Wider die akademische Kaste, oder: Das Schweigen der Mimosen

4. Januar 2023von 6,8 Minuten Lesezeit

Die letzten drei Jahre haben vor allem eine Sache überaus deutlich gezeigt: die überwältigende Mehrheit des akademischen Personals hatte überhaupt kein Problem, auch die jenseitigsten „Maßnahmen“ der Regierungen mitzutragen. Die Universitäten sind kein Hort rigoroser Diskussionen (mehr), sondern fungieren lediglich als Verstärker der von der Politik und deren „Experten“ vorgegebenen Marschrichtung. Rückgrat, ein öffentliches Auftreten gegen offensichtliche Absurditäten – wie etwa die nach wie vor existente Maskenpflicht im Wiener Nahverkehr – oder gar Aufbegehren gegen die vielen Rechtswidrigkeiten stand (steht) für die meisten Professorinnen und Professoren offenbar außer Frage.

Wann beginnt die Aufarbeitung der vielen Corona-Verfehlungen an den Universitäten?

Ein geflügeltes Wort besagte einst, dass Österreich eine „Insel der Seligen“ (Johannes Paul II.) sei, was unter anderem dem hohen sozialen Frieden und dem breit gestreuten Wohlstand der Nachkriegszeit geschuldet war. Der Preis, den die Österreicher dafür bezahl(t)en ist ein erstaunlich hohes Ausmaß an Konformität und vorauseilendem Gehorsam. Diese Aspekte können zwar in der Polit-Kaste aller Farben und unter den Verwaltungsbeamten gleichsam als Existenzgrundlage vorausgesetzt werden, treffen aber ebenso auf die akademischen „Eliten“ zu.

Führt man sich die Aktivitäten an den Universitäten der letzten drei Jahre vor Augen – von unter unerhörtem Druck abgesagten Veranstaltungen – gleich ob das Thema „Gender“ oder „Corona“ war – bis hin zu Stellenausschreibungen, die folgende sitten- wie rechtswidrige Positionen enthalten, wie das Beispiel der Alpen-Adria-Universität in Klagenfurt aus dem letzten Sommer zeigt:

Die Universität ist sich auch in Zeiten von COVID-19 ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Dies zeigt der hohe Anteil an vollimmunisierten Personen unter Studierenden und Mitarbeitenden. Aus diesem Grund wird bei der Aufnahme in ein Dienstverhältnis zur Universität die anhaltende Impfbereitschaft im Zusammenhang mit COVID-19 erwartet.

Nun wäre diese Passage ein guter Ausgangspunkt für eine Diskussion der zugrunde liegenden Rechtsgrundlagen, aber auch ein Aufschrei der Professorenschaft gegen die „Erwartung“ fortgesetzter medizinische Interventionen in einer Stellenausschreibung wäre das Mindeste gewesen. Passiert ist nichts dergleichen.

In einer seit dem 2. Weltkrieg in diesen diskriminierenden und vorverurteilenden Ausmaßen ungeahnter Bereitschaft haben vor allem „die Studierten“ des Landes eifrig mitgemacht: von den „Experten“ der Regierung(en) – von Tropenmediziner Kollaritsch über die Virologin van Laer zu „Komplexitätsforscher“ (sic) Klimek und Biotheikerin (sic) Druml zu den Körperschaftsvertretern (allen voran: die Ärztekammer) bis hin zu den Ärzten in den heimischen Spitälern und Praxen – haben sich besonders mit Ruhm bekleckert; von den vielen Mittätern an Österreichs Bildungseinrichtungen (Universitäten, Schulen, Kindergärten) und in den Redaktionen der selbsternannten „Leit- und Qualitätsmedien“ ganz zu schweigen.

Das Schweigen der selbsterklärten Leithammel

Nun stellt ein Gastkommentar von Dr. Scott Atlas im ausgesprochen Mainstream-lastigen Wall Street Journal die vielen akademischen Mittäter ins grelle Lampenlicht und stellt den vielen schweigenden Ärzten und Professoren gleichsam die Rute ins Fenster (meine Übersetzung und Modifikationen):

Viele in der akademischen Klasse [Österreichs] haben während der Pandemie das Vertrauen der Öffentlichkeit missbraucht. Um das [einheimische] Volk dazu zu bewegen, Lockdowns zu akzeptieren, leugneten Professoren mit angesehenen Titeln und Zugehörigkeiten wissenschaftliche Daten über Risiken, wirksame Abhilfemaßnahmen und biologischen Schutz. Sie verbreiteten politisierte Meinungen, als wären sie die objektive Wahrheit, und sie verteufelten Ansichten, die ihrem bevorzugten Narrativ widersprachen.

Dem ist vorbehaltlos zuzustimmen.

Ähnlich wie in den USA – man erinnert sich an Leonard Cohen’s bekannte Textzeile, es handle sich dabei „um die Wiege der Besten der Schlechtesten“ – haben sich die politisch am besten vernetzten Schreihälse der Akademiker in das grelle Rampenlicht gedrängt, um genehme Aussagen zu machen, die zwar wissenschaftlich fragwürdig, aber eben politisch hilfreich erschienen.

Ebenso wichtig aber erscheint es, den Rest von Atlas‘ Kommentar zu lesen, in dem u.a. folgendes festgehalten wird (meine Hervorhebungen):

Hochschulen und Universitäten sind für eine freie Gesellschaft unverzichtbar. Wir vertrauen ihnen die Verantwortung an, die nächste Generation von Führungskräften in kritischem Denken zu unterrichten – einem Prozess, der seinem Wesen nach das Abwägen und Vergleichen gegensätzlicher Ansichten erfordert. Im besten Fall sind Universitäten Zentren für den freien Austausch von Ideen und Bastionen des unabhängigen Denkens. Im schlimmsten Fall sind sie Zentren der parteipolitischen Indoktrination und ideologischen Konformität.

Es fällt schwer, angesichts der letzten zwei bis drei Jahre nicht genau diese Aspekte zu erkennen (Beispiele gibt es zur Genüge, als pars pro toto sei auf einen „Vorfall“ an der Akademie der Wissenschaften im Spätherbst 2022 verwiesen): ausfällige Politiker und Ärzte, sekundiert von willfährigen und subventionierten „Leit- und Qualitätsmedien“ und assistiert von übereifrigen Professoren haben unsere Gesellschaft an die Wand gefahren.

Die vielfachen mehrfachen Abhängigkeiten von Arbeit- und Geldgebern sowie „anderer“ Interessen an Hochschulen sind ein altbekanntes Problem, das seit jeher nicht angegangen wird (und wir sollten auch darüber eine ausführliche Diskussion führen), das auch potenziell „kritische“ Stimmen verstummen lässt (meine Hervorhebung):

Theoretisch sind Akademiker mit unpopulären Ansichten durch die Festanstellung geschützt. In der Praxis wird die Zensur von Andersdenkenden an der modernen Universität nuanciert betrieben. Unabhängig von der Festanstellung kann man ohne Bezahlung suspendiert oder bis zur Unsichtbarkeit marginalisiert werden. Der Fakultätssenat kann eine formelle Zurechtweisung aussprechen. Diese Art der öffentlichen Verurteilung durch Kollegen mag als ohnmächtiger Ausdruck politischen Hasses erscheinen, aber sie dient dazu, andere Universitätsangehörige zum Schweigen zu bringen, die leichter zu erschrecken sind. Ich habe Hunderte von E-Mails von Akademikern aus dem ganzen Land erhalten, in denen sie mich auffordern, weiterhin die Wahrheit zu sagen. Sie sagen, sie hätten zu viel Angst, es selbst zu tun.

Nun will ich mich nicht nur Scott Atlas‘ Beschreibung anschließen, sondern auch darauf hinweisen, dass auch ich immer wieder positive Emails erhalte, die mich bestärken, weiterhin den Finger auf diese Wunden zu legen, auch, da viele Kolleginnen und Kollegen an Österreichs Universitäten aus genau den o.a. Gründen nichts sagen.

Nicht verschwiegen werden darf aber auch, dass eine große Mehrheit begeistert, wenn nicht gar im Überschwang die verfassungsrechtlich bedenklichen und in vielen Fällen unwissenschaftlichen Maßnahmen mitgetragen hat.

Erneut Scott Atlas hierzu (mit meinen Modifikationen), insbesondere, was nun zu tun ist:

Öffentliche Entschuldigungen der gescheiterten Expertenklasse würden das Vertrauen teilweise wiederherstellen und dazu beitragen, künftige Missbräuche zu verhindern, aber letztlich erfordert das Eingestehen von Fehlern Integrität. Realistischerweise liegt die Lösung also darin, dass die Menschen mutig werden, zumal Bullies in der Regel nachgeben, wenn sie herausgefordert werden. Wir brauchen integre Persönlichkeiten in der Wissenschaft, die aufstehen und zählen…

Wir müssen auch die Universitäten dafür zur Rechenschaft ziehen, dass sie die akademische Freiheit nicht gewährleisten, obwohl sie riesige Mengen an Steuergeldern erhalten…Die Abhängigkeit des Forschungsbetriebs, einschließlich der Karrieren praktisch aller akademischen Wissenschaftler, von [öffentlichen Förder-] Geldern schränkt realistischerweise ihre Bereitschaft ein, die mächtigen Behörden [und Politiker] in Frage zu stellen, geschweige denn zu kritisieren.

Schließlich, und das ist vielleicht das Wichtigste, müssen wir unseren eigenen Kindern, den nächsten Führern unseres Landes, immer wieder beibringen, sich daran zu erinnern, was G.K. Chesterton schrieb: „Richtig ist richtig, auch wenn niemand es tut. Falsch ist falsch, auch wenn alle es falsch sehen.“

Eine aufrichtige Entschuldigung ist der Anfang. Und, ja, aller Anfang ist bekanntlich schwer, aber letztlich beginnt jede auch noch so lange Reise mit dem ersten Schritt.

Ein Aufruf an die Akademiker Österreichs

Werte Kolleginnen und Kollegen: haben Sie den Mut, die Integrität und Zivilcourage, für Ihr Verhalten geradezustehen.

Wenn Sie es nicht tun, so verspielen Sie jede Berechtigung, sich weiterhin in der Öffentlichkeit zu positionieren; letztlich aber wird es egal sein, wie oft Sie sich „im geschützten Rahmen“ äußern, denn Sie werden auch auf lange Sicht der Realität – u.a. Ihrer früher getätigten Äußerungen und Taten – nicht entkommen können.

Widrigenfalls verspielen Sie den noch bestehenden Rest Ihrer Glaubwürdigkeit.

Bild Viennpixelart, Universität Wien Philosophenstiege,GT Moritz Schlick, CC BY-SA 4.0

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64 Kommentare

  1. Andreas I. 8. Januar 2023 at 3:59Antworten

    Hallo,
    Literatur zum Thema:
    Esther Villar „Der betörende Glanz der Dummheit“
    und
    Lawrence Peter „Das Peter-Prinzip“

  2. Pierre 6. Januar 2023 at 7:38Antworten

    Ich vermute, manch „Studierter“ wähnt sich auf der richtigen Seite (der „Wissenschaft“) und freut sich, dass endlich einmal „ihresgleichen“ die Regeln aufstellen und konsequent durchsetzen können, um dem „Pöbel“ zu zeigen, dass Experten das sagen haben sollten. Das schreibe ich als Dipl.-Ing.

    Das zeugt meist aber leider vom genauen Gegenteil der eigenen Wahrnehmung. Denn sehr viele haben sich null mit den Fragestellungnen rund um Virus, Impfungen etc. selbst(!) auseinandergesetzt und plappern einfach Alles nach.

    Eine Schande ist das. Gerade diejenigen, die mit Zahlen, Statistiken etc. eigentlich umgehen können (sollten), hätten gleich erkennen können, dass vieles aufgebauscht und Anderes wiederum verharmlost wurde. Und dass viele Zahlen nichts oder wenig aussagen usw.

    Aus meinem Umfeld hat wohl so gut wie jeder den Zirkus ohne großes Zögern mitgemacht. Selbst ein promoviertes Pärchen ließ die 5-jährige Tochter spritzen, damit sie bei Corona-Fällen in der Kita weniger Stress haben und sie nicht gleich in Quarantäne musste(!). Ein Wahnsinn ist das. Und das bei eigentlich höchstintelligenten Menschen.

  3. „Corona-Debatte: Deutschland ist nicht „der“ Wissenschaft gefolgt“

    „Der Corona-Bußgeldkatalog zeigt, wie absurd die Corona-Politik war. Bis zu 5000 Euro für die Durchführung eines Auf­gusses in einer Trocken­sauna. Eine wissenschaftliche Rekonstruktion.“

    „Es schien ganz klar: Die moralisch höhere Sache gebot es, Grundrechte außer Kraft zu setzen, wenn sie mit moralisch höheren Zielen kollidieren. Denn für die Moral gibt es nur das Gute und das Böse, und keine Kompromisse. An die Stelle der Auseinandersetzung mit den Argumenten der Skeptiker, die die Einsicht in die Notwendigkeit nicht teilen, tritt deren moralische Aburteilung. Corona-Politik wurde so zur Frage der richtigen Gesinnung. Genauso hatte der Philosoph Lübbe die Gefahren des politischen Moralismus beschrieben und davor gewarnt.“

    „Statt bei Meinungsdifferenzen auf Diskurs zu setzen, wurden die Positionen Andersdenkender diffamiert, indem ihnen unterstellt wurde, dass sie auf der Seite der Menschenfeinde und Querdenker stünden. Das Strategiepapier des Bundesministeriums des Inneren zum Umgang mit dem Coronavirus – nur für den internen Gebrauch gedacht – gab die Richtung vor. Es sollten Schockwirkungen erzielt werden. Ein Dagegenhalten war riskant. Verdächtigungen entwickelten sich zur Normalform: Journalisten übten sich als Inquisitoren. Für andere gab es die Tyrannei der Ungeimpften. Ähnlich problematische Einlassungen seitens der Medien ließen sich ebenfalls bei anderen Themen beobachten: beim Umgang mit Virologen, die nicht auf Regierungslinie lagen, hinsichtlich der Unbekümmertheit gegenüber der katastrophalen Datenlage zur Pandemie sowie bezüglich der Effektivität der Lockdown-Maßnahmen.“

    „In der Pandemie ging es außerdem nicht mehr um Aufklärung und nicht um die Unterstützung von informierten Entscheidungen. Die Bevölkerung wurde nicht mehr angesprochen, um sie zu befähigen, Corona-Risiken richtig einzuschätzen und, entsprechend ihrer eigenen Werte, vorsorglich zu handeln. Das Ziel der Kommunikation war die Verhaltenssteuerung der Bevölkerung. Propaganda und Pathos dominierten die öffentlichen Medien. Mit missionarischem Eifer wurden Angstbotschaften massiv kommuniziert, um Menschen auf Linie zu bringen. Wer nicht mitmachte, war unsolidarisch und gehörte damit schon ins Reich des Bösen, das mit AfD, Querdenkern und Reichsbürgern auch eine politische Richtung zugewiesen bekam, deren Ablehnung als selbstverständliche Norm galt und gilt. Natürlich können niemandem, der so kommunizierte, böse Absichten unterstellt werden. Doch selbst eine Kommunikation mit guten Absichten kann fatale Folgen haben.“

    „Und damit zurück zum nervösen Staat. Es sei daran erinnert, dass es in Absatz 2 des 2. Artikels unseres Grundgesetzes nicht nur heißt, dass jeder das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit hat. Sondern unmittelbar danach steht auch geschrieben: „Die Freiheit der Person ist unverletzlich.“ Und weiter heißt es: „In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.“ Genau hier ist der Hebel anzusetzen. Überzogene Gefahrenabwehr verursacht selbst Gefahren. Deswegen gilt es, gerade bei der Pandemiebekämpfung, mit besonnener Vorsicht zu agieren. Überbordende Vorsorge ist ein Fehler.“

    Der gesamte Artikel aus der Berliner Zeitung unter: https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/pandemie-politik-bussgeldkatalog-peter-wiedemann-corona-debatte-deutschland-ist-nicht-der-wissenschaft-gefolgt-li.303286

  4. Georg Uttenthaler 5. Januar 2023 at 13:21Antworten

    ……….Die großen hören auf zu herrschen..!
    ……….wenn die kleinen aufhören, zu kriechen…!!! Schiller.
    Neues über die WHO :(müsste WSO. heißen = Weltsterbehilfeorganisation). Gilt auch für das WEF..!
    „Wussten Sie, dass die Weltgesundheitsorganisation und das WEF. buchstäblich als Eine-Welt-Regierung eingerichtet wurde?

    Wussten Sie, dass, wenn die WHO eine Pandemie, z.B. Schnupfen ausruft, die Gesetze
    aller Nationen außer Kraft gesetzt werden und die gesamte Welt der
    sogenannten „Verfassung“ der WHO unterworfen wird?
    Wussten Sie, dass die WHO jederzeit eine Schnupfen- Pandemie ausrufen kann, und
    zwar auf der Grundlage eines beliebigen betrügerischen Diagnoseinstruments? wie der PCR- Test, der ist Sondermüll und kostet uns Milliarden.!! Denn er kann keine krankmachenden Viren feststellen, ist nur für Krimi- Täter-Opfer Vergleiche und Vaterschaftstests geeignet..!
    ….Wussten Sie, dass die WHO die derzeitige Pandemie auf der Grundlage
    des stark fehlerhaften PCR-Tests erklärt hat, der bis zu 94 % falsch
    positive Ergebnisse liefert?
    Wussten Sie, dass alle Nationen der Welt jetzt verpflichtet sind,
    sich bedingungslos den von der WHO, EIN PRIVAT VEREIN herausgegebenen Richtlinien zu
    unterwerfen?
    Wussten Sie, dass die WHO im Besitz und unter der Kontrolle von
    Privatpersonen ist, die von niemandem demokratisch gewählt wurden?
    Wussten Sie, dass die WHO damit faktisch eine private „Menschen- Vernichtungs- Einrichtung
    ist, die die ganze Welt regiert – außerhalb jeder Form von Demokratie?
    Wussten Sie, dass das gesamte Gesundheitssystem unserer Welt im
    Besitz von Finanzoligarchen und der PHARMA- MAFIA ist, die es nutzen, um die gesamte
    Menschheit zu beherrschen, nein, noch schlimmer, zu REDUZIEREN? “
    …. und wenn man das alles wüsste , dann wüsste man auch , dass es in nächster Zeit , keine echten “ , gefährlichen Pandemien geben wird… aber 90 % wissen das eben leider nicht , da auch die Medien von den gleichen Oligarchen gelenkt werden.

    Denn es gibt KEINE Impfung gegen ein mutierendes Virus..!

  5. Jurgen 5. Januar 2023 at 9:52Antworten

    Das wird wohl auf Fern-Unis rauslaufen…

  6. Rolandkaschek@gmail.com 5. Januar 2023 at 4:22Antworten

    Tut mir Leid. Für mich inakzeptabel. Das Gerede von Entschuldigung und Aufarbeitung kann ich nicht mehr ertragen. Was soll denn eine Entschuldigung bedeuten, bewirken, wenn “beim nächsten Mal” exakt dasselbe Verhalten produziert wird? Wozu über Aufarbeitung reden, wenn das einzig relevante die strafrechtliche Behandlung einschließlich der ggfs. Notwendigen Einrichtung eines Corona-Sondergerichtshofes ist, dessen Zweck es sein müsste Verbrechen an der Menschheit abzuurteilen?

    Manche mögen einwenden, dass diese Sichtweise irgendwie extrem und ungebührlich sei. Ich halte dagegen, dass die Corona Maßnahmen extrem und ungebührlich sind und auf einen groben Klotz ein grober Stein gehört.

    Spezifischer zu den Universitäten ist m. M. Nach noch zu erkennen, dass deren Grundübel darin liegt, dass so genannte Drittmittel für den Fortbestand der Hochschulen wesentlich geworden sind und sogar die Fähigkeit solche Mittel einzuheimsen als Kompetenzausweis gilt. Schon dies hat einen einigermaßen fairen Wettbewerb der Idee an den Hochschulen unmöglich gemacht. Eine tief greifende Reform der Hochschulen ist geboten.

  7. Victory 5. Januar 2023 at 0:37Antworten

    Ergo, ist das was diese Welt am nötigsten braucht, Menschen mit einem unbestechlichen Charakter, Menschen, die sich nicht kaufen noch verkaufen lassen, Menschen von innerster Wahrhaftigkeit und Aufrichtigkeit, Menschen, die sich nicht fürchten, solche katastrophalen Fehlentwicklungen beim Namen zu nennen, Menschen, die nach bestem Wissen und Gewissen handeln und für das Recht eintreten, selbst wenn der Himmel einstürzen würde. Das ist allerdings eine fast ausgestorbene Spezies… Doch gibt es Ausnahmen, z. B. in diesem Blog und das lässt Hoffnung aufkeimen, auf Menschen die erwachen und das Joch der allgegenwärtigen Sklaverei abschütteln.

    • Peter Ruzsicska 5. Januar 2023 at 10:56Antworten

      Das was Sie wollen löst keine Probleme, denn spätestens nach einer Generation sind Ihre unbestechlichen Zampanos im Herrschaftsgehege (das sog. System) gnadenlos umgedreht wie eingemeindet und das Extremverbrechen weitet sich noch mehr in noch größerer Bestialität aus.

      Das was es braucht, ist eine neue gesellschaftliche Organisationsform, welche auch für ganz einfache Menschen einen lebensbejahenden Alltag sichtbar erlebbar und gestaltbar macht – Es wird wirklich alles darauf hinauslaufen radikal (=Wurzel) die gesamte Gesellschaftsstruktur neu zu gestalten und zwar neu zu verhandeln, alles andere wird dazu führen, daß sich die Probleme nicht nur wiederholen, sondern zum finalen Ende in den Totalen Untergang weiterhin eskalieren.
      Das was sich jetzt ereignet, kann nicht mehr rückgängig gemacht werden – Die Herrschaft, deren Gift sich im Innen und Außen bereits extremst parasitär verbreitet, hat sich bereits so überdehnt, daß es nie mehr einen Point of Return geben wird – Das ist die Gute Nachricht.

    • Dr. med. Veronika Rampold 5. Januar 2023 at 13:07Antworten

      Schon vor über 40 Jahren hat ein großer Dichter, Neil Peart, in Kanada in Worte gefasst, was du sagst.
      „The most endangered species is the honest man.“
      NB: Der ehrliche Mensch muss sich heute oft als listig oder sündig tarnen… schau hinter die Fassade…

  8. Andreas N 4. Januar 2023 at 22:44Antworten

    Sind Urteilsfähigkeit und Courage in der akademischen Liga stärker ausgeprägt als bei Nichtakademikern? Ich kann diese Einschätzung nicht teilen, umso mehr als die aufgepoppten Plagiatsdiploma am laufenden Band Zeugnis großer Charakterlosigkeit zeigen: Abschreiben, kopieren, fehlerhaft zitieren, so sieht das Leistungsprinzip des 21. Jhd´s aus.
    Nicht einmal die hundsmiserable Datenerfassung (sollte das nicht das 1. Interesse der Akademiker und Forscher sein?) führte zu einem Echo. Und bis heute dämmert es doch den wenigsten Normalbürgern wie Akademikern, welche Lawine losgetreten wurde, welchem Desaster jenseits aller guten wissenschaftlichen Standards wir gerade beiwohnen. Und ich denke hier nicht nur an die Gesundheitsschäden, sondern auch an die Beschädigung von Demokratie und Abbau der Rechtsstaatlichkeit.
    Nein, diese homogene Gruppe von Menschen, die Spitzenleistungen nur in Selbsttäuschung und aalglatter, feiger Angepasstheit vollbringen ist sich selbst am nächsten. Solidarität mit ihresgleichen? Fehlanzeige. Aus den Unis strömen glattgebügelte Führungskräfte von morgen die vor allem eines gelernt haben: wer steil nach oben will hält mit der eigenen Meinung zurück – noch besser man erspart sich diese überhaupt. Ausnahmen bestätigen die Regel, aber es sind eben Ausnahmen wie im Rest der Gesellschaft auch.

  9. I.B. 4. Januar 2023 at 20:40Antworten

    Neulich informierte mich eine Radiosendung, dass vor allem die Ungebildeten kein Vertrauen in die Wissenschaft und in die Politik haben. Vielleicht hätte es heißen müssen: kein Vertrauen in die WissenschaftlerInnen und PolitikerInnen.

    Da freue ich mich, wenn ich zu den Ungebildeten zähle.

    • Stefan Ochsner 5. Januar 2023 at 9:06Antworten

      Die bildungsfernen Schichten sind auch schon ablehnend der Spritze gegenübergestanden.

      Offen zur Schau gestellte Überheblichkeit.
      Selbstgerecht, autoritär, borniert. Typisch Akademiker halt

      • I.B. 5. Januar 2023 at 9:48

        Ja, es ging bei dieser „Information“ hauptsächlich um C und den Spritzen und anderen Maßnahmen.

        Ich nehme an, da steckte auch Propganda und Manipulation dahinter – oder tatsächlich nur Dummheit? -. Wer will schon als ungebildet gelten? Also „verzapfe“ ich alles, was die „Gebildeten“ so von sich geben.

      • Peter Ruzsicska 5. Januar 2023 at 11:05

        Das tun die Meisten von jenen zu Anfang immer und kippen bald herablassend rationalisierend ins Gegenteil vorauseilendsten Unterwurfs und tun dabei, als wäre das schon immer so gewesen – Das war in den letzten drei Jahren besonders im akademischen Umfeldern aller Art bis zum Erbrechen wie unmissverständlich zu gewahren…

    • HelmutK 5. Januar 2023 at 9:30Antworten

      Richard Feynmann (Physiker der die Quantenelektrodynamik entwickelt hat) hat einmal eine Elite-Universität bewertet, auf die das Land ganz stolz war. Die Uni hatte einen sehr guten Ruf und die dort ausgebildeteten Physiker und Doktoren waren in der Wirtschaft sehr gefragt.

      Feynmann hat die Uni völlig abgewertet, weil dort keine Wissenschaft gelehrt würde. Die Akademiker lernten nur alles auswendig und konnten wenn man ihnen eine Frage stellte die im Lehrplan nicht behandelt wurde, aber mit dem vermittelten Wissen eigentlich hätte beantwortet werden können, nichts anfangen.

      Auch lange vor der Corona-Krise ist mir die Unfähigkeit etlicher Akademiker logisch zu argumentieren bereits bei dem Doomsday-Argument aufgefallen. Die Absurditäten in der Debatten während der Corona-Zeit, erinnern mich daran wie unlogisch, ja absurd in wissenschaftlichen Kreisen auch über das Doomsday-Argument gestritten wurde.

  10. Norbert Prohaska 4. Januar 2023 at 19:36Antworten

    Dass Österreich eine „Insel der Seligen“ sei, wird Papst Paul VI. und nicht Johannes Paul II. zugeschrieben.

  11. Peter Meyer 4. Januar 2023 at 19:29Antworten

    Die Konformität (folgt nach der Pubertät) ist ein wichtiger Entwicklungsschritt, weil in ihr der Einzelne sich die Funktionsweise vom Teamgeist erarbeitet. Die Kehrseite Gruppendenken wird erst bewusst, wenn die Phase Konformität wiederum versucht wird zu verlassen.
    Seit vielen Jahrzehnten werden in der Entwicklungspsychologie die Muster erarbeitet, die sich bei der menschlichen Entwicklung wiederholen.
    Eine Erkenntnis lautet: Intelligenz und Rationalität (Vernunft) haben keine Korrelation – Myside Bias.
    Denn vernünftiges Handeln hängt an der Fähigkeit, die eigenen Überzeugungen infrage stellen zu können. Diese Fähigkeit gehört zur moralischen Entwicklung, die wiederum nicht geschult werden kann.
    Denn Überzeugungen sind an die Bezugsgruppe gebunden. Wer sie infrage stellt, riskiert die Zugehörigkeit zur Gemeinschaft. Diesen Konflikt kann der Einzelne konstruktiv nur selbst bewältigen – Individuation.

    • wr 4. Januar 2023 at 20:40Antworten

      Na ja, Entwicklungspsychologie … es gibt (mittlerweile verkniffen tabuisiertes und von den Herrschern und ihren obrigkeitigen Lakaien in den Dreck gezogenes und bisweilen verbotenes) Wissen darüber, was tatsächlich läuft, nur dass sich daran kaum jemand noch herantraut: die klassische Psychoanalyse (Freud/Reich) + die Analyse der ökonomischen Zusammenhänge (Marx/Engels).

      Aufklärung gerät mittlerweile in Vergessenheit (und damit ist gewiss nicht der Ideologe Kant gemeint) und Darwin läuft nur noch unter „Ferner liefen“ … die (wertewestliche) Menschheit ist dabei, vollends zu verblöden und die Herrscher über diese Welt sind (erstmal) zufrieden, denn ihr Plan scheint aufzugehen … wenn doch nicht die bbbbbösen Chinesen und Russen wären … .

  12. 1150 4. Januar 2023 at 16:57Antworten

    no, wenn man in deutschland eine 97jährige vor den kadi zerrt, weil sie 20jährig als zivilangestellte tipse der beihilfe und mittäterschaft im kz stutthof beschuldigt und verurteilt wird, können sich die protagonisten von heute schon warm anziehen, wenn das pendel in die andere richtung ausschlägt.

    • Stunning Greenhorn 4. Januar 2023 at 22:54Antworten

      Das beschäftigt mich auch schon gut zwei Jahre und der leise Grimm wärmt mir ab und an das Herz. Die Jahrzehnte nach dem Tausendjährigen Reich haben gezeigt, dass gerade die kleinen A… gejagt werden, bis der Sargdeckel über ihnen zuschlägt; eines meiner Beispiele ist John Demjanjuk, den man über 90-jährig im Rollstuhl mit Beatmung in den Gerichtssaal gefahren hatte, um ihm den Prozess zu machen.

      Ich nehme an, dass die Damen und Herren Professoren, Rektoren und Vizerektoren der österreichischen Provinzhochschulen von ihrer aufgeblasenen Selbstwahrnehmung viel zu sehr geblendet sind, um zu begreifen, dass auch sie kleine A… sind und eines fernen Tages als Greise auf der Anklagebank sitzen werden, sofern sie der liebe Gott nicht zuvor abberuft. Vielerorts steht ein bitterböses Erwachen bevor, wenn die Verantwortung für den Bau von Impfstraßen, die Impfschäden und -toten zu drücken beginnt und die mächtigen Beschützer nicht mehr vorhanden sind. Ich kann kein Mitleid und kein Verständnis für diesen Personenkreis empfinden. Möge der Rest ihrer Tage bitter werden für das Große Verbrechen des 21. Jahrhunderts an dem sich sich aus Feigheit und Bequemlichkeit beteiligt haben.

  13. josef knecht 4. Januar 2023 at 16:53Antworten

    Vielen Dank für diesen wertvollen Beitrag. Bei der Sich-nicht-mit-Ruhm-bekleckerten-dafür-aber-richtigen-Experten vermisse ich Herrn Czypionka, der als Vertreter einer vermeintlich unabhängigen wissenschaftlichen Institution, dem Institut für Höhere Studien (IHS), das Narrativ maßgeblich mitgestaltet und die Maßnahmen nachdrücklich eingefordert und vehement gerechtfertigt hat…ebenso darf man gespannt sein, wie sich die Gesundheit Österreich (GÖG) als „nationales public health Institut“ in dieser Causa erklärt.

  14. federkiel 4. Januar 2023 at 15:52Antworten

    „Ich habe Hunderte von E-Mails von Akademikern aus dem ganzen Land erhalten, in denen sie mich auffordern, weiterhin die Wahrheit zu sagen. Sie sagen, sie hätten zu viel Angst, es selbst zu tun.“

    Wenn diese Hunderten Akademiker das Maul aufgemacht und sich zusammengetan hätten, wäre ihnen gar nichts passiert, und die Sache sähe es vielleicht etwas anders aus.

    • I.B. 4. Januar 2023 at 17:56Antworten

      Was tun Sie, Irmi?

    • I.B. 4. Januar 2023 at 20:51Antworten

      Auch der Psychiater Dr. Raphael Bonelli, der sich von Beginn an gegen die C-Maßnahmen gestellt hat, hat gesagt, dass er viele mails von Kollegen bekommen hat, die sich bei ihm bedankten und erklärten, sie hätten Angst davor, etwas zu sagen, weil sie um ihre Existenzgrundlage bangten.

      Auch das Pflegepersonal wäre am längeren Ast gesessen, hätten sie die Maßnahmen nicht mitgemacht.

      Allerdings kann es sich nicht jeder leisten, auf sein Einkommen zu verzichten. Und die Angst, die Existenzgrundlage zu verlieren, bestand und besteht ja. Es sind eben nicht alle HeldInnen.

      • Stefan Ochsner 5. Januar 2023 at 9:12

        Wo bitte sind die jungen Leute?

        Es gab doch 68 eine „Studentenrevolution“

        Was für ein Beitrag im Bestreben um Wahrhaftigkeit ist aus den Universitäten gekommen?

        Was ist mit den finanziell Unabhängigen? Wo sind die kritischen Geister?

        Nur die ebenfalls finanziell unabhängigen Pensionisten haben sich zu Wort gemeldet.

        Schande über den pseudoakademischen parteienproporz verfilzten durch Drittmittelfinanzierung korrumpierten Überbleibsel von einem „akademischen“ Betrieb.

        Selbstgerecht, autoritär, borniert

      • I.B. 5. Januar 2023 at 9:52

        Stefan Ochsner
        5. Januar 2023

        Ich fürchte, die StudentInnen aus der Wohlstandsgesellschaft sind bequem geworden. Sie wollen „leben“, feiern, ihre „Freiheit“ haben und lassen sich dafür lieber unterjochen.
        Denken kostet außerdem Energie – und die ist heutzutage bekanntlich knapp.

  15. I.B. 4. Januar 2023 at 15:40Antworten

    „Öffentliche Entschuldigungen der gescheiterten Expertenklasse würden das Vertrauen teilweise wiederherstellen und dazu beitragen, künftige Missbräuche zu verhindern, aber letztlich erfordert das Eingestehen von Fehlern Integrität….“

    Dazu:
    Die Vorsitzende des Ethikrats, Alena Buyx, hält einen Teil der Kritik an den staatlichen Maßnahmen gegen die Coronapandemie für unredlich. Sie persönlich habe „kein Problem damit, um Entschuldigung zu bitten dafür, dass wir vom Ethikrat die Jungen nicht genug in den Fokus genommen haben“, sagt Buyx Zeit online in einem Interview. Gleichzeitig beobachte sie ein unstillbares Bedürfnis, nach Schuldigen zu suchen.
    „Da scheint es gelegentlich eher um Rachegefühle, um Sühne zu gehen. Eine von Rache und Wut getriebene Suche nach Schuldigen ist eine gefährlich einfache, also keine Lösung, die hilft überhaupt nicht weiter“, so Buyx….(Ärzteblatt)

    So sieht also ein Entschuldigung der Vorsitzenden des deutschen Ethikrats aus.

    • Peter Ruzsicska 4. Januar 2023 at 16:01Antworten

      Gut das Sie darauf eingehen, ich selbst unterließ es das zu kommentieren.
      So möchte ich nur dazu ergänzend bemerken,
      1.) daß das Verbrechen einfach zu schon zu groß ist um das überhaupt ggf. Entschuldigen zu können und
      2.) die Herrschaftliche Gewalteskalation noch nicht einmal nachhaltig unterbrochen ist und
      3.) jede Entschuldigung, die wenn überhaupt nur zwischen einzelnen Menschen erfolgen kann und niemals von Personen pauschal herab „Top-Down“ über viele abhängige Körper der im Herrschaftsgehege inhaftiert Befindlichen – Was nachgerade die Täter-Opfer-Beziehung verfestigt und die solchselbige fürderhin wie Generationen übergreifend gnadenlos wie folgerichtig fortsetzt.

    • Stefan Ochsner 5. Januar 2023 at 9:15Antworten

      Die gehört rausgeschmissen

      Kann ja nicht der Dieb Sein eigenes Urteil fällen

  16. Aurelian 4. Januar 2023 at 15:16Antworten

    Was an den Universitäten abgeht, ist eine richtige Schande, angefangen vom Mitmachen an vorderster Front mit dem Corona-Unfug (follow the Science! Wenn das Science sein soll, was bei Corona abgegangen ist, dann pfeif ich auf die ganze Wissenschaft, selbst der Ausdruck „bad Science“ ist noch schmeichelhaft (mit dem Klima gehts im übrigen gleichermassen weiter). Genderwahnsinn und Cancelkultur, und auch die heutigen Studenten, die das mehrheitlich mittragen, sind eine Schande. Gut, dass ich mit den Universitäten nach meinem Studium nichts mehr zu tun hatte). An diversen „Elite“-Universitäten der USA geht im übrigen der Maskenschwachsinn und der Impfunfug weiter. Bezüglich der Intelligenz vieler „Akademiker“ sind jedenfalls erhebliche Zweifel anzumelden.

  17. Merith Streicher 4. Januar 2023 at 14:50Antworten

    Ich fordere und lebe eine Renaissance der Bildung von E- E
    ( Elementarpädagogik bis Erwachsenenbildung) Die Aufarbeitung beginnt jetzt. Dies gilt auch für jene,.die verurteilt werden, Einsperren ist zuwenig, Das hatten wir schon mal, ohne Aufarbeitung ist der gesellschaftliche Zersetzungsprozess ein perpetuum mobile.

  18. M.H. 4. Januar 2023 at 14:36Antworten

    Der Grund für dieses Verhalten ist erschreckend einfach. Jeder möchte der übergeordneten Ebene gefallen bzw. nur nicht negativ auffallen. Der größte Teil des wissenschaftlichen Personals an den Universitäten hat ein oder mehrere befristete Arbeitsverhältnisse. Wenn ein junger Assistent negativ auffällt, wird er nicht mehr verlängert. O.Profs haben diese Sorgen nicht mehr, stattdessen müssen sie um das knappe Budget für ihre Forschungsgruppe/Institut kämpfen. Wer beim Rektorat schlecht angeschrieben ist, wird im Rahmen der jährlichen Zielvereinbarungen einfach schlechter gestellt, als der gehorsame Kollege. Das Rektorat selber ist im Prinzip auch nur ein Getriebener. Sie wollen es sich mit dem Minister/Sektionschef gutstellen, weil sie den selben Kampf ums Budget führen, wie die darunterliegende Ebene.

    Man will ganz einfach gefallen, um nicht seine Karriere zu zerstören. Freie, ergebnisoffene Forschung und Meinungsäußerung gibt es an Universitäten schon lange nicht mehr. Die letzten Reste wurden mit den UG02 begraben.

  19. magerbaer 4. Januar 2023 at 14:18Antworten

    Die Glaubwürdigkeit von Einzelnen hilft der Gesellschaft wenig, wenn keine glaubwürdigen Organisationen und Institutionen mehr vorhanden sind, die diesen zur Seite stehen könnten. Alles Organisierbare wirkt auf mich bereits so international mafiös durchseucht und einfältig, dass ich aktuell keine Wege zu einer allgemeinen Verbesserung und Absicherung von Wahrheitsbereitschaft zu erkennen vermag. Die nötigen Grundsätze werden nur noch fassadenhaft behauptet, aber nicht mehr eingehalten: Ich erkenne das deutlich in dem, was ich (auch in Bezug auf manipulierbare Statistiken) wissenschaftlich studiert habe, aber auch die Presse hat aus meiner Sicht inzwischen alles perviert, was bei meiner Ausbildung zum Journalisten bei einer namhaften deutschen Tageszeitung vor gut 40 Jahren noch gepredigt worden ist. Alles würde eigentlich für eine neue Partei sprechen, wenn man darin nicht sofort mit eingeschleusten Störenfrieden rechnen müsste. Ansonsten vergleiche ich lieber die Studien, als mich naiv auf irgendeine „Experten“-Stimme zu verlassen.

  20. Dr. No 4. Januar 2023 at 14:03Antworten

    Es ist eine Frage der Erziehung, die Politik der Nachkriegszeit hat eine Akademikerkaste gezüchtet die zu solchen Taten fähig ist. Ich kann als Insider davon berichten dass die Mediziner zu 90% über keine adäquate wissenschaftliche Kenntnisse verfügen um dahinter zu blicken, der Beweis dafür ist dass, 75% der Spitalsärzte haben sich ohne Wiederstand impfen lassen, es hat nur gereicht sie aus der Fortbildung aus zu schließen, die Reise zu erschweren oder mit den üblichen verdrehten Statistiken, die sie davon keine Ahnung haben, zu erschrecken, die restlichen 25% die meistens noch nicht pragmatisiert sind, haben den Druck der Vorgesetzten im Laufe der Zeit nach gegeben und sich impfen ließen, es gibt nunmehr vereinzelt nicht geimpftes Personal in den Spitälern die bis vor Kurzem täglich getestet werden müssten, die wahren Kenner sind aus gestiegen, im Krankenstand wegen Burn out gegangen oder gar gekündigt. Es mag unverständlich für vielen außenstehenden vor zu stellen, wie können Mediziner keine Ahnung haben, ich sag nur, sie haben es damals nicht begriffen als sie die Immunologie auf der Uni in den ersten Jahren studiert haben, die Selektion derer hat von Anfang an versagt, denn es ist ein Unterschied Medizin zu studieren und Medizin zu begreifen, so eine Kriese hat das sehr gut demonstriert. Dazu kommen die üblichen menschlichen Schwächen, Habgier, Raffsucht, und Neid, wie Neid? Der Neid auf den nicht geimpften Kollegen, die Freiheit und den Mut zu haben das zu umsetzten was die Neider nicht können, auch das gibt es unter Akademiker. Jeder Mediziner hat seine Gründe warum er/sie sich für so einen Beruf entschieden hat, 90% haben sich dafür entschieden um ihr soziales und finanzielles Ansehen in der Gesellschaft dadurch zu verbessern und nicht aus Kenntnis was wirklich so ein Beruf abverlangt. Zusätzlich verdanken die hochrangigen von denen ihre Position meistens den Politikern, was wir besonders an den Unikliniken bemerken, diese stehen wiederum mit ihren “Expertisen” den andern Einrichtungen vor und geben damit den Ton an. Es ist eine komplexe Dynamik die dazu geführt hat dass die Gesellschaft in der Kriese sich so verhält, jeder hat dabei seinen Beitrag geleistet, manche absichtlich, was kriminell ist, und manche aus reine Ignoranz und Mangel an Kenntnis, diese haben sich und den anderen damit geschädigt was erst in kommenden Jahren sichtbar sein wird.

  21. Devi 4. Januar 2023 at 13:50Antworten

    Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Sander-Faes,

    ich bin mir nicht sicher, ob dieser Artikel zur Lösung des Problems beiträgt, oder ob es die Lösung, an der „die Wissenschaft“ dann nicht mehr beiteiligt sein wird, nur hinauszögert. Der Hauptgrund dafür, dass ich Ihren Beitrag als nicht hiflreich erachte, ist, dass er meiner Meinung nach nicht den Kern der Angelegenheit trifft. Etwas überspitzt formuliert würde ich sagen, dass Ihrem Artikel implizit die Annahme zugrunde liegt, dass der Nach-der-Pandemie-Zustand immer noch Ähnlichkeiten mit dem Vor-der-Pandemie-Zustand aufweisen würde. Diese Annahme ist aber falsch. Ihr Artikel bespricht ein paar Stellschrauben, die, wenn überhaupt, lediglich die Peripherie betreffen, lässt aber wirklich Relevantes völlig außer Acht. Deshalb ist dieser Artikel lediglich eine rein theoretische und hypothetische Abhandlung, die höchstens vielleicht noch dem Intellekt während der Zeit des Lesens zur Unterhaltung gereichen kann, mehr aber auch nicht.
    Es gibt viele relevante Punkte, die Teil des Kerns sind. Für mich ist einer der wichtigsten relevanten Punkte jener, endlich die Strukturen, die zu all dem „Mitläufertum“ im Wissenschaftsbetrieb und in der österreichischen Gesellschaft geführt haben, zu untersuchen, zu begreifen und darauf aufbauend Lösungen zu finden, zumand die Jahre 2020 bis 2023 ja auch nicht das erste Mal waren, dass dieses Mitläufertum, diese diktatorischen Anwaldungen mit wehementer Zensur etc. in unserem Land und in Mitteleuropa so umfassend Realität geworden sind.

    • Peter Ruzsicska 4. Januar 2023 at 14:36Antworten

      Es braucht auch klare Analyse von Gewalt und Herrschaft, wobei sich die Frage stellt, wie das bewerkstelligt werden soll, um möglichst viele Menschen zu erreichen.
      Mein bescheidener Ansatz ist z. B. ein rein sprachlicher, welcher die Definitionen von Herrschaft und Gewaltwirken im Lichte der Geschichte möglichst einfach zusammenfasst und des Weiteren dem Interessierten Menschen dies auch möglichst einfach darzustellen vermag:

      Grundlegende Begriffsbestimmungen:
      Herrschaft = Gewalt über Lebewesen und/oder Gegenstände;
      Gewalt = angewendete Kraft zur Erreichung eines Ziels, (jur. Definition);
      Macht = Möglichkeit von Gewaltanwendung = Kontrolle

      U. a. folgende zur Einführung für wesentliche Begriffe weiterführende Literatur:
      Juristisches Wörterbuch für Studium und Ausbildung
      Vahlen Verlag

      • Devi 4. Januar 2023 at 15:47

        „Gewalt“ und „Herrschaft“ sind genau Teil dieser Strukturen, von denen ich sprach. Mit den von Ihnen angeführten Definitionen bin ich allerdings nicht einverstanden.

      • Peter Ruzsicska 4. Januar 2023 at 16:13

        @Devi,
        Danke, bitte führen Sie Ihre Definitionen gerne aus, was den Kern von „Gewalt“ und „Herrschaft“, sowie das Umfeld dessen aus möglichst verschiedenen Perspektiven vielleicht auch möglichst verdichtet zu Beleuchten vermag.

      • Devi 4. Januar 2023 at 17:05

        Ich denke, es geht darum, diese Begriffe völlig neu zu denken, deshalb will ich, vor allem weil es nicht gut ist, den Denkhorizont schon von vorneherein unnötig einzuschränken, hier lediglich einige erste Gedanken formulieren. Im Grunde geht es bei den drei Begriffen, die Sie genannt haben (Gewalt, Herrschaft, Macht), darum, was wir unter „Macht“ verstehen. In meinen Augen wird „Macht“ derzeit fast ausschließlich nur noch als „Macht über etwas“ verstanden. Also zum Beispiel, ein Politiker habe qua Position die „Macht“, Menschen bestimmte Ge- oder Verbote aufzuerlegen, also „Macht über“. Man kann „Macht“ aber auch anders denken, als eine „Macht in irgendetwas“, beispielsweise einen Artikel bei TKP zu schreiben. Darin zeigt sich beispielsweise, dass der Schreiber die Macht besitzt, in deutscher Sprache sinnvollen Text zu schreiben, einen logischen Aufbau zu finden, etc. Was „Macht in etwas“ nun konkret auf die Politik umgemünzt bedeutet, ist schwierig zu sagen, weil diese Denkweise vor mehreren tausend Jahren zu einem sehr großen Teil in unserer Welt verloren gegangen ist. Aber wir sollten einen gesellschaftlichen Dialog darüber führen.
        Herrschaft kann nur unter der Prämisse von „Macht über jemanden“ bestehen.
        Der Begriff „Gewalt“ berührt meines Erachtens sehr viele Ebenen menschlichen Seins, also vor allem auch emotionale und soziale-psychologische, sodass man meines Erachtens hier sehr vorsichtig sein sollte. Wie gesagt, dies sollen nur erste Gedanken sein, um den Dialog zu eröffnen.

      • Devi 4. Januar 2023 at 17:16

        Man sag ja beispielsweise auch, „der deutschen Sprache ‚mächtig‘ sein“. Es finden sich also durchaus immer noch Reste des Konzeptes, „Macht in etwas“ in unserer Zeit.

      • Peter Ruzsicska 4. Januar 2023 at 20:34

        @Devi,
        Danke für Ihre einleitenden Ausführungen!
        Die Definitionen dieser drei Begriffe von Herrschaft, Gewalt und Macht, die ich verwende, fußen auf dem neutralen Begriff von Kraft bzw. Kräften, welche eigentlich in und durch sehr unterschiedliche(n) Arten sowie in verschiedene Richtungen wirken kann/können.
        Diese Begriffe sind in z. B. in unserem Rechtsystemen schon seit den Anfängen der großen Zivilisationssysteme (Babylon etc.) sehr ähnlich definiert, welche auch mehr oder weniger gleichzeitig von der Ausprägung großer organisierter Religionssysteme begleitet sind –
        Das Recht ist, so läßt es sich durchaus auch geschichtlich nachweisen, durch die Tätigkeit großer Religionssysteme erfunden bzw. eingeführt worden und ist daher nichts anderes, als eine sprachliche Konstruktion, um größere (staatliche) Gesellschaftssysteme (besser) organisieren zu können – Daher könnte man sagen, daß jegliches positives (= gesetztes) Recht in erster Linie dazu dient, um Ordnungsprinzipien sprachlich/schriftlich zu organisieren um sie ge
        leichzeitig/folglich/nachträglich auch physisch umzusetzen bzw. um bereits physisch sich manifestierte Wirklichkeiten nachträglich (zu passender Zeit) sozusagen zu rechtfertigen (eine von vielen alten Herrschaftstechniken). Schließlich zu Gunsten derer, welchen diese Ordnung letztlich am profitabelsten zu Gute kommt, da sämtliche großen Zivilisationssysteme zumindest seit Babylon, streng hierarchisch organisiert sind.

        Ich denke, daß die Begriffe von Herrschaft, Gewalt und Macht, die ich verwende auch keiner neuen Definition bedürfen, weil sie allgemein genug scharf definiert sind und sie sich ja schon seit mehreren tausend Jahren bewährt haben.

        Ich hoffe, daß ich Ihre Worte richtig verstanden habe, wenn ich in Ihrem Sinne
        Macht (= Möglichkeit zur Gewaltanwendung) definiere damit weder einen Widerspruch für „Macht über etwas“ noch für „Macht in irgendetwas“ finden kann? Auch finde ich, daß die Machtdefinition, welche ich verwende, in Verbindungen von „Macht über etwas“ mit/oder/und „Macht in irgendetwas“ durchaus geeignet ist, diese schlüssig zu beschreiben.
        Ein aktuelles Beispiel dazu ist z. B., daß der Staat derzeit durch verschiedenste wie vermittelte Interventionstechniken aller Art in die Körper und Seelen der einzelnen Menschen eindringt.
        Ihre Gedanken bez. Macht, stellen sich mir klar und folgerichtig dar.

        Beim Begriff der Gewalt bin ich mir nicht ganz sicher bezüglich der Bergrifflichen Abrenzung Ihres Begriffes davon, deshalb möchte ich nun den Begriff der Gewalt, den ich meine, näher beschreiben:
        1.) Gewalt = angewendete Kraft zur Erreichung eines Ziels, (jur. Definition)
        2.) Gewalt in einem weiteren bzw. ergänzenden Sinne
        Da ich mich auf den neutralen Begriff der Kraft auch im Bereich des Kräftewirkens (auch im physikalischen Sinne) beziehe möchte ich aber den Begriff auch auf unbekannte Kräfte bzw. Kräftewirkungen ausdehnen, welche auch innerlich in der Seele von Lebewesen und daher im und zwischen Menschen, Sozialsystemen aller Art wirken bzw. wirken können.
        Z. B. Inuit’s in Alaska haben durch ihre enge Naturverbundenheit gemäß ihres Lebens in eisigen Landschaften geringer Bevölkerungsdichte noch ein sehr starkes und weitgehend unmittelbares Verhältnis zu den sogenannten Naturgewalten bzw. zu den Kräfteräumen in der Natur allgemein. Daher haben diese Menschen auch noch ein klar und einfaches Gefühl für die gewaltige Übermacht der Naturkräfte sowie gleichzeitig für fragilste Verletzlichkeit von Naturgegebenheiten. Sie haben auch ein Gefühl dafür der Natur sowie sich selbst angemessen Achtsamkeit engegenzubringen, da sie auch dessen Gewahr sind daß sich die Natur in ihrer gesamten Unergründlichkeit auch in ihnen selbst zu ereignen pflegt.

        Um das nun etwas abzukürzen, möchte ich einstweilen noch anfügen, daß sich Kräfte in verschiedenster Art und deren Wirkungsstärke zu mehr oder weniger deutlich wahrnehmboren Gewaltwirkungen gestalten können, was Sie am Ende als
        „Der Begriff „Gewalt“ berührt meines Erachtens sehr viele Ebenen menschlichen Seins, also vor allem auch emotionale und soziale-psychologische, sodass man meines Erachtens hier sehr vorsichtig sein sollte“
        bezeichnen – Dem stimme ich vorbehaltlos zu.

      • Peter Ruzsicska 4. Januar 2023 at 20:49

        P.S.:
        @Devi,
        „der deutschen Sprache ‚mächtig‘ sein“, erinnert mich auch an Ivan Illich’s Begriff von „Daseinsmächtigkeit“. Es gibt aber auch noch viel einfachere Beispiele aus der sprachlichen Vergangenheit bzw. bis in näheren Gegenwart, wie das „Gemächt“, bzw. „Zeugungsgewalt“. Auch „Sprachgewalt“, „Selbstbeherrschung“ sich selbst in „seiner Gewalt“ haben etc…

      • Devi 4. Januar 2023 at 21:37

        Sehr geehrter Herr Ruzsicska,
        ehrlich gesagt, verstehe ich nicht wirklich, was Sie mir genau sagen wollten. Gerade von den letzten beiden Kommentaren verstehe ich überhaupt nichts mehr. Das ist aber auch egal, denn Sie konnten sich ja ausdrücken, und ich muss ja auch nicht alles verstehen.

        Aber eine Anmerkung möchte ich doch noch machen. Sie schrieben:
        „Ich denke, daß die Begriffe von Herrschaft, Gewalt und Macht, die ich verwende auch keiner neuen Definition bedürfen, weil sie allgemein genug scharf definiert sind und sie sich ja schon seit mehreren tausend Jahren bewährt haben.“
        Was haben sich bewährt? Die Begriffe? Oder diese hierarchisch organisierten Gesellschaftssysteme, die auf Herrschaft und Gewalt und Macht über Menschen fußen? Bei ersterem bin ich mir nicht sicher, ob das tatsächlich stimmt. Bei letzterem widerspreche ich. Diese hierarchischen Systeme haben sich in Hinblick darauf, was ich von einem Gesellschaftssystem erwarte, nicht bewährt. Für diejenigen aber, die denken, dass sich diese hierarchischen Systeme bewährt hätten, für die gäbe es ja jetzt dann gar nichts an der aktuellen Situation zu meckern, denn der Grad der Konzentration von hierarchischen Strukturen ist derzeit ja wieder einmal besonders hoch. Diese Menschen müssten ja darüber, wie gut diese hierarchischen System funktionieren, in höchstem Maße frohlocken.

      • Peter Ruzsicska 4. Januar 2023 at 23:09

        @Devi,
        Schade, daß ich mich offenbar nicht verständlich genug ausdrücken konnte.
        Was sich bewährte, ist
        1.) die logisch einfache Klarheit der Begriffe von Herrschaft, Gewalt und Macht, welche ich hier in einfachster Art zitierte – Ich weiß beim besten Willen nicht, was dabei nicht verständlich ist…
        2.) Es haben ja die Herrschaftssysteme viele tausende Jahre lang einwandfrei funktioniert und zwar zu Gunsten ihrer Profiteure (was ich ja klar und einfach darzustellen versuchte und mir offenbar nicht gelang), leider mit fatalsten Konsequenzen, was A) nicht der Sprache und B) nicht der Logik allein, sondern C) ihrer Anwendung im Rahmen von physischen sowie sprachlich herbeigeführten Bedingungen (auch herrschaftlichen) geschuldet ist.
        Zur Anwendung:
        Da der Mensch ein soziales Wesen ist, ist alles was er tut und denkt, auch in einem sozialen Kontext zu verstehen – Wenn zu viele Menschen mehrere tausend Jahre lang immer einigen wenigen Profiteuren (hirarchisches Herrschaftssystem) mit allen brachialen Folgeerscheinungen zuarbeiten, führt das zu einem sich immer extremer gestaltenden Kräfteungleichgewicht, welches zu immer größeren Verwerfungen führen muß.
        Die Natur erweist sich offenbar selbst wie ein Lebewesen, welches als stetig sich bewegendes Kräftegefüge immer in sich selbst ausgleichende Gleichgewichtszustände anstrebt – Das ist jedem Indianer bzw. Landwirt klar, der in dieser Natur zumindest noch mehr oder weniger verwurzelt ist. Das ist 1:1 auf den Menschen selbst als Individuum, sowie auf seine sozialen Strukturen jedweder Art übertragbar – Naturgemäß auch in seinen Beziehungsgeflechten zu Natur und Umwelt etc…
        Alles ist mit Allem gleichzeitig verbunden, bloß der Mensch kann das nicht erfassen, ob seiner naturgemäßen Beschränktheit – Wohl ahnt er es.
        Da das jahrtausende alte Herrschaftskonzept davon ausgeht, sich von der Natur trennen zu wollen sowie die Natur letztlich gar überwinden zu können, entspricht das schlicht nicht der Natur und ist daher von Anfang an bereits gescheitert.
        Irgendwann ist es ohne völlige Selbstzerstörung nicht mehr möglich, die Ausgleichseigenschaft der Natur strukturell zu verleugnen – nun scheint vielleicht so ein Zeitpunkt sehr nahe.
        Die Sprache selbst ist ein logisch wie hierarchisch strukturiertes Denkwerkzeug, welches aber vom einzelnen Menschen individuell und willkürlich gebraucht wird, dadurch ist es auch von der Beliebigkeit seines Benutzers selbst, als auch der Beliebigkeit äußerer sozialer Einflüsse unterworfen – Das ist der Knackpunkt.

        Ich hoffe, mich möglichst verständlich ausgedrückt zu haben und wenn nicht, kann ich auch nichts machen…
        Alles Gute, viel Kraft und Zuversicht!

      • Stefan Ochsner 5. Januar 2023 at 9:20

        Es zählt nur was wirkt.

        Die normative Kraft des Faktischen

        Der Rest ist „sort of brainfucking“

      • Peter Ruzsicska 5. Januar 2023 at 11:18

        @Stefan Ochsner,
        Sie machen es sich sehr leicht und negieren damit die Herstellungstechniken von normativen Kräften zur Herstellung von Faktenlagen der ca. letzten fünftausend Jahre, was das Kerngeschäft von Herrschaft einst war und zur Zeit schlicht ist – Mit Verlaub, so einfach wird’s nicht gehen.

        Süß, Ihr Hanteln im Wohlklang starkhaftiger Wortarabeskie von „Der Rest ist „sort of brainfucking““ ringt mir fast schon ein wenig von sowas wie Futterneid ab…

      • Devi 5. Januar 2023 at 13:14

        Sehr geehrter Herr Ruzsicska,
        manchmal habe ich bei Ihnen das Gefühl, dass Sie die Menschen von irgendwas überzeugen wollen, was diese gar nicht hören wollen. Wenn Sie mit Ihren vielen Kommentaren einfach nur Spannung abbauen wollen, dann ist das ja in Ordnung. Sollten Sie aber darauf aus sein, dass die Menschen Ihre Kommentare gerne lesen und durchdenken, anstatt sie einfach nur zu ignorieren, wenn Sie also in einen für alle Seiten gleichberechtigten, erhellenden und befriedigenden Austausch treten möchten, dann könnte ich mir vorstellen, dass eine andere Heransgehensweise möglicherweise effektiver ist.
        MfG
        Devi

      • Peter Ruzsicska 5. Januar 2023 at 15:41

        @Devi,
        Seien Sie desgleichen sehr geehrt,
        selbst wenn es sich für Sie so anfühlt, als daß ich Menschen „von irgendwas überzeugen wollen“ zu beabsichtigen trachte, kann ich Ihnen versichern, daß ich das gar nicht beabsichtige, denn:
        Jemanden zu Überzeugen ist in allen Fällen seit es Menschen vielleicht schon gab von Vorn herein zum Scheitern verurteilt – Weil ein ggf. sich überzeugen Lassender bzw. sich überzeugen gelassen Habender jederzeit auch vom Gegenteil bzw. von irgendwas Anderem überzeugt werden kann (hab ich übrigens hier kürzlich im Forum schon an anderer Stelle geschrieben) – Überzeugungen haben sich schon immer als kontraproduktiv herausgestellt, um nicht zu sagen verhängnisvoll…
        Auch kann ich Ihnen gerne wie dankend Recht geben, daß ich mich – wie hoffentlich jeder Mensch – mittels würzigen Kommentaren auch Spannungen abzubauen geträchtige.
        Daß meine Kommentare „gerne“ gelesen werden sollen, daß versichere ich Ihnen fundamentalst, daß will ich grundsätzlichst gar nicht.
        Wenn ich hier oder sonst wo meine Kommentare veröffentliche, tue ich das mit vollster Absicht, weil ich nur das in die Öffentlichkeit gebe, was ich zu 100% verantworten kann und daß das vielleicht auch andere Menschen interessieren könnte. Ich nehme Interesselosigkeit gegenüber meinen Kommentaren gerne in Kauf, weil ich die Artikel z. B. innerhalb dieses Mediums als viel wichtiger erachte, als meinen Senf dazu. Außerdem kann ich mich sehr gut artikulieren in Kommentaren, bei Themen wo ich mich selbst sehr gut auskenne, sowie mit mehr als hinreichender Sachkenntnis ausgestattet bin, was schließlich der geneigte Connaisseur ausnahmslos immer schon zu schätzen wußte.
        Ausuferndes Affirmationsgehabe ist absolut nicht mein Pläsier und schon gar kein narzisstisch lucides Ostentieren meinerseits – Obwohl mein Hang zur freudvoll barocker Theatralik kaum zu Übersehen ist…
        Erhellenden und befriedigenden Ausdruck finde ich ausschließlich in analogen Begegnungen, welche für mich schon sehr wesentliche auch formale Gründe voraussetzen. Im schriftlich digitalen Kontexten ziehe ich zweckmäßig rationale Darstellung, gewürzt mit meiner zugegeben nicht allzu schmeichelhaften Wortgebarung, vor.
        Ihrem Ansinnen für „einen für alle Seiten gleichberechtigten, erhellenden und befriedigenden Austausch“ kann ich nur völlig zustimmen, aber so wie ich mich geriere, so bin ich nun mal und Effektivität heischende Herangehensweisen entsprechen ggf. erst in zweiter Linie meiner in eventu geneigten Absicht. Mir ist die Substanz von Erkenntnis sowie deren Trefflichkeit, man kann wohl darüber streiten, in jedem Fall wichtiger.

        Abschließend möchte ich Ihnen für Ihre Stellungnahmen besonders freudvoll danken.
        Nicht nur ob unserer sehr unterschiedlichen Persönlichkeiten finde ich unseren Kommentaraustausch sehr interessant, denn innerhalb des tkp-Forums gibt es sicher einige Menschen, die etwas produktives von unseren veröffenlichten Äußerungen gerne mitnehmen, ohne durch Likes oder zusätzliche Kommentare auf sich aufmerksam zu machen.
        Selbst der Feind kann davon reichlich profitieren, indem letzterer vielleicht zur Überlegung gelangen könnte, seine Handtücher bei Zeiten zu werfen…

  22. Peter Ruzsicska 4. Januar 2023 at 13:09Antworten

    Das Gros der sogenannten Akademiker z. B. in Diensten der MDW (Universität für Musik und darstellende Kunst Wien) haben sich gnadenlosest vorauseilenst selbsterniedrigenst als Barackengesinde zur rücksichtslosesten Durchpeitschung des Coronaregimes erwiesen – Die gesamte Professorenentourage von Chorleitern insbesonders ihres hörigen Organisationsgesindes unter widerlichster Patronage der Direktion haben ihren Auszubildenden wie sich selbst kadavergehorsamst sowie ihren Angestellten vom ersten Tag des ersten Lockdowns buchstäblich den Atem genommen und haben den verhängnisvollen Selbstbetrug nachweislich mitgestaltet – Welch grundperverser Irrsinn.
    Und gehen nun über ihre mitverursachten Leichen in gemächlichster Überheblichkeit zur Tagesordnung über – Besonders widerlich die heuchlerischen Veranstaltungen zum Genken ihrer in den Tod Getriggerten. Kein Einziger dieser akademischen Mitgestalter dieses Fundamentalverbrechens hat sich bisher auch bloß in Ansätzen verantworten müssen.

    Um ihre selbstgefällige Rolle als „musician des rois“ fürderhin in eitelster Bescheidenheit auszufüllen, schweben sie als willfährigste Museumsdiener über ihre selbst unentwegt verurachten Leichenberge und schöpfen rücksichtslos jeden für sie selbst brauchbaren Nachwuchs ab, für dessen Pflege sie nicht mal in Ansätzen selbst Verantwortlichkeit zeitigen –
    Im allärtlichem Delegieren sind die Großmeister im Zuarbeiten für sich selbst, gleichzeitig für neofeudale Eliten und alle die sich es (noch) leisten können im Lichte des Illusionsmanagements besttradierter Kulturtechniken allerhöchster Qualität.
    Und für solche Menschen unter ihnen, zur wahrhaftiger Nachwuchspflege fähig sich längstens Erwiesenen, die durch das Regime in deren wahrhaftiger Standhaftigkeit schließlich Genichteten, gibts heuchlerische Feiern sowie unglaubwürdigste ins Gigantische gesteigert absurdest übertriebene Hervorhebungen ihrer Bedeutsamkeit von Seiten der Direktion, welche sich dadurch längst schon selbst diskreditierte – Das gemahnt stark an Missbrauch und zusätzlicher Nichtung von wahrhaft vorbildlichen Leistungträgern. Gleichzeitig wird alle Bestialität dieser Veranstaltung zur Bestätigung besten Rufs der Universität hinverdreht.

    Zitat des sogenannten Leitbildes von der Homepage der MDW-Wien:
    „… Das Wohl aller mdw-Angehörigen ist uns ein zentrales Anliegen. Wir schaffen bestmögliche Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie und verpflichten uns zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen.

    Die Freiheit der Kunst, der Wissenschaft und der Lehre ist ein unverhandelbarer leitender Grundsatz der mdw.“

    Diese Universität hat nicht bloß damit schon längst ihre Legitimität selbst abgeschafft –
    Die Notwendigkeit grundlegenster Neugestaltung von Universität erweist sich nicht bloß daher wieder mal und schon längstens als schlicht not-wendig.

  23. Pfeiffer C 4. Januar 2023 at 13:09Antworten

    Alleine diese zwei Sätze aus dem zitierten Uni-Dokument – „Die Universität ist sich auch in Zeiten von COVID-19 ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Dies zeigt der hohe Anteil an vollimmunisierten Personen unter Studierenden und Mitarbeitenden.“ – zeigen vielmehr dieses systemimmanente, schlamperte, verlogene, nudeldruckerische Grundlinienspiel, denn:

    Wie wir heute alle wissen, bewirkt diese gentechnisch basierte, bedingt zugelassene, u.a. im Stephansdom und in Puffs verabreichte medizinische Handlung alles nur erdenklich unerwünscht andere, nur keine Covid-Vollimmunisierung.

    Prof. Dr. Rainer Mausfeld sagt in seinem epochalen Vortrag (an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, am 22. Juni 2015) „Warum schweigen die Lämmer?“ unter anderem:

    Zitat:

    „Propaganda ist heute als ein notwendiger Teil des Indoktrinationssystems aller westlichen Gesellschaften anzusehen. Und die „unsichtbare Regierung, welche die wahre Herrschermacht unseres Landes ist“, besteht aus nahezu unsichtbaren Geweben von Netzwerken verschiedener Eliten. Diese „lenken die gesellschaftlichen Abläufe“. Sie steuern politische Entscheidungen und vermitteln diese durch die eingebetteten Journalisten‘ der Massenmedien der Öffentlichkeit als „unvermeidliche Sachzwänge zum Wohle der Bevölkerung“.

    Über deren Funktion finden wir sehr klare Einsichten bei Paul Lazarsfeld, einem der bedeutendsten
    Kommunikationsforscher und zugleich einem der Begründer der modernen empirischen Sozialforschung: „Man muss die Bürger mit einer Flut von Informationen überziehen, so dass sie die Illusion der Informiertheit haben.“

    Besonders die sogenannten gebildeten Schichten sind anfällig für die Illusion des Informiertseins. Diese Schichten sind aus naheliegenden Gründen in besonderem Grade durch die jeweils herrschende Ideologie indoktriniert – das war im Nationalsozialismus nicht anders als heute; sie sind durch ihre schweigende Duldung ein wichtiges Stabilisierungselement der jeweils herrschenden Ideologien.

    Zitat Ende

    Ein universitäres Glanzlicht final:

    „[…] Bei der Personalauswahl dürfen Personen aufgrund des Geschlechts, der ethischen Zugehörigkeit, der Religion oder der Weltanschauung, des Alters oder der sexuellen Orientierung nicht benachteiligt werden. (Antidiskriminierung). […] Als Universität ist uns der Schutz der Gesundheit unserer Studierenden und Mitarbeitenden sehr wichtig. Aus diesem Grund wird Bewerberinnen und Bewerbern mit Nachweis einer vollständigen COVID-19 Schutzimpfung bei gleicher fachlicher Eignung der Vorzug gegeben. […]“

    Technische Universität Graz
    Universität in Graz, Österreich
    Webseite der TU Graz, 29.10.2022

    • Mia Wu Ast 4. Januar 2023 at 14:06Antworten

      Die TUG gehört hier in der Tat zu den Schlimmsten. Der Rektor labert tatsächlich noch immer von „Vollimunisierten“ wo doch bereits evident ist, daß genau das nicht der Fall sein kann.
      In die seinerzeitige TU-Teststraße durften damals auch keine „Ungeimpften“ testen gehen (was ich juristisch als Diskriminierung sehen würde).
      Als ungespritzter Absolvent (im Jahre 1998) dieser Anstalt fange ich an, mich für solches Führungspersonal fremdzuschämen!

    • Andreas I. 8. Januar 2023 at 3:33Antworten

      @ Pfeiffer C Hallo,
      Und in diesen zwei Sätze aus dem zitierten Uni-Dokument steckt noch was drin bzw. fehlt: „Die Universität ist sich auch in Zeiten von COVID-19 ihrer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Dies zeigt der hohe Anteil an vollimmunisierten Personen unter Studierenden und Mitarbeitenden.“

      Gehört zu „gesellschaftlicher Verantwortung“ auch eine Verantwortung die Verfassung (in D das GG) zu wahren?
      Oder auch eine Verantwortung, Fehler der Geschichte (Jud… äh Menschengruppen auszuschließen) nicht zu wiederholen?
      Oder auch eine Verantwortung, Behauptungen von Regierungspolitikern und Journalisten genauso wie alles andere zu überprüfen? Oder wenn man Fehler der Geschichte nicht wiederholen will, Behauptungen von Regierungspolitiker und Journalisten besonders kritisch zu überprüfen?

      Nein nein „gesellschaftlicher Verantwortung“ ist erstens eindimenwsional – besteht nur aus einem einzigen Virus – und zweitens Nachplappern.

  24. gagaertner 4. Januar 2023 at 13:03Antworten

    Der Artikel und die Kommentare bringen es auf den Punkt.
    Schlimm ist auch noch, dass bei Psychiatrie und Psychologie angepasstes Verhalten weitgehend als Kriterium für psychische Gesundheit gilt.
    Es ist schon unfassbar, dass gerade von solchen sogenannten Eliten Gehorsam praktiziert wird.
    (historisch allerdings nichts Neues)
    Es ist ratsam, sich nicht von der Pose der Liebenswürdigkeit, die solche „Automaten “ gut zur Schau stellen können, nicht blenden zu lassen.
    Wenn es nicht gelingt, die schweigende Mehrheit aus ihrer Apathie zu wecken, ist eine Katastrophe die den 2. Weltkrieg in den Schatten stellt, nicht mehr abzuwenden.
    Mein Dank gilt diesem Forum und anderen Aufklärungsmedien, die sich trotz der zunehmenden Schikanen für die Wahrheit einsetzen.

    • Cetzer 4. Januar 2023 at 15:01Antworten

      „bei Psychiatrie und Psychologie angepasstes Verhalten weitgehend als Kriterium für psychische Gesundheit gilt“
      Teile der Psychiatrie sind nur eine Art von Hilfs-Justiz. Trotz der Unmengen von Gesetzen bleibt eben immer noch viel, dass unerwünscht ist, aber von keinem Paragraphen des Strafrechts erfasst wird. In Deutschland ist es normal, dass Polizisten jemanden, der ’sich irgendwie daneben benommen hat‘ (oder entsprechend denunziert wird), bei der Psychiatrie abliefern, damit die sich um das ‚Problem‘ kümmert.
      Wäre mal interessant, wie viele Psychiater eine (fiktive) Pille verschreiben würden, die Menschen zu aktiven, selbstbewusst auftretenden Staatsbürgern macht…

      • Dr. med. Veronika Rampold 5. Januar 2023 at 6:30

        … und interessant wäre auch,

        wie viele Menschen in D schon psychiatrisiert wurden,
        weil sie
        nach dem Miterleben des Kaputtbehandeltwerdens eines Nahestehenden in einer „Klapse“
        vor Angst vor der Psychiatrie
        oder vor Schuld, weil sie in gutem Glauben den Angehörigen dahin geschickt hatten,
        selber durchgedreht sind…

        und ob solche Fälle in der Literatur lediglich als „familiäre Häufung von Geisteskrankheit“ landen – oder tatsächlich aufgearbeitet werden…

        Meine WEnigkeit hat sich als junge Frau entschieden, sich nicht fortzupflanzen, weil die Schwester meiner Mutter, in den 1950ern als Defekt-Schizophrene eingestuft, in einem Heim lebte und die Lehrmeinung war, sowas vererbe sich. ich wollte nicht noch mehr solches Elend hervorbringen.

        Und ich wäre vor Angst, mir könnte Ähnliches passieren, in der Studienzeit selber fast abgedreht.

        Heute weiss ich, ich hätte wahrscheinlich ebenso gesunde Kinder kriegen können wie Leute ohne solche Verwandtschaft.

        Die Geisteskrankheit meiner Tante soll nämlich
        1) nach der zweiten Pockenimpfung ausgebrochen sein und
        2) in sexueller distanzlosigkeit bestanden haben, in einem Verhalten, sich jedem Mann anzubieten, und dahinter steckte, was ich zwar nicht beweisen kann, aber deutlich „rieche“, eine Fehlprägung durch sexuellen Missbrauch, es gab da einen höchst zweifelhaften Typen, der mit ihrem Vater aus der Gefangenschaft zurückgekommen war…
        Und 3) hat man das arme Mädchen, das nach Hamburg abgehauen war, um dort als Hure zu leben, dort gewaltsam weggeholt… das tat meine Großtante, in gutem Glauben und mangels Alternativen… und in der Klinik Haar interniert, und statt nachzuforschen, woher sie ihren Sexwahn hat, bekam sie Elektroschocks, die verursachten nen Hirnschaden, und fertig war das lebenslange Elend. Hilfe mir wird geholfen. Der einzige Mensch, dem auf diese Art geholfen war, war mein Großvater, er hatte es bequem, und seinem komischen Kriegskameraden, mit dem er täglich soff, passierte nix.

        „Psychiatrie Teil der deutschen Justiz“ wenns denn Justitia, Gerechtigkeit, wäre, um die es da geht!
        Nur zum Vertuschen und Gaslighting dient sie. Bezüglich meiner armen Tante jedenfalls wars so.

    • clacra 4. Januar 2023 at 18:50Antworten

      gagaertner: „Schlimm ist auch noch, dass bei Psychiatrie und Psychologie angepasstes Verhalten weitgehend als Kriterium für psychische Gesundheit gilt.“

      Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu.

      In den letzten zwei Jahren habe ich mehrfach persönlich beobachten können, wie Patienten in Wiener Psychiatrien sowohl von Psychiatern als auch Psychotherapeuten meiner Einschätzung nach psychisch gequält wurden. In den meisten Fällen war dabei das Nichttragen der Masken der Auslöser.

      Beispiel eins:
      Patientin mit bestehender, psychiatrischer Diagnose erleidet beim Tragen der Maske innerhalb von Sekunden Panikattacken. Dass dies der Wahrheit entspricht war ganz offensichtlich, dennoch wurde sie sowohl von Psychiatern und Psychotherapeuten dazu gezwungen. Der einzige Ausweg, der ihr blieb war die Anstalt zu verlassen. Genau das ist dann auch eingetreten.

      Beispiel zwei:
      Patient mit diagnostizierter klinischer Depression erklärt, dass es ihm nicht einleuchtet, warum das Tragen von Masken auf der gesamten Station verpflichtend ist, wo doch offensichtlich ist, dass nicht jeder ein- oder ausgeatmete Partikel gefiltert werden kann (interessanterweise waren einige von der Pflicht ausgenommen, wobei dafür nie eine Begründung geliefert wurde). Man kann doch auch aus dem Datenblatt die Größe der Poren ablesen und ganz einfach aus fachlicher Literatur die durchschnittliche Größe der ausgeatmeteten Aerosole nachschlagen.
      Antwort der Station: Das ist so vorgeschrieben, und niemand darf das hinterfragen. Haben Sie ein Problem damit, verlassen Sie bitte das Gelände. Weg war er…

    • Andreas I. 8. Januar 2023 at 3:54Antworten

      @ gagaertner Hallo,
      naja wo wird Psychiatrie und Psychologie außerhalb von Universitäten betrieben? Auch diejenigen, die später anderswo praktizieren, mussten erstmal durch die Hirnwä… äh durch das Studium.
      Ausnahmen bestätigen die Regel, mit fallen da Hans Joachim Maaz und Franz Ruppert ein.

      Es gibt auch einiges in der Psychologie, was Angepasstheit kritisch untersuchte, die Klassiker sind das Konformitätsexperiment von Salomon Asch und das Milgram-Experiment.
      Die beiden alleine würden schon (fast) ausreichen, das aktuelle Geschehen zu erklären.
      Und in beiden waren etwa 1/4 der Versuchspersonen nicht manipulierbar.
      Kommt dieses Verhältnis, 3/4 manipulierbare zu 1/4 unmanipulierbaren, irgendjemandem seit 2020 irgendwoher bekannt vor? ;-)

      Die Frage, die daraus entsteht, ist natürlich, warum 3/4 manipulierbar sind und 1/4 nicht – und das ist Tiefenpsychologie.

  25. Stefan Ochsner 4. Januar 2023 at 13:03Antworten

    Die Gehirnwäsche funktioniert.

    Gelingt es Leute in Angst zu versetzen hat man sie nach Maslow scher Bedürfnispyramide abgetrennt von allen anderen Bedürfnissen als „Sicherheit“

    Sicherheit ist der ideale Zustand von Beamten.

    Im universitären Betrieb findet sich nur Beamtenmentalität so wie in unserer Gesellschaft der Anteil dieser Leute kontinuierlich gestiegen und mittlerweile offensichtlich viel zu hoch ist.

    „Leben ist immer lebensgefährlich“ Erich Kästner.

    Keine Lebendigkeit, nur Sicherheit, nur Leute die funktionieren wollen.

    Der Mensch zum zu optimierenenden Objekt degradiert seiner Individualität beraubt, entwürdigt.

    Alle Errungenschaften des christlich abendländischen aufgeklärten Weltbilds weg in Windeseile.

    Der Mensch als Tier wegen einer Dauerbeschallung/Propaganda und mangels ausgebildetem Urteilsvermögen.

    Ein Versäumnis der Vorgängergeneration! Was habt ihr den jungen Menschen beigebracht?

    Kein „einfacher“ Mensch hat dieses Narrativ glauben können. Zu viele Widersprüche. Man mußte schon „akademisch“ gebildet und instinktlos sein um dieses Narrativ aufrecht zu erhalten. Dieser Rückfall in autoritäre Strukturen hat auch dem Ego gut getan, die Obrigkeitsgläubigigkeit ausgenutzt. Selbstgerecht, unreflektiert, borniert.

  26. wellenreiten 4. Januar 2023 at 11:40Antworten

    Ich bin wirklich froh, dass Herr 2G-Vitouch es nicht geschafft hat, neuer Rektor an der Uni Wien zu werden. Eine meiner ehemaligen Professorinnen – Andrea Komlosy (Historikerin) – hat es gewagt, eine kritische Ringvorlesung zum Thema Covid zu organisieren. Das rechne ich ihr hoch an.

  27. Vietato Fumare 4. Januar 2023 at 11:32Antworten

    Viele sind rückblickend erschüttert über das, was Akademiker und (Impf-)Ärzte unhinterfragt getan haben. Dabei haben sie gar nichts „getan“ – das Problem heute ist, dass im akademischen Leben eben kaum noch jemand etwas „tut“, im Sinne von Sich-Aufrichten gegenüber offensichtlicher Unvernunft, die man fast schon als Wahnsinn bezeichnen müsste. Die meisten „schwimmen“ einfach mit.

    Jedem Arzt, der gegen eine Atemwegserkrankung wie Corona eine Impfung spritzt, die von vornherein nicht funktionieren kann, da sie über das Blut wirkt und dort diverse – wie sich jetzt herausstellt, noch dazu vollkommen kontraproduktive – Veränderungen bewirkt, gehört eigentlich die Approbation entzogen.
    Ein Arzt der sagt: „Aber ich habe ja nur gemacht, was die Ärztekammer bzw. die Medien gesagt haben“, gleicht einem Feuerwehrmann, der einfach stur den Auftrag ausführt, einen Hausbrand mit Öl statt mit Wasser zu löschen. Das Grundwissen, dass das nicht funktionieren kann, wird man auch von ihm als kleinem Exekutivorgan erwarten. Er hat vollkommen unverantwortlich gehandelt. Es bleibt nur noch ein kurzes Zeitfenster, um das einzugestehen und die Sache aufzuarbeiten – und damit noch größere Schäden durch diese nutzlose und sogar schädliche Impfung zu stoppen. Sonst verspielt der Berufsstand der Ärzte und auch die „Wissenschaft“ überhaupt jedes Vertrauen.

    Mit Aussitzen wird es diesmal nicht gehen. Wenn wir versuchen, die Folgen des Impfdesasters einfach auszusitzen und die Pharmafirmen den Markt fröhlich mit weiteren mRNA-Produkten fluten, wird eine gesundheitliche Katastrophe über uns hereinbrechen.

    • Cetzer 4. Januar 2023 at 14:49Antworten

      „Es bleibt nur noch ein kurzes Zeitfenster, um das einzugestehen und die Sache aufzuarbeiten – und damit noch größere Schäden durch diese nutzlose und sogar schädliche Impfung zu stoppen.“
      Vielleicht sind die (Spät-)Schäden leider schon ‚unausweichlich‘, da kann man erst in vielen Jahren Bilanz ziehen. Um einen alten Song von Neil Young abzuwandeln: The Needle and the damage that HAD BEEN done.

      „verspielt der Berufsstand der Ärzte und auch die „Wissenschaft“ überhaupt jedes Vertrauen“
      Viele Ärzte dachten, sie würden ihre Autorität in die Waagschale werfen, aber die Waagschale war in Wirklichkeit ein Mülleimer – Und jetzt (oder bald jenseits des Vertuschbaren) ist die Autorität weg (futsch ?).

      „mit weiteren mRNA-Produkten fluten“
      Corona war der von der Pharma-Branche lang gewollte Dammbruch in Sachen Medikamentensicherheit. Die waren schon lange neidisch auf die Computer-Branche, wo das Produkt beim Kunden ‚reift‘ und die Updates (indirekt) zusätzlichen Profit bringen.

  28. OMS 4. Januar 2023 at 11:27Antworten

    Charakter, Rückgrat, Anstand und Ehrlichkeit kann man nicht kaufen und wird auch nicht mehr in Schulen und Universitäten gelehrt. Das Gegenteil ist der Fall. Charakter- und rückgratlose Lügner zum eigenen Vorteil (welche auch über Leichen gehen) werden bevorzugt. Das sind die modernen Managertypen in Politik und Wirtschaft. Eigentlich der Abschaum einer Gesellschaft. YGL eben!

    • Bernhard 4. Januar 2023 at 23:12Antworten

      Wissen ist Macht. Aber Scheinwissen – in Bezug auf Corona – bedeutet nicht mehr Macht. Das haben viele Wichtigtuer in der Öffentlichkeit zu lange geglaubt.
      Jetzt müssen sie einsehen, dass sie ohnmächtiger sind als viele, die ohne Macht Rückgrat und Charakter bewiesen haben.
      Eine schwierige Übung für alle, die glauben, oben zu sein, wenn niemand mehr unten ist, um an sie zu glauben.

    • Dr. med. Veronika Rampold 5. Januar 2023 at 17:26Antworten

      Wer zu ehrlich für die heutige Mentalität ist, wörtlich nimmt und wörtlich sagt was er meint –
      kriegt heute ne Psychodiagnose: Asperger autistischer Formenkreis!
      Ist das nicht eine Schande?

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