Finnlands Premierministerin: Feiern, WEF Ausbildung und Teilnehmerin an Bilderberger Treffen

23. August 2022von 5,1 Minuten Lesezeit

„Jung“, „weiblich“, „frisch“. Junge Frauen haben es heute leicht in der Politik. Zumindest finden sie das Tor zur Macht sperrangelweit geöffnet vor. Einen Fuß konnte Sanna Marin in Finnland auf die Schwelle bekommen, als ihr Vorgänger Antti Rinne krankheitsbedingt ausfiel und Marin, damals Vize-Parteivorsitzende, einsprang.

Antti Rinne hatte seine politische Glaubwürdigkeit verloren, weil er es u.a. versäumt hatte, in einen Tarifstreit im Rahmen der Privatisierung bei der finnischen Post einzugreifen. Laut Kimmo Grönlund, Professor für Politikwissenschaft an der Universität Åbo Akademi, sind die Gründe, die zum Rücktritt von Antti Rinne geführt haben, nicht bekannt gemacht worden, wie sie wirklich waren – es könnte etwas im Hintergrund gelauert haben, über das nicht gesprochen würde. [1] So war nun für Schneewittchen die Stunde gekommen. Als Parteivorsitzende wurde sie – so sieht es das finnische System vor – automatisch zur Regierungschefin ernannt. Sie war also zur richtigen Zeit an den richtigen Ort gelangt (worden).

Im Jahr 2020 wurde sie eine der Young Global Leaders des Word Economic Forums. Eine junge, formbare Frau ohne nennenswerte Erfahrung in der Wirklichkeit, die nach einem inzwischen weitestgehend entkernten und nur noch auf Arbeitsmarkt-Bedürfnisse zugeschnittenen Studium („Kommunal- und Regionalverwaltung“ im Hauptfach und „Verwaltung und Recht“ im Nebenfach) lediglich die politischen Demokratie-Schauspiele von „Ausschüssen“ kennengelernt hatte. Woher soll eine solche junge Frau denn etwas verstehen von Geschichte, Kultur, Philosophie, von Charakterformung, Loyalität und Wurzeln? Doch gerade das macht eine solche junge Person so attraktiv für das WEF: sie ist ein leeres Blatt, auf das man beliebig schreiben kann. Und der Young Global Leader? Der ist bei seiner Gier gepackt: er will einen Platz haben am Tisch der Mächtigen.

Jeder, der die Welten der Machtentfaltung und die Wirtschaft kennt, weiß, dass man ein Haifisch sein muss, um darin zu überleben. Wie soll eine so junge Frau darin überleben? Klar, sie hat ihren Beraterstab um sich, man sieht ihr an, dass sie darauf vorbereitet wurde, wann sie was und wie zu reden hat, ihre Worte klingen immer zackig und sie weiß sich effizient in Szene zu setzen. Die Medien im In- und Ausland loben sie über den Klee, „Frauenpower“ ist IN, ganz egal, ob die Frau reif und weise ist oder eine hohle Nuss. Hauptsache, eine Frau, Hauptsache jung. Viele identifizieren sich dann mit ihr, weil sie das Amt der Regierungschefin zu einem Beruf wie jeden anderen macht. Die Ministerpräsidentin als „Mädchen von Nebenan“. Auch die wichtigsten Ministerien sind in Finnland mit jungen Frauen besetzt, den sog. „Viisikko“ (Die Fünf).

Die Ideale aus der Zeit davor sind schnell vergessen. Hatte Sanna Marin im Jahr 2010 noch im Zusammenhang mit der Schweinegrippe gesagt: „Angst und Bedrohung waren schon immer ein wirksames Marketinginstrument, und es ist leicht, sie zu nutzen, um der Öffentlichkeit ein Stück Sicherheit zu verkaufen. Wenn die Massenhysterie ihren Schmerzpunkt erreicht hat, gibt es in der öffentlichen Debatte keinen Platz mehr für Vernunft und Fakten“ [2] , so hatte ihre Regierung mit Auftreten des Geredes über eine Corona-Pandemie eine kritische Distanz schon längst verloren, die Pandemie-Erzählung wurde somit politisch festgezurrt und medial verbreitet, jedwede Kritik daran sofort dem Aluhut-Spektrum zugeordnet.

Als Agentin des WEF ist es nun Sanna Marins Aufgabe, nicht die Interessen des einfachen Finnen zu verwirklichen, sondern die Interessen des Geldes, also der global mächtigsten Konzerne und ihrer CEOs. So ist es auch kein Wunder, dass Marin zum Bilderberg-Treffen geladen war, wie auch Kaius Niemi, ein Redakteur der finnischen Tageszeitung Helsingin Sanomat. [3] Finnland ist längst über die EU vom Westen und seinen „Werten“ geschluckt worden, die NATO-Mitgliedschaft eine konsequente Folge der Absage an die eigene Kultur und Unabhängigkeit. Die Ökonomisierung aller Lebensbereiche vom Kindergarten bis zum Grab schreitet auch in Finnland mit Siebenmeilenstiefeln voran, einen anderen Gott als den der Ökonomie gibt es nicht mehr.

In Marins Erscheinung spiegelt nun jeder seine eigenen Vorstellungen von „Kompetenz“. Die Leute denken immer noch, die Regierung würde ihre Sache schon machen, die staatlichen Institutionen wären vertrauenswürdig, man könne sich zurücklehnen und sein eigenes Leben leben, ohne weiter nachzudenken, ob das, was in den Zeitungen steht, tatsächlich auch so stimmt. „Die da oben“ wissen ja, was sie tun, dafür sind sie da. So war es nun doch für einige ein Schock, die auch international viel beachteten Videos eines roh feiernden Mädchens zu sehen, das die finnische Premierministerin ist. So feiert man, wenn man 17 ist, die Eltern auf einer Reise und man ohne ihr Wissen über die Stränge schlägt. Eine Art Rebellion scheint sich darin auszudrücken, offenkundig auch Überforderung. Denn eines ist klar: Kaum einer aus der „normalen“ Welt wird nachvollziehen können, in was für einer Arena Sanna Marin steht, durch welche schmutzigen Niederungen sie irrt – und auch Marin selbst wird vermutlich gar nicht verstanden haben, auf welche Bedingungen sie sich da einließ, als sie von jetzt auf gleich in dieses Amt verbracht wurde – denn um das zu wissen, auch dafür war sie viel zu jung.

Doch auch Sanna Marin müsste klar sein, dass die Welt, in der sie lebt und die sie vertritt, wurzellos und hohl ist und dass sie hundert Jahre finnischer Geschichte mal eben so in die Tonne kloppt.

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15 Kommentare

  1. 1150 24. August 2022 at 20:05Antworten

    was sagt die ygl – tussi eigentlich dazu, dass russland deutlich sichtbar an der finnischen grenze gas abfackelt?

  2. Jens Tiefschneider 24. August 2022 at 13:01Antworten

    Direkt von der Hüpfburg unter die schützenden Flügel des WEFs. Vermutlich sind Schwab’s Headhunter bereits in den Kindergärten unterwegs. Man kann nicht früh genug anfangen, mit der Indoktrination.

  3. Peter Pan 23. August 2022 at 21:48Antworten

    This is a Young Global Moll.
    Disgusting.

  4. Heiko 23. August 2022 at 21:29Antworten

    Leider wird auch dieses Mal nicht analysiert, dass solche Strukturen für den Kapitalismus völlig normal sind. Wirschaftliche Macht drängt nach politischer Macht. Das Kapital hat seine Hausaufgaben gemacht und jegliche linke, also kritische Bewegung neutralisiert. Das Publikum merkt gar nicht mehr, was für Marionetten ihm da vorgesetzt werden.

    • Rebekka Alt 26. August 2022 at 8:31Antworten

      In dem Text steht doch explizit drin, dass es keinen anderen Gott als die Wirtschaft mehr gibt. Klar, dann kommt so eine gequirlte Scheiße heraus, wie wir sie heute haben. Es gibt keinerlei Gegenpol, keinerlei Gegengewicht mehr in der Gesellschaft, das etwa die Gewissen binden würde, wie es beispielsweise die Kirche tut. Daher gibt es für den nun beschleunigten Prozess des Verrottens, Verrohens und Herumirrens auch keinerlei Lösung mehr. Der Mensch, als kleine Ameise in einer Riesenwelt, ist völlig sich selbst überlassen.

  5. Klaus C. 23. August 2022 at 18:38Antworten

    Die Stringenz und Planung dieses Vorgehens ist dennoch zu bewundern. Das ist etwas, wovon wir auf der anderen Seite lernen sollten. Es gibt keinen Widerspruch in den Regen des WEF und seiner Minions. Wo richtige Like sich ab einem gewissen Punkt in endlosen Klein-Klein Diskussionen und gegenseitigem Integrieren verlieren, ziehen die WEF-Jünger bis zur Selbstaufgabe an einem Strang….immer. Und so können sie in sehr langen Zeiträumen ihre Agenda Schritt für Schritt durchziehen. So auch hier. Dieses Rekrutingschema als Ausdruck einer institutionellen Korruption wurde lange vorbereitet. Denn zunächst musste ein Umfeld geschaffen werden, das Kritik am weibliche Verantwortungsträgern grundlegend unter Verdacht stellt. Der bösae alte weiße und sexistische Mann wurde erschaffen, weshalb man gerade in der westlichen Welt plötzlich ein Diskriminierungs- und Sexismus Problem herbeischrieb, das es zu lösen galt. Die besten Probleme sind ja bekanntlich die, die man selbst erzeugt und für die !an dann auch die beste Lösung anbieten kann. So auch hier. Nach Vorbereitung könnten dann sehr gefahrlos überall die vornehmlich weiblichen YGL, bei denen bewusst auf WEF und transatlantische Loyalität aber weniger auf Qualifikation geachtet wurde, installiert werden. Das ist so genial wie auch teuflisch. Unvermögen als Key-Qualifikation. So gibt es dann Kobolde in Akkus, Leitungen die Strom speichern, TikTok Tanzvideos im BT statt Realpolitik oder Vorschläge, dass auch Kleinkinder wählen dürfen etc. Kritik wird durch das Framing „frauenfeindlich“ vorher im Keim unterdrückt. Eine perfekte Win-Win: Die Transatlantiker und WEFisten haben ihre 1000% loyalen Vorbetererinnen, im Vergleich zum Nutzen, extrem günstigen, Umsetzerinnen und Sprecherinnen, die exakt genau das tun, was man ihnen sagt, diese wiederum haben durch lukrative Folgejobs für den Rest ihres Lebens derart ausgesorgt, wie sie es ohne das WEF in normalen Berufen in der Wirtschaft niemals geschafft hätten.

    M.E. sind das mafiöse Züge. Diese organisierte Kriminalität gehört grundsätzlich angegangen. Ein erster Schritt wäre, dass jede(r) YGL und YGS aus öffentlichen Ämtern sofort wegen Korruption und unauflösbaren Interessenkonflikten entlassen wird.

  6. Vietato Fumare 23. August 2022 at 18:30Antworten

    Es gab einmal eine Zeit, da hat man die Ältesten uns Weisesten zu Anführern gemacht. Heute offensichtlich die Jüngsten & Naivsten. Kaum jemand frägt noch, was für einen Hintergrund schicke Köpfe wie Trudeau, Macron, Sebastian Kurz oder eben Sanna Marin haben, welche Gedanken sie leiten, von welchen Thinktanks des WEF sie indoktriniert wurden etc. Ein smarter Smile und bisschen Model-Attitüde reichen und man gibt ihnen eben schnell mal die Stimme. Dass die finnische Regierungschefin hier wie ein billiges Gogo-Girl mit weggetreteten Augen um eine Stange tanzt, mag für viele eben nur ihrem jungen Alter geschuldet sein. Das gleiche WEF-Gogo Girl hat aber die wohl fatalste Entscheidung veranlasst, die man in dieser Zeit als neutrales Land treffen kann: Einen Beitritt in die NATO-Kriegsmaschine.

    • Klaus C. 23. August 2022 at 23:44Antworten

      Richtig. Das genau ist der Trick weshalb institutionelle Korruption funktioniert. Die WEFs haben hier eine Lücke gefunden, die man fast als genial bezeichnen kann. Kompetente und starke Leute wird man mit solchen Positionen und den damit verbundenen Diäten nicht locken. Die Inkompetenten, die sonst keine Chance hätten aber umso mehr. Die Inkompetenz ist also der Schlüssel und noch dazu die Garantie, dass sie genau das machen, was verlangt wird. Auf die Idee muss man erstmal kommen, naja nicht umsonst haben die ja Think Tanks , die den ganzen Tag nichts anderes machen, als sich solche Strategien auszudenken. Die Verfasser unserer Demokratien haben mit dieser Art des „Workarrounds“ einfach nicht gerechnet.

  7. Hans im Glück 23. August 2022 at 17:59Antworten

    Passt nicht richtig rein, aber in andren Beiträgen irgendwie auch nicht. Ich probier’s daher mal hier. Die grün/rote Welle der Erneuerung hat ja schon mit echten Gustostückerln überrascht. Der jährliche Geschlechterwechsel in Kombination mit kalter Bude im Winter ist nur eines davon. Die bahnbrechenden Vorstöße in Sachen Gendern, um endlich das generische Maskulinum zu verbannen, stehen da in einer Linie.
    Angeregt durch einen Beitrag auf youtube „Neue Normalität“, denke ich es wird Zeit, nun auch den Kulturkampf – äh Kultur – in Angriff zu nehmen.
    Wie lange will man eigentlich noch tatenlos zusehen, wie rassistischer und antisemitischer Schweinkram auf deutschen Bühnen gespielt wird?
    Stellvertretend als einen der schlimmsten Finger nenne ich hier mal Shakespare. Wann werden Machwerke wie „Othello“ oder „Kaufmann von Venedig“ endlich von den Brettern des besten Deutschland aller Zeiten verbannt?

    Aber, wenn der Wutwinter da ist, da könnte es auch andere Klassiker erwischen. Ausgehend von allerersten BeDaZ dürfte da auch ein „Wilhelm Tell“ ernsthaft gefährdet sein. Nicht dass da noch jemand auf dumme Gedanken kommt…

  8. Pfeiffer C 23. August 2022 at 17:34Antworten

    Der „Wissenschaftliche Dienst“ des Deutsche Bundestags listet in einer Dokumentation

    © 2021 Deutscher Bundestag WD 1 – 3000 – 014/21
    „Die Young Leaders Programme von Atlantik-Brücke und Weltwirtschaftsforum“

    auf Seite 11 „Kritische Stellungnahmen“ dazu auf. – (Vermerk: Auftragsgemäß sind nachfolgend kritische Äußerungen über die beiden Programme zusammengetragen, ohne die geäußerte Kritik zu analysieren oder zu bewerten):

    Zum WEF:

    Kritisiert wird, beim WEF sowie bei den von ihm organisierten Veranstaltungen und Programme handele es sich um eine exklusive Angelegenheit „internationaler Macht- und Wirtschaftseliten“. Es handele es sich um geschlossene Veranstaltungen abgehobener globaler Führungspersönlichkeiten, von der die breite Öffentlichkeit ausgeschlossen bleibe. Kapitalismuskritische Autoren wie Norbert Häring sehen daher in dem WEF-Young Global Leaders Forum eine Art weltweite Kaderschmiede der im WEF organisierten Großkonzerne für „künftige politische Führungskräfte“[…], die sich als hinreichend ehrgeizig und lenkbar erweisen…

    Als intransparent kritisiert werden das Auswahlverfahren und die dabei ausschlaggebenden Kriterien. Welche Eigenschaften und Qualifikationen letztendlich ausschlaggebend für die Aufnahme in das Programm seien, bleibe verborgen. Kritiker hegen erhebliche Zweifel an der „Tiefe und Professionalität der Selektion“ und unterstellen, dass Prominenz und Beziehungen im Zweifel gegenüber nachgewiesenen Führungsqualitäten den Ausschlag für eine Nominierung geben.

    Kritisiert wird, dass das Global Leaders Forum ein Instrument zur Steigerung und Beschleunigung individueller Karrieren sei. Die Aufnahme von ambitionierten Führungskräften, denen bereits in jungen Jahren ein erfolgreicher beruflicher Aufstieg in anerkannte Spitzenpositionen gelungen ist, in den „elitären
    Club“ der Young Global Leaders könne wesentlich zur Beschleunigung bereits sehr erfolgreicher Karrieren und zum Eintritt in die globale wirtschaftliche und politische Elite beitragen.

    By the way:
    Zu den Atlantik-Brücken Young Leaders Programmen wird analog aufgelistet:

    Kritisiert wird, dass die Atlantik-Brücke und ihr Programm für Nachwuchsführungskräfte angeblich auf den Aufbau und die Pflege eines „transatlantischen Elitennetzwerks“ ziele, das
    a)
    innenpolitisch darauf gerichtet sei, eine breite Zustimmung zur amerikanischen Außenpolitik und zur Einbindung der Bundesrepublik in das westliche Verteidigungssystem sicherzustellen, und

    b)
    als „transatlantischer Lobbyverein“ auf die Durchsetzung amerikanischer Interessen in Deutschland ziele.

    Der Zugang zur Atlantik-Brücke und ihrem Young Leaders Programm sei auf einen kleinen, elitären Zirkel begrenzt. Ihre „exklusiven Veranstaltungen“ fänden unbemerkt von der Öffentlichkeit im Verborgenen statt.

    Die Vereinsmitgliedschaft diene in hohem Maße eigenen Karriereambitionen sowie der Durchsetzung ökonomischer oder politischer Interessen. Dadurch werde die unabhängige Urteils- und Entscheidungsfähigkeit der Vereinsmitglieder zugunsten ihrer Loyalität gegenüber Vereinszielen und -interessen beeinträchtigt.

    Durch die Zusammenarbeit von „nicht demokratisch legitimierten Persönlichkeiten mit öffentlichen Amtsträgern, Politikern und Diplomaten“ werde die Gestaltung der internationalen Beziehungen einem nicht demokratisch kontrollierten Einfluss ausgesetzt.

    Ein weiterer Kritikpunkt richtet sich gegen die Herkunft der finanziellen Mittel, mit denen sich Atlantik-Brücke und ACG finanzieren. Dies seien neben den öffentlichen Geldgebern vor allem „die zahlungskräftigen Vertreter der Industrie“, die auf diese Weise Einfluss auf die Gestaltung der deutsch-amerikanischen
    Beziehungen zu nehmen versuchten.

    Die in der Atlantik-Brücke organisierten Medienvertreter übten kritischen Stellungnahmen zufolge einen „gefährlichen Einfluss“ auf die deutschen Medienberichterstattung im Sinne der politischen Ausrichtung der Atlantik-Brücke aus. Es wird gelegentlich behauptet, dass im Medienbereich tätige Vereinsmitglieder
    vom amerikanischen Geheimdienst CIA gesteuert würden.

    Ende der Doku-Zitate

    Tja, und darum sieht die gegenwärtige globale Abwärtsspirale für uns 90% Pöbel (gegenüber 10% – davon 1% ultimative Überflieger selbsternannter Elite, die superlativ reich nicht beschreibbar sind und obendrein noch im Oligarchenmodus – rechts- steuer- verfolgungs- und was weiß ich noch alles befreit, permanent – alleine aus Geldgier, denn genug ist nie genug – ) geostrategisch zündeln lassen, bis vielleicht schon bald binnen 10 Minuten unser schöner blauer Planet atomar verdampft.

    Schande über sie!

  9. Glass Steagall Act 23. August 2022 at 17:31Antworten

    Im Prinzip möchte ich die Aussage des Artikels bestätigen!

    Wenn man sich die „Produkte“ (Young Global Leaders) des WEF genauer ansieht, werden sie tatsächlich zu einem Zeitpunkt rekrutiert, an dem sie noch keine oder geringe Lebenserfahrungen haben. Deshalb möchte ich bestätigen, dass sie jung, naiv und dumm genug sind, um sich von den trickreichen Psychologen des WEF „umkrempeln“ zu lassen. So eine Schulung dauert beim WEF 4 Jahre wie ich gelesen habe. Die deutsche Grüne Baerbock hat wohl erst die Hälfte absolviert. Merkel, damals jung und naiv aus dem Osten gekommen, hat das volle Ideologische Programm abbekommen. Das Ergebnis haben wir 16 Jahre lang ertragen müssen.

    Man muss sich einfach nur ansehen, mit welchen bekloppten Ideen die gehirngewaschenen Politiker aus der Schulung kommen. Hat doch der deutsche Grüne Habeck tatsächlich mal bei der Show von Richard David Precht im ZDF gesagt, dass er das Modell der Chinesen mag, weil man dort als Politiker die Vorhaben einfach diktieren kann, ohne demokratisch abzustimmen. Und dann sagte er noch „und das ist es was wir wollen!“ Ein demokratisch gewählter Politiker möchte also die Demokratie abschaffen und sagt es noch ganz offen … völlig ungestraft.

    Ich denke, die Young Global Leaders werden psychologisch genau vorher ausgesucht, bevor sie Teilnehmer des Programms werden. Außerdem müssen sie früh genug rekrutiert werden, wie der Artikel schon sagte, um die schwachen Charaktere der Studenten noch formen zu können, damit sie die Ideologie der Transhumanismus voll verinnerlichen sollen.

    • Toni 24. August 2022 at 10:49Antworten

      Merkel jung und naiv? Sie hatte damals schon ihre Stasi-Schulung hinter sich.

      Alle WEF-Jünger loben das Modell der Chinesen über den grünen Klee: Ihre Verachtung gegenüber anderen Menschen trieft aus jeder Pore. Kein Wunder, WEF und China sind ein Herz und eine Seele.

      Gibt es überhaupt noch Politiker, die nicht beim WEF, Bilderbergern oder sonst einem der globalen Zirkel dabei sind? Wem werden sie sich verpflichtet fühlen? Wissen sie vielleicht ganz genau, ein falsches Wort von ihnen und ein Video taucht auf, ein Enthüllungsartikel etc.? Das war’s dann mit einem Platz am Futtertrog.

      Deshalb bei den kommenden Wahlen den Wandel wählen.

      Glück auf, Toni

      • Glass Steagall Act 24. August 2022 at 12:25

        Bevor Merkel Kanzlerin wurde, war sie noch relativ jung.

        Wahlen werden nichts mehr an diesem System ändern! Das neoliberale System und der kommende Transhumanismus hat schon das gesamte System infiltriert.

  10. Frühling 23. August 2022 at 16:40Antworten

    Ich kann das nicht beurteilen, weil ich mich mit der finnischen Politik nicht ausreichend genug beschäftigt habe. Aber jemand vorzuwerfen, dass er jung ist und ihm deshalb der nötige Reifegrad fehle, finde ich schon sehr gewagt. Es gibt kluge junge und dumme alte Menschen auf diesem Planeten. Zieht sich wie ein Kaugummi durch die Geschichte.

    • Jan 23. August 2022 at 19:53Antworten

      Der völlig unterschätzte Staatsholding-Chef Beidl Schmid hat es pointiert artikuliert: man sei die Hure der Reichen. Abfeiern und flirten gehört womöglich zu den Erfolgskategorien der finnischen Dame. Von wegen kein Erfahrungswissen! Epstein als Vorschule der Global Young Leaders? Der Schüler Kurz in der Nähe von Rohan und Peter Thiel hat bei manchem Stirnrunzeln ausgelöst. Und Beidl Schmid hat nicht umsonst in seiner Kollektion auf besagte Sujets gesetzt anstatt auf Weinflaschen oder Gadsen oder alte Heilkräuter.

      In einem muss man dem Autor allerdings vehement widersprechen: diese Verbindung von Alter und Hure. Alter schützt vor Hure nicht. Es ist sogar noch möglich, seinen alten, dementen Daddy als Hure zu verhökern! Dazu brauchen wir nicht einmal zu Kokain-Hunter und Nancy Antoinette über den Teich zu blicken, eine Mumie in Wien tuts auch!

      Die Moral der Geschicht: Die wahren Regierenden sieht man nicht! Das war vielleicht früher auch schon so, aber wenn die Menschenrechte abgeschafft werden und das Immunsystem und die Wirtschaftskraft zerstört, bekommt es eine neue Dimension.

      Ich meine überdies gehört zu haben, dass es möglicherweise noch Tatbestände zum Landesverrat gibt. Bei einem Coaching muss man doch wohl Staatsgeheimnisse bekannt geben?

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