Putin verkündet Teilmobilmachung – „Kämpfen gegen Kriegsmaschinerie des kollektiven Westens“

21. September 2022von 4,3 Minuten Lesezeit

Am Mittwoch verkündet Wladimir Putin den nächsten Schritt: aus der „militärischen Spezialoperation“ wird eine Teilmobilmachung und er warnt den Westen. Russland sei bereit, sein Territorium mit Atomwaffen zu verteidigen. 

Vergangene Woche, während sich die politischen Führer der asiatischen Großmächte beim Gipfel der „Schanghaier Kooperation für Zusammenarbeit“ getroffen hatten, stabilisierte sich das Geschehen an der Front weitgehend. Doch das soll nur von kurzer Dauer sein, denn die Ukraine will schon bald mit der nächsten Offensive weiter vorstoßen.

Vier Regionen kommen zu Russland

Am Dienstag hatten sich die Ereignisse dann weiter zugespitzt, wohl auch, um die ukrainische Offensive zu stoppen. Die Regionen Lugansk, Donezk, Cherson und Saporoschje gaben bekannt, in wenigen Tagen ein Referendum für ihren Eintritt in die russische Föderation abzuhalten. Die EU reagierte empört und weiß schon im Vorfeld, dass diese Abstimmungen Betrügereien wären.

Am Abend sollte dann Putin sprechen, er redete aber erst am Mittwochmorgen zu seiner Bevölkerung. 300.000 Mann werden mobilisiert, denn Russland befände sich im Krieg gegen die „gesamte Kriegsmaschinerie des kollektiven Westens“. Jene mobilisierten Soldaten würden, so Putin, den Status von Vertragssoldaten erhalten und entsprechend entlohnt werden. Es ist eine Teilmobilmachung der Russischen Föderation.

Außerdem werde Russland „alles tun“, um die Volksabstimmungen in den „befreiten Gebieten“ durchzuführen. Eine Notiz am Rande: Bis vor Kurzem hatten die Spitzen der Volksrepubliken Lugansk und Donezk stets behauptet, dass es erst zu einer Volksabstimmung komme, sobald das gesamte Gebiet des Donbass „befreit“ wäre. Donezk ist noch immer geteilt, die Front läuft mittig durch.

Putin sprach gegenüber dem Westen auch eine unmissverständliche Warnung aus: Im Falle einer Bedrohung der territorialen Integrität sei Russland „bereit“, Atomwaffen und jede andere Massenvernichtungswaffe einzusetzen. Dies sei „kein Bluff“, so Putin. In wenigen Tagen dürfte Russland die vier Oblaste im Osten und Süden der Ukraine als ihr Gebiet anerkennen. Dann könnte der Kreml auch Kämpfe in diesen Regionen als Angriff auf die territoriale Integrität beurteilen. Ziel des Westens sei es, Russland zu vernichten und die Russische Föderation in mehrere Staaten aufzuteilen, sagte Putin unmissverständlich.

Der US-kritische Geopolitik-Journalist Pepe Escobar schrieb am Dienstag: „Putin und Xi in Samarkand. Putins Rede heute. Rechnen Sie nach.“ Es ist durchaus erlaubt anzunehmen, dass beim Treffen in Samarkand das weitere Vorgehen mit Verbündeten abgesprochen wurde.

Am Weg in den großen Konflikt

Auch Aleksandar Lukaschenko, Präsident von Weißrussland, war in Samarkand. Dieser gab vorige Woche noch bekannt, dass alle ukrainischen Einwanderer den weißrussischen Bürgern rechtlich gleichgestellt werden. Das bleibt auch so, doch diese Woche sieht die Lage ganz anders aus. Am Dienstag sagte Lukaschenko, dass er „immer mehr Informationen“ bekomme, dass die NATO versuche, Weißrussland erneut zu destabilisieren. „Sie wollen eine neue Ukraine hier in Weißrussland. In der Ukraine werden bereits Bataillone gebildet, um nicht nur die Behörden zu stürzen, sondern auch, um Weißrussland zu stürzen, abzureißen und dem NATO-Block beizutreten“, so Lukaschenko. Man arbeite an einer Verschärfung der Kriegsgesetze und bereite den Sicherheitsapparat auf eine Mobilisierung vor.

300.000 Reservisten werden in Russland jetzt mobilisiert. Ein Bruchteil derer, die theoretisch verfügbar wären. Ob die russische Gesellschaft eine Generalmobilisierung stemmen könnte, darf durchaus bezweifelt werden. Auch innerhalb der EU wäre eine solche Kriegsanordnung, die alle wehrfähigen Männer zur Waffe verlangt, wohl nur unter massivem Widerstand umsetzbar. Dazu kämen dann noch massive wirtschaftlichen Verwerfungen.

Der serbische Präsident Aleksandar Vucic, der noch mit West und Ost in Verbindung steht, zeigte sich am Dienstag äußerst besorgt. Er warnte bei der UN-Generalversammlung in New York, dass die Welt auf einen großen Konflikt zusteuere, wie es ihn seit 1945 nicht gegeben habe. Für kleine Länder werde es noch schwieriger: „Unsere Lage ist noch schlimmer, da die UNO geschwächt wurde und die Großmächte in den letzten Jahrzehnten die UNO-Ordnung übernommen und praktisch zerstört haben.“

Seine Prognose ist düster: „Ich gehe davon aus, dass wir die Phase der speziellen Militäroperation verlassen und uns einem größeren bewaffneten Konflikt nähern, und jetzt stellt sich die Frage, wo die Grenze liegt und ob wir nach einer gewissen Zeit – vielleicht sogar in ein oder zwei Monaten – in einen großen Weltkonflikt eintreten, wie es ihn seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr gegeben hat.“ 

Tags darauf folgt die Teilmobilmachung Russlands. Bisher kämpften auf russischer Seite ausschließlich Männer, die aus einer gewissen Freiwilligkeit an die Front gegangen waren. Anders die ukrainische Seite, die bereits seit Längerem zwangsverpflichtet. Nun werden auch erstmals russische Männer verpflichtet, an die Front zu marschieren. Entsprechende Gesetze wurden per Dekret erlassen. Die Mobilmachung beginnt mit dem heutigen Mittwoch.

Am internationalen Tag des Weltfriedens. Der am heutigen 21. September gefeiert wird.

Bild Kremlin.ruVladimir Putin (2022-09-13)CC BY 4.0

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60 Kommentare

  1. Klaus C. 22. September 2022 at 17:31Antworten

    Bis jetzt konnte mir noch niemand plausibel erklären, warum Russland mit seiner Satelitenaufklärung, Luftwaffe und Präzisionsraketen NICHT in der Lage sein soll, die Waffenlieferungen kurz hinter der Grenze in der Ukraine VOR dem Einsatz zu zerstören. Russland möchte ebem auch, dass es lange dauert. Nicht vergessen, dass Putin auch ein YGL war. Es geht nicht West gegen Ost, sondern ioben gegen unten mit eine fiesen guter Bulle /böser Bulle Spiel zu Lasten der Europäer. Aber die sind zu blöd, das zu durchschauen.

    • Andreas I. 22. September 2022 at 19:53Antworten

      Hallo,
      die russische Satellitenaufklärung könnte konzipiert sein, den Nato-Raum abzudecken.

      Die russische Luftwaffe würde Verluste riskieren, wenn sie unterhalb einer Höhe von 5 km fliegt, denn die stationären ukrainischen Luftverteidigungssysteme sind weitestgehend zerstört, aber USA hat dann „Stinger“ geliefert. Um bewegliche Ziele zu treffen, müssten Jets so nah ran, dass sie in Reichweite der Stinger kämen. (In Syrien hat Russland ein Jet und einen Piloten durch eine „Stinger“ verloren.) Und ein Jet zu riskieren, nur um einen Mehrfachraketenwerfer zu zerstören, das ist es wohl nicht wert.
      Raketen wie Kalibr sind gut gegen unbewegliche Ziele und werden ja auch eingesetzt, z.B. gegen Orte, wo Waffen und Munition (besonders die vom Westen gelieferten) zwischengelagert werden, wenn die russischen Angaben stimmen, logisch wäre es jedenfalls.

      Wenn die vom Westen gelieferten Haubitzen und Mehrfachraketenwerfer an den Frontlinien eingesetzt werden, sind sie in dem Moment auch Reichweite entsprechender russischer Artillerie / bodengestützter Raketen /Kamikazedrohnen …

      Und wenn sich Judoka _mit_einander zum Kampf verabreden, kämpfen sie dann _gegen_einander. Sie hinterher wieder _mit_einander essen, aber das heißt nicht, dass sie sich im Kampf was schenken würden.

  2. Andreas I. 22. September 2022 at 10:45Antworten

    Hallo,
    laut russischen Quellen ergänzte Verteidigungsminister Shoigu dazu folgendes:
    – in Russland erfüllen 25 Millionen Bürge die Anforderungen für Mobilmachung (ehemalige Soldaten), davon werden 300.000 mibilisiert und
    – die 300.000 werden zur Kontrolle der okkupierten Gebiete eingesetzt.

    In der Ukraine treffen Russland und USA/Nato bislang „nur“ indirekt aufeinander.
    In Syrien treffen Russland und USA/Nato indirekt, Iran und USA/Israel indirekt und Türkei und die Kurden direkt aufeinander.
    Bei aller berechtigten Sorge um eine weitere Eskalation des Krieges in der Ukraine, die Gemengelage in Syrien halte ich nach wie vor für die explosivere Situation, zumal es im benachbarten Irak auch nicht ganz ruhig ist, USA dort bleiben will, aber nicht erwünscht ist und es Widerstand gibt, wo es sich für Iran anbietet, diesen Widerstand zu unterstützen, was wiederum von Israel nicht gerne gesehen wird, die nichts ohne Absprache mit dem großen Bruder machen, aber sollte es für den großen Bruder eng werden … in der Region ist eine militärische Kettenreaktion möglich.

  3. alexandrabader 22. September 2022 at 10:34Antworten

    Putin unterstützt Selenskijs Forderungen nach immer mehr Waffen und Geld

    • I.B. 22. September 2022 at 11:17Antworten

      Sie haben sicher Belege dafür?

      • alexandrabader 22. September 2022 at 11:50

        Das ist hybrider Krieg- es läuft so, dass scheinbare Gegensätze geschaffen werden. Man kann auch viel davon bei uns finden. Befasse mich schon lange damit.

      • I.B. 22. September 2022 at 12:32

        Das ist ja sehr schön, dass Sie sich schon länger damit beschäftigen und sicherlich auch viel darüber wissen. Aber wenn Sie das nicht näher erklären, dann sind das für mich nichts weiter als Schlagwörter. Woher wissen Sie, dass Putin Selenskijs Forderungen nach immer mehr Waffen und Geld unterstützt?

  4. D. Westphalen 22. September 2022 at 10:22Antworten

    Nach Verkündung von Teilmobilmachung folgt in Russland zu einem Ansturm auf Flugtickets für Auslands-Flüge geführt. Seit Kriegsbeginn hatte bereits tausende Russen ins Ausland getrieben. Laut dem Online-Dienst Google Trends wurden die Suchbegriffe „Tickets“ und „Flugzeug“ seit dem frühen Mitwochmorgen in Russland doppelt so häufig im Internet eingegeben wie sonst üblich. Die Suchanfrage „Russland verlassen“ war hundert Mal häufiger als an normalen Tagen. Die Einberufungen dürften zudem sehr unbeliebt in der Bevölkerung sein, hieß es weiter. Man könnte meinen wir befinden uns in den falschen Film. Oder ist die Gentherapie schuld an diesen verdrehten Hirnen? Möglich ist alles seit dem.

  5. OMS 22. September 2022 at 10:05Antworten

    Ist es ein US-NATO-EU Krieg? Ja, er ist von USA-NATO-EU gewollt! Sie wollen Zugriff auf die russischen Rohstoffe nach ihren Bedingungen und da steht Putin mit Russland im Weg. Auch die N. suchten Lebensraum und Rohstoffe im Osten! Schon vergessen? Ein zerteiltes Russland ist das Ziel und dafür wird alles unternommen. Der US-Putsch in der Ukraine, der von Kiew ausgehende Terror-Krieg gegen die eigene Bevölkerung im Donbass. Das Verbot der russischen Sprache in der Ukraine. Die Unterstützung für N. in der Ukraine, Waffenlieferungen, Aufklärungs- und Geo-Daten, und „Freiwillige“ für die westliche Militärtechnik. Es ist unser Krieg, den unsere Politiker unterstützen. Koste es was es wolle. Russland führt Krieg gegen Terror. Terror gegen die russischsprachige Bevölkerung in der Ukraine. Minsk 1 und 2 hätte Frieden bedeutet. Nur das wollte Kiew und der Westen nicht. WK1 und 2 waren der Wirtschaftsturbo für die USA und jetzt soll es ein drittes Mal so sein mit dem Jackpot Russland zu zerschlagen und anschließend ausbeuten zu können!

  6. Elisabeth 22. September 2022 at 7:24Antworten

    Putin möchte wohl den Konflikt rasch beenden. Man fragt sich, warum nicht gleich?

    Ich empfehle die regelm. Jod-Einnahme.

    • OMS 22. September 2022 at 9:49Antworten

      Warum nicht gleich? – Der russische Generalstab hat wohl die Lage und die Unterstützung der NATO falsch ausgelegt. Mit 150tsd Mann in die Ukraine zu gehen, war aus taktischer Sicht eigentlich Wahnsinn und eher eine Polizeiaktion, hätte aber rein für die ukrainische Armee wohl gereicht. Gegen die NATO-Waffen samt westlicher „Freiwillige“ zur Bedienung und der Unterstützung aus Ramstein für alle Aufklärungsdaten reichen die abgenutzten Truppen der Russen nicht mehr. Alle Versorgungsknotenpunkte in der Westukraine wurden bis dato von Russland verschont und die NATO konnte Waffen liefern und liefern und liefern.

      • Georg Löding 22. September 2022 at 16:54

        Der russische Generalstab hat wohl die Lage und die Unterstützung der NATO falsch ausgelegt. Mit 150tsd Mann in die Ukraine zu gehen, war aus taktischer Sicht eigentlich Wahnsinn

        Ohne jeden Zweifel, wurde die Lage der Faschisten und die Unterstützung der NATO für die Nazi-Banden und das Militär der Ukraine vom Russischen Generalstab NICHT FALSCH eingeschätzt. Der Russische Generalstab hatte schließlich elf Jahre lang Zeit, die Befreiung der Ukraine zu planen.

        Krieg ist ein grausam Ding!

        Rußland hätte die Ukraine innerhalb von zwei bis drei Monaten – also bis spätestens Ende Mai 2022 ‚erobern‘, bzw. ‚einnehmen‘ können —
        also so ähnlich wie die USA den Irak vom 17. Januar 1991 bis 5. März 1991 unterworfen hatte, die mit einer Streitmacht von fast einer Millionen Soldaten in den Irak eingefallen ist – nachdem die USA und ihre „Alliierten“ vorher die gesamte Luftverteidigung und die Infrastruktur des Iraks zerstört hatten.

        Die USA können es sich halt leisten, daß durch einen Krieg 500.000 KINDER umgekommen und die Außenministerin Madeleine Albright auf die Frage: „War dieser Krieg eine halbe Millionen Kinder wert?“, antwortete: „Wir denken, daß es das wert war!“ —

        Freilich stand (und steht auch weiterhin) Rußland eine solch PERVERSE „Option“ zur Verfügung: „Alles Platt-Machen“! = die Infrastruktur der Ukraine, ihre Schulen, Kindergärten, Krankenhäuser, Städte und Dörfer aus der Luft-(Hoheit) heraus in Staub und Asche zu bomben!

        Fünf bis Zehn Millionen Menschen in der Ukraine wären dabei mittlerweile ums Leben gekommen! … und es wären die Menschen gewesen, die sich ‚als Russen fühlen‘, weil sie nun einmal seit Jahrhunderten ‚Russen‘ Sind, die dort – auf dem Gebiet der heutigen Ukraine – ihre HEIMAT HABEN!!!

        Wie könnten sich also die Menschen, die in Cherson, Donezk, Luhansk, Saporischschja leben – das sind etwa 10 Millionen Menschen der Ukraine, also rund 30 % der gesamten Einwohner der Ukraine – sonst in den nächsten Tagen entscheiden, der Russischen Föderation beizutreten?

        Wie sollten die Menschen in Charkiw, Sumy, Tschernihiw (weitere drei Millionen Menschen) bis Ende des Jahres Rußland beitreten, wenn Rußland einen völkerrechtswidrigen und Vernichtungskrieg gegen ihre eigene Landsleute in der Ukraine führen würde???!!!

        In einem gewissen Sinne hast du vollkommen recht:
        Es war bisher „nur“ eine ‚Polizei-Aktion‘! gemäß Artikel 51 der UN-Charta, die sich jedoch – wie vom Russischen Generalstab vorhergesehen – zu einem Verteidigungs-Krieg Rußland entwickelt hat:
        Fällt die Ukraine — vor allem die Donbas-Region – das „Herz der Sowjetunion“ (heute Rußland) in die Hände der BRD-EU-NATO-NAZI-USA — sind es nur noch rund 460 km bis Stalingrad (heute Wolgograd), die letzte Stadt auf dem Weg nach Baku – der „Erdöl-Quelle der Welt“ – die nur 1225 km entfernt ist.

        Wer Stalingrad „besitzt“ Beherrscht Rußland

        Das ‚Deutsche Reich‘ unter dem GRÖFAZ hat zum Eroberungs-Versuch Stalingrads (7. Juli 1942 bis zum 2. Februar 1943) mehr als EINE MILLIONEN Soldaten geopfert,
        die gegen eine Rote Armee von 1.700.000 Soldaten nicht den Hauch eines „Sieges“ hatten!
        Auf russischer Seite waren 1.200.000 Soldaten zu beklagen!

        Aber das war es dann auch mit dem GRÖSSENWAHN des GRÖFAZ:

        EINE MILLIONEN JUNGER Menschen, die – die Crème de la Crème eines jeden Volkes SIND – wurden dem Moloch, dem Mammon, dem Kapitalismus GEOPFERT!!!

        500.000 Rot-Armisten hatten dieses GEMETZEL überlebt … und

        waren danach die ‚Speer‘-Spitze zur Befreiung Deutschlands!

        Es möge mir nachgesehen werden, falls ich mich irren sollte!
        Ich bin schließlich auch nur ein alter Mensch von mittlerweile 60 Jahren!

      • OMS 22. September 2022 at 17:55

        Werter Herr Löding! Von mir für ihre tolle und richtige Antwort ein gefällt mir! Was der russische Generalstab sich tatsächlich gedacht oder vermutet hat, wissen wir ja beide nicht. Für mich wären 300tsd Mann und 300tsd Reserve eine normale Größenordnung gewesen.

  7. Dr. Rolf Lindner 22. September 2022 at 1:30Antworten

    Aktuell

    Weil mehr und mehr Irrtümer sprießen,
    können wir nicht den Herbst genießen
    ist der letzte gar von allen,
    wenn hier erst ‚mal die Bomben fallen,
    oder noch weiter Wahn regiert,
    Regierungsgegner drangsaliert.
    Rast hier erst ‚mal der rote Mob,
    gibt es kein Halten oder Stopp.
    Um ihre Ziele zu erreichen,
    gehen sie jetzt schon über Leichen.
    Hatten um 90 nicht gedacht,
    dass es hier noch ‚mal richtig kracht.
    Hat man versäumt in deutschen Landen,
    aufzuhalten rote Banden.
    Bleibt eine einz’ge Frage bloß:
    Wann werden wir die endlich los?

  8. Hans im Glück 21. September 2022 at 19:47Antworten

    Aktuell „Der Spiegel“

    „»Diejenigen, die es sich leisten können, versuchen Russland zu verlassen«
    Der russische Präsident hat angekündigt, 300.000 Reservisten einzuziehen, und spricht in seiner Rede über Atomwaffen. Sicherheitsforscher Carlo Masala bewertet das als Bluff – und analysiert, was dahintersteckt.“

    Lieber Spiegel: Diejenigen, die es sich leisten können, versuchen längst Deutschland zu verlassen!
    Vielleicht solltet ihr euch in eurer woken, rot/grünen Blase mal lieber mal beschäftigen!

    • Bettina 22. September 2022 at 10:17Antworten

      nona gibt es wie überall Menschen, die abhauen, wieso sollte das in Russland anders sein?

      bei uns in Wien stehen zB die Luxuskarossen der Ukrainer, die sich die Ausreise leisten können

      • I.B. 22. September 2022 at 11:03

        Berichte aus Deutschland bei „der Tafel“:
        Für Unmut bei Stammkunden und Mitarbeitern sorgt auch, dass der Parkplatz des Sozialkontors neuerdings ganz anders aussieht. Eine Mitarbeiterin erzählt: “Manchmal kommt man kaum noch durch. Große, teure Autos sind dabei und alle haben ukrainische Nummernschilder. Man muss doch nicht mit dem SUV zur Tafel fahren!” (…)
        Wir haben schon oft Möbel zur Erstausstattung der neuen Wohnungen geliefert und die Mitarbeiter kamen mit dem vollen Lkw zurück, weil die Sachen den Leuten nicht gefallen haben.(…)
        Wir werden hier fast täglich angepöbelt, weil jemandem irgend etwas nicht passt.
        Einmal wurde eine Mitarbeiterin der Tafel mit einem Salatkopf beworfen, weil er ein wenig welk war.
        Quelle: M D R (zusammengeschrieben)

        Wann wird die Sympathie für Ukraine-Flüchtlinge kippen?

    • Andreas I. 22. September 2022 at 12:39Antworten

      Hallo,
      Der Spiegel „Sicherheitsforscher Carlo Masala bewertet das als Bluff“

      Köstlich!
      Dann gibt es wohl doch Außerirdische oder Spiegel-Schreiber und „Experten“ sind 1949 eingefroren und vor wenigen Tagen wieder aufgetaut worden :-) denn hier auf der Erde beruht der globale Frieden seit 1949 auf der atomaren Abschreckung, also es ist seit 70 Jahren so, dass eine Atommacht, wenn sie von einer anderen Atommacht angegriffen werden würde, ihre Atomwaffen einsetzen würde.
      Nur beim Spiegel: „Sicherheitsforscher Carlo Masala bewertet das als Bluff“ ja nee iss klar, alles Bluff, so wie das russische Militär in Lugansk … Saporoschje, die schießen gar nicht, die bluffen nur und die Kalibr und sonstigen Raketen fliegen nur mal so vorbei, alles Bluff.

  9. Heiko 21. September 2022 at 19:32Antworten

    Wer sich über den Geisteszustands des bundesdeutschen Bildungsmichel ein Bild machen will, der studiere die Leserkommentare unter Spiegel und Co. Artikeln zum Ukrainekonflikt. Besser hat es der Stürmer bis Mai 1945 auch nicht hinbekommen. Die Kriegsgeilheit hat die Sinne dermaßen vernebelt, dass jede Aktion Russlands und Putins immer ins Gegenteil verkehrt wahrgenommen werden. Putin hat sich wirklich alle Mühe gegeben, den westeuropäischen Führern den großen Hammer zu zeigen und die damit verbundenen Konsequenzen. Danach hat er ihn wieder in den Schrank gepackt und gehofft, dass ein Mindestmaß an Vernunft die Oberhand gewinnt. Allein es hat nichts geholfen. Jetzt steht er wie 1941 Stalin vorm Westen. Nach 27 Millionen Toten gibt es aber einen entscheidenden Unterschied. Stalin wußte, dass der Krieg kommt, aber die SU war noch nicht bereit und er hat alles versucht, Hitler irgendwie zu besänftigen. Putin weiß spätestens seit 2011, dass der Krieg unvermeidbar ist, wenn Russland sich nicht selbst aufgeben will. Dieses Mal warten die Russen aber nicht, bis der Aggressor Hunderte Kilometer ins Land gekommen ist. Das Problem wird auf seinem Territorium gelöst. Vielleicht verstehen jetzt einige auch Putins Zitat zur größten geopolitischen Katastrophe des 20. Jh. besser, welches im Westen immer verkürzt wiedergegeben wird.

    • Georg Löding 22. September 2022 at 14:33Antworten

      Nur Info.
      Die 27 Millionen Ermordeten betreffen die russischen Einwohner.
      Die Sowjetunion war ein Staatenbund von 15 Nationen zu der u. a. die Ukraine gehörte, die um die zehn Mio. – Belarus um die 2,5 Mio. die übrigen 12 Staaten weitere 2,5 Mio. ermordete Menschen zu beklagen hatten. Die Verluste der Sowjetunion beliefen sich also auf 42 Millionen ermordete Menschen.

  10. Taktgefühl 21. September 2022 at 19:27Antworten

    Der Krieg läuft rund für Russland. Das russische Militär hat viel Erfahrung und wird gewußt haben, worauf es sich mit der Ukraine eingelassen hat. Wenn die US-Militärs so schlau sind, wieso haben die dann Afghanistan verloren?
    So, wie der Westen Krieg spielt, wird er verlieren. Der ist nicht bei der Sache.
    Die Russen verlieren das Kriegsziel auch nicht aus den Augen. Das ist ein Abnutzungskrieg. In Russland kann sich nicht viel abnutzen, die Abnutzung findet im Westen statt.
    Ich habe auch nicht den Eindruck, daß man im Westen weiß, worum es überhaupt geht?

  11. Urban 21. September 2022 at 17:52Antworten

    Amgesichts der Kriegsverbrechen Moskaus schlage ich das Schleifen dieses monströsen stalinistischen Denkmals am Schwarzenbergplatz vor!

    Angesichts des Hitler-Stalin-Paktes, der Millionen Toten in Gulags, im Holomodor, erc.. ohnehin eine katastrophale Zumutung.

    • Heiko 21. September 2022 at 20:07Antworten

      Glückwunsch. Bei Ihnen reichen ZWEI Sätze, um sich maximal mit Unwissenheit zu blamieren.

      • Inukai Genpachi 22. September 2022 at 12:22

        1 Satz von beiden reichte schon vollkommen…

  12. audiatur et altera pars 21. September 2022 at 17:45Antworten

    Dem Außenminister des kleinen Österreich, seiner Exzellenz Alexander dem Großen, schwoll heute in New York wieder einmal die Hühnerbrust: Er fühlte sich offenbar verfassungsrechtlich legitimiert und verpflichtet, Putin militärische Schwäche zu attestieren. Die Teilmobilmachung sei „ein Eingeständnis, dass Putins bisherige Strategie kläglich gescheitert ist und er ohne weitere Kräfte die Front nicht halten“ könne. Putins Nerven lägen blank. Das zeigten auch seine „dreisten Versuche, die Tatsachen völlig umzukehren.“ Der Daumenschrauber und „Atombomben auf Wien“-Video-Werfer scheint wieder in seinem Element zu sein. Man glaubt es kaum, dass er Außenamtsträger eines NEUTRALEN Landes ist. Wer ruft den Mann im österreichischen Interesse zur neutralen Staatsraison? Der aktuelle Bundespräsident tut es nämlich nicht.

  13. Glass Steagall Act 21. September 2022 at 15:34Antworten

    Russlands Reaktion ist nur das Spiegelbild von dem, was der Westen vorher provoziert hat!

    • OMS 22. September 2022 at 9:52Antworten

      Richtig!

  14. federkiel 21. September 2022 at 15:23Antworten

    Russland braucht also am Weltfriedenstag Kanonenfutter.
    Hier, kein Wort darüber, daß Erdogan gestern Russland aufgefordert hat, die Teilrepubliken Luhansk und Donezk, samt Krim an die Ukraine zurückzugeben. China ruft heute die Streit-Parteien zu Waffenstillstandsverhandlungen auf. Auch kein Wort über die Opposition:
    „Russlands Opposition ruft zu Protesten gegen die von Präsident Wladimir Putin angeordnete Teilmobilmachung auf. „Tausende russische Männer – unsere Väter, Brüder und Ehemänner – werden in den Fleischwolf des Krieges geworfen“, teilte die Antikriegsbewegung Wesna mit. Sie appellierte an die Russinnen und Russen, in großen Städten heute aus Protest auf die Straßen zu gehen.“
    Wie kann man in einer Kriegssituation hush pfush Referenden abhalten?

    • alexandrabader 21. September 2022 at 16:37Antworten

      Man ist hier leicht Kanonenfutter, in dem Sinn, dass man aufgrund eines unvollständigen Bildes ein Urteil abgibt.

    • I.B. 21. September 2022 at 19:26Antworten

      „Hier, kein Wort darüber, daß Erdogan gestern Russland aufgefordert hat, die Teilrepubliken Luhansk und Donezk, samt Krim an die Ukraine zurückzugeben.“

      Bestimmt also Erdogan oder der „demokratische Werte-Westen“ ob die Krim, Luhansk und Donezk an die Ukraine zurückgegeben werden sollen. Wieso dürfen nicht die Bewohner dieser Gebiete bestimmen, ob sie lieber zu Russland gehören wollen oder zur Ukraine? Gibt es nicht das Selbstbestimmungsrecht der Völker? Tausende Ost-Ukrainer wurden vom Kiew-Regime getötet. Wieso will das niemand wissen?

      Noch einmal und immer wieder: Warum durften die jugoslawischen Teilstaaten sich von Jugoslawien trennen (und wurden vor allem von Österreich sofort anerkannt) und warum dürfen die ukrainischen das nicht? Noch dazu, wo doch bei der Krim-Abstimmung kein Blut geflossen ist? Wird es deshalb so gerne vom „demokratischen Werte-Westen“ als Annexion (= GEWALTSAME Besetzung und Aneignung eines fremden Gebietes) bezeichnet?

    • OMS 22. September 2022 at 9:57Antworten

      Jeder Mensch, welcher geglaubt hat dass sich Russland den Zugriff auf die Krim und den einzig ganzjährig eisfreien Hafen von Russland nehmen lässt, muss als Narr bezeichnet werden.

    • Andreas I. 22. September 2022 at 11:18Antworten

      @ federkiel Hallo,
      Erdogan?. Die Türkei kämpft in Syrien und im Irak gegen die dortigen Kurden, türkisches Militär befindet sich seit Jahren in Syrien und im Irak, ohne darum gebeten worden zu sein. Die Kurden wollen einen eigenen Staat und würde es Schule machen, sowas per Referendum zu entscheiden, sähe die türkische Regierung darin möglicherweise ein Problem.
      In Nord-Ost-Syrien fliegt die russische Luftwaffe regelmäßig Angriffe auf Milizen, die von der Türkei unterstützt werden.
      Trotzdem haben Türkei und Russland kein Problem, in anderen Bereichen zu kooperieren, z.B . eine Gas-Röhre zu betreiben, da ist man ganz pragmatisch.
      (Im Gegensatz zu deutschen Regierungspolitikern, die ideologisch transatlantisch sind.)

      China will Handelsrouten ausbauen und Kriege auf potentiellen Handelsrouten stören logischerweise, aber man darf ruhig im Hinterkopf behalten, in welchen Bereichen China und Russland kooperieren und welches Gebiet von Lugansk, Donezk, Saporoschje und Charkiw aktuell von russischem Militär kontrolliert wird – und bei einem jetzigen Waffenstillstand weiter von russischem Militär kontrolliert würde.

      Und selbstverständlich nutzt Russlands Opposition die Gelegenheit, nur ob die Opposition so groß ist, wie es in westlichen Medien dargestellt wird, das wäre zu hinterfragen.

  15. Jo Ne 21. September 2022 at 15:05Antworten

    Vermutlich können nur Menschen welche den Wehrdienst in der „kalten Kriegszeit“ abgeleistet und in dieser Zeit zahlreiche Nato Alarme mitgemacht haben den Begriff der Teilmobilmachung richtig deuten.
    Nun werden zahlreiche „rote Knöpfe“ vom „Hohlbereich“ in den unmittelbaren „direkten Greifbereich“ verlegt.
    Die Gefahr unbeabsichtigt Katastrophen auszulösen ist somit gewachsen!

    • alexandrabader 21. September 2022 at 16:40Antworten

      In Österreich wurde die Miliz 2020 erstmals „wegen C“ einberufen. Das feierte man dann auch grossartig. Es hat nichts mit echter Landesverteidigung zu tun. Michael Ludwig wurde dann vom Militärkommando Wien wegen der tollen Zusammenarbeit ausgezeichnet.

  16. Hans H. 21. September 2022 at 14:52Antworten

    Putin muss also zugeben, dass er die Russen gleich dreifach belogen hat: Es ist doch ein Krieg. Er läuft nicht nach Plan und die Verluste sind weit höher, als immer behauptet. Dafür müssen nun alle, die diesen Krieg nicht unterstützten (denn diejenigen, die ihn unterstützen haben sich eh schon freiwillig gemeldet) nun zwangsweise auf das ukrainische Schlachtfeld. Also tausende junge Männer, die betrogen und angelogen wurden, die zum Sterben in einen Krieg geschickt werden sollen, den sie nicht wollen, die wütend auf die eigene Regierung sind und die jetzt Waffen haben… Was soll da schon schiefgehen? Wiederholt sich demnächst Zar Nikolaus‘ Schicksal?

    • Maria 21. September 2022 at 15:13Antworten

      Hans H.
      21. September 2022 at 14:52Antworten

      Aus meiner Sicht ist dies der Anfang des Endes von Putin.
      Der interen Widerstand wächst aufgrund der Mißerfolge und niemand würde seinen Befehl für einen atomaren Erstschlag befolgen.
      Mir tun die jungen Burschen leid, die wegen einem verrückten Ideologen zum Sterben auf das Schlachtfeld geschickt werden.
      Richtig ist: Die Ukriane ist korrupt, noch richtiger ist: Russland ist korrupter.

      • Glass Steagall Act 21. September 2022 at 15:31

        @Maria

        … und der Westen ist noch wesentlich korrupter!

        „Wer gar nichts weiß, muss alles glauben.“
        (Marie von Ebner-Eschenbach)

      • I.B. 21. September 2022 at 21:05

        Die jungen Burschen in der UKRAINE, die wegen eines verrückten Ideologen in die Schlacht geschickt werden, tun Ihnen nicht leid?

        Und die Menschen im neutralen Österreich mit einem kriegsgeilen BP und in einem Deutschland, das von einer kriegsgeilen und machtbesessenen Ideologin als Außenministerin vertreten wird, und in den übrigen EU-Staaten, die von einer kriegsgeilen, nicht demokratisch gewählten Kommissionspräsidentin angeführt wird, tun Ihnen nicht leid?

    • HelmutK 21. September 2022 at 15:35Antworten

      Selenski ist angetreten mit einer Vielzahl gebrochener Versprechungen, wie der Wiederannäherung an Russland, der Aufhebung der Sanktionen gegen Russland, hatte Verhandlungen um die Autonomie des Donbass zugesagt, usw.

      Geschehen ist das genaue Gegenteil (nach immensem Druck seitens der USA die Ukrainer in einem Stellvertreterkrieg gegen Russland zu verheizen).
      Wenn gelogen wurde dann nur von den USA und dem faschistischen Selenski-Regime. Aufgrund der umfangreichen Waffenlieferungen des „Wertlos“-Westens hat Russland jetzt wohl keine Wahl mehr und wird die russische Friedensmission in der Ukraine in einen Krieg (evtl. auch gegen die NATO) verändern.

      Die böse Kriegshetzer-NATO hat es geschafft eine russische Friedensmission in einen Krieg zu verwandeln!

    • Andreas I. 22. September 2022 at 13:22Antworten

      @ Hans H. Hallo,

      „Es ist doch ein Krieg.“

      Es ist seit 2014 ein Krieg. Und schließlich hat die russische Regierung ihre Beteiligung am Krieg „Militäroperation“ genannt, was vergleichsweise sachlich ist, wenn man sich an „Brunnenbohren und Mädchenschulen bauen“ erinnert.

      „Er läuft nicht nach Plan und die Verluste sind weit höher, als immer behauptet.“

      Es gab bislang EINE erfolgreiche Gegenoffensive der ukrainischen Armee, bei der sich die russischen Truppen zurückgezogen haben, um eben gerade keine unnötigen und hohen Verluste zu haben.
      Es gibt Berichte von russischer Seite, dass die Ukraine die Leichen ukrainischer Soldaten nicht annehmen will und der Grund dafür sei, dass offiziell nicht vorhandene Leichen nicht gezählt werden. Es gibt Bilder, die das bestätigen, wenn man unterstellt, dass die veröffentlichten Bilder nicht die einzigen Fälle zeigen.
      Das macht den Eindruck, dass hohe Verluste und vertuschen selbiger mehr auf die Ukraine zutrifft.

      „Dafür müssen nun alle, die diesen Krieg nicht unterstützten (denn diejenigen, die ihn unterstützen haben sich eh schon freiwillig gemeldet) nun zwangsweise auf das ukrainische Schlachtfeld.“

      300.000 sind viel oder wenig, je nach Perspektive – und die sind nun in militärischer Logik notwendig, weil die Ukraine 300.000 mobilisiert hat, übrigens zwangsmobilisiert.

      „Also tausende junge Männer, die betrogen und angelogen wurden, die zum Sterben in einen Krieg geschickt werden sollen, den sie nicht wollen, die wütend auf die eigene Regierung sind und die jetzt Waffen haben… Was soll da schon schiefgehen? Wiederholt sich demnächst Zar Nikolaus‘ Schicksal?“

      Ja Selenski ist zumindest politisch schon tot, weil er tausende Männer verheizt, wo es militärisch sinnvoll wäre, die Truppen zurückzuziehen, anstatt sie zu opfern. Die meisten ukrainischen Familien dürften min. eine Angehörigen verloren haben und nicht alle werden den ukrainischen Medien alles glauben …
      Aber Selenski ein Zar?! Nichtmal als Schauspieler würde der Komiker einen Zar abgeben.

  17. Urban 21. September 2022 at 13:20Antworten

    Da steppt der russische Bär!

    Zuerst will er das ukrainische Schaf reißen, um sich sodann trotzig auf den amerikanischen Wildhüter zu werfen, der das Schaf retten will.

    Geht noch mehr Chuzpe??

    • Pierre 21. September 2022 at 14:20Antworten

      Ukrainisches Schaf?

      Wolf im Schafspelz, wenn überhaupt. Denn dieser Wolf hat in den letzten 8 Jahren auch schon 14.000 ostukrainische Schafe gefressen…

    • I.B. 21. September 2022 at 20:34Antworten

      Der amerikanische Wildhüter will das Schaf retten? Glauben Sie das wirklich? Den USA ist die Ukraine doch völlig egal. Sie wollen, dass sich Russland und Deutschland zerfleischen, statt miteinander eine Wirtschaftsregion zu bilden. Sie brauchen sich doch nur George Friedman 2015 anhören. Warum hört man solchen Menschen nicht zu? Weil man (und Sie) an Märchen glauben wollen?

      Oder kann es sein, dass Sie den damaligen Chef von Stratfor gar nicht kennen und vielleicht nicht einmal wissen, was Stratfor: The World’s Leading Geopolitical Intelligence ist?

    • Andreas I. 22. September 2022 at 14:11Antworten

      @ Urban Hallo,
      zum Thema Chuzpe könnte man mit dem Bild der Weltkarte vor Augen fragen, wie der US-Wilderer auf die Idee kommt, in der Ukraine einen Hochstand zu bauen, von dem aus er auf russische Bären schießen könnte.
      Wo liegt USA und wo liegt die Ukraine, was hat sich USA überhaupt in Europa einzumischen?
      Bis 2014 hat der böööse russische Bär das guuute ukrainische Schaf mit Erdgas unter Marktpreis versorgt und hatte dem guuuten aber leider bankrotten Schaf Kredit angeboten, nur meinte das guuute ukrainische Schaf 2014, es müsse sich mit dem Bärenjäger verbünden, aber hat das guuute ukrainische Schaf dabei bedacht, welches Verhältnis Bären zu Bärenjägern haben?
      Und was passiert, wenn der Bärenjäger sich maßlos überschätzt und nicht mehr kann, als den Bären leicht anzuschießen? Hat das guuute ukrainische Schaf daran mal gedacht, als es dachte, es müsse sich mit dem Bärenjäger verbünden?
      Tja, Schafe mit Wolfsangeln denken wohl nicht so gut.

  18. BFink 21. September 2022 at 13:15Antworten

    Hmmm, jetzt muss er aber einmal liefern!
    Sprich Zeichen setzen in der Ukraine!

  19. Pierre 21. September 2022 at 12:34Antworten

    Unsere Politiker lassen es knallhart darauf ankommen.

    Für ein hyper-korruptes Land, das durchsetzt ist mit Nazis und seit Jahren die russischsprachige Bevölkerung terrorisiert und massakriert, wird ein Atomkrieg in Kauf genommen. Und das ohne irgendwelche Beistandsverpflichtungen.

    Nur, damit die USA nicht verlieren und Wall Street die Ukraine plündern darf (Landverkauf, Privatisierung etc.)

    Wir Europäer haben davon gar nichts, im Gegenteil.

    • Hans H. 21. September 2022 at 14:46Antworten

      Reden Sie da von Russland? Denn dann stimmt die Zuschreibung. Hyperkorrupt: im Korruptionsranking an letzter Stelle aller europäischen Staaten, noch hinter der Ukraine. Durchsetzt von Nazis: Die Söldnerbande PMC Wagner wurde von Putins Spezi nach dem Lieblingskomponisten Hitlers benannt. Eine Bevölkerung die terrorisiert und für einen vollkommen unnützen Krieg in der Ukraine massakriert wird und vom Atomkrieg faselt auch nur Putin.

      • Glass Steagall Act 21. September 2022 at 15:28

        @Hans H.

        Sie irren gewaltig. WEF-Marionette Ursula von der Leyen kam vorher mit der Atomschlagdrohung!

      • I.B. 21. September 2022 at 16:04

        „…vom Atomkrieg faselt auch nur Putin.“

        Ich hoffe sehr, Putin faselt nur von einem Atomkrieg, während die USA als einziger Staat bisher Atomwaffen eingesetzt haben. Der französische Präsident Jacques Chirac hat von einem „begrenzten“ Atomkrieg gegen den Iran gefaselt.
        Die Söldnerbande Wagner ist furchtbar, aber nicht furchtbarer als die Asow-Brigade.

        Der Lieblingsboxer der Deutschen ist seit Jahren Bürgermeister in Kiew. Klitschkos Kumpel Oleh T. sagte 2004, “Ihr seid ukrainische Nationalisten, ukrainische Patrioten! Ihr müsst die Helden werden, die heute die Erde unter unseren Füßen verteidigen! Sie hängten sich Gewehre um den Hals und gingen in die Wälder. Sie kämpften gegen Russen, gegen die Deutschen, gegen Judenschweine und sonstiges Gesindel, welches uns den ukrainischen Staat wegnehmen wollte! Man muss endlich die Ukraine den Ukrainern geben!”(Dr. phil. Clemens Heni)

        Der Krieg in der Ukraine ist sinnlos und läuft ganz nach Plan der USA wie es George Friedman bereits 2015 angesprochen hat. Der Krieg hätte vermieden werden können, wenn die EU es gewollt hätten und darauf gedrängt hätten, dass der Minsker Friedensplan von der Ukraine umgesetzt worden wäre, Stattdessen hat die EU zugesehen, wie die Ost-Ukraine von Kiew bekriegt wurde.

        Warum durften die USA samt NATO in Jugoslawien einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg führen ohne mit Sanktionen belegt zu werden? Warum durften sich die Teilstaaten Jugoslawiens selbständig machen, die Ukraine aber nicht und die Ost-Ukraine auch nicht?

        Die OPFER der Brandattacke von ukrainischen Nationalisten auf das Gewerkschaftshaus am 2. Mai 2014 in Odessa wurden zum Ende des Brandes verhaftet. Die Täter, die den Brand legten, laufen dagegen bis heute frei herum.
        Im Untersuchungsgefängnis wurden die Verhafteten von Beamten des ukrainischen Geheimdienstes SBU verhört. Drei Tage mussten die 67 verhafteten Männer und Frauen im Gefängnis auf nacktem Asphalt übernachten.
        Am 4. Mai 2014 stürmten dann regierungskritische Demonstranten das Untersuchungsgefängnis von Odessa. Die Polizei leistete keinen Widerstand.
        Die Staatsanwaltschaft von Odessa hatte während des Sturms der Demonstranten am 4. Mai 2014 die Freilassung der 67 Gefangenen angeordnet.
        Die deutschen Medien waren außer sich. Sie sahen schon die Gefahr, dass es in Odessa nach dem Brand des Gewerkschaftshauses einen Aufstand gegen die Kiewer Staatsstreich-Regierung gibt und die Post-Maidan-Regierung in Kiew ins Wanken gerät.(05. Mai 2020
        Ein Artikel von Ulrich Heyden in den Nach Denk Seiten)

        Und der österreichische BP nennt alle, die Neutralität und ein Aufhören der Sanktionen einfordern, Kollaborateure!

      • Andreas I. 22. September 2022 at 19:23

        @ Hans H. Hallo
        „Reden Sie da von Russland? Denn dann stimmt die Zuschreibung. Hyperkorrupt: im Korruptionsranking an letzter Stelle aller europäischen Staaten, noch hinter der Ukraine.“

        Und was im Westen so alles „mit privaten Mitteln unterstützt“ wird, das ist natürlich keine Form von Korruption, sondern Philanthropie. Nur werden in Russland trotzdem Flughäfen und Brücken fertig,

        „Durchsetzt von Nazis: Die Söldnerbande PMC Wagner wurde von Putins Spezi nach dem Lieblingskomponisten Hitlers benannt.“

        Ersten kämpfen seit 2014 Söldner auf ukrainischer Seite, also gleiche Faktor „SDöldner“ auf beiden Seiten, das kürzt sich raus.
        Zweitens könnte es von Differenzierungsfähigkeit zeugen,
        2.a) einen Komponisten wie Wagner auch dann verehren zu können, wenn der nach seinem Tod problematische Bewunderer hatte und
        2.b) die Kulturgeschichte ehemaliger (2.WK) politischer und militärischer Feinde trotzdem schätzen zu können.
        2.c) Möglicherweise sogar zwischen der menschenfeindlichen Ideolopgie der Faschisten und ihrem taktischen Können 1941-1942 differenzieren zu können.

        … und eben nicht wie im Westen alles dumpf über einen Kamm zu scheren, Tschaikowski zu verbieten, den russischen Präsidenten als Irren darzustellen – denn genau das ist er eben nicht, man kann von ihm halten, was man will, aber es ist ja gerade sein strategisches und taktisches Geschick, was die westlichen Strategen so sehr an ihm stört.
        Und Tschaikowski lebte im 19. Jahrhundert …
        Übrigens war es der russische Forscher Pawlow, der den nach ihm benannten Pawlowschen Reflex entdeckt hat, aber das können globale Besserwessis ja nicht wissen, wenn sie reflexartig alles russische …

        „Eine Bevölkerung die terrorisiert und für einen vollkommen unnützen Krieg in der Ukraine massakriert wird“

        Wie es die westlichen Medien darstellen, das hat keine Relevanz vor Ort.
        Seit 2014 beschoss die Ukraine ihre ehemals eigene Bevölkerung in Lugansk und Donezk und es gibt etliche Aussagen aus der einfachen Bevölkerung in den Gebieten Charkiw und Saporoschje, die den ukrainischen Truppen nicht gerade glühende patriotische Beliebtheit attestieren.

        „und vom Atomkrieg faselt auch nur Putin.“

        In Militärkreisen in USA wird die Führbarkeit eines Atomkrieges diskutiert, die USA-Raketenabwehrsysteme in Polen und Rumanien sind Teil einer Strategie,die mögliche Erstschlagsfähigkeit ermöglichen soll – und diesem Ziel könnte USA näher kommen, wenn in der geographisch günstig gelegenen Ukraine weiter solche US-Systeme aufgebaut werden könnten.
        Wenn USA militärische Überlegenheit hat → Jugoslawien, Irak, Libyen.
        Also wenn Russland nicht wie Jugoslawien, Irak, Libyen enden will, darf es USA nicht zu militärischer Überlegenheit (in Bezug auf die Fähigkeit, Russland zu zerschlagen) kommen lassen.

  20. Otto 21. September 2022 at 11:52Antworten

    Durch die Teilmobilmachung wird der Widerstand in Russland erst richtig Fahrt aufnehmen.
    Jetzt ist der Krieg erst richtig bei den Familen angekommen. Reservisten (Söhne und Väter) sind keinen Berufsoldaten. Die haben kein Interesse aufgrund wahnwitziger Vortellungen eines Diktators sterben zu müssen
    Wieder ein falscher Schachzug Putin´s.
    Außer dem ständigen Drohungen mit den Atomwaffen hat Putin nichts mehr vorzuweisen.
    Russland ist konventionell militärisch extrem geschwächt. Da helfen auch zusätzliche Zweitliga Soldaten nichts mehr, wenn es an Nachschub und Ausrüstung fehlt.
    Der Widerstand im Land wird gewaltig werden.
    Putin´s Ende ist eingeläutet.

  21. Reinhard 21. September 2022 at 11:39Antworten

    Es ist Zeit, Waffenlieferungen komplett zu stoppen. Die EU muss sich jetzt bewusst machen, dass die USA bis zum Äußersten gehen werden, um den Krieg gegen Russland zu forcieren. Der USA muss klargemacht werden, das es mit der europäischen Zustimmung nun vorbei ist. Wenn wir das nicht machen, wird es zur Katastrophe kommen. Dann hoffe ich, dass die verantwortlichen Politiker ganz langsam durch Strahlungstod verrecken. Und das hoffentlich möglichst schmerzhaft.

  22. Tony V 21. September 2022 at 11:33Antworten

    Es hätte ja alles so unglaublich einfach verhindert werden können.
    Aber weder USA/GB noch die Ukraine haben und hatten Interesse daran …

  23. Wolfgang Mayer 21. September 2022 at 11:27Antworten

    Wir erleben ein Inszenierung, die ganz im Sinne des WEF ist. Das totale Chaos in Europa und danach, wenn alles im Arsch ist, kommt die gütige Rettung mit eine neuen Währung dem Giro-Zentralbankkonto für alle. Putin ist Teil des Systems.

    • Sabien 21. September 2022 at 12:29Antworten

      So sehe ich das auch. Das ist zumindest der Plan. Da ich mich seit Jahren mit Prophezeiungen befasse, vor allem denen von Alois Irlmaier, gehe ich jedoch davon aus, dass sie ihren Plan nicht durchsetzen werden. Es ist tatsächlich ein Blitzkrieg der Russen gegen uns beschrieben. Der soll jedoch relativ kurz sein und dann passiert ein Naturereignis bei dem mehr Menschen ums Leben kommen sollen wie bei all den Kriegen zuvor. Wer das überlebt findet sich danach dann in einer hoffnungsvollen, gerechteren Zeit wieder. – Hört sich vielleicht crazy an, aber Irlmaier hat im 2. Weltkrieg viele Menschen aufgrund seiner präzisen Vorhersagen über Bombeneinschläge etc. gerettet. Er hat vor über 70 Jahren viele Dinge wie Smartphones und Drohnen vorausgesagt und beschrieben. Ich wusste, dieser Mann ist ernst zu nehmen, obwohl sich dieses Szenario vor 10 Jahren eigentlich noch unvorstellbar für uns anhörte. Nun sehen wir, wie schnell sich die Zeiten geändert haben. Er hat auch ein wohl taktisches Atombombenereignis in der Nordsee beschrieben, welches GB von der Landkarte größtenteils auslöschen soll und auch große Überflutungen weit in die Nordseeanrainerländer bringen soll. Die aktuellen Drohungen bezüglich ihrer Poseidonbombe von den Russen kennt ja wohl jeder inzwischen.

      • BFink 21. September 2022 at 13:18

        Und wann wird Bayern eine Monarchie?

  24. Peter Ruzsicska 21. September 2022 at 11:19Antworten

    War nicht anders zu erwarten.
    Weg mit der Regierung und dem gesamten NATO-hörigen Politsystem, Stop aller Sanktionen, Bedingungslose Neutralität Österreichs, Austritt aus WHO, EU etc…. – JETZT!!!

    • Inukai Genpachi 22. September 2022 at 12:40Antworten

      Wunschdenken, leider…
      Die „Schlafschafe“ (und das ist in einer „Demokratie“ leider der Fall und sie bilden die Mehrheit), sehen die Lage „anders“, und zwar nach gehirnwaschenden Angaben der GEZ-Medien u.ä.
      Keine Chance.
      Wir müssen, mMn, uns auf einem 3. WK gefasst machen.
      :-(

  25. Dr. No 21. September 2022 at 11:10Antworten

    Das abgekartete Spiel geht weiter, wenn er wirklich wollte wäre der Krieg schon längst vorbei.

    • I.B. 22. September 2022 at 10:40Antworten

      Wenn der „demokratische Werte-Westen“ wirklich wollte, wäre nicht nur der Krieg längst vorbei, er hätte gar nicht erst begonnen. Dazu wäre es nur nötig, die angeblichen Werte des demokratischen Westen mit einer nicht demokratisch legitimierten EU-Kommissionspräsidentin wirklich zu leben, anstatt ständig mit zweierlei Maß zu messen.

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