Lungenentzündung in Deutschland häufige Todesursache

Der Bericht über den fehlenden Impfstoff gegen Lungenentzündung veranlasste den Exilschweden Andrés Gislop diesen Beitrag zur Verfügung zu stellen.

Gastautor Andrés Gislop

Zum Thema Lungenentzündung in Deutschland gibt es diesen recht interessanten Artikel: Infarkt nach Lungenentzündung Demnach sterben in Deutschland circa 45.000 Menschen pro Jahr an Lungenentzündung. Im Vergleich dazu hat Covid 19 bisher 29.660 Verstorbene in Deutschland verursacht, trotz wiederholten Lockdowns, Maskenpflicht und Millionen Menschen, die in Quarantäne geschickt wurden. Man unterscheidet zwischen Lungenentzündungen, die man außerhalb, also ambulant, oder in einem Krankenhaus erworben hat. In den letzten Jahren erkrankten jährlich rund 750.000 Menschen an einer ambulant erworbenen Lungenentzündung, von denen 290.000 im Spital behandelt werden mussten.

Auffällig ist der Anteil derer, die sich im Krankenhaus eine Lungenentzündung einfangen und daran sterben. Wo nun in all den Zahlen die Wahrheit liegt, kann ich nicht beurteilen, sarkastischer Grundsatz der Lehre der Statistik ist nur der zu glauben, die man selber gefälscht hat. Das sind jährlich etwa 50.000 Patienten während eines Krankenhausaufenthalts. Bei ihnen liegt die Sterblichkeit sogar bei rund 25 Prozent.

Fakt scheint hingegen zu sein das sich praktisch niemand gegen Lungenentzündung zu impfen scheint, vermutlich auch einer der Gründe warum der Impfstoff nicht breit verfügbar ist. Es ist für die Pharmaindustrie einfach nicht lukrativ genug ihn herzustellen. Zumal, je wirkungsvoller und langfristiger der Schutz einer Impfung umso schlechter fürs Geschäft (ein Argument worüber ich schon in einigen Artikeln gestolpert bin und auch logisch ist) – es sei denn man implementiert regelmäßige Massenimpfungen, dann stimmt die Kasse.

Ich persönlich bin kein Impfgegner, ich stehe der heutigen Impfmode allerdings etwas skeptisch gegenüber. Als Kind hatte ich so ziemlich alles (von Masern, Mumps und weiß der Henker was noch welches heutzutage alles geimpft wird – mitunter sinnvoll mitunter nicht) und habe dennoch schadlos überlebt. Das letzte Mal das ich mich vorsorglich spritzen ließ war wegen eines Zeckenbisses und dabei belasse ich es auch.

Was das eigene Immunsystem nicht klar bewältigen kann rechtfertigt eine Impfung (Pocken, Tetanus, Polio, Borrielose, Hirnhautentzündung etc.), alles andere sollte man ihm besser selber überlassen und es somit auch regelmäßig „trainieren“.

Am Rande möchte ich noch erwähnen, dass je südlicher wir in Europa gehen, umso höher ist die Inzidenz Antibiotika-resistenter Keime (speziell in Krankenhäusern und Pflegeheimen). Das Nord-/Südgefälle kann hierbei grob betrachtet durchaus 1:20 betragen – ein Umstand der bei Lungenentzündung durchaus relevant ist. In einer europaweiten Studie fand man mehr Tote durch resistente Keime. Mehr als 33.000 Menschen sterben jedes Jahr an Infektionen mit antibiotikaresistenten Keimen.


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Impfstoff gegen gefährliche Lungenentzündung – nicht verfügbar

13 Kommentare zu „Lungenentzündung in Deutschland häufige Todesursache

  1. Inhaltlich immer interessant, aber immer wieder orthographische Schwächen.
    Heute:
    „… sarkastischer Grundsatz (Komma!) der Lehre der Statistik ist nur der zu glauben…“ (seltsamer Satzbau!)

    „Fakt scheint hingegen zu sein (Komma!) dass (scharfes oder doppeltes s!) sich praktisch…“

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    1. Herr Dr.Schnappinger, jetzt haben Sie in Ihrem Kommentar aber wirklich zugeschnappt. Herr Gislop‘s Stil ist trotzdem leicht verständlich. Und er verwendet immer noch deutsche Wörter wie Impfung! Was langsam in Vergessenheit gerät. Und das, auch wenn er auf neudeutsch ausweichen könnte. Beispielsweise mit Vaxine. Oder ist Vaccine richtiger? Eigentlich stören mich die neuen Wörter nicht. Wenn es so weiter geht, haben wir in einem Jahrzehnt vielleicht sogar mehr Wörter als das Englische.

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  2. https://www.profil.at/oesterreich/corona-die-schlechte-performance-oesterreichs-in-der-krise/401137533:
    …Allerdings macht das Virus sehr wohl Unterschiede; es tötet vor allem die Alten, Gebrechlichen. Auch dafür sind die Pflegeheime ein Beweis: Von den seit März insgesamt 12.000 infizierten Bewohnern starb bis Mitte Dezember fast jeder sechste. Von etwas mehr als 7300 infizierten Mitarbeitern starb noch kein einziger….

    Dazu https://orf.at/stories/3159158/ :
    100.000 Menschen sind in Österreich in Pflegeheimen.

    Davon haben sich zwischen März und Mitte Dezember 12.000 infiziert, somit 12%.
    Gestorben von den 100.000 sind 2.000, das sind 2%. Bei dieser vulnerablen Gruppe!
    Ca. 0,1 – 0,2% Sterblichkeit an/mit Corona im Durchschnitt der Gesamtbevölkerung.

    https://pflege-prisma.de/2020/03/31/sterbezahlen-in-pflegeheimen/:
    Die durchschnittliche Verweildauer der Pflegebedürftigen ist 2,5 Jahre.

    Dh innerhalb von 10 Monaten sterben fast 35% der Pflegebedürftigen. Im Gegensatz dazu 2% Verstorbene an/mit Corona.

    Diese Zahlen sind so unglaublich. Hab ich mich irgendwo verrechnet?

    Schöne Grüße

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  3. „Zumal, je wirkungsvoller und langfristiger der Schutz einer Impfung umso schlechter fürs Geschäft (ein Argument worüber ich schon in einigen Artikeln gestolpert bin und auch logisch ist) – es sei denn man implementiert regelmäßige Massenimpfungen, dann stimmt die Kasse.“

    Ganz genau, und dies dürfen wir auch noch von unseren Steuergelder Teuer Bezahlen.
    Praktisch gesehen für die Beerdigung zahlt man noch vor dem Tod.

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  4. In dem Beitrag wird eine Borreliose Impfung als wichtig erwähnt:
    „Was das eigene Immunsystem nicht klar bewältigen kann rechtfertigt eine Impfung (Pocken, Tetanus, Polio, Borrielose, Hirnhautentzündung etc.), alles andere sollte man ihm besser selber überlassen und es somit auch regelmäßig „trainieren“.

    Meines Wissens nach gibt es keine solche Impfung.

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  5. Sehr geehrter Herr Schnappinger, ich kann zwar 5 Sprachen aber eben (leider) keine absolut perfekt. Ich bemühe mich Fehler zu vermeiden, zu 100% effektiv bin ich darin allerdings nicht.
    Lucia, danke für den Hinweis, Fehler meinerseits, ich ging davon aus die Zeckenimpfung würde neben FSME auch Borreliose beinhalten (meine letzte Impfung liegt 30 Jahre zurück) .
    Es gibt in der Tat in Europa keinen Impfstoff gegen Borreliose, es wird noch daran geforscht. In den USA war zwar einer zugelassen, der Hersteller hat ihn dort allerdings wieder vom Markt genommen.
    Impfung gegen Borreliose – ORF ON Science
    https://sciencev1.orf.at/science/news/13262
    Borreliose: Wann kommt der Impfstoff?
    https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2015/07/23/Wann-kommt-der-Impfstoff
    Danke nochmals für die Kritik, ich gelobe Besserung

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    1. Danke für die genaue Aufklärung und die weiterführenden Links. Es hätte ja tatsächlich sein können, dass in der Zwischenzeit eine Impfung gegen Borreliose entwickelt wurde.

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    2. Danke für die Aufklärung zu Ihrer Person. Ich war der Annahme, dass alle Beiträge vor Veröffentlichung redigiert werden, was so wohl nicht stimmt.
      Es geht mir nämlich auch um meine Glaubwürdigkeit und Unangreifbarkeit, wenn ich Ihre und andere Beiträge dieses Blogs an andere weiterleite.

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