Hunderte Unfälle in angeblich hochsicheren US-Biolaboren

11. November 2022von 3,2 Minuten Lesezeit

Das US-Portal The Intercept hat eine umfangreiche Untersuchung über die Versäumnisse von Biologen in amerikanischen Labors, die verschiedene Viren untersuchen, bei der Einhaltung von Biosicherheitsstandards bei der Arbeit mit gefährlichen Krankheitserregern veröffentlicht.

Es gab in der Tat viele solcher Versäumnisse wie The Intercept berichtet:

„Die Menschen haben die Vorstellung, dass Laborunfälle sehr, sehr selten sind, und wenn sie passieren, dann nur in den am wenigsten gut geführten Überseelabors“, so Richard Ebright, Molekularbiologe an der Rutgers University und Verfechter besserer Biosicherheitsstandards. „Das stimmt einfach nicht.“

In dem Artikel wird über Hunderte (!) schwerwiegender Vorfälle in amerikanischen Biolabors in den letzten zwei Jahrzehnten berichtet. Selbst in den USA sind die Regeln ungenügend und selbst an diese halten sich vor allem private Firmen nur selten.

Experimente mit bestimmten Krankheitserregern und einige von der US-Regierung finanzierte Forschungsarbeiten unterliegen der Aufsicht, aber Kritiker sagen, dass andere Bereiche dem Wilden Westen gleichen. Sofern sie nicht mit den gefährlichsten Krankheitserregern arbeiten, müssen sich Biolabore nicht bei der US-Regierung registrieren lassen. Infolgedessen gibt es nur wenig Einblick in die biologische Sicherheit von Experimenten, die von privaten Unternehmen oder Stiftungen durchgeführt werden.

Die Journalisten sichteten über 5.500 Seiten von Regierungsberichten, darunter auch Dokumente der National Institutes of Health, und kamen zu wirklich erschreckenden Ergebnissen. In BSL-4-Labors, die den höchsten Sicherheitsstandards entsprechen und die tödlichsten und hochansteckenden Stämme aufbewahren sollen, kam es zu Versiegelungsfehlern.

Es gibt auch Hinweise darauf, dass sich Menschen infiziert haben, wie im Fall eines Doktoranden der Universität Washington, der sich infolge eines Fehlers mit dem Chikungunya-Virus infiziert hat. Im Jahr 2010 kam es in einem Labor der Universität von Kalifornien zu einer Fehlfunktion eines Autoklaven, wodurch die Mitarbeiter möglicherweise einem tödlichen Stamm des SARS-Virus ausgesetzt waren. In dem Artikel wurde auch von „Kaskadenfehlern“ gesprochen, die eine unmittelbare Bedrohung für die epidemiologische Situation in den Vereinigten Staaten darstellen können.

Wenn wir über Covid-19 hinausblicken, sehen wir, dass in den Biolabors auf amerikanischem Boden kriminelle Fahrlässigkeit vorherrscht. Die USA unterhalten aber Biolabore noch in vielen anderen Ländern oder finanzieren Forschung wie etwa im berüchtigten Wuhan Institute of Virology (WIV). Man kann sich vorstellen, wie wenig sich die US-Forscher um die Sicherheit gefährlicher Stämme anderswo kümmern. Wenn dort ein Leck auftritt, bietet sich ihnen eine wunderbare Gelegenheit, eine externe teilnehmende Beobachtung durchzuführen, natürlich zu rein wissenschaftlichen Zwecken, und danach ihre Medikamente an die betroffene Bevölkerung zu verkaufen.

Der Artikel zählt eine lange Serie von missglückten Experimenten, Unfällen und freigesetzten Pathogenen auf. TKP hat kürzlich berichtet, wie etwa an der Boston University Experimente gemacht werden, deren Resultat eine SARS-2 Mutation war, die im Mausmodell zu 80% tödliche Infektionen hervorrief.

Hier wird eine Lotterie betrieben, bei der nur Big Pharma gewinnen kann. Insbesondere die Forschung für weitere gentechnische Medikamente und Impfstoffe ist im Overdrive. Und in dem Zusammenhang werden immer wieder gefährliche Keime im Labor erzeugt, wie eben bei der Boston University. Seit 2018 verfolgt die EU ein Programm für alle möglichen Krankheiten, wie etwa auch Krebs, die Entwicklung von Imstoffen zu fördern. An dem zu 99,9% im Labor entwickelten SARS-CoV-2 waren und sind die Pandemie Maßnahmen und die Impfung am Gefährlichsten. Die Gefahren wachsen aber offenbar, dass einmal ein wirklich gefährliches Virus freigesetzt wird, wenn der Wild-West-Menatlität der Pharmabranche, die ja den Großteil der Forschung finanziert, nicht Einhalt geboten wird.


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7 Kommentare

  1. Taktgefühl 11. November 2022 at 18:14Antworten

    „An dem zu 99,9% im Labor entwickelten SARS-CoV-2 waren und sind die Pandemie Maßnahmen und die Impfung am Gefährlichsten.“

    Woher wissen Sie, daß das Virus im Labor entwickelt worden ist? Wer hat das erste Virus gesehen und labortechnisch untersucht?
    Sie können in der GISAID-Gendatenbank nachschauen, schon im Mai 2020 sind hunderte Varianten gemeldet worden und bei manchen Sequenzen waren bis zu 80 RNA-Basen verschwunden. Wer genau kann den Beweis erbringen, daß es sich bei den vermeintlichen Sequenzen tatsächlich um Abfolgen von SARS-CoV-2 handelt und nicht um irgendein anderes Corona-Virus?

    2020 hat sich SARS-CoV-2 laut der Datenbank „mehrtausendfach“ verändert.
    Wo ist das Isolat von SARS-CoV-2? China hat das „Virus“ nämlich nicht heraus gerückt? Woher wußte man in Kanada, daß man SARS-CoV-2 entdeckt hat, oder irgendwo anders auf der Welt, wenn gar kein Original auf dem Markt zu haben war?
    Drosten hat von China auch kein Isolat bekommen, sondern, wenn ich mich recht erinnere, ein paar Daten. Und wenn man den Tast anschaut, kann man damit sozusagen alles finden, aber kein SARS-CoV-2.

    Viren infizieren das Subjekt oft mit einem mikroskopischen Tröpfchen. Das Immunsystem „kopiert“ den Erreger und dabei kommt es gerade bei RNA-Viren zu Kopierfehlern. Daher die mehrtausendfache Veränderung innert eines Jahres, deren Ursprungserreger man nicht mal beweisen kann.

    Hätte es einen so schwerwiegenden Unfall gegeben, hätte die KPCh das Labor gesprengt und die Laboranten hingerichtet.
    Die Laboranten sind geschützt, die Zugänge sind hermetisch dicht, selbst wenn ein Reagenzglas auf den Boden gefallen wäre und der Laborant wäre in Freizeitkleidung, Viren springen niemanden an. Die werden gehustet und genießt. Der hätte das mit Bodenreiniger weggewischt und niemand hätte es gemerkt.

    • Taktgefühl 11. November 2022 at 18:18Antworten

      Und warum wird der Text moderiert? Ich finde das ganze ziemlich launisch.

  2. Glass Steagall Act 11. November 2022 at 13:06Antworten

    Die sogenannten „Unfälle“ können auch genauso Absicht sein! Besonders die in den Schwellenländern betriebenen Labore. Hier gibt es bei einem Unfall kaum Anlass zur Sorge bezüglich Regressansprüchen der Geschädigten. Nicht Umsonst haben Leute wie Bill Gates in Afrika und Indien auch ihre Impfexperimente ohne Folgen für sie selbst betreiben können.

    Dieser Wahnsinn mit den immer mehr werdenden Biolaboren erinnert an den Wahnsinn mit den immer mehr werdenden Klimaforschern und den nötigen Supercomputern. Von denen gibt es inzwischen auch viel zu viele. Aber alle werden im Sinne der Regierungen gefördert, weil sie angeblich systemrelevant sind.

    Alles läuft unter dem Deckmantel von Gesundheit und Umwelt. Allerdings NICHT zum Wohle der Menschheit! Hier sollen Grundlagen geschaffen werden, die zur Kontrolle der Bevölkerung eingesetzt werden. Denn ein Bürger der Angst von den Auswirkungen der Natur hat, ist ein kontrollierbarer Bürger … also ein guter Bürger!

  3. G. Kanten 11. November 2022 at 11:05Antworten

    Ja es wird gern von Sicherheit gesprochen. Die Wahrheit ist erschrender. Sicherheit bei Virenforschung? Da ist viel Luft nach oben. Laborunfälle sind keine Seltenheit. Das ist das schlimmste, wie damit umgegangen wird. Da wo es ums Geld geht ist egal was passiert. Eine fahrlässige Freisetzung von biologischen Erregern, unter anderem durch Transport- oder Laborunfälle. Ein Beispiel für einen solchen Vorfall ist der Ausbruch des Marburg-Virus 1967 in Deutschland. Durch einen Laborunfall wurde der verwandte Erreger des Ebola-Virus freigesetzt. Doch seit Jahren wird nicht mehr darüber gesprochen. Nach dem Prinzip der drei Affen, wie bei der Massenimpfung der Fall war.
    Also stellen wir uns doch schon einmal auf die nächste Pandemie ein. Hoffe nicht.

  4. Germann 11. November 2022 at 10:47Antworten

    Darüber hatte schon ein Molekularbiologe vor vier Jahren gewarnt, dass Laborunfälle häufiger vorkommen als gemeldet werden. Wie schnell es zu Versiegelungsfehlern kommen kann weißt man. Inzwischen gibt es mehr als nur ein Leck und darüber redet keiner.

    Ihr Satz im Bericht: Die Gefahren wachsen aber offenbar, dass einmal ein wirklich gefährliches Virus freigesetzt wird, wenn der Wild-West-Menatlität der Pharmabranche, die ja den Großteil der Forschung finanziert, nicht Einhalt geboten wird.
    Danke.

  5. homedoc5 11. November 2022 at 10:33Antworten

    Ich habe in europäischen und amerikanischen Firmen gearbeitet. In amerikanischen Firmen gehört Schlamperei zur Arbeitskultur. Also sollte es keine Überraschung sein, wenn gefährliche Krankheitserreger aus amerikanischen Biolaboren entwischen.

  6. niklant 11. November 2022 at 9:52Antworten

    Der Mensch macht Fehler, der Amerikaner macht Krieg und Tod. Was in den versteckten Bio-Laboren in der Ukraine passiert ist, darf wohl kaum einer fragen! Wer weiß, ob aus der Ukraine nicht auch der Corona Virus stammt! Dies ist nur eine Annahme und Vermutung und keine Behauptung!

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