Der „harmlose“ Tod

6. September 2024von 2,8 Minuten Lesezeit

Nach dem Pharmalobbyisten und Gesundheitsminister Karl Lauterbach waren und sind Herzmuskelentzündungen als Folge der Gengiftspritzen nicht nur sehr selten, sondern auch sehr harmlos. Sein Post bei X vom Juni 2021 ist noch immer auffindbar.

Eine neue Studie aus Japan straft Lauterbach Lügen. Fast jeder 10. der nach der Verabreichung der modRNA-„Impfstoffe“ an einer Herzmuskel- oder Herzbeutelentzündung erkrankte, verstarb innerhalb von 64 Tagen.i Von wegen harmlose „Nebenwirkung“.

Gerade wenn jemand Medizin studiert hat wie Herr Lauterbach, sollte bekannt sein, dass eine Entzündung am Herzen nie auf die leichte Schulter genommen werden darf. Es drohen immer potentiell tödliche Herzrhythmusstörungen und jede Vernarbung führt zu einer lebenslangen Funktionseinbuße. Nach 10 Jahren ist bei verschiedensten Herzmuskelentzündungen jeder Vierte verstorben.ii Jeder 10. entwickelt ein Herzschwäche.iii

Das Schädigungsausmaß einer durch die mod-RNA verursachte Herzmuskelentzündung ist jedoch ganz offenbar weit gravierender als eine durch Viren, Bakterien oder Parasiten bedingte Entzündung. Es starb nicht nur jeder 10. bereits innerhalb von 64 Tagen, sondern in diesem Zeitraum liegt die Todesrate bei infektiösen Herzmuskelentzündungen nur halb so hoch. Außerdem wurde bei weiteren 10% der Verlauf als „schwerwiegend“ eingestuft. Weniger gravierend war die Erkrankung nur bei der Hälfte der Betroffenen.iv

Wie stark inzwischen in der medizinischen Wissenschaft gelogen wird, zeigt die traurige Tatsache, dass die japanischen Studienautoren in ihrer Schlussfolgerung die katastrophale Schadensbilanz als „insgesamt gut“ bezeichnen. Wer nur die Kurzfassung der Studie liest, merkt gar nicht, welche Bombe sich darin verbirgt.

Wie mit dieser gravierenden Fehleinschätzung ein medizinisch ausgebildeter Gesundheitsminister im Amt bleiben und jetzt noch ein „Gesundes-Herz-Gesetz“ auf den Weg bringen kann, sagt viel über die Macht der Interessengruppen aus. Das neue Gesetz soll ab dem Jugendalter durch ständige Untersuchungen auffällige Laborwerte zum Anlass für Medikamentenverordnungen machen. Cholesterinsenker an vorderster Front, obwohl diese auch nach Aussage des Vorsitzenden des Gemeinsamen Bundesausschusses „keine Pfefferminzbonbons“ sind.v Eine Korrelation des Serumcholesterins zu Herzinfarkten oder der Herzgesundheit gibt es ohnehin nicht.

Statt Pharma- oder Umweltgifte bei Herzerkrankungen junger Menschen aufzuspüren, werden Laborwerte, für deren Beeinflussung es Pharmachemie gibt, zu Risiken erhoben. Die aus der Dauermedikation resultierenden „Nebenwirkungen“ müssen dann für Gesundheitsschäden sorgen.

Referenzen

iii Felker GM et al.: The spectrum of dilated cardiomyopathy. The Johns Hopkins experience with 1,278 patients. Medicine (Baltimore) 1999; 78:270–83


Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther ist Facharzt für Radiologie, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. In Kürze erscheint „Die Eroberung der Alten und Neuen Welt. Mythen und Fakten“. Er hat insgesamt acht Bücher veröffentlicht. Zuletzt zusammen mit seiner Ehefrau „Die Eroberung der Alten und Neuen Welt. Mythen und Fakten“.


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15 Kommentare

  1. rudifluegl 6. September 2024 um 14:44 Uhr - Antworten

    Und ohne viel Statistik und den Studien die schon mit der 100fachen sogar tausendfachen Gefährlichkeit des „real existierenden Virus mit mit seiner mit größter Heftigkeit abgetrotzten einzigartigen Gefährlichkeit“, aufgeschlagen sind !( Die tausendfache habe ich gelesen, die verglich junge mit sehr alten und hatte sonstige absurde Studiengestaltung.) Also weiter mit dieser Bilderbuchgeschichte für Paradoxes!
    Die „Impfung “ wurde möglichst allen gesunden bis kranken verabreicht!
    Der ominöse Virus, der es offenbar vorzog, mal ganz gegen übliche Gepflogenheiten und Ausschaltung lästiger Naturgesetze ohne seine vielen Virusbrüder und Schwestern zu werken und sich auch als Virusgespenst verwirklichte, nahm jeden mit Beinbruch oder mit Schleimhautdürre bis zur vorüberhuschenden Krankenschwester in Beschlag. Wenigstens mittels Propagandafeldzug.
    Vor allem die mit „Impfung“ die sich nicht mit der mehrwöchigen Wartezeit abfanden um irgendeine Schadwirkung unter Geimpftstatus zu erhalten, liebte dieser größte Solist aller Zeiten, unter den Viren.
    So schaffte er es zum Superstar und ließ diese komischen kleinkarierten Nachahmer, die es wie viele Elvis Imitatoren nur bis zur Locke schafften, weit hinter sich!
    Das „Original“ zählt und nicht die vielen Nachahmer aus der -80° Celsius Konserve denen es sowieso bald zu kalt war! Auch wenn es der Nachahmer bedurfte um sich nicht mit dem seltensten aller bisher gewesenen Solisten dieser Art, abrackern zu müssen, um wirklichen Kultstatus zu erlangen.
    Ob da Vorbild war, wie Popsternchen im Musikimperium aufgebaut werden? Und das mal mit wirklich kriminellen Impetus?

  2. Sabine Schoenfelder 6. September 2024 um 14:27 Uhr - Antworten

    Lauterbach ist ein Parteifuzzi, der nebenbei Medizin studierte, mit gerade der Absicht, einmal hohe politische „Weihen“ zu empfangen.
    Deshalb lenkte er sehr bald sein Augenmerk auf die Medizin-Ökonomie und vertiefte seinen Einfluß über die Bertelsmänner, die natürlich auch im Medizinsektor und Klinikwesen ein kräftiges Standbein unterhalten. Schnell knüpfte er Verbindungen zur WHO und der Charité über Drosten und Spahn hin zu Gates.
    Seine politischen Connections sorgten für eine einfache Titelei…😂
    Bei Aufnahmen von Billy+Karl, in inniger Pose zusammenstehend, fällt mir nur ein Wort ein : Zwangsjacken.
    Hybris und Wahnsinn scheinen sich gegenseitig anzuziehen. Gemeinsame sadistische Vergnügungen erhalten offenbar Freundschaften…

  3. rudifluegl 6. September 2024 um 14:02 Uhr - Antworten

    Die Aussagen der Exfrau von dem leider nicht leisen Bach, die außerdem wirklich anerkannte Herzspezialistin ist, dass ihr Ex mit seinen Ansichten gefährlich für die Öffentlichkeit sei – den genauen Wortlaut habe ich vergessen – beweisen sich immer mehr abseits eines eventuellen Rosenkrieges!
    Den 4 Teil diese Harv.. werkes habe ich gelesen und ich verstehe die Aussagen dortiger Professoren, dass sie dieses Werk nicht mal ihren erstsemestrigen abgenommen hätten. Die 14 Jahre unter Verschluss verstand ich dann auch!
    Und ich war froh bei diesem Werk, beim hinteren Teil angefangen zu haben.
    Die Lehre bei einem anderem größenwahnsinnigen bei dem ich es nur bis zum 2ten Teil schaffte war gut!
    Die sich angesammelten Verfehlungen dieses Herrn und das nicht abreißen wollen diese sehr merkwürdige Gestalt nach wie vor als für die Öffentlichkeit wichtig, wahr zu nehmen, gestalten sich für mich zu einem der größten Rätsel unserer Zeit. Gibt es kein Fremdschämen bei diesen notorischen Investoren????
    Gibt es einen Eintrag im Buch der Rekorde für den längstdienenden Gesundheitsminister aller Zeiten, der gleichzeitig als Übungsbeispiel für alle Arten von Menschen, die sich mit Psychologie beschäftigen, dient?
    Der verrü… Gesundheitsminister aller Zeiten. Der Verügaz.

  4. Fritz Madersbacher 6. September 2024 um 12:42 Uhr - Antworten

    „Wie stark inzwischen in der medizinischen Wissenschaft gelogen wird …“

    Laut „DER STANDARD“ ist das Risiko einer schweren Myokarditis durch mRNA-Impfungen gering:

    „Unbestritten ist natürlich auch, dass die mRNA-Impfungen Nebenwirkungen hatten, über die DER STANDARD von Beginn an und jeweils mit bestmöglicher Evidenz berichtete. Herzmuskelentzündungen (Myokarditis) stellten sich nach einiger Zeit (wegen der Seltenheit erst nach Millionen verabreichter Dosen) als schwerste, selten auftretende Nebenwirkung bei den mRNA-Impfungen heraus … Es kann in seltenen Fällen zu schwereren Verläufen kommen … Einigermaßen verlässliche Zahlen liefert dafür eine umfassende Studie, die dieser Tage im Fachblatt JAMA (Journal of the American Medical Association) veröffentlicht wurde … Nicht beantworten lässt sich auf Basis dieser Zahlen die Frage, ob Mykarditis nach einer Covid-Infektion häufiger auftrat als nach einer Impfung …
    Im Zentrum der Studie … stand denn auch die Frage, ob die Myokarditis nach Impfungen schwerere Langzeitkomplikationen hatte … Tatsächlich zeigte sich das Gegenteil. Während „nur“ 18 der Personen mit wahrscheinlicher „Impf-Myokarditis“ (oder 5,7 Prozent) wegen Herz-Kreislauf-Problemen erneut ins Spital aufgenommen werden mussten, betrug dieser Prozentsatz bei „Covid-Myokarditis“ 12,1 Prozent und bei einer konventionellen Myokarditis 13,2 Prozent … Auch bei den Todesfällen zeigte sich ein ähnlicher Trend: An den Folgen einer konventionellen Herzmuskelentzündung starben im Untersuchungszeitraum 49 Patienten (1,3 Prozent); ebenfalls 1,3 Prozent (oder vier Fälle) betrug die Mortalitäsrate der Patienten mit Covid-Myokarditis. Aus der mRNA-Mykarditis-Gruppe gab es eine einzige Person, die höchstwahrscheinlich an den Folgen der Erkrankung starb. Das ist eine Mortalitätsrate von 0,2 Prozent, die sich … darauf bezieht, wie viele Patienten, die wegen einer „Impf-Myokarditis“ in einem Spital behandelt wurden, danach auch gestorben sind“
    („Wie groß war das Risiko einer schweren Myokarditis durch mRNA-Impfungen wirklich? Analysen aller Fälle, die in französischen Spitälern von Ende 2020 bis Mitte 2022 behandelt werden mussten“, „DER STANDARD“, 31. August 2024)

    Einen Maßstab zur Beurteilung des Wahrheitsgehalts dieser Ausführungen gewinnt man durch die bereits am Beginn des Artikels getroffenen Aussagen:
    „Die Impfstoffe gegen Covid-19 halfen im Kampf gegen die Pandemie noch besser als angenommen: In Europa, wo vor allem mRNA-Impfstoffe verwendet wurden, verringerten sie in der Gruppe der über 25-Jährigen von Dezember 2020 bis März 2023 die Zahl der Todesfälle um insgesamt 59 Prozent. Das bedeutete die Rettung von rund 1,6 Millionen Menschenleben – bei rund 2,2 Millionen offiziellen Covid-Toten, berichteten Forschende Anfang August im angesehenen Fachblatt The Lancet Respiratory Medicine. Dennoch werden nach wie vor mit den absurdesten Argumenten Zweifel an und Angst vor der mRNA-Impfung geschürt. Für die Ex-Grüne Madeleine Petrovic etwa sind die mRNA-Impfstoffe – obgleich längst milliardenfach verabreicht – „nicht ausreichend erprobt“, wie sie kürzlich im STANDARD sagte. Die dreisten Lügenmärchen von Bullshit-Plattformen wie tkp.at, die von tausenden oder gar Millionen Impfopfern halluzinieren, möchte man am liebsten verschweigen“ („DER STANDARD“, ebd.)

  5. Jo 6. September 2024 um 10:09 Uhr - Antworten

    Danke an Gerd Reuther für den Artikel. Als Kritiker der ersten Stunden haben sie schonungslos die Plandemie, die Lockdowns und die toxischen Genspritzen kritisiert. Alle ihre Bücher sind empfehlenswert.

  6. Gabriele 6. September 2024 um 9:13 Uhr - Antworten

    Irgendwann wird auch Herr Lauterbach „abberufen“ und dann wird er Rede und Antwort stehen müssen, wie sie alle…

  7. triple-delta 6. September 2024 um 8:07 Uhr - Antworten

    In Anlehnung an meine Stilblütensammlung:
    Die Herzmuskelentzündung bringt einen leichten Tod. Die Menschen legen sich hin und schlafen ein und wenn sie aufwachen sind sie tot.
    Wenn man Medizin nur nach dem Gegenstandskatalog studiert und dort nichts mit mRNA gefragt wird, dann kennt man dieses Problem natürlich nicht.

    • Reinhard Hardtke 6. September 2024 um 10:30 Uhr - Antworten

      Die Menschen sind nicht tot. Sie bewegen sich nur nicht mehr. Fragen Sie Herrn Habeck.

      • Varus 6. September 2024 um 11:21 Uhr

        Es ist einfach – jeder Tod mit dem positiven Corona-Test ist schrecklich, da „mit Corona“ – und selbst wenn man von wütender Ehefrau vergiftet wurde. Ohne Corona ist es aber harmlos, da eben nicht „mit Corona“ – fragen Sie Herren Lauterbach und Söder mit dessen täglichen Absturz-Flugzeugladungen „mit Corona“.

        Sobald genügend Tests verkauft sind, wird es „mit Mpox“ geben – und selbst wenn man mit dem Testergebnis vom Laster überfahren wird.

        In Toledo habe ich gar ein Denkmal für Corona-Toten gesehen, was dies irgendwie heroisch macht – Denkmäler für ähnlich zahlreiche Grippe-Tote kenne ich nicht. Mit-Corona-Tote, streng genommen.

  8. Jan 6. September 2024 um 8:05 Uhr - Antworten

    RKI-Chef Lars Schaade hat gerichtlich ausgesagt, dass es nie eine medizinsche Notlage gegeben hat, sondern dass sie von diesem Herren auf dem Bild widerrechtlich und willkürlich befohlen worden war – mit der Folge Grundrechte aussetzen zu können.

    Wenn es in Deutschland keine medizinische Grundlage für Lockdowns und Impfpflicht gegeben hat, wird es in Österreich auch keine medizinische Grundlage gegeben haben. Die Wissenschaft ist ja dieselbe und das RKI hat eine Beobachtungspflicht. Und zweifellos auch die Kompetenz dafür.

    Ist Justitia noch immer im Tiefschlaf? Es handelt sich um eine gerichtsfeste Aussage! Hallo, aufwachen!

    Das unter normalen Umständen angedrohte Strafmaß ist so hoch, dass die Verantwortlichen das passive Wahlrecht verlieren würden.

    Da ist der Anfangsverdacht nun auf dem Tablett serviert worden. Und Wahlen sind in ein paar Tagen!

    • triple-delta 6. September 2024 um 8:08 Uhr - Antworten

      Schon nach ’45 hat sich ein Großteil der Intensivtäter auf Befehlsnotstand ausgeredet.

  9. Nurmalso 6. September 2024 um 7:55 Uhr - Antworten

    Lauterbach hat keine Medizin studiert, sondern nur ökonomische Medizin in Hawad. Warum der trotzdem kleine Kinder mit dem mRNA-Toxin öffentlich im TV spritzen darf kann ich mir mit einem angeblichen Medizinstudium nicht erklären.

    • Jan 6. September 2024 um 8:12 Uhr - Antworten

      Lauterbach hat in Aachen seinen Dr med gemacht und ist auch approbierter Arzt. Außerdem hat er in Hawad einen MSc gemacht. Die Uni Köln hat ihn zum Professor berufen.

      • Leontinger 6. September 2024 um 10:52 Uhr

        Wo ist Hawad?

      • Informationsbefreier 7. September 2024 um 1:50 Uhr

        Lauterbach hat seine Approbation erst bekommen, nachdem seine Verräterpartei die Voraussetzung abgeschafft hatte, 18 Monate praktisch am Patienten zu arbeiten.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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