Angriff auf den Petro-Dollar

17. August 2022von 3,6 Minuten Lesezeit

Russland und China blasen zum Sturz des Petro-Dollars. Saudi-Arabien könnte kurz davor stehen, Teile seines Öl-Handels in Yuan statt in Dollar abzufertigen. 

Erleben wir die letzten Stunden (beziehungsweise Jahre) des Petro-Dollars? Seit dem Zweiten Weltkrieg wird der Erdölhandel über den Dollar abgerechnet. Ein Hauptgrund für die Dominanz des US-Dollars. Russland, China und einer möglichen „multipolaren Welt“ ist der Petro-Dollar aber ein Dorn im Auge. Putin und Xi wollen ihn nun offenbar richtig herausfordern.

Raus aus dem Dollar

Schon im Juni kündigte Putin an, eine internationale Reservewährung etablieren zu wollen: „Das russische MIR-Zahlungssystem baut seine Präsenz aus. Wir prüfen die Möglichkeit, eine internationale Reservewährung auf der Grundlage eines Korbes von BRICS-Währungen zu schaffen.“

Ein viel beachteter Artikel im „Nikkei Asia“, der in der Nacht auf Mittwoch erschienen ist, fasst die Situation so zusammen: „Eine Alternative zum dollarbasierten globalen Zahlsystem zu kreieren, würde Moskau und Peking erlauben, wirtschaftliche Sanktionen zu umgehen.“

Putins Vorschlag, so “Nikkei Asia“, könnte eine „BRICS-Version der Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds“ vorsehen. Bei Liquiditätsengpässen könnten die BRICS-Staaten dann Reserven anzapfen. Da viele russische Banken aus dem SWIFT-System ausgeschlossen wurden, ist Russland besonders dazu gedrängt, eine neue Reservewährung zu etablieren.

Eine Bedrohung für den IWF dürfte eine BRICS-Währung aber nicht darstellen, meint ein japanischer Beamter mit Expertise in der Währungspolitik. Politische Beobachter sind sich hier meist einig: Der Dollar wird nicht in den nächsten Wochen gestürzt werden. Doch es ist einiges in Bewegung.

China gründete schon 2015 das Cross-Border-Interbank-System (CIPS). Ebenfalls eine Alternative zum SWIFT-System. Schon 1.341 Banken sind Teil davon, darunter auch die Deutsche Bank und JP Morgan.

Der chinesische Yuan hat jedoch noch immer einen relativ geringen Anteil am internationalen Zahlungsverkehr. Im Juni lag dieser bei 2,17 Prozent. Der Dollar hat mehr als 40 Prozent und der Euro 35 Prozent. Doch der Yuan steigt. Verschiedene Investoren dürften aktuell ihre Zahlungen vom Dollar auf den Yuan umstellen.

„Die Sanktionen gegen Russland haben China bewusst gemacht, dass es sich vor möglichen finanziellen Sanktionen in der Zukunft schützen muss“, sagte Rie Nakada vom Daiwa Institute of Research dem „Nikkei Asia“.

Masaya Sakuragawa, Wirtschaftsprofessor an der japanischen Keio-Universität, versucht einen historischen Konnex zu ziehen: „Wenn man in die Geschichte zurückblickt, neigt die Währungsordnung dazu, sich nach einem großen Krieg zu verändern.“ In ähnlicher Weise könnte China die Position des Yuan stärken, indem es Russland nach dem Krieg Hilfe leistet, sagte Sakuragawa.

Xi verlässt China

Noch ein Ereignis lässt die Welt mit Interesse auf den Währungs- und Energiemarkt blicken. Zum ersten Mal seit Corona wird Xi Jinping eine Auslandsreise antreten. Diese Woche soll er nach Saudi-Arabien reisen, von chinesischer Seite wurde das aber noch nicht bestätigt. Der Besuch wird bereits jetzt groß angekündigt und kommt kurz nachdem Biden dort mit seinen Wünschen abgeprallt ist.

Der britische „Guardian“ kündigte das Treffen so an: „Der geplante Gala-Empfang steht im krassen Gegensatz zu der zurückhaltenden Audienz, die Joe Biden im Juni gewährt wurde, da die Beziehungen zwischen China und dem Königreich immer enger werden.“

Im „Politico“ wird spekuliert, dass Saudi-Arabien China eine Zusage geben könnte, „einige der Ölverkäufe Riads an Peking nicht mehr in US-Dollar, sondern in Chinas Währung abzuwickeln.“ Michael Singh, früherer Direktor des Institut Washingtons für Nahostpolitik sagt: „Dies würde als Angriff auf die Vorherrschaft des Dollars gesehen [und] als etwas, das die Sanktionsmacht der USA verwässern würde.“

Auf Twitter diskutierte die ehemalige Ex-Außenministerin Österreichs über die Entwicklungen am Währungs- und Energiemarkt. „Ich habe mich erstmals 2005 mit dem Thema beschäftigt, als ich mein Buch ‚Der Energiepoker‘ schrieb. Seitdem hat sich viel getan, siehe OPEC+. Öl soll in ?? gehandelt werden.“

Ein User antwortet Kneissl, dass er nicht glaube, dass künftig mit Rubel oder Yuan Öl gehandelt werde. Denn dies würde zu einem Handelsdefizit führen, was weder Russland noch China wollen würde. „Höchstwahrscheinlich wird eine neue Reservewährung geschaffen.“ Kneissls Antwort: “Genau“.


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19 Kommentare

  1. suedtiroler 17. August 2022 at 18:59Antworten

    Lange bevor der Dollar stirbt, wird der Euro das Zeitliche segnen

  2. Tony X 17. August 2022 at 17:15Antworten

    Und die EU Clowns sind sich noch immer sicher dass ihre Sanktionen wirken.
    Die sind das beste was dem Rest der Welt passieren konnte um sich endlich dem US Diktat zu entziehen.

  3. Grld 17. August 2022 at 16:20Antworten

    Obwohl ich mir wünsche, dass die Vorherrschaft des Dollars endet, fürchte ich mich vor einem zu raschen Absturz.
    Ein derartiger freier Fall würde so ziemlich alles zusammenbrechen lassen.
    Wenn man sich allerdings die chaotischen und panischen Reaktionen anschaut, zu der Finanzmärkte und Börsen neigen, könnte genau das passieren.

  4. Peter Pan 17. August 2022 at 12:59Antworten

    Mit BRICS+ und SCO wird eines der größten Probleme nicht gelöst: Die Zinsen, mit denen die meisten Menschen seit Jahrhunderten enteignet werden. Das fundamentale und fatale Problem mit Zinsen ist, dass durch die Zinsen die Geldmenge exponentiell ansteigt, während die tatsächliche reale Entwicklung – mit kurzen Ausnahmen – langfristig nur linear ansteigt. Es geht gar nicht anders. Neues Wissen wird in kleinen Schritten gewonnen. Obst, Gemüse, Güter aller Art werden mit einer bestimmten Rate produziert und integriert über die Zeit steigt das damit verbundene Vermögen linear an, während gleichzeitig die Geldwirtschaft per Zinsen exponentiell ansteigt. Irgendwann kommt der Punkt, dass der Betrug und Raub per Geld und Zinsen nicht mehr für die Gesellschaft tragbar ist. Das ist der Punkt der „Reform“, was eigentlich den Höhepunkt der Enteignung wiedergibt. Und danach geht das kriminelle Spiel wieder von Vorne los. Das läuft so schon seit vielen Generationen.

    Es sind ausgerechnet die US-amerikanischen geisteskranken Superkriminelle, die uns nun zu ihrem digitalen Alugeld mit totalitärer Kontrolle und Enteignung (Großer Raub) treiben, damit sie die Kontrolle über das Währungssystem und unser Leben langfristig halten und ausbauen. Dafür brauchen die die Zertifikate und bei der Erpressung dahin gehen diese Leute (so wie schon in Libyen und vielen anderen Ländern) mit einem Grinsen über Leichen. Dabei helfen denen auch in unseren Ländern korrupte, kriminelle Mitesser, Pickel der Gesellschaft.

    • Rainer Zufall 17. August 2022 at 17:03Antworten

      Alles hat einen Preis.
      Zinsen sind der Preis für`s Geld (leihen).

      Niemand verleiht Geld ohne Anreiz bzw. für den möglichen Verlust
      oder die Zeit während der die verliehene Summe nicht zur Verfügung steht (und anderweitig eingesetzt werden könnte) entschädigt zu werden.

      Andererseits sorgen Zinsen dafür, dass die geborgte Summe auch wieder (und zwar möglichst schnell) zurückgezahlt wird. In einem System von „money for nothing“ (wie wir es seit gut 10 Jahren haben) hat niemand Interesse daran seine Schuld zu begleichen, wenn man sie genau so gut (ungestraft) bis zum Skt. Nimmerleinstag vor sich her schieben kann.

      Die Zinsen sind NICHT das (grösste) Problem.
      Die Höhe der Verschuldung ist es.

      Bei den derzeitigen Schuldenbergen ist völlig klar, dass diese NIEMALS beglichen werden (können).
      Der Spielraum der Systemmanipulation ist ausgeschöpft (Zinsen rauf, Zinsen runter).
      Deshalb ist jetzt ein gesteuerter Systemabbruch „nötig“.
      Das Spielbrett wird nicht „neu aufgestellt“, es wird umgekippt.
      Die („Volksvertreter“, ihre Strippenzieher, + die eingekauften Systemmedien) fahren das System mit hausgemachten oder imaginären Szenarien jetzt gezielt an die Wand und hoffen dabei mit immer drastischeren u. totalitärer werdenden Maßnahmen bei einerseits immer offensichtlicherer, billiger Propaganda und Zensur andererseits, die Kontrolle zu behalten.

      Um den Bürgen (ohne „r“) diese Szenarien als „höhere Gewalt“ zu verkaufen, gegen die man nichts machen kann – ausser dass sich in Zukunft alle (bis auf ganz bestimmte wenige…) von Wohlstand, Vermögen Lebensqualität trennen: „you will own nothing and You will be happy“ – braucht man Sündenböcke.
      Dabei fährt man mehrgleisig. „Pandemie“, „Klimawandel“ und seit einigen Monaten läuft gerade noch ein anderes „Szenario“ bzw. „Maßnahme“….

      • Peter Pan 17. August 2022 at 20:39

        @Rainer Zufall: Selten so viel Mist gelesen.

        Einen Kredit zahlt man zurück, weil man sonst die hinterlegte Kreditsicherheit verliert. Wenn ganz dicke kommt, wandert man ins Gefängnis. Mit Zinsen hat das nichts zu tun.

        Sie schreiben:
        Die Zinsen sind NICHT das (grösste) Problem.
        Die Höhe der Verschuldung ist es.

        Offenbar wissen Sie nicht, was eine Exponentialfunktion ist. Sonst hätten Sie den Widerspruch in Ihrer Aussage sofort erkannt.
        Schauen Sie sich mal den obersten Graphen unter
        https://de.m.wikipedia.org/wiki/Exponentialfunktion
        an. Da sehen Sie, wie schnell die Exponentialfunktion und die lineare Funktion sich trennen (wobei der Gradient der gezeigten Geraden viel größer ist als das, was wie an Reichtum im realen Leben durch Arbeit erwirtschaften – macht aber keinen Unterschied). Die exponentielle Entwicklung der Geldmenge durch Verzinsung von Krediten (und „Investitionen“) ist genau das, was zur unkontrollierbaren, hohen Verschuldung und letztendlich zur Enteignung führt.

      • Hans Wurst 18. August 2022 at 8:26

        @Rainer Zufall: Nach „Zinsen Schuldenspirale“ suchen, ist vielleicht einfacher zu verstehen als Mathematik.

      • Blümchen 18. August 2022 at 12:17

        @rainer wenn du wirklich nicht den Zusammenhang zwischen Zinsen, Überschuldung und Verarmung verstehst, dann solltest du mal eine Schuldnerberatung aufsuchen
        viel zu viele Menschen sind durch Kredite in den Ruin geraten und Staaten auch – Argentinien steht wieder kurz vor dem Bankrott
        es gibt nur eine Lösung – keine Schulden machen
        die Verzinsung von Geld ist schlicht Raub, das gehört verboten

      • Rainer Zufall 18. August 2022 at 15:24

        @Peter Pan

        Da hat jemand schonmal etwas vom Begriff der Exponentialfunktion gehört. Sehr lobenswert. Weniger lobenswert ist der geradezu primitive Denkfehler in diesem Zusammenhang.
        Es gibt keine Zinsen ohne Schulden. Das ist keine Hühner/Ei Frage.
        Erst durch Verschuldung spielen Zinsen überhaupt eine Rolle.

        Rechnen Sie mal (über einen bestimmten Zeitraum, ob mit oder ohne E-Funktion, ganz wie`s beliebt):
        10% von einer Million
        und
        1% von einer Billion

        Und dann rechne man nochmal, also 1% oder 10% von schuldenfrei, mit oder ohne „Exponentialfunktion“….
        Das ist nämlich jeweils NIX, ganz egal wie hoch der Zinssatz ist.

        Ich wiederhole deshalb (leicht modifiziert):
        Die Zinsen sind NICHT das (grösste) Problem.
        Die (Höhe der) Verschuldung ist es.

  5. clacra 17. August 2022 at 12:54Antworten

    Ich stimme den Aussagen im Artikel in allen Belangen zu. Die Ablöse des Dollars ist nur mehr eine Frage der Zeit. Selbstverständlich wird das nicht von heute auf morgen passieren, aber ich vermute, dass die Entwicklung in Richtung China/Russland über die kommenden zehn Jahre immer weiter fortschreiten wird.

    „Da viele russische Banken aus dem BRICS-System ausgeschlossen wurden“ – Sollte wohl SWIFT heißen. Russland, das R in BRICS, ist selbstverständlich nicht ausgeschlossen worden.

    • Josef 17. August 2022 at 13:34Antworten

      „Selbstverständlich wird das nicht von heute auf morgen passieren,…“

      Ich stimme zu dass es nicht von heute auf morgen passieren wird, aber wenn es passiert dann von heute auf morgen…

      Es wird keine Warnung geben wenn es soweit ist, es wird gesagt werden es dauert noch Jahre, noch ist es nicht so weit usw… und dann wird man eines Tages aufwachen und plötzlich ist es geschehen. Von daher bin ich lieber schon jetzt vorbereitet.

    • Thomas Oysmüller 17. August 2022 at 13:42Antworten

      Danke, da liegen sie völlig richtig. Habe ich geändert.

    • Elisabeth 17. August 2022 at 14:03Antworten

      Ich schätze, die EUlen werden dann betteon gehen, damit man sie ins BRICS-System reinlässt. So wie sie heute vor den Saudis kriechen …

  6. Jens Tiefschneider 17. August 2022 at 12:29Antworten

    Da BRICS die Zukunft ist und garantiert nicht den Dollar als Handelswährung haben wird, macht das Sinn. Ohne den Dollar als Leitwährung im Energiesektor werden die USA zum zahnlosen Tiger schrumpfen. Wäre nicht das erste Imperium, dass an seinem eigenen Größenwahn zugrunde geht.

  7. MOhikaner 17. August 2022 at 11:58Antworten

    Die USA ist am Ende. Oder beinahe, der Strudel dreht sich noch.

    Man hat über die Jahrzehnte schlicht zu viel „Dominanz“ ausgeübt, zu viele Staaten überrollt, unterdrückt und ausgebeutet. Immer weniger Länder wollen damit etwas zu tun haben – und die Reaktion der USA ist, immer noch mehr neue Krisenherde zu „eröffnen“ (zb „Reaktivierung“ der Einmischung in Somalia, Venezuela etc.). Wie ein Ertrinkender schlägt man um sich – und die Umgebung wendet sich angewidert ab. So hat der US-Gesandte auf seiner Afrika-Reise kürzlich erst in Südafrika eine deutliche Abfuhr erhalten und es wurde ihm (von lokalen Politikern) ins Gesicht gesagt, dass das bisherige „bullying“ nicht mehr toleriert würde und man sich seine Ressourcen nicht mehr stehlen lassen wolle. Es scheint als hätte auch Afrika (und nicht nur Indien oder Südamerika) neue Partner gefunden, mit denen man zufriedener scheint als mit dem „Westen“ (USA/Europa).

    Es wird auch uns selber „weh“ tun – aber ich begrüße diese Entwicklung. Unsere Arroganz hat uns das eingebrockt. Und die Wahl der falschen Politiker/Parteien.

    Funfact: allein seit 2020 sind 1,6 Millionen US-Bürger nach Mexiko übersiedelt……

    • MOhikaner 17. August 2022 at 12:10Antworten

      Erinnerungslücke-Selbstkorrektur:
      Ich fürchte, ich habe da die Zahlen verwechselt. Bin mir nicht mehr sicher ob diese 1,6 Mio nicht doch die Zahl der US-Bürger betraf, die mittlerweile in Mexico City leben……und die NEWS Sendung der US-Medien finde ich sicher nicht wieder….;)) Sorry.

      Es ist jedenfalls offensichtlich, dass eine Abwanderung stattfindet – nicht nur innerhalb der USA Richtung Florida. Das war aus den Zahlen insgesamt sehr deutlich ersichtlich.

      Aber dazu fällt mir gleich ein weiterer Funfact ein: Vor 2020 hatte Florida 500.000 mehr registrierte Wähler für die Demokraten als für die Republikaner. Heute gibt es einen Überhang der Republikaner von mehr als 250.000 registrierten Wählern. How comes? ;))

    • Harald Eitzinger 17. August 2022 at 12:54Antworten

      „…und die Reaktion der USA ist, immer noch mehr neue Krisenherde zu „eröffnen“ (zb „Reaktivierung“ der Einmischung in Somalia, Venezuela etc.).“
      Speziell bei Venezuela sehe ich die Gefahr einer Einmischung der USA unter Zuhilfenahme eines Putsches, inszeniert wie üblich vom CIA, um an den begehrten Rohstoff Erdöl zu kommen. Wäre nicht das erste Mal und jetzt wo ihre eigenen Reserven zur neige gehen sowie auch aus Russland immer weniger kommt, dass hier ein Raubzug gestartet wird. Der Iran ist da wahrscheinlich besser davor geschützt, da er sich an Russland annähert.

      • MOhikaner 17. August 2022 at 13:29

        Da stimme ich Ihnen zu. Allerdings scheint man nicht sehr erfolgreich damit zu sein. Erst vor wenigen Wochen kursierte ein Video, das den „Interims-Präsidenten“ Venezuelas (und Teil eines versuchten CIA-Coups) zeigte, wie er von der Bevölkerung aus einem Restaurant gejagt wird. Aus dem Amt hat man ihn zum Glück schon vorher geschmissen, wenn ich das richtig interpretiere/erinnere.

        US-Komiker haben längst den Spruch über die Griechen adaptiert und meinen „Beware of the US when they want to bring you democracy“…..;)) Auch kürzlich wurde ein „neues“ Land Südamerikas in den Fokus genommen, habe aber vergessen welches das war (gibt zB ein Video von Jimmy Dore darüber). There is more to come, so viel steht fest. Die USA „sucht“ den Krieg wie fast alle Länder, die meinen so dem Untergang entgehen zu können – und ihn damit lediglich zementieren.

  8. EMS 17. August 2022 at 11:37Antworten

    Es gibt keinen zwingenden Grund, warum nur eine von Zentralbankern kontrollierte Währung sämtlichen Zahlungsverkehr einer Wirtschaftszone abwickeln sollte. Würde mir global mehr Wettbewerb zwischen den Währungen wünschen. Dann würden jene ungedeckten Fiat-Währungen, welche die Geldmenge irrlichtend hochinflationieren gegen härtere Währungen mit zumindest Teildeckung ziemlich hart am Boden der Realität landen.

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