VAERS-Daten belegen Turbokrebs (5): Blutkrebs

12. März 2023von 5,2 Minuten Lesezeit

Auch Blutkrebsformen, also Lymphome, Myelome und Leukämien zeigen eine eindeutige Häufung nach COVID-19 Impfstoffen. Das Risiko wird durch diese Impfungen mindestens um 60% (Myelome), 150% (Leukämien) und 180% (Lymphome) erhöht. 14% bis 20% der Verdachtsfallmeldungen hatten einen tödlichen Ausgang.

Die Disproportionalitätsanalysen (DPA), welche die CDC auf Basis der US-VAERS-Datenbank durchführte, zeigten 4 Signale bei hämato-onkologischen Erkrankungen einschließlich der Lymphome, vulgo Blutkrebs; nämlich bei chronic lymphatic leukaemia, plasma cell myelom, B-cell lymphoma und follicular lymphoma. Also hinreichende Gründe, sich dies genauer anzuschauen und dabei auch nach rechts und links zu blicken. Für die Abfrage nutzte ich die Begriffe lymphoma, Hodgkin, myeloma, myelodyplastic und leukaemia. NB: Im VAERS-Thesaurus heißt es Hodgin‘s disease und non-Hodgkin’s lymphoma; es handelt sich bei beiden um Lymphome, also Tumore des Lymphgewebes, die Auswirkungen auf das Blutbild haben.

Wie zuvor betont, sind meine Analysen auf größtmögliche Trennschärfe bei hinreichender historischer Ähnlichkeit ausgelegt; dies steht im Gegensatz zu entsprechenden Analysen der CDC. Die Auswertungsregeln gehen aus den Tabellen hervor. Ausführlich sind diese im ersten Artikel dieser Reihe erklärt. Alle im Folgenden erwähnten p-Werte basieren auf 2-seitigen Fisher Exact Tests. Falls eine 0 in der DPA auftritt, kann der Begriff nur mit diesem Test bewertet werden.

Zwei der folgenden Tabellen (Lymphome, Leukämien) wurden zu umfangreich, wenn man alle Begriffe mit Werten >0 nach COVID-19-Impfungen zeigt, und wurden daher auf die häufigeren Begriffe beschränkt. Selbstverständlich wurden auch alle selteneren (hier unterdrückten) Begriffe mitgezählt. Die kompletten Tabellen gibt es im Anhang.

Ergebnisse

Lymphome

Die Ergebnisse der VAERS-Analyse werden hier bestätigt, allerdings bei follicular lymphoma (hier p = 0,0621) nur mit der Einschränkung, dass erst bei zusammenfassender Zählung ein Signal entsteht (p = 0,0386). Zusätzliche Signale gibt es hier bei allen Arten von Hodgkin’s disease (p = 0,0374), non-Hodgkin lymphoma (p = 0,024), T-cell lymphoma (p = 0,0374) und allen sonstigen Lymphome (p < 0,00001), dazu noch beim Begriff lymphoma selbst (d.h. ohne weitere Spezifizierung), selbstverständlich erst recht bei allen Arten von Lymphomen (p < 0,00001) sowie bei allen Arten von Lymphomen mit letalem Ausgang (p = 0,0019).

Tabelle 1 DPA aus VAERS-Daten zu Lymphomen >2 Nennungen, 18+

Myelom und myolodysplastisches Syndrom (MDS)

Hier wird lediglich das Signal bei plasma cell myeloma (=multiples Myelom) bestätigt (p = 0,0009). Durch Hereinnahme von MDS in die Zählung sinken sowohl PRR als auch das untere Konfidenzintervall, der Unterschied bleibt signifikant (p = 0,0038).

Tabelle 2 DPA aus VAERS-Daten zu Myeloma und MDS, 18+

 

Leukämie

Die chronic lymphocytic leukamia aus der CDC Analyse wird hier eindeutig bestätigt (p = 0,004). Hinzu kommt acute myeloid leukaemia (p = 0.0085). Selbstverständlich gibt es ein eindeutiges Signal bei allen Formen der Leukämie (p = 0,00001) sowie allen Formen der Leukämie mit letalem Ausgang (p = 0.0045).

Tabelle 3 DPA aus VAERS-Daten zu Leukämie mit >1 Nennungen, 18+

Leukämie bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen

Eine Leserin dieser Serie meinte: „In letzter Zeit ist ein plötzlicher Anstieg der Leukämie-Diagnosen bei Kindern und jungen Erwachsenen zu beobachten.

Ich habe deshalb eine entsprechende Analyse für die Altersgruppe 3 bis 29 Jahre gemacht (im Anhang). Es gibt da keine Auffälligkeit, die obige Aussage lässt sich nicht bestätigen. Wenn, dann geht der Trend derzeit eher in die gegenteilige Richtung, also weniger solcher Fälle nach COVID-19-Impfung.

Gegenüberstellung zur CDC-Analyse

Dieser Vergleich zeigt, dass in der CDC-Analyse 3 Begriffe übersehen wurden, und natürlich erst recht die eindeutigen Signale in den übergeordneten Begriffen. Zusammenfassende Analysen wären also dringend geboten gewesen.

Bei acute myeloid leukaemia sowie chronic lymphocytic leukaemia gibt es deutliche Anzeichen für zu hohe Fallzahlen in der Kontrolle aufgrund von Überlappung (Tabelle 4). Aufgrund der deutlich anderen Nenner in der CDC-Analyse ergab sich hier wie auch bei follicular lymphoma dennoch ein Signal.

Für mich unklar bleibt, warum in der CDC-Analyse so viel mehr Fälle nach COVID-19-Impfstoffen beim chronic lymphocytic leukaemia und beim plasma cell myeloma gezählt wurden. Es ist möglich, dass zwischenzeitlich die Daten um Doppelerfassungen bereinigt wurden. Das Verschwinden von Fällen wurde ja immer wieder von Impfkritikern bemängelt. Vermutlich hatte dies aber seine Ursache in der sinnvollen Bereinigung um Doppeltmeldungen.

Tabelle 4 Differenzen zwischen CDC und meiner Zählung

Wie auch bei den vorigen Folgen: Inakzeptabel ist, dass keine Behörde nach Oberbegriffen wie z.B. Lymphome oder Leukämien gesucht hat.

Achtung! Pharmakovigilanz-Datenbanken bzw. Analysen daraus eignen sich nicht, Inzidenzen abzuschätzen, sondern nur, Risiken qualitativ oder semiquantitativ zu identifizieren.

Diskussion

Bis auf das MDS sind alle hier untersuchten Blutkrebsarten eindeutig nach den COVID-19-Impfstoffen erhöht. Die verschiedenen Blutkrebsarten verlaufen nicht ganz so fatal wie gerade der Lungenkrebs. Zwischen 14% und 20% der Fälle hatten einen tödlichen Ausgang. Aber auch so schon gehen diese wie eigentlich alle in dieser Serie untersuchten Krebsarten mit einer erheblichen Beeinträchtigung der Lebensqualität einher. So etwas will niemand bekommen. Schon gar nicht durch eine Impfung.

Derzeit liegt kein Signal beim Non-Hodgkin-Lymphom und beim T-Zell-Lymphom vor.

Es gibt derzeit keinen Hinweis auf eine erhöhte Häufigkeit von Blutkrebs nach Impfung unter Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Allerdings ist denkbar, dass auch andere Impfungen solche Probleme verursachen, und deshalb die DPA nicht anschlägt.

Anhang: Alle Fälle von Lymphomen, Alle Fälle von Leukämien, Alle Fälle von Leukämien bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen, Extrakt von Krebsfällen aus CDC-Auswertung.

Anhang-Turbokrebs-Blutkrebs

Nächster Artikel: VAERS-Daten belegen Turbokrebs (6): Metastasen und Übersicht

Mein Dank geht an Ulf Lorré für Anregungen.

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Dr. Hans-Joachim Kremer verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der klinischen Forschung und ist als freiberuflicher Medical Writer tätig.


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12 Kommentare

  1. Die hören nicht auf... 13. März 2023 at 23:15

    exxpress online:
    Pfizer spezialisiert sich auf Krebsbehandlung und kauft Seagen.
    Zuerst injiziert man krebserregendes Gift, dann behandelt man die durch das Gift Erkrankten.

    Wieder ein lukratives Experiment.
    Auf Leben und Tod.

  2. leo.mehren@hotmail.de 13. März 2023 at 10:01

    Hallo zusammen. Wollte nur Bestätigen was in dem Artikel steht. Bin seit 31 Jahren Heilpraktiker und Mikroimmuntherapeut. Ich stelle in den Blutuntersuchungen (Lymphoztentyp.-Proteinpanel-Viruslasten) einen starke Immunschwäche und eine Zunahme bei Autoimmunen Erkrankungen sowie myelotische Leukämie und Lymphome fest. Die Patienten haben oft sehr hohe Titer bei VZV und EBV. Auch sind Vorerkrankungen wie COPD (Lunge) auf einmal ein Tumor. Was mich interessieren würde, wie sind die Anstiege bei den onkologischen Praxen. Patienten mit Tumoren berichten mir, das viel mehr Patienten in den Praxen sind. Wer hat hier Daten. Naturheilpraxis Mehren

  3. Herbert 13. März 2023 at 3:08

    Bhakdi hattes es doch erklärt.Auf mwgfd müsste es auch irgendwo stehen…

    Kurz gesagt:Der Körper bekämpft Krebszellen,durch die Spikes kann sich das aber ändern…

  4. Hans im Glück 12. März 2023 at 18:40

    Ich möchte die Gelegenheit nutzen und die Mitleser auf einen großartigen Artikel bei “multipolar” hnweisen. Ich stelle als pars pro toto das Fazit ein:

    “Fazit
    Was bleibt zu sagen? Das optimistischste Fazit lautet: Das ONS war über zwei Jahre nicht fähig, aussagekräftige Daten zu erheben; das vorliegende Zahlenmaterial erlaubt daher keine sicheren Rückschlüsse über Sicherheit und Effektivität der Impfung. Die pessimistische Deutung der Zahlen sieht düsterer aus: Milliardenbeträge, über Jahrzehnte bewährte Qualitätsstandards und sicher geglaubte Grundrechte wurden nicht nur vergebens geopfert, sondern haben zu einer insgesamt kränkeren Bevölkerung geführt. Nach Meinung des Autors wird wohl beides zutreffen: Die Impfkampagne hat zu historisch beispiellosen Gesundheitsschäden geführt, die verfügbaren Zahlen bilden diese aber aufgrund der geradezu verzweifelten Bemühungen der Behörden, das wahre Ausmaß des Desasters zu verbergen, nicht realistisch ab. Einfacher formuliert: Die Lage ist schlechter als sie selbst bei pessimistischer Deutung der Zahlen aussieht.

    Zu bedenken ist außerdem: Wir haben im Rahmen der hier vorliegenden Ausarbeitung „nur“ die Sterblichkeit analysiert. Diese ist der härteste Realitätscheck und der mitunter signifikanteste Belastungsparameter – aber beileibe nicht der sensitivste. Nicht-tödliche oder zumindest nicht kurzfristig tödliche Gesundheitsschäden sind an dieser Stelle noch gar nicht eingepreist, die Palette der möglichen „impfassoziierten Gesundheitsfolgen“ ist aber inzwischen riesig und wächst stetig weiter. Seien sie neurologisch (z.B. ALS, Guillain-Barre, Bells-Parese, MS, Paraplegien, Neuropathien), kardiovaskulär (Herzinfarkte, Myokarditis, Schlaganfälle, Lungenembolien, allgemein Gerinnselbildung), immunologisch (Autoimmunerkrankungen, Mastzellsyndrome, reaktivierte Infektionen, Immunsuppression) oder onkologisch (Turbokrebs).

    Es wäre dringend geboten, ab sofort bei der Stellung entsprechender Diagnosen den Impfstatus der Betroffenen mitzuerfassen. Zumindest in Deutschland scheint das, laut Standpunkt der Behörden, aus „datenschutzrechtlichen“ Gründen nicht möglich zu sein. Was in 2G-Zeiten Kellnern im Restaurant erlaubt und geboten war, nämlich den Impfstatus abzufragen, soll Ärzten und Pathologen nun wegen Datenschutz nicht möglich sein. Der Autor kann diesen Sachverhalt nicht juristisch beurteilen, nur praktisch und ethisch: Staatsversagen ist noch das günstigste und wohlmeinendste Urteil, zu dem man kommen kann.”

    Über den Autor: Florian Schilling, Jahrgang 1981, 2001-2004 Studium der Medizin (Vorklinik) an der Ludwig-Maximilians-Universität München, 2004-2006 Ausbildung zum Heilpraktiker am Zentrum für Naturheilkunde München, 2006-2017 in eigener Praxis tätig mit dem Schwerpunkt Onkologie und Neuroinflammation, 2018-2019 Projektmanager am Bumrungrad Hospital Bangkok, Schwerpunkt Integrative Onkologie und Neurodegenerative Erkrankungen, seit 2020 Wissenschaftlicher Leiter der Firma Mitocare, München

  5. Nurmalso 12. März 2023 at 11:14

    Die große Transformation von Habeck ist mittlerweile auch bei tkp angelangt.
    “Die ganzen Gesetze, die ganzen Verordnungen, die ganzen Reden, die ich halte, sie sind nur dann stark, wenn sie Ausdruck dessen sind, was im Land vorgeht. Wenn Menschen teilhaben an diesem Prozess, und diese Teilhabe auch zu einer Wohlstandsteilhabe führt, ….. “

    • Mine 12. März 2023 at 11:54

      bizarr…

  6. Petzold 12. März 2023 at 10:41

    Vorweg: Ja, bitte den vorherigen Zustand Kommentarfunktion!

    Nun zum Beitrag: Verdächtig ist dass bei vier meiner Kollegen die Lymphknoten sich verändert haben. Die Impfung die keine ist steht im Verdacht bei mehreren Person laut sein Arzt. Und es wird trotzdem Dumm behauptet, dass es vorübergehende Reaktionen möglich seien.
    Vorübergehend heißt nicht ein Jahr, denn damit käpfen diese Menschen bereits. Gruselig was noch da auf uns zukommt. Es gibt keine Schutzwirkung außer Nebenwirkungen. Basta!

  7. niklant 12. März 2023 at 10:32

    Gerade die alte kommentarfunktion gab einem das Gefühl, unverändert sich äußern zu dürfen! Jetzt eine neue einzuführen gibt den miesen Beigeschmack eines kontrollierten Zugriffes von Fremdpersonen aus der Überwachung! Hier wird wohl vorsicht geboten sein, denn man will die Kommentare nicht mehr zulassen in der EU! Es wird zu Nötigungen und Bedrohungen kommen!

  8. I.B. 12. März 2023 at 10:04

    “Varus, Varus, gib mir meine Legionen wieder“ – und mir (uns?) die frühere Form des Kommentarbereichs, die durch die Symbolbilder freundlicher und übersichtlicher war.

    Tut mir leid, dass das ganz und gar nicht zum Thema passt. Ich will es trotzdem sagen.

    • Mine 12. März 2023 at 10:12

      Jetzt sind die Nicknamen nicht mehr fälschungssicher. Weil jeder Gravatar einer bestimmten Mailadresse zugeordnet war. Das ist nun nicht mehr zu sehen. Das finde ich gar nicht gut!

    • S. BK 12. März 2023 at 10:17

      I.B.
      12. März 2023 at 10:04

      Schließe mich an. Viele werden bestimmt die Seite nicht mehr besuchen. Soweit habe ich das mitbekommen.

      Auch ich bitte um die vorherige Kommentarfunktion.

    • Michael 12. März 2023 at 11:41

      anschließe mich

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