Wie backe ich mir eine Regierungschefin – am Beispiel der WEF Young Global Leader Sanna Marin

13. November 2022von 8,1 Minuten Lesezeit

In der finnischen Sendung „Vuoroin vieraissa” („Abwechselnd zu Gast“) der Journalistin Maria Veitola werden verschiedene bekannte Persönlichkeiten vorgestellt, man unterhält sich über Paarbeziehungen, wie man mit sich selbst achtsam umgeht, über Psychotherapien, die Herausforderungen, als Frau in der Musikbranche zu bestehen, Alkoholkonsum, über Corona-Kritik, usw., ganz im Stil des Portraits eines Frauenmagazins. Nun war auch finnische Premierministerin Sanna Marin zu Gast bei Maria Veitola.

Die Sendung wird so vorgestellt:

„Maria möchte wissen, wie Sanna mit der aktuellen Weltlage zurechtkommt. Sie sprechen über die bevorstehenden Wahlen und darüber, wie sich das Feiern der Premierministerin auf ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit auswirken könnte. Auch Marias Sohn Taisto und sein Freund Antti dürfen der Premierministerin ihre Anliegen vortragen.“

Man muss sagen, die Propaganda-Show ist gelungen. Die Journalistin stellt keine einzige kritische Frage, stattdessen spielt sie Sanna Marin die Bälle zu, die diese geschickt nutzt, ein einnehmendes Bild von sich zu erschaffen: die mit sich selbst zufriedene, effiziente und schöne junge Frau, die sich selbst nicht so ernst nimmt, „nur ein Mensch“ ist und „nur ihren Job“ erledigt und auf die öffentliche Aufmerksamkeit wenig gibt. Dabei sieht sie in jeder Einstellung perfekt aus und ist einwandfrei in Szene gesetzt, von Make-up und Kleidung über Gesten bis hin zu all ihren Antworten, die alles und nichts aussagen. Ulkigerweise sagt sie dennoch im Laufe des Gesprächs, keinen Stylisten zu haben und höchstpersönlich die sozialen Medien zu füttern.

Ja, auch Kinder kommen zu Wort und sprechen die Premierministerin gegen Ende der Sendung dann gleich auf das Thema ihrer tiefen Klima-Angst an: „Ich denke über den Klimawandel nach, der mit großer Geschwindigkeit vorangeht“, sagt Marias Sohn Taisto, „der Klimawandel ist für mich etwas, das ich überhaupt nicht will, dass es passiert. Darüber habe ich viel mit Maria gesprochen. Ich hoffe, dass es wirklich große Veränderungen gibt, ehe uns der Klimawandel überwältigt.“ Dafür ist Sanna Marin bestens gerüstet. Sie will die Kinder nicht beklemmen, „doch leider haben wir schon, was das Klima betrifft, eine Kettenreaktion, die schwer aufzuhalten ist. Wir sind schon auf einem sich beschleunigenden Pfad.“

Wirklich nichts wird in dieser Sendung auch nur ansatzweise abgeklopft, bei jedem Thema wird vor Sanna Marin der rote Teppich ausgerollt, und natürlich fehlen sie nicht, die Modethemen: Die Regenbogen-Community, der menschengemachte Klimawandel, der Krieg in der Ukraine, usw. Dazu könnte man doch einiges sagen. Doch die Themen bleiben Dekoration, sie sind dazu da, zu zeigen, wie zeitgemäß, wie hip, wie verantwortungsbewusst, fröhlich und dabei auch noch ungemein entspannt die finnische Premierministerin doch ist. Natürlich, sie mag eine nette junge Frau sein. Doch sie ist natürlich auch die Premierministerin Finnlands. Vielleicht scheut man sich, dieser jungen Politikerin kritische Fragen zu stellen? Sie könnte ja in Tränen ausbrechen…

Sie spricht ein hingerotztes Finnisch, doch die jüngeren Wähler ohne Kultur und Wurzeln stört das nicht, im Gegenteil. Und wenn das Mädel von Nebenan es schafft, Premierministerin zu werden, dann doch auch man selbst, so wird sich mancher denken bei so viel „Gleichstellung“. Und Sanna Marin spricht gerne von Gleichstellung und immer wieder vom „Menschsein“. Dazwischen sieht man sie, wie sie hilft, den Tisch zu decken, wie sie aus der Sauna kommt, wie sie die Bilder an der Wand bewundert und mit Maria Gefälligkeiten austauscht. „Ich bin nur ein Mensch“, betont sie, doch es scheint eigentlich so, als kaschiert sie mit dieser Aussage das genaue Gegenteil.

Was würde denn passieren, wenn jemand wirklich kritische Fragen stellt? Wenn jemand ganz anders denkt? Ist sie immer noch so freundlich und entspannt, wenn ein Journalist ihr nicht die vom eigenen Kind gemachte Limonade anbietet nicht freundschaftlich begegnet, sondern knallhart nach Begründungen fragt und diese abklopft? Sanna Marin gibt von sich das Bild einer effizienten und emsigen Arbeitsbiene, doch über die wahren Inhalte ihrer Arbeit hält sie sich bedeckt.

„Die Welt ändert sich, und man versucht, damit Schritt zu halten“, so lautet eine bestätigende Replik von Maria Veitola auf Sanna Marins Aussagen. Welche Veränderungen es sind und warum man denn damit Schritt halten sollte, das wird gar nicht erst versucht zu betrachten. Zugrunde liegt das Mantra der Moderne: Morgen ist besser als das, was gestern war, einfach weil es sich durchgesetzt hat.

Die Rede von Gleichstellung kaschiert heute vielfach das genaue Gegenteil: Kälte, Gleichgültigkeit, Snobismus. Gleichstellung gilt nur, solange alle gleich sind. Wehe aber jenen, die es nicht sind! Denkt jemand anders, so antwortet man nicht, lässt ihn abblitzen, begegnet ihm ablehnend bis hin zur Vernichtung. Man tut das, was man mit den Pride-Paraden und Solidaritätsbekundungen doch eigentlich zu bekämpfen meint. Man erschafft eine Kultur von Hetze, Hass und Spaltung, wo die Menschen zuvor doch auch schon die Freiheit hatten, sich in den ihnen gegebenen Begegnungen auf ihre je eigene Weise zu verhalten. Liebe ist nicht gleiches Recht, sondern zur Kommunikation gegeben mit dem, der anders ist als man selbst. Und zur Freiheit gehört auch, dass man nicht jeden liebt. Eigentlich tut man so, als wären Schwule, Paradiesvögel, Empfindsame, Eigenwillige, usw. gerade erst vom Himmel gefallen, als hätte es noch nie zuvor Menschen gegeben, die mit ihnen gelebt und gearbeitet und gefeiert hätten. Als hätte es immer nur gute Schwule gegeben und immer nur solche, die sie zu Unrecht und kalt verurteilt hätten.

Die Journalistin Maria Veitola behauptet von sich selbst, pansexuell zu sein, sie blickt auf eine Reihe von Verflossenen zurück, Männer, Frauen, Transsexuelle (Maria Veitola: ”Olen panseksuaali” (iltalehti.fi)). Derzeit lebt sie mit einem heterosexuellen Mann und meint, man würde sie deshalb fälschlicherweise für „hetero“ halten. Man darf gespannt sein, wohin der Wind weht, wenn der Affekt verpufft ist, der die Identität des jeweiligen Moments bestimmt. Identität ist heute offensichtlich nur noch so etwas wie eine Ratte. Die Frage ist, wer ist der Rattenfänger? Das Ende der Geschichte ist bekannt.

„Jedes Coming-out gibt anderen mehr Raum zu sein und das Leben zu leben, das nach ihm selbst aussieht“, gibt Maria Veitola auf Instagram zum Besten. (Jokainen ulostulo antaa muille enemmän tilaa olla ja elää omannäköistään elämää.

Maria Veitola auf Instagram: „Mielenterveysmaanantai! ❤️🏳️‍🌈 Seksuaali- ja sukupuolivähemmistöihin kuuluvat ihmiset, etenkin nuoret kärsivät muita enemmän…“

Wirklich jedes? Wie steht es um das Coming-out der Menschen, die nicht das glauben, was heute Mainstream ist? Der Prüfstein einer Gesellschaft ist ihr Umgang mit echten Alternativen und jenen, die anders sind, anders denken und fühlen und anders leben. Was erkennt man an und weshalb? Wo ruft man laut: „Halt!“ und wieso? Was lehnt man rundheraus ab und warum?

Doch Unterschiede werden heute auch in Finnland nicht mehr gemacht, alle sollen gleich sein und werden dazu erklärt. Aber wer wie Sanna Marin am „Girls Day 2022“ zu allen Mädchen und Frauen da draußen sagt: „You are amazing!“, der schafft das Wunderbarsein ganz ab, denn wenn alle wunderbar wären, wer ist es denn dann noch wirklich? An wen glaubt jemand, der an „alle“ glaubt? Nur noch an sich selbst.

Auch die finnische Gesellschaft hat inzwischen also die Friedenswunschwelt der Moderne verinnerlicht, in der alle gleich sind und der Mensch nur noch als ein Bündel an Information betrachtet wird, das völlig austauschbar ist. Dann ist der eine eben non-binär, der andere cis, der nächste ein Chamäleon in Sachen gesellschaftlicher Gefühlsduseleien, wieder einer Seismograph anmarschierender Erlebniswelten. Leitplanke ist das Gefühl. Wahrheit gibt es nicht, und Fakten sind, was Macht dazu erklärt. Wer Macht hat, kann sogar Geschlecht zu etwas Irrelevantem erklären, wie einen Motor, den man nicht braucht, obwohl man das Auto ja starten will.

Die finnische Premierministerin sitzt also mit einer nicht wirklich kritische Fragen stellenden Journalistin in deren kindgerechter öffentlicher Privatwelt und phantasiert scheinbar völlig harmonisch, entspannt und selbstkritisch die Utopie menschlicher Wunderbarkeit herbei. Die ganze Sendung ist das Produkt einer PR-Agentur, ihr fehlt jedweder Inhalt, der Person und Sache angemessen wäre. Vor nicht allzu langer Zeit hatte Sanna Marin noch eigene Standpunkte, doch sie macht es wie ihr Idol Angela Merkel. Standpunkte sind nicht wichtig, sie stören nur und behindern eine Karriere in unserer Welt, die nicht mehr demokratisch organisiert ist und deren Öffentlichkeit und Märkte inzwischen von den Interessen des heute global flutenden Geldes verseucht werden. Insofern ist diese Sendung nicht mehr als Infotainment für die Massen, und es kann auch gar nicht sein, dass Sanna Marin das nicht wüsste und in einer solchen Inszenierung tatsächlich „einfach nur ein Mensch“ wäre. Es kann gar nicht sein, dass ihr nicht klar wäre, wessen Interessen sie – statt denen des finnischen Volkes – wirklich vertritt. Die Interessen des ukrainischen Volkes, des Planeten oder der sexuellen Minderheiten sind es wohl nur vordergründig.


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16 Kommentare

  1. Andreas I. 13. November 2022 at 21:09Antworten

    Hallo,
    kritischen Menschen ist das alles (die Propaganda-Muster usw.) bekannt und sie bemerken Widersprüche selber. Immer wieder die gleichen Propaganda-Muster zu thematisieren, das erschöpft sich irgendwann. Aber wo sind die Gegenentwürfe?
    Kritische Medien und Journalisten gibt es ja, wenn auch wenige. Oppositionelle Politiker gibt es auch, wenige. Aber könnte man nicht lieber dieses Potential nutzen?

  2. Georg Uttenthaler 13. November 2022 at 19:49Antworten

    WEF- Mitglieder sitzen an den wichtigsten Schaltstellen dieser Welt: sie sind die Herrscher über Weltfinanz, Welt-IT und Weltpolitik!
    Ob Bill Gates, Jeff Bezos, oder Jack Mar aus dem IT-Bereich, ob Blackrock- Chef Larry Fink, IWF-Chefin Georgieva oder Ex-„Bank of England“-Chef Mark Carney aus dem Finanzbereich – oder ob Emmanuel Macron, Sebastian Kurz oder Angela Merkel aus der Politik: Sie alle sind entweder vom WEF ausgebildet worden oder sitzen in seinen Führungsgremien. (Mitgliederlisten googeln!)
    Und es sind nicht nur die 1300 Mitglieder dieser eng vernetzten Führungselite, die weltweit die Drähte ziehen und die allermeisten Staaten weltweit infiltrieren. Seit 2012 sind auch noch 10.000 unter 30-jährige sogenannte „Global Shapers“ dazu gekommen, die ebenfalls vom WEF zusammengebracht wurden und in seinem Sinne Einfluss auf den Gang der Welt ausüben. Und wer wissen will, wie dieser Gang aussehen soll, dem sei ein Blick in die Werke von Klaus Schwab (WEF) empfohlen. Und wer an dieser Stelle immer noch nicht glaubt, das all das, was wir erleben und erlebt haben, einem Plan dieser
    „ELITE OHNE GEWISSEN“ folgt, der sollte einen Blick auf das Veröffentlichungsdatum von Schwabs „Great Reset“ werfen. Das Buch ist am 9. Juli 2020 erschienen – und damit nicht einmal vier Monate nach dem weltweiten Lockdown – und gibt bereits genaue Anweisungen dafür, wie man COVID-19 dafür benutzen sollte, um die Welt, in Schwabs Worten, „kreativ zu zerstören“ und eine neue Welt aufzubauen wobei deren von ihm gezeichnetes Menschenbild an die dunkelsten Zeiten des Nationalsozialismus erinnert. Das derzeitige „Menschheitsverbrechen“ Pandemie- Lockdown, Sanktionen, Energiekrise und Teuerung haben wir dieser Verbrechens- Agenda zu verdanken. Da bleibt nur ein FAZIT:
    „Die WEF-Agenda ist an Bösartigkeit kaum zu übertreffen“ und wird viele Staaten ruinieren!!

    • rotewelt 14. November 2022 at 11:42Antworten

      Leider haben das selbst viele Kritiker der derzeitigen Politik immer noch nicht mitbekommen, die meisten erkennen den Zusammenhang nicht oder rätseln immer noch, inwiefern es dich um fehlende Kompetenz der Politiker oder um Absicht handelt.

  3. Heiko 13. November 2022 at 17:46Antworten

    Die Zombies, die das WEF als Regierungen installiert, erinnern an die Androidin mit aktiviertem Persönlichkeitschip auf „Der 200 Jahre Mann“.

  4. wellenreiten 13. November 2022 at 16:39Antworten

    Falls der Film aktuell noch frei verfügbar ist, kann ich „Invasion of the body snatchers“ (1956) empfehlen.
    Damals war es Science Fiction.

  5. Peter Pan 13. November 2022 at 16:14Antworten

    Vielen Dank für die unterhaltsame Darstellung des medialen Schwachsinns in Finnland.

    Ich schlage vor, statt „young global leaders“ die deutsche Fassung „junge globale Führer“ zu verwenden. Das wird ganz sicher in den meisten Ländern genau so verstanden wie ich es meine (egal, ob damit ein Klischee verwendet wird). Auch in Kommentaren auf Englisch, Französisch usw. sollte man die deutschen Worte für diese Verbrecherbande verwenden.

  6. Heimreisender 13. November 2022 at 14:58Antworten

    Sehr glatt, farblos, langweilig und ohne Ausstrahlung: allerhöchstens dritte Liga.

  7. Benjamin 13. November 2022 at 14:16Antworten

    Alle WEF Young Global Leaders sind genau so wie die in Finnland installierte Person sich gibt. In diversen Interviews stellt man fest das diese Personen ohne Emotionen über andere, Andersdenkende Urteilen, Kategorisieren, Richten und diese schliesslich Vernichten (Ausgrenzen, Lebensgrundlagen entziehen…) können ohne das sich irgend etwas an Emotionen zeigt. Eiskalt, Emotionslos, Gedankenlos, Perspektivlos, Kompromisslos. Eine schreckliche Zucht von Personen und Herrschaft die da vorgesehen und aufgebaut wird.

    • Vortex 13. November 2022 at 17:10Antworten

      Vielleicht ist dieses Szenario nur ein globales Experiment der anderen Art tinyurl.com/3xwt6bjm wo langfristig alle Entscheidungsträger entweder durch KI-Klone oder durch externe Präsenzen besetzt werden, die stets betonen, nur ein Mensch zu sein.

      In solchen Zeiten scheint wohl alles Bizarre möglich zu werden.

  8. Idaho 13. November 2022 at 13:07Antworten

    Je mehr WEF, desto weniger Weisheit.
    Und das ist immer schlecht…

  9. Klaus C. 13. November 2022 at 12:44Antworten

    Zunächst nebenbei bemerkt: Sie allgemein als „schön“ zu bezeichnen ist nach aktuellem Wokeimus positiv diskriminierend. Sie argumentativ als jung zu bezeichnen ist aus gleichen Gründen alterdiskriminiernd, auch hier positiv diskriminierend verwendet. Nur als Tipp, mir isses wurscht, aber die Gesinnungspolizei lauert überall. :-) Btw: Ich finde sie nicht schön, sondern extrem unattraktiv (Achtung, Meinung).

    OK, was das WEF angeht, muss man ihnen Respekt zollen, ob ihrer teuflischen Propagandatricks. Klar, da saßen ja wahrscheinlich über Jahre Leute in Workshops bei Think Tanks und PR Agenturen, um sich genau das auszudenken. Schwab hat in der Familie bekanntlich einen braunen Hintergrund. Nur, wie sollte man die braune Gesinnung wieder hoffähig machen. Das Bild des aggressiven , brüllend angreifenden Agitators in Uniform war verbrannt. Also ersann man das genaue Gegenteil: Das friedlich-übersennsible , vermeintlich liberale Opfer in Casual Look, das unter dem Stichwort Verteidigung die Legitimität, für die schlimmsten Verbrechen erhält, die sich selbst manche old-style Tyrannen nie hätten vorstellen können (wer das für überzogen hält sei daran erinnert, das offiziell nun auch Babys mit mRNA vergiftet werden dürfen und die Übersterblichkeit gerade bei Kindern explodiert ist. Links dazu bitte selber in der Suchfunktion finden). Interessant ist, das dabei offensichtlich besonders gerne Frauen oder weiblich agierende Männer (Trudeau) installiert werden. Nun, da Fakten fehlen und die Legitimation rein auf Emotion beruht, wird dieses Bild gerne verwendet. Das WEF sicher sich damit gleich doppelt ab. 1) Loyalität. Da offensichtlich die Fachkompetenz durch Emotion ersetzt wird, kann sich das WEF der Loyalität seiner inkompetenten YGL absolut sicher sein, sind sie doch dankbar über die Förderung, die sie so auch für das Leben finanziell absichert. Um über diese „Frauenförderung“ Loyalität zu erhalten, musste natürlich zunächst ein Problem her, ergo kam es nicht von ungefähr, dass das letzte Jahrzehnt von vermeintlicher Diskriminierung von Frauen anklagend durchsetzt war und der Täter des kompetent agierenden bösartigen „alten weißen Mannes“ herbeigeschrieben wurde, gegen den verteidigt werden musste. Das gerade im damals schon extrem liberalen Europa, was einen oft kopfschüttelnd zurück ließ mit der Frage:’Welche Ungleichbehandlung eigentlich?“ Als ob es Alice Schwarzer seit den 70er nie gegeben hätte….Nach dem Herbeischreiben des Problems war es dann leicht, die weiblichen YGL als „Lösung“ zu installieren.
    2) Kritiklosigkeit: Interessant zu beobachten ist, das die installierten Frauen eben gerade alle die Klischees aus früheren Zeiten bedienen (das ist gewollt, dass das so sichtbar ist), von denen man der Allgemeinheit aber gleichzeitig einredet, es würde eben genau diese Klischees nicht geben oder es dürfe sie nicht geben, weil dies diskriminierend sei. Das macht die YGL UNANGREIFBAR. Das ist der Trick. Zudem lähmt es die öffentliche Meimung und tarnt durch diesen offenen Widerspruch, die Bösartigkeit der eigentlichen Intention. Bis eine Mehrheit der Gesellschaft das durchschaut hat, ist der Drops längst gelutscht. Je – nach früheren Ansichten- vermeintlich weiblich emotionaler, zarter, sanfter, inkompetenter, leiser, hübscher, naiver etc. desto besser, weil nicht kritisierbar, da jede Kritik als Diskriminierung ausgelegt wird, die sog. Fortschritte im Liberalismus gefährdet.

    Auch wenn man das WEF ablehnt, was man sollte, muss man anerkennen, dass das teuflisch genial durchdacht ist. Muss man Mitleid mit der Gesellschaft haben, die nun einen umgekehrten Totalitarismus erleiden wird müssen: Nein, denn es ist/war nicht wirklich viel nötig, das zu erkennen. Es war/ist reine Denkfaulheit und Denkbequemlichkeit, das zuzulassen.

    • Bettina 13. November 2022 at 13:49Antworten

      das ist zwar eh wurscht, wie wer aussieht, ist halt so, man kommt halt auf die Welt, wie man aussieht
      aber extrem unattraktiv? ist das nicht extrem übertrieben? nix gegen zB Helga Feddersen, she may rest in piece, aber wie sah Frau Feddersen dann aus?

      • Klaus C. 13. November 2022 at 14:59

        Nach aktuellem Wokeismus gibt es kein allgemein gültiges „schön/hässlich“ mehr. Ergo gibt es auch keine Übertreibung mehr, da rein subjeltiv empfindend. Übertreiben würde eine obkektive Norm voraussetzen, die nicht mehr existiert. Daher beanspruche ist das woke Recht, in diesem Sinne subjektiv sie als für.mich extrem unattraktiv zu bezeichnen, was somit auch nicht widerlegbar ist.

    • Rosa 13. November 2022 at 14:13Antworten

      „… nicht schön, sondern …“

      puppengleich, möchte ich ergänzen. Geglättete Züge, gefällige Mimik, samtige Haut, ähnlicher Gesichtsausdruck, … Wie bei Puppen halt.

      Sanna Marin, eine unter vielen „puppengesichtigen“ WEF-Marionetten.

  10. Andreas N 13. November 2022 at 12:38Antworten

    Junge politiker hätten in ministerämtern jede menge zeit sich zu bewähren und lebenserfahrung zu sammeln. Für den regierungschef/in sollte es ein mindestalter von 40-45 geben.
    Home- und feelgoodstorys gab es auch schon früher, ist jetzt nichts außergewöhnliches. Problemtisch nur, wenn die selbstdarstellung auch schon wieder alles ist was vorzuweisen wäre.

  11. Jens Tiefschneider 13. November 2022 at 10:29Antworten

    Young Global Fascists. Wie der Herr so’s Gescherr.

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