WHO für Aufhebung der Reisebeschränkungen

23. Januar 2022von 2 Minuten Lesezeit

In einem Meeting am 13. Jänner hat die WHO empfohlen, die Reisebeschränkungen aufgrund von Covid-19 aufzuheben oder zumindest zu lockern. Diese seien größtenteils unwirksam und gescheitert. Glaubt man dem Meeting, bei dem auch der WHO-Generaldirektor teilgenommen hat, dürfte sich das bis zur WHO durchgesprochen haben.  

Von Waldo Holz*

Still und leise forderte die WHO vor einigen Tagen in ihrem Meeting die Aufhebung von Covid-Reisebeschränkungen. So heißt es im sechsten Punkt der Beschlüsse: „Aufhebung oder Lockerung der internationalen Reiseverbote, da sie keinen Nutzen bringen und weiterhin zur wirtschaftlichen und sozialen Belastung der Vertragsländer beitragen“. Veröffentlicht wurde dieser am Mittwoch.

Reisebeschränkungen „gescheitert“

Reisebeschränkungen seien gescheitert und unwirksam, die Ausbreitung von Omicron zu begrenzen. Die Reisebeschränkungen, wie „Maskierung, Tests, Isolierung/Quarantäne und Impfung“, sollten auf „Risikobewertungen“ beruhen. Diese dürften mittlerweile auch für die WHO nicht mehr all zu akkurat sein.

Außerdem sollten Reisemöglichkeiten keinesfalls von einer Gentherapie abhängig gemacht werden. Das Argument der WHO ist aber nicht die offensichtliche Enttäuschung über die gentherapeutischen Behandlungsstoffe gegen Sars-Cov-2. Aufgrund der ungleichen Verteilung der Stoffe sei dies aktuell nicht gegeben. Die WHO empfiehlt einen „risikobasierten Ansatz“ im Zusammenhang mit internationalen Reisen.

Kollabiert nun das Narrativ? Die WHO hält fest, dass weiterhin viele Gesundheitssysteme unter Covid eine „Last“ zu tragen hätten. Den vulnerablen Gruppen aller Länder sollten weiterhin zügig eine Gen-Impfung zur Verfügung gestellt werden. Gegen Booster, vor allem für die jüngere und gesunde Bevölkerung, hatte sich die WHO schon länger ausgesprochen.

Auch was die Besprechungen zum Jahr 2022 betreffen, ist keine gänzliche Trendumkehr zu erkennen. Man besprach mögliche neue Varianten und die aktuelle Omicron-Welle. Doch was den internationalen Personenverkehr anbelangt, scheint die WHO erstmals eine Wende hinzulegen.

Interessante Informationen zur Rolle der WHO gibt es in diesem RTV Talk mit Verwaltungsjuristin Dr. Silvia Berendt aus Salzburg und Rechtsanwalt Philipp Kruse aus Zürich, die die internationalen Hintergründe und die Rolle der WHO und der Impfallianz „Gavi“  beleuchten.

Bild wikicommons

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11 Kommentare

  1. rudi & Maria fluegl 23. Januar 2022 at 20:02Antworten

    Ah!
    Der RTV Talk war ohnehin angegeben!
    Das hatte ich für Werbung gehalten.
    Rudi Fluegl

  2. Lothar E. Waechter 23. Januar 2022 at 16:30Antworten

    Es steht sehr zu hoffen, dass der Wahnsinn bald endet. Vgl. hier: https://www.citizensrights.eu/app/download/16368994124/HBP+VDB+-+Offener+Brief.pdf?t=1642873774

  3. Fritz Madersbacher 23. Januar 2022 at 16:14Antworten

    @ Peter Siegfried Krug
    23. Januar 2022 um 12:59 Uhr
    „Schritt für Schritt wurden Gesetze erlassen …“ – noch schlimmer, wir sind inzwischen ein „Verordnungsstaat“, wie das früher von unseren scheinheiligen Medien den „illiberalen Demokratien“ vorgeworfen wurde. Wir sind in den Status einer „Demokratie-Simulation“ gewechselt, wie das heute ein Mitkommentator so treffend gekennzeichnet hat (@südtiroler, danke nochmals) …

  4. Peter Siegfried Krug 23. Januar 2022 at 12:59Antworten

    Das wird sich leider auf die Politik in Österreich nicht auswirken. Schritt für Schritt wurden Gesetze erlassen, damit es rechtlich möglich ist, Menschen das Arbeiten zu verbieten, oder Schuhe einzukaufen, oder zum Friseur zu gehen, oder in ein Kaffeehaus zu gehen, oder in eine Buchhandlung zu gehen – wenn dieser Mensch nicht gen -therapiert ist

    • Bergfan Max 23. Januar 2022 at 16:16Antworten

      Das österreichische Volk wird diese korrupte, verbrecherische Regierung in absehbarer Zeit zum Rücktritt zwingen, vor Gericht bringen und ihrer gerechten Strafe zu führen. Vielleicht haben sie es noch nicht gelesen: dieses Gesetz ist höchst verfassungswidrig, menschenrechtsverletzend und entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage.

    • Peter1 23. Januar 2022 at 17:19Antworten

      @P.S.Krug: Ja, bitter für uns, denn es gibt noch keinen Online-Haarschnitt..
      Aber Spass beiseite, ich frage mich, ob der Status der Ungeimpften mit 2G auf unbestimmte Zeit verlängert wird…

  5. Uschi_22 23. Januar 2022 at 12:39Antworten

    „WHO für Aufhebung der Reisebeschränkungen“

    Sehr clever!

    Wir verschiffen und fliegen den milden Omiron und Tarnkappen-Omicron überall hin, um eine WELTHERDENIMMUNITÄT zu erreichen.

    „Liesel Müller“ und „Otto Normal“ glauben, sie sein nur für ihren Urlaub da.

    WESTEN GEHT IMMER „HINTEN HERUM“!

    Erhalten Reisende von den Immunisierern der WHO Rabatte und Boni auf das Ticket?

    ᵤₛ꜀ₕᵢ ₂₃.₀₁.₂₀₂₂

    • Fritz Madersbacher 23. Januar 2022 at 16:03Antworten

      @Uschi_22
      23. Januar 2022 um 12:39 Uhr
      „Erhalten Reisende von den Immunisierern der WHO Rabatte und Boni auf das Ticket?“
      Würden Sie dann auch reisen, als „Omikron“-Missionarin?

    • Doro 24. Januar 2022 at 23:30Antworten

      Nein, das ist Zuckerbrot und Peitsche Methode, denn worüber tkp nicht schreibt ist der Fakt, dass man erwartet dass jeder gespritzt wird, denn eine Impfung ist das nicht. Das wäre als würden wir statt Banane Apfel sagen. Nur weil verschiedene Stoffe mit der selben Methode verabreicht werden, heißt das nicht, dass die gleichen Methoden angewendet wurden, um sie herzustellen. Das sollte einem schon einmal klar sein, dass die bisherigen klassischen Impfstoffe eine Entwicklungszeit von 10 – 12 Jahren hatten – während Menschen, die sich gentherapieren lassen die Rolle eines Probanden inne haben. Diese Testphase ist geplant bis Ende 2022 zu laufen. Erst dann folgen die Langzeitstudien, natürlich an unserer Bevölkerung. Es ist das erste Mal, dass diese Methode bei Menschen angewendet wird.

  6. Lothar E. Waechter 23. Januar 2022 at 12:37Antworten

    Das hat Jean Asselborn und das europ. Parlament schon ganz am Anfang der Krise gesagt. Dennoch hat die Kommission den Bruch des Schengener Verträge goutiert. Ich habe damals eine – leider wenig – erfolgreiche Petition zu diesem Thema gestartet. Vgl auch https://www.citizensrights.eu/app/download/15788561724/NIE+WIEDER+GRENZEN.pdf?t=1589099213
    Da findet sich auch ein link zur Stellungsnahme des europ. Parlaments (Justizausschuß), der die Rechtswidrigkeit der Kommission beweist.

  7. Sebastian 23. Januar 2022 at 12:24Antworten

    Die Tür „Reisemöglichkeiten“ wird unbeobachtet gelassen. Willkommener Eingang für weitere Virus Varianten.
    In der Pandemie ist die Regierung und wir selbst dafür verantwortlich, dass es uns gut geht. Wir selbst sind verantwortlich dafür, andere zu schützen mit Respekt begegnen und keine Spaltung zulassen. Es liegt in unserer und bei Politiker die Verantwortung, ob wir alle wieder zu ein erfülltes glückliches Leben zurückkehren können, wenn wir alle dafür sorgen. Inklusive Klimaschutz!
    Wir sollten unser Wohlbefinden nicht abhängig von anderen Länder bereisen, Konsum und Missachtung Klimaschutz, von den Umständen oder vom Schicksal. Wir müssen unser Leben eigenverantwortlich in die Hand nehmen. Wichtiger noch, dass wir nichts dem Zufall überlassen sollten. Denn genau hier lauern die Katastrophen. Dies sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen.

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