Musikalischer Protest Teil 1: Corona Ciao und 7 Spritzen

25. Oktober 2022von 3,4 Minuten Lesezeit

„Unser Hauptziel in Philosophie und Wissenschaft,“ schrieb der Philosoph Karl Popper 1970, „sollte die Suche nach Wahrheit sein.“ Ein ebenso hehres wie selbstverständliches Ziel, sollte man meinen, doch die Realität sieht immer wieder anders aus. Seit es Wissenschaft gibt, findet man sie auch in ihrer korrumpierten Form, unterstützt von korrupten Wissenschaftlern, die sich eher eingeschränkt auf die Suche nach der Wahrheit begeben, „denn es ist klar, dass unterschiedliche Wissenschaftler unterschiedliche Ziele haben,“ wie Popper 1957 schrieb.

Im Zuge der sonderbaren Pandemie, die seit März 2020 unser Leben zu viel zu großen Teilen beherrscht, ist dieses Phänomen deutlich zu sehen. Zur wissenschaftlichen Suche nach der Wahrheit gehört der wissenschaftliche Diskurs, das Vorschlagen verschiedener Theorien und Lösungsvarianten und die sachliche Kritik an solchen Vorschlägen. Dieser Diskurs wurde und wird weitgehend verweigert, Vertreter abweichender Auffassungen, seien sie auch noch so gut begründet, wurden diffamiert, als Verschwörungstheoretiker und Schwurbler bezeichnet, zum Teil auch mit Verleumdung und Verfolgung überzogen – man denke beispielsweise an Sucharit Bhakdi, Stefan Hockertz oder Paul Brandenburg.

Unterstützt von Politik und interessierten Kreisen der Pharmaindustrie soll ein einziges – um ein neuerdings gern verwendetes Wort zu gebrauchen – Narrativ durchgesetzt werden, und wer Zweifel äußert, der muss in der einen oder anderen Form diskreditiert werden.

Es gibt aber nicht nur den wissenschaftlichen Diskurs, so wichtig er auch ist. Auch Menschen, die nicht wissenschaftlich tätig sind, können ihren Beitrag zu Suche nach der Wahrheit leisten, indem sie auf andere Art auf die aktuellen Missstände hinweisen. Ein probates Mittel ist beispielsweise die Demonstration. Sicher, heute gelten Demonstrationen, die nicht jede noch so irrsinige Maßnahme der Regierungen bejubeln, als rechtsradikal, verschwörungstheoretisch oder gleich als Nazidemonstrationen, aber davon muss sich niemand abhalten lassen: Demonstrationsfreiheit ist ein Grundrecht, das man sich von keiner Regierung und von keinem willfährigen Verfassungsgericht nehmen lassen muss. Und um jedem klar zu machen, worum es bei einer Demonstration geht, kann ein Lied, laut und deutlich vorgetragen, gute Dienste leisten.

Viele kennen das alte Partisanenlied „Bella Ciao“, und wenn man es ein wenig umdichtet, passt es sehr genau zu Spaziergängen und Demonstrationen, die über den Sommer ein wenig nachgelassen haben und nun, wenn man die aktuelle Politik betrachtet, wieder stärker zum Leben erwachen sollten. Aus „Bella Ciao“ wird dann „Corona Ciao“, wie man im folgenden Video sehen und hören kann.

Gerade in Deutschland und Österreich hat man die Menschen mit Drohungen einer Impfpflicht überzogen, in Österreich wurde sie sogar beschlossen, wenn auch nicht umgesetzt, in Deutschland blieb es bei der „einrichtungsbezogenen Impfpflicht“, die schon längst als verfassungswidrig erkannt wäre, wenn man ein Verfassungsgericht hätte, das diesen Namen noch verdient.

Doch auch ohne gesetzliche Verpflichtung versucht man, die Bürger immer wieder zu weiteren Covid-Impfungen zu überreden, durch Werbung in Funk und Fernsehen, in Deutschland neuerdings auch durch einen einigermaßen lächerlichen Brief des bekannten und beliebten Bundesgesundheitsministers. Wie viele Impfungen man sich an höherer Stelle vorstellt, können wir nur vermuten, aber in Anbetracht der regierungsamtlichen Freude an mehrfachen Boostern darf man annehmen, dass noch lange kein Ende in Sicht ist. Werden es sieben sein oder acht? Eine Frage, der im nächsten Video auf musikalische Weise nachgegangen wird.

Morgen in der Früh kommt Teil 2 mit dem Minster der Herzen und Politiker. Wer bei passender Gelegenheit musikalische Untermalung und Unterstützung braucht, kann sich gerne der vier Videos bedienen.


Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder.

Thomas Rießinger ist promovierter Mathematiker und war Professor für Mathematik und Informatik an der Fachhochschule Frankfurt am Main. Neben einigen Fachbüchern über Mathematik hat er auch Aufsätze zur Philosophie und Geschichte sowie ein Buch zur Unterhaltungsmathematik publiziert.


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