Neue Studie in The Lancet bestätigt leichte erhöhte Sterblichkeit bei mRNA-Impfung

19. April 2022von 1.4 Minuten Lesezeit

Keiner der mRNA-Impfstoffe hatte im Vergleich zu Placebo irgendeine Wirkung auf das Gesamtmortalitätsrisiko. Es gab einen Trend zu weniger Todesfällen durch COVID, der jedoch durch einen etwa gleich großen Trend zu einem erhöhten Todesrisiko durch kardiovaskuläre Ursachen wieder ausgeglichen wurde.

Insgesamt erhöhten die mRNA-Impfstoffe das Risiko, an einer beliebigen Ursache zu sterben, leicht. (RR: 1,03) Das zeigt die Grafik aus der Studie anschaulich:

Im Abstract ist das noch weiter ausgeführt:

Zur Untersuchung möglicher unspezifischer Wirkungen (NSE) der neuartigen COVID-19-Impfstoffe haben die Forscher die randomisierten Kontrollstudien (RCTs) zu mRNA- und Adenovirus-Vektor-COVID-19-Impfstoffen ausgewertet, in denen die Gesamtmortalität, einschließlich COVID-19-Todesfälle, Unfalltodesfälle, kardiovaskuläre Todesfälle und andere Nicht-COVID-19-Todesfälle untersucht wurden.

Bei der Gesamtmortalität mit 74.193 Teilnehmern und 61 Todesfällen (mRNA: 31; Placebo: 30) betrug das relative Risiko (RR) für die beiden mRNA-Impfstoffe im Vergleich zu Placebo 1,03.

Bei den Adenovirus-Vektor-Impfstoffen gab es 122.164 Teilnehmer und 46 Todesfälle (Impfstoff: 16; Kontrollen: 30). Die RR für Adenovirus-Vektor-Impfstoffe gegenüber Placebo/Kontrollimpfstoff betrug 0,37. Die Adenovirus-Vektor-Impfstoffe schützten vor COVID-19-Todesfällen (RR=0,11) und vor nicht-unfallbedingten, nicht-COVID-19-Todesfällen (RR=0,38).

Die beiden Impfstofftypen unterschieden sich signifikant in Bezug auf die Auswirkungen auf die Gesamtmortalität (p=0,030) und die Todesfälle, die nicht durch Unfälle, sondern durch COVID-19 verursacht wurden (p=0,046).

AstraZeneca schneidet deutlich besser ab. Da haben die PR-Agenturen der US-Firmen einen guten Job gemacht – gut für ihre Gewinne, schlecht für die Menschen.


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12 Kommentare

  1. Stefan 19. April 2022 at 14:46Antworten

    Lieber Herr Mayer, ich schätze Ihre Beiträge sehr. Bekomme aber durch diesen Beitrag meine Zweifel. Die 30 : 31 Todesfälle mit der Überschrift „leichte erhöhte Sterblichkeit bei mRNA-Impfung“ zu versehen erscheint mir bedenklich. Aus der Grafik ist ja das Konfidenzintervall 0,63 .. 1,71 ersichtlich. Aus welchem Grund halten Sie den Wert von 1,03 hier für erwähnenswert? Auf den ersten Blick halte ich das für Unfug.
    Vielmehr wäre es interessant zu erfahren, ob die Rohdaten der Vektorimpfstoffe zur Verfügung stehen und ob man der dort ausgelobten signifikanten relativen Sterblichkeitsreduktion trauen kann.

  2. Michael R 19. April 2022 at 14:34Antworten

    Diese Erkenntnisse spielen für Politiker keine Rolle:

    《 Holetschek fordert neuen Vorstoß für Impfpflicht

    Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holteschek (CSU) fordert einen neuen Vorstoß der Bundesregierung für eine allgemeine Impfpflicht. „Uns allen muss klar sein: Am besten sind vulnerable Gruppen dann geschützt, wenn sich möglichst viele Menschen impfen lassen“, sagte er laut einer Mitteilung seines Ministeriums am Ostermontag in München. 》

    (Handelsblatt, 18.4.22)

    • Hans im Glück 19. April 2022 at 19:11Antworten

      Der Holitscheck rafft das nicht mehr. Der glaubt an die gute Impfung wie Kinder an den Osterhasen. Ich würde ihm diese kindliche Sicht der Dinge auch gerne lassen, wenn seine daraus abgeleiteten Direktiven nicht so verheerende Wirkungen hätten. Vermutlich empfiehlt er auch Contergan, wenn der Pharmareferent seines Vertrauens oder das PEI ihm lange genug die Unbedenklichkeit einreden und Widerworte der Querdenke-Szene zuordnen.

    • Lucie Zimmer 20. April 2022 at 11:00Antworten

      Lauterbach wird sagen…. Gut gemachte Studie und das RKI nimmt sie als Beweis gegen alle Schwurbler.
      Im Prinzip das, was immer und immer wieder passiert, bis es Jahre danach dann doch zugegeben wird.

  3. André B. 19. April 2022 at 13:04Antworten

    Zum Funding des Preprints:

    „The work on the non-specific effects of vaccines was supported by private donations from Dr. Allan Schapira.“

    Dr. Schapira ist eine ehemaliger Angestellter der WHO und aktuell ein „Visiting consultant“ für die WHO.(1) Dr. Schapira hat sich sein ganzes Leben mit der Bekämpfung von Malaria und der Entwicklung bzw. Implementierung von entsprechenden Impfstoffen beschäftigt. (1,2)

    „Aktuell gibt es weltweit nur einen einzigen zugelassenen Malariaimpfstoff, genannt RTS,S. Die Effektivität des Impfstoffes ist zwar vergleichsweise niedrig, stellt aber (laut WHO) dennoch einen wesentlichen Fortschritt dar und wurde deshalb 2015 von der WHO für ein vorläufiges Impfprogramm empfohlen, welches 2019 in Ghana, Kenia, und Malawi begann..Basierend auf den Pilotversuchen empfahl die WHO im Oktober 2021 die breite Anwendung des Vakzins RTS,S für den Kampf gegen Malaria. RTS,S, auch Mosquirix, ist ein im Zulassungsverfahren befindlicher Malariaimpfstoff, der von dem Pharmaunternehmen „GlaxoSmithKline“ in Kooperation mit der „PATH Malaria Vaccine Initiative“ entwickelt und getestet wurde.Gesponsert wurde das Vorhaben außerdem von der „Bill & Melinda Gates Foundation“. Unterstützt von der „Bill & Melinda Gates Foundation“ kündigte „CureVac“ im Jahr 2018 an, einen mRNA-basierten Impfstoff gegen Malaria zu erforschen, der ebenfalls auf „Plasmodium falciparum“ abzielt. 2021 kündigte mit „BioNTech“ ein weiteres Unternehmen die Entwicklung eines Malaria-Impfstoffs auf mRNA-Basis an. Eine erste klinische Studie solle bis Ende 2022 starten.“ (3)

    „Die Novo Nordisk Foundation (dänisch: Novo Nordisk Fonden) ist eine international agierende dänische Stiftung, die sich auf medizinische Behandlung und Forschung konzentriert. Im Jahr 2020 verfügte die Stiftung über ein Nettovermögen von 73,1 Mrd. US-Dollar (457 Mrd. Dänische Kronen) und war damit die größte Stiftung Dänemarks und der Welt nach Stiftungsvermögen. Die Novo Nordisk Foundation hat sich weltweit zu einem führenden Unternehmen im Sektor Diabetes entwickelt. Auch in den Bereichen Blutgerinnungsmedikamente, Wachstumshormontherapie und Hormonersatztherapie ist das Unternehmen vertreten. Der Schwerpunkt liegt auf der biomedizinischen und biotechnologischen Forschung, aber die Stiftung vergibt auch Stipendien für die Forschung in den Bereichen Allgemeinmedizin und Familienmedizin, Pflege und Kunstgeschichte.“ (4) Die Novo Nordisk Foundation ist zudem ebenfalls ein enger Koorparationspartner der Gates Foundation.“

    Siehe dazu auch: Novo Nordisk Foundation, Open Philanthropy, and Bill & Melinda Gates Foundation Launch Initiative to Support New Antiviral Medicines for Future Pandemics (5)

    Weitere Fördermittel stellte die EU und die Dänische Regierung bezüglich der Studie bereit.

    (1) >>> https://www.who.int/docs/default-source/malaria/gdg-bios/schapira-bio.pdf?sfvrsn=2d24c193_2

    (2) >>> https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2527129/

    (3) >>> https://de.wikipedia.org/wiki/Malariaimpfstoff

    (4) >>> https://de.wikipedia.org/wiki/Novo_Nordisk_Foundation

    (5) >>> https://www.gatesfoundation.org/ideas/media-center/press-releases/2022/03/funding-new-antiviral-medicines-and-preventing-future-pandemics

  4. Tatjana 19. April 2022 at 12:58Antworten

    Egal was die machen, es wird immer gut für ihre Gewinne sein, schlecht und schlechter für die Menschen.
    Es war nie anders, nur hat sich das erst jetzt erhärtet durch die Pandemie.

  5. Pierre 19. April 2022 at 10:43Antworten

    Ok, also man kann bei den mRNA-Stoffen anhand dieser Daten jedenfalls nicht sagen, ob diese überhaupt gegen irgendwas geholfen oder nicht doch massiv geschadet haben.

    Ein hochwirksames und sicheres Medikament sieht für mich anders aus.

  6. Alfons Zitterbacke 19. April 2022 at 9:42Antworten

    Die Studie ist mit Vorsicht zu genießen:
    1) Es wird nicht zwischen „mit COVID“ oder „and COVID“ verstorben unterschieden. Damit ist dem Narrativ folgend jede „Impfung“ gut.
    2) Es werden relative Anteile miteinader verglichen: Absolut sind alle Impfungen gleich wirksam/unwirksam. Relativ macht 0.0001 zu 0.0002 einen Unterscheid von 100%.
    3) Wo sind die Rohdaten?

  7. Hans H. 19. April 2022 at 9:19Antworten

    AstraZeneca hat seinen schlechten Ruf allerdings auch zurecht. Ich kenne selbst einige Fälle schwerer und schwerster Nebenwirkungen bis hin zu einer Frau, die nun ihr restliches Leben lang blind sein wird (lag wegen thrombotischer Verschlüsse ein paar Wochen im Koma und beide Augäpfel waren zu lange nicht durchblutet) wegen dieser Drecksbrühe. Auch die Zahlen des PEI in Deutschland und der BASG in Österreich zeigen den AZ-Impfstoff als den nebenwirkungsreichsten. Natürlich gibt es eine drastische Untererfassung, aber diese sollte alle Impfstoffe gleichermaßen betreffen, wodurch zumindest die Relationen der Impfschäden bei den Impfstoffen stimmen sollten. Ich vermute beim AZ-Impfstoff jedoch eine andere Ursache für die schweren Nebenwirkungen. AZ stand ja zu Jahresanfang 2021 in heftiger Kritik, weil sie die Liefermengenzusagen an die EU nicht erfüllen konnten (bzw. GB bevorzugten). Ich vermute unter diesem enormen Druck hat man einfach auf die Qualitätskontrolle gesch*ssen und so wurden viele verunreinigte Chargen verimpft. Meiner Erinnerung nach gab es damals sogar eine Untersuchung der Uni Ulm(?), die auch Verunreinigungen feststellte. Der Bericht verschwand aber schnell wieder aus den Medien. Bei den mRNA-Impfstoffen sind die Nebenwirkungen und Impfschäden jedoch systemisch durch die gefährliche Technologie bzw. die Komponenten (kationische Lipide) bedingt

  8. Michael 19. April 2022 at 7:42Antworten

    Die entscheidende Frage ist meines Erachtens: Wurden die zugrundeliegenden Studien noch auf Basis der Delta-Variante oder schon der Omikron-Variante durchgeführt. Ich gehe mal von Delta aus. Wenn dies der Fall wäre, würde in Omikron-Zeiten der Schaden der Impfungen deutlich größer ausfallen. Lieber Hr. Mayer, vielleicht könnten Sie das in einem zweiten Artikel noch tiefer beleuchten. Danke für Ihre unermüdliche Arbeit.

  9. H.C. 19. April 2022 at 6:48Antworten

    Danke für den Hinweis auf diese Studie. Mal schauen ob dieser Pre-Print noch zurückgezogen wird…

    Interessant jedoch die „Funding“-Liste, also wird das Ergebnis oder de Pre-Print kein Zufall sein. Das Abstract ließt sich dann auch in keiner Weise kritisch. Weiterhin ist die Frage wie gut die Datenbasis ist. Insofern ist das Ergebnis sicher noch geschmeichelt… also in Bezug auf die experimentellen Gen-Therapien.

    Die Studie spricht sich jedoch klar für Astra und Vektor-Impfstoffe aus bzw. ließt sich so.

    Gruß,
    H.C.

  10. Elisabeth 19. April 2022 at 6:41Antworten

    „APRIL 18, 2022
    Kleine Sammlung lebensverändernder Zufälle, die NICHTS, REIN GAR NICHTS mit COVID-19 Impfung / Gentherapie zu tun haben“

    https://sciencefiles.org/2022/04/18/kleine-sammlung-lebensveraendernder-zufaelle-die-nichts-rein-gar-nichts-mit-covid-19-impfung-gentherapie-zu-tun-haben/

    Ich glaube, dass die Verantwortlichen wissen, welchen Schaden sie anrichten. Ansonsten wäre es niemals soweit gekommen. Alles wird getan, um das wahre Ausmaß so lange wie möglich zu vertuschen und noch möglichst viele in die Spritze zu treiben, denn der Schaden ist irreversibel.

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