
RCP8.5 ist offiziell tot – Die UN-EU–Klimakatastrophen-Szenarien verlieren ihre Grundlage
Jahrzehntelang diente das Extrem-Szenario RCP8.5 als Grundlage für die düstersten Horrormeldungen der Klimapolitik: untergehende Küstenstädte, apokalyptische Erwärmung, Millionen Klimaflüchtlinge und das Ende der Zivilisation, wie wir sie kennen.
Dieses Szenario wurde als „business as usual“ verkauft – also als das, was passiert, wenn wir nichts tun. Nun hat die offizielle Szene-Entwicklungsgruppe der Klimamodellierer (ScenarioMIP/CMIP7) zugegeben: RCP8.5 und seine Nachfolger wie SSP5-8.5 sind implausibel. Sie beschreiben keine realistische Zukunft – nicht einmal die Vergangenheit konnte sie jemals richtig beschreiben.
Wie der bekannte US-Wissenschaftler Roger Pielke Jr. auf seinem Substack The Honest Broker schreibt, handelt es sich um eine der bedeutendsten Entwicklungen in der Klimaforschung seit Jahrzehnten. Die neue Generation von Szenarien für CMIP7 – die Grundlage für den kommenden IPCC-Bericht AR7 – hat die extremen Hoch-Emissionspfade gestrichen.
Was war RCP8.5 genau?
RCP8.5 ging von einem massiven Anstieg der CO₂-Emissionen aus, getrieben durch eine Verdreifachung des Kohleverbrauchs, explodierende Bevölkerungszahlen und keinerlei Fortschritt bei Technologie oder Politik. Tausende Studien, Medienberichte und politische Dokumente bauten darauf auf. Von der US-Regierung über die EZB bis zur Weltbank – überall wurde dieses Worst-Case-Szenario als Referenz verwendet, um Angst zu schüren und teure Maßnahmen zu rechtfertigen.
Pielke Jr. betont: Diese Szenarien waren nie realistisch. Die reale Emissionsentwicklung, der Boom von Solar- und Wind-Energien (vor allem in China und anderswo) und technologische Fortschritte haben die Annahmen von RCP8.5 schon lange widerlegt. Dennoch wurde es jahrelang als „wahrscheinlicher“ Pfad präsentiert.
Die neuen Szenarien: Besser, aber immer noch nicht realistisch
Die neue HIGH-Szene erreicht nur noch etwa 6,7 W/m² Strahlungsantrieb bis 2100 – deutlich unter den alten 8,5. Die Temperaturprojektionen fallen entsprechend niedriger aus. Dennoch kritisiert Pielke zu Recht, dass selbst das neue „HIGH“-Szenario über optimistischen Plausibilitätsgrenzen liegt, die er und Kollegen schon 2022 definiert hatten. Besonders problematisch bleiben die zugrundeliegenden Bevölkerungsannahmen im SSP3-Pfad, die mit aktuellen demografischen Trends wenig zu tun haben.
Der Mittelbereich der neuen Szenarien liegt immer noch pessimistischer als die aktuellen Politik- und Emissionspfade (z. B. nach IEA-Projektionen). Die eigentliche Realität – eine moderate Erwärmung bei gleichzeitigem Wirtschaftswachstum und Energiewende-Fortschritten – wird weiterhin nicht optimal abgebildet.
Konsequenzen für Politik und Öffentlichkeit
Dieser Schritt ist ein stilles Eingeständnis jahrelanger Übertreibung. Zehntausende Studien, die auf RCP8.5 basierten, müssen nun neu bewertet werden. Die gesamte „Klimakrise“-Rhetorik, die auf diesen Extremen aufbaute, verliert selbst diese „wissenschaftliche“ Deckung. Dennoch wird es dauern, bis diese Erkenntnis in Politik, Medien und bei NGOs ankommt – zu tief sitzen die investierten Interessen in Billionen teuren „Klimaschutz“-Programmen.
Pielke Jr. fordert mehr Ehrlichkeit bei der Plausibilitätsprüfung von Szenarien. Klimapolitik sollte sich an realistischen Projektionen orientieren, nicht an Worst-Case-Fantasien, die schon bei ihrer Erstellung unrealistisch waren.
Die Klimawissenschaft korrigiert sich – langsam, aber spürbar. RCP8.5 ist tot. Es wird Zeit, dass die Politik und die Medien das ebenfalls zur Kenntnis nehmen und von der Panikmache zu einer sachlichen, technologieoffenen und wirtschaftlich vernünftigen Energie- und Klimapolitik wechseln. Die reale Welt entwickelt sich anders als die Modelle der Alarmisten es jahrelang prophezeit haben.
Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇
Fantasien, wissenschaftlich . . .
Dachte, die Selbstvergöttlichte tritt zurück, jetzt, wo man ihr so schmählich in den Rücken gefallen ist?
Jetzt gilt RCP08/15 im Krieg gegen die Bevölkerung…
Auch wenn nun die bisher gueltige Weltuntergangsprognose offitell aufgegeben wurde, wird schon die naechste vorbereitet. Wie gert Gantefoer in einem video berichtete, wird die Basis der Prognosen so geaendert, dass kuenftige Prognosen nicht mit bisherigen verglichen werden koennen. Der Prognosezeitraum kuenftiger Prognosen und Modelle soll nicht mehr nur bis 2100 sondern bis 2150 reichen (pbwohl es eigentlich nicht als wissenschaftlich gelten kann, ein instabiles System wie das Klima fuer mehr als 100 Jahre vorherzusagen). Ausserdem wird nun nicht mehr mit „CO2 Emissionen“ sondern mit CO2 Aequivalenten“ gerechnet (wo dann auch andere Einfluesse auf das Klima mit eingerechnet werden, wenn auch nicht genau spezifiiziert wird, welche und wie genau). So wird fuer die aktuelle Situation mit 60 Gz CO2 Aequivalenten gerechnet, obwohl aktuell die weltweiten CO2 Emissionen auf weniger als 40 Gt geschaetzt werden, ein gutes Mittel, um die bisherigen Modelle mit den kuenftigen unvergleichbar zu machen (womoeglich um das aufdecken von fehlern in kuenftigen Szenarien zu erschweren). Durch diese neuen Grundlagen fuer die kuenftigen Szenarien bleibt es bei den prognostizierten 5° Erwaermung, nur wird nun ein 50 Jahre laengerer Zeitraum dafuer angesetzt …
An einer wirklichen Korrektur der bisherigen Modelle (wo die Korrekturen leicht erkennbar sind, weil die Modelle vergleichbar bleiben), scheint niemand wirklich interessiert zu sein. Der Klima Alarmisnuns ist heutzutage ein bedeutender Wirtschaftszweig, dem man nicht die grundlage entziehen moechte (obwohl dieser Wirtschaftszweig dem „Otto normal buerger“ nichts bringt, ihm im Gegenteil sogar erheblich schadet). Um diesen „Wirtschaftsfaktor“ am Leben zu halten, wird es auch kuenftig das schueren von Aengsten vor einer (vermutlich nie eintretenden) „klima Katastrophe“ zum Alltag gehoeren …
Kein Grund zur Panik. Die Klimakirche hat nur leichte Änderungen vorgenommen, sozusagen sich reformiert. Sonst ändert sich gar nichts.
Kleine Eiszeit
Der Klimawandel hat Europa schon einmal zerstört
Vor 700 Jahren erschütterte die Kleine Eiszeit Europa. Hunger, Kriege, Revolutionen waren die Folge. Eine Studie beschreibt eine angeschlagene Welt, auf die schließlich die Pest traf.
2015_11_24
https://www.welt.de/geschichte/article149168932/Der-Klimawandel-hat-Europa-schon-einmal- zerstoert.html
Der Klimaschwindel
Spiegel-TV
2017_00_00
https://www.dailymotion.com/video/x5wubo9?fbcli%20d=IwAR3PVf9kyDkr8FVtQIDkSbizfuqLWgIyZmG%2085Tv6a5GL7zwT5FFrw1njbyg
Erderwärmung bescherte Römischem Reich fette Jahre
Olivenbäume, Weinreben und anderes, was man eher aus wärmeren Regionen kennt, warf vor 2000 Jahren auf britischem Boden Erträge ab. Tacitus (58-117), der so akkurate römische Historiker, hat es der Nachwelt überliefert.
2019_09_25
https://www.welt.de/geschichte/article149773123/ Erderwärmung-bescherte-Roemischem-Reich- fette-Jahre.html
Wissenschaftliche Dienste des Bundestages
Seite 13
Das bedeutet, dass zusätzlich in die Atmosphäre gelangendes Kohlendioxid auf die Absorption in diesem Teilbereich der Bande keinen Einfluss hat, weil das in der Atmosphäre befindliche Kohlendioxid die Wellenlängen in dem Teilbereich bereits vollständig absorbiert
2020_04_03
https://www.bundestag.de/resource/blob/964612/ WD-8-014-20-pdf.pdf
Alpengipfel waren vor 6000 Jahren bis hoch hinauf eisfrei
2020_12_17
https://www.swissinfo.ch/ger/alpengipfel-waren- vor-6000-jahren-bis-hoch-hinauf-eisfrei/46231498
New glacier evidence for ice-free summits during the life of the Tyrolean Iceman
2020_12_17
https://doi.org/10.1038/s41598-020-77518-9