Gespräch mit einem Rechtsextremisten: Wenn aus einer Ehekrise Terrorismus wird

18. Januar 2022von 11.6 Minuten Lesezeit

Mag. Robert Hudec wird aktuell seitens der Medien als Rechtsextremist im Raum Steyr diffamiert. Auch der Begriff „Terrorist“ soll schon gefallen sein. Ich habe ihn über die maßnahmenkritische Demo-Szene in Oberösterreich kennengelernt und muss sagen: Mit seinem Barett und der Brille sieht er auf den ersten Blick schon etwas „wild“ aus, besonders mit seinem ausländischen Akzent, der einen slawischen Hintergrund erahnen lässt. Aber ich hatte in persönlichen Gesprächen nicht den Eindruck, dass er der typische Rechtsextreme ist. Im Gegenteil. Auch sein Facebook-Profil gibt dazu gar nichts her.

Von Andrea Drescher

In einem Interview wollte ich klären, wie es zu dieser Medienberichterstattung kommen konnte. Die Begründungen klingen dermaßen abenteuerlich, dass ich sie kaum glauben wollte. Aber die Unterlagen, die er mir zukommen ließ, wirken stimmig und bestätigen seine Geschichte.

Kannst du ein bisschen von dir erzählen? Wo kommst du her?

Ich bin 1978 geboren und stamme aus der damals noch kommunistischen Tschechoslowakei. Dort habe ich in der Bundesheerakademie u.a. Psychologie und Krisenpsychologie studiert, bin in atomaren und biologischen Waffensystemen ausgebildet und war lange für das Bundesheer und die UN tätig. Es gab mehrere Einsätze im Ausland, bis ich mich vor ca. 16 Jahren für einen zivilen Berufsweg entschied und vor ca. 15 Jahren nach Österreich ging. Ich bin noch in zweiter Ehe verheiratet, lebe aber von meiner Frau getrennt. Ich hatte drei Söhne, aber einer meiner Jungs ist im Februar 2019 verstorben. Das ist einer der Gründe, warum ich heute so aktiv bin.

Wieso das?

Er starb an einer Herzmuskelentzündung nur 1,5 Wochen nach einer Impfung. Meine Ex-Frau hatte ihn gegen Grippe impfen lassen. Keiner wollte uns glauben und wir konnten natürlich auch nichts beweisen. Auf der Suche nach der Wahrheit sind wir auf eine Betonwand des Schweigens gestoßen. Für mich sind Impfungen seitdem die rote Linie.

Was machst du beruflich?

Ich war nicht zuletzt aufgrund meiner militärischen Ausbildung eine Zeitlang als Personenschützer tätig. Jetzt arbeite ich im Verkauf bzw. als Techniker im Außendienst und komme dadurch in sehr viele Länder Europas.

Wo stehst du politisch?

Ich würde sagen in der Mitte, weder rechts, noch links. Ich war bis vor zwei Jahren nicht politisch aktiv aber immer informiert. Als junger Mensch war ich ein linker Punk, habe die Punkmusik gefeiert, einer Punkgruppe angehört. Und jetzt nennt man mich einen Rechtsextremen. Das ist völlig absurd. Ganz normal bürgerlich bin ich aufgrund meiner Ausbildung und meines Lebensstils natürlich nicht. Als Soldat lernt man Kameradschaft, Respekt für andere, aber auch das Einfordern des selbst respektiert werdens. In den Einsätzen habe ich auch viele schlimme Dinge gesehen und dadurch gelernt, entspannt und ruhig auf Krisen zu reagieren. Ich trage meinen Titel – Magister – nicht wie es in Österreich üblich ist, vor mir her. Ich bin der Robert Börr – nicht Herr Mag. Hudec. Für mich zählen andere Werte als oberflächliches Getue.

Seit wann und warum stehst du der offiziellen Politik zu Corona kritisch gegenüber?

Von Anfang an bzw. eigentlich schon vorher. Im November 2019 erhielt ich von alten Kameraden aus dem Militär Informationen, dass „etwas“ kommen wird, dass man „irgendetwas“ vorbereitet. Keiner wusste genau, was los ist, aber die Gerüchteküche kochte. Und dann kam die Grippewelle in China und wurde zu einem Thema, das die ganze Welt beherrschte. Ich dachte sofort an die Vogel- und Schweinegrippe und hatte den Verdacht, dass „es“ das sein könnte. Während angeblich China seine Flughäfen gesperrt hatte, traf ich auf meinen Dienstreisen Chinesen in den Hotels, die aus genau diesen Regionen kamen. Es war alles sehr widersprüchlich und ich zweifelte immer mehr am offiziellen Narrativ. Ich suchte Informationen und fand erste Antworten.

Natürlich war auch ich unsicher und entsprechend vorsichtig. Es konnte ja eine wirklich gefährliche Krankheit sein, ein Laborexperiment, das beabsichtigt oder nicht, aus dem Ruder gelaufen war. Ich konnte nachvollziehen, wie die österreichische Regierung zunächst reagiert hat. Keiner wusste ja was los ist. Eine Regierung muss verantwortungsvoll und vorsichtig handeln. Anfangs habe ich die Maßnahmen akzeptiert, aber mit zunehmendem Chaos wurde alles fragwürdig.

Ich fuhr nach Moskau, um mich dort selbst zu informieren. „Es“ betraf ja die ganze Welt, aber mir war wichtig zu sehen, was die Russen machen. Ich wollte die verschiedenen Welten vergleichen und da ich gut Russisch spreche, wurden mir die Unterschiede sehr schnell deutlich. Das bestätigte meine bisherigen Recherchen.

Daraufhin wurdest du aktiv?

Noch nicht. Ich war auf einer Dienstreise in Graz und traf nach Feierabend zufällig Martin Rutter auf einer seiner ersten Demos. Ich war neugierig, da ich ihn schon von Facebook kannte. Er sprach Wahrheiten aus. Was er sagte, klang für mich stimmig. Ich wusste zu dem Zeitpunkt nicht, dass er als rechts gilt. Aber das, was er über Politik und die Maßnahmen von sich gab, entsprach meinen Gedanken. Aus meiner Zeit als Personenschützer für Politiker weiß ich, dass das, was Politiker offiziell von sich geben, oft nicht mit dem übereinstimmt, was sie leben. Da fehlt es an Ehrlichkeit, an Werten. Darum glaube ich, dass direkte Demokratie eine gute Sache ist, die funktionieren kann. Auf jeden Fall besser als das jetzige politische System, in dem nicht die an der Macht sind, die etwas am besten beherrschen, sondern diejenigen, die am besten eine Karriereleiter erklimmen können.

Martin Rutter ist zu den gleichen Schlüssen gekommen wie ich als eher unpolitischer Mensch. Wir haben länger über die direkte Demokratie gesprochen. Er hat mich nicht beeinflusst, wir waren in vielen Punkten aber der gleichen Meinung und ich habe bis jetzt noch nichts von ihm persönlich gehört, was rechtsextremistisch war.

Wie ging es dann weiter?

Ich habe die Szene weiter beobachtet, über Facebook, Telegram und WhatsApp Kontakte geknüpft und interessante Gespräche geführt. Als die Facebook-Zensur mehr und mehr zuschlug, haben wir den Dialog über die anderen Kanäle geführt. Irgendwann hat man ja keinen Bedarf mehr an Informationen und Recherche. Irgendwann steht der persönliche Austausch im Vordergrund.

Nebenbei hatte ich mein normales Leben mit Arbeit, Frau und Kindern. Damals war meine Frau noch auf meiner Seite und machte sich die gleichen Sorgen über die politische Entwicklung. Wir haben die Themen in der Familie diskutiert. Was machen wir, wenn…? Die typischen Fragen eben. Unser Leben war bis zum 2. Lockdown noch ziemlich normal, nur unser Bekanntenkreis wurde vorsichtiger. Irgendwann hat die Panikmache aber leider auch bei meiner Frau verfangen.

Bei dir nicht?

Nein. Im Gegenteil. Durch meine verschiedenen Geschäftsreisen, die mich immer wieder über die Grenzen führten, wurde mir klar, dass die Maßnahmenpanik nur in Deutschland und Österreich alles dominierte. Zumindest die anderen Länder Europas, die ich bereiste, waren viel entspannter. Es gab kaum Grenzkontrollen und wenn, sagte ich nur, „ich bin im Transit“. Dann wurde ich einfach durchgewinkt. Das hat mein Denken bestärkt, dass etwas bei uns nicht stimmt.

So kam ich in den Widerstand. Wenn man eine Krise nur dadurch aufrechterhält, dass man irgendwelche sinnlosen Tests macht, die alles und nichts nachweisen, dann war einfach etwas faul.

Was hast du gemacht?

Ende des Jahres 2020 hatten Tschechen und Slowaken auf einmal Testpflicht. Ich habe mir Tests von dort besorgt und sie von einem Labor auf eigene Kosten untersuchen lassen. Es wurde festgestellt, dass die Tests mit verschiedenen Giftstoffen belastet sind. Aus meiner Zeit als Soldat habe ich auch Erfahrung mit Giftstoffen, auch mit verbotenen Stoffen, daher war ich sofort mehr als hellhörig und bin seitdem sicher, dass etwas schief rennt. Ich habe alles im Internet veröffentlicht und wurde daraufhin von Facebook sofort gesperrt. In der Hoffnung etwas zu bewirken, habe ich die Ergebnisse dann weitergegeben.

Während des Lockdowns haben wir uns regelmäßig getroffen in Linz, Wels, Steyr oder Bad Hall – je nachdem, wo es gepasst hat. Es waren mal 5, mal 15 Leute dabei, wer gerade Zeit hatte. So sind dann die aktiven Gruppen entstanden. Ganz schleichend ging dabei aber meine Ehe kaputt. Die vielen Treffen, dann meine beruflichen Auslandsreisen. Wir sahen uns kaum, sprachen nur wenig und sie kippte mehr und mehr auf die Propaganda rein. Und kurz danach war ich auf einmal Terrorist!

Wie kam denn das?

Ende März 2021 war es mit meiner Ehe vorbei. Meine Frau wollte sich unbedingt impfen lassen, wie ich zufällig anhand eines Kalendereintrages mitbekam. Es gab heftige familieninterne Auseinandersetzungen. Ich habe sie über Risiken und Stoffe aufgeklärt. Sie wollte aber nicht zuhören. Immerhin versprach sie mir damals, die Kinder nicht impfen zu lassen. Sie kannte ja das Schicksal meines Sohnes.

Ihre Haltung war: Derjenige, der von uns beiden recht hat, kümmert sich um die Kinder. Nach einer Phase des gegenseitigen Anschweigens gab es einen heftigen Streit, sie zog aus und zeigte mich an. Natürlich ging es um Kontakt- und Betretungsverbot. Sie wollte mich loswerden. Sie sagte u.a. ich sei der Anführer des oberösterreichischen Widerstands, sei gefährlich und schwer bewaffnet. Daher wurden auch Kripo und Verfassungsschutz hinzugezogen. Während ich auf Geschäftsreise war, kam es zu einer Hausdurchsuchung bei mir, die ich über meine Internet-Kamera verfolgen konnte. Bei derartigen Anzeigen muss die Polizei ja die Frauen schützen. Es war eine sinnvolle Vorsichtmaßnahme der Polizei, zu der ich bis zu diesem Zeitpunkt immer ein sehr gutes Verhältnis gehabt hatte und in Teilen auch noch habe.

Hast du Waffen? Stimmt das denn?

Ja natürlich. Als ehemaliger Personenschützer, ehemaliger Soldat, Obmann vom Kendo-Verein und Sportschütze bin ich den Umgang mit Waffen gewohnt und verfügte über verschiedene Waffen, die auch bei mir zu Hause waren. Selbstverständlich fand man bei der Hausdurchsuchung nichts Illegales. Trotzdem vermeldete Herr Nehammer bei einer Pressekonferenz, dass man bei einem Widerstandskämpfer – also mir – illegale Waffen und Munition gefunden habe. So wurde ich zum Terroristen. Das Verfahren gegen mich – u.a. wegen angeblich illegalen Waffenbesitzes – wurde aber im September 21 mit einem Freispruch vor Gericht beendet.

Du sagst, du hattest ein gutes Verhältnis zur Polizei. Wie meinst du das?

Das hat mehrere Aspekte. Da ich Kendo trainiere, war mein Umgang mit Waffen polizeilich angemeldet. Außer Tickets wegen falschen Parkens oder zu schnellen Fahrens habe ich keinerlei Strafen oder gar Vorstrafen erhalten. Im Gegenteil. Ich habe während meiner Zeit als Personenschützer und Bodyguard eng mit der Polizei zusammengearbeitet. Mit Metalldetektoren aufgefundene Munition im Wald habe ich immer an die Polizei gemeldet. Und im Rahmen des Projektes „Gemeinsam sicher“ habe ich wiederholt sachdienliche Hinweise gegeben, wenn Dinge nicht gepasst haben. Mir ging es um den Schutz von anderen, um Recht und Gerechtigkeit.

Eine Woche nach der Hausdurchsuchung habe ich meine Aussage auf der Dienststelle gemacht. Alle Mitarbeiter, die dort präsent waren, haben mich freundlich begrüßt und waren sich sicher, dass das Ganze für mich gut ausgeht. Die Polizei in Steyr weiß, dass ich nach Gesetz und Verfassung lebe. Ich versuche ja, dem Bushido Kodex zu entsprechen, der mir sehr viel bedeutet.

Wofür steht dieser Kodex?

Das ist ziemlich komplex. Einfach ausgedrückt gibt es die sieben Tugenden Aufrichtigkeit, Mut, Menschlichkeit, Höflichkeit, Wahrheit, Ehrbewusstsein und Treue und die fünf Hauptforderungen mit Treue, Höflichkeit, Tapferkeit, Offenheit und Einfachheit. Daran orientiert man sich.

Trotz allem stehst du jetzt im Fokus von Medien und Polizei?

Leider ja. Es gab erst kürzlich einen Bericht in der Steyrer Zeitung und am 16.1.22 eine völlig überraschende Kontrolle durch die Polizei. Allerdings kam der durchführende Kommandant nicht aus Steyr, sondern aus Linz.

Ohne nachvollziehbaren Grund, ohne Durchsuchungsbeschluss wurde mein Fahrzeug durchsucht. Darin befanden sich drei Messer, die ich zur Arbeit nutze. Diese wurden als „Waffen“ erkannt und ich zur Polizeidienststelle verbracht. Obwohl ich im September letzten Jahres freigesprochen worden war, ist das Waffenverbot für mich immer noch aufrecht. Das hätte ich zwar aufheben lassen können, sah aber keinen Grund dafür. Ich will aktuell keine Waffe zu Hause haben, um sinnlosen Ärger zu vermeiden. Dass allerdings die Messer, die ich u.a. zum Kabelschneiden verwende, jetzt Waffen darstellen, hat mich doch überrascht. Es gab aus meiner Sicht keinerlei Anlass zur Kontrolle. Ich vermute, sie wollten vermeiden, dass ich wieder am Spaziergang in Steyr teilnehme. Der „Rechtsextremist“ lt. Medien sollte den Zug wohl nicht wieder anführen dürfen.

Warum glaubst du, bezeichnen dich die Medien als Rechtsextremisten?

Vielleicht weil ich eine Glatze habe? Ich weiß es nicht. Ich habe meine Haare wegen der Chemotherapie nach einer Leukämie verloren, seitdem trage ich Glatze. Aktuell sind die Werte nicht besonders, aber ich kann damit gut umgehen. Mein Facebook-Profil wurde durchforstet und man hat festgestellt, dass ich Kontakte zu einer slowakischen Gruppe habe, die „fragwürdigem Gedankengut frönt“. Fakt ist, ich habe Kontakt in alle Richtungen, informiere mich von allen Seiten, um zu wissen, was los ist. Einer meiner besten Freunde ist Afrikaner von der Elfenbeinküste. Er marschiert mit mir Schulter an Schulter auf den Demos. Es ist so absurd mich als Rechtsextrem zu bezeichnen. Ich vermute, sie wollen den Menschen durch derartige Diffamierungen Angst machen. Sie wollen für eine weitere Spaltung sorgen, um so das weiter erfolgreiche Anwachsen des Widerstandes zu verhindern. Aber ich bin sicher, sie kommen damit nicht durch. Auch wenn sie noch so sehr hetzen.

Davon bin ich auch überzeugt. Wir sind ja inzwischen alle rechtsextrem, selbst Kommunisten der freien Linken werden so diffamiert. Man gewöhnt sich daran.


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23 Kommentare

  1. Johanna 19. Januar 2022 at 6:09Antworten

    Danke für die Offenheit, ich wünsche weiterhin viel Kraft, Mut und Glück !

  2. Marion Schmidt 18. Januar 2022 at 23:29Antworten

    Liebe Andrea Drescher,

    wir sind uns sicher einig, dass die Grundlage unserer Bewegung ist, dass die Menschenwürde unantastbar ist.
    Präambel des Deutschen Grundgesetzes: „Die Menschenwürde ist unantastbar“…
    Für mich stellt sich folgender Widerspruch. Ihr Interviewpartner hat enge Beziehungen zur Martin Rutter, bekanntermaßen ein Rechtsaußen-Lautsprecher in der Bewegung gegen die Corona Maßnahmen.
    Für mich steht die Frage: Mit welchem Motiv? Er tritt oder trat mit der deutschen Reichsfahne auf – in Deutschland ein Symbol der Reichsbürger – klare Faschisten, die mit der bürgerlichen Demokratie nichts am Hut haben. Diese Leute diskreditieren durch ihr Auftreten die mehrheitlich demokratische Bewegung.
    Rutter will die „Rückführung von Migranten“, das kennen wir von der faschistoiden AFD in Deutschland. Wo bleibt das das unteilbare Recht auf Menschenwürde?
    Solche Leute surfen auf der Welle der Corona Proteste. Sie verschleiern, dass wir es mit verschärften Auswüchsen der kapitalistischen Ausbeutung und Unterdrückung zu tun haben. Viele Artikel auf tkp.at weisen auf diese Hintergründe hin, wie zum Beispiel die hervorragende Analyse von Professor Fabio Vighi.

    Diese Leute haben andere Absichten. In einer Bewegung braucht es auch Klarheit vor Einheit. Wer steht wirklich für Demokratie, Menschenrechte (für alle!) für soziale Reformen, für Arbeiterrechte, wer spaltet hier auf Grund rassistischer, nationalistischer Ideologie.

    Liebe Frau Drescher, Sie haben in einem anderen Artikel die „Freien Sachsen“ ebenfalls als positive TN der Bewegung genannt. Auch diese haben ihren Ursprung in faschistischen Kameradschaften. Nein, auch hier brauchen wir eine Rote Linie. Jedermann und jedefrau kann gegen die Impfpflicht sein, unabhängig von ideologischen Hintergründen.
    Aber hier spielt sich etwas anderes ab: ein Spiel – zwischen reaktionärer Regierungspolitik, die aktiv an der Zerschlagung der demokratischen Rechte arbeitet und einer Scheinopposition, die in demagogischer Art und Weise den Gegenspieler macht, um das Narrativ „Neonazis, Rechte, Faschisten“ zu bestätigen, die Bewegung zu diskreditieren. Diese Organisationen sind zutiefst unglaubwürdig, warum sollten wir ihnen in der Frage Widerstand gegen Corona Maßnahmen vertrauen.

    Nur zur Erinnerung: Es war in Deutschland nicht möglich, das Verbot der NPD durchzusetzen, weil die vielen VS-Kader in der NPD aufgeflogen wären. Der NSU wurde jahrelang mit Geldern des Verfassungsschutzes bedient. Licht im Dunkeln haben wir immer noch zu wenig.
    In Österreich ist das sicherlich nicht anders.
    Beste Grüße

    marion

    Nachsatz: tkp.at ist zur Zeit meine wichtigste Quelle, was Wissenschaft, Aufklärung und Protest gegen die Corona-Maßnahmen betrifft. vielen Dank dafür

    • David K. 19. Januar 2022 at 10:32Antworten

      Das sehe ich genauso! Die meisten Demonstranten in Wien halten sich von Rutter und der FPÖ fern, denn sie spielen die Scheinposition, was einige scheinbar nicht erkennen. Ich habe schon einmal erwähnt, daß die FPÖ bei einer Regierungsbeteiligung sich bald wenden würde, weil sie gar nicht die Macht hat, dagegen anzukämpfen. Ich verstehe auch nicht, warum man in Österreich Neuwahlen fordert, selbst wenn die MFG es schaffen sollte, eine Regierungskoalition einzugehen, wird mit ihr Ähnliches passieren, wie vor einigen Jahren mit der Syriza in Griechenland. Wir brauchen keine neue Regierung, sondern eine Gesellschaft die eigenverantwortlich für sich selbst sorgt, ähnlich wie die Räterepuplik in Deutschland nach dem ersten Weltkrieg, also regionale Räte, die miteinander in Verbindung treten, um die Bedürfnisse der Gesellschaft zu erfüllen, dazu bedarf es auch nicht unbedingt internationaler Lieferketten. Ich gebe zu, daß ich das alles nicht ins kleinste Detail durchdacht habe, aber es soll ein Ansatz sein, wie wir in Zukunft unser Leben selbst in die Hand nehmen könnten.

      Ich höre oder lese (wie in diesem Artikel) immer wieder, daß PCR-Tests Gifte enthalten, ein Grund, warum ich Tests verweigere. Gibt es dazu vertrauenswürdige Quellen? Generell verstehe ich nicht, warum dieser komplett invalide Test nicht mehr abgelehnt und kritisiert wird.

      Bleibt ungeimpft,
      David

    • Albrecht Stor 19. Januar 2022 at 14:15Antworten

      Ich schrieb zum Thema schon an anderer Stelle:

      Wenn nicht eine deutliche Minderheit – oder gar Mehrheit – den ausgerufenen Wahnsinn wenigstens nachträglich als solchen erkennt, werden die so weitermachen wie bisher. Sie werden neue Vorwände finden – bzw. die schon aufgerufenen neu hysterisieren: Klima, böses Russland, böses China, vielleicht wieder ein bisschen Terror (Gladio, gezüchtete ISIS und Co.), vielleicht „findet“ man mal wieder irgendwo Chemiewaffen …

      Dazu weiter Migrationsförderung, Lebensraumzerstörung, Gesellschaftszerrüttung, breitflächige Menschheitsverdummung, Auslagerung von Legislative, Exekutive immer weiter weg von den Betroffene dem Demos, Auszehrung des unabhängigen Justizwesens, immer reichere, immer einflussreichere Reiche, immer mehr Werbung und PR Wortumdeutung, Geschichtsumdeutung, vollorchestriete, psycho- und soziologisch wissenschaftlich unterstütztes Framing und Meinungs- und Bewusstseins-Manipulation, Nudging, Digital-Gängelung, …

      So wie es gerade läuft wird man zwar vielleicht den Corowahn stoppen können – aber ändern wird sich gar nichts, bis in 10 oder 20 Jahren die nächste Virus (Sau) durch das (Welt-)Dorf getrieben wird. Un dann knüpft man nahtlos an Stand heute an. Bis dahin werden einige Menschen sogar ständig Maske tragen. (Obwohl, wenn Überfälle mit Maske überhand nehmen …)

      Überall stehen wieder die „linken“ und „rechten“ Propheten und Lautsprecher in den Startlöchern um die im Moment von völlig unideologischen Menschen getragene Bewegung wieder aufzuspalten und damit wirkungslos zu machen.

      Genau dieses Fass wird hier aufgemacht: indem Frau Drescher für einen offensichtlich deutlich dem Autoritätsdenken nahe stehenden (und damit klassisch rechten) Menschen „menschelt“ –

      und sich ein als „links“ wahrnehmender Mensch Einspruch dagegen erhebt.

      So geht es los, das spalte und herrsche. Wenn wir da nicht davon loskommen kann es nie anders werden. Es geht nicht um „links“ oder „rechts“, um Sozialismus oder Autoritarismus/Nationalismus, es geht einzig und alleine um „unten“ oder „oben“.

      Meine Meinung.

      Zur Auffrischung, worum es mal wirklich ging bei „links“ und „rechts“:, die andere Seite weiß es noch sehr genau:
      26.11.2006 … “There’s class warfare, all right,” Mr. Buffett said, “but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.” New York Times

  3. Gabriele 18. Januar 2022 at 22:34Antworten

    @andreadreschertkp: Entschuldigung Frau Drescher – der Arzt heißt Georg Weidinger!! Seine Bücher findet man überall im Buchhandel – neuestes: Der goldene Weg der Mitte! Er erklärt TCM auch so, dass jeder sie versteht.

  4. Franz M 18. Januar 2022 at 21:30Antworten

    Danke für die berührende Geschichte. Ja, jeder der – ob gewollt oder ungewollt – in Kontakt mit den „Öffentlichkeit“ oder „Honorationen“ der Politik kommt , ist einmal Staatsverweigerer, rechtsradikal oder Schwurbler“. jedenfalls gefährlich.
    Aufrechte Menschen, die sich nicht gerne belügen lassen, sind für die Lügenbolde in Politik, Medien und staatsnaher sog. „Wissenschaft“ ein Gräuel. Auch wenn es für jeden ebenfalls Betroffenen traurig ist, es tut gut, zu wissen, nicht der Einzige zu sein.
    Für alle, die es noch nicht glauben wollen: Wer nicht umgehend „unschädlich“ gemacht werden kann, ist Staatsfeind für diese Regierung, in der allesamt einen Job wie Basti Kurz anstreben, viel verdienen, nichts arbeiten und ein wenig vernadern und Geheimnisse ausplaudern.

  5. Gabriele 18. Januar 2022 at 17:35Antworten

    @andreadreschertkp: Großartiger TCM-Arzt ist Dr. Herman Weidinger (Wien oder NÖ?) der ja auch zwei Bücher geschrieben hat, die man vorab lesen kann. Bücher seinen eigenen Kräutermitteln gibt es zu kaufen auf bacopa.at ! Ich weiß aber nicht, ob er noch Patienten annimmt – er wurde überrannt nach seinem ersten Buch…

    • andreadreschertkp 18. Januar 2022 at 19:40Antworten

      danke!

  6. Uschi_22 18. Januar 2022 at 15:10Antworten

    Mich würde interessieren, wie eine Demokratin dazu steht, dass Mehrheiten geimpft sind?

    Oder fallen wir von der Demokratie ab, weil sie uns die falschen Mehrheiten brachte?

    Ich gehe soweit mit, dass die späteren Impfungen nicht mehr ganz freiwillig waren, es standen höhere Hürden im Weg, die nur noch die Impfungen und Booster umstürzen können. Serbischer ungimpfter Tennis-Weltranglisten-Erster, mit Millionen auf dem Konto, lernte das australische Gewahrsam und die Ausweisung bei Entzug des Visums kennen. „Nole“ spielte am Montag nicht, er kam gestern in Belgrad an.

    Mir ist bekannt, dass auch eine Abreise vom ostdeutschen Bahnhof Cottbus ein „One Way Ticket“ ist. Ich kenne dabei das Ziel, in seiner ZEITLICHEN Veränderung, nie präzise. (Risiko)

    Ich empfehle, Boney M. mit „One way ticket to the blues.“ zu hören.

    GEGENGEWALT LEHNE ICH AB, UM DEM FRIEDLICHEN WETTBEWERB MIT GEDULD FOLGEN ZU KÖNNEN. – ICH GEBE MICH GERADE DAMIT NICHT DER WERTLOSIGEIT UND DER ENTWERTUNG HIN.

    • Uschi_22 18. Januar 2022 at 17:06Antworten

      Ich möchte ein Musiklexikon zitieren:

      Blues ist eine Musikrichtung, die um das Jahr 1900 in den USA entstanden ist. … Der Blues ist ursprünglich eine Form der Klage. Das Wort kommt vom englischen Wort „blue“, was so viel wie „traurig“ bedeutet. Die Klagegesänge wurden von den Sklaven auf den Plantagen entwickelt, die durch den Gesang ihr Leid klagten.

      WIR NAHMEN BONEY M. MIT ONE WAY TICKET TO THE BLUES VOR ÜBER 30 JAHREN NUR ALS „GEILES“ ABZAPPELN IN DISKOTHEKEN WAHR.

      Uns fällt das damals nicht Wahrgenommene gerade schwer auf die Füße.

      Wir dürfen UNSERE FEHLBARKEIT konstatieren mit z.B. „Och, NUR Boney M.“

      Vor uns war und ist immer, one way, der Sonne Blues, davon kann uns kein „westliches Paradies“ ablenken.

      Wir können und dürfen FÜR UNS musizieren und singen. – Millionen Fans sei ein falscher Maßstab dabei.

      Die Demos kapierten teilweise, es mit Musik zu flankieren.

  7. Cora 18. Januar 2022 at 14:37Antworten

    Er hat ein interessanter Weg hinter sich, bis auf die traurige Tatsache seinen Sohn durch eine Grippe impfung verloren zu haben. Es ist Allgemein Bekannt, dass Impfungen immer mit einem“ Chemi-Cocktail verbunden“ ist. Und nicht jeder Körper verträgt es. Besonders in der Wachstumphase ein gefährliches Spiel mit Leben und Tod. Das wissen doch diese Dummköpfe von Politikern und Virologen sowie „Möchtegern Gesundheitsministern“. Da verstehe ich sehr gut, dass für ihn Impfungen seitdem die rote Linie geworden sind. Wenn sein Kind auf dieser Weise verliert, weil Politiker mit dem Leben andere spielen müssen sie konsequenzen tragen. Hier handelt sich um „kein Terrorist noch Rechtsextremen“.

  8. Lorbach 18. Januar 2022 at 14:21Antworten

    Bei diesem Satz bin ich anderer Meinung: Mit seinem Barett und der Brille sieht er auf den ersten Blick schon etwas „wild“ aus. Er sieht cool aus, er sieht interessant aus und er sieht modisch passend zum Typ gut aus. Nicht mehr und nicht weniger. Vorurteile und Ängste sind keine gute Berater.

    • andreadreschertkp 18. Januar 2022 at 14:32Antworten

      darum steht das „wild“ ja in anführungszeiten „“ – aber man muss sich halt klar sein, wie jemand wie robert auf den normalo wirkt. „wild“ eben.

  9. Tatjana 18. Januar 2022 at 14:15Antworten

    Wenn man sich wehrt oder gegen eine Impfung ist wird man ohne den Hintergrund des Menschen als Rechtsextremist angesehen. Diffamierungen ist ein NO GO! Da sieht man wie die Politiker und Rest ticken.
    Und hier liegt der Grund: Er starb an einer Herzmuskelentzündung nur 1,5 Wochen nach einer Impfung. Meine Ex-Frau hatte ihn gegen Grippe impfen lassen. Keiner wollte uns glauben und wir konnten natürlich auch nichts beweisen. Betonwand des Schweigens sagt alles. Genau! Beweisen! Deshalb die Absicherungserklärung bei der Impfung die man unterschreibt. Genauer hinsehen und LESEN, ob man sich das antun will.
    Wenn du bedenken hast oder den Impfstoff nit traust oder oder oder, dann bist du auf einmal Terrorist!
    Sein letzter Satz: Aber ich bin sicher, sie kommen damit nicht durch. Auch wenn sie noch so sehr hetzen. Ich auch nicht, Robert Hudec.
    Niemand sollte so diffamiert werden. Denn gerade die Kanzlerin hat 2015 in der Flüchtlingskrise viele Terroristen die Tür geöffnet. Viele Deutsche starben. Darüber spricht keiner von ihnen.

    • Michaela 18. Januar 2022 at 15:26Antworten

      @ Tatjana:

      Und wieder machen wir die Tür auf.

      Die etwas spezielle Situation Deutschlands lässt mich schon längere Zeit argwöhnen, dass besondere Interessen bestehen, D im Kern zu zerstören. Schon lange vor Corona.

      Ich frage mich zudem, ob inzwischen durch „Pharmakeia“ auch bei den Verantwortlichen nachgeholfen wird.

      Es ist einfach nicht normal, gegen das eigene Land und Volk derart massiv vorzugehen und sich dabei nicht in Grund und Boden zu schämen. Es besteht nicht einmal der absolute Mindestanstand, sich gefälligst nicht an Schutzbefohlenen zu vergreifen, insbesondere nicht an den Kindern.

      Ganz im Gegenteil:

      Absolute No-Gos wie der OB der Kleinstadt Tübingen (Palmer) hätten zu gesunden Zeiten ihr Amt niederlegen und aller Voraussicht nach ins Gefängnis wandern müssen.

      Nun aber werden ausgeprägte Hater wie er hochgehypt.

      So tief kann eine Gesellschaft doch gar nicht sinken.

    • Gabriele 18. Januar 2022 at 17:46Antworten

      Entsetzlich, das hier zu lesen – selbstverständlich gibt und gab es immer auch schwere Schäden und Tote nach Grippe-Impfungen, wurde alles vertuscht! Der Fall ist wie bei mir – schwerste Schäden nach Zeckenimpfung, alles bestritten, ich wurde als blöd hingestellt. Erst ein Arzt in der Schweiz bestätigte mir, dass es diese Fälle gibt, weil er auch welche kennt.
      Und wie gut die Gehirnwäsche funktioniert, sieht man deutlich bei seiner Frau…so etwas passiert und sie rennen noch immer zum Impfen. DAS sollte strafbar sein!
      Ebenso typisch die Scheidungssituation – bei mir war es zwar umgekehrt, aber auch Männern passiert es, dass Partnern alles angehängt wird, was nur geht, um sie mundtot zu machen oder loszuwerden…
      Es ist einfach unaussprechlich, wie mit Menschen umgegangen wird, die vorher als Partner/in gut genug waren oder als Mutter/Vater der Kinder…

      Wunderbar das Prinzip Bushido! Erinnert an „The Last Samurai“ – Spitzenfilm, wer ihn noch nicht kennt!
      :-) Leben in jedem Atemzug…das aber anständig!

  10. Mammalina 18. Januar 2022 at 13:55Antworten

    Nach Grippeimpfung? Wow… Sorry, das hatte ich überlesen.

  11. Mammalina 18. Januar 2022 at 13:53Antworten

    Nach Impfung im Februar 2019 verstorben??? Corona gibts seit 2020…die Impfungen seit Dezember 2020.

    • andreas katzensteiner 18. Januar 2022 at 14:06Antworten

      Damals nur die „normale“ Grippe Impfung… steht zumindest im Text

    • Gerhard Ellmeier 18. Januar 2022 at 14:07Antworten

      Bitte genau lesen, es ging um die Grippeimpfung im Jahr 2019, diese war schon immer für viele Menschen gefährlich. Sollte der Autor diese Zeilen lesen, es gibt gegen Leukämie gute Hilfe in der trationellen Chinesischen Medizin. Ein sehr guter Naturheiler ist in Oberösterreich zu Hause

    • andreadreschertkp 18. Januar 2022 at 15:16Antworten

      @gerhard Ellmeiner: wo findet man den TCM-ler in OÖ – wie heisst er?

    • Uschi_22 18. Januar 2022 at 15:32Antworten

      @TCM

      https://www.traditionell-chinesische-medizin.at/

      Wir dürfen der Volksrepublik China danken.

    • pantau 19. Januar 2022 at 4:18Antworten

      @Uschi
      Sie versuchen jetzt nicht ernsthaft die traditionelle chinesische Medizin dem kommunistischen Regime gutzuschreiben? Bitte etwas weniger Kommunismus-Propaganda. Danke.

Wir freuen uns über jeden Kommentar, aber ersuchen einige Regeln zu beachten: Bitte bleiben wir respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe, keine (Ab-)Wertungen und bitte auch keine Video-Links und Texte mit roten Rufzeichen. Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

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