Westlich geführte „internationale“ Organisationen richten sich gegen die Souveränität von Staaten

22. November 2022von 5,8 Minuten Lesezeit

Bis etwa ins 17. Jahrhundert umfassten Staaten meist mehrere Völker mit unterschiedlichen Sprachen. Die folgenden drei Jahrhundert waren von Nationalstaaten dominiert. Nun versuchen die westlichen Oligarchen undemokratische, internationale Organisationen zu den Herrschern über Nationalstaaten und deren Bewohner zu machen. Beispiele dafür sind die OSZE, WHO, FAO, UNEP, UNO, WTO, IMF oder die EU.

Der große Vorteil aus Sicht der Oligarchen ist offenbar die einfachere Steuerung und Kontrolle. Man braucht nicht in 200 selbständigen Staaten zu lobbyieren um sie auf Linie zu bringen. Zu beobachten ist dies zum Beispiel bei der WHO mit dem Pandemievertrag und den Internationalen Gesundheitsvorschriften, die für alle Mitgliedsländer völkerrechtlich verbindlich sind.

Noch weiter gespannt sind die Ambitionen mit der „One Health“ Initiative, an der gleich 4 Organisationen beteiligt sind, nämlich die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO), die Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE), das Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) und die Weltgesundheitsorganisation (WHO). Als mögliches Ziel könnte sein, dass als Voraussetzung für Reisen im digitalen Gesundheitszertifikat nicht nur eigene Impfungen, sondern auch die von Haustieren, Bestätigungen über den CO2-Fußabdruck und die Einhaltung der Vorschriften über den Verzehr von künstlichem, in Fabriken gezüchteten Fleisch erbracht wird.

Am Beispiel OSZE

Die OSZE ist ein gutes aktuelles Beispiel, wie westliche Oligarchen und der militärisch-industrielle Komplex internationale Organisationen für ihre Zwecke einspannen. Am 18. November erklärte das polnische Außenministerium, dass es einer russischen Delegation die Teilnahme am OSZE-Gipfel (Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa) im nächsten Monat verweigern werde. Die OSZE ist eine der bedeutendsten regionalen Sicherheitsorganisationen der Welt und ihr erklärtes Ziel ist es, einen tragfähigen Sicherheitsrahmen zu schaffen, der Konflikte in Europa und darüber hinaus verhindern soll. Die Realität sieht jedoch etwas anders aus als die öffentlich verkündeten altruistischen Absichten der Organisation. Auf die Frage der Associated Press an das polnische Außenministerium, ob Russland die Teilnahme an der OSZE-Konferenz im Dezember verweigert werde, antwortete der Sprecher Lukasz Jasina, dass dies der Fall sei.

Russland, einem der wichtigsten Mitglieder der Organisation und einem Schlüsselakteur für die europäische Sicherheit, wird die Teilnahme aus politischen Gründen verweigert. Allein die Tatsache, dass dies überhaupt möglich ist, stellt den Zweck der OSZE oder einer ähnlichen, vom politischen Westen dominierten Organisation in Frage. In diesem Jahr hat Polen den Vorsitz der 57 Nationen umfassenden Organisation inne. Die jährliche Ministerkonferenz soll am 1. und 2. Dezember in der Stadt Lodz stattfinden. Auf die Frage, ob der russische Außenminister Sergej Lawrow an der Konferenz teilnehmen werde, antwortete Jasina: „Wir rechnen nicht mit einem Besuch von Minister Lawrow in Lodz“.

Die Delegationen sollten an die geltenden EU-Vorschriften angepasst werden und keine Personen umfassen, die von der Europäischen Union sanktioniert sind„, heißt es in einer Mitteilung des polnischen OSZE-Vorsitzes. „Eine Reihe russischer Staatsangehöriger wurde in die Liste der sanktionierten Personen aufgenommen, darunter Minister Lawrow“, heißt es weiter.

Die OSZE sollte von den EU-Vorschriften ausgeschlossen werden, da der eigentliche Zweck der Organisation darin besteht, ein Forum für den Sicherheitsdialog zwischen europäischen und anderen Ländern zu sein und jegliche Eskalation oder das Übergreifen lokaler Konflikte zu verhindern. Durch die Verweigerung der Teilnahme Russlands an der Vertrauenskonferenz in Lodz am 1. und 2. Dezember wird genau dieser Sicherheitsdialog verhindert. In den letzten Monaten haben jedoch bestimmte Ereignisse dazu geführt, dass viele glauben, die Organisation sei kaum neutral, da ihre Aktionen oft dazu benutzt wurden, einer Seite in einem bestimmten Konflikt zu helfen.

So hat der Krieg im Donbass, der seit fast einem Jahrzehnt andauert und bis Anfang 2022 rund 15.000 einheimische Männer, Frauen und Kinder das Leben gekostet hat, die Rolle der OSZE in eine Grauzone gebracht. Ihre Mission im Donbass, die die Organisation selbst als „Rüstungskontrolle, Förderung der Menschenrechte, Frühwarnung, Konfliktverhütung und Krisenmanagement“ bezeichnet, ist bereits im April gescheitert. Tatsächlich ist sie seit über 8 Jahren kontinuierlich gescheitert, da der Beschuss der Menschen im Donbass durch das Kiewer Regime nie aufgehört hat. Schlimmer noch, es hat sich herausgestellt, dass die OSZE nicht nur versagt hat, den Konflikt zu verhindern, sondern dass sie möglicherweise sogar einiges getan hat, um ihn zu erleichtern.

Nach einer ziemlich beunruhigenden Enthüllung des Kriegsberichterstatters Alexander Sladkov benutzte die Organisation hochauflösende Kameras, die ursprünglich zur Überwachung des Waffenstillstands aufgestellt worden waren, um die Positionen der DNR und der LNR an die Streitkräfte des Kiewer Regimes zu übermitteln, die dann die gelieferten Daten nutzten, um ihr Artilleriefeuer zu lenken oder zu korrigieren. Die OSZE-Mission stellte ihre Beobachtungsdaten zur Verfügung, die von den Kameras und anderen Überwachungsgeräten erfasst wurden, die sie im Laufe der Jahre installiert hatte. Im Grunde genommen spionierte die OSZE und führte den Krieg auf der Seite der neonazistischen Junta. Erschwerend kam hinzu, dass die zur Verfügung gestellten Überwachungsdaten auch die Bewegungen der regulären russischen Militärangehörigen in den ersten Tagen der militärischen Sonderoperation umfassten.

Der Bericht wurde von der Mainstream-Propagandamaschinerie stark zensiert, so dass es für die meisten Menschen in Europa praktisch unmöglich war zu erkennen, wie eine angeblich unparteiische internationale Organisation tatsächlich zu einer Konfliktpartei wurde, die nicht nur die Sicherheit in Europa, sondern auch in der Welt untergraben könnte. Erschwerend kommt hinzu, dass sich diese Probleme nicht nur auf die OSZE beschränken, sondern auch auf viele andere scheinbar „internationale“ Organisationen, darunter die Vereinten Nationen.

Der jüngste G20-Gipfel in Bali war ebenfalls ein deutlicher Hinweis darauf, dass sich die Welt von westlich geführten „internationalen“ Organisationen abwendet. Während die meisten Mitglieder versuchten, sich auf tatsächliche globale Themen zu konzentrieren, versuchten die G7-Mitglieder innerhalb der G20, den Gipfel zu kapern und ihn ganz auf die Ukraine auszurichten, was größtenteils misslang. All dies geschieht zu einer Zeit, in der die BRICS weltweit expandieren und etwa ein Dutzend großer Nationen direktes Interesse an einem Beitritt zu dieser Organisation zeigen. Der BRICS+-Rahmen ermöglicht es den Ländern, ihre Souveränität zu bewahren und gleichzeitig Mitglied der größten wirklich internationalen Organisation der Welt zu werden.

Die Gesundheitsdiktatur

Sehr wohl mit dabei bei dem Beschluss zur Forcierung des digitalen, weltweiten Impfzertifikates waren auch die BRICS-Staaten. Die Frage ist, ob das wirklich bewusste Politik der Staatsspitze ist, oder ob die nationalen Gesundheitsbürokraten in Zusammenarbeit mit der Pharma- und Gesundheitsindustrie ihre unverständigen Politiker in die richtige Richtung lenken.

Die von BRICS angestrrebte Schaffung von neuen Formen der Kooperation mit einer eigenen international nutzbaren Währung steht im Widerspruch zur Abtretung der Souveränität an die WHO und noch weitergehend an das One-Health-Quartett.

Bild von Gerd Altmann auf Pixabay


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13 Kommentare

  1. asisi1 22. November 2022 at 20:36Antworten

    Diese Organisationen sind kriminelle Vereinigungen und da haben nur die Amis das Sagen und kein anderer!

  2. I.B. 22. November 2022 at 17:27Antworten

    Der Vater eines Freundes hat bei der Gründng der UNO gesagt: Die UNO wird der gleiche Debattierclub sein wie der Völkerbund, nichts weiter.
    Er scheint recht behalten zu haben.

    OSZE: Im Kosovokrieg hat das US-Mitglied der OSZE, William Walker, tote UCK-Kämpfer bei Racak den Medien als unschuldige Zivilisten verkauft und von einem Massaker der Serben gesprochen, obwohl zu der Zeit noch gar kein Urteil gefällt werden konnte. Aber die OSZE, die UNO und natürlich die NATO übernahmen kritiklos dieses Urteil, das schließlich zum Kosovokrieg führte. Dieser W. Walker hat als US-Botschafter in El Salvador das Massaker an Zivilisten in den 80ger Jahren vertuscht. Trotzdem glaubte man ihm. Der deutsche General Heinz Loquai war einer der wenigen, die dieser Kriegslüge im Vorfeld des Kosovokriegs widersprach. (Zweifel am Massaker von Racak MONITOR-SENDUNG und ARD Dokumentarfilm: Es begann mit einer Lüge – 8.Feber 2001)

  3. audiatur et altera pars 22. November 2022 at 13:24Antworten

    Die Verlagerung der Macht auf kaum (be-)greifbare und somit lobbyhörige Strukturen durch nationale Politiker bietet Gelegenheit für einen Hinweis: Nicht nur die irrlichternden Sündenböcke der Grünen stehen für das genaue Gegenteil ihrer neu-sprechenden Ansagen. Wir erinnern uns, dass die ÖVP angeblich für „Regionalität“ und „Bürokratieabbau“ steht. Zu letzterem Stichwort brüstete sie sich noch 2019 mit dem heroischen Kampf gegen „zu viele Regeln“. Um schließlich während der „Pandemie“ ein an Absurdität grenzendes Verordnungsfeuerwerk auf die Bürger niedergehen zu lassen. Was die Regionalität betrifft, so ist das Abschieben der Verantwortung nach Möglichst-Weit-Weg-Vom-Bürger seit Jahrzehnten die Regel und nicht die Ausnahme. Ist ja auch praktisch für den im Feuer des Gefechts stehenden Lokalpolitiker. Er kann dem Bürger jeden Schwachsinn aufoktroyieren. Und sich hernach scheinheilig auf „Brüssel“ ausreden. Freilich fällt dabei unter den Tisch, dass er meist selbst „Brüssel“ war (und ist).

    Ein sehr aktuelles Beispiel:

    Der nicht nur die Alpentäler zunehmend terrorisierende „Wolf“ ist nicht vom Himmel gefallen. Jahrelang hieß es, „man“ könne nichts machen. Der „Wolf“ stehe unter strengstem Schutz der Brüsseler Artenschutzrichtlinie (sog. FFH-Richtlinie). Die EU sei schuld.
    Doch was genau konnte „man“ nicht machen?
    Die zuständigen Ö-Juristen konnten beim EU-Beitritt das in der Richtlinie betont schwammig formulierte Grundproblem „Wolf“ nicht erkennen. Und übernahmen es ohne Not und ausnahmslos. Das wäre noch nicht so schlimm gewesen. Zumal die Artenschutzrichtlinie tatsächlich Ausnahmen und Abschussmöglichkeiten ermöglicht. Genau genommen ist das Wort „Wolf“ nicht einmal in der Artenschutzrichtlinie enthalten. Sie schützt neben unzähligen Tier- und Pflanzenarten (darunter tatsächlich bedrohte und erst durch die Almwirtschaft entstandene und erhaltene) wortwörtlich die „Art“ „Canis Lupus“. Dh, sie schützt somit auch Wolfshybriden und andere „wilde“ (oder gar ausgewilderte?) Hundearten. Was den „Wolfsschutz“ zu einer sehr fragwürdigen Angelegenheit macht. Hinter der jedoch feudal-geförderte Trägerorganisationen wie der WWF (Erster Präsident: Prinz Bernhard der Niederlande) stehen, mit denen sich Politiker genau so ungern anlegen, wie mit den zwitschernden Wählerschichten des Bildungsbürgertums 2.0. Für die die typische Kuh gefälligst ein Kuscheltier, das Plastik-Sackerl böse, die Staubmaske gut und CO2 ein Klimakillergas zu sein haben.
    Doch damit nicht genug. Das Problem wurde wie so oft erst zum richtigen Problem, als sich der europäische Gerichtshof (EuGH) der Sache annahm. Und wie üblich als De-Facto-Legislative der Union durch äußerst kreative Rechtsauslegung selbst Recht zu setzen begann. Lokal wurde diese sinnentfremdete Rechtsprechung des EuGH zum „Wolfsschutz“ ohne wirkliche Not und in vorauseilendem Gehorsam meist 1:1 in das nationale Jagdrecht übernommen.

    Dazu eine aktuelle Anekdote, weil Karma eben „a bitch“ ist:
    Im Land Salzburg geschah letzteres auf Veranlassung eines Schafbauern (!) als Agrarlandesrat. Der Regierung des Rechtsanwalts (!) Haslauer fiel dazu in der Folge nicht viel mehr ein, als absurde Gen-TTTests für Wolfsrisse vorzuschreiben. Und im Wahlkampf (nicht einmal hinter vorgehaltener Hand) die sogenannte 4S-Regel „S ehen S chießen S chaufeln S chweigen“ zu propagieren.
    Nun irrlicherte ein unbejagter „Wolf“ doch tatsächlich mitten in der Tourismus-Gemeinde Abersee am schönen Wolfgangsee. Exakt unter den von jenem Ex-Landesrat beschützten Schafen, auf dessen Haufen der dem heutigen Terror zu Grunde liegende rechtliche Mist einst gewachsen ist.
    https://salzburg.orf.at/stories/3183061/

  4. Andreas I. 22. November 2022 at 12:47Antworten

    Hallo,
    der Westen (unter Führung der USA-Oligarchie) will seine Vorherrschaft behalten und dazu versucht er, diese „internationalen“ Organisationen im Interesse der USA-Oligarchie zu nutzen.
    Das klappt auch, aber nur kurzfristig, denn
    – entweder andere Staaten schaffen es, in diesen „internationalen“ Organisationen die USA-Dominanz abzuschaffen, was unwahrscheinlich ist, denn je mehr USA global an Einfluss verliert, um so mehr versucht USA das zu kompensieren, also um so mehr nutzt USA, diese „internationalen“ Organisationen für sich
    – oder sie bilden selber „internationale“ Organisationen und mit BRICS+ und SOZ sind die Anfänge ja schon länger gemacht.
    Also wird es wahrscheinlich parallel die westlichen „internationalen“ Organisationen und die anderen „internationalen“ Organisationen geben.

    Die Enthüllungen über die OSZE sind heftig und wenn das stimmt, ist die Organisation schon tot. Denn so lange USA noch um die alte Vorherrschaft kämpft, finden auch die meisten militärischen Konflikte in diesem Zusammenhang statt, aber wenn die andere Konfliktpartei, die gegen die USA-Vorherrschaft kämpft, von der OSZE ausspioniert wird, dann wird die jeweils andere Konfliktpartei nicht ohne weiteres die OSZE einschalten wollen, also nützt die zu nichts mehr und kann auf den Müllhaufen (der Geschichte).

  5. Jurgen 22. November 2022 at 9:09Antworten

    Wird Zeit, dass sich Terraner, nach langer Zeit der Gier und Zwietracht der Adelshäuser und Oligarchen, wieder (!) etablieren… Nicht zuletzt auch deswegen, weil eine Weitsicht der „Elite“ leider so ganz und garnicht gegeben ist.

  6. Jan 22. November 2022 at 9:03Antworten

    Zwischen dem Wachstum des Ressourcenverbrauchs, Wirtschaftswachstum und Bevölkerungswachstum besteht ein linearer Zusammenhang. Dies ist spätestens seit Malthus (18. Jhd.) bekannt und in der Biologie unbestritten („carrying capacity“).

    Da die Ressourcenverfügbarkeit abnimmt (der Öl- und Gasmarkt wandelt sich gerade von einem Käufermarkt zu einen Verkäufermarkt), wird die Wirtschaft in eine Dauerrezession eintreten, der Lebensstandard abnehmen und die Lebensgrundlage für 8,5 Mrd Menschen auf 0,5 Mrd zurückgehen.

    Jetzt gibt es Schreihälse, die meinen, Atom oder Solar und Wind (Anteil am heutigen weltweiten Energiemix je 3%) könnten den Ressourcenmangel, der ja nicht nur Energie betrifft, aufheben.

    Unsere Regierung ist gar der Meinung, das Problem sei nicht der Ressourcenmangel, sondern pupsende Kühe und eine Impfabneigung und daher sollten wir unsere Nahrungsgrundlagen schnell keulen.

    An dem Grundproblem wird es aber nichts ändern.

    Die Auffassung, dass eine Mangelwirtschaft nur autoritär in den Griff zu bekommen sei, ist bereits ausreichend publiziert. Diese entbehrt natürlich Kontrolle, so dass der Korruption Tür und Tor geöffnet wird.

    Durch Ressourcenmangel entstehen Verwerfungen im Bereich militärischer Sicherheit, in der Marktlogik, im Finanzsystem und der Wert von Menschenleben sinkt auf Null.

    Natürlich gäbe es Gegenentwürfe, aber die sind mit der aktuellen Bevölkerung nicht machbar.

    Die MSM faseln von einer gefährlichen Überhitzung der Erde inmitten einer Eiszeit und die „kritischen Medien“ hinterfragen die Existenz von Viren. Die wirklichen Fragen geraten unter die Räder.

    So sind die Machtzirkel der Eliten die einzigen, die auf die kommenden Realprobleme vorbereitet sind.

    • Fritz Madersbacher 22. November 2022 at 12:10Antworten

      @Jan
      22. November 2022 at 9:03
      „… das Problem sei nicht der Ressourcenmangel“
      Das Problem ist die ungezügelte Überproduktion des durch Konkurrenz gekennzeichneten Kapitalismus, dessen Apologeten ja gerade auf die – jeder Vernunft widersprechenden – angeblich „freie“ Konkurrenz stolz sind, und denen die Planung wirtschaftlicher Ziele und deren Erreichung ein Greuel ist. Letzteres setzt allerdings eine Gesellschaft bestehend aus selbst denkenden und vernünftigen – freien – Menschen voraus, eine Voraussetzung, deren Erfüllung in Klassengesellschaften nicht von der herrschenden Klasse angestrebt wird. Auch das Bevölkerungswachstum ist vor allem dadurch verursacht, dass Nachkommen die Lebensversicherung für unterdrückte, arme Menschen sind.
      Es liegt ein weiter Weg vor der Menschheit, vor uns, mit Unterdrückung, Bevormundung, Besserwisserei, Diskriminierung, Diffamierung wird er nicht zu bewältigen sein …

      • Andreas I. 22. November 2022 at 13:08

        @ Fritz Madersbacher Hallo,
        wenn man Kapitalismus in dem Sinne denkt, dass das entscheidende Merkmal der Privatbesitz an Produktionsmitteln ist, dann muss das alleine noch nicht zu Überproduktion führen. Denn nur weil es Privatbesitz ist, muss es nicht unbedingt übermäßige Gewinne und vor allem keine stetig steigenden Gewinne generieren.
        Aber ;-) Finanzkapitalismus, d.h. Kreditfinanzierung und deren Zinsen, Aktien und deren Dividenden, wortwörtlich kranke Gewinnerwartungen der „Investoren“ sprich der Geldverleiher … diese Gewinne lassen sich nur mit Wegwerfprodukten, unnützem Verbrauch, sinnlosen Dienstleistungen usw. machen.

      • Fritz Madersbacher 23. November 2022 at 0:24

        @Andreas I.
        22. November 2022 at 13:08
        „Wachse oder weiche!“ Die Überproduktion im Kapitalismus ergibt sich zwangsläufig / gesetzmäßig aus dem Umstand, dass Unternehmen schwarze Zahlen schreiben oder untergehen müssen. Sie müssen rationalisieren, größer werden oder ihren Konkurrenten weichen, die das im kapitalistischen Sinn effizienter machen. Kapitalismus bedeutet Produktion für Profit, nicht gesellschaftlich geplante Produktion zur Deckung der Bedürfnisse der Gesellschaftsmitglieder. Und so führen eben die kapitalistischen Produktionsverhältnisse (zu denen die Eigentumsverhältnisse und die Konkurrenz der Eigentümer untereinander gehören) gesetzmäßig zu Überproduktion. Es hat schon unzählige Vorschläge und Ideen gegeben, diese kapitalistische Gesetzmäßigkeit außer Kraft zu setzen, aber sie waren alle zum Scheitern verurteilt, sind Theorie bzw. Utopie geblieben. Der Kapitalismus kann nur überwunden werden, seine Gesetzmäßigkeiten lassen sich nicht „neutralisieren“ und „eindämmen“. Krisen im Kapitalismus entstehen nicht durch Mangel, sondern durch Überproduktion, lösen aber Not und Elend bei den arbeitenden Menschen aus. Im Zeitalter des Imperialismus droht die Abfolge „Krise – Faschismus – Krieg“ …

      • Andreas I. 24. November 2022 at 10:51

        @ Fritz Madersbacher Hallo,
        „Die Überproduktion im Kapitalismus ergibt sich zwangsläufig / gesetzmäßig aus dem Umstand, dass Unternehmen schwarze Zahlen schreiben oder untergehen müssen.“

        Und da kommt der „Finanzkapitalismus“ ins Spiel, denn rein betriebswirtschaftlich kann ein Unternehmen mit einer „schwarzen Null“ leben, aber wenn das Unternehmen mit Krediten finanziert wird und / oder eine Aktiengesellschaft ist … und diese Finanzierungsformen sind im Kapitalismus üblich.

        Und andererseits kann es auch nur funktionieren, wenn es genügend nützliche Konsumenten gibt, die die Überproduktion auch kaufen.

      • Fritz Madersbacher 24. November 2022 at 15:28

        @Andreas I.
        24. November 2022 at 10:51
        „Und andererseits kann es auch nur funktionieren, wenn es genügend nützliche Konsumenten gibt, die die Überproduktion auch kaufen“
        Ebendeswegen funktioniert „es“ (die durch Konkurrenz gekennzeichnete kapitalistische Produktion für Profit) ja nicht: es gibt nicht (kann gar nicht geben) genügend „nützliche“ Konsumenten. Als Produktivkräfte sollen Menschen billig, als Konsumenten sollen sie reiche Krösusse sein. Kapitalistische Produktionsverhältnisse zwingen die Eigentümer an Produktionsmitteln – aufgrund der Konkurrenz – zur Verfolgung größtmöglichen Profits (siehe z.B. die noch längst nicht ausgestandene „Pandemie“). Das ist diametral entgegengesetzt einem geplanten Wirtschaften zur Deckung der Bedürfnisse der Gesellschaftsmitglieder (geplant durch diese selbst, was deren Freiheit, Vernunft, Fähigkeiten, Bildung etc. voraussetzt, wie von Karl Marx und jenen, die sich von seinen Analysen leiten lassen, oft und schlüssig beschrieben – in einer kapitalistischen Klassengesellschaft, in der sich die politische Macht in der Hand der Kapitalistenklasse befindet [bemäntelt als „repräsentative Demokratie“], ist das natürlich nicht möglich, aber an solchen Erkenntnissen dürfen wir nicht einmal anstreifen) …

    • Heiko 22. November 2022 at 15:00Antworten

      Glauben Sie diesen Blödsinn wirklich selbst? Dann müssten Sie Ihre Existenz sofort beenden.

  7. Eugen Richter 22. November 2022 at 8:35Antworten

    Nicht nur bei Politiker, sondern auch bei der Mehrheit der Menschen hat sich die vermeintliche Erkenntnis durchgesetzt, dass Impfung „ganz mega gut“ ist. Zweifel können zur Zeit dieses Glaubensfundament wenig angreifen. Das wird sehr lange dauern. In dieser Zeit stopfen sich die Verantwortlichen die Taschen voll.

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