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Wirtschaft

Keine digitale ID: 85 Millionen  Bankkonten gekündigt

6 Kommentare 22. September 2025 2 Minuten Lesezeit von Thomas Oysmüller

In Vietnam werden seit September mehr als 86 Millionen Bankkonten gelöscht. Bürger, die nicht biometrisch verifiziert sind und keine digitale Identität besitzen, verlieren ihr Konto. Vietnam soll so bargeldlos und digital werden.

Welche Konsequenzen die Digitalisierung für Personen haben kann, die sich nicht den staatlichen Vorgaben unterwerfen wollen, zeigt aktuell Vietnam. Die Nationalbank des Landes führt aktuell eine Säuberung ihres Bankwesens durch – 86 Millionen Bankkonten werden gelöscht. Vietnam hat rund 100 Millionen Einwohner. Der Schritt soll die Vietnamesen zur bargeldlosen Gesellschaft und zur digitalisierten Gesellschaft werden.

Die „Systembereinigung“ sei ein Schritt gegen Korruption und zur Stärkung der eigenen Finanzinfrastruktur. Man argumentiert, dass viele Konten doppelt oder ungenutzt seien, was zu Sicherheitslücken führt. Biometrische Authentifizierung – wie Fingerabdrücke oder Gesichtserkennung – gilt als Antwort.

Bereits seit 2024 fordert die Regierung Banken auf, Kunden zur Verifizierung aufzufordern. Wer das bis Ende August 2025 nicht getan hat, verliert den Zugriff. Experten schätzen, dass bis zu 86 Millionen Konten betroffen sind, was etwa die Hälfte aller existierenden Konten ausmacht. Die Vietnamesen werden sich nun massenhaft digital verifizieren, anders können sie kein Bankkonto mehr haben. Banken haben entsprechende Kampagnen gestartet, wer kein Smartphone besitzt, ist ohnehin raus.

Die Ankündigung hat weltweit Aufsehen erregt, mit YouTube-Videos und Artikeln, die von einer „Übernacht-Schließung“ sprechen. Bis 2030 will Vietnam 80 Prozent aller Transaktionen digital abgewickelt haben – die „Systembereinigung“ gilt als wesentlicher Schritt auf diesem Weg, der das Bargeld abschaffen soll. Kritiker wie der Youtuber oben weisen daraufhin, dass in Vietnam die „globalistische“ Agenda auf vielen Ebenen radikal und mit hohem Tempo vorangetrieben wird.

Bild „Saigon street scene, Ho Chi Minh City, Vietnam“ by Tasmanian.Kris is licensed under CC BY-NC-SA 2.0.

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6 Kommentare

  1. LMohikan
    Antworten

    Wäre doch bestens wenn zig Millionen ehrlich arbeitende Bürger, die zu dem Kontrollmist genötigt werden, sich sagen:
    „Ich lasse es darauf ankommen und weigere mich die ID anzunehmen!“
    Ich verzichte auf Bequemlichkeit, auf Geld und Förderungen etc.
    Sprich: ein Generalstreik

    Ich denke dass die Regierungen schnellstens wieder zurückrudern würden weil dann im Land nichts mehr läuft und sie sich das Hinterteil selbst putzen müssten!

    Ist aber halt leider nur ein hypothetischer Ansatz
    da Schafe meist genau das machen was der Leithammel der Herde vorgibt.

  2. Karsten Mitka
    Antworten

    „Warum erkennen die Leute nicht, dass sie unterworfene Menschen sind, die noch nie so dermaßen ausgeplündert und fremdbestimmt sind und waren, wie jemals zuvor?“ – Weil viele Menschen genau das wollen, eine Umfrage hat mal ergeben, daß sich die meisten Menschen die stabilen Strukturen einer Diktatur wünschen.

  3. Karsten Mitka
    Antworten

    Wäre schön, wenn die 85Mio daran festhalten, kein System kann auf Dauer auf den größten Teil seiner Bevölkerung verzichten, ohne früher oder später umzukippen.

    1. Vortex
      Antworten

      Wie viele Menschen mit Durchblick und Durchhaltevermögen werden wohl den Ausgang aus diesem fremdgesteuerten Szenario (tinyurl.com/45ubu2fm) finden?

  4. local.man
    Antworten

    Die Frage ist ja immer, wer hat die Macht und Kontrolle dies auf die Menschen überzustülpen, die das in den wenigsten Fällen wollen?

    Warum erkennen die Leute nicht, dass sie unterworfene Menschen sind, die noch nie so dermaßen ausgeplündert und fremdbestimmt sind und waren, wie jemals zuvor?
    Der sogenannte Luxus, also das Zeichen einer fortschrittlichen Welt, überdecken die wahren Zustände die herrschen und man denkt, es geht mit doch so gut, als wie uns das Hollywood Filme aus dem Mittelalter und davor verkaufen, wo die Menschen scheinbar in einer düsteren Welt schmutzig und immer am Überleben keine Freude hatten und es unglaublich hart zu sein scheint.

    Desweiteren wird es also auch kein Entkommen geben. Auswandern wird in naher Zukunft völlig brotlos sein, da diese Totalunterwerfung der Menschheit überall sein wird.
    Selbst in tiefsten Jungle werden sich am Ende Technik und Überwachung breitmachen. Selbst die Tiere sind schon kontaminiert mit Nanopartikelschrott, wie neulich aufgeziegt wurde, weil das geo-ingineering nirgends halt macht.
    Da die Beruhigungspillen überall verteilt werden und man nur Schatten und Rauch der eigentlichen Wahrheit sehen kann, bemerken die Menschen sogut wie gar nicht, dass es hier einen Überlebenskampf gibt, da uns die Herrschenden schon begonnen haben über diese Gifte zu dezimieren. Die ganzen Krankheiten nehmen nicht grundlos zu und sind nicht nur durch Fehlernährung bedingt.
    Ob Gifte im Essen, Strahlung, Spritzen mit Nanopartikeln übrigens auch in Schmerzmitteln bei z.B. Zahnarztbehandlungen, Besprühungsaktionen seit Jahrzehnten.
    Ich weiß nicht wie sich die Übeltäter davor selbst schützen, oder ob sie so irre sind, sich eben mit selbst zu opfern, weil Luftverpestung, müsste sie im Gunde ebenso treffen mit der Zeit ganz zwangsläufig, aber hier läuft eben der Krieg gegen uns ab.
    Unsere Leben sind entsprechend auch düster geworden. Wer wacht auf am Morgen und freut sich auf das Leben? Wie quälen uns mit unsere düsteren Gedanken durch dieses System erzeugt herum, Tag ein Tag aus. Das sind doch nicht die Leben die vorgesehen sind und normal ist das schon gar nicht.

    1. Vortex
      Antworten

      D hat aus seiner Vergangenheit nichts gelernt, folgt es doch weiterhin div. Ordern mit destruktiven Ergebnissen (tinyurl.com/mvm626zy) der langfristigen Art. Wie eine dunkle Sinfonie unharmonischer Töne folgt sie devot, was immer dirigiert wird. Nur I, A und UK bieten dem irren Komponisten des vorprogrammierten Chaos die Stirn, einstweilen …

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