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Politik

Wahltag in Washington, Eskalation überall: Wer am Ende die Rechnung zahlt

18 Kommentare 4. November 2026 8 Minuten Lesezeit von Jochen Mitschka

Ein Tag, an dem sich mehrere Krisen gleichzeitig zuspitzen, und eine Regel, die sich überall wiederholt: Die Entscheidungen fallen oben, bezahlt wird unten. Die ersten Ergebnisse zeigen, dass Trump sowohl das US-Repräsentatenhaus als auch den Senat in dem Midterm-Wahlen verloren hat. Allerdings ist unabhängig vom Ausgang nun eher eine Befeuerung von Kriegen zu erwarten. Zunächst haben diese Weltereignisse mehr Einfluss auf die Preise und Wirtschaft Europas, als irgendwelche anderen politischen Entscheidungen vor Ort.

In der Nacht auf Dienstag hat Russland die ukrainische Energieinfrastruktur in mehreren Wellen angegriffen. Nach Angaben von Reuters nannte Präsident Selenskyj 289 Drohnen, 17 ballistische Raketen und 59 Marschflugkörper. Der Strom fiel in weiten Teilen des Landes aus, drei von fünf Wärmekraftwerken des Konzerns DTEK gingen vom Netz. Der Zeitpunkt sei „sehr bezeichnend“, sagte Selenskyj, denn in den USA wird heute gewählt. Die ukrainische Luftwaffe meldet Treffer an 23 Orten, in Charkiw wurde ein Krankenhaus beschädigt. Der Military Summary Channel berichtet von einem der schlimmsten Nächte für die Ukraine, seit Beginn der russischen Militärintervention.

Gleichzeitig meldet der Kanal, dass die Ukraine die vierte Raffinerie in Russland beschädigte, seit Donald Trump das Land aufgefordert hatte, solche Angriffe nicht auszuführen. Nach russischen Angaben brannte in Jaroslawl erneut eine große Raffinerie nach einem ukrainischen Drohnenangriff. Seit Monaten läuft diese Doppelstrategie: die Ukraine zielt auf Treibstoff und Exporteinnahmen, Russland auf Strom und Wärme, sowie Infrastruktur, welche Transporte der tausenden von Drohnen ermöglicht, welche die Ukraine nach Russland schickt. Beide Seiten treffen insbesondere die Zivilbevölkerung, die im Winter heizen und fahren muss. In einer Woche sollen die von den USA vermittelten Gespräche weitergehen. Beide Seiten wollen bis dahin Fakten schaffen.

Borschtschahiwka: Was der Fall zeigt und was offen ist

Im Mai 2016 hat der UN-Unterausschuss zur Verhütung von Folter (SPT) eine offizielle Mission in der Ukraine abgebrochen. Der Grund dafür war, dass dem vierköpfigen Inspektionsteam der Zugang zu mehreren Einrichtungen verweigert wurde, die unter der Kontrolle des ukrainischen Inlandsgeheimdienstes SBU standen. Seitdem ist es ein offenes Geheimnis, dass es in der Ukraine Foltergefängnisse gibt. Aber bisher gelangte das nicht in die Massenmedien.

Nun kommt eine Nachricht, die in der Ukraine selbst für Unruhe sorgt. Am Montagabend gab es in Petropawliwska Borschtschahiwka bei Kiew Auseinandersetzungen vor einem Privathaus. Anwohner vermuteten dort die rechtswidrige Festsetzung von Männern. Der Kommandeur der Nationalgarde bestätigte, die Garde mietet das Haus als Sammelstelle für Mobilisierte und für Soldaten, die ihre Einheit eigenmächtig verlassen hatten. Vier Männer, die Anzeichen von Folter und Verwahrlosung zeigten, kamen ins Krankenhaus. Die Staatliche Ermittlungsbehörde hat ein Verfahren wegen Amtsmissbrauchs eröffnet.

Büroleiter Kyrylo Budanow verurteilte die Auseinandersetzung als Gefahr für die nationale Einheit und sprach von äußerem Einfluss. Nach Darstellung eines russischen Portals räumte er auf die Frage eines Demonstranten ein, es gebe viele ähnliche Gebäude. Offizielle Stellen bestreiten natürlich rechtswidrige Haft und Misshandlungen, man würde das nun ermitteln.

Fest steht: Die Ukraine hat kein allgemeines Recht auf Kriegsdienstverweigerung, und der Staat holt Männer auch gegen deren Willen an die Front. Deshalb wirkt die Meldung glaubwürdig genug, dass Hunderte auf die Straße gehen. Videos zeigen zeigen, was in dem Haus vermutlich geschah. Aber natürlich, so westliche „Experten“, war das ein Einzelfall, und außerdem müsse eine Untersuchung erst mal alles klären.

Wer das Verhalten dieser mutigen Frau Yakovchenko Valentina nutzt, um Mediziner als mutige Kämpfer ihres Eides zu rehabilitieren könnte übrigens falsch liegen. Die Ukraine behauptet, sie sei eine Aktivistin, die sich „verkleidet“ habe, um die Sicherheitskräfte und Demonstranten zu beeindrucken. Sie wurde verhaftet, wie es immer der Fall ist, wenn jemand Verbrechen des Staates aufdeckt.

Polen: Der Streit um das Verfassungsgericht

Direkt in Zusammenhang mit der immer stärkeren Einflussnahme der EU auf den Krieg in der EU steht ein Machtkampf in Warschau. Innerhalb des Landes gibt es zunehmend Widerstand gegen die Unterstützung des Krieges, aber vor allen Dingen gegen einen angekündigten EU-Beitritt der Ukraine.

Das Parlament hat unter Ministerpräsident Tusk seit 2023 acht neue Verfassungsrichter nominiert. Präsident Nawrocki (gewählt nach der Parlamentswahl mit ca. 51% der Stimmen) vereidigte drei, die Vereidigung der übrigen fünf verweigert er. Die Richter legten ihren Eid daraufhin im Parlament ab. Der Gerichtspräsident erkannte das nicht an und verwehrte ihnen den Amtsantritt.

Dann kam die Polizei. Sie riegelte das Gerichtsgebäude ab. Drinnen saßen die von der Regierungsmehrheit gewählten Richter, draußen blieben der Gerichtspräsident und sein Stellvertreter. Der Justizminister beantragte, deren Immunität aufzuheben. Nawrocki brach seine Senegal-Reise ab, drängte sich nachts ins Gebäude und gab dabei nach den Videoaufnahmen einer Richterin einen Stoß. Oppositionsführer Kaczyński sprach von einem „Putsch“ und „Attentat“. Es wird behauptet, dass die EU-freundliche Regierung das Gericht umgestalten wolle, um Gesetze zu erlassen, die nach einem erwarteten Wahlsieg der eher national ausgerichteten derzeitigen Opposition nicht mehr gekippt werden können.

Die Regierung sieht das anders. Sie sagt, das von der PiS geprägte Gericht müsse wieder zu einem unabhängigen Organ werden, und der Präsident blockiere seit Monaten eine Formalität. Obwohl es offensichtlich darum geht, die Gewaltenteilung aufzuheben, indem die Politiker, welche regieren, sich selbst die Richter aussuchen. Auch die EU forderte zuletzt die Vereidigung. Beide Lager berufen sich auf die Verfassung. Aber wer sie mit Polizeikräften gegen den Willen des direkt gewählten Staatsoberhaupts durchsetzt, erzeugt einen Präzedenzfall. Der saubere Weg wäre ein Amtsenthebungsverfahren oder der Gang zur Wahlurne gewesen. Beides ist mühsamer und erfordert Mehrheiten, die Tusk offenbar nicht hat, weshalb er wohl die Abkürzung, manche nennen es Putsch, wählte.

Iran: Die Anleitung für den Ernstfall

Im Iran sendet das Staatsfernsehen eine Anleitung für den Fall einer Nuklearexplosion. Die Berichte: nicht in den Blitz schauen, Schutz in Kellern oder Innenräumen suchen, keine Autos als Unterschlupf nutzen, mindestens 24 Stunden drinnen bleiben. Veröffentlicht wurde das Video nach iranischen Angaben im Rahmen der Woche der Passiven Verteidigung. Eine vergleichbare Anleitung gab es früher nicht, und Teheran nennt keine konkrete Bedrohung als Anlass. Das Weiße Haus und Israels UN-Vertreter weisen Spekulationen über einen Atomschlag zurück. Zugleich warnt das iranische Militärkommando, jeder Angriff auf nukleare oder sensible Anlagen werde den Krieg ausweiten. Tatsächlich ist aber klar, dass die von Trump angekündigten Angriffe und Zerstörungen durch konventionelle Bomben nicht erzeugt werden könnten.

Wie ernst die Lage ist, lässt sich von außen kaum sagen. Seit dem Beginn des Krieges am 28. Februar steht die Region unter Druck. Dass ein Staat seine Bürger auf einen Atomschlag vorbereitet, ist in jedem Fall ein Signal. Es beweist, wie entschlossen Teheran ist, dem Imperium die Stirn zu bieten.

Die Midterms: Wer profitiert von der Eskalation?

Heute wählen die USA ihren Kongress. Aber man kann sich das Wahlfieber sparen. Es kursiert die glaubwürdige Vermutung, dass es nach der Wahl weniger auf Sieg oder Niederlage ankommt … als auf Absprachen. Die Falken gegen Russland und die Falken gegen den Iran haben unterschiedliche Feinde, aber ähnliche Interessen. Es liegt nahe, dass sie sich gegenseitig den Rücken freihalten: Ihr bekommt Waffen für die Ukraine, wir bekommen die Härte gegen Teheran. Dass beide Fronten gleichzeitig brennen, passt in dieses Bild.

Die Energiepreise: Wer die Rechnung bezahlt

Am Ende landet vieles bei der Heizkostenabrechnung. Europas Gaspreis ist in den vergangenen Monaten stark gestiegen. Marktbeobachter führen das auf die Lage um den Iran und die Straße von Hormus zurück, nicht auf die Nord-Stream-Sprengung. Deutschland hat wegen seiner Fixierung auf Flüssiggas ein besonderes Problem: Die Gasspeicher waren vor dem Winter niedrig, und nach Einschätzung von Experten können LNG-Terminals nur einen kleinen Teil des Spitzenbedarfs decken. Die USA verkaufen Flüssiggas, Deutschland kauft es, und der Preisunterschied zu Amerika ist so groß, dass manche von einem weit mehr als zehnfachen Preis sprechen.

In diese Lage hinein kommen Nord-Stream-Pläne. Laut Reuters sprachen hochrangige Vertreter Russlands und der USA über den Einstieg eines US-Investors bei den Pipelines. Kushner führte Gespräche mit Putin-Berater Dmitrijew. Die Bundesregierung lehnt eine Wiederinbetriebnahme ab und verweist auf das 18. Sanktionspaket der EU, auch Polen ist dagegen. Die AfD wirbt dafür, Dmitrijew will sich Anfang nächsten Jahres mit ihrer Führung treffen. Die EU will lieber teures Freiheitsgas und hat den Ausstieg aus russischem Gas beschlossen, beim Flüssiggas ab Januar 2027, beim Pipelinegas bis November 2027.

Interessant ist, wer an einer Rückkehr von NordStream verdienen würde: kein deutscher Verbraucher, sondern ein US-Investor, der Zwischenhändler wäre, und natürlich mit Aufschlag. Wenn Russland-Gegner und Gasgeschäft zusammenfinden, muss man laut fragen, wem die Sanktionen bisher genutzt haben.

Fazit

Die Ukraine verliert Strom, Russland verliert Raffineriekapazität, Polen verliert Verfassungsklarheit, der Iran bereitet sich auf das Schlimmste vor, und Washington wählt. In Deutschland stehen am Ende Rechnungen, die Verbraucher, Arbeitnehmer und kleine Betriebe zahlen. Sie haben über keinen dieser Konflikte abgestimmt, ihre politische Führung der „staatstragenden Parteien“ hatte das Land in diese Situation manövriert.

Bild: Screenshot von Video über das vermutlich ukrainische Foltergefängnis

Links zu früheren TKP-Beiträgen zum Thema finden Sie unterhalb 👇


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Nach US-Midterms: Staatsstreich à la 6. Januar? Netanyahus Groß-Israel und das Geschäft mit dem Blut von Kushner, Witkoff & Co.

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18 Kommentare

  1. Dr. Rolf Lindner
    Antworten

    VERFALL VERMEIDEN

    Noch ist das Land nicht freigeschossen,
    durch Merz, Hopperfrau und Christossen.
    Erst wenn Deutschland ist am Ende,
    besteht die Chance auf eine Wende.
    Noch wählt der deutsche Bürger
    mehrheitlich seine Würger,
    besonders westlich von der Elbe,
    jahrein, jahraus immer dasselbe.
    Sehen nicht die Realität,
    wie sie sich zeigt von früh bis spät,
    nicht nur allein im Straßenbild,
    selbst in Staatsmedien überquilt,
    der Nachrichten Trompetenschall:
    Im deutschen Lande herrscht Verfall!
    Ob Frauenschänder, Messerstecher,
    ob Jugendgangs, Asylverbrecher,
    das muss der Deutsche jetzt erdulden,
    während der Staat vermehrt die Schulden,
    um Geld zu werfen aus dem Fenster,
    für halluzinierte Gespenster.
    In Ämtern herrscht Resignation,
    in Berlin Türkenmafia schon,
    und wenn dann nichts mehr funktioniert,
    wird obendrein noch suggeriert,
    dass alle, die den Lug erkennen
    und Tatsachen beim Namen nennen,
    wären des Übels Ursachen.
    Schwer fällt es, darüber zu lachen.
    Das heißt für alle die noch zagen,
    wacht auf, ihr müsst gar nicht viel wagen,
    euch nur alternativ entscheiden,
    um weiteren Verfall zu meiden.

  2. Jochen Mitschka
    Antworten

    Iran hat Trump besiegt. Afshin Rattansi ist einer der bekanntesten britischen politischen Kommentatoren. Er wurde von großen Medien gemieden, weil er sich nicht seine Meinung verbieten lassen wollte, und erhielt durch den Feind eine zweite Chance, vollkommen unkontrolliert durch Medienvorgaben auszusprechen, was man aussprechen muss.

    Zitat:
    Die US-Midterm-Wahlen entpuppten sich als vollständige Katastrophe für Donald Trump und die Republikaner. Diese Katastrophe hatte viele Ursachen, aber mit Abstand die größte begann am 28. Februar, als Donald Trump seinen törichten Krieg gegen den Iran für Israel begann.

    Nachdem er auf einer Plattform als „Friedenspräsident“ gewählt worden war, hat Donald Trump die Hoffnungen des amerikanischen Volkes verraten und sich zur zweiten Auflage von George W. Bush gemacht. Nachdem er gegen den Wahnsinn und die Wahnvorstellungen der neokonservativen Außenpolitik gewettert hatte, ernannte er dieselben pro-israelischen Neokons in die höchsten Positionen seiner Administration, die ihn davon überzeugten, dass ein Krieg gegen den Iran irgendwie eine gute Idee sei.

    Die Kampagnenspenden und die Macht der Israel-Lobby über die amerikanische Außenpolitik überredeten ihn, seine innenpolitische Agenda einer Ära des amerikanischen Wiederaufstiegs zum Fenster hinauszuwerfen und stattdessen einen ausländischen Krieg zu verfolgen, der so offensichtlich katastrophal war, dass nicht einmal seine kriegsverbrecherischen Vorgänger von Israel dazu überredet werden konnten, ihn zu beginnen.

    Der Hochmut und die Katastrophe begannen bereits am ersten Tag. Indem sie Ali Chamenei und die iranische Führung ermordeten, die kontinuierlich Zurückhaltung geübt und einen großen Krieg vermieden hatte, ermöglichten sie es einer härteren und entschlosseneren iranischen Führung, die Macht zu übernehmen und enorme Kosten für die USA und die gesamte Weltwirtschaft aufzuerlegen.

    Die Fantasie eines Regimewechsel-Aufstands löste sich in Luft auf, als die iranische Bevölkerung um die Fahne zusammengeriet, und der einzige Regimewechsel erwies sich als der Austausch von Ayatollah Chamenei durch Ayatollah Chamenei.

    Ein Krieg, der „ein paar Wochen“ dauern sollte, zieht sich nun seit 250 Tagen hin. Genozidale Drohungen, eine gesamte Zivilisation auszulöschen, brachten in den Verhandlungen nichts zustande, die Straße von Hormus ist immer noch nicht zu den Vorkriegsbedingungen zurückgekehrt, und die globalen Energiepreise bleiben stark erhöht.

    Trotz der abscheulichen Verehrung des Kriegssekretärs Pete Hegseth für amerikanische Kampfflugzeuge, die „Tod und Zerstörung den ganzen Tag lang“ bringen, wurden keiner der Kriegsziele der USA erreicht.

    Mit jedem vergehenden Tag werden die US-Wirtschaft und die Weltwirtschaft einem großen Krisenzustand nähergeschoben. Bereits kämpfende Arbeiterklasse-Amerikaner stehen vor finanzieller Misere, da die steigenden Lebenshaltungskosten durch Trumps Krieg sie erdrücken.

    Und doch hat Donald Trump in beeindruckender Weise seine katastrophale Fehlentscheidung nicht erkannt und erwägt, den Krieg gegen den Iran trotz bereits erschöpfter globaler Ölvorräte wieder aufzunehmen, was die USA und die Weltwirtschaft ohne jeglichen Puffer für die Folgen eines wiederaufgenommenen Krieges lässt.

    Die alarmierende Kurzsichtigkeit des amerikanischen Präsidenten, die globale Katastrophe, die er verursacht hat, und die verwirrende Demonstration hypnotisierter Loyalität gegenüber dem genozidalen Kriegsverbrecher Benjamin Netanjahu, der seinen Traum verwirklicht hat, die USA dazu zu bringen, Israels Krieg gegen den Iran für ihn zu führen, haben Millionen von kämpfenden Amerikanern in Wut versetzt, und die Midterm-Ergebnisse spiegeln das wider.

    America First entpuppte sich als Codewort für Israel First, und das amerikanische Volk hat den Preis dafür bezahlt. Trump hat die Vision der Wiederbelebung des American Dream für Netanjahus Traum von israelischer Hegemonie und einem Greater Israel verkauft.

    Das Imperium Washingtons befindet sich nun in einem gelähmten Zustand der Dysfunktion: feststeckend in einem Schlamassel im Ausland, mit einer Wirtschaft, die unter dem Gewicht dieses Schlamassels ächzt, und einem politischen Stillstand, der mit einer demokratischen „blauen Welle“ festgefahren ist.

    Natürlich wird sich in den USA nichts grundlegend ändern, da Demokraten und Republikaner einfach nur verschiedene Teile der kapitalistischen Klasse repräsentieren, die gierig noch mehr Reichtum in ihre Hände konzentriert, während der Rest zunehmend nichts besitzt.

    Was immer vom Soft Power der USA übrig war, löst sich in Luft auf, sein Hard Power wird zunehmend infrage gestellt, da angeblich die mächtigste Armee der Welt eine regionale Macht nicht besiegen konnte, die sie über vier Jahrzehnte mit Sanktionen in wirtschaftlicher Misere gehalten hat, und die meiste Welt sieht die USA als gefährlichen Schurkenstaat, der nichts als Krieg und Zerstörung bringt und die Konzentration des Rests der Welt auf wirtschaftliche Entwicklung stört.

    Ein demütigender Zustand für das im Niedergang befindliche Imperium. https://x.com/afshinrattansi/status/2117853011825356898

    1. Glass Steagall Act
      Antworten

      Noch viel schlimmer ist, dass es Trump durch seine egoistische Politik geschafft hat, dass bald wieder Sozialisten das Weltgeschehen dominieren! Wir erinnern uns und was noch gar nicht lange her ist, dass die sozialistische Agenda des WEF mit Green Deal, Pandemie für alle, dem CO2-Terror, dem Russland Bashing und der totalen Überwachung eigentlich durch Trump hätte gestoppt werden können. Dieser hat sich aber lieber um seine persönliche Bereicherung durch Marktmanipulation und Krieg gegen den Iran gekümmert! Somit ist der letzte Versuch, die frei Marktwirtschaft im Westen zu erhalten, gescheitert! Jetzt wird der Kurs wieder zum Sozialismus aufgenommen, der in Europa permanent weiter lief, aber nun nicht mehr aufzuhalten sein wird!

    2. Dideldum
      Antworten

      Vielleicht sollte man noch ergänzen, dass die verrückte kapital-feudalistische „Elite“, den Staat USA mit Vollgas unerbittlich in Richung bankrott treiben. Zurück bleibt dann nur noch ein Reststaatsgebilde, das dem Bürger keinerlei Nutzen mehr bringt und als militärisch hochgerüsteter schädlicher Parasit die Bevölkerung aussaugt.
      Wie das endet kann sich jeder selbst ausmalen.
      Glücklicherweise ist die Bevölkerung der USA schwer bewaffnet und kann Widerstand leisten.

  3. Jochen Mitschka
    Antworten

    Um die Ereignisse der ukrainischen Foltergefängnisse wabert noch der Nebel des Propagandakrieges.

    Zitat:

    (…) Besonders kontrovers diskutiert wird die Rolle des 14-jährigen Jungen. Dutzende Videos zeigen ihn völlig unter Schock und traumatisiert. Bekannte Journalisten und Medien aus aller Welt schrieben zunächst, der Junge sei ebenfalls im Gebäude festgehalten worden. Das entspricht jedoch scheinbar nicht den Tatsachen. Weitere Videos zeigen ihn nämlich vor seinem Schock auf einer Mauer vor dem Gebäude, hinter ihm Demonstranten. Darauf sieht man, dass er Ziegelsteine auf die Schergen der Folterkammer wirft. Auf einem anderen Video ist zu sehen, wie er mit einem Spaten geschlagen und heruntergeholt wird. Er verschwindet hinter der Mauer. Auf einem anderen Video sitzt er auf einer Couch im Gebäude, völlig unter Schock – als hätte man etwas mit ihm angestellt. Und dann gibt es eben noch das Video, auf dem ihn eine junge Frau aus dem Gebäude herausführt, das ich hochgeladen habe.

    Was machen westliche Medien, ihre Vertreter, Ukraine-Aktivisten und Propagandisten daraus? Sie nutzen diesen Fehler, um den gesamten Fall unter den Teppich zu kehren und ihn als russische Propaganda abzutun.

    (…) Im Übrigen sollen in der Ukraine Menschen, die dafür gesorgt haben, dass dieses Gebäude entlarvt wird, festgenommen worden sein. Sie werden als Helfer Russlands abgestempelt und festgenommen. Und einige der gefolterten Ukrainer im Gebäude sollen laut ukrainischen Journalisten für Lösegeld ihren Angehörigen wieder angeboten worden sein. So läuft das in der Ukraine. https://x.com/manaf12hassan/status/2117741033756995632

  4. Jochen Mitschka
    Antworten

    Zitat: Alle, die gestern gegen die Folter protestiert haben, erwartet nun das Gefängnis.

    Der SBU hat mitgeteilt, dass sie Hunderte von Personen identifiziert hat, die gestern in Petropawliwska Borschtschahiwka waren. Es erwarten sie Festnahmen und Strafen für die Behinderung der Tätigkeit der ukrainischen Streitkräfte, die Preisgabe von Truppenpositionen und für Massenunruhen.

    Gefangen wie Vieh, behandelt wie Vieh, und diejenigen, die nicht zustimmen, erwartet das Gefängnis, wo sich alles wiederholt… https://x.com/Honza4746/status/2117667598896595338
    Das bringt sicher die Wertewestler auf eine Idee: Nicht nur die Whistleblower bestrafen, sondern alle, welche die Whistleblower unterstützen! Eigentlich längst überfällig. (Satire aus)

    1. Glass Steagall Act
      Antworten

      Die Ukraine ist für jede Schweinerei bekannt! Aber auch wirklich jede! Von Menschenexperimenten, über Organklau bis hin zu Kindesentführungen für Kindesmissbrauch und Opferkulten der Epstein-Eliten. Allerdings wird so etwas nicht im Mainstream gebracht, denn ansonsten könnte man den Stellvertreter-Krieg vom Westen aus nicht mehr unterstützen! Der Bevölkerung wird bei uns nur ein heroisches Land gezeigt, welches dem angeblich bösen russischen Reich, die Stirn bietet. In Wahrheit haben sich unsere westlichen Regierungen im vollen Bewusstsein Blutschuld auf sich geladen!

  5. Jochen Mitschka
    Antworten

    Die Turbulenzen in der weltweiten Politik zeigen nicht, dass „linksversiffte Politik“ zu Chaos führt, sondern, dass die Eliten weltweit den Konsens aufzugeben beginnen, dass Recht und der Wille der Mehrheit einer Bevölkerung entscheidend für die Führung sein soll, wenn dieser Wille ihren Interessen entgegensteht. Die Wähler taumeln zwischen Hoffnung, Enttäuschung und Resignation hin und her. Zeigen aber auch, dass sie eigentlich gar nicht reif und fähig für das imperative Mandat sind. So dass sich „unsere Demokratie“ erst mal weiter manifestieren wird.

    1. Andreas_Sch.
      Antworten

      Das ist für Alle eine gefährliche Situation. In solchen Momenten braucht es nur eine Handvoll Entschlossener, um … Dann wird es sowohl für die „Eliten“ als auch den Wahlpöbel ungemütlich.

    2. Dideldum
      Antworten

      Was sie beschreiben ist schlicht und ergreifend die Widergeburt des Feudalismus aus dem Bauch des Kapitialismus..
      Und genau das ist es, was wir die letzten Jahre erleben..

  6. Jochen Mitschka
    Antworten

    Zitat: Das Vorhandensein geheimer ukrainischer Foltergefängnisse wurde bereits 2016 von der Times of London berichtet. Selenskyj herrscht über ein Archipel von Gulags für Arbeiterklasse-Männer, die versuchen, dem Fleischwolf der NATO zu entkommen. Zitatende. Gemeint ist der Artikel: „Kiev allows torture and runs secret jails, sys UN“ von Valentyn Qgirenko/Reuters am 03.06.2016 THE TIMES. (Hinter Bezahlschranke: https://www.thetimes.com/world/article/kiev-allows-torture-and-runs-secret-jails-says-un-vwlcrpsjn) Aus Archiv: https://archive.is/20260516174112/https://www.thetimes.com/world/article/kiev-allows-torture-and-runs-secret-jails-says-un-vwlcrpsjn Im Westen wurde das unter den Teppich gekehrt.

    1. Glass Steagall Act
      Antworten

      Ich denke mal, die Nazi-Experimente mit Menschen, stehen den Experimenten in der Ukraine in nichts nach oder umgekehrt! Was man damals für widerwärtig erklärt hat, gewährt man heute großzügig, weil es ja heute gegen den „bösen Feind“ Russland geht.

  7. 1150
    Antworten

    in österreich sind vorkommnisse wie in polen, gott sei dank, nicht möglich

    die demokratisch gewählten befehlsempfängerbundesregierungsfreakshows verhindern bis dato jeden ansatz von rechtsstaalichkeit durchgehend seit 2020,

  8. Gabriele
    Antworten

    Sehenden Auges in den Untergang… so war es schon zwei Mal und so wird es ein drittes Mal sein…

    Danach: Ach, das haben wir ja nicht wissen können…

  9. Daisy
    Antworten

    Alles für Bibi…

    Vom Regen in die Traufe. Das Land wird nun übersät mit Inflation, Krieg, Zwangsimpfungen, Flutungen mit Gefängnisinhalten, Bürgerkrieg, und es versinkt in Chaos…die EU-WEF-Linken und ihr Folterknecht reiben sich die Fäuste….der Great Reset wird unausweichlich. Örschi lässt die Sektkorken knallen und telefoniert gerade mit Killary…

    1. Varus
      Antworten

      Gewisses Genie hätte sich nicht Mileikowski andienen sollen. Es war eh vergeblich – was er mit seinem allerbesten Kumpel Epstein getrieben hat, hat ein Kongress-Bericht eh publik gemacht: 2026-10.hjc-dems-staff-report-epstein-and-trump.pdf – Da ist von Minderjährigen die Rede und andere brisante Sachen – eigentlich müsste man deswegen asap zurücktreten. (Schreibt TKP mal einen Artikel über die Affäre?)

      1. Daisy

        Ja, nach dem WE seines Angriffs auf den Iran, riet ich immer dazu, er möge aus „gesundheitlichen Gründen“ zurucktreten und es Vance überlassen, der kein Fan des Iran-Kriegs ist…vermutlich auch deshalb, weil er nie bei Epstein war?

        Das ist jetzt leider zu spät. Ich bezweifle, dass er zurücktritt, denn das hätte er längst tun müssen. Was nimmt das nur für ein Ende? Es ist traurig, dass viele Menschen deswegen zu Schaden kommen.

  10. 1150
    Antworten

    es heisst, der irankrieg und die lebenshaltungskosten in den usa,

    seien ausschlaggebend für den wechsel gewesen.

    der ukrainekrieg und die lebenshaltungskosten sind in europa aber kein grund für einen wechsel

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