Wagenknecht-Partei könnte deutsche Politik erschüttern

15. Dezember 2022von 3,6 Minuten Lesezeit

Sollte Sahra Wagenknecht es wagen und mit einem neuen Wahlprojekt in den politischen Ring steigen, hätte sie das Potential die politische Landkarte Deutschland nachhaltig umzufärben. Für ihre aktuelle Partei „Die Linke“ wäre das aber das Ende. 

Sahra Wagenknecht drückt spätestens seit Corona der deutschen Politik ihren Stempel auf. Sie war der lauteste Corona-Kritiker aus der Linken, plädiert für einen anderen (NATO-kritischen) Kurs zu Russland und warnt vor den Grünen. Das zahlt sich aus: Eine jüngste Umfrage zeigt das hohe Potential, das eine neue Partei unter ihrer Führung haben würde. Bisher ist sie weiterhin Parteimitglied der Partei „die Linke“. Doch die Positionen ihrer Partei stehen ihren Positionen fast diametral entgegen. Denn die Parteispitze steht hinter dem NATO-Kurs gegen Russland und propagierte zuvor Maske, Spritze und Lockdowns. Auch die massive Niederlage bei der letzten Bundestagswahl änderte nichts an diesem Kurs.

Wagenknecht mit hoher politischer Anziehungskraft

Über eine neue Partei, angeführt von Wagenknecht, wird bereits seit Monaten spekuliert. Sie selbst hält ich bedeckt. Wie groß das Potential dieser neuen Partei wäre, zeigt aber eine aktuelle Forsa-Umfrage. Ganze 19 Prozent der deutschen Wähler könnten sich aktuell vorstellen, eine solche Partei zu wählen. In Ostdeutschland läge das Potential sogar bei 28 Prozent.

Glaubt man der Umfrage, würde diese neue Partei das Ende für die Partei „Die Linke“ bedeuten. 55 Prozent der Linke-Anhänger könnten sich vorstellen, Wagenknecht zu wählen. Aber auch die AfD hätte eine neue schwerwiegende Konkurrenz. So fühlen sich sogar 74 Prozent der AfD-Anhänger von Wagenknechts Linie angesprochen. Wohl auch, weil Wagenknecht der Massenmigration durchaus kritisch gegenübersteht, allerdings auf völkisch-nationalistische Rhetorik, wie sie teilweise aus der AfD kommt, verzichtet. Zudem unterscheidet sie sich vom wirtschaftsliberalen Zugang der AfD deutlich, dennoch will sie nicht nur die typische Arbeiterklasse, sondern auch die Klein- und Mittelunternehmen entlasten.

Eine Wagenknecht-Partei würde also nicht nur das Ende der Partei „Die Linke“ einleiten, sondern auch der AfD „in erheblichem Maße schaden“, wie der Chef des Forsa-Instituts, Manfred Güllner, erläutert. Die Umfrage scheint also deutlich zu zeigen, dass Wagenknecht die politische Kraft haben würde, die parlamentarische Opposition in Deutschland gänzlich zu erschüttern und neu zu gestalten. Wohl auch deshalb gibt sich die Ostdeutsche stets vorsichtig. Es sei keinesfalls einfach, eine Partei zu gründen, hört man häufig.

„Die Linke“ am Ende

Wagenknechts Ehemann Oskar Lafontaine hat die „Linke“ mittlerweile verlassen. Er legte kürzlich mit „Ami, its time to go“ ein neues Buch vor. Sahra Wagenknecht rechnete bereits in ihrem Buch „Die Selbstgerechten“ Anfang 2021 mit dem herrschenden Zeitgeist innerhalb der Linken ab. Sie sieht es als notwendig an, dass man sich wieder der typischen Arbeiterklasse hinwendet und ökonomische Ausbeutung in das Zentrum der Politik stellt. Die gegenwärtige „Lifestyle-Linke“ rekrutiert sich dagegen aus dem akademisch-urbanen Milieu und setzt auf Antidiskriminierungskämpfe und eine Diversity-Agenda. Für Klassenpolitik im Sinne der traditionellen Linke interessiert sie sich aber kaum mehr.

Auch das linke Magazin „Jacobin“ attestiert kürzlich eindeutig: „Die Partei bricht auseinander“. Die Differenzen seien nicht mehr überbrückbar. So sei die Frage nicht mehr, ob die Partei auseinanderbricht, sondern nur noch wann. Der traditionell antiimperialistische Flügel – NATO und USA-kritisch – ist mit dem transatlantischen Flügel der Partei nicht mehr zu vermitteln.

Jeder Realist dürfte mittlerweile zu einem solchen Urteil kommen. Wie groß die Gräben sind, zeigt sich etwa in Hamburg rund um Bijan Tavassoli. Er ist Mitarbeiter des Wagenknecht-Vertrauten und Partei-Urgesteins Dieter Dehm. Tavassoli identifiziert sich nach eigenen Angaben mittlerweile als „Transmuslima“ und führt damit die Gender- und Kulturpolitik der eigenen Partei im Stile eines modernen Till Eulenspiegels ad absurdum. (Im „Wochenblick“ kann man ein unterhaltsames Interview mit Tavassoli nachsehen).

Ob Wagenknecht den Schritt einer Parteigründung (oder eine „Liste Wagenknecht“) aber wirklich wagt, wird sich wohl im Laufe des nächsten Jahres zeigen. Die nächste größere Wahl wäre die Europawahl 2024, die offenbar ins Auge gefasst wird.

Bild DIE LINKE, Sahra Wagenknecht und Oskar Lafontaine in Weimar – 51402380297CC BY 2.0

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30 Kommentare

  1. PALLA Manfred 17. Dezember 2022 at 1:50Antworten

    Die SAHRA hat mal vor meinen Augen den „Koffer gepackt“ und zog damit in ein mir sehr bekanntes Haus !?! – stutz ?!? – nun ja, SIE hat an meinem Wohnort, mitte der 90er, im BT-Wahlkreis „gegen“ meinen „Chef“ kandidiert !!! – Also, Ich hatte direkt hinter Ihr geparkt, um am Kiosk meinen Tabak zu holen !!! – Besagtes Haus war vorher mal eine Bäckerei, in der auch ein Onkel von mir, die doch „weltbesten“ Brötchen „b o c k t e“ (find ich lustig), wie ich mit 60 Jahren Abstand heute „leider“ immer noch feststellen muss ;-)

  2. Georg Uttenthaler 16. Dezember 2022 at 19:57Antworten

    Zwei oder sogar mehrere Parteien „Rechts der Mitte“ würden einem Land wie Deutschland sehr gut tun. Frau Wagenknecht war bisher schon in der falschen Partei, denn sie ist mit weitem Abstand die „intelligenteste“ Politikerin des Bundestages, gefolgt von den Politikern der AFD.

    Nachdem sich die anderen vier Parteien am äußersten linken Rand befinden, täte es dem Land nur allzu gut, wieder Parteien zu haben, denen die Bürger am Herzen liegen. Denn in anderen Demokratien funktioniert das auch. (Italien)
    Natürlich werden diese Parteien von Linkslinken Radikalen wie die Antifa und linken NGOs, die jährlich vom deutschen Staat weit über 100 Mio. Euro geschenkt bekommen, um überall in D. Terror zu machen, bis aufs Messer bekämpft.(siehe AFD.) Zuerst werden Quertreiber und andere Verräter eingeschleust, dann Autos und Büros abgefackelt oder auch Menschen verletzt, Parteiveranstaltungen gestört oder verboten usw. Und alles läuft unter dem Titel „Kampf gegen Rechts“.

    Gerade jetzt erkennen wohl die naivsten Bürger Deutschlands, wozu diese von der Finanz- Pharma und Tech Elite wie WEF, WHO, Google und den Amis gesteuerte Truppe der „Links der Mitte, Ampel“ fähig ist. Sie sind gerade dabei, Deutschland an die Wand zu fahren. Die „Ampel“ Regierung führt gerade Deutschland in den 3. Weltkrieg und die Bürger werden es wieder nicht bemerken, wie schon 2 mal vorher.

    Wir erleben täglich die höchste, selbstgemachte Inflation, wir steuern auf eine Energiekrise zu, wir stehen kurz vor einem 3. Weltkrieg, den die EU. und deren korrupte Politnullen, die Waffen Mafia zu verantworten haben, und, und….!!!
    Wir können also mit Fug und Recht sagen und erkennen, dass D. die unfähigste Regierung der letzten 80 Jahre hat, besetzt mit „Vollpfosten“ einer linken „hirnbefreiten“ Blase..
    Mir drängt sich eine Frage auf, wo wurden diese Regierungs- Idioten gezüchtet? Dann fällt mir ein, seit die Politiker bei Wahlveranstaltung von „BILDUNGSREFORMEN“ faseln!!
    Wenn allerdings „Idiotie“ eine natürliche Begabung ist, dann hat Deutschland lauter „HOCHBEGABTE!!!“.in der Ampel- Regierung.

  3. Harald Eitzinger 16. Dezember 2022 at 17:15Antworten

    Diese Frau hat eine besondere Aura und ist ausgestattet mit Hirn und Menschenverstand bzw Hausverstand und hätte wirklich das Potenzial eine wählbare Alternative zu rechts und links zu werden falls sie sich dafür entscheiden würde!

  4. Judith Panther 16. Dezember 2022 at 14:38Antworten

    I have a dream … Die 40% Nichtwähler und die 10% Kleinstparteienwähler schlössen sich zu einer Partei zusammen und hätten auf einen Schlag die Mehrheit im Parlament. Dafür müßten sie nur drei Wahlversprechen abgeben: 
    Als erstes die Öffis abschaffen, dann die parlamentarischen Politschmarotzer zum Teufel zu jagen, die an ihren Sesseln kleben wie pappige Bonbons und den Steuerzahler kannibalisieren und schließlich all jene, die sich in der Fake-Pandemie schuldig gemacht haben, vor Gericht zu stellen.
    Ich fürchte nur, daß die Partei sich dafür erst einmal ein anderes Volk wählen müssten, denn mit den Deutschen geht das nicht. Die können nur das, was sie gerade wieder tun.
    Drei Generationen lang die ausgestreckte Rechte krampfhaft am Rumpf fixiert und widerwillig „Nie wieder!“ skandiert und schon wurden sie wieder rückfällig. „Cold Fascho-Turkey“.  
    Seither schaut der Rest der medial zugeschalteten „Welt zu Gast bei Narren“ mit einer Mischung aus Fassungslosigkeit, Schadenfreude und  Erleichterung dabei zu, wie dieser megalomanische Gutzwerg mit seiner unheilbaren Schwäche für psychopathische Vegetarier es offenbar nicht erwarten kann,
    den Sofaheldentod zu sterben um das Klima zu retten, und ruft „Popcorn! Mehr Popcorn!“ 
    P.S.
    Mit Erleichterung deshalb, weil die Welt jetzt sicher sein kann, daß von diesem Boden unter Garantie nie wieder ein Krieg ausgeht. 
    Höchstens noch ein KRIEG DER GENDERSTERNE.
    Und diesmal wird „Schland unter!“ gewinnen.
    Diesmal wird das Ende siegen und der Deutsche, dieser dumme TOR!TOR!!TOR!!!  ist wieder Weltmeister. 
    Aber nur im „Dümmer als die Polizei“- Sein.
        

    • Judith Panther 16. Dezember 2022 at 14:50Antworten

      Sollte natürlich nicht „Dümmer als die Polizei“ heißen sondern „Dümmer als die Polizei erlaubt“ !
      Einer von Freud´s vielen Versprechern …

  5. Anton Specht 16. Dezember 2022 at 12:08Antworten

    In Deutschland gibt es viel zu viele kleine Parteien, welche zwar Stimmen sammeln aber leider in keiner Weise relevant für eine Opposition sind. Diese sollten sich besser zusammentun oder der Partei „dieBasis“ (Bezeichnung könnte verbessert werden) Unterstützung geben. Von den 54 Parteien, welche 2021 zur Bundestagswahl antraten kamen nur 6 über die 5 %-Hürde in den Bundestag. Die restlichen 48 Parteien konnten zusammen unter „Sonstige“ 8,6 % der Stimmen erreichen. Eine eierlegendewollmilchsau-Partei könnte auf Grundlage von „dieBasis“ aus 30 Splitterparteien eine vernünftige Schnittmenge bilden um auch diese Wähler abzuholen und somit einen überschaubaren Wahlzettel zu gestalten. Sahra Wagenknecht ist in der Partei „dieBasis“ mit ihrer Einstellung und der Liebe zu den Bürgerinnen und Bürgern sicherlich herzlich willkommen.

  6. Michael R 16. Dezember 2022 at 10:55Antworten

    《 So fühlen sich sogar 74 Prozent der AfD-Anhänger von Wagenknechts Linie angesprochen. 》 Damit ist die Partei noch bevor sie gegründet ist, schon wieder ins rechte Lager gestellt, stigmatisiert.
    Vor allem aber: Woher kämen ihre Wähler? Offenbar von AfD, LINKE, somit von den einzigen, oppositionellen Parteien, die dadurch wiederum geschwächt werden. Es wird doch keiner glauben, dass Wähler der Grünen, der SPD, der Union, der FDP dorthin wandern.
    Was ändert sich dann? Nichts! Außer einer neuen Querfront wie in der Weimarer Republik bleibt alles wie gehabt.

  7. sharly61 16. Dezember 2022 at 10:24Antworten

    Ich halte es für falsch eine neue Partei zu gründen ,auch wenn Frau Wagenknecht ein politisches Schwergewicht ist. Ich fände es sinnvoller ,wenn sie mit „dieBasis“ zusammengehen würde. Denn gerade
    bei der „Basisdemokratische Partei Deutschland“ sieht man wie schwer es ist von der Öffentlichkeit wahr
    genommen zu werden. Eine Frau Wagenknecht könnte der Partei helfen und sie könnte dort auch ihren Standpunkt vertreten. Die Ziele und Standpunkte beider gleichen sich. Es wäre ein Win-Win für beide.

  8. JoeO 16. Dezember 2022 at 9:06Antworten

    Keine Partei kommt an die Macht, wenn es den noch mächtigeren nicht gefällt. Erst wenn die Geld- und Medienmacht gebrochen ist, kann es andere Politik geben. Der Trend ist da, aber der Weg ist noch weit, weil wir Masse in der Mehrheit faule Mitläufer sind und die denkende Opposition unter uns auch faul und/oder feig ist oder die Prioritäten falsch setzt.

    Würden nur 10 % jener, die unabhängige Medien wie dieses nutzen, das persönlich häufigst genutzte mit 15 € pro Monat per Dauerauftrag auch bezahlen, hätten wir 2023 eine andere Politik und zwar von allen Parteien, die auch in fünf Jahren noch da sein wollen.

  9. Charly1 16. Dezember 2022 at 8:49Antworten

    Ich habe nie gewählt… ich habe immer gewusst und verstanden, dass die Idioten in der Mehrheit sind, also ist es sicher, dass sie gewinnen werden.

  10. Dr. Rolf Lindner 15. Dezember 2022 at 23:19Antworten

    Genauso, wie bei der Gründung einer neuen Partei durch Sahra Wagenknecht die „Die Linke“ zusammenbrechen würde, wäre die Gründung der Werteunion als eigenständige Partei das Ende der totgrün-verschwiemelten CDU. Auch die FDP würde eine Frischzellenkur brauchen. Warum machen die alle weiter so, obwohl der Niedergang Deutschlands für alle sichtbar ist? Die Blockparteien haben mit der permanenten Diffamierung der AfD ein Vakuum geschaffen, das eine einzelne karismatische Person ganz schnell ausfüllen kann. Die Gefahr besteht darin, dass wir dann einen neuen Führer oder sagar zur Abwechslung eine Führerin bekommen. Merkel hätte diese Funktion ausfüllen können und hat mit dem Hinterherhecheln hinter der totgrünen Politik kläglich versagt.

    • I.B. 16. Dezember 2022 at 8:23Antworten

      Mit Mutti Merkel ist Deutschland für mich der 100%ige Vasallenstaat der USA geworden mit bedingungsloser Nibelungentreue. Da konnte ein „Hinterherhecheln hinter der totgrünen Politik“ nur ein kleines Mosaiksteinchen im Versagen der deutschen Politik sein.

  11. pantau 15. Dezember 2022 at 22:17Antworten

    Ich wünsche ihr viel Glück, das tat ich schon Lafontaine, als er einen Ersatz für die ausgehöhlte SPD in der Linke suchte. Zur Attraktivität solch einer Partei darf man aber einen Faktor nicht vergessen, der bei Umfragen z.Z. noch nicht wirksam sein kann: die Diffamierungskampagnen, die seit Gründung der AFD angelaufen und seither nicht abgebrochen sind. Ein 9 Mrd schwerer Propagandaapparat hat es bisher geschafft, die afd kleinzuhalten. Das würde vermutlich auch mit einer Wagenknechtpartei passieren. Was mich etwas kritisch macht, ist die Tatsache, dass es nur eine 1 Personenpartei wäre. Aber als Demokrat begrüße ich jede Neugründung.

  12. Reinhard 15. Dezember 2022 at 20:41Antworten

    Die Unterwanderung durch UBoote ist vorprogrammiert. Unsere westlichen Gesellschaften sind mittlerweile so verkommen, dass potentiell starke Newcomer (auch von innen heraus) diffamiert werden. Die parteiische Presse tritt gezielt nach. Sicherheitsbehörden werden dann von den etablierten Parteien von der Leine gelassen und erledigen den Rest. Der demokratische Diskurs ist tot. „Faktenchecker“ und anderes assoziales Demokratie-Totengräber-Pack diffamiert unbelegt politische Gegner gnadenlos und kassiert dann auch noch unsere Steuergelder. Westliche Demokratie bei der Arbeit.

  13. Hans im Glück 15. Dezember 2022 at 19:31Antworten

    Ob Linke, AFD oder was auch immer: In dem Moment, wo sie am Futtertrog sitzen, gleichen sie sich dem Rest der „etablierten“ Parteien an. Wahlen sind eine Schimäre, um es nett zu formulieren.

    Was das beste Deutschland aller Zeiten quasi mit Warp Geschwindigkeit zu mehr Demokratie und Rechtsstaatlichkeit katapulieren würde? Ein Antrag 51. Bundesstaat der USA zu werden!
    Ein Governor im ehemaligen Absurdistan Nord wäre ein echtes politisches Schwergewicht und amerikanische Justiz ist auch eine. Aber leider werden uns die amerikanischen Waffenbrüder eins husten. Und so bleibt die Bananenrepublik.

  14. Pierre 15. Dezember 2022 at 19:05Antworten

    Ich halte Wagenknecht für die glaubwürdigste Politikerin in diesem Lande und würde sie sofort wählen.

    Allerdings reicht nur eine Wagenknecht nicht aus. Da sollten noch ein paar Schwergewichte mit an Bord sein.

    Sevim Dagdelen halte ich auch für sehr glaubwürdig, sie steht Wagenknechts Ansichten auch recht nahe, denke ich.

    Nur, eine Partei aufzubauen, ist hart und man müsste Leute von anderen Parteien in hohem Maße abwerben, um erstmal auch die Arbeitskraft zu haben für Kampagnen etc. Dann könnte es vielleicht klappen. 👍

  15. Jens Tiefschneider 15. Dezember 2022 at 17:18Antworten

    Die Linke hat in den letzten Jahre wiederholt beweisen, dass sie weder zur Opposition taugt, noch zum Regieren. Keiner braucht die Linke. Genau genommen stehen sie sich selber im Weg.

  16. Heiko 15. Dezember 2022 at 16:51Antworten

    Politik kostet in erster Linie Geld. Wenn die national gebundene Industrie sich hier zu einer Finanzierung hinreißen lassen könnte, gäbe es auch für sie selbst ein Hoffnung.

  17. beunruhigter 15. Dezember 2022 at 16:36Antworten

    Durch die systematische mediale und politische Stigmatisierung der AFD tun sich viele kritische Menschen schwer diese zu unterstützen wiewohl sie deren aktuelle politische Standpunkte in Vielem teilen.

    Daher würden vermutlich Frau Wagenknechts weitgehend mit der AFD deckungsglichen Ansichten zum Umgang mit Corona, der Ukrainepolitik und einigen anderen woken Modethemen ebenso dem Konservativen wie dem Links-rot-grünen Block viele Stimmen kosten, würde sie antreten. In erster Linie würde Ihr Antreten daher den Einfluss der etablierten Medien auf das Wählerverhalten weiter reduzieren was man nur begrüßen kann.

    • Heiko 15. Dezember 2022 at 16:50Antworten

      Die AfD ist die Lebensversicherung der CDU gegen links.

  18. federkiel 15. Dezember 2022 at 16:06Antworten

    Ich habe ja des Öfteren beobachtet, daß in diversen Talks stets geklascht wurde, wenn Wagenknecht etwas sagte. Gewählt wurde sie dann dennoch nicht. Das Umfrage- wie auch das Wahlvolk ist launenhaft, und Umfragepolitik hat etwas von Prostitution. Sahra Wagenknecht würde sich auf den Mühen der Ebene verbrauchen, das wünsche ich diese klugen und schönen Frau nicht.
    Sie ist im Benennen des Falschen viel besser aufgehoben.

  19. Germann 15. Dezember 2022 at 15:56Antworten

    Es gibt in der Politik mehr linke Bazillen als vermutet wird. Wagenknecht ist Diekt und nimmt kein Blatt vor dem Mund, wo andere nur herumeiern. Dann müssen Politiker sich nicht mehr wundern wenn es ungemütlich wird. Da ist was im Gang gekommen und niemand weiß mit welchen Folgen.

  20. Jan 15. Dezember 2022 at 15:45Antworten

    In Österreich hat Kanzler Kurz erklärt, sich nicht an die Verfassung halten zu wollen, da es keine Sanktionen gäbe.

    Folgerichtig müssen wir annehmen, dass alle Gesetze und Verordnungen verfassungswidrig (und damit ungültig) sind, bis zum Beweis des Gegenteils.

    Bezüglich Maskenpflicht liegt klar eine Klörperverletzung und Grundrechtseinschränkung vor (CO2-Rückatmung). Studien zeigen sowohl in Bezug auf die Rückhaltefähigkeit als auch epidemiologisch keine Schutzwirkung auf Viren. Der VGH hat nach vorgelegter Expertise Verfassungsmäßigkeit bescheinigt. Die Expertise darf aus Datenschutzgründen nicht eingesehen werden. Welche Studienergebnisse könnte die Regierung vorgelegt haben? Handelt es sich um eine Schutzbehauptung und ein Gefälligkeitsurteil?

    Nicht die Parteien sind verrottet, sondern der Staat selbst. Ein Tropfen könnte das Fass zu überlaufen bringen.

    Um es klar zu sagen: Legislative, Exelutive und Judikative haben jede Autorität verspielt und sind nicht mehr in der Lage, die Gesellschaft zusammen zu halten. Auch nach einem Regierungswechsel ist das Vertrauen dahin. Denn in den Institutionen sind die Personen die gleichen.

    Wenn jetzt eine Impfschädenwelle, eine Ölkrise, ein Krieg oder eine Finanzkrise dazukommt – Überlegungen dazu gibt es viele – könnte der Zusammenhalt, der zB den Briten geholfen hat, WK2 zu gewinnen, fehlen und der Staat zusammen brechen.

    Einen failed state sollten wir alle vermeiden. Er bring niemanden einen Vorteil. In einer Chaossituation autoritär regieren zu wollen, ist unrealistisch. Auch wenn die WEF-Leute davon träumen.

    Derzeit fehlen die Alternativen. Impfrendi hat obige Politik mitgetragen, Brunner hat es zerrissen. Könnte die FPÖ noch einmal für alle Recht und Ordnung wiederherstellen? Eine Wagenknecht-Partei zusammen mit der AfD?

    Ich bezweifel, das dies möglich ist!

    Ich denke, wir brauchen lokal Netzwerke von integrativen Personen. Ohne diese Kontakte wird es nicht gehen. Diese schnell aufzubauen, ist aber schwierig, das zeigen MFG und Basis.

    Ein Auswechseln der Führungspersonen wird nicht ausreichen. Es hängt ein wenig davon ab, welche Herausforderungen jetzt auf uns zukommen. Wenn zum Beispiel die Impfschäden zulegen, könnten sich alle auf Politiker einigen, die Impfgegner sind. Kommt eine Wirtschaftskrise, wird es diesen Konsenz nicht geben.

  21. Martin 15. Dezember 2022 at 15:33Antworten

    set der berlinwahl und anderem politischen Totalversagen wähle ich nicht mehr.

  22. Christine 15. Dezember 2022 at 15:26Antworten

    Kommt eh zu spät. Mein kleines Unternehmen ist bereits zerstört, viele andere auch, Fachkräfte sind schon abgehauen, Familien gespalten und Bildungsmissstände unaufholbar. EU-Wahlen 2024 – bis dann liegen die Kinder nicht nur im Brunnen, sie modern dort auch schon.

  23. Michael Klein 15. Dezember 2022 at 15:16Antworten

    Erste Maßnahme für eine neue Partei: U-Boote finden und versenken! Sonst hast du keine Chance.

  24. Idaho 15. Dezember 2022 at 14:57Antworten

    Bin absoluter Nichtwähler und Parteien-Boykottierer.
    Für Wagenknecht würde ich da eine Ausnahme machen …

    • Jakob 15. Dezember 2022 at 18:48Antworten

      Idaho
      15. Dezember 2022 at 14:57Antworten

      Gratuliere !
      Dann aber bitte das akzeptieren, was Andere, die wählen gehen, für sie entscheiden und nicht rumnörgeln.

      • HelmutK 16. Dezember 2022 at 9:44

        Womit sie zugeben das Deutschland keine Demokratie ist

  25. Peter 15. Dezember 2022 at 14:46Antworten

    „Es sei keinesfalls einfach, eine Partei zu gründen… “ – glaube ich sofort. Sie muss besonders aufpassen, dass sie sich keine Trojaner an Board holt, die das Projekt von innen zerstören. Mir scheint – nur so ein Verdacht – sowas passiert öfter, als man denken möchte…

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