Zwangsbeglückung mit Windows 10 – Nein danke!

Im Oktober gibt’s wieder ein Update von Windows 10. Nach dem bisherigen Kenntnisstand soll als wichtigste neue Funktion die Unterstützung von Virtual Reality Headsets dazukommen. Warum genau das für ein Notebook oder PC als Funktion des Betriebssystems nötig ist, bleibt allerdings offen.

Mit Windows 10 hat Microsoft nicht nur die zwingenden Updates eingeführt – angeblich um Sicherheit gewährleisten zu können – sondern auch die regelmäßige Veröffentlichung neuer Funktionen.

Entstanden ist dies aus Microsofts Versuch mit Windows 8 ein Touch-Interface über Windows darüber zu stülpen. Windows 8 war bekanntlich ein massiver Flop und hat viel Ärger bei den Usern verursacht. Mit Windows 8.1 ist Microsoft dann etwas zurückgerudert. Man wollte damit den rückläufigen Verkaufszahlen entgegenwirken. Genützt hat es nichts, wie wir an den Zahlen des Marktforschers Gartner für die installierte Basis sehen.

GartnerPCInstalledBase

Mit Windows 10 hat man bei der Benutzeroberfläche im Prinzip den mit 8.1 eingeschlagenen Weg weiter verfolgt. Aber als völlig neue Richtung wurde Windows als ein sich ständig weiter entwickelndes System konzipiert. Mit dem Creators Update im April sollte Windows für Kreative interessanter gemacht werden, mit dem Oktober Update hat man Gamer im Visier. Wobei allerdings VR ein absolutes Minderheitenprogramm im Gegensatz zu AR (Augmented Reality) ist – siehe Pokemon GO.

Ich verwende jetzt seit etwa 8 Jahren Windows 7 ohne neue Funktionalität dazu bekommen zu  haben. Ich achte penibel darauf die neuesten Updates einzuspielen, vor allem die für den Defender. Ich mache das allerdings manuell, denn ich lasse mich nicht gerne fremdgesteuert unterbrechen.

Neue Funktionen in Windows 7 gehen mir überhaupt nicht ab, ich wüsste wirklich nicht, was mir bei der Arbeit fehlen würde. Jedenfalls nichts von dem, was in Windows 10 neu dabei ist.

Ich habe in meinem Bekanntenkreis einige mit neueren Notebooks und daher Windows 10. Und es hat bisher noch bei jedem Update Probleme gegeben. Jede neue Version bringt immer unnötigere, ausspionierende und fehlerhaftere Komponenten mit sich. Und im Gegensatz zu Android gibt es keine Hardware Erzeuger, die die Fehler ausbügeln und die Benutzeroberfläche glätten.

Der Support für Windows 7 läuft im Jänner 2020 aus. Mein Notebook ist nun schon seit 5 Jahren anstandslos in Betrieb, nur einmal per SSD schneller gemacht. Ich werde mich also von Windows verabschieden, sobald entweder der Support für Windows 7 ausläuft oder mein Notebook den Geist aufgibt. Das was ich am Notebook tue, lässt sich mittlerweile genauso gut mit einem Tablet erledigen, sei es mit Android oder iOS.

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