Slowakei-Premierminister thematisiert „Leyen-Pfizer-Verschwörung“

3. Mai 2024von 2,7 Minuten Lesezeit

Robert Fico hat im slowakischen Parlament den Knebelvertrag zwischen der Slowakei und Pfizer thematisiert. Es gehe um Impftote und um Millionen – die Verantwortung ist (nicht nur) bei der EU-Kommission zu suchen. 

Im slowakischen Parlament wird offen über die mutmaßliche „Leyen-Pfizer-Verschwörung“, den umstrittenen Vertrag zwischen der EU-Kommission und dem Pharmariesen gesprochen. Durch den Vertrag ist die Slowakei – so wie jedes andere EU-Land – verpflichtet, bis 2026 Millionen an Pfizer zu überweisen. Ein Entkommen gibt es nicht. Doch durch den Regierungswechsel im Land wird der Knebelvertrag immerhin diskutiert und man versucht einen Weg zu finden, um rauszukommen.

Impfdosen und Millionen

Am 25. April thematisierte der Premierminister Robert Fico (SMER) den Vertrag. Möglicherweise das erste Mal, dass ein Regierungschef im nationalen Parlament so offen über den Vertrag – und über 20.000 Impfopfer – spricht. Zunächst klärt er den Sachverhalt rund um den Vertrag, mit dem TKP-Leser aber gut vertraut sind. Obwohl die Nationalstaaten keine Impfdosen mehr benötigt hatten, waren sie verpflichtet, weiter riesige Mengen von Pfizer einzukaufen. In der Slowakei sah das so aus – Robert Fico:

„Obwohl die Slowakei realistischerweise für das Jahr 2022 keine einzige Dosis dieser Impfung gebraucht hätte, wurde man mit zusätzlichen 6 Millionen Dosen für 151 Millionen Euro versorgt.“ Er fügt hinzu: „Im August 2023 wären 3, 8 Millionen in der Slowakei gelagerte Impfungen abgelaufen. Aber der Hersteller (also Pfizer, Anm.) verlängerte dann kurzerhand das Ablaufdatum – (eine Praxis, die man bereits des Öfteren gesehen hat, Anm.) – bis in das Frühjahr 2024.“

Aber damit ist der Vertrag bei weitem nicht abgeschlossen. Obwohl Covid im Mainstream kein Thema mehr ist, haben die Staaten weiterhin an Pfizer zu zahlen – und zwar bis 2026. Durch eine Nachverhandlung zahlt man nun den halben Preis pro Impfdosis – dafür gibt es aber gar keinen Stoff mehr. TKP hat über diese Nachverhandlung berichtet – und Fico spricht sie im Parlament an. Dafür müsse jemand einen „feinen Kickback“ bekommen haben. Auch slowakische Ermittlungsbehörden müssten sich die Vorkommnisse ansehen.

Das slowakische Finanzministerium erkennt mittlerweile einen massiven finanziellen Schaden für das Land an -auch eine Folge des Regierungswechsels. Oder in den Worten des Audit-Zentrums: „Wir haben auf die Gefahr hingewiesen, dass umfangreiche öffentliche Mittel für den Kauf von Impfstoffen gegen Covid19 verwendet werden, die die Slowakei eigentlich nicht braucht.“

Der Abschluss der Rede des Premierministers ist besonders sehenswert. Er spricht nicht nur über die Ermittlungen gegen von der Leyen und die EU-Kommission – eine Tatsache, die zu gern in den Konzernmedien verschwiegen wird – sondern auch über Impfopfer und Covid-Aufarbeitung:

„Jemand hat eine Menge Geld verdient. Und als ob das noch nicht genug wäre, hat man auch noch 20.000 Menschen sterben lassen.

Sie können sich nicht auf alle Aspekte von Covid konzentrieren. Zunächst müssen wir uns auf die wirtschaftlichen und finanziellen Aspekte konzentrieren, und dann können wir weitere Schritte für den Zeitraum von 2021 bis 2023 formulieren. Sie waren wie diebische Elstern.“

Hier die Rede von Fico mit englischen Untertiteln:

 

Bild KOCKAskRobertFico23CC BY-SA 4.0

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8 Kommentare

  1. […] die nie hergestellt werden. Zuletzt hatte Fico am 25. April in einer Rede im slowakischen Parlament Widerstand gegen diesen Vertrag angekündigt. Er sieht es nicht ein, für etwas zu bezahlen, dass nicht einmal produziert […]

  2. Kamil 4. Mai 2024 um 20:33 Uhr - Antworten

    Bitte! Sie sollten bereits verstehen, dass Fico das eine redet und das andere tut!! Er selbst hat vor dem Verfassungsgericht geklagt, weil er die Heimkehr nur für die Geimpften und nicht für die Ungeimpften verweigerte!! Er ist ein Gewohnheitslügner und sonst nichts. Kürzlich stimmte er sogar auf einem außerordentlichen Gipfel im Rat der EU der vollständigen Digitalisierung, der Bewaffnung und der Zerstörung der Bewaffnung der Ukraine zu!! Warum schreibst du nicht darüber?? Ich war vor Kurzem im Parlament wegen des digitalen Euro und der WHO. Nehmen wir an, dass Fico den digitalen Euro genehmigt hat und mit der WHO übereinstimmt. Nun, ich habe es geschafft, im Gesundheitsausschuss eine Abstimmung über die WHO zu erreichen, und sie stimmten zu, weil sie Angst vor Menschen haben!! Es wird eine öffentliche Debatte über die Ansichten der WHO geben. Sie wissen nicht, was Fico ist und die Leute verfluchen ihn bereits. Er hat die Steuern für Brüssel erhöht, die Gebühren erhöht, Geld für Brüssel gesammelt für LGBTIQ, Green Deal, UN-Agenda 2030, Digitalisierung, Non-Profit-Organisationen, künstliche Intelligenz, für die Ukraine, für Asylpolitik und so weiter!! Er stimmte sogar Sanktionen gegen Russland zu!! Sie können hier überprüfen, wer ein Lügner ist, Fico.

  3. Karl Schlosser 3. Mai 2024 um 21:15 Uhr - Antworten

    Warum sind Verträge mit mehrmals schon verurteilten Verbrechern wie die von Pfizer gültig? Was gibt es da zu diskutieren?

    • Steppenwolf 4. Mai 2024 um 7:09 Uhr - Antworten

      Ich habe nie verstanden, wie Verträge, die nur geschwärzt vorliegen, bei denen ein Produkt verkauft wurde, das nachweislich nicht den Vorgaben entsprach und anstatt zu immunisieren tödlich für viele Menschen wirkte, wirksam sein können.

  4. Jan 3. Mai 2024 um 19:47 Uhr - Antworten

    Erstaunlich, dass die großen Staaten noch immer hinter Leyen stehen und offenbar auf eine Verjährung hinarbeiten!

  5. Georg Uttenthaler 3. Mai 2024 um 17:20 Uhr - Antworten

    Nachdem diese Quotenfrau (deren Name nie auf einem Wahlzettel stand) über viele Jahre ihren dunklen Machenschaften nachgegangen ist, werden die Ermittlungen nun von ihr beauftragen Mitkriminellen aus der gleichen „ehrenwerten Familie“ geführt. Das läuft in etwa so wie immer im linksgrün korrupten Deutschland. Faul bis ins Mark, dieser tiefenkorrupte Saftladen.

    Wie wurde das Gift als “ 34 Milliarden- Sondermüll“ vernichtet? Wurde es dem Trinkwasser beigemischt, oder im Meer verschüttet? Zeit wird es, doch es wird enden wie die damalige Klage gegen die jetzt oberste Finanzjongleurin der EU .

    Eines verstehe ich nicht, wenn die SMS alle so belanglos waren – wie konnte dann durch diese SMS ein rechtlich bindender Vertrag zwischen der EU und Pfizer mit milliardenschweren Konsequenzen geschlossen werden?……Wie und womit kann Bourla belegen, dass Pfizer Anspruch auf diese Milliardenzahlungen hat? Ich denke da an Rückabwicklung, da der Stoff „SONDERMÜLL“ war.

    Entscheidend sind eigentlich die Verträge an sich ! Der Weg zum Vertrag ist aber in einem Auftrag dieses Umfanges nicht uninteressant. Die Bedingungen sind ungünstig für den Käufer. Da stellt sich die Frage nach dem Wieso ? !

  6. Reinhard Hardtke 3. Mai 2024 um 13:19 Uhr - Antworten

    Es ist mittlerweile breit und lang nachgewiesen worden, dass Pfizer beim Zulassungsverfahren (mit Duldung der Prüfbehörden) betrogen hat. Das heisst nichts anderes, das die Zulassung unrechtmäßig auch in der EU gewährt wurde. Ich sehe kein Problem, dies anzuklagen und (zumindest die Zulassung in der Slowakei zurückzuziehen). So einfach kommt man aus diesem Knebelvertrag heraus. Weitergehend können die auf Betrug erschlichenen Gelder zurückgefordert werden. Weiterhin ist zu ermitteln wegen millionenfacher Körperverletzung, schwerer Körperverletzung, fahrlässiger Tötung, bandenmäßiger Betrug, Bestechung von Amtsträgern. Beim „Zulassungsverfahren“ sind übrigens auch Menschen ums Leben gekommen. Man wusste also um die potentiell tötliche Wirkung dieser Stoffe. Man hat sie trotzdem in den Verkehr gebracht. Deshalb kommt auch Mord mit auf die Liste. Mord in diesem Umfang nennt man auch Genozid.

    So wir ein Schuh draus.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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