Studie aus Israel: Impfung macht weniger fruchtbar

20. Juni 2022von 3,5 Minuten Lesezeit

Die mRNA-Behandlung kann die Spermienqualität signifikant und monatelang schwächen. Die Anzahl an fruchtbaren Spermien war rund drei Monate nach der Impfung um fast ein Viertel reduziert. Das zeigt eine neue Studie aus Israel. Dabei wurde uns jahrelang versichert: Bei Kinderwunsch impfen gehen.

Im Dezember 2021 geisterte eine Studie durch die deutschsprachigen Mainstreammedien. Ihr Inhalt: Eine mRNA-Impfung würde die Spermaqualität des Impflings verbessern. Eine willkommene Studie für den Mainstream. In jedem Artikel wurde auf die „Impfgegner“ hingewiesen, die Gerüchte um das Genexperiment und die Fruchtbarkeit streuen würden. Eine neue Studie zeigt jetzt aber, dass Männer nach der Impfung monatelang in ihrer Fruchtbarkeit beeinträchtigt sind.

Geimpftes Sperma

45 Männern der Universität Miami wurden Ende Dezember 2020, also direkt nach dem Start der Impfkampagne kurz vor der Impfung und 70 Tage nach der Impfung, Sperma abgenommen. Damit generierte man dann die Schlagzeile: „Impfung verbessert Sperma“ und für den Mainstream war alles klar.

So hatte etwa der österreichische Boulevard die Studie verarbeitet. 

Jetzt gibt es eine neue Studie und am Ende dürften doch die Kritiker wieder Recht behalten. Sie ist peer-reviewed, erschien am Freitag und kommt aus dem „Pfizer-Labor“ Israel. Das Ergebnis: Die mRNA-Covid-Impfung kann die Spermienkonzentration des Mannes für bis zu fünf Monate signifikant verringern. Das ergab die Auswertung von 220 Proben von 37 Männern.

Die Ergebnisse etwas detaillierter: 75 bis 120 Tage nach der Impfung hatte sich die Spermienkonzentration im männlichen Samen um 1,54 Prozent reduziert. Eine solche Abnahme würde die „Gesamtzahl der beweglichen Spermien um 22,1 Prozent“ im Vergleich zu vor der Impfung bedeuten.

Langfristig weniger fruchtbar?

Die Beruhigung folgt umgehend: Nach knapp einem halben Jahr zeige die Auswertung jedoch eine „allgemeine Erholung. Spermavolumen und Spermienbeweglichkeit waren nicht beeinträchtigt.“ Was die Studie nicht berechnet? Die Booster! Denn bekanntlich lässt man sich heutzutage häufig nach etwa sechs Monaten, also gerade als sich das Sperma wieder erholt hat, erneut mit dem mRNA-Stoff behandeln. Welche Auswirkungen das auf das männliche Sperma hat, wurde nicht untersucht. Trotzdem wird in der Conclusio festgehalten: „Die Langzeitprognose ist weiterhin gut.“

Bei genauerer Betrachtung der Studie ist diese „Erholung“ aber auch gar nicht so sicher.

T3 ist 150 Tage nach der Impfung. T0 ist vor der Impfung. T2 = 75 – 120 Tage; T1 = 15-45 Tage;

In der Grafik ist zwar zu sehen, dass sich nach fünf Monaten die Spermaqualität zwar wieder bessert, doch sie liegt immer noch signifikant unter jener von vor der Impfung. Für die Studie aus Miami vom Winter 2020 eigentlich das Ende. Die These, dass die Impfung das Sperma nicht angreife, steht jedenfalls schwer in Bedrängnis. Der Mainstream dürfte wieder einmal zu voreilig gewesen sein. Und dass, obwohl Studien wie jene aus Israel gerade keinen leichten Stand haben.

Ein anonymer Wissenschaftler schließt aus der Studie unter anderem:

  • Offensichtlich handelt es sich um eine bedeutende und unvorhergesehene Auswirkung, die nicht nur in den überstürzten Medikamentenversuchen übersehen wurde, sondern, wie uns von den Medikamentenherstellern versichert wurde, dass sie im Grunde unmöglich sei, und vehement bestritten haben.
  • Diese Wirkung scheint mindestens 6 Monate lang anzuhalten, und anhand dieser Daten wissen wir nicht, wann oder ob (oder in welchem Ausmaß) sie sich abschwächen wird.
  • Die Rolle der Booster ist hier nicht bekannt, aber es gibt allen Grund zu der Annahme, dass sie ähnliche Auswirkungen haben und diesen Effekt entweder verlängern oder möglicherweise verschlimmern. das scheint eine Studie zu sein, die sofort durchgeführt werden sollte.

Äußerst sarkastisch nimmt es Alex Berenson, der ebenfalls über die Studie berichtet: „Als Nächstes werden sie Ihnen erzählen, dass die Spritzen mit endlosen Wellen von Covid in jedem Industrieland in Verbindung gebracht werden. Aluhut-Zeug, Mann! Aber hey, nach fünf Monaten bekommst du deine Schwimmer zurück. Gerade noch rechtzeitig für die nächste Impfung…“

Empfehlungen sich bei Kinderwunsch impfen zu lassen, wie sie tatsächlich häufig gemacht wurden, haben jedenfalls ein weiteres fundiertes Gegenargument.

Hier geht es zur Studie aus Israel


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14 Kommentare

  1. karl könig 21. Juni 2022 at 8:41Antworten

    Die wahren Auswirkungen werden wir erst sehen, wenn die Geburtenzahlen von dem ersten Halbjahr 2022 veröffentlich werden – vor neun Monaten wurde ja die Gentherapie groß auf die reproduktionsfähige Bevölkerung ausgerollt und massivst beworben.
    Irgendwo hat man bereits die Monate Jänner und Februar ausgewertet, aber ich weiß nicht mehr wo. Wenn das so weiter geht, wäre das eine traurige Bestätigung der Ergebnisse aus Israel.

  2. Wahrheitssuchende 20. Juni 2022 at 17:06Antworten

    Das mit der Überbevölkerung ist ein Märchen und das haben die gleichen in die Welt gesetzt , die jetzt den Great Reset voran treiben. Stdien die von Pharma in Auftrag gegeben werden mißtraue ich sowieso.

  3. Rosa 20. Juni 2022 at 13:35Antworten

    Die Geburtenzahlen ab Mitte 2021 wären idZ besonders interessant, der Vergleich zu den Vorjahren.

    Gibt es schon statistisch erhobene Zahlen zu Lebend- wie auch stillen Geburten?

    • suedtiroler 21. Juni 2022 at 8:15Antworten

      wollte ich in Italien mal anschauen, nachdem die letzten Zahlen die ich mitbekommen hatte (Dezember 2020) von -22% bei den Geburten zeigten

      witzigerweise wurden die Daten danach nicht veröffentlicht und heuer ist seit vielen Wochen schon das Portal in „Bearbeitung“

    • Al 21. Juni 2022 at 9:53Antworten

      Vielleicht sowas für D? Ein nie dagewesener Einbruch bei der Zahl der Lebendgeburten, zumindest seit Jahrzehnten:

      ()https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1247365/umfrage/monatliche-geburtenzahlen-in-deutschland/

      Und hier ein weitere Darstellung mit Einstellmöglichkeiten für das Diagramm:

      ()https://www-genesis.destatis.de/genesis/online?operation=ergebnistabelleDiagramm&option=diagramm&levelindex=1&levelid=1655365985682&downloadname=12612-0002#abreadcrumb

      (Link natürlich ohne die Klammern kopieren)

    • Marek 21. Juni 2022 at 13:13Antworten

      Das passiert leider auch bei einer Infektion mit Sars cov 2. Dort können die Hoden infiziert werden. Dauert dann ähnlich lang und muss mit antiviralen Mitteln behandelt werden. Hatte das Vergnügen leider schon

  4. Peter 20. Juni 2022 at 13:06Antworten

    Ich weiss nicht, war das doch nicht das Ziel diese Corona-Geschichte?

    • suedtiroler 21. Juni 2022 at 8:13Antworten

      das wäre dann der Plot der britischen Serie „Utopia“ aus 2013

  5. Fritz Madersbacher 20. Juni 2022 at 12:59Antworten

    „In an interview with Haaretz in 2019, one of Israel’s most respected mainstream historians, Benny Morris, had much to say about the future of his country: „Already, today there are more Arabs than Jews between the (Mediterranean) Sea and the Jordan (River). The whole territory is unavoidably becoming one state with an Arab majority. Israel still calls itself a Jewish state, but a situation in which we rule an occupied people that has no rights cannot persist in the 21st century“ („Palestinians ‘Are Bound to Win’: Why Israelis Are Prophesying the End of Their State, by Ramzy Baroud Posted on June 17, 2022, Antiwar.com)
    Das ist klar ein Fall für unsere „Faktenchecker“, denn die neue Studie aus Israel („Männer nach der Impfung monatelang in ihrer Fruchtbarkeit beeinträchtigt …“) könnte den dortigen „Impf“-Einpeitschern und Apartheid-Kolonialisten den kalten Schweiß auf die Stirn treiben. Da braucht es doch eine wirkliche „Korrektur“ zur Beruhigung: „Im Dezember 2021 geisterte eine Studie durch die deutschsprachigen Mainstreammedien. Ihr Inhalt: Eine mRNA-Impfung würde die Spermaqualität des Impflings verbessern“
    Wie lange noch wollen wir uns selbst belügen mit den ‚Gamechanger‘-Genpräparaten? Bis zum ‚Game over‘?

  6. Jens Tiefschneider 20. Juni 2022 at 12:38Antworten

    Passt zu der zunehmend wahrscheinlichen Annahme, dass es sich bei dem Gen-Experiment um eine globale Depopulations-Agenda handelt. Auch Genozid genannt.

  7. suedtiroler 20. Juni 2022 at 11:39Antworten

    Also noch die falsche Behauptung als „Fakt“ galt, der „Impfstoff“ würde vor Ansteckung und Erkrankung schützen, wurde sogar behauptet, eine Covid-Erkrankung könne impotent/unfruchtbar machen. manche „Qualitätsmedien“ gingen sogar soweit zu berichten, das „beste Stück des Mannes könne schrumpfen“.
    Lügen über Lügen und Panikmache, nur um verängstigte Menschen zur Spritze zu treiben.

    Die Wahrheit indes kommt nun langsam ans Licht…

    Übrigens mache ich mir mehr Sorgen um die weibliche Fruchtbarkeit!
    die vielen Berichte über Störungen des Monatszyklus usw. lassen schlimmes erahnen.

  8. Jens 20. Juni 2022 at 11:37Antworten

    Moment Mal, mein Bruder ist seit der Impfung so Lustlos und sagt Null Bock auf Weiber. Kenne ich so von ihm nicht. Hätte er nur auf mich gehört. Wenn Männer nach der Impfung monatelang in ihrer Fruchtbarkeit beeinträchtigt sind, dann erweist sich das als gut. Angesicht bei der Überbevölkerung kann es Mutter Natur nur recht sein.

    Welche Auswirkungen das auf so manches im Körper hat, wird nicht untersucht. Damit sind wir immer noch beim gleichen Problem. Warten und Tee trinken.

    Na ja, in manche Möchtegern Gehirne boostert eine Corona-Impfung die Fantasie.

    • Jens Tiefschneider 20. Juni 2022 at 12:41Antworten

      Überbevölkerung hin oder her. Es sollte jeder selber entscheiden dürfen, ob er sich fortpflanzen will, oder nicht.

      • Reiner 21. Juni 2022 at 15:12

        Der US-Staat Texas ist groß genug, um die gesamte Weltbevölkerung aufzunehmen:

        Jeden Erdenbewohner stünden dort 100 qm zur Verfügung,
        zusätzlich noch 43 qm für allgemeine Zwecke,
        insgesamt also 143 qm pro Nase!

        Kann jeder (der dazu noch in der Lage ist) selbst nachrechnen.

        Ich denke, damit ist jede Diskussion bezüglich „ÜBERBEVÖLKERUNG“ doch sehr relativiert.

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