Bestrafe einen, erziehe hundert

7. September 2022von 4,5 Minuten Lesezeit

Am 29. August wurde in Innsbruck dem Tiroler Hotelier Günther Hlebaina der Prozess gemacht. Auf Antrag der von der Tiroler Volkspartei gestellten Bezirkshauptmannschaft (BH) sollte das Landesverwaltungsgericht Tirol (LVwGH ) dem Besitzer des Hotels „Das Kronthaler“ die Gewerbeberechtigung entziehen – oder, um die BH wortwörtlich zu zitieren, ihrem Ansuchen nachkommen: „Der Geschäftsführer ist aus der Gesellschaft zu entfernen!“.

Um die Situation richtig einzuschätzen, ein paar Informationen. Das Land Tirol ist ein Tourismusland, es gibt einen von allen Wirtschaftstreibenden zu entrichtenden Tourismusbeitrag zur Förderung des Tourismus. Der Tourismus ist die heilige Kuh Tirols. „Das Kronthaler“ ist eines des besten Hotels Tirols und der Leitbetrieb der Region Achenkirch. Der größte Steuerzahler und Arbeitgeber. Der Entzug der Gewerbeberechtigung ist die schärfste Strafe, die der LVwGH aussprechen kann.

Was also ist das Verbrechen des Günther Hlebaina, das die Bezirkshauptmannschaft der Tiroler Volkspartei eines der besten Hotels des Landes de facto schließen will?

Er hat sich geweigert, im Winter 21/22 den Lockdown für Ungeimpfte zu exekutieren. Er hat den Maskenzwang nicht durchgesetzt. Sein größtes Verbrechen aber war, dies auch noch öffentlich zu machen.

Bei der Verhandlung unter Vorsitz von Richter Gerold Dünser gingen die Vertreter der BH, Rene Winkler und Christoph Wurzer, mit keinem Wort auf die Argumente des Anwaltes von Hr. Hlebaina, RA Dr. Christian Ortner, ein. Das Recht auf zivilen Widerstand gegen Maßnahmen, die als Unrecht erkannt werden – geschenkt. Die persönliche Geschichte von Günther Hlebaina, dessen Großvater von Uniformierten aus dem Haus gezerrt wurde, weshalb er besonders sensibel für Willkür und Verfolgung ist, egal. Dass der Verfassungsgerichtshof (VfGH) zuerst in etwa 40 Corona Verordnungen der Regierung aufgehoben und sich dann darauf zurückgezogen hat, die Sachverhaltsgrundlagen nicht mehr zu ermitteln – erst recht egal. (Im Übrigen hat der VfGH damit den Grundrechtsschutz in Österreich abgeschafft.) 258 Studien, die dem Anwalt vorliegen, welche die Wirkungslosigkeit und Schädlichkeit des Maskenzwangs belegen. Völlig irrelevant, solange es eine inferiore Klasse 4 Studie gibt, die das Gegenteil aussagt. Am absurdesten wird es aber, wenn es auch völlig wurscht ist, dass es keinen (!) einzigen (!) Covid Fall im Hotel „Das Kronthaler“ gegeben hat.

Denn entgegen der Behauptung der BH, dass Günther Hlebaina nicht zuverlässig wäre, scheinen dessen ausgeklügelte Hygienekonzepte perfekt funktioniert zu haben. Ohne Spritzenkontrolle und Gesslerhut des Gesichtes. Er hat allen seinen Gästen einen Urlaub in Würde und Sicherheit ermöglicht.

Aber das Alles ist egal. Was zählt ist, dass bei 20 (!) Razzien mit jeweils bis zu 20 Beamten und Polizisten insgesamt DREI Ungeimpfte im „Das Kronthaler“ gefunden wurden. Drei. Von 4500 Gästen. Bei 20 Razzien. Das entspricht 0,06% der Gäste oder nicht ganz einem Ungeimpften pro sieben Razzien. Und was zählt ist natürlich der Vorwurf der Anklagevertreter: „Sie waren damit ja in den Medien!“. Günther Hlebaina hat der Regierung öffentlich widersprochen. Dafür soll er jetzt vernichtet werden.

Mao wird das Sprichwort zugeschrieben „Bestrafe einen, erziehe hundert“. Diesem Sprichwort folgt auch die von Tiroler Volkspartei und Grünen gestellte Landesregierung. Kritik darf nicht geduldet werden.

Warum diese Angst der Regierung? Dieses fast schon panische Verfolgen von Menschen, die sich eine abweichende Meinung leisten?

Erstens gibt natürlich keine Exekutive jemals wieder freiwillig Macht ab. Corona hat die Aushebelung der Verfassung ermöglicht, also muss Corona bleiben. Auf ewig, wie auch das neue Covid 19 Maßnahmengesetz und die fortgesetzte Impfstoffwerbung zeigen.

Zweitens hat unsere Regierung Angst. Der Wirtschaftskrieg gegen Russland zwingt nicht Russland in die Knie, sondern uns. Die Energiewende entblößt sich als das, was sie immer war. Heiße Luft und Geschwafel von Menschen, die von Energie, Physik und Technik keine Ahnung haben. Wer nicht weiß, was Grundlast ist, der kann natürlich fabulieren, wir haben kein Strom, sondern ein Gasproblem. Die grün-woke Agenda der Grünfront war immer als Deindustrialisierung und Verarmung geplant. Wer arm ist, konsumiert nicht. Wer nicht konsumiert, ist klimaneutral. Die Menschen merken jetzt, was die Politik der letzten Jahre inklusive der Folgen der Covid „Maßnahmen“ für sie bedeutet.

Die Zukunft, welche die Regierungspolitik uns bescheren wird, ist eine energiearme. Dafür korrekt gegendert. Eine des Mangels. Dafür der unbegrenzten Migration. Eine der kleinen Regierungsalmosen (500,- Euro „Klimabonus“), dafür der explodierenden Geldentwertung und Massenarbeitslosigkeit. Einer der umfassenden Kontrolle (digitale Identität, digitaler Euro, Impfpass und CO2 Karte) und der abgeschafften Grundrechte.

Es ist keine Zukunft, die ich für meine Kinder möchte. Es ist keine Zukunft, die irgendjemand für seine Kinder will. Darum muss die Regierung Kritik an ihrem Handeln im Keim ersticken. Die Hoffnungslosigkeit jeglichen Widerstandes soll demonstriert werden.

Genau deswegen müssen wir Widerstand leisten. Deswegen sollten wir alle sein wie Günther Hlebaina und offen gegen absurde und schädliche Gesetze und Verordnungen aufstehen. Wir sind immer noch das Volk und die Regierung hat unseren Willen umzusetzen, nicht ihre fehlgeleiteten, „alternativlosen“ Visionen.

Ich werde über das Urteil gegen „Das Kronthaler“ berichten, sobald es ergangen ist. Hoffen wir, dass es nicht ein weiterer Schlag gegen Grund und Freiheitsrechte sein wird.

Bis dahin werden Sie mich des öfteren im Kronthaler finden, ich werde meine Solidarität auf sehr angenehme Weise demonstrieren und mich verwöhnen lassen.


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Warum das Land Tirol den Besitzer des Hotels „Das Kronthaler“ vernichten will

Der Überfall auf Das Kronthaler zeugt vom Ende des Rechtsstaates

Gleiches Recht für alle- ein Praxisversuch

25 Kommentare

  1. Georg Uttenthaler 9. September 2022 at 17:47Antworten

    Der Verwgh. ist politisch besetzt und hat der Politik zu gehorchen. Fachidioten sprechen Recht und hinterlassen rauchende Trümmerhaufen, das sind zu Hauf Fehlurteile!! Zu den Verordnungen ist zu sagen, dass Lockdowns benutzt werden, um die totale Sklaverei, Segregation und Diskriminierung durch Impfpässe einzuführen. Die staatlichen Abriegelungen sind Teil eines Verfassungswidrigen Plans, die Menschen zu terrorisieren und zu zwingen, ihre körperliche Autonomie und ihre Fähigkeiten zum kritischen Denken aufzugeben, damit die Impfstoff- und Tech-Industrie die Anforderungen an alle Menschen durchsetzen können und ein digitales Überwachungssystem als Voraussetzung für ihre „Folter“ einrichten kann. Diese digitalen Überwachungssysteme werden die Welt zu indirekten Impfzwängen, Überwachung der DNA und medizinischen Vorgaben versklaven, während sie jeden, der nicht mitmacht, wegsperrt, ausgegrenzt und isoliert wird. Die andauernde Tyrannei von Abriegelungen und medizinischen Erlassen ist einfach ein Verhaltenstrainingsprogramm, das die Menschen dazu zwingt, eine Erlaubnis für ihre Freiheit einzuholen und in Angst vor falschen Autoritäten zu leben. Das ist das „7 Punkte Biedermann- Prinzip“ der 30iger Jahre, mit dem man im 2. WK. Kriegsgefangene entmenschlicht hat. googeln!

  2. Mia 8. September 2022 at 18:11Antworten

    Klaus Ebner
    8. September 2022 at 17:19Antworten

    Erfrischend wahre Worte.
    Corona hat gezeigt wie es um die Damen und Herrn Anwälte bestellt ist.
    Zu glauben mit solchen Argumenten einen Prozess gewinnen zu können, grenzt an absolute Dummheit.
    Es müsste sich doch mittlerweile bei denen rumgesprochen haben dass damit nichts zu gewinnen ist.
    Die haben sich aber die Taschen gut gefüllt ohne eine Gegenleistung erbracht zu haben und so manchen Leichtgläubigen in den finaziellen Ruin getrieben.
    Ich hoffe das sich viele Mandanten gegen die Abzocker wehren werden.
    “ Anwaltshaftung“

  3. Klaus Ebner 8. September 2022 at 17:19Antworten

    Die Strategie des Anwalts (der in der einschlägigen Szene ja aktiv ist) bettelt ja gerade um ein negatives Urteil. Würde man bei jeder Verordnung zu gesundheitlichen Maßnahmen jeden Wirten die Eigenverantwortung überlassen dann könnte man sich Verordnungen überhaupt sparen. Jeder könnte verschimmelte Lebensmittel verwenden oder Köche mit TBC beschäftigen. Einen Grund warum irgendwas subjektiv „Unrecht“ ist wird sich immer finden. Die Lebensgeschichte von Herrn Hlebaina ist auch kein Argument passt aber zu einem Anwalt der 2G schon mal in die Nähe der Juden-Verfolgung im 3. Reich rückt. Der VfGH hat Verordnungen aufgehoben, die hatten aber mit den Regeln um die es hier geht keinen Zusammenhang, inhaltliche Prüfung ist auch nicht die primäre Aufgabe des VfGH – er prüft nur ob Gesetze rechtmäßig zustande gekommen und ausreichend begründet sind. Der Gesetzgeber hat hier breiten Ermessensspielraum – logisch sonst bräuchten wir ja keine Wahlen. Und mit den angeblichen „250 Studien“ kann sich der Anwalt den Hintern wischen. Denn auch hier hat das Gericht nicht die Aufgabe die Studien zu prüfen sondern nur die Frage ob die Verordnung rechtmäßig war. Also alles andere als eine Aberkennung der Gewerbeberechtigung wäre ein Wunder.

    • Georg Löding 9. September 2022 at 8:22Antworten

      „Würde man bei jeder Verordnung zu gesundheitlichen Maßnahmen jeden Wirten die Eigenverantwortung überlassen dann könnte man sich Verordnungen überhaupt sparen. Jeder könnte verschimmelte Lebensmittel verwenden oder Köche mit TBC beschäftigen. Einen Grund warum irgendwas subjektiv „Unrecht“ ist wird sich immer finden.“

      Ihre Logik des Mitläufertums in Ehren!

      Aber seit wann ist eine Impfung eine „gesundheitliche Maßnahme“?

      Seit wann isoliert und selektiert man Gesunde Menschen
      und bestraft Menschen, die das nicht mitmachen?

      — Ich kann Ihnen das sagen – nur falls Sie das nicht wissen sollten —

      Das macht man in Deutschland seit dem 30. Januar 1933
      und nach der Annexion Österreichs durch das Militärbündnis
      ‚Deutsches Reich‘ seit dem 11. März 1938.

  4. Roswitha Koeck 8. September 2022 at 17:11Antworten

    Wenn die Richter weisungsgebunden sind ist es Diktatur

  5. Dude 8. September 2022 at 11:30Antworten

    Erinnert stark an die Geschichte um die Walliserkanne, welche die Terror-Exekutive des Schweizer Verbrecherstaats in geeinter Kraft mit schafsmedialem Zerriss ziemlich heftig auf den Plan rief… ( https://dudeweblog.wordpress.com/2021/10/31/max-prosa-der-partisan/ )

    Wünsche Günther viel Erfolg!

  6. Tiffany Aching 8. September 2022 at 10:28Antworten

    Die persönliche Geschichte von Günther Hlebaina, dessen Großvater von Uniformierten aus dem Haus gezerrt wurde, weshalb er besonders sensibel für Willkür und Verfolgung ist

    Sie schreien immer noch, laut und vernehmlich, „Nie Wieder!“, und gleichzeitig merken sie gar nicht, daß sie das komplette Gegenteil tun — nämlich Menschen, die tatsächlich versuchen, daß „so etwas“ nie wieder geschieht, genau so zu behandeln, wie man es damals tat.

    Wie blind man doch sein kann.

  7. Jürgen 7. September 2022 at 16:33Antworten

    Menschen wie Günther Hlebaina gibt es leider zu wenige. Ich wünsche ihm alles Gute!

  8. Vera 7. September 2022 at 15:14Antworten

    Bestrafe einen, erziehe tausend.
    Sun Zu, der Autor der Kunst des Krieges, veranschaulichte dem König von Wu, He Lu, die Wirksamkeit dieser List. Als He Lu Sun Zu aufforderte, seine Theorien zu demonstrieren, behauptete Sun Zu, er könne selbst Frauen und Kinder zu einer unschlagbaren Armee ausbilden. Da rief He Lu 180 Mädchen seines Hofes zusammen; Sun Zu teilte sie in zwei Kolonnen und machte die beiden Lieblingskonkubinen zu Kommandanten. Dann gab er ihnen Hellebarden und erklärte die Manöver, die sie nach bestimmten Trommelschlägen ausführen sollten. Doch als er mit der Trommel eine Rechtsdrehung befahl, kicherten sie nur. Selbst nach mehrfachen Erklärungen kicherten sie wieder, als er den Befehl zu einer Linksdrehung trommelte.
    Sun Zu sagt, es müsse die Schuld der beiden Kommandanten sein, und ließ die beiden Konkubinen enthaupten. Die Frauen an der Spitze der beiden Kolonnen ernannte er zu den neuen Kommandanten. Als er diesmal die Trommel schlug, folgten die Mädchen den Anweisungen genau. Auf He Lus betrübte Reaktion auf diese Leistung antwortete Sun Zu nur: „Majestät, Ihr liebt die Worte in meinem Buch, aber Ihr könnt es nicht ertragen, sie in der Praxis umzusetzen.“ Schließlich ernannte He Lu Sun Zu jedoch zu seinem obersten Feldherrn.

  9. Kriegsgegner 7. September 2022 at 14:40Antworten

    Böse sind natürlich immer nur die Verbrechen, der Maoismus bzw. der Nazismus der Anderen.

  10. Jurgen 7. September 2022 at 14:08Antworten

    Da sollte der Günther besser den Laden ganz zu machen, seine GmbH liquidieren, aber den Grundbesitz behalten und darin wohnen. Einen GR-Club (Great Resist Club) könnte man dort auch gründen. In den Club würden sogar viele Menschen aus Deutschland beitreten! Es gibt in Deutschland tausende Österreicher, die dem Grögaz-Wahn in Wien und deren Länder-Erfüllungsgehilfen anderorts entflohen sind.

  11. G.R. 7. September 2022 at 13:41Antworten

    Liebe Freunde und noch Klardenker! Eifersucht, Hysterie und Größenwahn sind tatsächlich nicht mit Logik oder Hausverstand zu erklären. Wir wissen nicht wie das Urteil ausfällt, der Angeklagte wird nicht aufgeben und vermutlich die nächste Instanz anrufen. Also warten wir mal bis 2023/24… MFG

  12. audiatur et altera pars 7. September 2022 at 13:33Antworten

    Die „Richter“ der Verwaltungsgerichte gehören traditionell zu dem am wenigsten unabhängigen. Das erklärt sich (auch) aus ihrer Geschichte, gingen sie doch mittelbar aus weisungsgebundenen Verwaltungsbehörden hervor. Die den Verwaltungsgerichten vorangehenden sogenannten Unabhängigen Verwaltungssenate (UVS) wurden von der alles beherrschenden Einheitspartei nicht aus freien Stücken geschaffen, sondern erst aufgrund der Rechtsprechung des EGMR zu Art. 6 EMRK (Recht auf ein faires Verfahren) gezwungener Maßen installiert. Das änderte aber faktisch ziemlich wenig an der Dienstauffassung des Personals, wie so manch Anwalt hinter mehr oder weniger vorgehaltener Hand zu klagen wusste. Und noch immer weiß. Viele Richter sehen sich leider als nicht viel mehr als eine Art Feigenblatt der Verwaltung. Und wer sich mit der Einheitspartei anlegt, macht karrieremäßig traditionell keine Meter. Was wohl nicht nur im kleinen Austria so ist. Schließlich muss auch der Staat (bzw. jene, die sich für ihn halten) schauen, dass er irgendwie vorankommt?

  13. Frühling 7. September 2022 at 13:32Antworten

    Unglaublich. Kein einziger, der sich infizierte oder anderweitig Schaden nahm. Und dafür so ein Tamtam. Mutiger Typ. Wünsche ihm, dass das gut für ihn ausgeht.

  14. alexandrariegler 7. September 2022 at 12:56Antworten

    Danke an diesen aufrechten und ehrlichen Hotelier. Ich wünsche ihm, dass sein Hotel alle anderen überlebt.

  15. Hanna 7. September 2022 at 12:35Antworten

    » Bestrafe einen, erziehe hundert « –

    … und lehre so Tausende das Fürchten.

    • Hanna 7. September 2022 at 12:53Antworten

      P.S. – Meine Einschätzung angesichts der Stimmung und (Zunahme an) persönlicher Entschlossenheit in meinem nicht so kleinen Bekanntenkreis:

      Es sind viele Tausende mehr in der österreichischen Bevölkerung als jene einzuschüchternde »Tausende«, welche sich weder fürchten noch sich von solchen harschen, haarsträubend rechtswidrigen Maßnahmen beeindrucken noch einschüchtern lassen.

      Es ist eben der SOUVERÄN, meine Damen und Herren Regierungs-, Behörden- und sonstige Interessen Vertreter. Es ist – IHR Souverän!

      • Angelika Ebner 8. September 2022 at 17:11

        Allergrößten Respekt und Hochachtung an Herrn Hlebaina

  16. Hans Wurst 7. September 2022 at 12:08Antworten

    Als ich gegenüber einem Freund Mitte 2020 konstatierte, er sei gerade Zeuge eines faschistischen „Eliten“-Putsches geworden, hat der das seinerzeit noch ziemlich ungläubig quittiert. Mittlerweile hat ihn das System überzeugt, das ich recht hatte.

  17. federkiel 7. September 2022 at 12:00Antworten

    “ Sein größtes Verbrechen aber war, dies auch noch öffentlich zu machen.“

    Ich würde sagen, das war sehr dumm von ihm, aber gut, es gab ja genug Vernaderer.

    • I.B. 7. September 2022 at 13:05Antworten

      Sich zu wehren, öffentlich zu protestieren (in dem Fall in die Medien zu gehen), ist also nicht mutig und bewundernswert, sondern dumm. Es lebe das Mitläufertum!

      • I.B. 7. September 2022 at 14:20

        https://www.mfg-oe.at/pressekonferenz-tirol-live/
        Auch wenn es wegen des Links länger dauern sollte, bis dieser Beitrag freigeschaltet werden wird, die Aussage von Hotelier Günther Hlebaina gleich zu Beginn ist hörenswert und aufschlussreich.

      • federkiel 7. September 2022 at 16:16

        @ I.B

        Nein natürlich nicht. Ich habe das so verstanden, daß er öffentlich gesagt hat, daß es in seinem Hotel keine Zwänge gäbe. Noch bevor es die Anzeigen regnete.

      • I.B. 7. September 2022 at 17:07

        federkiel
        7. September 2022 at 16:16

        Was war daran falsch oder dumm zu sagen, dass es in seinem Hotel keine Zwänge gebe? Auch bevor es Anzeigen gab?
        In der pressekonferenz-tirol-live von MFG (27.Juli 2022) spricht er gleich zu Beginn (ab 2:20) darüber.

    • Rosa 7. September 2022 at 14:04Antworten

      „Ich würde sagen, das war sehr dumm von ihm, …“

      Ich würde sagen, das war sehr wichtig, und ist es weiterhin.

      Hotelier Hlebaina vertrat und vertritt nicht nur mutig seine persönliche Einstellung zu all dem, sondern ist hier auch Vorbild für andere. Für Menschen, die ihre eigene Meinung zwar auch gerne nach außen hin äußern würden, sich aber nicht trauen. Angesichts der – ungeachtet flächendeckend eklatant rechtswidrig – verordneten bedrohlichen Strafpotentials.

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