CO₂ als Super-Dünger: Studien aus Indien, USA und Amazonas beweisen Boom der Pflanzenwelt

20. Mai 2026von 4,5 Minuten Lesezeit

Seit Jahren wird uns von Politik, Medien und den sogenannten „Experten“ mit einer Einseitigkeit sondergleichen das CO₂ als das ultimative Übel verkauft. Es sei das Gas, das unseren Planeten in den Untergang treibe, die Ursache für jedes Extremwetter und der Grund, warum wir unser gesamtes Leben, unsere Industrie und unsere Ernährung umkrempeln müssten.

Doch während in den Talkshows der Untergang gepredigt wird, zeigen handfeste wissenschaftliche Daten aus der realen Welt ein völlig anderes Bild: CO₂ ist kein Gift, sondern der wichtigste Grundbaustein für das Leben auf der Erde. CO₂ wirkt als natürlicher Dünger und treibt das Grün der Erde massiv voran. Drei aktuelle, unabhängige Studien aus Indien, den USA und dem Amazonas bestätigen eindrucksvoll, was Skeptiker schon lange sagen: Die CO₂-Befruchtung (CO₂ Fertilization Effect, CFE) ist real, messbar und bringt enorme Vorteile für Vegetation, Ernteerträge und Waldwachstum. Die Alarmisten schweigen dazu lieber – denn das passt nicht in das Weltuntergangs-Narrativ von Lauterbach, Leyen, Guterres und Co.

Lauterbachs sehnsüchtig erträumter Klima-Lockdown würde nicht nur die Gesundheit der Menschen nachhaltig schädigen, sondern auch den Fortschritt der Begrünung bremsen.

In Indien verdoppelt sich die Produktivität der Vegetation fast, sobald man den CO₂-Effekt einrechnet

Eine Studie des Indian Institute of Technology Bombay, veröffentlicht im Januar 2026 im Journal Environmental Research Communications, analysiert die Netto-Primärproduktivität (NPP) in Indien mit Satellitendaten von MODIS. Bisher zeigten die Standard-Daten trotz zunehmender Begrünung keine signifikante Steigerung der Produktivität – im Gegenteil: In vielen Waldgebieten gab es sogar Rückgänge, die man dem Klimawandel zuschrieb.

Doch die Forscher um Ripan Das, Subhankar Karmakar und Subimal Ghosh haben nun den direkten CO₂-Düngungseffekt in die MODIS-Daten eingerechnet (basierend auf dem Farquhar-Modell für C₃-Pflanzen). Das Ergebnis ist verblüffend: Die NPP-Trends verdoppeln sich fast, die GPP-Trends steigen um rund 28 Prozent, die NPP um 49 Prozent. Der Anteil negativer Trends sinkt bei der gesamten bewachsenen Fläche von 21,21 % auf 8,86 % und in den Wäldern von 51,81 % auf 25,23 %. Besonders stark profitiert der Nordwesten Indiens, wo Temperatur und Feuchtigkeitsstress abnehmen. In den Western Ghats und im Süden dämpft die Erwärmung den Effekt etwas, aber insgesamt wird das Bild deutlich positiver.

Die Studie mit dem Titel „Analysis of net primary productivity trends in india by incorporating the direct effect of CO2 fertilization in MODIS data“ ist hier nachzulesen.

USA: CO₂ erklärt einen Großteil des Nachkriegs-Ernte-Booms

Noch deutlicher wird es in den USA. Die Ökonomen Charles A. Taylor und Wolfram Schlenker von der Harvard University haben in einer NBER-Studie (Working Paper w29320, überarbeitet 2025) mit hochauflösenden Satellitendaten des Orbiting Carbon Observatory (OCO-2/OCO-3) den realen CO₂-Effekt auf Mais, Soja und Winterweizen untersucht.

Ergebnis: Ein Anstieg um 1 ppm CO₂ bringt Ertragssteigerungen von 0,17 % bei Mais, 0,20 % bei Soja und 0,55 % bei Weizen. Die Autoren rechnen zurück bis 1940: Der CO₂-Anstieg erklärt einen erheblichen Teil des gigantischen Produktivitätswachstums der US-Landwirtschaft seit dem Zweiten Weltkrieg – mehr als viele Technologie- und Züchtungseffekte allein. Die Studie widerlegt damit die Behauptung, CO₂ sei nur schädlich.

Im Gegenteil: Ohne diesen natürlichen Dünger wären die Erträge deutlich geringer ausgefallen. Hier der Link zum Papier mit dem Titel „Environmental Drivers of Agricultural Productivity Growth: CO₂ Fertilization of US Field Crops“.

Amazonas: Die Bäume werden größer – und das seit 30 Jahren

Die dritte Studie, erschienen im September 2025 in Nature Plants, untersucht 30 Jahre Baumdaten aus 188 Dauerbeobachtungsflächen im gesamten Amazonas. Die Forscher um Adriane Esquivel-Muelbert und ein internationales Team kommen zu einem klaren Schluss: Die Bäume werden größer. Die durchschnittliche Basalfläche (Querschnittsfläche der Stämme) steigt um 3,3 % pro Dekade, die größten Bäume (über 40 cm Durchmesser) sogar um 8,4 % pro Dekade. Die Zahl großer Bäume nimmt zu, die Ungleichheit in der Größenverteilung wächst – und das einheitlich über alle Regionen hinweg.

Die Autoren sehen darin einen klaren Hinweis auf Ressourcen-Boost durch erhöhtes CO₂ und andere Faktoren, der bisherige negative Effekte von Wärme und Trockenheit überkompensiert. Die Kohlenstoffsenke des Amazonas bleibt stabil, die Biomasse konzentriert sich zunehmend bei den großen Bäumen. Die Studie mit dem aussagekräftigen Titel „Increasing tree size across Amazonia“ finden Sie hier.

Fazit: Die Natur widerlegt die Dekarbonisierungs-Fanatiker

Drei Studien, drei Kontinente, drei eindeutige Botschaften: CO₂ düngt die Pflanzen, steigert die Ernten und lässt Wälder wachsen. Statt „Klimakatastrophe“ erleben wir ein globales Greening, das Satelliten seit Jahrzehnten zeigen – nur dass jetzt immer mehr Arbeiten den direkten, positiven CO₂-Effekt quantifizieren. Die Klimapolitik in EU ignoriert das geflissentlich.

Statt Milliarden in sinnlose Subventionen für Wind- und Solaranlagen zu pumpen, die unsere Gesundheit, Vegetation und die Landschaft zerstören sowie die Energieversorgung unsicher machen, sollte man endlich die Fakten zur Kenntnis nehmen: CO₂ ist Lebenselixier für die Biosphäre. Die Pflanzen danken es uns bereits – und die Menschheit profitiert durch höhere Erträge und mehr Grün.

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7 Kommentare

  1. Dr. Rolf Lindner 20. Mai 2026 um 19:56 Uhr - Antworten

    Fossile Energieträger und Sauerstoff sind wohl irgendwie vom Himmel gefallen, weshalb man Studien durchführen muss, um nachzuweisen, dass das Wachstum von Pflanzen vom CO2-Gehalt in der Atmosphäre abhängt.

  2. Wolliku 20. Mai 2026 um 12:28 Uhr - Antworten

    Sorry, was brauchen wir Daten, wenn wir eine Klimakirche haben, die einen perfekten Ablasshandel mit dem CO2-Lebensmolekül aufgebaut hat. Es funktioniert ja bestens und die Knete fließt in gewünschte Kanäle. Die Sache mit der Photosynthese wird sowieso bald wegen Desinformation und dank DSA zumindest in der EU verboten und aus den Schulbüchern verbannt. Bei uns will auch niemand hören, dass geomedizinische Statistiker rund um Oliveira Salerno //doi.org/10.1016/j.ajpc.2026.101514 jüngst anhand von Daten aus mehr als 800 amerikanischen Counties eine optimale monatliche Durchschnittstemperatur von 23,2° C ermitteln konnte, wo die niedrigsten kardiovaskulären Ereignisse auftraten. Kälte war statistisch – wie bereits seit jeher bekannt – weitaus schlimmer als Hitze. Diese für den Menschen optimale Temperatur bringt der Klimakirche auch nichts. Die Gläubigen könnten ja auf die Schnapsidee kommen, es gäbe einen Rechtsanspruch auf diese „Optimaltemperatur“, sowie für grüne Pflanzen eine CO2-Range bei ca. 800 ppm CO2-Anteil in der Atmosphäre, weil die ansteigende Biomasseproduktion im Sinne agrarer und forstlicher Erträge nicht nur für die Hominiden sondern möglicherweise auch andere Arten der Fauna das Überleben bevorteilt. Sorry, unsere Fachorganisationen rund um Wetter und Klima haben aktuell schon genug Kummer, weil selbst der UN-Aktivistenverein IPCC das Horrorszenario RCP8.5 nicht mehr hören will (wegen unplausibler Hirnrissigkeiten). Da haben diese ergrünenden Spinnereien wirklich noch gefehlt.

  3. 1150 20. Mai 2026 um 9:00 Uhr - Antworten

    manch ehemalige bekannte, mit akademischen abschlüssen,
    scheiterten an meiner bitte, mir die photosynthese zu erklären
    und weshalb einst 80 tonnen schwere pflanzenfresser existierten …..

    • 1150 20. Mai 2026 um 9:03 Uhr - Antworten

      gerade gestern traf ich einen davon und ermunterte ihn, wieder selbständig zu denken,
      nun dürfe er wieder, seit er im ruhestand ist

    • W. Baehring 21. Mai 2026 um 11:51 Uhr - Antworten

      Ja genau!
      Das ist nämlich der Aspekt, der in dem Artikel noch gar nicht zur Sprache kam
      Den (von den Dekarbonisierungsfanatikern negativ besetzten) Begriff „TREIBHAUS-Gas“ für CO2 finde ich übrigens begrifflich gar nicht so verkehrt (aber im entgegengesetzten, positiven Sinne), als nämlich das CO2 tatsächlich DAS entscheidende WACHSTUMS-Gas ist und deshalb im (WARMEN) TREIB-Haus als CO2-„Düngung“ eingesetzt wird, um die Pflanzen zum besseren (Aus-) TREIBEN bzw. Wachsen zu bringen (Stichwort: Pflanzliche Energiegewinnung durch Photosynthese).
      So betrachtet, ist also der Begriff „TREIBHAUS-Gas“ sogar durchweg schlüssig.
      Denn er impliziert eine dreifache Bedeutung von CO2:

      Es assoziiert mit notwendiger Wärme (der grundsätzlichen Aufgabe von TREIB-Häusern)
      Es TREIBT alle Pflanzen zu besserem Wachstum an (und damit auch zu mehr Grün zur Kühlung der Erdoberfläche).
      Es wird (auch) in Treibhäusern gezielt eingesetzt, um die pflanzliche Nahrungsproduktion (erheblich) zu steigern

      Wenn man nun weiter berücksichtigt, dass CO2 (neben der unabdingbaren Voraussetzung für das Pflanzenwachstum) auch die unabdingbare Voraussetzung für die Entstehung von Sauerstoff ist (wiederum Stichwort Photosynthese), somit also die unabdingbare Voraussetzung dafür bildet, dass (auch) die Dekarbonisierungsfanatiker nicht an Ernährungsmangel quälend verhungern und an Sauerstoffmangel jämmerlich ersticken, dann ist es umso unverständlicher, warum diese Klientel das „Treibhausgas“ CO2 überhaupt mit negativen Assoziationen verbindet.
      Liegt es vielleicht daran, dass sie in der Schule das Fach Biologie abgewählt, geschwänzt oder einfach nur nicht aufmerksam verfolgt haben?
      Deshalb hier für all diejenigen, denen bedauernswerter Weise genau das Gleiche widerfahren ist, zur Auffrischung des Schulwissens noch einmal die einfache Reaktionsgleichung der Photosynthese:

      6 CO2 + 6 H2O + Lichtenergie → C6H12O6 + 6 O2, wobei
      CO2 = KOHLENDIOXID, H2O = Wasser, Lichtenergie = SONNENSCHEIN, C6H12O6 = Glucose (Wachstums-Energie) und O2 = SAUERSTOFF

      Wie im Artikel bereits angeklungen, müßte es angesichts dieser (überlebens-) wichtigen Rolle von CO2 für das Pflanzen-Wachstum und damit die Basis für die Nahrungskette von Tier und Mensch und für deren Sauerstoff-Versorgung besser „LEBENS-Gas“ CO2 heißen.
      Denn die Bezeichnung „TREIBHAUS-Gas“ wird dieser (lebenswichtigen) Bedeutung nur ansatzweise gerecht.

      Noch ein Tipp für die Dekarbonisierungsfanatiker aus der Luisa Neubauer- Fraktion:
      Man kann das in der Schulzeit versäumte biologische Wissen auch in abendlichen Volkshochschul-Kursen nachholen. Zum Lernen ist es ja bekanntlich nie zu spät.

  4. triple-delta 20. Mai 2026 um 8:38 Uhr - Antworten

    Auf YT sind Videos zu finden, wie stark das Wachstum von Wasserpflanzen in Aquarien steigt, wenn man mit CO2 begast. Ist also nichts Neues.

    • 1150 20. Mai 2026 um 9:05 Uhr - Antworten

      @,
      in gewächstreibhäusern werden schon lange co2 generatoren eingesetzt, warum wohl?

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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