Homöopathie und Traditionelle Medizin – Wer heilt, behält Recht!

25. November 2022von 10,1 Minuten Lesezeit

Vor kurzem fand ein weiterer Internationaler Online-Kongress von „United to Heal“ mit Mathias Berner und seinem Team statt. Das Unterthema lautete „In Würde altern“. Primär ging es wieder um Homöopathie, aber auch jegliche Form wirksamen Heilens. Dass hier mitnichten Gentechnik gemeint sein kann, offenbarte sich in den insgesamt 45 Interviews mit hochkarätigen Experten rund um den Erdball.

Längst dürfte Eingeweihten klar sein, warum man gerade im deutschen Sprachraum, also in der Heimat des größten Homöopathen, Samuel Hahnemann, diese Medizin besonders angreift und immer noch versucht, sie lächerlich zu machen und als Einbildung abzutun, weil sie „auf materieller Ebene“ nicht zu beweisen sei. Noch so viele tatsächliche Erfolge, die nicht selten an Wunder grenzen, zählen hier nicht.

So wie seit jeher viele „Naturheiler“ in Europa immer wieder verfolgt und als Quacksalber verunglimpft wurden, egal wie gut ihre Heilerfolge auch waren. Dafür sorgte die aufkommende „moderne“ Medizin, deren Ärzte zwar lange nicht einmal etwas vom Händewaschen verstanden, die aber dennoch glaubten, alles besser zu wissen, als der Rest der Welt. Wer sie kritisierte, wurde kalt gestellt und das wünschen sich gewisse Pharmakonzerne und ihre Trittbrettfahrer wohl bis heute.

Aktuell wird offenbar versucht, Europa als neue Bastion eines digital gesteuerten Impf- und Gentechnikwahns zu inszenieren. Etwa weil in anderen Erdteilen dieser Megaindustrie langsam, aber sicher ihre Felle davonschwimmen? Selbst in den USA sind solche Tendenzen erkennbar und China oder Afrika haben ebenfalls nicht vor, ihre wertvolle traditionelle Medizin gänzlich der modernen Forschung zu opfern.

In Europa behaupten zwar einzelne Ärzte und Institutionen ebenfalls, sich stark für eine „Traditionelle Europäische Medizin“ (TEM) zu engagieren, sobald es aber die eigene Karriere und den geliebten Mammon betrifft, gehen nicht wenige doch wieder vor Chemo- und Techniklobbyisten in die Knie und relativieren gehorsam altes Erfahrungs- und Praxiswissen, weil es ja noch nicht „wissenschaftlich bewiesen“ ist (gutes Beispiel: Hildegard-Medizin). „Wes Brot ich ess‘, des‘ Lied ich sing“, ist kaum irgendwo besser erfahrbar, als im schönen Mitteleuropa. Hätte man allerdings im Bereich des Heilens, immer darauf gewartet, bis „die Experten“ uns etwas bestätigen, wäre die Menschheit vorher ausgestorben. Natürlich braucht es Forschung, aber es geht schon jetzt auch ganz anders…

Indien als Vorreiter echter Ganzheitsmedizin

Ein Land, wo es aus guten Gründen keine hysterische „Gegenbewegung“ zur Homöopathie gibt, ist Indien, das man hierzulande ja immer noch gern als „arm“ und rückständig darstellt. So arm Teile der indischen Bevölkerung von derzeit 1,4 Milliarden aus unserer Sicht auch sein mögen, so offen sind diese Menschen für persönliche Erfahrungswerte und ihre alten Traditionen. Wie überall oft gepaart mit (religiösen oder kastenbedingten) Vorurteilen und fehlender Bildung, jedoch ist man bereit, dem Offensichtlichen zu glauben. Und mehr als offensichtlich war und ist in Indien nicht nur der Nutzen der traditionellen Medizinsysteme von Ayurveda, Yoga und weiteren Methoden, sondern auch der immense Erfolg der Homöopathie. Diese wurde zwar erst von der englischen Kolonialmacht nach Indien gebracht, dort aber dank großer Effektivität nachhaltig rezipiert und fortentwickelt.

Die Mainstream-Presse schweigt natürlich darüber, dass das neue englische Königspaar die Homöopathie hoch schätzt, die ganze Familie seit Jahrzehnten damit behandelt wird und Charles und Camilla sich nach dem Begräbnis der Queen einmal mehr in ein bekanntes indisches Heil- und Wellnesszentrum zur Erholung und Behandlung begeben haben (falls sie geimpft wurden, konnte man mögliche Folgen sicher gut abfangen). Offiziell darf der König sich dazu nicht äußern, man verschweigt es im täglichen Leben aber keineswegs. Für unsere Klatschblätter stets eine willkommene Gelegenheit, diesen klugen Mann dafür lächerlich zu machen.

Wie es ja bereits geschah, als wir noch keine Bäume umarmten, der Prinz aber schon mit Pflanzen sprach und 2010 ein wunderbares, kaum bekanntes Buch über sein Wissen veröffentlichte, dessen Lektüre ich jedem, der es noch auftreiben kann, wärmstens empfehle. Wie auch seinen Bericht über ein Gartenjahr in Highgrove. Man muss die Monarchie nicht gut heißen, aber diese wertvolle Arbeit ist zu respektieren und zu würdigen. Dahin sollte man Klimakleber vielleicht schicken, um etwas Sinnvolles für die „Klimarettung“ zu tun.

Dr. Raj Manchanda über AYUSH und Indiens integrative Medizin

Gesetzt den Fall, man wollte einen Staat wie Indien, zu dem 34 Länder mit 4 Religionen, 22 offiziellen Sprachen und unzähligen Traditionen gehören, unter die aggressive Knute einer chemischen Medizin und Gentechnik zwingen – wäre das erfolgreich? Höchstvermutlich nicht. Das durfte schon Mr. Bill Gates erfahren, gegen den wegen seiner Aktionen in Indien ein Strafverfahren läuft und der, soweit bekannt, des Landes verwiesen wurde.

Hier scheint eine (natürlich auch nicht fehlerfreie) Regierung sich trotz aller Probleme ernsthaft um das Wohl seiner Bürger zu sorgen. In Regierungsdiensten steht auch ein ausgezeichneter Arzt und Homöopath, Dr. Raj Manchanda, der in dem Online-Kongress hoch interessante Einblicke in das indische Gesundheitssystem präsentierte.

Ein eigenes Gesundheitsministerium des indischen Staates nennt sich seit 2014 mit offizieller Bezeichnung AYUSH und es birgt einmalige Besonderheiten: Die Buchstaben stehen hier A – für Ayurveda, Y – für Yoga und Naturopathie, U – für das Unani-System (griechisch-arabische Medizin), S – für Siddha / Sowa Rigpa / (Südindische und Tibetische Medizin) sowie H – für Homöopathie. Diese Systeme stehen für jeden als Behandlungsoptionen vollkommen gleichwertig nebeneinander!

Außerdem existiert natürlich die anerkannte westliche Schulmedizin, ihr wird jedoch kein Vorzug vor den alternativen bzw. traditionellen Systemen gegeben. Ihr Wert wird natürlich anerkannt – vor allem bei nötigen Operationen, als Notfallmedizin und für alle, die sie eben im Anlassfall oder in den entsprechenden Kliniken nutzen wollen und können. Sie kostet aufgrund der Medikamente nämlich auch viel mehr als traditionelle Behandlungen, die für mittellose Menschen in der Regel gratis angeboten werden. Niemandem wird eine bestimmte Behandlung aufgenötigt, man wünscht ein Miteinander aller Ärzte und Therapeuten. Welche sie wählen, bleibt den Patienten überlassen.

Sichtbar ist allerdings lt. Dr. Manchanda – gerade nach Covid und dessen Folgen, aber ebenso wegen der vielen Impfschäden, dass der Zulauf zu alternativen Behandlungsmethoden massiv ansteigt. Die Menschen stimmen mit den Füßen darüber ab, was sie als wertvoll für sich ansehen. Eine ständig wachsende Zahl von Kranken landet nun bei der Homöopathie, nachdem die Schulmedizin ihnen, speziell bei Covid-Problemen, nicht (mehr) helfen konnte.

Natürlich war die erste Covid-Welle für prädisponierte Menschen auch gefährlich und in Indien sieht man aktuell Fälle von Long Covid ebenso wie Impfschäden. Beides scheint aber auch gleichermaßen mit den richtigen Mitteln und traditionellen Methoden heilbar zu sein. Laut Dr. Manchanda und weiteren Homöopathen bestand zu keiner Zeit die Notwendigkeit des Impfens. Viele sind auch dort nur der Angst-Propaganda auf den Leim gegangen. Mit dem Altern ist es ähnlich – man wird es nicht abschaffen, aber mit traditionellen Methoden und Homöopathie kann dieser natürliche Prozess wesentlich verlangsamt werden, um sich auf ein hohes Alter in Würde zu freuen, statt die letzten Jahre, vollgestopft mit Chemie, in einem Heim zu verbringen. Dafür sorgt in Indien auch die Selbstverständlichkeit, sich in der Familie um alte Menschen zu kümmern und ihre Weisheit zu respektieren. Am schlechtesten geht es leider allen, die im Alter niemanden mehr haben.

Was an AYUSH herausragend ist: Es gibt nun für jedes der genannten Systeme auch offiziell anerkannte, einheitlich geregelte Ausbildungen und alle Systeme werden in gleichem Ausmaß staatlich gefördert! So existiert bereits eine eigene Pharmacopoeia mit inzwischen rund 1000 geprüften Mitteln, die im „Drug & Cosmetic Act“ geregelt ist und laufend weiter entwickelt wird. Alle Seiten arbeiten zusammen und tauschen sich beständig aus.

Diverse Zentren und Institute kümmern sich um die Agenden jedes einzelnen Systems und alle Länder Indiens sind staatlich aufgefordert und werden unterstützt, diese offizielle Strategie der nationalen Gesundheitsvorsorge zu etablieren und den medizinischen Pluralismus herzustellen. Ziel ist es, Chemie und Antibiotika künftig so weit wie möglich einzusparen und den Menschen überall im Land genügend zugelassene Ärzte für alle Systeme zur Verfügung zu stellen.

Für uns hier als Quasi-Sklaven der EU, wo man derzeit nur die Impfungen einpeitscht und nicht einmal Wissenschaftler, geschweige denn Ärzte eine kritische Meinung haben dürfen, schier unglaublich! Betreffend Kosten können homöopathische Kliniken in Indien diese gegenüber der Schulmedizin nachweislich um ein Fünftel reduzieren und ihre Patienten sind zufriedener, weil man sie nicht einfach mit Technik und Chemie überfährt.

Bleibt wohl die Frage: WER ist hier rückständig und „arm“ (im Geiste)? Selbst die WHO hat Indiens Weg („Traditional Medicine Strategy 2014 – 2023“) gelobt und stellte fest, künftig für die Wertschätzung traditioneller Heilsysteme eintreten zu wollen. Bekommt man das, dank „guter“ Lobby-Arbeit der Industriekonzerne, hier absichtlich nie zu hören? Und wie realistisch ist dieses nette Versprechen angesichts der „monetären Ausstattung“ der WHO und ihrer von zweifelhaften Kräften gesteuerten, globalen Pandemiepläne?

Sehr wohl betont auch Dr. Manchanda, dass der 1978 gegründete indische Forschungsrat sich noch stärker für die Sache einsetzen müsste, denn natürlich passt diese Strategie auch in Indien nicht jedem. Aufhalten lässt sich die positive Entwicklung aber schon deshalb nicht mehr, weil gerade die Studienlage in Bezug auf Homöopathie sich laufend verbessert und sogar völlig neue Methoden gefunden wurden (dazu bald mehr), die ihren Impact hieb- und stichfest nachweisen.

ald wird niemand mehr mit dem Totschlag-Argument der angeblichen Unwissenschaftlichkeit durchkommen. Auch diesbezüglich herrscht in Europa noch das große Schweigen im Walde. In Indien wurde schon ab der ersten Covid-Welle genau beobachtet und die passenden Mittel waren in der Homöopathie rasch gefunden. Präzise Falldokumentationen waren ebenso selbstverständlich, wie die rasche Anwendung einer neuen, wirksamen Covid-Nosode. Während man hier tagtäglich damit beschäftigt war, kollektive Panik zu verbreiten und die Menschen mit Masken, Lockdowns, fragwürdigen Daten und sogar einer Impfpflicht zu drangsalieren, haben Homöopathen in aller Welt ernsthafte Forschungsarbeit in ihrer Praxis und in den Kliniken geleistet. Man darf also mit Recht hoffen: Die Unterdrückung dieses enormen Heilpotenzials wird nicht mehr lange funktionieren.

Es ist schon interessant, dass ein „armes“ Land wie Indien der „reichen“ westlichen Welt erst zeigen muss, wie man für das Wohl der Menschen eintritt und ein allzu niederträchtiges Virus der Geld- und Machtgier in die Schranken weisen kann. Es muss sich aber auch jede und jeder selbst darüber klar werden, welche Art von Gesundheit wir wollen: Eigenvorsorge und einen bewussteren Lebensstil, mit guter Ernährung, Seelenhygiene und primär ungefährlichen Heilmethoden, so wie es in Indien als „normal“ gilt? Oder möchten wir der geradezu kindischen Fantasie anhängen, „die Wissenschaft“ würde für uns Wundermittel in Form von Genspritzein und bunten Pillen erfinden, die „gesund“ und fast unsterblich machen, am Ende aber nur langsames Siechtum produzieren, denn davon lebt diese Megaindustrie.

It’s up to you!

Dr. Raj Kumar Manchanda aktuelle Positionen:

  • Direktor Ayurveda, Yoga & Naturheilkunde, Unani, Siddha und Homöopathie (AYUSH), Regierung von Delhi, Indien
    Als Direktor (AYUSH) führte er mehrere Initiativen der Regierung zur Versorgung von COVID-19-Patienten mit AYUSH-Systemen an und führte fünf klinische Forschungsprojekte zur Datenerhebung durch.
  • Als Vorsitzender des Unterausschusses des Drug Technical Advisory Board der indischen Regierung brachte er Änderungen in den Vorschriften des Arzneimittel- und Kosmetikgesetzes ein, um die Verbreitung und breite Verfügbarkeit homöopathischer Arzneimittel zu gewährleisten.
  • Sekretär für Information und Kommunikation,
  • Liga Medicorum Homoeopathica Internationalis, Deutschland
Bild von Bruno /Germany auf Pixabay

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder.

© Dr. Gabriele Feyerer, Juristin, freie Autorin / Journalistin: Es bestehen keine „Interessenskonflikte“. Ich verdiene nichts an den genannten Produkten. Meine Artikel liefern Information und stellen keine Anleitung zur Selbstbehandlung dar.


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Ein echter Game-Changer? Das Wissen Indiens und die Homöopathie

19 Kommentare

  1. Gabriele 27. November 2022 at 18:45Antworten

    Als schönes Schlusswort zum Sonntag kann ich zu manchen Kommentaren hier nur kopfschüttelnd feststellen, wie viele eifrige Kommentatoren zuvor nicht fähig oder Willens waren, meinen Artikel gründlich und sinnerfassend durchzulesen. Weder den Text, noch am Ende die Angaben, wer ich bin.
    Also nochmals für die Oberschlauen: Ich bin KEINE Ärztin oder Therapeutin. Ich behandle niemanden (außer mich selbst seit Jahrzehnten u. a. mit Homöopathie und das immer erfolgreich). Ich sehe mich als Mutliplikatorin von Wissen, dass ich mir aneigne und als Journalistin und Autorin weitergebe, soweit es in meiner Macht steht und ich es mit meinem eigenen akademischen Wissen für richtig finde. Niemand beeinflusst oder bezahlt mich dafür. Man stelle sich vor, so etwas gibt es. Weil ich ein Mensch mit einer Vision bin und wer genau liest, wird immer draufkommen, was die Inhalte dieser Vision sind. Allen anderen empfehle ich im Guten, einmal an einer eigenen Vision zu arbeiten und sie zu leben, denn was sonst macht ein gutes Leben aus? Über alles bei jeder Gelegenheit zu meckern, höchstwahrscheinlich nicht. Vor allem wenn es ich betreffend Homöopathie um das immer gleiche Blabla seit 40 Jahren handelt. Und wenn mir jemand Euphorie oder zu große Begeisterung vorwirft, möchte ich fragen: Was ist denn Ihre Begeisterung? Gibt es keine? Was tun SIE dafür, diese Welt besser zu machen und aufzuklären? Nichts? Dann bitte umgehend damit anfangen.
    Ich wünsche allen – auch den „Kritikern“ und Gewohnheitsgrantigen, die ihr eigenes Spiegelbild nicht leiden können – einen möglichst stresslosen Abend. Ich arbeite gerade am nächsten Artikel, damit es wieder etwas zu meckern gibt.

  2. Mine 26. November 2022 at 7:10Antworten

    Wären die Naturheilmethoden wirklich so unwirksam, so würden sie nicht von Pharmaindustrie und den gewissen Schulmedizinern so verbissen verfolgt und herabgewürdigt werden. Eben weil sie oft helfen ohne gravierende Nebenwirkungen zu verursachen stellen sie ein Konkurrenz dar, denn das kann und will die Pharmaindustrie ja gar nicht. Die will immer mehr Kunden und die schafft man sich nicht damit, dass man Menschen heilt, sondern zB wenn man ein im Labor kreiertes Virus in Umlauf bringt und dann gleich das billig hergestellte Gegenmittel dafür parat hat. Auch die Ärzte haben nichts von Gesunden. Das liegt auf gar keinem Fall in ihrem Interesse.

    • Mine 26. November 2022 at 7:26Antworten

      PS: und zu dem „Gegenmittel“ wäre noch zu sagen, dass es idealer Weise nicht hilft, dafür aber jede Menge weiterer Krankheiten auslösen kann. Das ist dann ein medizinisches Perpetuum mobile. Da gehen die Schwerkranken nie aus. Da klingelt die Kasse.

    • Dr. med. Veronika Rampold 26. November 2022 at 10:11Antworten

      „verbissen verfolgt“… hat man auch die ersten Christen –

      und deren kollektive Erfahrung prägte ein Wort der Hoffnung, von der Kirche überliefert, welches lautet:
      „Sanguis martyrum semen fidelium“ – „Das Blut der Martyrer ist Saat für neue Glaubende“!

      Ich glaube, dieses Wort bildet einen Aspekt des ewigen Karmagesetzes ab und gilt für jedes selbstlos verfolgte gute Ziel.
      Nicht nur für das Ziel, Wort und Beispiel Jesu Christi zum Leitbild für alle Menschen zu machen und die alten Tempelzeremonien abzuschaffen,
      womit die ersten Christen so sehr als „maßlos“ , in heutiger Politsprache: totalitär, und „atheistisch“ , in heutiger Politsprache: Kommunisten, bei der römischen Elite aneckten, dass diese sich zu den absurden Grausamkeiten hinreissen ließ, die in den „acta martyrum“ stehen.

      Es gilt auch für das Ziel der Homöopathie, die Medizin wirklich human zu machen und die Menschen Selbstmanagement zu lehren, so dass sie gesund bleiben und medizinische Eingriffe selten nötig haben.

      Die Hexenjagd gegen die Homöopathie in D ab 2019 und in jüngster Zeit gegen die Anthroposophen dient dazu, möglichst viele von denen mundtot zu machen, welche den C-Schwindel durchschaut haben, und dem Volk Alternativen zur von oben gewünschten gentech-medizinischen Unheilkunst zu nehmen.

      Gottlob kreuzigt man unsereins heute nicht mehr, sondern schickt nur ins Exil oder schiebt ins Abseits.

      Wir haben uns „in den Himalaya“ gerettet (manch eine/r von uns floh wohl wirklich nach Indien?), jeder von uns ist dankbar, dass er/sie noch existiert und hält sich dem Ruf der Zukunft bereit.

      Wenn wir wiederkommen, werden wir willkommen sein – sogar der Regierung und den MSM!

  3. wellenreiten 25. November 2022 at 20:31Antworten

    Auch Pflanzen sind Chemie. Viele „chemische“ Medikamente gehen zurück auf Pflanzenwirkstoffe (zB Aspirin). Es ist aber nicht immer möglich, die Wirkungsweise von Pflanzen „nachzubauen“, weil die Natur (noch) zu komplex ist. Eine Standardisierung von Heilpflanzen ist – anders als bei „chemischen“ Medikamenten mit gleichbleibender Qualität der Schulmedizin – nicht so einfach und Pflanzen können durchaus auch Schaden im menschlichen Körper anrichten.

    Wie im Artikel erwähnt können sich sehr viele Leute in Indien „westliche“ Medizin nicht leisten – deshalb der hohe Stellenwert der traditionellen Medizin. Wenn ich mich nicht irre, dann wurde in Indien Ivermectin teilweise erfolgreich eingesetzt.

    Phytotherapie – ja gerne. Mein Körper reagiert zB gut auf Tees, Mönchspfeffer hilft gegen PMS (Frauenmantel war allerdings bei mir kontraproduktiv) und Ingwer hilft gegen Übelkeit oder Völlegefühl.
    Homöopathie – Humbug (aber bei uns teuer und eine sehr gute Einnahmequelle für Apotheken und Co).
    Den Placeboeffekt sollte man bei Homöopathie auch bedenken.

    • Gabriele 26. November 2022 at 17:29Antworten

      @wellenreiten: Sie reiten hier brav und korrekt auf der schulmedizinischen Welle mit den immer gleichen banalen Ansagen: Standardisierung, Qualität, Schaden anrichten bla bla. Wenn man zu viel Kamillentee trinkt, kann das ebenfalls schaden. Verbieten wir ihn demnächst, weil die Menschen alle kleine Kinder sind, die man „anleiten“ muss? Etwas, das in Indien jeden Tag tausenden Menschen (nachgewiesen z. B. durch die Banerji-Protokolle) hilft, als Humbug zu bezeichnen, zeigt schon einiges an Ignoranz. Der Placebo-Effekt lässt nach ca. 3 Monaten nach, die homöopathischen Heilungen halten an. Neiden Sie das diesen Menschen so sehr? Überhaupt hat dieser kollektive Neid so genannter Kritiker für mich etwas leise sadistisches. Sie würde vermutlich sogar die eigenen Kinder eher sterben, als einen Homöopathen ihnen helfen lassen. Und zu den Kosten – woher nehmen Sie da ihr Urteil? In Ö jedenfalls ist jedes homöopathische Medikament im Durchschnitt wesentlich billiger als Nahrungsergänzungen oder Naturheilmittel (auch die von Ihnen genannten). Aber natürlich würde noch so viel Aufklärung nichts helfen, wenn man Spaß daran findet, alles madig zu machen, wovon man eigentlich nichts versteht und auch nicht verstehen will. Homöopathie ist nicht leicht zu verstehen – die meisten Ärzte würden sie niemals erlernen, nicht einmal wenn sie wollen, weil ihr Denken viel zu linear und grob ist.

  4. Georg Uttenthaler 25. November 2022 at 19:20Antworten

    Der Körper hat von Geburt an ein sehr stabiles, von der Mutter übertragenes Immunsystem, das man nur durch falsche Lebensweise wie Stress, Bewegungsmangel, Ernährung- Fettleibigkeit, rauchen- trinken reduzieren kann.
    Wenn das Immunsystem stimmt, wird jede Infektion durch das I- System geheilt, Es braucht nur etwas mehr Zeit.
    Immunitäts- stärkende Präparate kosten im Jahr einige Euro und das ist ein Bruchteil jener Kosten, die uns durch falsche Lebensweisen entstehen. Wer also ungesund lebt, dem wird dann von der extrem teuren Reparatur- Medizin viel Geld aus der Tasche gezogen.
    Wer dann noch glaubt, dass das alles sowieso die Kassa zahlt, sollte sich fragen, wer dort einzahlt???
    FAZIT: Eine Impfung gegen ein sich jährlich wandelndes Virus ist ein Wunschdenken, das sich nie erfüllen wird!!! Merken: Wenn die nächste Pandemie erfunden wird???

  5. Hans im Glück 25. November 2022 at 19:06Antworten

    Homöopathie hat seine Berechtigung. allerdings mehr im humoristischen Bereich.
    Meine Empfehlung dazu: YT und dann dieser Beitrag „watch?v=Uvvp2lYz1J8“
    „Arnika Montana, immediatly… the chakra are fading“

    • Dr. med. Veronika Rampold 25. November 2022 at 20:10Antworten

      Wenn Homöopathie „mehr in den humoristischen Bereich“ gehörte,

      hätte ich z. B. im Jahr 1992 bei einem 50j. Mann einen Mandelabszess – sowas operiert man normalerweise! – mittels Humor geheilt.

      Es war aber Mercurius vivus C 200.
      Globuli in einer Verdünnungsstufe also, die weit jenseits der Loschmidtschen Zahl ist – und die nur zwei Mal verabreicht!
      Der Mann nahm KEIN Penizillin oä nebenher. Das Mercur allein tat dieses gute Werk.

      Mit Chakras, Pendeln, Kirlianfotografie und dergleichen hab ich in meinen 25 J. Tätigkeit nie gearbeitet – nur mit körperlicher Untersuchung, Symptomaufnahme nach Hahnemann / Kent und dem Repertorium, und sehr viel mit Kenntnissen aus toxikologischen Originalarbeiten, wie Samuel Hahnemann selbst.

      Nur so geht seriöse Homöopathie! Einen Homöopathen, der pendelt, um das richtige Mittel zu finden, hätte der AUFKLÄRER!!! Hahnemann einen Pfuscher genannt. Dass er selbst auch eine Art Reiki praktizierte, Mesmerismus genannt – als von der Homöopathie getrennte eigenständige Hilfsmassnahme, v.a. bei psychogen Kranken – steht auf nem andern Blatt.

      Für die seriöse Homöopathie braucht man aber viel Fleiß, Hirn und Geduld. Das Können reift langsam, wie beim chinesischen Mandarin-Mediziner.

      Die wenigen richtig guten Homöopathen, die ich kannte, waren alle ehrwürdig alt!

      Und wer sich über Altes lustig machen will, z. B. die Homöopathie,
      soll beweisen, dass er fähig ist, das Alte und die Alten zu beurteilen.
      Nen youtube-link in ein Kommentarfenster zu knallen, mit zwei mausklicks, reicht dafür leider nicht.

  6. Dors Venabili 25. November 2022 at 18:23Antworten

    Immer wieder ansteckend, die Begeisterung von Frau Dr. Feyerer! Wie das mit Begeisterung so ist, man bügelt damit schnell über kritisches hinweg. Bis auf die Geschichte mit der Akutmedizin , wo ich doch eher „modern-westliche“ Therapie bevorzuge, liegt das Wesen einer Gesundung immer im individuellen Potential. Dies kann bei einem komplexen Organismus auf vielfältigste Weise genutzt und gestärkt werden, fordert von dem Therapeuten aber extreme Einsicht, Erfahrung und Bescheidenheit. Wie oft ist das gegeben?
    Es gibt nicht „das“ Therapieverfahren aber viele Menschen, die verblendet in eigenem Pseudowissen , unehrlich in der Selbstreflexion des eigenen Handelns und intellektuell unredlich agieren. Welches Gesellschaftssystem diese negativen Verhaltensweisen zuverlässig verhindert ist mir leider nicht bekannt.

    • Gabriele 27. November 2022 at 12:42Antworten

      Ich würde mir dieselbe Einsicht, Erfahrung und Bescheidenheit auch von Seite jener Patienten wünschen, die offenbar erwarten, dass die Ärzte und Heiler alle Götter sind…Ihr Argument ist insofern seltsam.
      Erwartungsvolles „Pseudowissen“ finde ich am häufigsten bei denen, die sich Heilung vom Gegenüber erwarten, statt sich selber zu kümmern. Und das von Ihnen geforderte Gesellschaftssystem wird es vielleicht in einem „Himmel“ geben, auf den so viele hoffen. Hier müssen wir uns schon damit zufrieden geben, was sonst menschenmöglich ist. Oder uns in höhere Spähren verabschieden, wo alles eitel Wonne sein wird. Ist Ihre Vorstellung der Wirklichkeit nicht auch ziemlich träumerisch?

      • Dors Venabili 27. November 2022 at 17:56

        Gabriele (ich nehme an) Feyerer, kann es sein, dass Sie einen therapeutischen Beruf ausüben :-)
        Falls ja: der Profi sind Sie! Es ist an Ihnen, die mögliche Genese einer Erkrankung zu finden, eine adäquate Behandlung dafür und eine qualifizierte Kommunikation dazu zu gewährleisten. Der Hilfesuchende muss nicht die gleichen Fähigkeiten haben (sonst bräuchte er nicht Hilfe suchen).
        Mit dem „sich-selber-kümmern“ haben Sie ja Recht aber da ist Ihre Vorstellung der Wirklichkeit sehr träumerisch.

  7. Fritz Madersbacher 25. November 2022 at 16:07Antworten

    „Es muss sich aber auch jede und jeder selbst darüber klar werden, welche Art von Gesundheit wir wollen“ und ob wir sie wirklich weiterhin naiv und gutgläubig „unter die aggressive Knute einer chemischen Medizin und Gentechnik zwingen“ lassen wollen. Die Autorin des Artikels stellt treffend diese Frage, die sich nach dem „Planspiel“ der noch nicht überwundenen Schwindelpandemie zwangsläufig aufdrängt. „Der Schoß ist fruchtbar noch aus dem dies kroch“, wir müssen wachsam und vorsichtig bleiben …

  8. Julian 25. November 2022 at 13:59Antworten

    So leid es mir tut aber gerade beim Thema Homöopathie warte ich immer noch auf irgendwelche Indizien für wirksame Therapien.
    Für mich klingt das weiterhin nach Geldmacherei (zwar ohne Schaden anzurichten aber sonst sehr ähnlich zum Pharmaquatsch). Was übrigens auch historisch gesehen logisch schlüssig wäre.

    Ganz anders dagegen bei den Naturheilverfahren (nein, Homöpathie zähle ich nicht dazu, siehe z.B. Hustensaft mit potenziertem Quecksilber. Was soll das bitte bringen? Und lösen hohe Dosen Quecksilber wirklich Husten aus? xD).
    Die Wirksamkeit dieser Heilmethoden merke ich am eigenen Leib (und auch die anderen „Versuchskaninchen“ sind absolut überzeugt und merken teils dramatische Verbesserungen).

    Übrigens hat Indien auch jede Menge medizinische Verbechen an Ihren Bürgern begangen, ganz ähnlich wie in Afrika.
    Warum die Autorin hier Indien als Paradebeispiel für Naturheilverfahren anführt…keine Ahnung.
    Gerade wir in Europa (und Russland) haben in Sachen Naturheilverfahren wahrlich kompetente Leute (und die Chinesen mit TCM).

    Meine bescheidene Meinung zum Thema Homöopathie…
    Teurer Quatsch mit Soße.
    Dann lieber Mikronährstoffe für den Organismus.
    Damit lassen sich sogar als von Pharmaärzten als unheilbar eingestufte Krankheiten heilen (was Homöopathie bei mir nicht geschafft hat).

    Sollte jemand jedoch echtes Wissen über die Wirksamkeit präsentieren können, lasse ich mich selbstverständlich vom Gegenteil überzeugen.
    Allerdings kam da bisher überhaupt nichts verwertbares außer die allseits bekannte Masche „Beleg durch Behauptung“.

    p.s. Das Thema Hahnemann sollte man unbedingt im historischen Kontext betrachten (vor allem welche Behandlungsmethoden damals „en vogue“ waren; Ich hätte da bestimmt auch Homöopathie bevorzugt)!
    Und sich evtl. auch mal fragen, warum z.B. Studien zu Vitamin D (uvm.) reproduzierbar sind, zu Homöopathie jedoch überhaupt nicht.

    • Gabriele 27. November 2022 at 11:52Antworten

      @Julian: Nur noch so viel dazu: Wer die Banerji-Protokolle kennt – was die meisten „Kritiker“ natürlich nicht tun, wie sie auch insgesamt wenig Ahnung haben, wie H. funktioniert, hat schwarz auf weiß, die in die Hunderttausende gehenden Falldokumentationen, welche die Reproduzierbarkeit der erfolgten Besserungen und Heilungen mehr als eindeutig nachweisen. Aber das geht natürlich bei den „Obergscheiten“ bei einem Ohr hinein und beim anderen hinaus. Ich frage mich da immer wieder: Worum geht es eigentlich diesen Berufsquerulanten? Wirklich darum, herauszufinden, was anderen Menschen hilft oder die Medizin bereichert? Ich vermute in keinster Weise, das es so ist, weshalb man die so genannten Homöopathie-Kritiker korrekt nur noch Homöopathie-Querulanten nennen sollte. Denn auch ihnen geht es nur um die eigene oberwichtige Meinung, wenn nicht ohnehin nur um persönliche Geltung, um Effekt-Heischerei oder das….sattsam bekannte Geld. Wieviel offener Neid hier auf allen Ebenen immer mitspielt, finde ich besonders erheiternd. Man gönnt kranken Menschen buchstäblich nicht, dass sie ohne (oder sollte man sagen trotz?) Schulmedizin gesund werden konnten. Manchmal wäre Schweigen hier wirklich Gold.

  9. federkiel 25. November 2022 at 13:00Antworten

    Zur „Heiligsprechung“ von Charles: Als am 3.6 2020 „the great Reset“ in Davos vorgestellt wurde, war King Charles mit dabei. Und zu Indien ist zu sagen, daß das Land „die Apotheke“ der Welt, nämlich in der Produktion von Generica. Wie so oft, sind die Dinge halt auch widersprüchlich.
    Ich persönlich bevorzuge den „Flaschenggeist“ der Homöopathie, materielle Substanzen greifen auch nur materiell, der „Flaschengeist“ wirkt umfassender, je höher die Potenz ist.

    • Gabriele 25. November 2022 at 13:09Antworten

      @federkiel: Lassen Sie mich dazu nur sagen: Alle Änderungen zum Besseren brauchen ihre Zeit und wenn man alles von Anfang an madig macht, wird es sie niemals geben. Natürlich gibt es diesen Teil von Indien, der sich vormals der Pharmaindustrie unterworfen hat – aber es bessert sich und den besseren Teil gibt es jetzt auch.
      Prinz Charles ist bekanntlich als Mensch ein eher einfaches Gemüt, jedoch mit viel gutem Willen und Tatkraft. Dass auch er sich in Davos von vielem blenden lässt und nur das versprochene Gute sehen will, ist leider Tatsache. Ich traue ihm aber auch zu, künftig manche Sachen besser zu kapieren…bitte fangen wir hier auch einmal an, positiv zu denken und alle Beteiligten daran zu messen, was sie am Ende Gutes zustande bringen.

      • federkiel 25. November 2022 at 16:57

        Gabriele, ich mache nichts madig, sondern auf Widersprüchliches aufmerksam. Ob Charles ein einfaches Gemüt hat, weiß ich nicht, da ich ihm noch nicht begegnet bin. Was allerdings ersichtlich ist, daß er ein Skorpion ist, und Skorpione haben Ideale.

    • Veron 25. November 2022 at 18:16Antworten

      Ist auch meine Erfahrung, dass D30 oft besser wirkt als D12 oder gar D6. Am „daran glauben“, wie manche meinen, kann es nicht liegen, denn trotz glauben haben die niedrigen Potenzen oft nicht geholfen, und wenn es das falsche Mittel war, schon gar nicht.
      Nach Covid laborierte ich noch eine Weile mit Nachfolgeinfektionen. Bei einer spürte ich, wie sich mein Körper sehr schwer tat der Homöopathie zu „gehorchen“, denn die liefert „nur“ den Impuls, die Information, auf die der Körper reagiert .. .. wenn er kann.

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