Ivermectin hilft auch gegen „Long Covid“

Ein Problem nach Atemwegserkrankungen sind langanhaltende gesundheitliche Folgen. Bei Covid-19 wurde besonderrs viel darüber berichtet. Es wird geschätzt, dass zwischen 10 und 45 % der Menschen, die an COVID-19 erkranken, nach dem akuten Stadium der Krankheit Symptome zeigen. Diese Symptome bleiben über Wochen bestehen und entwickeln das, was als persistierende oder postakute Symptome von COVID- 19 bezeichnet wird.

Es gibt weder einen Konsens noch eine Veröffentlichung über eine spezifische und effektive Behandlung für diese Fälle. Das Wissen über die Erscheinungsformen und Methoden der Heilung ist sehr lückenhaft. Bisher ist nur zu hören, dass die Probleme mit der Zeit wieder verschwinden. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen. Allerdings hat es 6 Monate gedauert, bis spürbare Besserung eintrat.

Studien in verschiedenen Ländern zufolge erzielt das Antiparasitenmittel Ivermectin – ein von der WHO als unentbehrlich eingestuftes Medikament – bei Covid-19 eine Risikoreduktion von bis zu 98% in der Prä-Expositionsprophylaxe und bis zu 91% in der Frühbehandlung. Eine kürzlich in Frankreich durchgeführte Studie ergab eine Reduktion schwerer und tödlich verlaufender Covid-Erkrankungen um 100% selbst bei Hochrisiko-Patienten in Pflegeheimen mit einem Durchschnittsalter von 90 Jahren.

In die vorliegenden Studie wurden 33 Patienten mit andauernden Symptomen nach einer COVID-19 Erkrankung aufgenommen. Sie befanden sich zwischen der 4. und 12. Woche nach Beginn der Symptome. Patienten, deren Hauptsymptome muskuloskelettal waren, wie z.B. Müdigkeit aufgrund von Muskelschwäche, verminderte Muskelkraft und Myalgie (Muskelschmerzen), wurden ausgeschlossen.

Das folgende Protokoll wurde befolgt: In Fällen mit leichten Symptomen wurde Ivermectin in einer Dosis von 0,2 mg pro Kilogramm Körpergewicht pro Tag für 2 Tage verabreicht. Wenn die Patienten nach den 2 Dosen immer noch Symptome hatten, wurden 2 weitere Tage Ivermectin-Behandlung mit der gleichen Dosis verabreicht.

Bei Fällen mit mäßigen Symptomen wurde eine Dosis von 0,4 mg pro Kilogramm Körpergewicht für 2 Tage verordnet, gefolgt von 0,2 mg pro Kilogramm Körpergewicht für 2 weitere Tage. Wenn ein Patient nach dem vierten Tag der Behandlung weiterhin Symptome hatte, waren weitere Dosen Ivermectin angezeigt. Die Behandlung wurde dann für weitere Tage fortgesetzt, bis entweder eine klinische Verbesserung beobachtet wurde oder keine weitere klinische Verbesserung durch die Behandlung mehr auftrat.

33 erwachsene Patienten mit andauernden oder postakuten Symptomen von COVID-19 wurden mit Ivermectin behandelt. Bei 94 % der 33 Patienten wurde eine klinische Verbesserung bis zu einem gewissen Grad (teilweise oder vollständig) nach 2 Dosen Ivermectin beobachtet. Eine vollständige Verbesserung (ohne Symptome) wurde bei 87,9 % der Patienten nach den 2 täglichen Dosen von Ivermectin beobachtet.

Bei 12,1 % der Patienten, deren Symptome nach den ersten 2 Dosen nicht vollständig verschwunden waren, wurden zusätzliche Dosen der Ivermectin-Behandlung gemäß dem Protokoll verabreicht, und eine vollständige klinische Auflösung der Symptome wurde in 94 % der Fälle beobachtet.

Das Ergebnis der vorliegenden Studie zeigt, dass bei einem hohen Prozentsatz der Patienten mit andauernden oder postakuten Symptomen von COVID-19, die mit Ivermectin behandelt werden, eine klinische Verbesserung beobachtet wird.


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2 Kommentare zu „Ivermectin hilft auch gegen „Long Covid“

  1. In Polen ist Ivermectin als Tablette bereits verboten. In Deutschland erhältlich für 120 Euro für 24 mg. Alles andere als ein Schnäppchen.

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