane
    Deshalb werden sowohl die Krim als auch die besetzten Gebiete, nicht als Russisches Staatgebiet annerkannt und das ist auch gut so.

    Hinter vorgehalter Waffe abzustimmen, sich für oder gegen einen Verschleppung, Strafen oder Schlimmeres entscheiden zu müssen, ist keinen WAHL.

    Allein die 80 % ( Plus) Wahlbeteiligung sollte ihnen genug Hinweis sein dass nicht alles mit rechten Dingen zugeht (94 % in Luhansk) Lächerlich.

    • Andreas I. 18. Januar 2023 at 15:56Antworten

      @ Olaf Hallo,
      „Das Kosovo führte auch ein Referendum durch … Die Krim führte kein Referendum durch. Russland hat dort ein Scheinreferendum … “

      Doppelter Maßstab, Doppelmoral.

    • Michael R 18. Januar 2023 at 17:04Antworten

      Das Selbstbestimmungsrecht ist ein grundlegendes Völkerrecht. Warum das bei der Krim nicht so sein soll, müssen sie uns erklären. Lesen Sie z.B. mal im wikipedia-Artikel „Autonome Republik Krim“ nach, um die ganze Geschichte zu verstehen.

      • Harald Eitzinger 19. Januar 2023 at 10:00

        „Das Selbstbestimmungsrecht ist ein grundlegendes Völkerrecht.“
        Da haben sie schon recht, vielleicht wollen die Deutschen auch nicht mehr von den westlichen Alliierten nicht mehr besetzt sein? Noch ein Obama drückte bei seinem Besuch in Deutschland der Merkel hinein, dass ihr Staat besetzt nicht souverän ist und das auch so bleiben wird. Anscheinend sind aber nach ihrer Auffassung nur Referenden gültig wenns den Amerikanern bzw. dem Westen dient. Für mich sind die Amis die Wurzel allen Übels, zetteln für ihre Interessen begründet meist auf Lügen Kriege an, plündern dort die Bodenschätze (Irak, Syrien)! Sie herrschen aufgrund ihrer militärischen Stärke mittels Faustrecht. Dass sie das auch in abgemilderter Form bei den sogenannten Freunden anwenden sieht man daran, dass dem Westen zugewandte unartige Länder im Interessenskonflikt stets unterlegen sind. Auch lassen sich die Amis ihren „Schutz“ teuer bezahlen obwohl diese die von ihnen verursachten Flüchtlingsströme meist gen EUropa gehen.

  5. Michael R 18. Januar 2023 at 15:14Antworten

    @Olaf: Den Bruch des Minsker Abkommens hat Russland gegenüber der Ukraine ebenso moniert. Wir wissen beide nicht, wer da wo zuerst wieder geballert hat, oder waren Sie 2015 permanent vor Ort? Was Propaganda angeht, steht der Westen den Russen in nichts nach. Deshalb ist es müßig, sich um solche Details zu streiten.
    Was aber wesentlich ist – und das ist wohl unstrittig – ist doch, dass der Westen mit dem Minsker Abkommen nur Zeit gewinnen wollte, um die Ukraine hochzurüsten. Zu keiner Zeit war es als Friedensabkommen gedacht. Merkel selbst hat das offiziell so gesagt und zugegeben. Der Westen hat also Russland auch mit Minsk an der Nase herumgeführt, genauso wie schon bei der Zusage, die NATO nicht nach Osten ausdehnen zu wollen. Alles Lüge, alles Betrug! Die gutgläubigen Russen waren damals dumm genug, sich die unter angeblichen Ehrenmännern gegebenen Zusagen nicht schriftlich geben zu lassen. Es gibt aber Videos mit Politiker Interviews, die beweisen, dass der Westen die Zusage gemacht hat.

    Schon der Fakt, dass die NATO nach dem Ende des Kalten Kriegs nicht aufgelöst, sondern stattdessen massiv erweitert wurde, musste stutzig machen. Zu befürchten ist, dass aus dem ehemaligen Verteidigungs- schon in Kürze ein Angriffspakt wird, dann nämlich, wenn dem ukrainischen Volk die wehrfähigen Männer ausgehen. Das dürfte nicht mehr allzu lange dauern, den schon jetzt sind sogar 60-jährige bereits an der Front.
    Die NATO wird dann nicht nur Kampfpanzer, moderne FlaRak und sogar Kampfjets liefern, sondern sie wird auch gleich die Soldaten dazu mitschicken. Wenn es dann zu einem europäischen oder gar zu einem neuen Weltkrieg kommt, trägt daher allein der Westen die Verantwortung dafür.

    • Olaf 18. Januar 2023 at 15:53Antworten

      Michael R
      18. Januar 2023 at 15:14Antworten

      Hätte alle ihre Einstellung würde Putin sein ihr Ziel die ehemalige Sowjetunion wiederherzustellen und
      “ make Russia great agian “ schon lange erreicht haben und noch so Manches mehr !
      Er hat den Zerfall der Sowjetunion bis heute nicht verwunden.
      Das ist es was den Mann antreibt und das ist es auch warum er in seinem Größenwahn, so viele falsche Entscheidungen trifft.

      Männer im wehrfähigem Alter in der Ukraine:
      1,1 Millionen.
      Ein wenig schlau machen sollte sie sich schon bevor sie Telegramm Müll über 60 jährige Soldaten posten.

      • Michael R 18. Januar 2023 at 16:25

        Sieh an, die Olaf-Uschi wird aggressiv. Mit keinem Wort auf die Betrügereien des Westens eingehen.

        Was bedeutet es, wenn ein alter Mann mit weissem Bart (Foto) dem Interviewer sagt, er hätte nie gedacht, nach 40 Jahren wieder in dem Panzer zu sitzen, in dem er schon als Wehrpflichtiger sass, und dass er lieber einen Leopard hätte? Wie alt wird der wohl sein?

        Schon im Oktober(!) war in der Online Presse zu lesen:

        《 Ukraine fehlen offenbar Soldaten: Militär kündigt Mobilisierung an – für „alle unter 60“ 》 (merkur, 24.10.22)
        《 Am Samstag (22. Oktober) unterzeichnete der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky ein Gesetz über die freiwillige Registrierung von Frauen für militärische Dienste. Für Männer besteht weiterhin die Pflicht zum Wehrdienst. Alle Wehrpflichtigen unter 60 müssten laut dem Militärkommissar bald mit einer Vorladung rechnen. Verweigerern droht eine Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahre.
        Krieg gegen Russland: Höchste Mobilisierungsstufe in der Ukraine
        „Wir befinden uns jetzt auf der höchsten Mobilisierungsstufe“, erklärte Maksymow. Es seien auch zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, die bereits ausgereist waren, in die Ukraine zurückgekehrt, um ihr Land zu verteidigen, erklärte er. 》

        Ihre „1,1 Mio wehrfähiger Männer“ haben Sie wahrscheinlich aus irgendeinem Propaganda Medium. Der Realität entspricht das nicht. Bei uns hier trifft man übrigens ziemlich viele Ukrainer an, Männer im besten wehrfähigen Alter, die gleich am Anfang geflüchtet sind.

      • Michael R 18. Januar 2023 at 16:35

        Nachtrag: Suchen Sie nach „Ukraine war: Bakhmut defenders plea for Western tanks“ bei BBC. Dort finden Sie das Bild und das zugehörige Interview. „Telegram“ nutze ich gar nicht.

      • Harald Eitzinger 19. Januar 2023 at 10:11

        Da irren sie gewaltig, denn die größte Gefahr für den Frieden ist nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion der Ami, der durch seine Illegalen Kriege, der Nato-Osterweiterung und der Ignoranz von Sicherheitsgararantien an Russland diese brisante Weltlage erst geschaffen hat. Auch ist es den Amis ein Dorn im Auge, dass Deutschland billiges russisches Gas für seine Wirtschaft bezieht! Daher wurden von ihm auch EUropäische Länder ob diesem Geschäft gegen Deutschland aufgehusst (Frankreich, Polen, England, die baltischen Staaten usw.)! So sieht anscheinend die EUropäische Einheit aus.

    • Andreas I. 18. Januar 2023 at 16:31Antworten

      @ Michael R HJallo,
      „Schon der Fakt, dass die NATO nach dem Ende des Kalten Kriegs nicht aufgelöst, sondern stattdessen massiv erweitert wurde, musste stutzig machen.“

      Und Militärs analysieren das militärtechnisch; welche Waffensysteme sind wo stationiert, was bedeutet das für die eigene Verteidigungsfähigkeit und welche Gegenmaßnahmen müssen getroffen werden.
      Wenn Polen, Rumanien, Littauen, Lettland … einfach nur in der Nato wären, damit es für die restliche Nato den Bündnisfall auslösen würde, falls die angegriffen werden würden, dann wäre das kein Problem für die Sicherheit Russlands.
      Aber die „rotierenden“ Nato-Truppen im Baltikum, die USA-Raketenstützpunkte in Polen und Rumänien … das hat Angriffspotential und da reichen dümmliche Beschwichtigungen von USA & Followern nicht aus; denn entweder
      1. USA baut diese Waffen und Truppen dort ab und denkt erst gar nicht daran, ähnliches auch noch in der Ukraine aufzubauen, oder
      2. Russland muss sich überlegen, welche Gegenmaßnahmen getroffen werden.
      USA hat sich für 2. entschieden und wenn für die Exceptionalität nicht Menschen sterben würden, dann wäre es schon wieder lustig, wie USA nun mit den Folgen der eigenen Entscheidung unzufrieden ist und darum anderen die Schuld in die Schuhe schieben will.

      • Michael R 18. Januar 2023 at 17:13

        Exakt, Andreas! Die ständigen, provozierenden NATO Manöver an den Grenzen zu Russland nicht zu vergessen.

        Schon 2016 schrieb der NDR (ARD): „Säbelrasseln: NATO rückt an russische Grenze vor“…. „Säbelrasseln und Kriegsgeheul – Selbst Bundesaußenminister Steinmeier scheint die Spirale aus Provokation und Gegenprovokation nicht geheuer zu sein: Kürzlich ließ er sich mit dem erstaunlichen Satz zitieren: „Was wir jetzt nicht tun sollten, ist, durch lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul die Lage weiter anzuheizen.“ „

      • I.B. 18. Januar 2023 at 18:21

        @Michael R
        18. Januar 2023 at 17:13

        „Selbst Bundesaußenminister Steinmeier scheint die Spirale aus Provokation und Gegenprovokation nicht geheuer zu sein: Kürzlich ließ er sich mit dem erstaunlichen Satz zitieren: „Was wir jetzt nicht tun sollten, ist, durch lautes Säbelrasseln und Kriegsgeheul die Lage weiter anzuheizen.“

        Ja, das war Steinmeier noch vor ein paar Jahren. Jetzt entschuldigt er sich wegen seiner früheren Handlungsweisen. Ich frage mich schon lange, was die USA/CIA in der Hand haben könnten, dass PolitikerInnen – gleich welcher Partei – so ihre frühere Anschauung ändern und USAhörig werden können.

  6. audiatur et altera pars 18. Januar 2023 at 11:38Antworten

    Die Kurden werden es vermutlich nicht als Diebstahl ansehen. Sondern als ihr Öl. Die Türkei wiederum …
    Der gut meinende Autor könnte ja mit den guten Grünen über ein Bio-Mascherl für Fair-Trade-Öl an den Tankstellen nachdenken. Man müsste sich nur darüber einig werden, ob die Kurden jetzt guter oder böser als der mit Russland alliierte „Assad“ sind und ob sie über einen eigenen, anerkennenswerten Staat gebieten.
    Viel Spaß beim Ausverhandeln des Don’t Buy Dirty Oil-Treaty!
    Or just buy a bike and be happy …
    PS: Hochachtung für den Untertitel. Der ist im Gegensatz zur chinesischen Überschrift erhellend. Ob wir gut daran täten, alles wo „Terror“ drauf steht, mit einem Staatsmascherl zu schmücken? Eine Frage, die zunächst an Herrn Nehammer zu richten wäre. Aber der darf offenbar sogar die Bürger ungestraft als „Lebensgefährder“ terrorisieren und ihnen damit die Polizei und einige Wahnsinnige zur Selbstjustiz Berufene auf den Hals hetzen. Was die sogenannte „Macht“ nicht alles aus einem macht …

  7. quantumonly 18. Januar 2023 at 9:26Antworten

    Wer kauft dieses gestohlene Öl? Der Hehler ist nicht besser als der Stehler.

  8. Devi 18. Januar 2023 at 9:24Antworten

    Mir ist der Raub des syrischen Öls schon seit Jahren bekannt. Ich glaube, wer sich gut informiert, der weiß seit Jahren Bescheid. Was interessant ist, ist allerdings, dass die chinesische Diplomatie dies nun jetzt aufgreift. Deshalb denke ich, wäre es interessant einmal zu erörtern, warum die das jetzt machen? Die Manöver Chinas sind mir sehr oft schleierhaft.

    • Michael R 18. Januar 2023 at 10:09Antworten

      Die Frage ist leicht zu beantworten: China greift das jetzt auf. weil es wie Russland die US Hegemonie ablehnt. Beide Staaten fühlen sich inzwischen stark genug, um eine Konfrontation auch militärisch durchzustehen. Beide Staaten, China und die Russische Föderation, haben sich in den letzten 20 Jahren intensiv darauf vorbereitet. In den Medien wurde allerdings kaum darüber berichtet. Nun spitzt sich die Lage international immer mehr zu und die Töne werden rauher und immer deutlicher.

    • Karl der Käfer 18. Januar 2023 at 14:07Antworten

      Als Gegenreaktion für den USA Druck auf Taiwan?

  9. niklant 18. Januar 2023 at 9:18Antworten

    Warum sonst sollen Amerikaner in einem Land bleiben außer aus einem Grund, dem Plündern und Rauben! Amerikaner sind die eigentliche Pandemie auf diesem Planeten!

  10. Fritz Madersbacher 18. Januar 2023 at 9:08Antworten

    „Damaskus betrachtet die militärische Präsenz der USA auf syrischem Boden als illegale Besetzung des Landes“
    Das ist es natürlich auch. Kaum jemand sieht das anders, ausgenommen dem US-amerikanischen Imperialismus untertane Staaten, die dazu den Mund halten (müssen). Die zunehmende Isolierung der westlichen Länder ist das Ergebnis ihrer Doppelmoral, die zu ihrer zweiten Natur in internationalen Angelegenheiten geworden ist: von „Demokratie“ und „Menschenrechten“ faseln, Mord und Totschlag, Raub und Betrug praktizieren …

  11. Olaf 18. Januar 2023 at 8:45Antworten

    „ Damaskus betrachtet die militärische Präsenz der USA auf syrischem Boden als illegale Besetzung des Landes.“

    Ich betrachte die militärische Präsenz Russlands auf Ukrainischen Boden als illegale Besetzung des Landes.

    Wer ist also der Gute und wer der Böse?

    • Michael R 18. Januar 2023 at 9:26Antworten

      Die USA halten seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs Deutschland, Italien, Japan, Südkorea und noch viele andere Staaten besetzt. Aber natürlich sind die USA die Guten und die anderen immer die Bösen. Das wollten Sie doch bestätigt haben.

      • Mine 18. Januar 2023 at 9:45

        Im Grunde haben sie auch die Ukraine übernommen …

      • Olaf 18. Januar 2023 at 10:11

        Michael R
        18. Januar 2023 at 9:26Antworten

        Nein. Keinesfalls.
        Es sind weder die USA noch die Russen, die Guten.
        Man sollte aber wissen dass durch die Besetzung der Krim durch Russland , den Ukrainern der Zugang zu ca. 500 Öl und Gaslagerstätten nicht mehr möglich ist.
        Außerdem ist die Ukraine, weltweit Nummer 2 bei Titan, Nummer 6 bei Eisenerz und Gallium und fördert 800 Tonnen Uran.
        Von Getreide und Sonnenblumen brauchen wir nicht zu sprechen.
        Die Ukraine hat riesige, nicht aufgeschlossene Gasfelder.

        Das sollten sie in ihre Überlegungen mit einbeziehen

      • Devi 18. Januar 2023 at 13:29

        Olaf; 18. Januar 2023 at 10:11:
        „Man sollte aber wissen dass durch die Besetzung der Krim durch Russland“

        Die Krim führte ein Referendum über den Verbleib bei der Ukraine oder die Integration in Russland durch, wo die Mehrheit für Russland war. Dasselbe wurde auch im Kosovo gemacht, entweder Unabhängigkeit oder Verbleib bei Serbien. Das Referendum des Kosovo wird „international anerkannt“, deshalb ist legitim auch das Referendum der Krim anzuerkennen.
        Es heißt in den Medien immer, das „die Völkergemeinschaft“ das Referendum der Krim nicht anerkennen würde. Man sollte einfach einmal fragen, wer mit „DIE Völkergemeinschaft“ genau gemeint ist, und ob die Meinungen „dieser Völkergemeinschaft“ legitim sind.

      • Fritz Madersbacher 18. Januar 2023 at 14:02

        @Olaf
        18. Januar 2023 at 10:11
        Sie haben sehr gut die wirtschaftlichen (neben den militärischen, gegen Rußland gerichteten) Interessen des Westens an der Ukraine zusammengefasst …

      • 1150 18. Januar 2023 at 14:09

        @olaf,
        manche glauben auch heute noch, die vietnamesen hätten im golf von tonkin mit einem hölzernen fischerboot ein us-marineschiff angegriffen.
        lesen sie die geschichte der krim und sie erfahren auch, wie und warum sie unter chrustschow zur ukraine kam.
        n. b. ich meine, sie sind ein kluger mensch, nur beim denken haben sie einfach pech

    • 1150 18. Januar 2023 at 10:34Antworten

      @Olaf
      und die erde ist eine scheibe, gell
      was sagte erst vor kurzem merkel und hollande, wir wollten der ukraine zeit geben um aufzurüsten.
      wir wollten minsk I und II nie umsetzen.
      erzählen sie die ganze geschichte, nicht nur den passenden teil davon

      • Olaf 18. Januar 2023 at 12:20

        1150
        18. Januar 2023 at 10:34Antworten

        Dass Russland das Minsker Abkommen bereits ein paar Tage nach dessen Inkraftsetzung bereits gebrochen hat, ist ihnen nicht bekannt.
        Es war die Pflicht der Ukraine sich militärisch zu stärken, weil Russland‘s Ziele offensichtlich waren.
        Merkel und Hollande hatten eben Weitblick.
        Aber Spaß beiseite.
        Keiner der Beiden hat dies im Wortlaut so gesagt.
        Was Russland‘s Propaganda und manch schwachsinnige alternative Medien daraus machen und ob sie das, glauben ist mir komplett egal.

    • Andreas I. 18. Januar 2023 at 15:46Antworten

      @ Olaf Hallo,
      die Russen gestalten ihre Intervention so völkerrechtskonform wie möglich: zuerst Anerkennung von LVR und DVR (womit die aus dieser Sicht eben nicht mehr ukrainisches Territorium sind, sondern eigene Staaten), dann Beistandsverpflichtung im Krieg Ukraine gegen LVR und DVR diese Republiken zu unterstützen, dann Referenden über Beitritt zu Russland, womit es endgültig nicht mehr ukrainisches Territorium ist, sondern russisches.

      Wenn die Kurden einen eigenen Staat ausgerufen hätten, USA diesen anerkannt hätte, es einen Krieg von Syrien gegen den neuen kurdischen Staat gegeben hätte und dann der neue kurdische Staat die USA um Beistand gebeten hätte … aber die USA hat Völkerrecht nicht nötig, USA hat ihre eigene „regelbasierte Ordnung“ und hält übrigens nicht nur Syrien östlich des Euphrat besetzt, sondern auch Irak ist nach wie vor von USA besetzt.

      Bei Russland ist plausibel, dass es Sicherheitsinteressen vor der eigenen Grenze verteidigt (USA-Raketenstützpunkte dort verhindert), während USA auf einem anderen Kontinent exakt was verloren hat?

    • I.B. 18. Januar 2023 at 18:33Antworten

      Olaf
      18. Januar 2023 at 8:45
      Sie betrachten die militärische Präsenz Russlands auf Ukrainischen Boden als illegale Besetzung des Landes. Was die USA in vielen Fällen taten und tun, ist Ihnen egal. Die USA dürfen das, Russland darf es nicht.
      Genau das ist die Doppelmoral.
      Sie versuchen nur, es umzudrehen. Und bezeichnen das als „Aufklärung“.

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