19% Übersterblichkeit in Deutschland im Dez. 2022 im Vergleich zum Vorjahr (mit Nachtrag)

10. Januar 2023von 3,2 Minuten Lesezeit

Das deutsche „Statistische Bundesamt“  gab heute die Zahl der Sterbefälle für das Jahr 2022 bekannt. Deutschland verzeichnet im Dezember 2022 eine Übersterblichkeit von 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Aus der Kategorie „ein Bild sagt mehr als Tausend Worte“ – die heutigen Meldungen des Statistischen Bundesamtes, via deren Twitter-Account:

Das Bild des statistischen Bundesamtes als Screenshot und in größerem Format:

Unter „Vorjahre“ versteht das Statistische Bundesamt übrigens den Zeitraum 2018-2021.

NACHTRAG: Aus der mittlerweile wieder verfügbaren Pressemitteilung, die gestern z.T. nicht einsehbar war (wohl aus Gründen gehäufter Zugriffe):

Im Jahr 2022 sind in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen einer Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) 1,06 Millionen Menschen gestorben. Die Zahl der Sterbefälle ist im Vergleich zum Vorjahr damit um 3,4 % oder mehr als 35 000 Fälle gestiegen. Im Gegensatz zu den ersten beiden Pandemiejahren haben die Sterbefallzahlen bei den Frauen (+4,3 %) stärker zugenommen als bei den Männern (+2,5 %) – in den Jahren 2020 und 2021 war dies umgekehrt. Im Dezember 2022 lagen die Sterbefallzahlen um 19 % über dem Vergleichswert der vier Vorjahre (…)

Zu Jahresbeginn 2022 hatte sich das Sterbegeschehen in Deutschland nach den außergewöhnlich hohen Sterbefallzahlen zum Jahresende 2021 annähernd normalisiert. Im Januar und Februar lagen die Sterbefallzahlen 5 beziehungsweise 1 % über dem mittleren Wert (Median) der Jahre 2018 bis 2021 für den jeweiligen Monat. Im Laufe des März war in den meisten vorpandemischen Jahren die Grippeaktivität und zeitgleich auch die Zahl der Sterbefälle deutlich zurückgegangen. Dieser Effekt trat 2022 erst verzögert im Laufe des Aprils ein, sodass die Sterbefallzahlen im März (+8 %) deutlicher über dem Vergleichswert aus den Vorjahren lagen als noch im Februar. Eine Erklärung für die auch im April (+7 %) und Mai (+8 %) noch überdurchschnittlichen Sterbefallzahlen könnten die in dieser Zeit immer noch in größerer Zahl aufgetretenen COVID-19-Todesfälle gewesen sein.

Der Vergleich macht schlau(er)

Euromomo, der europäischen Mortalitätsmonitor, ist noch nicht so weit, weist aber immerhin „sehr hohe Übersterblichkeit“ (10-15%) in Kalenderwoche* 51 aus:

Wie lange wird es dauern, bis wir eine – oder mehrere – Erklärungen angeboten bekommen?

UPDATE: meine persönlichen Favoriten sind:

  • Lockdowns retten Leben, denn „erst“ nach dem Abbau der Lockdowns stieg die Übersterblichkeit drastisch an…
  • Maskenpflicht rettet Leben, denn…

Was sind Ihre Erklärungsangebote?

NACHTRAG: der Zusatz mit Asterisk (*) weist auf den von „Olaf“ angeführten Kommentar hin, dass die Grafik aus Euromomo den Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) gleichsam „hinterherhinkt“, da dies der angegebene Wert für Kalenderwoche 51 ist. Die „Sonderauswertung“ von Destatis sollte das gesamte Jahr 2022 umfassen. Ich schreibe „sollte“, da die Angaben je jünger diese sind „ungenau“ sind, wie Euromomo ausweist, da in jedem Fall noch Todesfälle nachgetragen werden. Vielen Dank, Leser Olaf, für den Hinweis (und ich hoffe, Ihren Einwänden Genüge getan zu haben).

Gleichsam darüber hinaus stehen mindestens zwei Aspekte im Raum, die aber z.T. ebenso bereits in den Kommentaren erwähnt wurden:

Einerseits die Frage, ob die Übersterblichkeit im Verlauf des Jahres 2022 zugenommen; der „Vergleich“ von Destatis zu den Angaben „der letzten Jahre“, der konkret 2018-2021 umfasst, ist m.E. grenzwertig. Hier bietet die Homepage von Destatis immerhin einen guten Einstieg in das Thema, wenn man z.B. die vor-Corona-Sterberaten heranzieht, die Sie hier finden: mit 12 Sterbefällen je 1.000 Einwohner muss man dreißig Jahre in die Vergangenheit bis in das Jahr 1989 zurückgehen, um ähnlich hohe Sterberaten wie 2020 (11,8 Sterbefälle je 1.000 Einwohner) oder 2021 (12,3 Sterbefälle je 1.000 Einwohner).

Andererseits, ob die Übersterblichkeit in den nächsten Monaten (Jahren) weiter zunimmt. Es bleibt also „spannend“…

Bild 3268zauber, Verkaufsautomat Grablichter, CC BY-SA 3.0

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35 Kommentare

  1. Rene 11. Januar 2023 at 17:43Antworten

    spannend bleibts auf jeden fall, habe gerade beim bundesstatistikverschönerungsamt mal nachgeschaut ob auch die suizide zugenommen habe, nein natürlich nicht. es verstarben also 2019 im durchschnitt 25 menschen wegen suizid, gleiche zahlen werden für 2020 und nun auch für 2021 angeführt … meine vermutung; auch suizidfälle wurden den coronaopfern zugerechnet !? übrigens, bei der berliner feuerwehr wurden anfang 2020 einsatzcodes geändert, so daß man nicht mehr expliziert erfahren kann dass es sich beim notfall um einen suizid handelte

  2. Gomma 11. Januar 2023 at 17:02Antworten

    Ich finde die besten Zahlen zur Übersterblichkeit hat das MPI unter:
    https://mpidr.shinyapps.io/stmortality/
    Man kann sich die Länder , das betrachtete Jahr und vor allem die Referenzjahre als Vergleich selbst einstellen, ich nehme meist 2010 – 2020 als Referenz, da ohne Impfung.

    Das sieht dann schon sehr gruslig aus, was in den letzten 2 Jahren passiert ist.

    Und da das MPI selbst keinerlei kritische Schlussfolgerungen zieht, sind die „nackten“ Zahlen von einem Mainstreaminstitut als Grundlage für kritische Schlussfolgerungen schwer anzugreifen.

  3. niklant 11. Januar 2023 at 10:33Antworten

    Dank guter geziehlter Medien-Lügen, für die viele Bürger zur Kasse gebeten werden und des geziehlten Politischen Missbrauchs wurden Menschen mit Mangelhafter Aufklärung in eine Gen-Manipulierte Impfung gelogen! Jetzt, wo das Ausmaß deutlich wird, soll der Massenmord vertuscht werden. Keine eindeutige Aufklärung, versteckte Studien, deren Wahrheit nicht gerne gezeigt werden soll! Es läuft alles nach Jens Spahn und Karl Lauterbach marnier, Abzocken in einer Politischen Stellung und der Schutz der Politik durch falsche Gesetze!

  4. Boris 11. Januar 2023 at 0:16Antworten

    Kommt drauf an.
    In England hat man nach Alterkohorten geimpft,danach kam es immer zu einem Anstieg bei Ungeimpften(weil sie bekanntlich nicht sofort als geimpft gezählt werden)1-2 Wochen später.Somit kann eine Woche schon etwas aussagen.

  5. Dr. C. 10. Januar 2023 at 23:37Antworten

    Liebe Diskutanten,
    lasst doch mal die Interpretationen ruhen. Fakt ist: es gibt eine Übersterblichkeit 2021 und vor allem 2022.
    Das bestreitet nicht einmal die Regierung und sogar Lauterbach nicht. Die Frage ist doch, wie kommt das zustande?

    Feststellen lässt sich auf jeden Fall, dass die Übersterblichkeit erst mit der Verfügbarkeit der Impfstoffe bemerkbar gemacht hat. Das heißt nicht, daßß die Impfstoffe die Ursache sind, wenngleich es etliche Indizien gibt.

    Es kommen neben den Impfstoffen auch andere Ursachen in Frage. Z.B. verzögerte Arztbesuche aus Angst. Aufgeschobene Operationen. Depressionen, verstärkter sozialer Stress und andere psychosozialen Ursachen, die mit einer gewissen Verzögerung die Ursache sein können.

    Die genetischen Impfstoffe sind nach meiner Einschätzung nur zum Teil ursächlich. Wir sind eher noch mit einem blauen Auge davon gekommen. Die nebenwirkungen sind zahlreich und besorgniserregend, weil sie fast allesamt auf entzündliche Prozesse und Autoimmunreaktionen zurückgeführt werden können.

    2,7% Troponinanstiege in einem Kollektiv Baseler Krankenhausbeschäftigte nach einer Boosterimpfung sind schon sehr auffällig. Bezieht man mit ein, dass die Nanolipidkonzentration im Herzmuskel bereits nach zwei Stunden ihr Maximum erreicht und dass die Troponinwerte erst nach 3 Tagen ermittelt wurden, lässt das befürchten, daß derartige Schäden in anderen Organen ebenfalls ablaufen. Die Folge könnten eine menge unentdeckter chronischer Organschäden sein, die sich erst nach einer gewissen Zeit bemerkbar machen.

    Es ist sicher angebracht, immer wieder zu hinterfragen, was die Ursachen für die Übersterblichkeit sind.
    Es liegt wahrscheinlich nicht nur an der Impfung, sondern in erster Linie an den Zwangsmaßnahmen der Regierungen, die etliche Existenzen zerstört, andere bereichert und insgesamt unser soziales Zusammenleben massiv verändert hat.

    Wenn die Übersterblichkeit keine Impffolge ist, dann handelt es sich um Nebenwirkungen der vielen nichtmedizinischen Maßnahmen. Auch das sind Nebenwirkungen, wenngleich man sie als Kollateralschaden zu bezeichnen pflegt (militärisches Neusprech seit dem Jugoslawienkrieg).

    Bei der meiner Meinung nach zwingend notwendigen Aufarbeitung der moralischen und menschlichen Verfehlungen während der letzten 3 Jahre und deren Folgen sollten wir die versuchte Zwangsimpfung und die Lügen zuvor über die unterstellte Absicht der sog. Querdenker nicht vernachlässigen.

    Man wir versuchen, sich aus der Affäre zu ziehen und verurteilt werden allenfalls wenige. Die Mitläufer, Mutlose und Denunzianten kann man ruhig ignorieren. Leider ist das die Mehrheit. Aber die Drahtzieher dieser unsäglichen 3-jährigen Massenhysterie müssen vor Gericht gebracht werden.

    Welche Personen das sein mögen, überlasse ich dem Leser.

    • Frühling 12. Januar 2023 at 9:58Antworten

      @Dr.C Guter Kommentar von Ihnen. Auch ich glaube, dass die Übersterblichkeit auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist.

  6. Tyche 10. Januar 2023 at 22:31Antworten

    19% Übersterblichkeit – das ist irre!
    Da sperrte man uns in den letzten 3 Jahren regelmäßig weg, verordnete uns Masken, preßte uns zur Heil bringenden mRNA Manipulation, alles um 100.000 Tote zu verhindern und dann das!
    In A müssen´s jetzt wohl noch ordentlich an den Sterbezahlen herummanipulieren, dmait sie bis Juni(!) dann endgültige Zahlen haben!!!
    Inzwischen ist ja Zeit genug entsprechende Erklärungen zu finden um dieses aber auch die teuren Coronakosten fadenscheinig zu begründen!

  7. RaS 10. Januar 2023 at 22:20Antworten

    Erklärungshitliste:
    1. Der Russe wars, ich schwöre.
    2. Einmal falsch geatmet, schon: zack Herzinfarkt! Man glaubt gar nicht wie schnell das geht.
    3. Das liegt alles nur am Klimawandel und dem CO2.

  8. J.S. 10. Januar 2023 at 21:25Antworten

    Da es um den Verdacht der Covid-Impfnebenwirkungen geht, darf die durchschnittliche Sterblichkeit nur bis zum Jahr 2020 als Vergleichswert herangezogen werden.
    Wenn diese Übersterblichkeit auf die mRNA-„Impfungen“ zurückzuführen ist, wäre eine eventuelle Übersterblichkeit 2021 in den Durchschnitt schon einbezogen, womit die Dramatik des Geschehens kleingerechnet würde.

  9. meMO an mich selbst 10. Januar 2023 at 21:10Antworten

    Der Mortalitäts-Verlauf einer echten Pandemie folgt immer derselben Regel:

    Zunächst kostet eine echte Pandemie eine Menge Menschenleben, die Sterbekurve macht einen deutlichen Ausreisser nach oben (also „etwas“ höher als annuale Grippe-Kurven).
    Weil durch die echte Pandemie viele Menschen aus dem Leben gerissen wurden, ist die Zeit nach einer echten Pandemie von Untersterblichkeit geprägt – die Alten und Schwachen/Schwächeren wurden ja bereits aus der Gleichung „entfernt“´und es sind vorwiegend Darwin’s „fittest“ übrig geblieben.

    Schon komisch, wie man eine „Pandemie“ hinter sich bringen kann – und das große Sterben beginnt erst danach.

    Die wissen gar nicht, wie lächerlich sie sind. Da möchte man ja fast meinen, es gäbe tatsächlich mehr schwarze Schwäne als weiße….;))

    • Ungeschlumpft 11. Januar 2023 at 6:25Antworten

      meMO: die wissen das schon, aber die rechnen mit der Dummheit der Leute. Und leider rechnen sie damit zurecht. Es fällt diese ihre vollig logische Erkklärung auch kaum jemanden auf.

  10. Stefan Ochsner 10. Januar 2023 at 20:08Antworten

    Bitte nicht polemisch werden (also Gleiches mit Gleichem vergelten)‘

    Seriös (!) kann nur die Betrachtung von Übersterblichkeit getrennt nach Alterskohorten betrachtet werden –

    Solches undifferenziertes auf Effekthascherei zielendes Gebaren fällt uns bei der nächsten „Plandemie“ auf den Kopf.

    Übersterblichkeit in den Kohorten bis 70 getrennt in 10 Jahressegmente ist von großem Interesse.

    So kann man wahrscheinlich den negativen Effekt für junge Leute enttarnen und die Entscheidung von zB Dänemark begründen warm gesunden u 50 jährigen (in SWE U 65) kein Spike-Jaukerl mehr angeboten wird.

    Vlt wird auch nachvollziehbar warum die Behörden dort sich entschuldigt haben und noch wichtiger: vlt können populistische Politiker aufhören dieses Risiko Kindern zuzumuten. ZB in Wien

    Dann wäre etwas bewirkt

  11. Eric 10. Januar 2023 at 19:34Antworten

    Die sind gar nicht tot! Die schlafen nur.

    (Empfehle gerade in der heutigen Zeit die Lehrfilme von Monty Python)

    • meMO an mich selbst 10. Januar 2023 at 21:15Antworten

      Monty Python?

      Meine erste Assoziation war Habeck…so wie Betriebe, die nicht Pleite gehen, sondern einfach aufhören zu produzieren.

  12. Ulrich Engelke 10. Januar 2023 at 19:32Antworten

    Zuletzt explodieren die Werte. Das Statistische Bundesamt war übrigens 3 Wochen im Verzug. Vermutlich waren sie in Panik.

    Daten Übersterblichkeit 2022 (Wochenwerte):

    KW: 46,4%
    KW: 44,2%
    KW: 34,5%

    • Dr. med. Veronika Rampold 10. Januar 2023 at 19:38Antworten

      die wichtigen KW-Nummern fehlen

      • Ulrich Engelke 10. Januar 2023 at 19:46

        War eigentlich dabei, habe ich bereits kommentiert. Es sind (von oben) 52, 51 und 50. Das haben wir hier wohl öfters. Bei meiner Berechnung der Anzahl der Spike-Proteine („Impfung“) waren damals die Potenzzeichen weg.

    • Ulrich Engelke 10. Januar 2023 at 19:42Antworten

      Bei meinem Kommentar fehlen nicht nachvollziehbar die Zahlen vor den Kalenderwochen. Der erste Wert ist die KW 52, dann 51 und 50.

    • Dr. med. Veronika Rampold 10. Januar 2023 at 19:55Antworten

      Wird noch viel deutlicher werden.
      So deutlich, dass sie die Zahlen bald der Öffentlichkeit vorenthalten werden,
      wie China seine aktuellen „Covid“ (lies Influenza?) Inzidenzen…

      Egal, wir Bürger werden die Zahlen nicht brauchen.
      Wir werden bloß in der Nachbarschaft kucken müssen, wie viele Häuser geräumt werden oder leerfallen, und aufm Friedhof, wie viel neue Kreuze da sind und wie alt die neuen Toten waren (das tat ich Sommer 2021 in Bad Driburg, s waren schon damals sehr viele Jüngere dabei) – um zu wissen, was „Phase ist“.

      NB:
      Glücklich, wer der Ompfe entging.
      Wer sie nicht vermeiden konnte und sich gesund fühlt, sollte kommerziellen Angeboten von „vorbeugenden“ Maßnahmen gegen Spätfolgen NICHT nachlaufen; sinnvoller ist es, zu beherzigen, was Kneipp sagte „unsere Nahrungsmittel sollten heilsam sein“. Wildkräuter, etwa Brennessel und Löwenzahn, einheimisches Freilandgemüse, Äpfel von der Streuwiese, selbstgekochtes Essen aus einfachen Zutaten statt Industriemassenfutter mit viel Zucker und Palmöl… damit betreibt man eine preiswerte und nicht nur auf Folgen dieser Injektion abzielende Prävention.

      • Ungeschlumpft 11. Januar 2023 at 6:29

        Liebe Frau Rampold, was glauben sie warum im Gebiet D und A soviel Zuwanderung geschieht, damit genau das nicht auffällt. Miest bewohnen ältere Leute große Wohnungen, und genau die werden ziemlich schnell mit Neubürgerfamilien besetzt.

      • Dr. med. Veronika Rampold 11. Januar 2023 at 8:36

        Fällt trotzdem auf, wenn man nur hinschaut. Vor Häusern oder Wohnungen, die man ausräumt, weil der Bewohner tot ist, steht normalerweise n Sperrmüllcontainer, nicht selten für Wochen, weil es nicht so schnell geht, die vielen Habseligkeiten eines alten Durchschnittsdeutschen zu „entsorgen“.

        Die Mehrheit schaut aus Scheu nicht hin, sie will das „normale Leben“ aufrechterhalten auf Deibel komm raus. Ist die aktuelle Normalität, inklusive der jetzigen Regierung, eindeutig vorbei, wird alle Welt zugeben, was sie vorher ausblendete. Weil es dann dem Überleben dient, dies zu tun – jetzt tut dies das Ausblenden… Ich hatte mehrmals Gelegenheit, deutsche ärztliche Fachzeitschriften aus den Jahren 1939-45 zu lesen und dabei fiel mir eine geradezu wahnsinnige Normalität auf, die Zeitschrift selbst wie die Texte darin spiegelten meist kein bisschen von der Realität des Weltkriegs wider. Die Ärzteschaft verhielt sich damals so wie jetzt das Volk!

  13. Hans-Joachim Kremer 10. Januar 2023 at 18:53Antworten

    Das liegt am Feinstaub, Also Böllerverbot, Dieselverbot, große-E-Autos-Verbot (weil die beim Anfahren und Bremsen genauso viel produzieren wie ein dicker DIesel-SUV), Flugverbot – mit Ausnahme der Lear-Jets (warum weiß ich grad auch nicht recht)…

    • quantumonly 11. Januar 2023 at 7:25Antworten

      Vor allem sollte Atemverbot eingeführt werden da durch das Atmen sehr viel Schadstoffe aus der Lunge entfernt werden und diese ungesund sind.

  14. Olaf 10. Januar 2023 at 18:39Antworten

    Herr Stephan Sander-Faes

    Tut mir leid aber ihr Vergleich mit Euromomo ist nicht korrekt.
    Während die Daten des statistischen Bindesamts bis Woche 52 gehen, zeigt die Euromomo Grafik Woche 51.
    In Woche 52 zeigt Euromomo eine moderate Übersterblichkeit.
    Rechnet man sich aus den 52 Wochen den Durchschnitt aus kommt man ziemlich genau auf die 3 – 4 Prozent, wie vom statistischen Bundesamt angegeben.
    Einzelne Wochen, wie die von ihnen angegebene Woche 51 haben keinerlei Aussagekraft.

    • rudi & Maria fluegl 11. Januar 2023 at 3:29Antworten

      Ist Ihnen in den 3 Jahren Betrachtung der Euromomo Graphen schon mal die orange Unterlegung am Ende aufgefallen????

  15. Vietato Fumare 10. Januar 2023 at 18:27Antworten

    Für jeden denkenden Menschen hat diese Art von „Wissenschaft“ jedwedes Vertrauen verspielt. Da steht das gescheiterte Impfexperiment nun in seiner ganzen Desaströsität vor uns (wobei in den Todeszahlen das Siechtum, das noch kommen wird und vielfach bereits eingesetzt hat, noch gar nicht abgebildet ist), und was machen all unsere stolzen Vertreter aus Universitäten, Medien, Ärzteschaft, Gewerkschaften etc.? – NICHTS! Kopf in den Sand und abwarten bzw. fröhlich weiterspritzen die Scheisse, lautet die Devise. Zu schön war anscheinend der Traum vom Gesundimpfen, als dass man ihn jetzt nach dem bösen Erwachen einfach aufgeben möchte.
    Man fasst es einfach nicht. Diese Art von „Wissenschaft“ hat komplett fertig.

  16. suedtiroler 10. Januar 2023 at 18:25Antworten

    über Australien wurde hier auch schon berichtet, ich finde die Daten aus NSW interessant, dort wird zwischen Ungspritzen und Gespritzten unterschieden und auch die Zahl der Dosen:

    https://www.health.nsw.gov.au/Infectious/covid-19/Documents/weekly-covid-overview-20221231.pdf

    sehr interessante Zahlen auf Seite 4

  17. suedtiroler 10. Januar 2023 at 18:22Antworten

    und wie praktisch, dass der Impfstatus der Toten nirgends erhoben wird…… wegen Datenschutz und so.

  18. Michael R 10. Januar 2023 at 18:06Antworten

    Es ist mehr als auffällig, wie die permanente, hohe Übersterblichkeit verniedlicht und verharmlost werden soll – so gut es eben noch geht. Ich habe in einem früheren Kommentar schon einmal darauf hingewiesen, dass es unzulässig ist, die Jahre 2020 und 2021 mit in die Vorjahre zu nehmen, weil dort ja bereits eine Übersterblichkeit vorlag, zunächst wegen Corona und später – wie wir vermuten – wegen der „Impfung“. Nimmt man dennoch diese beiden Jahre mit in die Berechnung, reduziert sich natürlich die relative Übersterblichkeit.
    Um einen Eindruck zu gewinnen, was tatsächlich los ist, muss man sich nur von DESTATIS die letzte Sonderauswertung herunterladen.
    Für den Dezember 2022 werden dort (vorläufig) 111.403 Sterbefälle ausgewiesen. Im Jahr 2019 waren dies noch 83.329, im Jahr 2018 nur 80.999. –

    • Frühling 10. Januar 2023 at 19:18Antworten

      Hohe Übersterblichkeit 2022. Obwohl die Mehrheit 2021 turbo dreifach geimpft wurde. Seltsam.

    • Heiko 10. Januar 2023 at 23:05Antworten

      Es gab keine Coronaübersterblichkeit. Die angeblich 40 Tausend Coronatoten fehlen bei allen anderen Todesarten. Am einachsten wäre es, die Zahl der mit einer Pneumonie Verstorbenen zu vergleichen, da die erste tödliche Komplikation eines Atemwegserregers immer die Pneumonie ist.

  19. Lutz Henze 10. Januar 2023 at 17:54Antworten

    Ich denke, wir finden Rat im Mittelalter. Die Hexen sind Schuld an der Übersterblichkeit. Es wird Zeit, mal ein paar über den Weg eines Scheiterhaufens zu bekehren und bestrafen. Könnte auch sein, dass Gevatter Tod sein Plansoll übererfüllen muss.

  20. Wahrheitssuchende 10. Januar 2023 at 17:48Antworten

    Wie lange wird es dauern, bis wir eine – oder mehrere – Erklärungen angeboten bekommen? Haben wir doch schon ,Antwort: Klimawandel, zu kalt duschen, Gartenarbeit, Playstation, Sport, zu heiß duschen , zu viel Freude usw usf….

    • Michael R 10. Januar 2023 at 18:27Antworten

      Noch dreister ist die heutige Meldung bei n-tv:

      《 Die Zahl der Todesfälle im Jahr 2022 liegt bundesweit bei mehr als einer Million. Das sind gut drei Prozent mehr als im Jahr zuvor. Die zunehmende Alterung der Bevölkerung spielt dabei jedoch eine untergeordnete Rolle. Neben der Corona-Pandemie lässt ein weiteres Phänomen die Zahlen steigen.
      Im Jahr 2022 sind in Deutschland 1,06 Millionen Menschen gestorben. Die Zahl der Sterbefälle ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent gestiegen, wie aus den vorläufigen Ergebnissen einer Sonderauswertung des Statistischen Bundesamtes hervorgeht, die in Wiesbaden veröffentlicht wurde.

      Im März, April und Mai lagen die Zahlen etwas über dem Mittel. Eine Erklärung könnten die in dieser Zeit immer noch häufiger aufgetretenen Covid-Todesfälle gewesen sein, so die Statistiker. Von Juni bis August lagen die Fallzahlen dann deutlicher über den mittleren Werten der Vorjahre. Ein Grund dürfte die große Hitze gewesen sein.
      Auch im Herbst lagen die Sterbefallzahlen über dem Vergleichswert. Die Covid-Todesfallzahlen stiegen zu dieser Zeit an, „allerdings nicht im gleichen Ausmaß wie die Gesamtsterbefallzahlen“, wie die Statistiker berichteten. Zum Jahresende lagen die Sterbefallzahlen auf Basis einer Hochrechnung „sehr deutlich“ über dem Vergleichswert. Grund könnten die vielen Atemwegserkrankungen gewesen sein, die das Robert-Koch-Institut in dieser Zeit festgestellt hatte.
      Quelle: ntv.de, als/dpa 》

      Fazit: Alles ist irgendwie schuld, die Alterung, die Hitze, Atemwegserkrankungen und natürlich Covid. Nur die „Impfung“, die vielen Herzstillstände, die Lungenembolien, die Turbokrebsfälle sind es natürlich nicht.

  21. Jurgen 10. Januar 2023 at 17:23Antworten

    Booster plus fünf geh – ein unschlagbares Duo.

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