Studie zur Rolle von Thrombosen bei Covid-19 und die Probleme mit dem AstraZeneca Impfstoff

Wie bekannt ist eine 49-jährige Krankenschwester 10 Tage nach einer Impfung mit dem Adenovirus-Vektor-Impfstoff von AstraZeneca verstorben. Ein Zusammenhang mit dem Fall einer 35-jährigen Spitalsmitarbeiterin aus Zwettl, die wenige Tage nach einer Impfung eine schwere Thrombose erlitt, wird mittlerweile von den Behörden ausgeschlossen. Die Frau soll entsprechende Vorerkrankungen und Blutgerinnungsstörungen gehabt haben. Thrombosen sind allerdings ein bekanntes Erscheinungsbild bei Covid-19 Patienten.

Das sagt das österreichische Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen (BASG): „Aktuell gibt es noch keinen Hinweis auf einen kausalen Zusammenhang mit der Impfung. Aufgrund der bekannten klinischen Daten ist ein kausaler Zusammenhang nicht herstellbar, da insbesondere thrombotische Ereignisse nicht zu den bekannten oder typischen Nebenwirkungen des betreffenden Impfstoffes zählen. “ (Die vollständige Meldung hier.) 

Dem ist aber nicht so, denn eine Studie im Journal of Hematology & Oncology klärt einige Hintergründe warum kritisch mit Covid-19 erkrankte Patienten einen pro-thrombotischen Zustand entwickeln, der sie einem dramatisch erhöhten letalen Risiko aussetzt. Die Thrombozytenaktivierung ist für die Thrombose entscheidend und für die thrombotischen Ereignisse und kardiovaskulären Komplikationen verantwortlich.

Thrombozyten oder Blutplättchen sind die kleinsten Zellen des Blutes. Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Blutgerinnung, indem sie sich bei der Verletzung eines Blutgefäßes an das umliegende Gewebe anheften oder aneinanderheften, sodass die Verletzung verschlossen wird. Zusätzlich setzen sie dabei gerinnungsfördernde Stoffe frei. Professor Sucharit Bhakdi warnt in seinem neuen Buch davor, dass es bei den mRNA Impfstoffen zu Blutgerinnseln kommen kann, die schwere Nebenwirkungen bis zum Tod verursachen können. Der Impfstoff von AstraZeneca funktioniert allerdings etwas anders als die mRNA Präparate.

In der Studie wurde gezeigt, dass COVID-19-Patienten ein erhöhtes mittleres Thrombozytenvolumen (MPV) und eine Thrombozytenhyperaktivität aufweisen, während die Gesamtzahl der Thrombozyten abnimmt. Nachweisbare SARS-CoV-2-RNA im Blut wurde mit Thrombozytenhyperaktivität bei kritisch kranken Patienten entdeckt. Thrombozyten erzeugen ACE2, den Rezeptor für SARS-CoV-2, und TMPRSS2, ein Enzym, das für das Eindringen des Virus sowie des Impstoffes in die Zelle benötigt wird.

SARS-CoV-2 und sein Spike-Protein verstärkten direkt die Thrombozytenaktivierung wie Thrombozytenaggregation, Thrombozytenspreizung und Gerinnselretraktion. Dadurch verstärkte das Spike-Protein die Thrombosebildung in Mäusen. Darüber hinaus wurden noch andere Wirkmechanismen nachgewiesen, die Thrombosen fördern.. SARS-CoV-2 und sein Spike-Protein stimulierten Thrombozyten direkt, um die Freisetzung von Gerinnungsfaktoren, die Sekretion von Entzündungsfaktoren und die Bildung von Leukozyten-Plättchen-Aggregaten zu fördern.

Schlussfolgerungen

Diese Ergebnisse deckten eine neue Funktion von SARS-CoV-2 auf die Thrombozytenaktivierung durch Bindung von Spike an ACE2 auf. Die SARS-CoV-2 verursachte Aktivierung der Thrombozyten könnte an der Thrombusbildung und den Entzündungsreaktionen bei COVID-19-Patienten beteiligt sein. Das Spike-Protein potenziert die Thrombusbildung. Darüber hinaus konnten gezeigt werden, dass SARS-CoV-2 und sein Spike-Protein die Thrombozyten direkt stimulieren, was zur Freisetzung von Gerinnungsfaktoren, zur Sekretion entzündlicher Zytokine und zur Bildung von Leukozyten-Plättchen-Aggregaten führt.

Die Impfstoffe transportieren das Spike-Protein und seine Bauanleitung in menschliche Zellen um die Produktion eben dieses Proteins anzuregen. Die befallenen Zellen werden dann von den Killerzellen vernichtet, was zu mikroskopischen Verletzung führt, die zum Anspringen der Blutgerinnung führt, wie Prof. Bhakdi ausführt. In den sehr engen Kapillargefäßen besteht dann die Gefahr von Blutgerinnseln, die schwere Folgewirkungen haben könnten. Ob dies auch das AstraZeneca Medikament auslösen kann, sollte wohl sorgfältig untersucht werden, bevor es weiter angewendet wird.

Eine gezielte Überprüfung, ob die verwendeten Präparate Thrombosen hervorrufen, wurde meines Wissens nach nicht durchgeführt.  Geprüft werden müsste ein Impfstoff auch auf Sicherheit bei Personen mit einem Faktor-V-Leiden-Gendefekt, der das Thromboserisiko um den Faktor 8 (heterzygot) bis 30 (homozygot vererbt) erhöht. Etwas erstaunlich ist, dass Personen mit dem von der geschilderten Bild an Vorerkrankungen überhaupt geimpft werden.

Die Leseprobe zum neuen Buch „Corona unmasked“ gibt es beim Goldegg Verlag zum Download .


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14 Kommentare zu „Studie zur Rolle von Thrombosen bei Covid-19 und die Probleme mit dem AstraZeneca Impfstoff

  1. Ich habe den Faktor-V- Leiden- Gendefekt und mache mir besonders nach den aktuellen Vorfällen ziemliche Gedanken um die bevorstehende Impfung.
    Als Erzieherin soll ich am Freitag geimpft werden…
    Würde die Einnahme von ASS 100, wie ich sie im Beginn der Schwangerschaft nehmen musste, ein Thromboserisiko bei einer Impfung evt. verringern? 🤔

    1. Ich auch, lass mich daher sicher nicht impfen. Und schwer zu sagen, ob Ass ausreichend hilft, hat ja niemand untersucht. Man kann natürlich vorbauen. Mindestens 2 Wochen vor der Impfung Vitamin D recht hoch dosiert. Magnesium, Vitamin A und C, Protein Shakes. Und vorher Homocystein Wert (muss mindestens unter 10 sein) senken durch B Vitame.

    2. Hi 👋
      Ich würde mich aktuell noch nicht impfen lassen . Ich würde warten was die Studien lage sagt bezüglich der Thrombosegefahr. Ich arbeite im Krankenhaus und wurde in der letzten Woche quasi vor 8 Tagen mit dem Astra zeneca Impfstoff geimpft und haben ebenfalls eine Vorgeschichte. Mit Thrombosen und den resultieren, Lungenembolien in der Familie (mit Todesfällen) hätte ich das vorab gewusst hätte ich definitiv noch gewartet. Da muss man echt abwägen. Achte schon täglich auf Symptome und bewege mich jetzt extra mehr um da evtl was vorbeugen zu können. Lg

    3. Was ist das Problem, wenn man solche Erkrankung hat , lässt man sich nicht impfen. Sonst spielen Sie russisches Roulette mit Ihrem Leben.

  2. Auch Corona stellt die Funktionsweise unseres Körpers nicht auf den Kopf. Vor jeder Impfung erst einmal den Antikörper und bei Corona auch den T-Zellen-Status feststellen lassen. Das Geld würde ich immer in die Hand nehmen. Fallen diese Tests positiv aus (und das wird bei den Meisten so sein, glaube ich, wenn ich dran denke, wieviele im Winter 2019/2020 richtig krank waren), ist doch gar keine Impfung nötig. Unser Immunsystem ist phantastisch genug.

    Noch ein Hinweis. Es gibt einen neuen Antikörpertest auf das Spike-Protein. Mit diesem werden wohl auch Geimpfte auf Antikörper untersucht, sofern diese untersucht werden. Im Gegensatz zum bisher gängigen Antikörpertest auf das Nukleokapsid-Protein testen hier wohl 95 % der Leute, die Corona hatten, positiv, und das in den letzten 3 bis 6 Monaten.

    Das Labor MVZ in Augsburg bietet diesen Test an und richtet sich an Leute, die irgendwann Corona-Symptome (Halsschmerzen, Kopfschmerzen, Fieber, Muskelschmerzen, Husten, Atemnot) hatten und nie einen PCR-Test oder einen negativen PCR-Test hatten.

  3. Auf gar keinen Fall lasse ich mich jemals impfen! Das Schlimmste, was passieren kann, ist eine Kündigung, die derzeit wohl noch als unzulässige Motivkündigung durchgehen würde. Selbst wenn es je zu einer Impfpflicht für einige Berufsgruppen kommt: körperliche Unversehrtheit geht vor. Besser ist es immer sich kündigen als impfen zu lassen.

    1. Der Meinung bin ich auch wobei man immer wieder mit diversen Behauptungen Werbung dafür macht.
      Man ist weder immun, noch sind die Impfungen sicher, noch bewirkt die Impfung dass man andere nicht anstecken kann.
      Und wenn dann viell sagen wir mal 3% der Bevölkerung eventuell erkrankt (und das heisst noch nicht schwer erkrankt) dann ist es wohl eine völlige Farce-100% mit einer völlig unsicheren und nicht mal gesichert wirksamen „Impfung“ einem Impfrisiko auszusetzen dass teilweise noch gar nicht abschätzbar ist.

      Für mich ist die ganz grosse Frage immer noch: wofür ist diese „Impfung“ wirklich ?

  4. Eines darf bei Abwägungen über das Für und Wider von Impfungen nicht vergessen werden: die Angaben über statistische Wahrscheinlichkeiten,

    sei es nun das Risiko über das Eintreten von Nebenwirkungen,

    sei es das Risiko, an Covid-19 schwer zu erkranken,

    sei es die Wahrscheinlichkeit, einen positiven Impfeffekt zu haben

    .… sind alles statistische Werte die nur etwas über die Grundgesamtheit aller Untersuchten insgesamt aussagen –

    – aber NICHTS, überhaupt NICHTS über den Einzelfall, also das Individuum.

    Um es kurz zu sagen:

    – jemand der einen guten Immunstatus hat und jünger als 80 Jahre alt ist wird niemals schwer an Covid-19 erkranken. Kann aber schwere Impfnebenwirkungen erleiden.

    – für jemanden, der einen schlechten Immunstatus, also schlechten Allgemeinzustand, hat und für fast alle Über-80-Jährige ist die Impfung gefährlich. Also besteht die Wahl zwischen Scylla (Covid-19) und Charybdis (Impf-Schäden). Was ist besser?

    Ergo: die Impfung NÜTZT fast NIEMANDEM, aber schadet sehr vielen!

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