‚Dick macht dumm‘ und ‚Dumm wie Brot‘

20. Mai 2022von 4.3 Minuten Lesezeit

Nicht nur Covid, sondern alle Infektionskrankheiten, Erkrankungen von Herz und Kreislauf, Krebs und natürlich Diabetes und viele andere Leiden werden von Übergewicht und Adipositas gefördert. Aber nicht nur das, sondern auch Demenz und Alzheimer hängen davon ab. Und somit in weiterer Folge von Zucker und Kohlenhydraten in der täglichen Nahrung.

Der Doyen der Orthomolekularmedizin in Deutschland, Dr. sc. Bodo Kuklinksi schreibt in seinem Buch Mitochondrien auf Seite 211:

Außerdem: „Dick macht dumm“ – das ergab eine 19-jährige Verlaufstudie bei 6.400 Erwachsenen. Der Abfall der Hirnleistungsfähigkeit war umso schneller, je mehr Übergewicht die Betroffenen hatten. Dass das Metabolische Syndrom als Mitochondriopathie auch mit einer gestörten Hirnleistung einhergeht, ist nicht verwunderlich. Unter der mangelhaften Glukosebereitstellung leidet zuerst das Gehirn. Kann es doch keine Fett- oder Aminosäuren verbrennen.“

Die Verlaufstudie ist im August 2012 in PubMed Neurology erschienen unter dem Titel „Obesity phenotypes in midlife and cognition in early old age: the Whitehall II cohort study(Adipositas-Phänotypen in der Lebensmitte und Kognition im frühen Alter: die Whitehall-II-Kohortenstudie). Die zweite Studie ist im Februar 2011 in Neurology erschienen mit dem Titel „Metabolic syndrome and cognitive decline in French elders“ (Metabolisches Syndrom und kognitiver Abbau bei älteren Menschen in Frankreich).

Dumm wie Brot

Dr. David Perlmutter ist der wahrscheinlich führende medizinische Neurologe in den USA. In seinem New York Times und Spiegel Bestseller „Dumm wie Broterklärt er wie der Verzehr von Kohlehydraten chronische Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Depressionen, Demenz oder Alzheimer zur Folge haben. Und sein Ratschlag ist kristallklar:

„Korrekte Diät verhindert Alzheimer“

Er meint nicht: Ein bisschen. Er meint nicht: verhindert zur Hälfte. Er meint zur Gänze. Völlig. Kein Mensch muss Alzheimer bekommen. Dr. Perlmutter zeigt Alternativen mit kohlehydratarmer und fettreicher Ernährung auf. Für ein gesundes Leben mit einem leistungsstarken Denkorgan bis ins hohe Alter. Dr. David Perlmutter ist praktizierender Neurologe sowie Facharzt für Ernährungsmedizin und damit der einzige Arzt in den USA mit dieser Doppelqualifikation. Er ist Mitbegründer des US-amerikanischen Ärzteverbandes für integrative und ganzheitliche Medizin.

Hier nochmal eine der Schlüsselstellen im Buch:

Alzheimer ist eine vermeidbare Krankheit. Es überrascht mich zutiefst, dass niemand über die Tatsache spricht, dass so viele dieser verheerenden neurologischen Probleme tatsächlich durch die Wahl des Lebensstils modifizierbar sind… Wir haben im Wesentlichen herausgefunden, dass eine zucker- und kohlenhydratreiche Ernährung ebenso wie eine fettarme Ernährung verheerend für das Gehirn ist und dass eine kohlenhydratreiche Ernährung den Weg für Alzheimer ebnet. Ich möchte das ganz klar sagen. Kohlehydrate in der Ernährung führen zur Alzheimer Krankheit.

Ketogene Ernährung

Es gibt einige Spielarten gesunder Ernährung wie zum Beispiel Paleo – also das was unsere Vorfahren vor 3000 oder mehr Jahren zu sich genommen haben; HFLC – High Fat Low Carb ; oder die ketogene Ernährung.

Der Körper produziert Ketone aus Fett, was es schon mal gut zum Abnehmen macht und das Gehirn kann daraus sehr gut Energie gewinnen und zwar mit weniger Sauerstoff und mit einer geringen Produktion von freien Radikalen. Vor allem bei älteren Menschen funktioniert damit die Energieversorgung des Gehirns wesentlich besser.

Was kann ketogene Ernährung?

  • Verminderter oxidativer Stress durch den reduzierten Sauerstoffbedarf bei der Verbrennung von Ketonkörpern.

  • Geringere Bildung von freien Radikalen bei Verbrennung von Ketonkörpern (sogenannte saubere Verbrennung).

  • Blutzuckerspiegel und Insulinspiegel dauerhaft in der Norm und stabil.

  • Dadurch weniger Hunger, kein Heißhunger auf Süßes und kein Ab- und kein Aufbau von Fettzellen aus einem Zuviel von Kohlenhydraten.

  • Verbesserte Hirnleistung (Ketonkörper liefern der Gehirnzelle 25% mehr Energie als Glucose).

  • Ketogene Ernährung mit hochwertigen Fetten wirkt entzündungshemmend (Rheuma, Asthma etc.).

  • Schnellere Regeneration nach Anstrengung und Sport.

  • Hohes Energiepotential beim Training!!!

Nachzulesen im Buch „Der Keto-Kompass“ von Dr. Ulrike Gonder, Julia Tulipan, Marina Lommel und Brigitte Karner.

Ziemlich zu Beginn ist eine berührende Geschichte über die amerikanische Kinderärztin Dr. Mary Newport. Ihr Mann entwickelte Alzheimer und wurde so dement, dass er seinen Beruf nicht mehr ausüben und nicht mehr Auto fahren konnte. Er wusste nicht mehr, dass er einen Computer hat und wie er ihn einschalten könnte.

Sie fand heraus, das mittelkettige (MCT) Fette, wie zum Beispiel Kokosöl, als Gegenmittel nützlich sind. Das gab sie ihrem Mann und alsbald trat Besserung ein. MCTs gehen direkt ins Blut und werden rasch in Ketone umgebaut. Newport beschreibt den Prozess der Besserung auf ihrer Webseite. Mittlerweile gilt sie als Expertin für Ketone, Kokosöl und Alzheimer.

Eigentlich sensationell. Darum schreiben ja auch die Mainstream Medien so viel darüber und darum wird es auch als Schutz gegen Covid und Behandlung von Long Covid, Chronic Fatigue Syndrome Post Vakzin Problemen empfohlen. Oder doch nicht?

Und in dem Zusammenhang: Spermidin schützt zu 85% vor Covid sagt eine Studie der Charité mit Drosten. Wie man zu Spermidin kommt? Mit Intervallfasten am besten.


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41 Kommentare

  1. Jörg 22. Mai 2022 at 13:55Antworten

    Meine Frau und ich ernähren uns seit 6 Jahren ketogen – mittlerweile bin ich neben meinem Hauptberuf als Notfallsanitäter zertifizierter Berater für Ketogene Ernährung. Ich gebe Vorträge und meine Frau gibt Kochseminare zur Ketogenen Ernährung. Meine Fau leidet an MS, Morbus Crohn und Neurodermitis. Seit Sie sich ohne Kohlenydrate ernährt geht es ihr viel besser und sie benötigt keine Basistherapie mit gefährlichen Immunsupressiva. Ich bezeichne die ketogene Ernährung gerne als das was sie ist – Die artgerechte Ernährung des Menschen! http://www.ketometabolic.de

  2. Aurelian 21. Mai 2022 at 12:52Antworten

    Was mich auch noch skeptisch stimmt: In Italien, dessen mediterrane Ernährung (nachweislich) als besonders gesund gilt, wird fast nur Weizen gegessen: In Form von Nudeln, Pizza, Focaccia und Weißbrot.
    Insoferne erscheinen mir die Weizen-Thesen des Buches als unglaubwürdig.

    • Elisabeth 21. Mai 2022 at 13:03Antworten

      Ja, das scheint mir auch so. Ich persönlich habe kein Problem mit Weizen, greife aber immer zu bio und backe mir das Brot zumeist selbst. Aber nicht alles gilt für jeden. Das fängt schon damit an, dass es süße und saure Typen gibt. Ich bin zB keine Süße :-) Für mich passt Mischkost. Die fett- und eiweißreiche Ernährung erscheint mir allerdings auf die Dauer gefährlich, da das zu Gicht führen kann. Da brauchst jedenfalls gute Nieren.

    • Andreas I. 21. Mai 2022 at 18:23Antworten

      Hallo,
      wenn zu den Nudeln Pesto oder gute Soßen kommen, wenn auf der Pizza der Belag vielseitig ist oder wenn aufs Brot nicht nur Zucker kommt, dann scheint es die richtige Mischung zu sein.
      Die durchschnittliche Lebenserwartung der Italiener liegt irgendwo bei knapp über 70 Jahren, was wahrscheinlich kein Rekord ist, aber schon ganz gut. Also können die nicht alles falsch machen.
      Vielleicht bewege sie sich auch ein wenig.

    • Justus 25. Mai 2022 at 10:23Antworten

      Also bitte!
      „Mediterrane Kost“ besteht doch nicht aus Pizza und Pasta! Das ist das, was wir glauben, was das sein soll.

      Mediterrane Koste hat was mit „Meeresfrüchten“ zu tun, mit Salaten und Olivenöl.

      Pizza und Pasta, vor allem aus dem hochgezüchteten Weizen (Glutengehalt 20-fach erhöht gegenüber „früher“!), ist ausschließlich degenerative Kost!

      • Justus 25. Mai 2022 at 10:24

        … und Gemüse natürlich …

  3. Leynad Jee 21. Mai 2022 at 11:42Antworten

    Ich habe 2020 vor allem wegen extremen Heuschnupfen meine Ernährung umgestellt auf hauptsächlich Fleisch und Gemüse. 2021 ging es mir schon deutlich besser und dieses Jahr brauche ich keine Medikamente mehr. Da mir Brot aber auch schmeckt und es mir besser ging, habe ich öfter davon genascht und auch Kartoffeln wieder gegessen. Das war ein Fehler, sagt mir meine Waage. Jetzt ziehe ich Low Carb mal etwas konsequenter durch auch in Verbindung mit Rohkost und das Gewicht geht nach unten ganz ohne hungern und viel Sport. Das Problem mit Kohlehydraten ist, sie sättigen nicht lang genug und man isst höhere Mengen vom Volumen. Von fettreichem Essen ist man länger satt und der Magen schrumpft, also begnügt sich mit weniger. Beim Fleisch sollte man auch kein mageres Fleisch kaufen, sondern 70% der Kalorien sollten vom Fett kommen. Menschen, die sich hauptsächlich von Fleisch ernähren, schwören auch auf Innereien, vor allem Leber und das man a möglichst alles vom Tier verzehrt, nicht nur die Sahnestücke. Also danach müsste billiges Hackfleisch so das beste sein, weil da sicherlich vieles vom Tier rein kommt, was sich so nicht verkauft inkl. Knorpel.

    • Karin Pfeiffer-Stolz 22. Mai 2022 at 12:19Antworten

      Genau meine Erfahrung. Ich habe mich so von schweren, neurologischen Impfschäden erholt, die nach FSME Impfung im Juni 2000 auftraten. Damals wurde MS diagnostiziert. Ich habe, entgegen ärztlichen Rat, auf jegliche schulmedizinische Medikamentation verzichtet und vor allem die Ernährung auf ketogen umgestellt. Ich bin heute 73, sportlich aktiv, schlank ohne Diät und Hungergefühle, man sieht mir das Alter nicht an. Buchempfehlung: Wolfgang Lutz, LEBEN OHNE BROT. Ich brauche seit langen Jahren keine Ärzte mehr.
      Verzicht auf jegliche Pharmaprodukte und Ketogene Ernährung haben meine Gesundheit wieder hergestellt.
      Zu den Italienern: Dr Lutz erklärt in seinem Buch, weshalb gewisse Menschentypen das Getreide besser vertragen. Das hat ernährungshistorische Ursachen.

      • Leynad Jee 22. Mai 2022 at 18:45

        Ich habe für den Grund meines Heuschnupfens auch eine Impfung aus 2018 in Verdacht. War so ein Tetanus Kombi-Impfstoff, aber kann auch was anderes sein.

        Italien hat Glyphosat nie erlaubt und die Italiener essen wohl allgemein qualitativ hochwertigere Lebensmittel, sieht man am Supermarktsortiment. Außerdem literweise Olivenöl und keineswegs Kohlehydrate en masse. Wie gut die Ernährung aktuell wirklich ist, wird sich auch erst in Jahrzehnten an der durchschnittlichen Lebenserwartung zeigen. Die Menschen, die heute über 70 sind, sind nicht mit Mc Donalds und Supermärkten voller Süßigkeiten groß geworden und auch mit weniger Chemie im Essen und allgemein weniger.

  4. Frühling 20. Mai 2022 at 15:00Antworten

    Und um der Diskussion noch ein wenig Zunder zu geben: ich schmeiße mir schon seit Jahrzehnten in jede Tasse Kaffee oder Tee 4 gehäufte Teelöffel Zucker. Warum? Weil es mir schmeckt.

    • brigbrei 21. Mai 2022 at 14:35Antworten

      @Elisabeth 20. Mai 2022 at 10:36
      „Denn wie kann man sich nur derart ausfressen?“

      Volle Zustimmung – jede(r) kann sich gesund resp. gesünder ernähren, man muss nur ernsthaft wollen…

      Sich damit im Zeitalter des Internets zu beschäftigen, ist heutzutage ein Klacks: Es git reichlich Websites, die unterstützen helfen (Heilpraktiker-, ganzheitliche Ärzte-Infos pp.), den Weg aus der Bequemlichkeits-Zone zu finden mit ebenso reichlich Videos, die dem Bewegungsmangel z.B. mit Übungen Abhilfe verschaffen können.
      Zudem ist regelmäßige Bewegung im Freien, vorzugsweise im Wald (Waldbaden) sehr zu empfehlen. Das alles kann man wissen, wenn man will… Im Übrigen gibt’s sogar eine stattliche Anzahl Bücher zum Thema (Ironie aus).
      Die „Drüsen-Ausrede“ gab’s immer schon, doch können die Adipösen sehr wohl abnehmen… Mir kann niemand weismachen, dass Adipöse gesund sind…
      Die Aussage, dass die Übergewichtigen bezgl. Corona (m.M. nach auch bezügl. anderer Krankheiten…) besonders gefährdet sind, ist doch mittlerweile hinlänglich bekannt.

      • Elisabeth 21. Mai 2022 at 17:28

        Oh, hab ich erst jetzt entdeckt. Danke!
        Ja, das sehe ich auch so. Natürlich gibt es Veranlagungen, das bestreite ich ja nicht. Aber wenns zB die Schilddrüse wäre, so lässt sich das rasch herausfinden und behandeln. Wer einen langsamen Stoffwechsel hat, sollte halt lernen, dass er nicht so viel braucht. Eigentlich ist das ja auch traurig, wenn man bedenkt, dass Essen dem Überleben dient und viele hungern müssen.

        Da gabs mal eine Sendung – Mein Leben mit 300 Kilo – ist so etwas zu fassen? Also vom Weizen kommt das bestimmt nicht.

      • Bernie 23. Mai 2022 at 12:48

        Ich sehe das ganz anders. Nachdem ich auf der Suche war nach einer Ernährung, die Krankheiten verhindert, bin ich auf Bill Clinton gestossen, wo er in mehreren Interviews äussert, das er durch eine pflanzenbasierte fettarme vollwertige (gesunde vegane Ernährung ) seine Gesundheit wieder hergestellt wurde. Vorgeschichte: er hatte mehrere Stent und Beipäss(e) gesetzt bekommen und man konnte nichts mehr für tun, mehr konnte man nicht mehr setzten. Dr. Ornish stellte seine Ernährung um und schulte das Küchenpersonals. Innerhalb weniger Jahre, ich meine es wären 2 oder 3 Jahre gewesen, gingen seine Ablagerungen in den Aterien wieder zurück. Daraufhin recherchierte ich und las alle Bücher die es dazu gab.. Wissenschaftlich belegt ist auch Diebeteserkrankungen II wieder rückgångig zu machen, siehe Dr. Neal Barnard. Ich schaut Filme Gabel und Skalpell, What the health und schliesslich entdeckte ich die Seite pcrm.org, wo man Ärtzte in der Nähe suchen konnte,( https://www.pcrm.org/findadoctor) nach dem Prinzip plantbased, lowfat wholegrain handeln und siehe da, In den USA viele Ärzte aus allen Breichen gibt (Kardioligen wie auch Dieabetesärzte), in Deutschland nur zwei oder drei. Wir haben dann einfach 2 bis 3 mal dir Woche Rezepte nachgekocht irgendwann wurden daraus immer mehr Tage bis wir 2016 ganz umgestiegen sind. Zuvor hatten wir alles eine Blutbild machen lassen und dann nach mehreren Monaten nochmal und meine Ärztin dachte sie hätten im Labor Fehler gemacht, mein/unser Blutbild entspricht einer 20 Jährigen.
        Wir merken sofort wenn wir im Urlaub abweichen und kommen gleich auf die Ernährung zu Hause zurück.

  5. Frühling 20. Mai 2022 at 12:30Antworten

    @Gabriele. Dem meisten in Ihren Kommentaren stimme ich zu. Ich habe das Glück, dass ich aus einer genetischen Linie entstamme, wo fast alle zu einem eher athletischen und somit schlanken Körperbau neigen. Ein glücklicher Umstand, aber ganz sicher nicht mein Verdienst. Deshalb behagt mir auch dieses „Dicken-bashing“ nicht. Was veranlasst Menschen dazu, sich in das Leben von anderen Menschen in derart ungebührlicherweise reinzuhängen? Ich verwahre mich auch als schlanker Mensch dagegen, dass mir andere vorschreiben wollen, was ich zu essen habe und was nicht.

  6. Gabriele 20. Mai 2022 at 12:05Antworten

    Ich darf hinzufügen, dass ich jemanden kenne, der lange in der Karibik gelebt hat. Er sagte, dass dort Kokosöl niemals gegessen wird, weil man es für schädlich hält – es findet nur in der Kosmetik Verwendung. Kokosnüsse ja, Öl nein. Völkern, wo Kokosnüsse ein Grundnahrungsmittel sind, glaube ich hier mehr…ähnliche Studien existieren ja über Pflanzenöle im allgemeinen, wobei Olivenöl offenbar die einzige Ausnahme bildet.

  7. Gabriele 20. Mai 2022 at 12:01Antworten

    Obwohl das meiste in diesem Artikel wahr ist, würde ich mir doch eine etwas differenzierte „Beurteilung“ des Dickseins wünschen…dick ist auch ein schlanker Mensch mit einem Hängebauch…oder einer nicht sichtbaren Fettleber.
    Die hier gefällten Urteile haben etwas leise Menschenverachtendes. Was ist mit jemandem, der/die zunimmt, weil das Leben unerträglich scheint (Kummer, Traumata, Existenzängste…). Oder der sich bald keine „gute“ Nahrung mehr wird leisten können – nicht jeder will von Blattgemüse und Möhren leben. Oder die alleinerziehende Mutter, die kaum mehr eine Minute für sich hat und nicht „joggen“ gehen und kein Bio-Brot oder Biofleisch kaufen kann? Die berühmte Sportthese ist eine Lüge und sich ständig zu „bewegen“ macht nicht automatisch schlank und glücklich. Ich würde mir hier mehr Willen zum Durchblick erwarten…Ketogene Ernährung passt nicht für jeden „Typ“ und kann auf Dauer auch schädlich sein bzw. zu ziemlicher Arroganz führen…nicht anders, als bei Veganern, Rohköstlern & Co.

  8. Ben 20. Mai 2022 at 10:52Antworten

    Die Ware Zucker: Macht uns die Nahrungsmittelindustrie süchtig und dick?

    Nach der Corona-Pandemie kommt die Pandemie des Übergewichts – davor warnt zumindest der Vorstand des Instituts für Welternährung, Wilfried Bommert. Im RND-Interview spricht er über die Folgen von Übergewicht für Gesundheitssysteme und wie die Industrie das Suchtmittel Zucker kommerziell ausnutzt.

    Quelle:
    https://www.rnd.de/lifestyle/zucker-macht-uns-die-nahrungsmittelindustrie-suechtig-und-dick-EILO2V5BGJBCLJ6YJANZDAI5UI.html

    Zucker macht ähnlich süchtig wie harte Drogen

    Internationale Studien haben herausgefunden, dass Zucker Menschen fast so abhängig machen kann wie Drogen – vor allem Kokain.

    Quelle: nau ch

    Jeden morgen eine Scheibe Brot mit Marmelade / Nutella…… das ist der Drogen Alltag in der BRD ?…:>)

  9. Elisabeth 20. Mai 2022 at 10:36Antworten

    Adipöse sind wohl schon von vornherein nicht die hellsten. Denn wie kann man sich nur derart ausfressen? Man denke nur an das Adipositas-Team von Wien … Sie zählen zu der Risikogruppe Nummer eins. Da wir ja die Masken tragen und uns vergiften lassen müssen, um damit angeblich die Fettleibigen zu beschützen, damit diese weiterfressen können, schlage ich vor: FDH (Friss die Hälfte – bei diesen Leuten am besten nur einen Bruchteil) und machts Bewegung, tuts was, nur sich regen bringt Segen. :-)

    • Adelheid 20. Mai 2022 at 12:38Antworten

      Hallo Frau Elisabeth!

      Dass nenne ich mal „Hass im Netz“. Ich bin entsetzt.

      Vielleicht ist es Ihnen engangen, dass der durchschnittliche Mensch nicht dick oder blöd auf die Welt kommt, sondern gemacht wird.
      Erst ist es der „Zuckerschnuller“ damit das Kind den Mund hält und Mami mit dem Telefon spielen kann, dann ist es die Chips-Tüte damti das Kind ruhig gestellt ist.
      Erst wird es zugeschüttet mit gesüstem Saft und dann mit McDo-Fr… Hauptsache Mami und Papi haben ihre Ruhe bei WhatsApp oder was auch immer.
      Das Kind kommt in den Kindergarten, wird gehänselt weil zu dick, kommt weinend nach Hause und Mami u Papi haben wie immer keine Zeit also rein mit der Fertigpizza und ne Cola hinterher…
      Später in der Schule das gleiche drama… Was hat das Kind / der Jugendliche gelernt: Halt den Mund und nerv nicht, iss was.
      Sie kennen anscheindend nicht das Gefühl, wenn sie als fette S.. oder Walfisch betietelt werden. Das ist nicht schön und richtet mehr Schaden an als man sich vorstellen kann.

      Was ich sagen möchte ist, wir wissen nicht warum jemand nicht in eine xxs-Hose passt. Es ist einfach nicht ok jemanden auf sein Aussehen zu reduzieren und beleidigend zu werden.

      Konzentrieren wir uns doch auf die geistigen Ergüsse und nicht auf die Verpackung.

      Das haben sie sicher nicht nötig.

      • Fritz Madersbacher 20. Mai 2022 at 14:00

        @Adelheid
        20. Mai 2022 at 12:38
        Sehr gut erklärt, vielen Dank!

      • Elisabeth 20. Mai 2022 at 15:15

        Adelheid
        Ich esse zwei Mahlzeiten am Tag und betreibe regelm. Sport. Ich konsumiere niemals Zucker!

        Wenn jemand mollig ist oder einen Bauch hat, wird er von mir nicht zu den Fettleibigen gezählt. Ich bin weit über 170. Xxs hatte ich noch nie. Sie sind es, die Vorurteile hat.

        Mein Rat: Essen Sie regelmäßig, niemals hungern, denn damit zerstören Sie die Verdauung und drosseln den Grundumsatz. Reduzieren Sie einfach die Mahlzeiten. Essen Sie immer etwas Gutes. Lassen Sie es am Abend weg. Es ist nicht schwer!

        Neben div. schweren Arbeiten scbwinge ich mich jeden Tag eine halbe Stunde auf den Crosstrainer.

        Wesentlich: essen Sie regelmäßig wenig. Keine Zwischenmahlzeiten.

      • Elisabeth 20. Mai 2022 at 15:18

        OK, auch der Fritz ist offenbar dick, der Ärmste :-)

        Das sind sicher die Drüsen, nicht?

      • Fritz Madersbacher 20. Mai 2022 at 16:05

        @Elisabeth
        20. Mai 2022 at 15:18
        Nein, ich bin nicht dick und habe offenbar ähnliche Ernährungsgewohnheiten wie Sie, dank meiner Eltern, vor allem dank meiner Mutter, die bei uns vielen Kindern großen Wert auf gesunde Ernährung gelegt hat (kein weißer und auch sonst ganz wenig Zucker, viel Gemüse – viel davon ungekocht, kein Fleisch, weil mir die Tiere leid tun etc., kaum Alkohol) – also ziemlich asketisch. Ich fühle mich wohl dabei und mir kommt vor, das ist ziemlich gesund (z.B. nach Dr. Bircher-Benner), ABER: andere Menschen ernähren sich (teilweise) anders. Ich würde das vielleicht auch tun, wenn ich es anders gelernt hätte. @Adelheid 20. Mai 2022 at 12:38 hat oben sehr gut erklärt, wie das zustande kommt. Gesunde Ernährung ist natürlich sehr wichtig und jedem Menschen zu wünschen, aber wohl jeder Mensch weiß auch, wie schwierig und auch aufwendig es heute ist, Kinder zu einer gesunden Ernährungsweise hinzuführen. Und: es sei anderen Menschen unbenommen, sich völlig anders zu ernähren, ich mische mich da sicher nicht ein. Und es hat immer seine Gründe, siehe @Adelheid 20. Mai 2022 at 12:38

      • Aurelian 20. Mai 2022 at 19:37

        Man braucht nur mit den Zug fahren, da wird ständig gefressen, dass sich die Fensterbänke biegen. Es ist nur mehr abartig, was da oft abgeht. Und je dicker, desto mehr (immer mehr sind so dick, dass ein Sitzplatz nicht mehr ausreicht, wehe so wer setzt sich neben einen, dann verlasse ich die Sitzgruppe. Wenn ich dauernd so dahinfressen würde, hätte ich auch 200 kg, statt 75 (die ich im übrigen schon seit Jahrzehnten unverändert habe). Man muss sich halt auch etwas beherrschen können, die Sache mit den „Drüsen“ ist zu 90% eine faule Ausrede.
        Im übrigen halte ich das, was dem Weizen wieder mal zugeschrieben wird, für ein Märchen. Das Problem ist eher, dass konventioneller Weizen ziemlich verseucht ist von Glyphosat und ähnlichem, vor allem, wenn es – in vielen Ländern verboten – noch knapp vor der Ernte verwendet wird.
        Im übrigen macht auch beim Zucker die Dosis das Gift. Dieses einseitige Asketengepredige diverser Ernährungsgurus geht mir ziemlich auf die Nerven. Wenn man Zuckerlimonaden weitgehend meidet, ist schon viel gewonnen (und auch künstl. Süßstoffe).

      • Nightbird 20. Mai 2022 at 20:46

        @Adelheid

        dass der durchschnittliche Mensch nicht dick oder blöd auf die Welt kommt, sondern gemacht wird.“

        Stimmt genau.
        Dick durch die Nahrungsmittelindustrie mit ihren Zusatzstoffen und E-Nummern.(ich empfehle, mal S.Lege zu
        schauen, was in dem Massenfutter alles an Chemie drin ist. Da geht’s zu, wie in einem Drogenlabor)

        Blöd durch die einseitige Schulbidung und die Eltern, denen vor lauter Arbeit keine Zeit bleibt, um sich richtig um
        ihre Kinder zu kümmern. Vom selbst kochen fange ist erst gar nicht an.

        @ Elisabeth

        „Adipöse sind wohl schon von vornherein nicht die hellsten.“

        Also sind Ihrer Meinung alle Bladen blöd?
        Bravo. Das nenn‘ ich mal ein Vorurteil per excellence.

        Schon mal dran gedacht, daß Adipositas auch genetisch bedingt sein kann?

        Anderen Ernährungsvorschläge machen, aber selbst den Crosstrainer vergewaltigen um vermutlich die eigenen
        Kilos im Griff zu haben.

        Sie wurden entlarvt!

        Nightbird

      • Elisabeth 21. Mai 2022 at 10:53

        Nightbird, sie sind leider sehr aggressiv. Das habe ich auch schon bei vielen sehr Bladen beobachtet, nicht bei allen, denn manche kommen ja nicht mehr aus dem Bett :

        Und schuld sind natürlich immer die anderen. Das Essen ist schuld, weil es existiert.

        Ich mach den Crosstrainer, um fit zu bleiben. Ich gehe aufrecht und flott. Wenn sie lieber Kartoffelchips essen wollen und sich nicht mehr bewegen können, ist das ihre Sache. Ich möchte jedenfalls nicht so sein. Übrigens hat mich meine Mutter nicht dazu erzogen, so gescheit zu sein :-)

    • Andreas I. 21. Mai 2022 at 18:12Antworten

      @ Elisabeth Hallo,
      jedenfalls gibt es keine fettleibigen Sportler, auch Sumoringer fallen bei allem Übergewicht noch nicht in diese Kategorie.
      Also ist Bewegung definitiv ein ausschlaggebender Faktor.
      Weiterhin ist es natürlich nicht nur die Quantität des Essens, sondern auch die Qualität, X Gramm Zucker und Y Gramm Pflanzenöl mögen den gleichen „Energiegehalt“ in kcal-Zahlen haben …
      Und jeder volljähjrige Mensch ist für sich selbst verantwortlich, ob er sich bewegt oder nicht, wie er sich ernährt usw..

  10. Taktgefühl 20. Mai 2022 at 10:26Antworten

    Es gibt ja erhebliche Unterschiede zwischen naturdick und hamburgerdick. Da muß ich gar nichts zu erklären.

    Es ist wohl doch eher umgekehrt, dumm macht dick. Früher gab’s auch den Spruch, daß Fernsehen dick, dumm und dösig macht, das sind die Couch Potatoes. Der Spruch gefällt mir besser als „dick, dumm und traurig“.
    Das war auch das Ergebnis von 50 Studien, Manfred Spitzer nennt das die Digitale Demenz.

    Man sieht ja öfter welche, die sich die 2-Liter-Flaschen Cola kaufen. Das ist ja reines Zuckerwasser. Mir tun diese Leute leid und ich sehe die Parteien in der Verantwortung. Ich sehe natürlich genauso die Industrie in der Verantwortung und die rücksichtlose Reklame. In diesen Haufen müßte man mit der Mistgabel rein, damit da Luft dran kommt und um den auszumisten.

  11. Andreas I. 20. Mai 2022 at 10:07Antworten

    Hallo,
    was in USA als „Brot“ verkauft wird, ist allerdings Weizen-Toastbrot und kein Roggenvollkorn. ;-)
    Reis enthält auch viel Kohlenhydrate und in Asien ist Reis eines der Hauptnahrungsmittel, aber ist dort Alzheimer so verbreitet wie bei uns? Ich kenne dazu keine Zahlen, das wäre auch mal interessant.

  12. David K. 20. Mai 2022 at 9:39Antworten

    Es tut mir leid, aber Büchern mit solchen Titeln soll ich glauben? Es mag schon sein, daß Fettleibigkeit generell nicht gut ist, aber die Dicken in einen Topf zu werfen finde ich gar nicht gut. Übrigens, ich bin untergewichtig! Ich weiß nicht wie lange der Mensch schon Brot ist, aber auch schon recht lang und die Verteufelung von Gluten und Kohlenhydraten nervt. Wie in vielen Kommentaren vor mir weiß man, daß es hochgezüchtete Hochleistungsgetreidearten und natürlich auch Gifte wie Glyphosat sind, die zu diversen Problemen führen. Aber die meisten Menschen essen nur den überzuckerten, giftigen Chemiedreck, den man in Supermärkten bekommt oder folgen irgendeiner von der Wirtschaft propagierten Ernährungslehre.

    Menschen sollten wieder versuchen, mehr auf ihren Körper zu hören, der uns eigentlich sagt, was wir brauchen und nicht auf irgendwelche Ernährungsgurus. Wie sehr vernachlässigen Menschen das Essen, dauernd wird zwischendurch irgendetwas in den Mund geschoben, kaum jemand nimmt sich Zeit, sich etwas zu kochen und das Essen zu zelebrieren, dabei ist das einer der wichtigsten Grundbedürfnisse. Lieber hat man dauernd ein elektronisches Ding in der Hand und lebt in einer virtuellen Welt, die nichts mehr mit Menschenleben zu tun hat. Wir leben in einer komplett unnatürlichen Welt.

    Und zu Alzheimer ist zu sagen, daß nicht nur die Ernährung verantwortlich ist, da gibt es auch andere Faktoren, wie Sozialkontakte, mir haben viele Menschen erzählt, daß viele alte Menschen in Pensionistenheimen dank der Lockdowns geistig stark abgebaut haben. Etc, etc……

    Bleibt ungeimpft,
    David

  13. P. Kiehl 20. Mai 2022 at 9:17Antworten

    Der Spruch kommt nicht von ungefähr her. Umweltverschmutzung ist einer internationalen Studie zufolge für weltweit jeden sechsten vorzeitigen Todesfall verantwortlich. Gefolgt von der Corona-Impforgie, Gier und Macht sowie „Fresssucht“.
    Springen wir gleich ins nächten wahren Spruch: Wer nicht hören will, der muss fühlen.

    Spätestens wenn Menschen am Abgrund stehen erkennen sie welchen Mist sie tag für Tag anstellen ohne ihren Gehirn zu benutzen. Das Gehirn scheint mir bei vielen wie ein Handtasche oder Smartphon die sie mit sich herumtragen. Traurig.

    • Peter Pan 20. Mai 2022 at 11:15Antworten

      Die Versiegelung der gesamten Erde zugunsten des Kraftfahrzeugverkehrs zerstört nicht nur die Umwelt, sondern trägt ganz sicher auch dazu bei, dass sich die Menschen immer weniger täglich bewegen. Während der vergangenen Jahrzehnte beobachte ich nur, dass immer mehr Fläche für den Kraftfahrzeugverkehr versiegelt wird (Asphalt und Beton). Hinzu kommt der Gebäudebau, aber den könnte man anpassen. Wir stehen in vielen Teilen der Erde schon längst jenseits des Abgrunds, klar erkennbar. Der Irrsinn wird nicht nur ignoriert, sondern immer schlimmer. Dieselben Größenwahnsinnigen, die hinter dem menschen- und umweltfeindlichen System stehen, präsentieren uns mit der „Impfung“, den Überwachungszertifikaten und dem digitalen Alugeld eine neue Eskalation des Irrsinns. Mit dabei sind die „Grünen“ (und natürlich alle anderen Parteien).

      Den Verbrechern hinter der „Pandemie“ geht es um Machterhaltung. Vielleicht ergibt sich aus der Situation eine Gelegenheit, zumindest einige der Strippenzieher zur Verantwortung zu ziehen, wenn auch nicht für alle ihre Taten.

  14. Max Pucher 20. Mai 2022 at 9:09Antworten

    Ich habe mit Low-Carb meine Insulinresistez, beginnenden DiabetesT2 und Fettleber in 6 Mobaten ausgeheilt. Weizen ist generell für den Darm schädlich. 60% saturiertes Fett bringt Hormone, Nerven, Immunsystem und Gelenke wieder in Ordnung. Mit 2 Stunden Gewichtstraining die Woche und ausreichend tierisches Protein 8 kg Muskel zugelegt. Die Big-Pharma Medizin will uns chronisch krank. Ich bin 68.

  15. Fritz Madersbacher 20. Mai 2022 at 8:58Antworten

    Dick macht dumm? Brot macht dumm? „Korrekte Diät verhindert Alzheimer“?
    Die Fütterung aus den Medien macht jedenfalls auch dumm. Wir müssen sehr auf unsere geistige Nahrung achten …

  16. Carlo 20. Mai 2022 at 8:31Antworten

    Erstaunlich wie viele Jugendliche Obstsorten und Gemüsesorten beim Namen nicht kennen. Aber jeden Mist von Fastfoodhäusern. Neulich fragte mich mein Nichte was bei einer Avocado was es ist. Sie ist nicht die einzige. In den letzten Jahren ist mir aufgefallen, dass viele Kinder zunehmen und Eltern sieht man es gleich an in welche Richtung es geht. Traurig wie man mit Lebensmitteln umgeht. Menschen müssen erst richtig Hungern bevor sie zum umdenken kommen.

  17. Tatjana 20. Mai 2022 at 8:21Antworten

    Wie wahr, wie wahr. Gute Lebensmitteln gab es einmal. Außer man macht alles selbst, so wie ich. Gesundheit steht bei mir an erster Stelle.
    Meine Zutaten für Gesundheit: Wille und Liebe zu Natur. Verbunden mit allem natürlichen.

  18. Maximilian 20. Mai 2022 at 7:28Antworten

    Ich kann mich noch gut erinnern als 1990 die letzte Bäckerei im Dorf zugesperrt hat. Der Bäcker aus Leidenschaft ging mit 68 Jahren spät in Pension, und ausserdem sei es inzwischen sehr schwierig gutes Mehl zu bekommen, hat er noch gesagt. Für mich hat es eine Weile gedauert mich an die Aufbackware der modernen Backshops zu gewöhnen. In den letzten Jahrzehnten habe auch immer wieder Brot aus den hippen woke Bäckerein probiert, die Sauerteigbrote und Brotlaibe für 10 oder 15 Euro verkaufen, die angeblich echt und ursprünglich seien. Schmeckt und riecht und fühlt sich trotzdem nicht so an wie früher. Nichts ist mehr so wie früher, die Welt ist kaputt. Brot habe ich fast ganz aufgegeben, weil es eh kein Brot mehr auf der Welt gibt. Chemie mit modernem Monokultur-Hochleistungsweizen, nein Danke, darauf bekomme ich Blähungen und einen klebrigen Stuhl. Fleisch gab es bei uns früher nur Sonntags, dreimal täglich fettes und eiweissreiches Essen kommt bei mir auch bei allerbestem Marketing nicht in Frage.

    • Anna 20. Mai 2022 at 9:00Antworten

      Ich habe mich viel mit Ernährung beschäftigt, mein Bruder ist Dr. der Ernährungswissenschaften und liest in seiner Freizeit Studien. Wir kommen nach Dr. Campbell, Dr. Greger, MD Douglas und co zu einem ganz anderen Schluss.
      Allerdings bin ich für logische Arumente und Erklärungen immer zu haben. Daher würde ich wirklich gerne einmal lesen, wie sie deren Argumente und Studien entkräften!

      • Max Pucher 20. Mai 2022 at 9:12

        Es gibt genausoviele Studien die zeigen, dass Kohlehydrate schädlich sind. Diese ‘Ärzte sind Ideologen.

      • Dr. Peter F. Mayer 20. Mai 2022 at 11:49

        Dann hat ihr Bruder keine Ahnung von Biochemie. Die Zusammenhänge sind naturwissenschaftlich belegt. Also nicht mit irgendwelchen medizinischen Studien., sondern echte Wissenschaft.

      • Maximilian 20. Mai 2022 at 17:30

        Max Pucher, welche Studien sollen das bitte sein? Studien die M&Ms mit Käse vergleichen und zum Schluss kommen, dass Kohlenhydrate aus M&Ms schädlicher sind als Käse, und die Zeitungsheadlines sind dann „Kohlenhydrate schädlich, esst mehr Butter!! und keine Erwähnung von M&Ms… So ähnlich klingen bisher alle Studien, die ich zu dem Thema gesehen habe. Siehe The Low Carb Fraud von Colin Campbell…

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