Frieden schaffen ohne Waffen!

3. März 2025von 11,1 Minuten Lesezeit

Die Forderung der Friedensbewegung ab 1980 bekommt eine neue Bedeutung. Die USA ziehen sich aus der weiteren Finanzierung des Ukraine-Krieges zurück. Die europäischen NATO-Mitglieder haben ihre funktionsfähigen Waffen an die Ukraine geliefert, damit sie dort von schlecht ausgebildeten Soldaten bedient und von russischen Truppen zerstört werden. Europa soll Frieden schaffen und hat keine Waffen.

Der denkwürdige Pressetermin im Weißen Haus vom 28.02.25 wurde schon mehrfach analysiert und kommentiert. Am 01.03.25 hat Rebecca Barth aus dem ARD-Studio Kiew unter der Überschrift „Streit zwischen Trump und Selenskyj: Orchestrierte Demütigung im Weißen Haus“ eine recht gute Analyse angeliefert und nur die falschen Schlussfolgerungen daraus gezogen. Die soll an dieser Stelle in voller Länge zitiert (in Anführungsstrichen) und kommentiert (in eckigen Klammern) werden.

„Der ukrainische Präsident Selenskyj ist im Weißen Haus in einen Hinterhalt gelockt worden. Dies sollte für Europa eine Lehre sein. Denn die US-Führung schreckt auch vor Mafia-Methoden nicht zurück.“

[vermutlich:Die Außenpolitik der USA wird schon seit über 120 Jahren von Mafia-Methoden dominiert. Der amerikanische-spanische Krieg wurde mit Mafia-Methoden provoziert, damit die USA einen Vorwand zur Eroberung Kubas, Puerto Ricos, der Jungferninseln, von Guam und den Philippinen hatten. Den Stützpunkt Guantánamo-Bay haben die USA durch Erpressung erhalten. Die Erkenntnis ist nicht neu.]

„Spätestens jetzt weiß die Ukraine – ja weiß die ganze Welt – mit wem sie es im Weißen Haus zu tun hat. Europa sollte daher genau hinschauen, denn das, was dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gestern passiert ist, kann so jedem europäischen Staats- und Regierungschef widerfahren.“

[vermutlich: Dieses Beispiel war nicht nötig, um den USA mit einem gesunden Misstrauen zu begegnen. Trump wollte Selenskij gefügig machen, wie die USA schon seit Ewigkeiten die Politiker Lateinamerikas gefügig gemacht haben. Der Unterschied ist nur die irrationale Vorstellung der Europäer, dass sie Partner und keine Vasallen wären. Wer das schon immer anders eingeschätzt hat, wurde bisher als Verschwörungstheoretiker beschimpft. Und auch diesmal werden die europäischen Politiker nicht die Größe haben, ihre frühere Fehleinschätzung einzuräumen. Sie schieben alles auf die Person Trump, und nicht auf das System USA.]

„Die Auseinandersetzung zwischen Selenskyj, US-Präsident Donald Trump und dessen Vize JD Vance war keine spontane, irgendwie aus dem Ruder gelaufene Pressekonferenz. Es war eine orchestrierte Demütigung, ein Hinterhalt, in den der ukrainische Präsident – emotional wie er ist – getappt ist. Denn es ist vor allem Trumps Vize Vance, der Selenskyj maßregelt wie einen kleinen Schuljungen. So etwas passiert nicht spontan – zumindest nicht einem JD Vance.“

[möglich: Es kann auch anders gewesen sein. Aus der Sicht von Donald Trump ist Wladimir Selenskij der ungehorsame Schuljunge, der zurechtgewiesen werden musste. Dieser Teil dürfte geplant gewesen sein. Es war dann Selenskijs Fehler, den Tadel nicht demütig anzuhören, sondern seinem Herrn und Meister zu widersprechen. Das konnte Trump nicht auf sich sitzen lassen. Für den Präsidenten eines Landes, das restlos von den USA abhängig ist, war das aus der US-Perspektive eine Ungeheuerlichkeit. Selenskij musste gewusst haben, welche Musik in Washington gespielt wird. Die sich aus dieser Missachtung ergebende Eskalation kann echt gewesen sein.

Es ist auch vorstellbar, dass Russland und die USA schon einen Frieden ausgehandelt hatten, der Selenskij mit der Aufforderung „friss oder stirb“ präsentiert werden sollte. Die angespannte, auf Widerspruch eingestellte Haltung Selenskijs wäre dann erklärbar. Er würde gewusst haben, dass das Rohstoffabkommen nur die offizielle Begründung der Reise gewesen wäre. Auch Trumps Aussage, „wenn Sie keinen Frieden wollen, sind wir draußen“, passt in diesen angenommenen Kontext.]

„Eklat betrifft ganz Europa

Nun wird sich Selenskyj Fragen gefallen lassen müssen, ob sein Verhalten klug war. Er wird sich fragen lassen müssen, ob die ganze Reise nach Washington klug war. Doch Kritik an Selenskyj geht am Kern des Problems vorbei. Denn der Eklat im Weißen Haus war so katastrophal wie erhellend zugleich. Und er betrifft nicht nur die Ukraine, sondern gesamt Europa.“

[vermutlich: Mao sagte einst: Bestrafe einen, diszipliniere hundert. Vermutlich wollte Trump auch die Europäer davor warnen, ihm nicht zu widersprechen. Es wäre keine Alternative gewesen, die Reise abzusagen. Die einzige Alternative wäre die Unterwerfung unter einen Frieden gewesen, den die USA und Russland ohne Selenskij aushandeln.]

„Klarer als je zuvor ist nun eines: Die amerikanische Führung unter Trump ist bereit, selbst ihre Verbündeten zu erpressen – und das mit Mafia-Methoden. Wenn du nicht tust, was ich dir sage, dann lasse ich dich fallen. Abhängigkeitsverhältnisse und Machtgefälle werden von Trump systematisch und brutal ausgenutzt. Empathie und Wertevorstellungen spielen keine Rolle. Trump interessiert sich weder für die Ukraine noch für Europa.“

[vermutlich: Dazu waren die Präsidenten der USA schon immer bereit. Neu daran mag nur die Deutlichkeit liegen. Die dürfte der Einmischung der europäischen Politiker in den US-Präsidentschaftswahlkampf geschuldet sein. Donald Trump ist nachtragend. Wertvorstellung spielten in der Politik der USA noch nie eine Rolle, vielleicht mit Ausnahme von Jimmy Carter. Trump hat es mit der Parole „America first“ schon 2016 klar ausgedrückt; ihn interessieren nur die USA. Dafür wurde er gewählt, und das darf man ihm nicht vorwerfen.

Wenn die europäischen Politiker das zuvor anders eingeschätzt haben, waren sie naiv. In der Außenpolitik gibt es keine Freunde, nur Verbündete mit gemeinsamen Interessen. Ändern sich die Interessen, ändern sich auch die Bündnisse. Die Außenpolitik sollte aber dafür sorgen, dass es auch keine Feinde gibt, höchstens Gegner. Hierin hat die NATO gründlich versagt. Donald Trump versucht anscheinend, auch diesen Anspruch zu verwirklichen, und das geht nur ohne die NATO, vielleicht sogar nur gegen die NATO.]

„Europa muss sich der Realität stellen

Dieser Realität muss sich Europa stellen und entsprechend handeln. Alles andere wäre fahrlässig. Für die Ukraine kann Trumps Präsidentschaft katastrophale Folgen haben. Das Land muss damit rechnen, dass die USA keine Hilfe mehr leisten: kein Geld, keine Waffen, keine humanitäre Hilfe, keine Geheimdienstinformationen.“

[wahrscheinlich: Die Ukraine muss sich der Realität stellen, dass sie den Krieg verloren hat. Die NATO hätte sich schon vor drei Jahren der Realität stellen müssen, dass die Ukraine den Krieg niemals gewinnen konnte. Sie hätte sich vor Allem der Realität stellen müssen, dass Russland den Krieg nie verlieren dürfte, ohne zuvor einen Atomkrieg zu führen. Diese Fahrlässigkeit erlebt Europa seit drei Jahren und es existiert jetzt die große Chance, sie mit einer Verständigung zwischen den USA und Russland zu überwinden. Selenskijs Ukraine ist nicht mehr zu retten!]

„Aber auch Europa muss damit rechnen. Denn das Machtgefälle ist das gleiche. Ohne die USA ist Europa militärisch bisher zu schlecht aufgestellt gegen Russlands Armee. Ohne US-Geheimdienstinformationen nahezu aufgeschmissen.“

[vermutlich: Und genau das ist die Chance, dass es größenwahnsinnigen europäischen Politikern nicht gelingt, den Ukraine-Krieg ohne die USA fortzusetzen und die eigenen Länder mit hineinzuziehen. Würde Russland mit deutschen Raketen beschossen, würde Russland zurückschießen, auch auf deutsches Staatsgebiet. Das müsste auch Friedrich der Große (190 cm) erkennen. Natürlich würden die USA darin keinen Bündnisfall sehen, schließlich hätte Deutschland zuerst geschossen. In dieser Situation sollte auch ein großer Politiker keine große Klappe haben!]

„Trump ist das Schicksal Europas egal“

[wahrscheinlich: Es war schon aus der ersten Amtszeit bekannt, dass Trump in China den eigentlichen Rivalen sieht und dass er einem Konflikt mit Russland aus dem Weg gehen will. Hawaii und Guam liegen im Pazifik, und den sieht Trump als Binnenmeer der USA. Mit Russland hat er keine Interessengegensätze. Natürlich ist ihm Europa egal. Er braucht nur europäische Stützpunkte für die Unterstützung Israels. Die steht mit Rücksicht auf die eigenen Wähler nicht zur Disposition.]

„Das muss sich ändern mit großen Investitionen und einem Mentalitätswandel. Bis dahin muss Zeit gewonnen werden. Also gilt es, um Trumps Gunst zu buhlen, sein Ego zu streicheln, von dem er mehr geleitet wird als von Wertevorstellungen oder dem Völkerrecht.“

[So dumm ist Trump nicht, dass er das nicht merken würde:

Diese Vorstellung könnte naiver nicht sein. Donald Trump ist ein Anti-Politiker, und die arrogante deutsche Politik-Blase hält ihn deshalb für dumm. Sicher würde es ihm Befriedigung verschaffen, wenn die europäischen Politiker Donald Trump die Stiefel lecken würden. Das würde aber seine Verachtung nur verstärken. Damit würde er sich nicht von seiner Politik abbringen lassen. Er würde mit solchen Politikern spielen und dabei versuchen, ihnen US-Rüstungsgüter anzudrehen. Es bliebe aber bei der eindeutigen Anweisung: Hört auf, Russland zu provozieren!]

„Europa darf nicht noch einmal den Fehler machen, den es mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin gemacht hat, der genauso offen und klar über seine Ziele aufklärt hat – nämlich die Vernichtung der Ukraine.“

[Putin wollte die Ukraine nicht vernichten, nur von einem NATO-Beitritt abhalten:

Man darf nicht allen Märchen glauben, die einem die Politiker erzählen wollen. Statt Russland wollten USA unter Biden die Ukraine vernichten, indem sie sie in einen Krieg gegen Russland hetzen und darin verheizen. Damit sollten Russland und Europa geschwächt werden. Russland wollte eine neutrale Ukraine als Pufferzone zur NATO. Wenn es dieses Ziel verwirklicht, ist der wichtigste Kriegsgrund entfallen.]

„Trump ist das Schicksal Europas egal. Das wissen wir jetzt. Die Frage ist nur: Wie viel Zeit bleibt Europa noch? Das kann niemand beantworten. Daher muss jetzt jede Minute genutzt werden, in die eigene Sicherheit und Unabhängigkeit zu investieren. Die Alternative wäre Unterwerfung gegenüber China, Russland oder den USA unter Trump.“

[Widerspruch!: Die Alternative besteht darin, die Trump’sche Anweisung (Hört auf, Russland zu provozieren!) aus eigenem Interesse und nicht aus Unterwürfigkeit zu befolgen. Eine Anbiederung an Trump ist sinnlos. Besser wäre eine geordnete Trennung zwischen den USA und der Rest-NATO.

Die Aussage von Donald Trump trifft zu. Selenskij spielt mit dem Leben von hunderten von Millionen Menschen. Er spielt mit dem 3. Weltkrieg. Die Forderung nach einer sofortigen Erhöhung der Rüstungsproduktion ist bestenfalls unrealistisch und gefährlich, höchstens reine Selbstbefriedigung. Wenn es bei der aggressiven Politik gegenüber Russland bleibt, wäre das Signal sogar kontraproduktiv. Es könnte im Extremfall sogar den 3. Weltkrieg provozieren. Aktuell hat Russland kein Interesse daran, die europäischen NATO-Länder anzugreifen. Wenn die Europäer aber von ihren Bürgern fordern, kriegsbereit zu werden und massiv aufrüsten, könnte das auch einen Präventivschlag Russlands provozieren.]

Die USA haben in den letzten Jahrzehnten immer wieder Regime-Change-Operationen durchgeführt. Man kann spekulieren, ob nicht schon ein Plan für einen Staatsstreich in der Ukraine im Schrank der CIA liegt, damit der sinnlose Krieg beendet und der russisch-amerikanische Friedensplan angenommen wird, egal wie er aussehen würde. Die Beendigung eines aussichtslosen Krieges war auch das Anliegen des 20. Juli 1944. Es wäre ebenso möglich, dass die Kommandeure an der Front ihre Soldaten nicht mehr in einen sinnlosen Tod schicken wollen, und die Front zusammenbricht. In beiden Varianten würde sich eine europäische Unterstützung für die Ukraine erübrigen.

Vor 60 Jahren wurde deutlich, dass Adenauers Konfrontationspolitik gescheitert war. US-Präsident Kennedy hatte am 25.09.61, 6 Wochen nach dem Mauerbau und 8 Tage nach der Bundestagswahl, trotz seines Antikommunismus vor der Vollversammlung der Vereinten Nationen gesagt: „Die Menschheit muss dem Krieg ein Ende setzen, oder der Krieg setzt der Menschheit ein Ende.“ (Quelle: Dominik Geppert: Die Freiheitsglocke, in: Etienne Francois, Hagen Schulze (Hrsg.): Deutsche Erinnerungsorte 2, Beck’sche Schwarze Reihe 2009, S. 249, zitiert nach https://gutezitate.com/autor/john-f.-kennedy) Das war eine klare Absage an die Falken. Diesem Motto folgend hat Egon Bahr für Willy Brandt seine Entspannungspolitik entwickelt, die der einzige Weg aus Adenauers Sackgasse war.

Kurzfristig lässt sich der Ukraine-Krieg nur noch mit einer Afghanischen Lösung beenden, also dem geordneten Rückzug der USA, gefolgt von einem chaotischen Rückzug der Europäer. Europa ist nicht in der Lage die Lücke der USA zu schließen. Mit einem entsprechenden Versuch würden nur Unsummen von Steuergeldern in eine Verlängerung des Krieges gesteckt, also in ein Fass ohne Boden. Das würde die Wirtschaft restlos ruinieren. Kein vernünftiger Mensch kann das wollen.

Es bleibt also nur eine Neuauflage der Entspannungspolitik von 1969. die Völker Europas müssen Völker guter Nachbarn werden, die sich nicht mehr in Angelegenheiten einmischen, die sie nichts angehen. Man muss Frieden schaffen, ohne Waffen!


Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wieder. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Prof. Dr. Werner Müller, ehem. Fachbereich Wirtschaft der Hochschule Mainz, seit 2023 pensioniert und wohnhaft in Spanien.


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7 Kommentare

  1. Andreas I. 3. März 2025 um 18:35 Uhr - Antworten

    Hallo,
    ARD-Qualitätsjournalistin: ,,orchestrierte Demütigung, Hinterhalt … Selensky emotional wie er nunmal ist … “

    Ach ja der menschlich emotionale Selensky, ein gaaanz liiieber und unschuldiger..
    Die Unterzeichnung des Mineralienvertrags ist geplatzt.
    Also wer hat da wen auflaufen lassen?!
    Sämtliche transatlantischen Politiker in der EU und alle transatlantischen Medien in der EU haben wie auf Knopfdruck ihre Unterstützung ,,für die Ukraine“ betont.
    Also was war da orchestriert?!
    ARD war schon immer Propaganda, aber während wegen des Krieges täglich Soldaten elend verrecken, ist dieser heutige Zynismus unfassbar.

    Eine Analyse hat Harald Kujat in einem Interview mit der schweizer Weltwoche geliefert.

  2. triple-delta 3. März 2025 um 17:17 Uhr - Antworten

    Einen Punkt darf man nicht vergessen: Die aktuelle europäische Spitzenpolitik ist komplett transatlantisch ausgesucht, trainiert und in ihre Ämter gebracht. Die haben gar nicht den intellektuellen Horizont zu erkennen, was da gerade passiert ist. Bisher wurden sie wie im Kindergarten an die Hand genommen und geführt. Jetzt sind die alten Betreuer plötzlich weg und die Kuscheldecken gleich mit.
    Die Politmarinetten haben gerade riesige Probleme, sich den neuen Herren anzupassen und unterzuordnen.
    Selensky ist nur Schauspieler und damit immer vom Drehbuch abhängig. Stehgreifimprovisationen kann er nicht.
    Ist schonmal auf gefallen, dass die Schuldenbremse immer nur dann eine Rolle spielt, wenn es um soziale Projekte geht?

    • Andreas I. 3. März 2025 um 18:46 Uhr - Antworten

      Hallo,
      ,,Jetzt sind die alten Betreuer plötzlich weg“

      Hm … die sind weg vom Fenster des Weißen Hauses, aber die haben noch ihre Puppen in der EU.

  3. Jan 3. März 2025 um 14:18 Uhr - Antworten

    Vorschlag: Wir legen den Aufschrei der in hohe Positionen gekommenen Kindergärtnerinnen, die sich einen starken Papa wünschen, der ihre Wünsche international durchsetzt, einmal beiseite und akzeptieren, dass internationale Politik eben keine „regelbasierte Ordnung“ hat.

    Wir akzeptieren, dass Abhängigkeiten bestehen und daraus Erpressungen entstehen können.

    Auf diese Situation gibt es mehrere Reaktionen. Deutschland war stets abhängig von Ressourcen, aber es gab mehrere Anbieter. Das hat sich bereits geändert und wird sich noch verschärfen. Deutschland hat aus diesen Ressourcen hochwertige Technik entwickelt und seinerseits Lieferanten davon abhängig gemacht. Mittlerweile hat China tolle Ingenieure und Deutschland einschließlich der Unis ist von Dumpfbacken übernommen worden. China sichert dem Iran die Unabhängigkeit und investiert daher in die Ölförderung, das geht über das Militär. Das hat Deutschland nicht. Die USA haben zwar Militär, aber vor allem verkaufen sie Software und machen ihre Kunden davon abhängig.

    Vielleicht fällt Deutschland oder der EU aber noch etwas anderes ein?

    Ich vermute einmal, dass islamische Länder, in denen sich der Großteil der Kohlenwasserstoffe befindet, „Feministische Außenpolitik“ im Austausch zu Öl nicht wirklich für interessant halten. E-Autos auch nicht. Wir sollten vielleicht die Übermacht der Dumpfbacken in Deutschland und in der EU ein ganz klein wenig reduzieren?

    Dann klappts vielleicht auch mit Friedensstrategien!

  4. Patient Null 3. März 2025 um 14:13 Uhr - Antworten

    Trump meinte zu Selensky das er gar keinen Frieden will. Bingo.

    Dieses „Orchestrierte Demütigung im Weißen Haus“ Narrativ sollte man eher als Finte betrachten, weil die Medien sonst darüber diskutieren müssten ob Trump recht hat oder nicht. Und die Diskussion will man ja nun gar nicht.

    Laut Berichten wurde 40 min lang recht sachlich diskutiert, was übrigens auch nicht zu „Orchestrierte Demütigung“ passt. Das haben unsere Weglassen-Medien anscheinend „übersehen“.

    Das würde die Wirtschaft restlos ruinieren. Kein vernünftiger Mensch kann das wollen.

    Da kennt man aber die Kriegsfalken schlecht.
    Wir können unsere eigenen Sachen nicht mehr finanzieren, weshalb wohl bald die Schuldenbremse gekippt wird. Das hält unsere Politiker aber nicht davon ab schnell noch weitere Mrd nach Kiew zu überweisen, oder in die Aufrüstung zu stecken.

    • Andreas I. 3. März 2025 um 18:58 Uhr - Antworten

      Hallo,
      wenn man auch nur die Schlagzeilen mitgekriegt hat, weil es ein Merkmal von Propaganda ist, dass fast überall versucht wird, sie einem reinzudrücken … also wer auch nur die Schlagzeilen kennt und dann liest dass eine ARD-Qualitätsjournalistin etwas von einer ,,orchestrierten…“ erzählt …
      Wobei, von Orchestrierung sollte die ARD-Dameja durchaus was verstehen, wenn auch nur als Ausführende der Stöckchenzeichen des Dirigenten, der bei denen dann Intendant heißt.

  5. mensing 3. März 2025 um 13:37 Uhr - Antworten

    Das war jetzt mal ein notwendiger Faktencheck des Propagandasenders ARD!

    Die (Gen-) und sonst wie Manipulierten werden davon leider nichts erfahren,
    da es im Öffentlich-Rechtlichen nicht mehr erlaubt ist, Gegenmeinungen zu publizieren.
    Nach heutiger Lesart wären Bahr und Brandt ganz böse Nxzis, weil Frieden ja ausschließlich von „rxchten“ Schwurblern gefordert wird!

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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