Studie: Entzündungshemmer reduzieren Covid-Krankenhausaufenthalte um 90%

29. August 2022von 4 Minuten Lesezeit

Es ist richtig ermüdend geworden die möglichen Methoden der Prophylaxe und Frühbehandlung gegen Covid und andere Atemwegserkrankungen aufzuzählen. Es gibt offenbar eine unbegrenzte Zahl von Möglichkeiten, wie uns immer wieder neue Studien zeigen.

Am 28. März 2020 hatte ich in einem Artikel berichtet, dass man viel tun kann, „damit eine Infektion entweder zu gar keiner Erkrankung oder zumindest zu einem leichten Verlauf führt“. Der Arzt des US-Fußball-Nationalteams unter Klinsmann, der ab 2015 auch die medizinische Abteilung von RB-Leipzig aufbaute, Dr. Kurt Mosetter, hatte nützliche Tipps gegeben, die damals sogar noch in Konzernmedien veröffentlicht wurden.

Aber wie auch immer – eine neue in Lancet erschienene Studie von Norberto Perico at al mit dem Titel „Home as the new frontier for the treatment of COVID-19: the case for anti-inflammatory agents“ (Das Zuhause als neue Front für die Behandlung von COVID-19: ein Fall für entzündungshemmende Wirkstoffe) hat wieder einige neue Erkenntnisse gebracht.

Nach zweieinhalb Jahren Corona Maßnahmen ist sich die wissenschaftliche Gemeinschaft in einem Punkt einig: Es ist die Entzündung, die die Kranken tötet, nicht das Virus. Die Hypothese eines frühzeitigen Eingreifens, um die Krankheit zu bekämpfen, war Gegenstand mehrerer Studien und die in Lancet Infectious Diseases veröffentlichte umfangreiche Arbeit des Instituts für pharmakologische Forschung Mario Negri und des Instituts Papa Giovanni XXIII in Bergamo bringt es auf den Punkt: Eine Therapie auf der Grundlage von entzündungshemmenden Medikamenten (insbesondere nicht-steroidalen Medikamenten, den NSAIDs), die bei Auftreten der ersten Symptome begonnen wird, reduziert das Risiko einer Krankenhauseinweisung um 85-90 %. Die Autoren – Giuseppe Remuzzi, Fredy Suter, Norberto Perico und Monica Cortinovis – untersuchten alle Studien, die zwischen 2020 und 2021 in bedeutenden wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht wurden (darunter zwei Arbeiten des Mario-Negri-Instituts selbst), an insgesamt fünftausend Patienten, die in Studien- und Kontrollgruppen aufgeteilt waren.

Leichte und mittelschwere Formen

Notaufnahmen und Krankenhausaufenthalte gehen um 80 % zurück (zusammengefasste Daten), Krankenhausaufenthalte allein um 85-90 %, die Zeit bis zum Abklingen der Symptome verkürzt sich um 80 % und der Bedarf an Sauerstoffergänzung um 100 %.

Sollten die Infektionen wieder zunehmen, könnte eine frühzeitige Behandlung mit entzündungshemmenden Medikamenten – die wegen möglicher Neben- und Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten unbedingt von Hausärzten durchgeführt werden sollte – die übermäßige Belastung der Krankenhäuser (und die sehr hohen Behandlungskosten, vor allem auf der Intensivstation) abwenden, einer der dramatischsten Aspekte der Pandemie.

Und nicht nur das. NSAIDs, die zu den weltweit am häufigsten verwendeten Medikamenten gehören, können eine realistische Option für die Behandlung von Covid in Ländern mit niedrigem Einkommen sein, in denen die Durchimpfungsrate oft niedrig ist und andere, teurere Medikamente für die Gesundheitssysteme kaum verfügbar sind (Virostatika, monoklonale Antikörper).

Die Autoren der Studie haben sich insbesondere mit relativ selektiven Hemmstoffen von Cox-2 (Cyclooxygenase) beschäftigt, einem Enzym, das an verschiedenen physiologischen und pathologischen Prozessen beteiligt ist. Celecoxib und Nimesulid haben sich als besonders wirksam gegen die durch Sars-CoV-2 verursachte Krankheit erwiesen; gültige Alternativen sind Ibuprofen und Aspirin.

Neben Cox-2 hemmen die NSAIDs auch ein anderes, ähnliches, aber nicht identisches Enzym, Cox-1, das weniger an der Entzündung beteiligt ist und stattdessen mit dem Risiko von Magen-Darm-Nebenwirkungen in Verbindung gebracht wird, die vor allem dann auftreten, wenn entzündungshemmende Medikamente in hohen Dosen länger als 3-4 Tage eingenommen werden.

Entzündliche Überreaktion

Es wurde auch vermutet, dass die Verschlimmerung von einem Überschuss an Angiotensin-II abhängt, einem Protein, das entzündliche Prozesse stimuliert. „Die Gesamtheit der verfügbaren Belege“, schreiben die Autoren, „unterstreicht die entscheidende Rolle der ‚Dysregulation‘ der Immunantwort und der hyperinflammatorischen Reaktion bei der Auslösung und Verschlimmerung von Covid“.

Die Ergebnisse der von den Wissenschaftlern durchgeführten Studie widerlegen endgültig eine zu Beginn der Pandemie aufgestellte Hypothese, wonach nichtsteroidale Entzündungshemmer (insbesondere Ibuprofen) die Anfälligkeit für eine Sars-CoV-2-Infektion erhöhen und die Covid-Symptome verschlimmern könnten. Mehrere Untersuchungen in den letzten zwei Jahren haben dazu beigetragen, diese Theorie zu widerlegen: Es wurde kein Zusammenhang zwischen einer NSAID-Therapie und einer Zunahme oder Verschlechterung der klinischen Ergebnisse (z. B. Einweisung auf die Intensivstation, mechanische Beatmung, Sauerstoffgabe) bei Covid-Patienten gefunden, auch nicht bei denen, die bereits vor der Infektion entzündungshemmende Medikamente einnahmen, z. B. zur Behandlung einer rheumatischen Erkrankung.

Das größte Problem mit den Corona Infektionen war jedoch das mehr oder weniger aggressiv durchgesetzte Verbot von Prophylaxe und Frühbehandlung. Die Absicht dahinter war, die Impfung mit der gefährlichen Gentechnik als einzige Abhilfe darzustellen.


Unsere Arbeit ist spendenfinanziert – wir bitten um Unterstützung.

Folge uns auf Telegram und GETTR


Arzt des US-Tennisteams entwickelte schon Anfang 2020 zu 99,8 Prozent wirksame Corona-Frühbehandlung

Floridas Gesundheitsminister fördert Prophylaxe und Vitamin D

Studie über erfolgreiche Covid-Prophylaxe und Frühbehandlung

30 Kommentare

  1. Mammalina 30. August 2022 at 8:49Antworten

    Mein Freund ist gut mit NAC durch Corona gekommen. Hat wenig Nebenwirkungen und scheint ebenfalls gut zu helfen. Das Verrückte dabei: Er hatte nach Impfung mit Biontech stechende Schmerzen im Knie, und die verschwanden nach der NAC-Einnahme über 10 Tage komplett!

  2. Georg Löding 30. August 2022 at 3:13Antworten

    Der Artikel liest sich ein wenig nach Werbung für entzündungshemmende, bzw. fiebersenkende Pharmazie-Medikamente – Hauptsache man hält die Leute bei Erkältungen weiter mit chemischen Mitteln bei Laune.

    Kopfdampfbad und ein paar Küchenkräuter dazu oder Sauna – das war es mit der Corona-Erkältung.
    Das nennt sich übrigens Behandlung!

  3. Monika 29. August 2022 at 20:43Antworten

    mein Sohn und ich hatten gleich zu Beginn die Delta-V und wir kneippten , d.h. mit kalten Wasser , beginnend bei den Füssen und immer weiter nach oben. Feucht in die Kleidung und ev. ab ins Bett.
    Sobald die Situation wieder unerträglich wurde dann nochmals……das war eine Erlösung jedes Mal
    —–nach Sebastian Kneipp, ohne irgendwas anderes, wir waren auf Reisen……und hatten nichts anderes dabei.

  4. ibido 29. August 2022 at 20:28Antworten

    Und dazu braucht es eine Studie???? Dass Entzündungshemmer bei Infekten helfen können?? Das gehört zum 1×1 des Hausarztes. Haben die das wirklich nicht verschrieben??
    Das wird bei Infekten normalerweise routinemäßig aufgeschrieben. Und da hat es bis 2022 gebraucht, dass eine Studie das „Normalste“ einer Arztordination als wirksam bestätigt?????

    Inhaltlich kann man dazu natürlich eine andere Position haben. Ich nehme sowas nie, außer bei Zahnweh (und da war ich sehr sehr dankbar, dass es sie gibt). Mein C. hab ich ohne Arzt mit Hausmitteln behandelt: Lindenblütentee (damit das Fieber unterstützt wird!), Inhalationen mit Sole; schlafen, schlafen, schlafen = die beste Medizin ;-).
    Tonys Beitrag finde ich interessant. Bei jemand den ich bei C. gepflegt habe, hatte die Angstpropaganda gegriffen gehabt. Intuitiv habe ich richtig gehandelt, indem ich beruhigt habe, wir hätten noch nicht alle therapeutischen Möglichkeiten ausgeschöpft. Und ein Homöopathikum hat auch gut geholfen (ich glaube es war auch gegen Angst).

    Aber, was mich sprachlos macht, ist, dass schulmedizinische Selbstverständlichkeiten bei Infekten mittels einer Studie bei C. erst bewiesen werden müssen. Was ist mit den Ärzten los?

  5. niklant 29. August 2022 at 19:29Antworten

    Geht es hier Wirklich um Behandlung der Symptome nach den Impfungen? Wohl kaum, denn es geht in erster Linie erneut um Geld für die Pharma! Schnell hergestellter Pharma-Müll zur Beruhigung und als Placebo! Menschen sterben, aber sie Impfen weiter! Täglich werden Menschen gezwungen, sich Impfen zu lassen, besonders in den Berufen, die unser Staat Steuert! Legt eure arbeit beim Zwang nieder oder gebt euer Leben als Versuchskaninchen hin! Die Politik Weltweit hat sich versammelt, um den Überschuss der Menschheit zu entsorgen! Nach Ansicht der Reichen sind sie wohl die einzigen, denen ein Leben erlaubt werden sollte!

  6. Jan 29. August 2022 at 19:17Antworten

    Ich frage mich die ganze Zeit, ob die Überlastungen der Intensivstationen nicht daher rührt, dass die Politik den Patienten verboten hat, bei einer Atemwegserkrankung zum Arzt zu gehen, um eine mögliche Lungenentzündung früh zu erkennen – durch Abhören alle drei Tage!

  7. Elisabeth 29. August 2022 at 17:43Antworten

    Noch eine Studie

    epochtimes.de/gesundheit/studie-wirkung-der-paxlovid-covid-pille-nicht-nachweisbar-a3944708.html

    Offenbar schon wieder ein Mittel, das primär Nebenwirkungen aufweist.

  8. Anton Specht 29. August 2022 at 17:35Antworten

    Bei Entzündungen muss man auch an folgende Enzympräparate denken:
    Wobenzym, gibt es auch heute noch.
    Das beste allgemein (in fast jeder Apotheke) erhältliche Enzympräparat ist wohl das Karazym;
    Favorit ist allerdings das Interzym.
    Einfach man selbst die Zusammensetzung erforschen und mit einem Heilkundigen :-) darüber sprechen.

  9. G.R. 29. August 2022 at 17:05Antworten

    Das ganze ist, einfach gesagt, eine absolute Schweinerei. MFG

  10. Heiko 29. August 2022 at 15:36Antworten

    Das ist doch mal Realsatire. Hier werden Veröffentlichungen beworben, die auf dem PCR-Test beruhend, Coronainfektionen nachweisen wollen. Dieses Portal sollte sich so langsam entscheiden, ob es das Pandemienarrativ nun unterstützen will oder nicht.

  11. suedtiroler 29. August 2022 at 15:03Antworten

    in einer ECHTEN Pandemie würde man jede erfolgreichsversprechende Behandlungsmethode und jedes potentiell nützliche Medikament feiern und probieren.

    Was haben die aber während dieser „Pandemie“ gemacht?
    alle potentiell nützlichen und erfolgversprechnden Behandlungsmethoden und Medikamente wurden verteufelt, bekämpft, verhindert und verboten.

    Alleine dieser Umstand erklärt doch eigentlich alles, oder?

  12. Elisabeth 29. August 2022 at 15:02Antworten

    Nachdem ich mal lang anhaltende Knieschmerzen hatte, sodass ich auch des Nachts keine schmerzfreie Lage mehr finden konnte, riet mir ein Freund (selbsternannter Heiler), ich solle Kirschen verzehren. Zunächst dachte ich, der spinnt. Dann machte ich mich schlau und seither nehme ich regelmäßig ein Konzentrat. Seither habe ich damit keine Probleme mehr.

    • Karsten Mitka 29. August 2022 at 16:13Antworten

      Alternativ auch Curcuma, Weihrauch, MSM oder Borax. Kirschen sind in diesem Falle natürlich der schnellste Weg, auch wenn ich bislang noch nichts von Kirschen als Heilmittel gehört habe. Man lernt nie aus!

      • Elisabeth 29. August 2022 at 16:31

        Curkuma mit Pfeffer, Ingwer, Sulforaphan … da gibts viel. Ja, Kirschen sollen sogar Aspirin ersetzen. Ich jedenfalls hab seither nix mehr, bin ganz aus Gummi :-)

    • Lady Galanga 30. August 2022 at 12:58Antworten

      In der Naturheilkunde ist das mit den Kirschen schon lange bekannt – Kirsch-Salzwasser zum Einreiben, oder Auszug aus getrockneten Kirschstielen, u.a.Dass Leute beim ersten Hören solcher und ähnlicher Hinweise er der mal meinen, es sei Spinnerei und Aberglaube, ist ein Ergebnis einer ca.hundertjährigen erfolgreichen Gehirnwäsche durch die Pharma – Werbung und Universitäts-Medizin seit Aufkommen der synthetischen Medikamente. Von denen sind gewiss einige segensreich, es war jedoch ein Unding und reines Geschäftsinteresse, den Leuten das Meiste vom bewährten überlieferten Heilwissen auszureden, das Viele mühsam allmählich wieder neu entdecken…

      • Elisabeth 30. August 2022 at 20:42

        Stimmt, da ist was dran, danke. Es gibt viel hochinteressantes Wissen, zB das der Urvölker, auch der Amazonas-Indianer. Schade um das alte Wissen. Das sollte man unbedingt wieder ausgraben. Ja, die Pharmaindustrie und gewisse Ärzte haben oft wirklich kein großes Interesse, Menschen gesund zu machen. Am liebsten haben sie chronisch Kranke, wie mir scheint. Viele Medikamente haben mehr Nebenwirkungen als Wirkungen und könnten oft durch gesündere Lebensweise oder ein unbedenklicheres Mittel aus der Natur ersetzt werden. Nicht alles, was natürlich ist, ist aber harmlos. Aber man denke zB an Stevia. Wie lange sich die EU da geziert hat, es zuzulassen. Dann kams auf den Markt, wurde aber von den Konzernen so vermixt und verändert, dass es wieder nicht besser als die künstlichen Süsstoffe ist. Es gibt das Steviosid, das rein ist, aber nicht im Supermarkt.

  13. Tony X 29. August 2022 at 14:52Antworten

    Schlagt man ein dickes Buch über „Psychosomatik“ auf, dann findet man unter dem Symptom Entzündung die „Ursache Angst“.
    Bereits seit 2 Jahren würde es mich sehr interessieren wie der Unterschied zwischen Menschen mit Angst vor dem Virus und Menschen ohne Angst aussieht.
    Es sind die Medien und Autoritäten, die den Menschen Schaden zugefügt haben und zufügen.

  14. Hans H. 29. August 2022 at 14:51Antworten

    Nach 2 1/2 Jahren mit einem zunächst mittelschweren grippalen Infekt und einem nunmehr nur noch leichten, grippalen Infekt (Omikron) kommt man nun also drauf, dass altbewährte Mittel zur Abmilderung grippaler Infekte eh immer geholfen haben. Auch hier haben die Maßnahmen und die Hysterie weit mehr Schaden angerichtet, als die Krankheit. Den Kranken wurde ja praktisch der Arztbesuch verweigert und jegliche Behandlungsmöglichkeit des angeblich so bedrohlichen Virus in Abrede gestellt. Hinzu kam dann 1 1/2 Jahre lang die aggressive Aufdrängung (oft mit Erpressung oder Nötigung) einer experimentellen Gentechnikspritze, die sich als gefährlicher Rohrkrepierer entpuppte. Die Corona-Pandemie eignet sich locker zum größten pharmazeutischen Skandal seit der Contergan-Affäre.

  15. Gabriele 29. August 2022 at 14:25Antworten

    Es ist zu ergänzen, dass das genannte tibetische Kräutermittel sowohl vorbeugend eingesetzt wird, als auch gibt es bei fiebrigen Zuständen eine eigene (bei uns leider nicht verfügbare) Formel, die das gute Fieber optimal und herzschützend begleiten könnte. Nicht umsonst bestehen hier so große Widerstände, es jemals zuzulassen. Sofort Entzündungshemmer einzusetzen, samt den ganzen monoklonalen Antikörpern ist grundsätzlich falsch. Sie führen höchstens am Ende zu einer Halbgesundheit, weil die akute Entzündung, wie der Körper sie aus gutem Grund auslöst, nicht ablaufen durfte. Jede Reaktion wird unterdrückt, die Fresszellen können den Organismus nicht ordentlich reinigen und es bleiben die bekannten „stillen Entzündungen“ zurück, die in der Folge wiederum das IS schwächen und spätere Infektionen begünstigen. Das gesamte medizinische Denken ist heute unlogisch und lebensfeindlich – es geht nur noch um Krieg, Kampf und Unterdrückung. Sei es ein Volk oder ein Virus… passend zum Zeitgeist. Wer es nicht begreifen will, wird es nie verstehen und weiter dem Chemo- und Gentechnikgott huldigen. Weil es eben so schön praktisch und lukrativ ist.
    Rette sich selbst, wer noch kann (durch ausreichendes Wissen über Naturheilverfahren und gute Ernährung), ist inzwischen wohl das sinnvollste Motto. Ansonsten findet man nur noch Hilfe in teuren Spezialkliniken oder guten Ärzten, die viele Menschen sich nicht leisten können.
    Die Homöopathie ist natürlich auch ein Weg…aber ebenfalls nicht der billigste, wenn man einen Arzt dazu braucht. Die „Zwei-Klassen-Medizin“ gibt es insofern schon lange.

  16. Gabriele 29. August 2022 at 14:09Antworten

    @federkiel: völlig richtig, allerdings muss man den heute leider durch Fehlbehandlung erzeugten Zytokinsturm dann chemisch eindämmen, weil ein lädierter Körper das sonst nicht mehr aushält (z. B. wenn vorerkrankte und alte Menschen schon 10 Medikamente schlucken). Ansonsten wäre auf jeden Fall gesundes Fieber sehr wichtig, bei Kindern und gesunden Menschen ruhig auch sehr hoch. Anders werden Viren ja gar nicht abgetötet – und danach braucht es körperliche Reinigung mit natürlichen Mitteln (konnte man diesen Sommer auch durch starkes Schwitzen sehr gut). Aber das ist ja alles nicht mehr Allgemeinwissen und sogar Kindern senkt man bei 38 Grad schon das Fieber…ein Wahnsinn.

    • I.B. 29. August 2022 at 16:08Antworten

      Es wurde doch immer darauf hingewiesen, dass bei Covid eine rasch einsetzende Behandlung schwere Verläufe einer Lungenerkrankung verhindern sollte. Insofern wäre diesmal eine schnelle Behandlung mir entzündungshemmenden Mittel vielleicht doch die Methode der Wahl. Es ist wirklich schwierig geworden, einen Durchblick zu bekommen.

      Was mich etwas irritiert ist aber im Artikel der Satz: „NSAIDs, die zu den weltweit am häufigsten verwendeten Medikamenten gehören, können eine realistische Option für die Behandlung von Covid in Ländern mit niedrigem Einkommen sein, in denen die Durchimpfungsrate oft niedrig ist und andere, teurere Medikamente für die Gesundheitssysteme kaum verfügbar sind (Virostatika, monoklonale Antikörper).“

      …die Durchimpfungsrate oft niedrig…

      Impfung ist doch schädlich!!! Wieso braucht man plötzlich Medikamente als realistische Option für Länder, wo die Durchimpfungsrate niedrig ist? Das klingt ja so, als ob eine hohe Durchimpfungsrate wünschenswert wäre!

      • ibido 29. August 2022 at 20:40

        Halli I.B.! Hier ist eine schulmedizinische Studie wiedergegeben. Da ist klar, dass Impfung als Prophylaxe positiv gewertet wird.
        Und bei einer Behandlung kommt es immer drauf an wie die Gegebenheiten sind. Vorerkrankungen, schwere des Verlaufes, psychische Resilienzfaktoren?? Und dann individuell abwägen – wie es eigentlich immer in der Medizin sein sollte. Da wäre es natürlich von Vorteil, wenn man einen Arzt seines Vertrauens hätte.
        Eine Bekannte hatte dermaßen Panik, dass ihr ein Mediziner obwohl keine Vorerkrankungen und relativ jung Cortison (starker Entzündungshemmer) gegeben hat. Erfolgreich.

      • I.B. 29. August 2022 at 21:20

        @ibido
        29. August 2022 at 20:40
        „Hier ist eine schulmedizinische Studie wiedergegeben. Da ist klar, dass Impfung als Prophylaxe positiv gewertet wird.“

        Danke, ja, das habe ich übersehen.

    • Elisabeth 29. August 2022 at 16:39Antworten

      Gabriele
      Es ist absolut richtig, das Fieber nicht zu unterdrücken. Meine Mom war Apothekerin. So gab es bei uns nie irgendwelche Pulverln, höchstens mal ein Aspro bei Kopfweh. Ansonsten hat sie immer gewarnt. Bei Verkühlungen bekamen wir eine heiße Zitrone, die man heiß in kleinen Schlucken trinkt. Das ist schweißtreiben und der Hals kriegt die Hitze. Das war immer mein erstes Gegenmittel, wenn mich was anfliegt. Auch ein Erkältungsbad mit 35 bis 38° C hilft.

      Stimmt, das Fieber ist kein Symptom, sondern die Heilung.

  17. Hampe12 29. August 2022 at 13:48Antworten

    Fiebersenker, insbesondere Ibuprofen hemmen das Imunsystem, u.a. die Antikörperbildung: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2693360/ und: https://www.fieber.net/fieber-senken/gefahr/

    Deshalb wäre ich zurückhaltend mit diesen Medikamenten. Es gibt bessere Alternativen https://c19early.com/ Insbesondere Kombinationstherapien mit harmlosen Mitteln.

  18. jhampe2 29. August 2022 at 13:43Antworten

    Vor Paracetamol sollte man eine Warnung ausgeben: https://c19early.com/
    Acetaminophen = Paracetamol

  19. federkiel 29. August 2022 at 13:37Antworten

    Alles, was fiebersenkend ist, und das sind Obige, ist falsch, denn das Fieber ist ein Hinweis, daß das Immunsystem arbeitet. Fieber unter Kontrolle halten, ja, aber nicht abwürgen. Kalte Essigwickel ziehen den Dreck aus dem Körper. Und da gibt es noch genügend alternative Möglichkeiten, nebenwirkungsfrei, aber die sind hier ja verfemt.⛔

    • Karsten Mitka 29. August 2022 at 16:16Antworten

      Eben deshalb sind sie Masern auch ein Problem, weil mit Ach und Krach versucht wird, das Fieber zu beenden, statt es nur zu senken. Eine Impfung braucht es hier in keinem Falle!

  20. WDC 29. August 2022 at 13:17Antworten

    „Die Absicht dahinter war, die Impfung mit der gefährlichen Gentechnik als einzige Abhilfe darzustellen“ und mit der dadurch ausgelösten Belastung der Intensivstationen, Lockdowns, Impfpflicht und andere freiheitsentziehende Maßnahmen zu begründen.

  21. Gabriele 29. August 2022 at 13:06Antworten

    Umso mehr ist das ein Fall für eine tibetische Kräuterformel, die genau das macht, gleichzeitig das Immunsystem stärkt und Infektionen abwehrt.

Wir freuen uns über jeden Kommentar, aber ersuchen einige Regeln zu beachten: Bitte bleiben wir respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe, keine (Ab-)Wertungen und bitte auch keine Video-Links und Texte mit roten Rufzeichen. Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Aktuelle Beiträge