Neue Gesellschaft für Psychologie: „Krieg hat Ton der Macht verändert“

17. November 2022von 6,9 Minuten Lesezeit

Die „Neue Gesellschaft für Psychologie“ mit Vorstandsmitglied Klaus-Jürgen Bruder äußert sich in einer Stellungnahme entschieden gegen den Krieg und die Kriegsstimmung innerhalb der deutschen Politik. Es sei nötig, deutlich dagegen Stellung zu beziehen, schreibt die Gesellschaft. 

Dass die Boykottmaßnahmen gegen Russland sich gegen die Interessen der Bevölkerung richten, sieht jeder: an den rasant steigenden Lebenshaltungskosten, den Drohungen mit Einschränkungen der Strom und Energieversorgung, den Einschränkungen im Zugverkehr, usw.

Das sieht jeder? Nur der, der es sehen will! Die sichtbaren Einschränkungen, Bedrohungen und für nicht wenige bereits real gewordenen, ihre Existenz bedrohendem Verluste treffen »nur« die »unteren und mittleren Einkommensempfänger« – aber diese stellen die Mehrheit der Bevölkerung – Habeck »muss nicht in den Krieg« wie er bei Maischberger frech einräumte, er »muss nicht sterben!« Er muss auch nicht frieren und er muss nicht zur Tafel!

Die Mehrheit der Bevölkerung dagegen sieht sich einer anderen Situation gegenüber. Sie will keinen Krieg, vor allem keine Verlängerung des Krieges. Schon wegen der Einschränkungen nicht, die ihr zugemutet werden durch die Maßnahmen, die die Regierung als »Reaktion« auf die vorausgegangene Aktion des von Russland vorgeblich begonnenen Krieges erklärt.

Diese Erklärung setzt allerdings die Verleugnung der Vorbereitung zum Krieg voraus.

Diese Vorbereitung beginnt allerspätestens mit dem Putsch auf dem Maidan in Kiew 2014, wenn man nicht den Informationskrieg seit den 90er Jahren dazurechnen möchte. Letztlich war es von Anfang an das Ziel der NATO, »to keep the Russians out, the Americans in, and the Germans down« in den Worten des ersten Generalsekretärs Lord Ismay.

Verleugnung der Realität, der realen Zusammenhänge, ist das Grundprinzip der Kriegspropaganda. Nur wenn man die eigene Vorbereitung zum Krieg verleugnet, kann man die Behauptung aufrechterhalten:

Wir wollen keinen Krieg. Schuld ist der andere. Er ist der Angreifer. Wir verteidigen uns lediglich gegen ihn, einen bösartigen, hinterhältigen, kriegssüchtigen Feind, wir verteidigen die Freiheit, die Demokratie gegen die Autokratie, solidarisch mit den Hilflosen.

Welche Freiheit wird damit verteidigt, wenn man dazu selbst auf die Mithilfe von Autokratien wie Katar oder Saudi-Arabiens angewiesen ist – um von dort Öl und Gas (um einen viel höheren Preis) einzukaufen, was man sich selbst durch den Boykott Russlands ausgeschlagen hatte. Auch das eine Verleugnung: Nicht sehen zu wollen, dass man sich dabei selbst mehr schadet als dem Boykottierten. Aber wer weiß, vielleicht handelt man gar nicht im eigenen Interesse, sondern im Auftrag eines anderen.

Immer mehr deutsche Unternehmen bauen ihre Präsenz in den Vereinigten Staaten aus, zum Nachteil von Produktionsstandorten in der Bundesrepublik – German Foreign-Policy berichtet:

Die aktuell hohen Energiepreise stellen die Fortexistenz energieintensiver Fabriken in Deutschland infrage; es droht die Verlagerung ins Ausland – insbesondere in die USA, wo die Energiepreise erheblich niedriger sind. Die Reindustrialisierung der Vereinigten Staaten ginge dann mit der Deindustrialisierung Deutschlands einher.

Der Widerspruch zwischen Absicht und Ergebnis der Boykottmaßnahmen löst sich auf, wenn man das Ergebnis der Boykottmaßnahmen als Teil des Plans zum »Umbau der Gesellschaft« sieht, wie es Klaus Schwab im »Great Reset« entworfen hat. Es nicht zu tun, wäre Verleugnung – der seit Jahrzehnten vertretenen amerikanischen Geostrategie.

Die Verleugnung der Realität nimmt viele Formen an: von allen Formen der Lüge, der falschen Behauptung, der Verkehrung ins Gegenteil, der Diffamierung der Gegenposition als unsolidarisch, unmenschlich, egoistisch, machtbesessen bis hin zum Verschweigen.

Die Formen der Verleugnung sind nicht nur die Prinzipien der Kriegspropaganda, sondern des Diskurses der Macht überhaupt, jener medial vermittelten Gehirnwäsche, zu der die Bevölkerung tagtäglich eingeladen wird: das entscheidende Mittel der Herrschaft. Jener Herrschaft, die sich nicht in offener Gewaltausübung bloßstellen will, sondern sich als den Willen der Beherrschten darstellt. Sie wirkt nicht – oder nur im Grenzfall – durch Drohung, Befehl oder Vorschrift, sondern vielmehr durch »Überzeugung«, durch Behauptung, Belehrung, durch »Zeigen« – durch die Register des Redens – und des Verschweigens, Versteckens, einfach dadurch, dass man in den Diskurs einsteigt und sich gemäß seiner Regeln in diesem Diskurs bewegt (s. Michel Foucault). Wenn Verhaltensforscher heute von »nudging« sprechen, meinen sie genau das; sie versichern, es ginge dabei nicht darum, Menschen »durch strenge Regeln in eine bestimmte Zielrichtung zu schubsen, sondern sie in einem Verhalten zu unterstützen, das sie eigentlich gerne machen wollen« (Lucia Reisch vom Leibniz-Institut für Präventionsforschung und Epidemiologie).

Für die Beherrschten bietet die Verleugnung die Möglichkeit, ihr Beherrschtsein selbst zu verleugnen: Deshalb steigt man in den Diskurs der Macht bereitwillig ein, übernimmt die Fiktion der Kompetenz:

Ich kann das, was ich soll, also will ich das! – die Maske aufsetzen, den Abstand zum anderen einhalten, ihn als gefährlich definieren, ›Solidarität‹ – mit den Herrschenden üben und auf diese Weise ein anerkanntes Mitglied der Gemeinschaft sein.

Wir sehen hier das Phänomen der »Klassenpsychologie« (Peter Brückner): die Bedeutung des Unterschieds, von welcher gesellschaftlichen Position aus Verleugnung eingesetzt wird bzw. auf deren Einsatz folgt. Das ist weniger eine Frage von »bewusst oder unbewusst«, davon ob Politiker ihren Lügen »glauben« oder nur so tun als ob, sondern: Die Verleugnung des Politikers ist das Angebot (nudge) an den Belogenen, so zu handeln, als ob er die Lüge als eigene Begründung seines Handelns übernehme (Rationalisierung). Auf beiden Seiten kann die Verleugnung ein »So tun als ob« kaschieren, ein Verhalten zeigen, so als ob sie es »eigentlich gerne machen wollen«. Und auf das Verhalten kommt es den Herrschenden letztlich an.

Mit dem Krieg hat sich der Ton des Diskurses der Macht verändert. An die Stelle der »Unterstützung« des Verhaltens der Bevölkerung, das »sie eigentlich gerne machen wollen«, ist die Drohung getreten.

Steinmeier kündigt in seiner präsidentiellen Ansprache vom 28. Oktober »raue« und »harte« Jahre an. Die Sanktionen seien »alternativlos«, die Bürger sollten gefälligst nicht jammern, denn »Energie mag teurer werden, aber Freiheit ist unbezahlbar«.

So autorisiert er sich, die Militarisierung der Gesellschaft voranzutreiben: »Wir brauchen den Willen zur Selbstbehauptung und auch die Kraft zur Selbstbeschränkung«, »Widerstandsgeist und Widerstandskraft«, eine entsprechend ausgestattete Bundeswehr und eine »Gesellschaft, die ihr den Rücken stärkt«.

Gleichzeitig hatte – acht Tage vorher – der Bundestag die Verschärfung des Paragrafen 130 StGB gegen »Volksverhetzung« beschlossen, die erlaubt, denjenigen zu verfolgen, der »Kriegsverbrechen« »billigt, leugnet oder gröblichst verharmlost«. Das Repertoire der psychologischen Kriegsführung scheint nicht mehr auszureichen.

Gleichwohl ist Verleugnung weiterhin im Spiel. Alle Definitionsmerkmale des Straftatbestands sind offen für Interpretation und damit abhängig vom Stand des Diskurses der Macht. Während der Corona-Pandemie-Inszenierung war »Verleugnung« als Straftatbestand in eine Reihe mit dem der Holocaustverleugnung gestellt worden. Damit war Kritik an der Inszenierung strafrechtlich sanktioniert. Dasselbe ist nun mit der Kritik an der Haltung der Wertegemeinschaft, incl. Deutschland gegenüber dem Krieg, möglich, und zwar in gesteigertem Ausmaß, indem man diese Kritik als Verleugnung, Verharmlosung oder gar Billigung von »Kriegsverbrechen« – und zwar einseitig auf russischer Seite verurteilt.

Und wenn andererseits Frau Baerbock, Mitglied in den wichtigsten »transatlantischen« Netzwerken wie WEF und German Marshall Fund, scheinbar ungeschützt verkündet: Ihr Opa habe 1945 an der Ostfront die Freiheit Europas gegen die heranrückende Rote Armee verteidigt, so leistet sie sich zwar eine für eine deutsche Außenministerin unerhörte Provokation, die zugleich unter den Straftatbestand der Verharmlosung des Nazi-Krieges fallen müsste, mit der sie aber gleichzeitig davon ablenkt, in wessen Auftrag sie handelt.

Auch wenn sich mit dem Krieg der Ton des Diskurses der Macht verschärft hat, auch wenn an die Stelle der »Unterstützung« des Verhaltens der Bevölkerung die Drohung getreten ist, so bleibt immer noch wichtig, die Bevölkerung zu gewinnen, und sei es nur zur Duldung der Politik, des politischen Handelns der Herrschenden. Und dafür sind die Psychologen in der Regierungsberatung immer noch wichtig. Auch die Strafe hat ihre »psychologischen« Wirkungen – schließlich geht es, wie Lucia Reisch bereits für die Corona-Pandemie- Inszenierung klarstellt, um das »Erlernen neuer Gewohnheiten«.

Wir sind also als Psychologen gefordert, dagegen Stellung zu beziehen.

Der Vorstand der Neuen Gesellschaft für Psychologie
Klaus-Jürgen Bruder, Conny Stahmer-Weinandy, Jürgen Günther


Der Text erschien zunächst bei „MagMa – Magazin der Masse“.


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10 Kommentare

  1. Birgit 18. November 2022 at 10:33Antworten

    sorry, die Rechtschreibprüfung hat noch schnell vor dem Absenden etwas verändert. Ich meinte natürlich gesellschafts- und berufsschädigend.

  2. Birgit 18. November 2022 at 10:30Antworten

    @Gabriele. Ja, die Berufsverbände haben wirklich gesellschaftsfähig- und berufsschädigend agiert. Da gebe ich Ihnen recht. Ich habe mich z.B. im Dezember 2021 an meinen Berufsverband gewandt, als die Impfpflicht für Gesundheitsberufe im Raum stand. Ich habe darauf keine inhaltliche Antwort bekommen.
    Es gibt aber z.B. einen Zusammenschluss von Psychotherapeut*innen, in dem wir uns dazu comitten, bevorzugt Menschen mit psychischen und wirtschaftlichen Schäden durch die Maßnahmen und mit Impfschäden zu behandeln. Und politisch schwirren so einige Aufrufe durch unsere Verteiler, sich einzusetzen, Widerstand zu leisten.

    • Andreas I. 19. November 2022 at 21:57Antworten

      Hallo,
      „Es gibt aber z.B. … , in dem wir uns dazu comitten“

      Gibts das auch für Leute, die nicht Englisch studiert haben? :-D

  3. Dr. Annette Lindner 17. November 2022 at 20:35Antworten

    Es gibt …

    (inspiriert vom Lied „Bald“ von Thomas Rießinger und Oleg Mesh, 6/8-Takt)

    Menschen, die Ängste und Schrecken verbreiten,
    über Klimerwärmung und Viruskrankheiten.
    In Wahrheit geht es nur um ihren Wahn,
    wollen züchten den deutschen Untertan.
    I: Das gelingt ihnen nur partiell,
    ein paar sind und bleiben Rebell. :I

    Menschen, die sich lassen von denen regieren,
    die `ne Krankheit als ein Geschlecht deklarieren,
    deren Hauptgegner ist die Realität,
    zu bekämpfen es die gilt, wo es nur geht.
    I: Wie dumm muss man denn sein,
    fällt man auf diese Typen herein? :I

    Menschen, die in unser Land eindringen,
    es auszuplündern vor allen Dingen,
    vergessen, Reichtum nicht ewig währt,
    wenn man ohne zu arbeiten nur davon zehrt.
    I: Wenn die Quelle versiegt,
    ein jeder dann jeden bekriegt. :I

    Menschen, die heut mit zwei Zungen reden,
    die mit üblen Worten verleumden jeden,
    der sich außerhalb ihrer Dogmen bewegt
    und ihre Verlogenheit offenlegt.
    I: Doch nicht alle sind blind,
    so dumm wie die selber sind. :I

    Menschen, die für ihr Gutmenschengefühl,
    die Zukunft der Nachfahren setzen aufs Spiel,
    sind in ihrem Wahn kaum aufzuhalten,
    das Land in die Guten und Nazis zu spalten.
    I: Wer sich vor denen noch duckt,
    auf dessen Grab man dereinst spuckt. :I

    Menschen, die andere Menschen plagen,
    sich giftiges Zeug in die Adern zu jagen,
    obwohl sie längst wissen, dass sie damit töten,
    nicht nur junge Menschen, selbst im Mutterleib Föten.
    I: Wir vergessen euch nicht,
    bringen euch eines Tag’s vor Gericht. :I

    Menschen, die heut noch den Lügnern zuhören,
    die sich gegen die Menschheit verschwören,
    die Kriege anzetteln nach ihrem Gutdünken,
    Wasser predigen, doch besten Wein trinken.
    I: Dieses Lied auf euch zeigt,
    die ihr immer noch dazu schweigt. :I

    Menschen, die immer noch selber denken,
    lassen sich nicht von Halunken lenken,
    wollen nicht nach deren Pfeifen tanzen,
    gespielt von Polit- und Medienschranzen.
    I: Renitenz, die macht frei
    von deutscher Bevormunderei. :I

  4. Andreas I. 17. November 2022 at 19:18Antworten

    Hallo,
    da die Abwehr des Erkennens verdrängter Traumatisierungen so nahezu perfekt ist, wäre die Frage, wie man die aufbricht.
    Da haben praktizierende Therapeuten ihre Erfahrungen in Einzel- oder Gruppentherapien, aber alle die dahin kommen, hatten schon irgendeinen Moment, der sie bewog diesen Weg einzuschreiten.
    Wie aber könnte man so einen Moment für die Mehrheit einer ganzen Gesellschaft schaffen? Seit Februar 2020 hat sich da einiges bestätigt …
    Also bleibt übrig, wie man für die möglicherweise erreichbaren so einen Moment schafft, was eine Minderheit ist, die dann aber möglicherweise wachsen könnte.

  5. Birgit 17. November 2022 at 16:21Antworten

    Aufpassen bitte mit Generalverurteilungen! „Die Psychologen haben …..“. Ich bin zwar keine Psychologin, aber Psychotherapeutin fühle mich durch eine solche Verallgemeinerung durchaus mit angesprochen: Ja, viele meiner Kolleg_innen haben es mit dem herrschenden Narrativ gehalten, andere aber auch nicht (so wie übrigens in jeder Berufsgruppe). Ich kenne einige wunderbare widerständige Kolleg*innen, mit denen ich mich über diese Themen gut austauschen kann. Dieser Artikel berichtet ja über Psychologen, die sich zu Wort melden. Ich kann es nicht nachvollziehen, deren Statement dafür heranzuziehen, ihre Berufsgruppe zu verunglimpfen. Verallgemeinerungen schaffen nur Lagerbildung und Spaltung.

    • Gabriele 18. November 2022 at 7:55Antworten

      @Birgit: So war es nicht gemeint – und die Wortmeldung kommt ja etwas spät…Natürlich gibt es immer ein paar mehr oder weniger, die nicht mitgemacht haben – so wie überall. Die müssen sich dann auch nicht angesprochen fühlen. Mir begegneten damals leider nur „andere“…und das Statement zum geplanten ImpfpflichtG war leider eindeutig und erweckte absolut den Eindruck, dass man hier für alle sprechen wollte.

    • oHenri 20. November 2022 at 13:03Antworten

      @Birgit
      Wer damals geschwiegen hat, kann sich nicht darauf berufen, eine andere Meinng gehabt zu haben
      Das mag zwar als persönliche Rechtfertigung vor dem eigenen Spiegel gelten, nicht aber wenn es um öffentliche Stellungnahmen des eigenen Berufsstandes geht, welcher nun dafür kritisiert wird.
      Hierbei akzeptiere ich durchaus, dass man – besonders als Psychologe/Psychotherapeut – finanziell und beruflich nicht derart eigenständig ist, dass man sich in den letzten 2 Jahren einfach so öffentlich gegen die herrschende öffentliche Meinung hätte stellen können; eine eigene Meinung muss man sich leisten können – das erste Mal seit 60 Jahren wurde uns dies hier im ach so freien Westen bewusst.
      Aber es ist dann wohlfeil, nun auf Fairness für diejenigen zu pochen, welche – wie angeführt aus durchaus begreiflichen Gründen – zu feige waren, die Verirrungen des eigenen Berufsstandes anzuprangern, denn Schweigen wurde und wird als stillschweigendes Einverständnis gewertet.
      Von daher ist es durchaus rechtens, den gesamten Berufsstand der Psychologen in die Verantwortung zu nehmen, denn wie es ein ehemaliger „Verhaltens-Trainer“ von mir mal sagte: „Wir kommunizieren immer: mit dem was wir sagen genauso wie mit dem, was wir nicht sagen“.
      Alles was ich hier schreibe, gilt insofern für JEDEN Berufsstand: versagt haben ausnahmslos alle, Verbände genauso wie die Behörden und die gesamte Politik, und deshalb bin ich so pessimistisch hinsichtlich einer ehrlichen Aufarbeitung. In seiner Grössenordnung erinnert es an die Nach-Nazi-Zeit, auch da konnte man ja nicht 3/4 der Menschen ins Gefängnis bringen, also blieben die meisten unbehelligt für ihre (mit-)Taten. So auch hier.

  6. Veron 17. November 2022 at 14:38Antworten

    Und was ist mit denen, die sagen, Politik interessiere sie nicht? Sie wollen einfach nur ihr Leben leben, Kinder, Beruf, schöne Erlebnisse .. .. wer den Krieg angefangen hat und warum, ist ihnen egal, sie wollen nichts davon hören, er soll einfach nur aufhören. Ist das auch eine Art Verleugnung?

  7. Gabriele 17. November 2022 at 13:29Antworten

    Ja, es wäre gut, wenn „die Psychologie“ sich konkret äußert…
    Diese Damen und Herren haben sich nämlich etwa in der Stellungnahme zur drohenden Impfpflicht ganz schön abgeputzt, indem es hieß – Impfen oder nicht, das müsse der jeweilige „Arzt“ der Patienten (auch von solchen, die nicht selbst entscheiden können) bestimmen…Begründung war quasi: „Wir wollen es uns nicht verscherzen mit den Leuten, die zu uns kommen…“. Sehr gerissen…kein Wort davon, welche Schäden die Impfung anrichten konnte, vor allem auch bei seelisch und geistig beeinträchtigten Menschen, über die man einfach drübergefahren ist – besonders in Einrichtungen. Ich erwarte mir von dieser Berufsgruppe also wie immer nicht besonders viel Mut und Anstand…sie richten ihre Fähnchen auch immer gerne nach dem aktuellen Wind.

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