Kanada verlängert Reiseverbot ohne Impfzertifikat

2. Juni 2022von 2.3 Minuten Lesezeit

In Justin Trudeaus Kanada wird das Corona-Regime ohne Unterbrechung weitergeführt. Wer kein gültiges Impfzertifikat besitzt, darf weiterhin nicht nach Kanada einreisen oder innerhalb des Landes öffentliche Verkehrsmittel benutzen.

Wer kein gültiges Impfzertifikat vorweisen kann, wird in Kanada seit Herbst 2021 massiv in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Jetzt hat das kanadische Parlament diese Regelung um ein weiteres Monat verlängert. Zudem besteht eine Option die Vorschrift bis zum Jahresende aufrecht zu erhalten. Etwa sechs Millionen kanadische Bürger sind davon betroffen.

Reiseverbot auf unbestimmte Zeit

Nicht nur, um nach Kanada einreisen zu dürften, braucht es ein gültiges Impfzertifikat. Wer einen Zug, ein Flugzeug oder andere öffentliche Verkehrsmittel innerhalb Kanadas benützen will und älter als 12 Jahre und vier Monate ist, muss ein gültiges Impfzertifikat haben. Dieses muss auch digital bereitgestellt werden, ein analoges Vorweisen des Covid-Impfzertifikats reicht nicht aus. Einen Tag zuvor wurde ein Antrag der Konservativen, alle Covid-Gesetze aufzuheben, von der Regierung abgeschmettert. Privatflüge sind von diesem Gesetz übrigens ausgenommen.

Es gibt wenig Hoffnung, dass dieser Eingriff in die Grundrechte Ende Juni aufgehoben wird. Der Tenor der Opposition ist eindeutig: Es handle sich de facto um eine Verlängerung bis zum Jahresende. Die Infektionszahlen sind am Boden, zugleich beweist Portugal (der „Impfweltmeister“) endgültig, dass die Impfung keine positive Wirkung zeigt, und trotzdem wird das Corona-Regime kompromisslos fortgesetzt. Von der globalen Elite, etwa vom Moderna-CEO gab es dafür beim WEF-Gipfel in Davos Lob für Premierminister Justin Trudeau.

„Die Freizügigkeit der Bürger ist ein Grundrecht. Das kanadische Parlament hat heute dafür gestimmt, dieses Recht für Ungeimpfte weiterhin außer Kraft zu setzen, obwohl der Impfstoff die Ausbreitung der Krankheit nicht verhindert. Keine Papiere = kein Reisen, und ein Ende ist für die Kanadier nicht in Sicht“, schreibt der Stanford Professor Jay Bhattacharya auf Twitter.

Vorstoß bei Waffengesetz

Auch eine Maskenpflicht gilt in Kanada im öffentlichen Verkehr und in den Flugzeugen weiterhin.

Aufgrund der Reisebeschränkungen, die nun verlängert wurden, kam es im Winter zum viel beachteten „Truckers for Freedom“-Proteste. Die LKW-Fahrer hielten die kanadische Hauptstadt Ottawa für Wochen besetzt. Trudeau zerschlug die Proteste, indem er sogar das Kriegsrecht ausgerufen hatte.

Aktuell wird Trudeau von der Mainstream-Presse aufgrund eines anderen Vorstoßes gefeiert. Er verschärft das Waffenrecht und will ein faktisches Verbot von Fausfeuerwaffen durchsetzen. Ab Herbst soll es in Kanada illegal sein, entsprechende Schusswaffen zu importieren, zu verkaufen oder das Eigentum daran zu übertragen. Die „Süddeutsche Zeitung“ schreibt etwa: „Kanada zeigt den USA, wie es geht.“

Bild wikimedia

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9 Kommentare

  1. radikal-deMOkrat 2. Juni 2022 at 23:59Antworten

    Apropos „Impfung“:

    Ihr habt es sicher auch schon bemerkt, dass nix Neues nachkommt.

    Wie oft wurde nun schon versprochen, dass man alsbald einen „angepassten Impfstoff“ liefern wird?
    Hat es nicht von Beginn an geheißen, dass mRNA deshalb so toll ist, weil man sie so ganz einfach adaptieren kann, da „programmierbar“?

    Was ist wohl daraus geworden? Haben die Spatzen auf den Dächern etwa wieder Recht, wenn sie meinen man hätte den Plan aufgegeben, weil es keinen Unterschied macht, da in ersten Versuchsreihen festgestellt wurde, dass trotz „Anpassung“ die Probanden dennoch die Wuhan-Variante-AK produzieren? (Könnte das auch der Grund gewesen sein, warum so viele Versuchstiere in früheren mRNA-Versuchen gestorben sind, sobald sie einem mutierten Pathogen begegneten?)

    Wir leben in furchtbaren Zeiten. Allerdings auch furchtbar spannend.
    Und ich bin einfach nur froh, dass ich das Zeug nicht drinnen habe und dieses Geschehen als Unbeteiligter beobachten kann.

  2. suedtiroler 2. Juni 2022 at 18:38Antworten

    Justin „Trudeau“ eifert seinem (biologischen) Vater nach was Totalitarismus und Kontrollwahn anbelangt.

    Kanada war einmal ein freies und liberales Land, nun kann jeder sehen was die Sozialisten daraus machten

  3. Glass Staegall Act 2. Juni 2022 at 18:04Antworten

    Verbote sind das Einzige was totalitäre Staaten kennen!
    Die Faustregel: Je mehr Verbote umso totalitärer der Staat.

  4. Jens Tiefschneider 2. Juni 2022 at 15:00Antworten

    Der Faschist Trudeau wird eines Tages in der Hölle schmoren. Sollte es keine Hölle geben, wird es genügend Opfer geben, die sie ihm bereiten werden.

  5. Pierre 2. Juni 2022 at 14:45Antworten

    Eine wahrhaft demokratische Demokratie, dieses Kanada.

    • wellenreiten 2. Juni 2022 at 21:06Antworten

      Es ist noch gar nicht so lange her, dass Justin Trudeau von den Wählern in seinem Amt bestätigt wurde. Allerdings kenne ich die genaueren Hintergründe nicht. Kann gut sein, dass es wie in anderen Ländern auch in Kanada eine Wahl zwischen Pest und Cholera gewesen ist.

  6. Slobodan Covjek 2. Juni 2022 at 14:34Antworten

    Haben die auch so etwas wie ein Verfassungsgericht in Kanada? Scheint genauso gut zu sein wie das österreichische.
    Die Entwaffnung der Bürger scheint auch eher dazu da zu sein, einem tollwütigen Staat freie Hand gegen die Bürger zu geben.

    • Jens Tiefschneider 2. Juni 2022 at 15:02Antworten

      Das BVG in Dummland ist auch nicht besser, seit ein Merkel-Höfling dort den Chef macht.

  7. Peter Pan 2. Juni 2022 at 12:55Antworten

    Es geht nur um die Zertifikate von US-amerikanischen Größenwahnsinnigen wie Bill Gates.

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