Der Ablauf des dreifachen Sprengstoff-Anschlags auf die Krim Brücke

11. Oktober 2022von 5,6 Minuten Lesezeit

Der Terror Anschlag auf die Krymskiy Most, die Krim Brücke, war kein Selbstmordanschlag nach ISIS-Muster, sondern ein Mord am Chauffeur des LKW, eine Koordination von zwei Sprengladungen und einem angehaltenen Tankzug. In der Ukraine wurde das Attentat mit einer Sondermaske der Post gefeiert, vor dessen Muster Menschen in Kiew Selfies machen.

Das Attentat geplant und ausgeführt haben sollen zwei Geheimdienste nämlich der ukrainische SBU und der britische Mi6. Aufeinander abgestimmte Explosionen soll es vom LKW und innerhalb der Brücke angebrachten Sprengladungen gegeben haben. Der Zug sei durch ein gehacktes Signal an der gleiche Stelle zum Stehen gebracht worden und dadurch in Brand geraten.

Die Bahn konnte bereits nach 14 Stunden wieder den vollen Betrieb aufnehmen. Auf der unbeschädigten Fahrbahn konnte zweispuriger Gegenverkehr mit PKWs ebenfalls nach kurzer Zeit wieder fahren. Die Reparatur der Pfeiler und des abgestürzten Teils der Fahrbahn soll in einem nach Tagen zählenden Zeitraum abgeschlossen sein.

Soweit das was den verschiedenen Quellen in Medien und diversen Kanälen in sozialen Medien zu entnehmen ist. Pepe Escobar hat auf The Cradle eine ausführlichere Zusammenfassung seiner Quellen veröffentlicht. Hier einige Auszüge daraus:

„Der Leiter des russischen Untersuchungsausschusses, Alexander Bastrykin, bestätigte in einem persönlichen Gespräch mit Putin, dass der Terror auf der Brücke von der SBU – den ukrainischen Sonderdiensten – verübt wurde. ….

Der russische Geheimdienst hat dem Militärkorrespondenten Alexander Kots entscheidende Informationen zugespielt. Die Ladung wurde von einem ukrainischen Staatsbürger in Auftrag gegeben: Sprengstoff, verpackt in 22 Paletten, in Folienrollen unter Plastikfolie, wurde von Bulgarien zum georgischen Hafen Poti verschifft. Anschließend wurde die Ladung auf einen Lkw mit ausländischen Kennzeichen verladen und auf dem Landweg nach Armenien transportiert.

Die Abfertigung an der armenisch-russischen Grenze verlief reibungslos – gemäß den Regeln der Eurasischen Zollunion (sowohl Russland als auch Armenien sind Mitglieder der Eurasischen Wirtschaftsunion, kurz EAEU). Die Ladung wurde offensichtlich nicht durch Röntgenstrahlen entdeckt. Diese Route ist Standard für Lkw-Fahrer, die nach Russland reisen.

Der Lkw reiste dann wieder in Georgien ein und überquerte die Grenze nach Russland erneut, diesmal jedoch über den Kontrollpunkt Oberer Lars. Das ist derselbe, der von Tausenden von Russen benutzt wird, die vor einer Teilmobilisierung fliehen. Der Lkw landete in Armawir, wo die Ladung auf einen anderen Lkw umgeladen wurde, für den Mahir Jussubow verantwortlich war: den Lkw, der vom russischen Festland kommend auf die Krimbrücke fuhr.

Sehr wichtig: Der Transport von Armavir zu einer Lieferadresse in Simferopol hätte am 6. und 7. Oktober stattfinden sollen, also zeitlich abgestimmt auf den Geburtstag von Präsident Putin am Freitag, den 7. Oktober. Aus unerklärlichen Gründen wurde dies um einen Tag verschoben.

Der Fahrer des ersten Lastwagens ist bereits als Zeuge geladen. Jussubow, der Fahrer des zweiten Lastwagens, der auf der Brücke explodierte, war „blind“: Er wusste nicht, was er geladen hatte, und ist tot.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind zwei Schlussfolgerungen von entscheidender Bedeutung.

Erstens: Es handelte sich nicht um ein Standard-Selbstmordattentat im Stil der ISIS – die bevorzugte Interpretation nach dem Terroranschlag.

Zweitens: Die Verpackung wurde höchstwahrscheinlich in Bulgarien durchgeführt. Das deutet, wie russische Geheimdienstinformationen kryptisch andeuten, auf die Beteiligung „ausländischer Spezialdienste“ hin.

Was von den russischen Geheimdiensten öffentlich bekannt gegeben wurde, erzählt nur einen Teil der Geschichte. Eine weiter gehende Einschätzung, die The Cradle von einer anderen russischen Geheimdienstquelle erhalten hat, ist weitaus faszinierender.

Mindestens 450 kg Sprengstoff wurden bei der Explosion verwendet. Nicht auf dem Lastwagen, sondern im Inneren der Krim-Brücke selbst. Der weiße Lastwagen war nur ein Köder für die Terroristen, „um eine Illusion von Ursache und Wirkung zu erzeugen“. Als der Lkw die Stelle auf der Brücke erreichte, an der der Sprengstoff angebracht war, kam es zur Explosion.

Der Quelle zufolge berichteten Bahnmitarbeiter den Ermittlern, dass es sich um eine Art elektronische Entführung handelte; die Terroristen übernahmen die Kontrolle über die Bahn, so dass der mit Treibstoff beladene Zug aufgrund eines falschen Stop-Signals den Befehl zum Anhalten erhielt. ….

Letztendlich konnte der recht ausgeklügelte Plan nicht dem notwendigerweise starren Zeitplan folgen. Zwischen den montierten Sprengladungen, dem vorbeifahrenden Lkw und dem gestoppten Tankzug gab es keine millimetergenaue Abstimmung. Der Schaden hielt sich in Grenzen und war leicht zu beheben. Die Kombination aus Sprengladungen und Lkw explodierte auf der rechten äußeren Fahrspur der Straße. Die Schäden sind auf zwei Abschnitte der äußeren Fahrspur und auf der Eisenbahnbrücke  begrenzt.

Am Ende brachte der Terror auf der Brücke einen kurzen Pyrrhussieg, der im gesamten Westen gebührend gefeiert wurde, aber nur einen geringen praktischen Erfolg brachte: Der Transport von russischen Militärgütern auf der Schiene wurde nach etwa 14 Stunden wieder aufgenommen.

Und damit sind wir bei der Schlüsselinformation in der Einschätzung der russischen Geheimdienstquellen angelangt: die Frage nach dem Täter.

Es war ein Plan des britischen MI6, sagt diese Quelle, ohne weitere Einzelheiten zu nennen. Der russische Geheimdienst, so führt er weiter aus, spielt aus einer Reihe von Gründen ein Schattendasein als „ausländische Spezialdienste“.

Es ist ziemlich bezeichnend, dass die Amerikaner sich beeilten, eine plausible Bestreitbarkeit herzustellen. Der sprichwörtliche „ukrainische Regierungsbeamte“ sagte dem CIA-Sprachrohr The Washington Post, dass es der SBU gewesen sei. Das war eine direkte Bestätigung eines Berichts der Ukrainska Pravda, der sich auf einen „nicht identifizierten Strafverfolgungsbeamten“ stützte.“

Soweit das, was der ausgezeichnet vernetzte Escobar erfahren hat. Die Antwort der Russischen Föderation hat offenbar gestern Montag in der Früh begonnen.

Bestätigt wird die Information über die maßgebliche Beteiligung des britischen Mi6 von einem Artikel in The Grayzone. Darin heißt es:

Der geheime Plan des britischen Geheimdienstes, die Kertsch-Brücke auf der Krim zu sprengen, wird in internen Dokumenten und Korrespondenz enthüllt, die The Grayzone exklusiv vorliegen.

The Grayzone liegt eine Präsentation vom April 2022 vor, die für hochrangige britische Geheimdienstmitarbeiter erstellt wurde und in der ein ausgeklügelter Plan zur Sprengung der Kertsch-Brücke auf der Krim unter Beteiligung speziell ausgebildeter ukrainischer Soldaten ausgearbeitet wurde.

Wie im Iran 1953, im Vietnam-Krieg, in Afghanistan, Irak, Syrien, Libyen und wo immer Krieg geführt wurde, müssen nun auch die Menschen in der Ukraine den Irrsinn der politischen Führer ausbaden, die Menschen in den beiden zuerst autonomen Gebieten und dann selbständige Republiken im Donbass bereits seit 2014. Und wie im 1. und 2. Weltkrieg gelingt es den Führern am Anfang immer wieder einen Teil der Menschen mitzureißen ins Kriegsgeschrei mit einstimmen – lies nach bei Karl Kraus.


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32 Kommentare

  1. Dr. No 12. Oktober 2022 at 17:13Antworten

    Ist das ein Krieg? Russland beklagt sich, der Westen liefert Waffen an die Ukraine, hat aber keine Eisenbahnlinien, Straßen oder Brücken, worauf diese Waffen transportiert werden bombardiert, Nord Stream wird in die Luft gejagt aber das kann man wieder bald reparieren, der Schaden ist nicht allzu groß, die Brücke wird in die Luft gejagt aber die Eisenbahn läuft wieder darüber nach 14 Stunden. Die Menschen pendeln zwischen Berlin und Kiew mit dem Flexibus. Hat jemand für mich vielleicht eine Erklärung oder bin ich falsch informiert.

  2. Georg Uttenthaler 11. Oktober 2022 at 18:18Antworten

    Wir, die wir 75 Jahre ohne Krieg leben durften, dass Krieg sowas wie eine „Geburtstags- Feier“ wäre. Sie meinen also, nur die geheiligte US-Regierung hat das Recht einen Krieg vom Zaun zu brechen? Und jeder muss sich dem Willen der größten und einzigen Weltmacht unterordnen.
    Genau das ist das Ziel der US-Regierung. Russland soll auf welche Weise auch immer, geschwächt werden, denn das Ziel ist ein Regime-Change in Moskau und die Übernahme der Kontrolle über die russischen Bodenschätze durch US-Konzerne. Kein noch so billiges Theater ist den USA fremd, um zu bekommen, was sie wollen. Nur die Rechnung wurde ohne den WIRT- Putin gemacht!! Klar sind die Provokationen seit 2014 in der Ukraine durch die USA. Aber was hätte jedes andere Land getan, wenn Landsleute am Donbass über Jahre massakriert wurden und die Ukraine offen auf eine NATO-Mitgliedschaft zusteuert, was Mittel- und Langstreckenraketen im Vorgarten Russlands bedeutet hätte. Uns allen ist bekannt, auch Putin, dass die USA die Ukraine-Marionettenregierung als Hebel benutzen.
    Wie immer kämpft die USA dort mit Waffen und fremdem ukrainischem Personal bis zum letzten Ukrainer für „Demokratie und Freiheit“. Auf die Brücken- Sprengung und viele andere Angriffe kommt jetzt die Antwort aus Russland und die heißt. „verbrannte Erde“ und das Sterben von unschuldigen Menschen in der Ukraine. Den russischen Bären zu reizen, kann nur unschuldiges Sterben bedeuten!
    Träumen Sie weiter!
    Die USA sind, solange die Demokraten regieren, für die freie Welt viel gefährlicher, als Russland, China und die irren Nazis es waren.

    • Andreas I. 12. Oktober 2022 at 16:49Antworten

      Hallo,
      „Auf die Brücken- Sprengung und viele andere Angriffe kommt jetzt die Antwort aus Russland und die heißt. „verbrannte Erde“ und das Sterben von unschuldigen Menschen in der Ukraine.“

      Laut (ersten) ukrainischen Angaben gab es durch den vorgestrigen russischen Raketen-/Drohnenangriff 10 Tote und 50 Verletzte. Ich nehme mal an, größtenteils Zivilisten.
      Bei den Gefechten an der Front dürfte für die Ukraine ein Tag mit 60 Toten / Verletzten noch nicht einer der schlechtesten sein. Und inwiefern die einfachen Soldaten, die es größtenteils trifft, nun unschuldig oder schuldig sind … am Ende sind sie tot.

  3. Rudi 11. Oktober 2022 at 15:33Antworten

    Fritz Madersbacher
    11. Oktober 2022 at 14:21Antworten

    Doch ! Herr Madersbacher. Den Schlußfolgerungen ist sehr viel hinzuzufügen.

    Sehr Kreativ erscheinen mir die Ausführungen des Herrn Escobar. Nun – Ist ja nichts Neues.
    Wenn der Mi6 seine Finger im Spiele gehabt hätte, würde da wo jetzt die Fahrbahn beschädigt ist ein riesiges Loch klaffen.
    Die haben Leute die sehr genau wissen wo man Sprengladungen anbringt und wievel Sprengstoff nötig ist um die Pfeiler wegzusprengen.
    Anbringen von Sprengstoff auf einer Brücke, die komplett videoüberwacht ist, scheidet aus.

    Was mir aber mehr Gedanken macht ist die Treffer Ungenauigkeit der 100 auf die Ukraine abgefeuerten Raketen.
    Von 100 wurden 40 abgeschossen, von den verbleibenden 60 trafen nur 20 ihr Ziel so wie geplant.
    Der Rest verfehlte ihre Ziele um 100 bis mehrere hundert Meter.
    Nach ein paar Telefonaten mit befreundeten Ukrainer die im Kampfeinsatz sind, folgende Erklärung.
    Nur ein ganz kleiner Teil der abgefeuerten Raketen waren Präzissionsraketen.
    Der Rest, alles was irgendwie die Reichweite hatte, inlusive Luftrabwehrraketen.
    Der Grund dafür ist so einfach wie logisch. Russlandd hat nur mehr ein sehr begrenztes Potential von hochpräzisen Raketen. Ein Stück kostet je nach Typus zwischen 6,3 Millionen und 13 Millionen Dollar.
    Die Jahresproduktion liegt (lag), je nach Typ, zwischen 20 und 120 Stück.
    Lag, deshalb weil derzeit die Micorchips für die Steuerungsysteme fehlen.

    Im Augenblick werden 30 – 50 russische (Iranische) Kampfdrohenen von Russland nach Belarus verfrachtet und vermutlich in den nächsten Tagen auch von dort abgefeuert.
    Ob dies ein guter Schachzug Lukaschenko´s ist wage ich zu bezweifeln.
    Russland kriegt im Süden und Osten der Ukriane nichts auf die Reihe und eröffnet eine weitere Frontline?

    Putin verpulvert seine letzten konventionellen Reserven mit dem Ziel den verfahren Karren zu drehen.
    Ein Verzweiflungsakt um die Hardliner ruhig zu stellen.

    • Fritz Madersbacher 11. Oktober 2022 at 23:37Antworten

      @
      Rudi
      11. Oktober 2022 at 15:33
      Ich weiß, dass die westlichen Medien (insbesondere die Fernsehanstalten), der „Britische Geheimdienst“, die genialen Strategen des österreichischen Bundesheeres nebst ehemals im Bundesheer tätigen „Militärexperten“ den Krieg in der Ukraine seit dem ersten Tag grandios gewinnen, Rußland aus dem letzten Loch pfeift und „der Westen“ Rußland mit seinen höchst effizienten Sanktionen wirtschaftlich in den Ruin getrieben hat. Mit Ihren Worten: „Putin verpulvert seine letzten konventionellen Reserven mit dem Ziel den verfahren Karren zu drehen“
      Herr Mayer hat geschrieben: „Und wie im 1. und 2. Weltkrieg gelingt es den Führern am Anfang immer wieder einen Teil der Menschen mitzureißen ins Kriegsgeschrei mit einstimmen“
      Die Soldaten müssen allerdings andere stellen, wir haben sie nicht mehr, wie übrigens das späte Imperium Romanum, dessen Armeen aus „Migranten“ bestanden. Wir haben nicht genug Fachkräfte, Lehrer, Ärzte, Pfleger, Polizisten, Soldaten und, und, und … Aber unsere Medien beherrschen das Kriegshetzen perfekt, stellen das noch als hochmoralischen Akt hin.
      Es wird nicht mehr lange dauern und wir werden sehen, wer „seine letzten Reserven verpulvert“. Ich glaube, es ist hoch an der Zeit, den Verstand wiederzuerlangen, für eine revolutionäre Antikriegsbewegung, die dem Spuk schnell ein Ende setzen würde, wird es vielleicht nicht ganz reichen …

      • Andreas I. 12. Oktober 2022 at 10:32

        @ Rudi Hallo,
        „Richtig. Es wird nicht mehr lange dauern.“

        Es dauert bereits 7 Monate und USA/Nato versuchen das noch hinzuziehen mit Waffenlieferungen und Geld.
        Allerdings hat die Ukraine kaum noch Möglichkeiten, neue Soldaten zu mobilisieren, während Russland gerade mal eine Teilmobilisierung von aufgerundet 2 % seines Mobilisierungspotentials aktiviert hat. Und selbst wenn die Angaben nicht ganz realistisch sein sollten, so wird doch klar, wem eher die Soldaten ausgehen könnten, wenn sich das noch eine Weile hinzieht.

        „Russland bettelt bei seinen Verbündeten jetzt schon um Panzer, Waffen und Munition.“

        Bettelt ja, da fehlt noch „auf Knien“, denn so würden viele Wertewessis die Russen gerne sehen.
        Das einzige, was Russland bisher noch fehlte und es extern kaufte, waren die iranischen Drohnen und erstens muss Russland da sicherlich nicht betteln, denn Iran könnte auch noch einiges gebrauchen, was Russland zu bieten hat, und zweitens stellt Russland diese Drohnen inzwischen selber her.

        „Mehr als die Hälfte der Panzer ist beirtes verbraucht. Russland wurde , konventionell militärisch, komplett überschätzt. Die Realität zeigt die Schwäche Russland´s brutal auf.“

        Seit Monaten gibt es solche Kommentare und seit Monaten zeigen die Ereignisse am Boden das Gegenteil. (Auch die eine scheinbar erfolgreiche Offensive der ukrainischen Armee hatte hohe Verluste gekostet, war also ein Pyrrhussieg.)

        „Russland kann den Krieg nicht gewinnen. Das war von Anfang an unmöglich.“

        Das dachten 1609 die Adligen des Königreiches Polen-Litauen, das dachte 1709 der schwedische König, das dachte 1812 Napoleon und den Deutschen reichte ein Mal nicht, die dachten, wenn sie das gleiche nochmal machen, wird was anderes rauskommen.

        „Es ist irrelvant auf welche Siete sie sich schlagen. Das ändert nicht an den Tatsachen.“

        Die bisherigen Tatsachen sind die aktuellen Frontlinien und die Raketen-/Drohnen-Treffer hinter den Frontlinien, wovon die ukrainische Armee gestern oder vorgestern einen gelandet hat, in eine elektr. Umspannstation o.ä. in der Nähe von Belgorod.
        Der Angriff der russischen Armee bewirkte 180 Einschläge (nach ukrainischen Angaben!) und wie viele davon präzise Treffer waren … jedenfalls wurden eine Reihe Kraftwerke; Eisenbahnanlagen usw. getroffen. Also Tatsachen:
        Minimum: wenn von den 180 Einschlägen nur 10 % präzise Treffer gewesen wären, dann wäre das Verhältnis der Trefferquote:
        1 : 10
        Maximum: wenn von den 180 Einschlägen alle präzise Treffer gewesen wären, dann wäre das Verhältnis der Trefferquote:
        1 : 180
        Selbst wenn Sie sich das Minimum raussuchen …

      • Andreas I. 12. Oktober 2022 at 11:03

        @ Fritz Madersbacher Hallo,
        „Ich weiß, dass die westlichen … den Krieg in der Ukraine seit dem ersten Tag grandios gewinnen, Rußland aus dem letzten Loch pfeift und „der Westen“ Rußland mit seinen höchst effizienten Sanktionen wirtschaftlich in den Ruin getrieben hat.“

        Das scheinen alle im Westen zu wissen, nur diese dummen Russen wissen davon nichts. Und übrigens kommt mir das bekannt vor; als 2015 Russland begann Syrien militärischen Beistand zu leisten, da wussten die westlichen Medien und Politiker auch, dass Russland in Syrien ein „Afghanistan“ erleben werde.
        Mittlerweile hat sich USA aus Afghanistan zurückgezogen, Assad ist noch im Amt, die zwei dutzend Flugzeuge der russischen Luftstreitkräfte in Syrien tun nach wie vor ihren Dienst … tja.

      • Fritz Madersbacher 12. Oktober 2022 at 16:40

        @Andreas I.
        12. Oktober 2022 at 11:03
        C’est la vie … tja

  4. Fritz Madersbacher 11. Oktober 2022 at 14:21Antworten

    Den Schlußfolgerungen von Herrn Mayer ist nichts hinzuzufügen. Es bleibt abzuwarten, wie die kriegslüsternen westlichen Journaille-Ratten weiter zum Krieg hetzen und was den westlichen Kriegsgewinnlern und ihren Polit-Marionetten einfällt. Laut Frank Zappa ist Politik ja „die Unterhaltungsabteilung der Rüstungsindustrie” …

  5. Andreas I. 11. Oktober 2022 at 12:17Antworten

    Hallo,
    nach der Sprengung von Nord Stream schaute ich, ob es besondere Neuigkeiten aus Syren gab, denn eine asymmetrischen Antwort Russlands hätte auch dort stattfinden können, aber da gab es nichts besonderes (wobei das übliche auch schon interessant genug ist).

    Jetzt kam eine Antwort (auf den Anschlag auf die Krim-Brücke) so prompt und massiv, dass darin vielleicht auch die Antwort auf die Sprengung von Nord Stream enthalten war.
    Seit 24. Februar kamen gefühlt alle 14 Tage Meldungen von russischen Luftangriffen, bei denen schätzungsweise ein Dutzend Raketen / Marschflugkörper / Kamikazedrohnen abgefeuert wurden. Angriffe dieser Art sind im Prinzip nichts besonderes, seit Februar findet alle vierzehn Tage so etwas statt.
    Nur:
    Jetzt gab es nach ukrainischen Angaben an einem Tag 180 Einschläge in 6 ukrainischen Regionen. Also die gleiche Art von Luftangriff, aber nicht rund ein Dutzend, sondern 180.
    Diese andere Quantität 12 : 180 ist in sich auch schon eine andere Qualität.

    Noch eine andere Qualität: Bisher hatten die Russen keine Ziele in der ukrainischen Hauptstadt Kiew beschossen. Jetzt haben sie drei Ziele in Kiew getroffen, eines davon das Hauptquartier des ukrainischen Geheimdienstes SBU.

    Die ukrainische Seite hat inzwischen die Opfer gezählt; 10 Tote und 50 Verwundete.
    So bedauerlich das ist, bei 180 Treffern / Einschlägen kann man den Russen keine besonders brutale Kriegsführung unterstellen, was die Qualitätsmedien nicht stört es trotzdem zu tun.
    Zumal noch interessant wäre, ob und wenn ja wieviele von den 10 bzw. 50 Opfern auf den Einschlag im SBU zurückgehen. Möglicherweise wird die ukrainische Seite das aber nicht veröffentlichen.
    (Apropos SBU, da war auch noch der Mord von Daria Dugina.)

    Und übrigens wurden nach russischen Angaben die Raketen / Marschflugkörper KH-101 und Kalibr und die Kamikazedrohnen Geranium 2 verwendet (russischer Nachbau der iranischen Drohnen), aber welchen Zivilisten interessieren solche Details?!
    Nun, die KH-101 und Kalibr gehören in die Kategorie modernen Waffen, die Russland laut westlicher Propaganda schon lange nicht mehr herstellen kann, weil Russland das ohne westliche Silizium-Chips nicht kann.
    Diese westliche Propaganda war zwar schon vorher lächerlich, wenn Russland weiterhin alle vierzehn Tage ein Dutzend solcher Waffen einsetzen konnte (nicht mitgerechnet Luftabwehrraketen in Ukraine und in Syrien), aber jetzt?!
    Zwar wurde nicht angegeben, wieviele von den 180 die Drohnen waren, und wieviele KH-101 und Kalibr, jedenfalls sieht es so aus, dass Russland immer wieder genügend davon hat.

  6. Slobodan Covjek 11. Oktober 2022 at 10:51Antworten

    Die EU-Kommission verrät die eigene Bevölkerung, wenn sie sich mit Menschen wie Selenski und Melnik gemein macht.

    • Hannibal Murkle 11. Oktober 2022 at 13:21Antworten

      Mir ist egal, ob jedem jede Quelle zusagt, wo ich interessante Artikel finde:

      „… Öffentlich-rechtswidriger Programmauftrag: Unser täglicher Schulterschluss mit dem von SS-Insignien umgebenen Selenskyj. … Auf den korrupten Selbstherrscher in Kiew lassen Tagesschau & Co. nichts kommen: Russischsprachige Bücher und russische Musik verbieten, den Ost-Ukrainern den Gebrauch ihrer Muttersprache untersagen, kritische Fernsehsender dicht machen, rassistische Sprüche kloppen, die Oppositionsparteien verbieten, politische Gegner entführen und foltern lassen: Selenskyj darf sowas. Darüber verlieren öffentlich-rechtliche Qualitätsjournalisten kein Wort in ihren „hochinformativen“ Nachrichtensendungen …“

      Jede der Aussagen mit Quellen verlinkt – alles findet man unter:

      https://www.nachdenkseiten.de/?p=89023

      „… Die braune Brühe in und aus der Ukraine wird von den Redakteuren sorgfältig übergangen, die aus Hamburg gelieferte Tagesschau hat das Filtern auf allen Ebenen längst zur Perfektion entwickelt …“

      Darüber kann man nicht oft genug reden – zumal nicht alle unabhängige Medien genügend Mut haben, leider. Wäre öffentlich das alles diskutiert, käme niemand auf die Idee, sich für die „braune Brühe“ zu ruinieren.

  7. Pierre 11. Oktober 2022 at 9:40Antworten

    Selfies mit den Kindern vor einem Bild der zerstörten Brücke, das ist doch nur noch irre. Wie schnell hat man diese Riesen-Briefmarke dort eigentlich aufgestellt? Das war doch schon geplant.

    Die Leute sind offenbar so gehirngewaschen und radikalisiert, dass sie für den Führer der Ukraine (bzw. natürlich für den Hegemon USA) mit einem Lächeln auf den Lippen zugrunde gehen.

    Traurig.

    • quantumonly 11. Oktober 2022 at 10:00Antworten

      Diese Menschen sind rein emotional gesteuert und da gibt es keine Rationalität, sie marschieren und marschieren in den eigenen Tod. Berthold Brecht hat es schon vor 100 Jahren beschrieben:
      https://www.lyrikline.org/de/gedichte/der-kaelbermarsch

      Le Bon vor über 120 Jahren in: „Psychologie der Massen“

      Wie es scheint gibt es kein Rezept dagegen. Das typische Beispiel ist die Beerdigung der englischen Königin wo tagelang Emotionen geschürt wurden.

    • Andreas I. 11. Oktober 2022 at 12:51Antworten

      @ Pierre Hallo,
      „Die Leute sind offenbar so gehirngewaschen und radikalisiert, dass sie für den Führer der Ukraine (bzw. natürlich für den Hegemon USA) mit einem Lächeln auf den Lippen zugrunde gehen.“

      Das kommt mir irgendwoher vertraut vor.
      Die Ukrainer haben aber einen riesen Vorsprung, denn die Ukraine war schon 2014 pleite und wirtschaftlich war da auch nicht sooo viel los und wenn, dann eher in den Gegenden, die dummerweise jetzt (wieder) zu Russland gehören. … so erledigt zu sein wie die Ukraine, daran müssen die Deutschen noch arbeiten, aber die Deutschen sind ja gerne fleißig. :-)

  8. Christian 11. Oktober 2022 at 8:49Antworten

    Das ist für Russland das „Pearl Harbor“.
    Erschwerend für die NATO kommt hinzu, das sich immer mehr Staaten angewidert vom Westen abwenden.
    Das Spiel ist aus würde ich mal behaupten, jetzt ist es an der Zeit unter Gesichtswahrung zur Vernunft zurück zu kehren und eine multipolare Welt zu akzeptieren.

  9. Fredl 11. Oktober 2022 at 8:37Antworten

    Weiß jemand wo dieses Foto (Brücke mit Feuerbällen, Briefmarken-Design, lachende gut gelaunte Leute) aufgenommen wurde? Ist das wo in der Ukraine? Oder ist es (lt. „Faktencheckern“) eh ein Fake?
    Werden wir VERARSCHT und lassen uns das gefallen?

    • Dr. Peter F. Mayer 11. Oktober 2022 at 10:14Antworten

      In Kiew.

    • Hannibal Murkle 11. Oktober 2022 at 10:54Antworten

      NZZ zeigt den gleichen Briefmarke-Entwurf mit dem gleichen Gebäude im Hintergrund, also definitiv kein Fake:

      https://www.nzz.ch/wirtschaft/krim-bruecke-ein-prestigeprojekt-putins-als-freundschaftsdienst-ld.1706620

      Der Text dazu ist übrigens Framing – auf dem Korruptionsindex steht die Ukraine gleich neben Russland und eine Brücke ist erst mal kein „Wirtschaftsimperialismus“, sondern benötigte Verkehrsverbindung. Besser Brücken bauen als sprengen.

      Nur die Zeichnung auf der Briefmarke stimmt nicht – Explosionen gab es auf dem Teil der Brücke ohne Bögen.

      • Rosa 11. Oktober 2022 at 12:02

        „Nur die Zeichnung auf der Briefmarke stimmt nicht – Explosionen gab es auf dem Teil der Brücke ohne Bögen.“

        Was dafür wohl spricht, dass der Designer VOR dem Attentat beauftragt wurde, eine „Burning Bridge“-Marke zu entwerfen.

  10. Jurgen 11. Oktober 2022 at 8:37Antworten

    Und letztlich versuchen alle die Ukraine zu zerstören, um sie dann wieder aufbauen zu können. Ein letzter Versuch des Fiat-Falschgeldes noch ein wenig länger zu überdauern…

  11. Hannibal Murkle 11. Oktober 2022 at 8:06Antworten

    Nicht mal ISIS kam auf die Idee, mit einer Sondermarke die 9/11-Anschläge zu feiern – geschweige denn jubelnd davor Selfies zu machen. Wie tief ist die Zivilisation im Neonazi-Terrorstaat gefallen – und ob wir wirklich uns ruinieren wollen, um so etwas zu unterstützen?

    • Jurgen 11. Oktober 2022 at 8:37Antworten

      Da gab es doch noch keinen ISIS…

    • Idaho 11. Oktober 2022 at 9:17Antworten

      Trotzdem stimmt an der ganzen Sache etwas nicht, es ist alles ein „Schauspiel“.
      Warum hat Russland erst jetzt Ukrainische Infrastruktur attackiert und nicht schon mit Beginn und so westliche Waffenlieferungen etc unterbunden? Man hätte den Krieg in Wochen entscheiden können. (Auf UNZ ist dazu ein sehr kritischer Artikel gerade erst erschienen und amerikanische Ex-Generäle verstehen es auch nicht)
      Warum hat uns die Überwachungskamera die Explosion des LkW gezeigt aber die Anbringung des Sprengstoffs hat niemand mitbekommen?
      Das ist doch alles wie schon bei Covid.
      Die gesamten Politiker sind wie fremdgesteuert … und völlig durchgeknallt!
      Ein geplanter Reset.

      • Heiko 11. Oktober 2022 at 10:41

        Auch Fragen können entlarvend sein. Mit dem Blick von außen kann man selten das Innere exakt erkennen. Dafür gibt es ausreichend gute Webseiten.

  12. Günter Lindner 11. Oktober 2022 at 7:31Antworten

    Schaffe einen Fakt ,der dir einen Vorwand gibt, noch mehr Terror auf unbeteiligte Menschen, Kinder und Alte auszuüben um Land zu stehlen. . RUSSISCHE Logik !

    • Hannibal Murkle 11. Oktober 2022 at 8:22Antworten

      Wenn es russisches Werk wäre, würde die Ukraine es nicht mit einer Sondermarke feiern. Ferner – das Land wurde im 18. Jahrhundert dem Krimer Khanat gestohlen, damals gab es weder eine Ukraine noch Ukrainer. Erst später kamen die Russen aus dem früheren Polnisch-litauischen Gebiet auf die Idee, dass sie keine Russen mehr sein wollen.

    • Toni 11. Oktober 2022 at 8:44Antworten

      Nun ja, in False-Flag-Operationen sind auch die Amis Meister.

      In den bekannten Bush-Doktrin finden sich übrigens ausdrücklich Präventivschläge als Vorbeugung gegen Attacken. Es gibt keinen Unterschied zwischen West und Ost, die Menschen waren immer schon nur zweitrangig.
      Der Anschlag nützt auch dem Westen, weil er an der Eskalationsschraube drehen kann und weitere Waffen liefern. Ich habe noch von keiner westlichen Friedensinitiative gehört.

      Glück auf, Toni

      • Heiko 11. Oktober 2022 at 10:43

        Wenn Sie den Unterschied zwischen Russland (Ost) und dem Westen immer noch nicht begriffen haben,wird das wohl auch nichts mehr.

    • OMS 11. Oktober 2022 at 8:58Antworten

      Russische Logik? Was sie beschreiben ist genau das Vorgehen des Wertewestens!

    • Andreas I. 11. Oktober 2022 at 14:10Antworten

      @ Günter Lindner Hallo,
      „Schaffe einen Fakt ,der dir einen Vorwand gibt, noch mehr Terror … um Land zu stehlen.“

      Schaffe am 8. Oktober einen Fakt, der dir einen Vorwand gibt am vergangen 24. Februar … ?!
      Der Einmarsch begann am 24. Februar und die Explosionen auf und an der Krim-Brücke fanden am 8. Oktober statt.
      Da passt das Wort _Vor_wand nicht, denn es ist nicht davor, sondern danach, rund 7 Monate danach, das wäre höchstens eine _nach_trägliche Rechtfertigung, eine reichlich verspätete.
      Und das Wort „stehlen“ passt auch nur, wenn man die Referenden negiert.

      „Terror auf unbeteiligte Menschen, Kinder und Alte auszuüben“

      180 Einschläge, 10 Tote, 50 Verletzte, so die bisherigen Angaben von ukrainischer Seite.
      Ob und wenn ja wieviele Kinder und Alte, dazu sind mir bisher keine Angaben bekannt. Wenn Sie genauere Angaben haben … bis dahin gehe ich davon aus, dass die Einflechtung von „Kindern und Alten“ aus Ihrem Kopf kommt.
      Außer zu einem Toten bisher keine weiteren Angaben und der wurde offensichtlich zufällig Opfer, fuhr gerade im Auto da lang, war aber Polizeioffizier bei der „Cyber-Sicherheit“.
      Das ist, was bisher bekannt ist.

      Auch bekannt ist 1 Einschlag im Gebäude des SBU (ukrainischer Geheimdienst) in Kiew und bei diesem Einschlag ist es durchaus logisch anzunehmen, dass dabei auch beabsichtigt war, Menschen zu töten, aber eben keine „Unbeteiligten“ und „Kinder und Alte“, sondern das dabei durchaus auch beabsichtigt war, Geheimdienstmitarbeiter zu töten.

      „Russische Logik“ ist dabei, dass die Russen davon ausgehen, dass ukrainische Geheimdienstmitarbeiter seit 2014 für eine ganze Reihe von Anschlägen mitverantwortlich sind und jetzt der Anschlag auf die Krim-Brücke der Punkt war, wo die Russen das nicht mehr länger tolerieren konnten – und nun eine Rakete in das SBU-Gebäude in Kiev gefeuert haben.

      Wobei das allgemein militärische Logik ist, weswegen auch jeder Mensch im Westen sich fragen sollte, ob er die Eskalation gegen Russland weiter mittragen möchte, angesichts dessen, wohin diese Eskalation von 2014 bis jetzt führte, aus westlicher Sicht:
      2014:
      – Krim verloren
      – Russland beginnt, sich mehr nach China zu orientieren
      von 2014 bis 2022:
      – Lugansk und Donezk verloren (die 14.000 Menschen zählten aus westlicher Sicht ja nicht)
      – Russland und China haben eine „strategische Partnerschaft“ aufgebaut, Kooperation mit Iran nimmt zu usw.
      2022:
      – zehntausende tote Soldaten und einige tausend zivile Opfer
      – Charkiw und Saporoschje verloren
      – steigende Inflation im Westen

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