Angst und Stress machen anfälliger für Infektionen

Legendär ist die Aussage von Bundeskanzler Kurz „Bald wieder jeder von uns jemand kennen, der an Covid-19 gestorben ist“ von Ende März dieses Jahres. Erinnerlich ist auch noch der Spruch von Innenminister Nehammer, dass die, die sich nicht an die Maßnahmen halten, Lebensgefährder seien. Zurückzuführen war dies auf eine mysteriöse Tischvorlage im Krisenstab, die gefordert hatte, den Menschen Angst einzujagen, damit sie sich an die Vorgaben halten.

Abgesehen davon, dass man schon damals wissen konnte, dass die Infektionssterblichkeit des Virus mit 0,15 bis 0,20 Prozent in der Gegend einer Grippe liegt, schwächt Angst das Immunsystem und macht daher anfälliger gegen alle Arten von Infektionen. Wissen könnte man die Gefährlichkeit des neuen Coronavirus, da John Ioannidis, weltweit die Nummerr 1 unter den Medizin Wissenschaftlern, eine entsprechende Analyse bereits am 17. März veröffentlicht hatte.

Negative Nachrichten schüren Angst

Aber zurück zur Angst. Die Äußerungen von Kurz und Nehammer waren nur ein Mosaikstein. Es gab und gibt seither ein Trommelfeuer von negativen Nachrichten. So wurden lange Zeit positive Testergebnisse als Erkrankungen bezeichnet. Dabei wissen wir schon seit März, dass ein großer Teil der Infektionen nicht zu Symptomen, also nicht zu Erkrankungen führt – Freiheit von Symptomen ist die Definition von Gesundheit. Auch die Bezeichnung der „positiven Testergebnisse“ als Neuinfektionen, wie es noch immer gemacht wird, ist irreführend und geeignet Angst auszulösen.

Ebenso ist die lange verbreitete Geschichte, dass Enkel ihre Großeltern infizieren und sie damit umbringen, weit von der Wahrheit entfernt und verursacht Angst. Und dazu gibt es noch eine ganze Reihe von Angst- und Stressfaktoren wie Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, wirtschaftliche Unsicherheit, fehlende soziale Kontakte, Quarantäne und eben das dauernde mediale Trommelfeuer.

Dauernde Angst erzeugt Dauerstress. Und wie dieser wirkt, ist auch bekannt. Das Stresshormon Cortisol kann leicht im Blut gemessen werden. Dauerstress ist erkennbar an hohem Cortisolspiegel. Der hohe Cortisolspiegel schadet dem Körper, zerstört das Immunsystem (katabol) ebenso wie die Gedächtniszellen im Hippocampus (Gehirn) buchstäblich. Und so weiter. Bakterien und Viren haben daraufhin ein leichtes Spiel. Stress senkt außerdem das Testosteron, das Antriebshormon.

Corona-Angst haben viele Menschen. Früher Angst wegen der möglicherweise zu frühen Lockerung der Maßnahmen. Angst, dass eine „zweite Welle“ uns überrollen würde. Dass Corona sie letztendlich eben doch noch „erwischen“ würde.

Was man tun kann

Ein immer probates Mittel ist raus in die Natur und nach Möglichkeit Laufen. Senkt nachweislich das Stresshormon Cortisol. Deshalb waren die Warnungen vor dem Rausgehen und die Sperre der Bundesgärten im Frühjahr lebensgefährdend.

Aber es gibt noch andere Methoden, denn dauernde Angst und Stress haben auch noch andere messbare Auswirkungen auf den Gesundheitszustand. So werden insbesondere Magnesium und die Aminosäure Tryptophan vermehrt verbraucht und es kommt zu Mangelzuständen. Magnesium wird auch als das Salz der inneren Ruhe bezeichnet. Noch dazu ist es bei vielen physiologischen Vorgängen beteiligt, die bei einem Mangel nicht mehr optimal funktionieren. Studien haben gezeigt, dass eine kombinierte Gabe von Vitamin D, Magnesium und Vitamin B12 im Krankenhaus zu rascher Erholung geführt haben.

Tryptophan ist der Vorläufer von Serotonin, dem Glückshormon, das der Angst entgegen wirkt und keine Depression aufkommen lässt. Kann man im Blut messen lassen sowie einfach in der Apotheke kaufen.

Wer sein Immunsystem stärkt, schützt sich nicht nur gegen Krankheit sondern auch gegen Angst wie Empfehlungen von einer nicht geringen Zahl von Ärzten, Wissenschaftlern und selbst Patienten vorhersagen. Hier sind die entsprechenden Beiträge von: RB Leipzig Teamarzt Prof. Kurt Mosetter, Facharzt Doz. Bodo Kuklinski oder dem Biologen und Betreuer von Leistungssportlern und Spitzenmannschaften Wolfgang Feil sowie vom Arzt, Triathlet und Buchautor mit millionenfacher Leserschaft Ulrich Strunz.

Aber zurück zum Beginn: Wer Angst macht ist ein Lebensgefährder. Dass es auch anders geht, zeigen die Politiker und Behörden in Schweden. Auch die schwedischen Medien geben Corona weit weniger Raum als bei uns üblich.

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