NATO-Osterweiterung in Skandinavien – Folgt Österreich?

17. Mai 2022von 3.3 Minuten Lesezeit

Eine neue NATO-Osterweiterung im Eilverfahren: Schweden und Finnland stehen vor dem Beitritt zum westlichen Militärbündnis. Folgt als nächstes Österreich?

Rund 200 Jahre seit den napoleonischen Kriegen ist Schweden neutral. Das brachte Schweden ebenso wie Finnland, das 1948 mit der UdSSR einen Vertrag der Freundschaft unterzeichnet hatte, verhältnismäßig glimpflich durch den 2. Weltkrieg. Diese Politik kommt nun zu einem jähen Ende: Schweden und Finnland sind am Weg in die NATO.

Neue Eskalation

Der neue Eiserne Vorhang, der gerade in Europa aufgezogen wird, wird damit um mehr als 1340 Kilometer länger als jener des 20. Jahrhunderts sein, als man in Skandinavien ein ruhiges Klima geschaffen hatte. Norwegen bei der NATO, Schweden neutral und Finnland dem Osten zugewandt: Diese Sicherheitsarchitektur, die Skandinavien friedlich durch die jüngere Geschichte brachte, ist nun selbst Geschichte.

Vor allem in Schweden drückt man die Entscheidung abgeschirmt vom Volk durch. Es gibt Widerstand, sowohl im Parlament als auch außerhalb, doch die Regierung versucht, die folgenreiche Entscheidung ohne demokratische Debatte  im Eilverfahren durchzuziehen. Es ist die nächste NATO-Osterweiterung und ein weiterer Schritt in der Eskalationsstufe. Momente der Reflexion sind aktuell nicht gern gesehen. Die unabhängige Journalistin Caitlin Johnstone fasst es so: „Es geht alles so schnell, dass man leicht den Überblick darüber verliert, wie beängstigend diese Eskalationen gewesen wären, wenn sie vor einem Jahr stattgefunden hätten. Sie geben einfach Vollgas, und alle machen mit. Niemand hat auch nur einen Fuß in der Nähe des Bremspedals.“

Sanna Marin, die jüngste Premierministerin in der Geschichte Finnlands und „WEF“-Young Global Leader, hat nun neue wirtschaftliche Probleme. Russland dürfte mit wirtschaftlichen Sanktionen auf den NATO-Beitritt antworten. Auch China merkte bereits an, dass die neue Lage Veränderung mitbringe. Welche genau, ließ man offen. Erdogan, der das türkische Regime anführt, meldet Bedenken. Es gilt aber als ausgeschlossen, dass die Türkei den Beitritt per Veto wirklich blockieren werde.

Österreich in die NATO?

Zugleich wird von der heimischen Medienelite auch ein möglicher NATO-Beitritt Österreichs wieder aufs Tablett gebracht. Im Pressewald lässt sich lesen, dass sich Österreich durch seine Neutralität „isoliere“. Dutzende Personen aus dem politmedialen Komplex fordern Politik und Bevölkerung auf, für Österreich eine neue „Sicherheitsdoktrin“ auszuarbeiten. Mitunterzeichner sind etwa Irmgard Grieß, Othmar Karas, Rudi Fussi, Gerald Knaus, Antonella Mei-Pochtler (einflussreiche Kurz-Beraterin), Robert Misik oder Anton Pelinka.

Auch wenn der Brief es nicht explizit ausspricht: Die Herrschaften der kulturellen und politischen Elite des Landes wollen Österreich in die NATO führen. Dass etwa 80 Prozent der Bevölkerung gegen einen NATO-Beitritt sind, ist für die Gruppe kein Problem, um für eine NATO-Debatte zu trommeln. Der Ukraine-Krieg sei der „letzte Warnruf an die freie Welt“, meinen die Unterzeichner.

Dabei ist Österreich de facto ein NATO-Land und es ist zweifelhaft, ob die NATO überhaupt Interesse hat, das Land überhaupt weiter zu integrieren. Es gibt einen Kooperationsvertrag, Militärtransporte durch das Land geschehen und relevante Feuerkraft würde die NATO durch einen Österreichbeitritt kaum dazubekommen. Außerdem hat die NATO damit noch immer ein vorgebliches „neutrales“ Land im Herzen Europas, das wenn nötig für Verhandlungen genutzt werden könnte.

Wenn SPÖ-Politiker meinen, dass die „Neutralität nicht infrage zu stellen“ sei, stellt sich eigentlich eine andere Frage: Wie neutral ist Österreich eigentlich noch und müsste man die Bündnisfreiheit nicht erst wiederherstellen?

Die ÖVP hat jedenfalls vor aufzurüsten, 1,6 Prozent des BIPs, 6 Milliarden Euro sind nun veranschlagt. Man könnte dies auch als Vorbereitung auf einen NATO-Beitritt verstehen. Gleichzeitig ist das österreichische Militär vor der Pleite. Ob Neutralität nach Schweizer Vorbild oder NATO-Beitritt, beides würde mehr Geld für das Militär bedeuten. Politik und Medien dürften versuchen, Österreich in die NATO zu treiben. Wie schnell das gehen kann, zeigen aktuell Finnland und Schweden.

Bild wikimedia

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35 Kommentare

  1. alexandrabader 18. Mai 2022 at 12:10Antworten

    Der Unterschied zwischen NATO und EU ist nicht so groß. Die Beistandspflicht ist im Lissabon-Vertrag schärfer formuliert als im Nordatlantikvertrag.

    Es gibt aber auch asymmetrischen Krieg via Geheimdienste, und da ist Österreich schon schon lange auch Ziel russischer Operationen. Diese gehören zu Operationen in anderen Staaten und laufen teilweise synchron mit diesen ab.

  2. Al 18. Mai 2022 at 9:22Antworten

    Heute, nach erst 80 Jahren, rollen schon wieder von uns Deutsche bezahlte Waffen gen Osten – um gegen Russland eingesetzt zu werden.

    Ist das eine Regel, dass nach 80 Jahren alles wieder vergessen ist, alle alten Fehler und Lügen wieder funktionieren, alle geschürten Ressentiments wieder nach Wunsch neu aufgegossen werden können – und kaum merkt was, kaum einer will das wissen?

    Aus früher Judenhetze ist heute Russsenhetze geworden. Und die Leute kapieren nicht, dass es letztenendes weder um Juden noch um Russen, sondern immer einfach nur um Sündenböcke geht. Das nächste mal bist Du, ich, unsere Familien, unsere Geistesverwandten dran, oder es sind einfach zB die die Polynesier daran, wenn es den Hetzern und Lenkern passt. Oder vielleicht die Fleischesser? …

    • Grld 18. Mai 2022 at 11:29Antworten

      Vielleicht Fleischesser.
      Bei den Unwilligen der Gen-Versuche, genannt Impfung, wurde doch schon geübt!!

  3. Al 18. Mai 2022 at 9:14Antworten

    Interessant. Die PR-Troll-Aktivitäten auf tkp steigen rasant an … Steigt die Reichweite? Gewinnt tkp Breite und wird damit relevant und gefährlich für die Cliquen-Bande?

    Woran erkennt man einen PR-Troll? Daran, dass er völlig unberührt Massenmedien-Lügen wie unhinterfragbare Glaubenssätze völlig hemmungs- und schambefreit herunterleiert.

    • Andreas I. 18. Mai 2022 at 12:06Antworten

      Hallo,
      in meinem Bekanntenkreis gibt es Leute, wo der eine bezüglich Syrien, die andere bezüglich Maskenpflicht … annähernd wortwörtlich sagten, was die Mainstreammedien erzählten. Es gibt Leute, die das tatsächlich glauben.
      Und Trolle gibts auch nicht erst seit gestern, aber im Grunde kann es mir egal sein; jemand anderes äußert eine Meinung (ob seine eigene oder nicht, Meinungsäußerung ist Meinungsäußerung) und ich äußere meine Meinung.
      Dann stehen beide Meinungen im Raum und gut iss.

  4. Fritz Madersbacher 17. Mai 2022 at 21:32Antworten

    „Österreich in die NATO? … Dutzende Personen aus dem politmedialen Komplex fordern Politik und Bevölkerung auf, für Österreich eine neue „Sicherheitsdoktrin“ auszuarbeiten …“
    Die Fünfte Kolonne der NATO in Österreich wird munter. „Eine ehrliche, faktenbasierte Debatte würde zu dem Schluss führen, dass uns die Neutralität nicht schützt und als Bündnis nur die Nato zur Verfügung steht“ (Der Standard, 17/05/2022), und: „Nur die Nato bietet eingespielte Strukturen – und die übermächtige Weltmacht USA als Partnerin“ (ebd.)
    Für diese Speichellecker/-innen der „übermächtigen Weltmacht USA“ ist das Kriechen in die NATO die Erfüllung ihrer Wünsche bezüglich der Position Österreichs in der Welt, vergleichbar dem ‚Gamechanger‘ der „Pandemie“. Nebenbei: die ängstlichsten „Pandemie“-Feiglinge sind jetzt die „tapfersten“ NATO-Maulhelden. Das Glaubwürdigkeitsdefizit dieser Helden und ihres ‚Gamechangers‘ wird jenes des „Gamechangers der Pandemie“ noch übertreffen, aber die Namen dieser Quislinge werden wir so schnell nicht aus unserem Gedächtnis hinausbringen. Vielleicht werden diese Leute einmal darüber nachdenken müssen, ob sie nicht auf das falsche Pferd gesetzt haben, das kann allerdings noch dauern …

  5. Bernhard 17. Mai 2022 at 20:55Antworten

    Österreich muss wirklich nicht bei jedem Wahnsinn mit dabei sein. Sich zu isolieren bekommt da einen positiven Beigeschmack. Neutrale Staaten sind gefragter denn je. Im Sinne von Vermittlung und Differenzierung. Immer größere Blöcke verursachen noch größeres Unheil. Die Menschen hier wissen das und wollen neutral bleiben. Politiker und Medien werden das auch kapieren. Wenn sie niemand mehr wählt bzw. konsumiert.
    So wie die RNA-Impfung keine Immunität erzeugt, gehören Aufrüstung und Krieg nicht zur DNA des Friedens. In der Transcend-Methode von Johan Galtung geht es um die Fähigkeit der Konfliktparteien zur Transzendenz, sich aus ihrem Standpunkt zu lösen. Dabei könnte Österreich eine Rolle spielen, die dem Land durch Geschichte und geografische Lage quasi auf den Leib geschrieben ist.

  6. Taktgefühl 17. Mai 2022 at 18:40Antworten

    „Geheime Militärbasen-Strategie der USA“ zdf

    Die Dokumentation hat es in sich und man sollte schauen, daß man sie sich von Youtube herunter lädt. In der ZDF-Mediathek ist sie gelöscht worden.

    Es gibt auch bei ARD und ZDF anständige Leute. Die werden nur unter der Woke-Knute gehalten.

    „Die geheimen Kriege der USA“ ard

    Auch die Dokumentation sollte man sich ansehen. Da wird dem Friedensnobelpreisträger Obama gehörig einer übergezogen.

  7. Andreas I. 17. Mai 2022 at 16:51Antworten

    Hallo,
    Schweden Zitat Artikel:
    „doch die Regierung versucht, die folgenreiche Entscheidung ohne demokratische Debatte im Eilverfahren durchzuziehen. “

    Ja der demokratische Wertewesten; hat man bezüglich der Ukraine stets betont, dass es die freie Entscheidung der Ukraine sei, ob sie sich der Nato anschließe, so scheint damit doch nicht die freie Entscheidung der Bürger der betroffenen Staaten gemeint zu sein, sondern die freie Entscheidung einiger weniger Regierungspolitiker.

    An den militärischen Kräfteverhältnissen ändert das so lange nichts, bis USA einen Raketenstützpunkt in Finnland baut.
    Weitere Expansion ist aber auch eine weitere Belastung für den USA-Staatshaushalt und bisher expandierte jedes Imperium, bis zu dem Punkt …

  8. genauerschauer 17. Mai 2022 at 16:48Antworten

    nachdem obummer alleine 2016 sieben länder bombardierte (wer weiß schon was die usa noch alles vorhaben ) wäre es durchaus verständlich wenn kuba russische nuklearwaffen bei sich stationieren würde ( wie es kürzlich auch polen den usa zusagte )

  9. Lothar 17. Mai 2022 at 15:51Antworten

    Die Unterzeichner des Briefes sind die üblichen Verdächtigen. Der schnelle Beitritt Schwedens und Finnlands zur NATO kann auch Vorteile haben. Wenn Rußland energisch reagiert, kann es auch für unsere Bevölkerung ein Augenöffner sein.
    Die Unterzeichner beschweren sich über die Rohstoffkäufe in Rußland und sehen nicht die moral äußerst bedenklichen Rohstoffkäufe im Nahen Osten.

  10. federkiel 17. Mai 2022 at 14:03Antworten

    “ Das brachte Schweden ebenso wie Finnland, das 1948 mit der UdSSR einen Vertrag der Freundschaft unterzeichnet hatte, verhältnismäßig glimpflich durch den 2. Weltkrieg.“

    Das mag für Schweden gelten, für Finnland sicher nicht. Winterkrieg (vielleicht bei -30°) und Fortsetzungskrieg sind den finnischen Genen eingraviert.
    Aus dem heraus undd er langen Grenze zu Russland ist die Entscheidung zumindest nachvollziebar, wenn auch veilleicht falsch.
    Dei geographische Lage Österreichs ist eine ganz andere. Da klopfen die Medien schon jetzt den Hammer, Östereich sei innerhalb der NATO Staaten isoliert. Ja, und?
    Eigene Wege sind immer besser, als mit den Wölfen zu heulen.
    Aber um die eigene Neutrlitä zu verteidigen, bedarf es einer funktionierenden Armee.
    Dazu hat sich Österreich am 26.10.1955 mit den Neutralitätsgesetz bekannt.

    „Art. 9 a Abs. 1 Bundes-Verfassungsgesetz

    Österreich bekennt sich zur umfassenden Landesverteidigung. Ihre Aufgabe ist es, die Unabhängigkeit nach außen sowie die Unverletzlichkeit und Einheit des Bundesgebietes zu bewahren, insbesondere zur Aufrechterhaltung und Verteidigung der immerwährenden Neutralität. Hierbei sind auch die verfassungsmäßigen Einrichtungen und ihre Handlungsfähigkeit sowie die demokratischen Freiheiten der Einwohner vor gewaltsamen Angriffen von außen zu schützen und zu verteidigen."

    Eine solche Armee gibt es aber nicht.

  11. Paul 17. Mai 2022 at 13:42Antworten

    Schlecht recherchiert Herr Oysmüller.
    Den Überfall der UDSSR auf Finnland 1939 schon vergessen?

    Im November 1939 überfallt die Sowjetunion das benachbarte Finnland und beginnt damit den so genannten Winterkrieg. Vordergründig geht es um russische Sicherheitsinteressen. In Wahrheit will Diktator Josef Stalin das wenige Jahrzehnte zuvor unabhängig gewordene Land zurück in die sowjetische Einflusssphäre zwingen. Doch aus dem sicher geglaubten schnellen Sieg wird nichts: Die Finnen, obwohl militärisch um ein Vielfaches unterlegen, leisten erbitterten Widerstand – und die ganze Welt feiert sie dafür.
    Rund 70.000 Finnen wurden in dem Konflikt verwundet oder getötet. Die Größenordnung der sowjetischen Verluste ist umstritten; sie wird auf ein Vielfaches geschätzt.

    Wenn das keine Parellelen zum Überfall auf die Unraine sind na dann…..

    • Lothar 17. Mai 2022 at 15:56Antworten

      Die Parallelen gibt es nur auf den ersten Blick, denn Finnland war 1939 sicher nicht einer der korruptesten Staaten der Erde. Finnland hat dem Westen auch keine Labore zur Entwicklung und Forschung im Bereich von biologischen (Kampf)Stoffen zur Verfügung gestellt.
      Stalin ist auch nicht mit Putin zu vergleichen.

      • Paul 17. Mai 2022 at 16:10

        Natürlich ist Stalin mit Putin zu vergleichen.
        Putin möchte in die Geschichte eingehen als der Wiedervereiniger der UDSSR.
        Das Märchen mit den Bio “ Waffen“ Labore ist doch schon lange widerlegt.
        Korruption hat die Ukraine unter UDSSR Zeiten gelernt. Das dauert lange bis sich das ändert.

      • Taktgefühl 17. Mai 2022 at 18:49

        paul

        Man sollte zuerst mal vor der eigenen Haustür fegen. Das ist ja immer die Sache mit dem Splitter im Auge des anderen und dem Balken vor dem eigenen.

        Hitler hat den Krieg in Europa für die Pharma-Industrie und das Großkapital geführt. Der Kriegsgrund war die kontinentaleuropäische Großraumwirtschaft mit Einheitswährung auf Basis der Reichsmark.

        Ein Schuft, wer Böses bei den Eurokraten und ihren Jubelpolitikern denkt.

        Die EU hat Nazi-Wurzeln, dann kann man mit Fug und Recht behaupten, das 3. Reich ist nie untergegangen und die Woken in der Presse sind Nazis. Nazis erkennt man an der Rücksichtslosigkeit.

        Zudem wird vertuscht, daß die I.G. Farben privat finanzierte Konzentrationslager unterhielt. Hinter Auschwitz steht noch immer die Industrieanlager der I.G. Farben, die größer ist als alle Lager zusammen. Da haben die Zwangsarbeiter gearbeitet.

        Wir fegen am besten vor der eigenen Tür.

    • Andreas I. 17. Mai 2022 at 16:18Antworten

      Hallo,
      na dann recherchieren wir doch mal:
      Am 1. September 1939 überfiel Deutschland Polen.
      Am 30. November 1939 überfiel die Sowjetunion Finnland (und kam nicht weit).
      Aber warum griff die Sowjetunion Finnland an?

      Selbst Wikihausen verschweigt dazu die geschichtlichen Fakten nicht, Zitat:
      „Im Herbst 1939 hatte die Sowjetunion Finnland mit Gebietsforderungen in der Karelischen Landenge konfrontiert und sie mit unabdingbaren Sicherheitsinteressen für die Stadt Leningrad begründet.“

      Und ja, das hat Parallelen mit der Ukraine:
      Es ging der Sowjetunion nicht um ein Zipfel Karelien, das Problem war Deutschland.
      So wie es jetzt Russland nicht um die Ukraine geht, das Problem ist USA.
      Deutschland überfiel Polen und später die Sowjetunion.
      USA überfiel Irak, Jugoslawien, Libyen, besetzt aktuell Teile Syriens und einem „später“ analog zur Geschichte wollen die Russen vorbeugen..

      Einen Unterschied zum Finnlandkrieg gibt es allerdings auch: die ukrainische Armee war nach spätestens drei Tagen nicht mehr zu zusammenhängenden Aktionen fähig.

      • Paul 17. Mai 2022 at 16:51

        Einen Unterschied zum Finnlandkrieg gibt es allerdings auch: die ukrainische Armee war nach spätestens drei Tagen nicht mehr zu zusammenhängenden Aktionen fähig.

        Wenn das so wäre ist die Russische Armee noch schwächer als gedacht.
        Russland begründet solche Überfälle mit Sicherheitsinteressen.
        Weder die Finnen noch die Ukrainer noch die NATO hatten vor auf Russisches Gebiet vorzurücken.
        Putin‘s erster Anspruch war eine Entnazifizierung. Erst später hat er Sicherheitsaspekte eingebracht.

      • Andreas I. 17. Mai 2022 at 17:38

        Hallo,
        “ … noch die NATO hatten vor auf Russisches Gebiet vorzurücken.“

        Deutschland hatte auch nicht vor, die Sowjetunion zu überfallen. Ja wirklich:
        Es gab bekanntlich einen Nichtangriffs-Pakt.
        w.z.b.w. :-D
        Wenn man es an Lippenbekenntnissen misst und nicht an (militärischen) Tatsachen, dann wollte Deutschland so wenig die Sowjetunion angreifen, wie USA Russland angreifen will.
        Die Ironie dürfte erkennbar sein: die Geschichte hat gezeigt, dass es keine gute Idee ist an Lippenbekenntnissen zu messen, sondern es besser ist an (militärischen) Tatsachen zu messen.

        Wenn die NATO nicht vor hat auf russisches Gebiet vorzurücken:
        Wozu dann die Nato-Osterweiterung?
        Wozu dann die USA-Raketenstützpunkte in Polen und Rumänien?
        Beides fand bereits vor 2014 statt, also die Im Westen häufige „Begründung“, Russlands Verhalten bezüglich Ukraine würde doch zeigen, warum das nötig sei, die zieht nicht, denn die ist eine Verkehrung der Chronologie.
        (Mal abgesehen davon, wer sich 2014 in Kiew einmischte, Zitat Victoria Nuland „Yats is our man“ … )

      • Fritz Madersbacher 17. Mai 2022 at 19:55

        @Andreas I.
        17. Mai 2022 at 16:18
        Dazu zwei Ergänzungen aus wahrscheinlich unverdächtiger Quelle:
        „Deutschlandfunk“, 30.11.2014
        „Nach dem Überfall Deutschlands auf die Sowjetunion im Juni 1941 kämpften finnische Soldaten an der Seite der Wehrmacht im sogenannten Fortsetzungskrieg gegen die Rote Armee. Als aber 1944 infolge des deutschen Rückzugs erneut eine sowjetische Invasion drohte, schlossen die Finnen einen Separatfrieden mit Moskau und verfolgten anschließend eine konsequente Neutralitätspolitik“
        „Deutschlandfunk“, 17.12.2019
        „1.400 Finnen in der Waffen-SS
        In Sachen kritischer Geschichtsaufarbeitung hat Finnland nicht viel vorzuweisen: 2019 gab es eine erste Studie über die Beteiligung Freiwilliger in der SS-Einheit „Wiking“ … Zu den Hintergründen gehört: 1944 waren mehr als 200.000 Wehrmachtssoldaten in Lappland stationiert. Deutsche und Finnen waren Waffenbrüder, ihr gemeinsamer Feind war die Sowjetunion. Bis Finnland die Niederlage Deutschlands erahnte und einen Separatfrieden mit den Sowjets schloss“
        Soviel zu „… und die ganze Welt feiert sie dafür“ (siehe oben)
        Es geht mir nicht um Verurteilungen a posteriori, sondern um verkürzte Darstellungen für billige Propaganda, die Dinge rechtfertigen soll, die nicht zu rechtfertigen sind, sondern bekämpft werden müssen …

    • Grld 17. Mai 2022 at 16:28Antworten

      Paul

      Woher wollen Sie wissen was Putin will.
      Sind Sie Gedankenleser?

      • Andreas I. 17. Mai 2022 at 17:01

        @ Grid Hallo,
        ist es nicht lustig?!
        Wer die russische Sichtweise auch nur der Vollständigkeit halber erwähnt, der gilt als „Putinversteher“.
        Aber was ist jemand, der ganz sicher weiß, was Putin so alles Böööses will?
        Oder anders gesagt; wer sind eigentlich die „Putinversteher“? :-)

    • I.B. 17. Mai 2022 at 17:18Antworten

      @Paul
      17. Mai 2022 at 16:10

      Nur weil unsere „Qualitätsmärchen“ nicht müde werden zu wiederholen, dass Putin wieder eine UsSSR will, muss das nicht den Tatsachen entsprechen.

      Ist es nicht eigenartig? Da will sich die NATO immer weiter ausdehnen, die EU immer mehr Staaten in sich vereinen, aber Russland darf keinen Staatenbund anstreben?

      Wie oft wird ein doppelter Maßstab vom präpotenten Westen noch angelegt?

      Von wem und wann wurden die Bio “ Waffen“ Labore widerlegt?

      Auf die Frage von Rubio, ob die Ukraine „chemische oder biologische Waffen“ besitze, verneinte Nuland dies nicht, sondern gab zu, die Ukraine habe biologische Forschungseinrichtungen: Wir sind jetzt tatsächlich ziemlich besorgt, dass russische Truppen, russische Kräfte, versuchen könnten, die Kontrolle über [diese Labore] zu erlangen, also arbeiten wir mit den Ukrainern daran, wie sie verhindern können, dass irgendwelche dieser Forschungsmaterialien in die Hände russischer Kräfte fallen, sollten sie sich nähern.

      • Paul 17. Mai 2022 at 18:11

        Die NATO Erweiterung begründet sich darin dass man Russland nicht traut. Was sich jetzt ja bestätigt hat.
        Bis zu letzten Tag vor dem Überfall hat Putin stets behauptet er wolle nicht in die Ukraine einmarschieren, es sind nur Truppenübungen nahe der Grenze.
        Im Gegensatz zur Russland‘s Bündniserweiterungsplänen überfällt die NATO keine Länder und zwingt sie dann beizutreten.

      • Andreas I. 18. Mai 2022 at 10:47

        @ Paul Hallo,
        „Die NATO Erweiterung begründet sich darin dass man Russland nicht traut. Was sich jetzt ja bestätigt hat.“

        Russland ist in zwei Staaten einmarschiert: 2008 Georgien und 2022 Ukraine.
        Beide Staaten liegen an der russischen Grenze.
        Beide Staaten sollten in die Nato.
        Beide Staaten beschossen die russische Minderheit im Staat.
        Jeweils danach marschierte Russland ein.
        Die zeitliche Reihenfolge der Ereignisse zeigt, dass die geplante Nato-Erweiterung um Georgien und Ukraine keine Sicherheit schuf, sondern dass die geplante Nato-Erweiterung die Gefahr war, die zum Krieg führte.

        Wer hält Verträge so lange ein, wie er irgend kann, selbst wenn die Gegenseite ihn schon jahrelang sanktioniert?
        Wer kündigt einseitig Verträge nach Gutdünken?
        Also wem kann man trauen und wem nicht?

        „Bis zu letzten Tag vor dem Überfall hat Putin“

        Putin Putin Putin Putin Putin Putin Putin … Reduzierung auf eine Person und das taten die westlichen Medien auch bezüglich Irak, Libyen und Syrien exakt genauso.
        Also schon alleine, wenn im Westen diese Reduzierung auf eine Person stattfindet, dann weiß man, dass die USA-Strategen den jeweiligen Staat zerstören wollen.
        Und weil USA das militärisch nicht kann, führt USA einen Wirtschaftskrieg gegen Russland.

        „stets behauptet er wolle nicht in die Ukraine einmarschieren“

        Es ist richtig, dass die Russen nicht einmarschieren wollen.
        Es ist nur was anderes, ob die Russen sagen „wir wollen nicht“ – was bedeutet: „wenn ihr uns zwingt, dann müssen wir uns wehren“ – oder ob sie sagen „wir werden nicht“.
        Man müsste im Westen zuhören können , daran fehlt es.
        Außerdem haben die Russen bis zuletzt versucht zu verhandeln, Baerbock und Scholz waren wenige Tage vor dem 24. Februar in Moskau, aber haben sie Russland einen Kompromissvorschlag gemacht, der die weitere Eskalation hätte verhindern können?!
        Scholz war ne Nullnummer und Baerbock gegenüber Lawrow eine Realsatire.

        „Im Gegensatz zur Russland‘s Bündniserweiterungsplänen überfällt die NATO keine Länder und zwingt sie dann beizutreten.“

        Irak, Jugoslawien, wieder Irak, zwischendurch Afghanistan, Libyen, Syrien … jeweils nicht die gesamte Nato, aber immer USA + Nato-Mitgliedsstaaten.
        Und wie kam eigentlich Deutschland in die Nato? Wie kamen die USA-Militärstützpunkte in der BRD zustande? Wie war doch gleich nochmal die Vorgeschichte, war da irgendwas mit einem Krieg, wo USA auf der Siegerseite war?
        Was ist mit den USA-Militärstützpunkten in Irak?
        In welchen Nato-Mitgliedsstaaten gab es Volksabstimmungen über die Nato-Mitgliedschaft? In Deutschland nie, und zwar auch bei der „Wiedervereinigung“ nicht, als sich der Warschauer Pakt auflöste …

        Die Nato sind 30 Staaten, nicht schlecht, aber auf der Erde gibt es rund 190 Staaten und die 30 isolieren sich.

    • I.B. 17. Mai 2022 at 17:47Antworten

      @Paul
      17. Mai 2022 at 16:51
      „Putin‘s erster Anspruch war eine Entnazifizierung. Erst später hat er Sicherheitsaspekte eingebracht.“

      Seit Jahren beschwert sich Russland, dass seine Sicherheitsinteressen nicht respektiert würden. Dass mit der möglichen Eingliederung der Ukraine in die NATO eine rote Linie überschritten werde, hat Putin seit jeher betont.

    • I.B. 17. Mai 2022 at 21:23Antworten

      @Paul
      17. Mai 2022 at 18:11
      „Die NATO Erweiterung begründet sich darin dass man Russland nicht traut“

      Es wäre besser gewesen, Russland (Gorbatschow) hätte der NATO nicht getraut und sich schriftlich geben lassen. dass es zu keiner O-Erweiterung der NATO kommen wird. Aber selbst das hätte vermutlich nichts genützt, denn die USA kündigen alle Verträge, die nicht mehr in ihr Konzept passen, wie den ABM-Vertrag, den INF-Vertrag, den Vertrag über das Iranische Atomprogramm.

      Und nein, die USA und die NATO überfallen keine Staaten. Die USA errichten dann in den überfallenen Staaten keine Militärbasen. Der amerikanische Militärstützpunkt im Kosovo, Camp Bondsteel, ist rein zufällig entstanden.

      Die Krim allerdings bekundete mittels Volksabstimmung, dass sie sich von der Ukraine trennen und zu Russland wollten. In der O-Ukraine gibt es seit 2014 Krieg. Der geschäftsführende nicht-gewählte ukrainische Präsident Aleksandr Turtschinow Truppen in den Donbass. Sie sollten im Rahmen einer „Antiterroristischen Operation“ die Separatisten aus Regierungsgebäuden in Donezk und Lugansk vertreiben.

      Vielleicht sollten Sie sich einmal die Mühe machen, George Friedman 2015 anzuhören: Für Russland stellt der Status der Ukraine eine existenzielle Frage dar. Und die Russen können bei dieser Frage nicht einfach so weggehen, loslassen.
      Für die USA gilt, wenn Russland sich an die Ukraine klammert, wir werden Russland stoppen. Deswegen starten die USA solche Maßnahmen, wie über Eingreiftruppen in Rumänien, Bulgarien, Polen und baltischen Staaten. Damit begründet man das Intermarum („Zwischenmeer-Land), das Territorium zwischen dem schwarzen Meer und der Ostsee, ein Konzept, welches Pilsudski ausgearbeitet hat. Und das ist die von den USA bevorzugte Lösung.
      Der Punkt bei der ganzen Sache ist, daß die USA einen „Cordon Sanitaire“, einen Sicherheitsgürtel um Russland herum aufbauen. Und Russland weiß das.
      Jedenfalls sind wir jetzt zurück zum alten Spiel.

  12. Grld 17. Mai 2022 at 13:28Antworten

    Wenn es einen vergleichbaren PropagandaAngriff geben wird wie für das Gen – Experiment werden aus den jetzigen Befürwortern der Neutralität sicher ganz schnell Nato Befürworter.

    Prozentanteil in der Bevölkerung ähnlich dem der Impflingen.

    Wobei, wie im Artikel erwähnt: macht es noch einen Unterschied?

    Unsere ehemalige gute Aussenpolitik ist zum Großteil sowieso nur noch eine Lachnummer und für Russland sind wir eh schon ein unfreundlicher Staat.

  13. P. Kiehl 17. Mai 2022 at 13:27Antworten

    Mit Corona wurde ein Minenfeld ausgelöst. Alles wird ins Rollen gebracht wo vorher gezögert wurde. Corona löst schreckliches Verhalten aus.

  14. avstriavsky 17. Mai 2022 at 13:25Antworten

    ÖsterreicherInnen, aufwachen bitte!

    Die derzeitigen politischen Akteure bzw. deren Agitatoren (und die angeschlossenen Medien) wollen anscheinend unseren neutralen Status, der sich als gut und richtig erwiesen hat, so einfach abschaffen?

    OTAN …. nein, danke!

    • Vortex 17. Mai 2022 at 14:58Antworten

      Leichter gesagt als getan, denke da eher schon in Richtung Auswandern, nur sollte die Lebensqualität dann besser werden und nicht das Gegenteil, also viele Orte tinyurl.com/ymrh4p4v bleiben da nicht übrig, so man kein Millionär ist.
      Zu den anscheinend Besessenen in allen höheren Positionen oder sind dort bereits Klone installiert, die nur einer globalen Agenda folgen, deren Hintergründe noch nicht restlos geklärt wurden, die bekannten globalen Gamer sind vmtl. nicht die wahre Spitze der Machtpyramide. Das Ganze hier erinnert mich an den Film: Matrix, wo jedermann sich selbst befreien muss, bevor eine echte Hilfe stattfindet, daher wir müssen noch wachsamer werden.

      • Grld 17. Mai 2022 at 16:21

        Ich frage mich wohin die Auswanderungswilligen hin wollen.
        Dieses groteske System, welches auf uns zurollt wird letztlich den ganzen Planeten beherrschen auch wenn es jetzt noch „freie“ Orte geben sollte.

        Um diese Entwicklung zu stoppen oder zumindest zu bremsen muss etwas GETAN werden, davonlaufen bringt nichts.

        Beim GETAN, ich gebe es zu, fällt mir leider auch das wie, was, wo und wann.
        Aber vielleicht kommt eine gute Idee.

        Vielleicht ist der Ukrainekonflikt der Initialzünder.

      • avstriavsky 17. Mai 2022 at 16:24

        @Vortex … ja, die Wachowsky-Geschwister haben ein zeitloses Meisterwerk geschaffen.

        Aber, sobald man die Matrix identifiziert und deren Zweck erkannt hat, ist es nur ein kleiner Schritt zur Abkoppelung. Wer resigniert und kuscht hat bereits verloren. Die Matrix ist ein mächtiges Konstrukt, jedoch hat jedes Monster Schwachstellen und durch diese ist es angreifbar. Erster Schritt zur Abkoppelung aus der Matrix ist das Erkennen, dass man manipuliert wird. Zweiter Schritt ist, dass man die Manipulation nicht mehr ohne Widerstand hinnimmt. In unserer derzeitigen Realität ist es wie in der Wachowsky-Matrix, Agent Smith zu Morpheus:

        „Haben Sie sie jemals genau betrachtet, bestaunt wie makellos und schön sie ist? Milliarden Menschen leben einfach vor sich hin und haben keine Ahnung. Wussten sie, dass die erste Matrix als perfekte Welt geplant war, in der kein Mensch hätte leiden müssen? Ein rundum glückliches Leben! Es war ein Desaster, die Menschen haben das Programm nicht angenommen, es fielen ganze Ernten aus. Einige von uns glauben, wir hätten nicht die richtige Programmiersprache euch eine perfekte Welt zu schaffen. Aber ich glaube, dass die Spezies Mensch, ihre Wirklichkeit durch Kummer und Leid definiert. Die perfekte Welt war also nur ein Traum, aus dem euer primitives Gehirn aufzuwachen versuchte. Die Matrix wurde neu desiged, zu dem was sie heute ist. Der Höhepunkt eurer Zivilisation, ich sage eurer Zivilisation. Obwohl sie, als wir für euch das Denken übernahmen, auch zu unserer Zivilisation wurde. Was natürlich der Grund für das ganze Unternehmen war. Evolution, Morpheus, Evolution, wie die Dinosaurier. Sehen sie aus dem Fenster, Eure Zeit ist abgelaufen die Zukunft gehört der KI, den Maschinen.“

        Wir erinnern uns an den Besuch von Neo und Morpheus beim Orakel und dessen begabten Kindern, von denen ein Kind mittels seiner Gedanken einen Löffel verbiegt:

        “ Es gibt keinen Löffel. Versuch dir stattdessen einfach die Wahrheit vorzustellen, dann wirst du sehen dass nicht der Löffel sich biegt, sondern du selbst.“

    • Paul 17. Mai 2022 at 18:40Antworten

      Mein. Wollen sie nicht.

      • AB 17. Mai 2022 at 21:23

        @Paul (aka Jürgen, Max, Dominik, Anita etc.)

        Sie sind wirklich nicht schlecht darin, vom Wesentlichen abzulenken – meine Anerkennung :)

        Allen „Putin-Verstehern“ und „NATO-Gegnern“ kann ich dennoch nur immer wieder „Edward Slavsquat“ empfehlen.
        Aus meiner Sicht deutet vieles daraufhin, dass die Zuspitzung des Ukraine-Krieges ein abgekartetes Spiel ist,
        das lediglich dazu dient, den Dauer-Ausnahmezustand in Europa (und indirekt auch weltweit) zu festigen,
        um so die begonnene Transformation hin zu einer Welt voller „Sicherheitsstaaten“ vollenden zu können.

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