Was beeinflusst Energiepreise und Blackouts? Putin oder Wärmepumpen?

5. September 2022von 4,7 Minuten Lesezeit

Die Strompreise steigen, die Gaspreise explodieren und Diesel ist um 20 Cent teurer als Super-Benzin. Die Gefahr von Blackouts steigt. Bevorzugt kursieren derzeit die Simpel-Erklärungen. Putin sei schuld, sagen USA und EU-Politiker; die Wärmepumpen behaupten die Kritiker der Politik der Herrschenden. Beides ist falsch. Zunächst ganz kurz und grob zu den tatsächlichen Ursachen und danach zu den Auswirkungen von Wärmepumpen auf den Primärenergieverbauch.

Bleiben wir zunächst beim Diesel. Die Lockdowns und Schließungen, insbesondere die vom Frühjahr 2020 und Winter 2020/2021, haben eine relativ starke Reduktion des LKW- und PKW-Verkehrs verursacht. Damit brachen Verbrauch und Nachfrage vor allem nach Diesel ziemlich stark ein. Wirtschaft befindet sich in der Regel im Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage. Der Einbruch der Nachfrage hat angebotsseitig zur Stilllegung unrentabler Produktionsstätten vor allem für Diesel geführt. Die wieder gestiegene Nachfrage seit Mitte 2021 treibt nun die Preise in die Höhe. Weniger stark betroffen war Benzin, das praktisch nur in PKW und da zu einem kleinerem Teil gebraucht wird.

Bei den Preisen für Erdgas und Strom haben sich Lockdowns und die generelle Einschränkung der Wirtschaftstätigkeit schon frühzeitig ausgewirkt und bereits ab Mitte 2021 zu Preissteigerungen geführt. Erst ab dem Frühjahr 2022 mit dem Anziehen der Sanktionsschraube hat sich die EU-Politik eine Gasknappheit verordnet, die weiter auf die Strompreise durchschlägt.

Ein weiterer Faktor ist die Spekulation und die Dergulierung und der freie Börsenhandel für alle Arten von Energie – für Strom erst seit etwa 2020 – sowie für Lebensmittel. Da haben sich die Neoliberalen durchgesetzt. Die Deregulierung von Waren des Grundbedarfs der Menschen, hilft den Oligarchen, den großen Vermögensverwaltern und Fonds Geld relativ einfach von Arm zu Reich umzuverteilen.

Die Entwicklung lässt sich gut am Chart für die Entwicklung des Gaspreise nachvollziehen:

Der Tiefpunkt des Gaspreises war wegen reduzierter Nachfrage etwa vom März bis Juli 2020 erreicht. Kurzfristig fiel der Preis bis auf etwa 1500 Dollar und derzeit halten wir bei knapp 9000 Dollar, also dem 6-fachen. Der Anstieg begann ab September 2021 und erreichte Anfang November 2021 mit 5590 Dollar einen ersten Höhepunkt, um dann leicht zu fallen und ab Ende Februar 2022 auf sein heutiges Niveau zu steigen.

Wie wenig die Spritpreise etwas mit dem Ölpreis zu tun haben zeigt der Vergleich mit 2008. Die Neue Zürcher schrieb am 23.12.2008: „Das Öljahr 2008 brach alle Rekorde – Im Juli kostete das Barrel Erdöl 147 Dollar, …“


Heute am 5.9.2022 kostet laut finanzen.net Brent aktuell 93,72 Euro und WTI 87,67 Euro.

Der Dieselpreis lag 2008 im Mittel bei 1,15 Euro, heuer war er schon über 2,10 Euro und pendelt derzeit zwischen 1,80 und 1,90 Euro.

Die Wärmepumpe spart Primärenergie

Soweit extrem abgekürzt die Hintergründe dieser enormen Steigerung der Energiepreise durch die Pandemie Maßnahmen und nun durch die Sanktionen. Putin ist offenbar nicht schuld.

Sehen wir uns also die Wärmepumpe an. Das Prinzip ist das des Kühlschranks ist nur das Innere des Kühlschranks das Außengerät ist und die Heizstäbe an der Rückseite des Kühlschranks sind die Radiatoren in der Wohnung. Ein Bekannter hat für sein Haus mit etwa 200 m² Wohnfläche im vierten Quartal 2020 eine Luftwärmepumpe sowie eine 5,9 kWp Solaranlage installiert um eine Gastherme zu ersetzen, die geheizt und Warmwasser erzeugt hat.

Deshalb ist ein recht zeitnaher Vergleich von vorher/nachher möglich. Der Energieverbrauch betrug in der Saison 2019/2020 (1.7.-30.6.) 3600 kWh Strom und 15.100 kWh Gas. In Summe also 18.700 kWh.

Der Strombezug, somit also der gesamte Primärenergiebezug – Gas war ja Null –, betrug 2021/2022 insgesamt 3.300 kWh. Also nicht nur kein Gas mehr, sondern auch reduzierter Strombezug. Dazu kam eine Lieferung von insgesamt 1.900 kWh ans Netz in den Sommermonaten. Der Nettoverbrauch an Primärenergie sank also von 18.700 kWh auf 1.400 kWh. Die finanzielle Einsparung war etwa 1800 Euro.

Was wäre die Einsparung ohne Solaranlage gewesen? Hätte sich das gelohnt? Direkt verbraucht wurden etwa 1900 kWh, in der Batterie gespeichert und daraus bezogen etwa 2100 kWh. Ohne Solaranlage wäre also der Strombezug um rund 4000 kWh höher gewesen, statt 3600 kWh wären also 7300 kWh aus dem Netz bezogen worden. Die Ersparnis: 18.700 – 7300 = 11.400 kWh.

Unter dem Strich bringt die Wärmepumpe also eine erhebliche Einsparung, egal ob mit oder ohne Solaranlage. Es gibt aber doch einen Haken. Im Winter verschiebt sich der Energiebedarf mit oder ohne Solaranlage von Gas zum Strom. Es wird zwar erheblich weniger Primärenergie benötigt als ohne Wärmepumpe, aber eben Strom. Die Frage ist, ob Netz und Erzeuger die nötige Kapazität haben und liefern können.

Fazit

Die Wärmepumpe hilft den Bedarf an Primärenergie zu senken. Zu viele davon sind aber nicht tragbar, da sie Netze und Produktion im Winter überfordern können.

Die enormen Steigerungen der Preise für Treibstoff, Heizöl, Strom und Gas sind vor allem den Corona Maßnahmen wie Lockdowns sowie der Schließung von Gastronomie, Tourismus, Geschäften und Schulen sowie der durch die neoliberale Deregulierung ermöglichten Spekulationen und Börsengeschäften geschuldet.

In weit geringerem Ausmaß sind für die höheren Gaspreisen die Sanktionen gegen Russland ursächlich. In Summe jedoch die Politik der WHO, der USA und der ihr folgenden EU und Ländern.

Bild von David Mark auf Pixabay

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17 Kommentare

  1. niklant 6. September 2022 at 1:05Antworten

    Weder Putin noch Wärmepumpen sind am Desaster schuld, es sind die gekauften Politiker, die für einen Krieg alles an Geld in die Ami-Kriegskasse spielen. Deutschland hat die wohl unfähigsten Politiker dank Wahlbetrug nach oben gezogen! Jetzt wird der Grüne Wahn in Deutschland eine Industrienation demontieren! Habeck und Baerbock zeigen ihren Fanatismus ganz offen!

  2. Nordlicht 5. September 2022 at 19:29Antworten

    Betr.: „Der Strombezug, somit also der gesamte Primärenergiebezug …“

    Strom ist nicht Primärenergie. Wenn zusätzlicher Strom nachgefragt wird, ob für Wärmepunmpen oder für Batterieautos, muss man die Grenzkosten zur Herstellung des zusätzlichen Stroms in Form von Primärnergie ansetzen.

    Der Wirkungsgrad eine Kohlejraftwerkes liegt bei rd. 50%, dazu kommen die Leitungsverluste. Der Primärnergieverbrauch für den genannten Stromverbrauch der Wärmepumpe wäre mehr als zu verdoppeln.

  3. rudi & Maria fluegl 5. September 2022 at 14:59Antworten

    Ohne meinen Senf ginge es auch, aber die Betreibung von Wärmepumpen mit Strom gefiel mir nie!
    Ob mit Wasser/Bodenwärme oder viel erwärmter Luft unterm Dach eines Bauernhofes war das nächste Problem.
    Gekommen bin ich auf Vielstoffbetrieb/Gleichdruckverbrennung bei Stirlingmotoren (Michigan) und das Nutzen der Verbrennungswärme und der kinetischen Energie zum Betrieb von Wärmepumpen!
    In Häusern mit viel Dachfläche für 4 Parteien.
    Beim Grundwasser geht es sich auch nur mit geringerer Zivilisationsdichte, aus, wenn überhaupt vorhanden.
    Als Antriebsmaschinen für Segelyachten (Bekannte haben sogar internationalen Handel per Segelschiff „The tres hombres -Lackner Andreas– Graz“ wieder aufgenommen) habe ich mich um Stirlingmotoren intensiver gekümmert.
    Leider ist da und überall noch allerhand aufzuholen.
    Stirling und Wasserstoff wäre auch so ein Gebiet.
    Von wegen Verbrennungskraftmaschinen haben ausgedient.
    Leider haben da die neuen Grünen mittels Ignoranz, Ideologie, „Elitologie“ und „Hybrisologie“, ausgedient!
    Ob ich mich da in meinem Alter als alter Linker und grüner nochmals zu so etwas aufraffe?
    Rudi Fluegl

  4. Domenico Abbruzzese 5. September 2022 at 10:25Antworten

    Was haben Wärmepumpe + PV-Anlage inklusive Installation gekostet? 40.000? 50.000 €? 60.000?
    Ohen staatliche Subvention.

    • eugen richter 5. September 2022 at 10:53Antworten

      Genau. War auch mein erster Gedanke. Wann hat sich das amortisiert? Bei dem politischen Hickhack sind solche langfristigen Investitionen schon fast ein Glücksspiel. Politische Zivilversager und Studienabbrecher mischen sind in wirtschaftliche und private Vorgänge ein, von denen sie nicht den blassesten Schimmer haben und am Ende ihres Wirkens mehr Schaden angerichtet haben als zuvor. Der nächste Zivilversagen steht dann in den Startlöchern und macht sich an eine weitere Verschlimmbesserung heran.
      Lobbyisten machen Politik und die politischen Zivilversager sind deren Marionetten. Wann reagiert der Wähler? Es ist schon genug Zeit vergangen. Nichtwähler ist definitiv die falsche Antwort.

    • Anton Specht 5. September 2022 at 15:41Antworten

      Mir liegt aktuell ein Angebot für eine PV-Anlage vor:
      Die PV-Anlage kostet fertig montiert mit einer Leistung von rund 6 KW gut 14.000 € plus 7.000 € für einen 5KW/h-Speicher. Bei einem aktuellen Strompreis von 55 Cent in D muss ich also etwa 25.000 kWh vom selbst erzeugten Strom verbrauchen, um die Kosten wieder hereinzuholen. Die Anlage erzeugt jährlich etwa 6.000 kWh Strom, davon kann ich ohne Speicher rund 2.500 kWh selbst nutzen (im Winter ist der Strombedarf sehr hoch, es wird aber kaum Strom erzeugt). Nach gut 10 Jahren kommen die Kosten für die Anlage wieder zurück, wenn man annimmt, dass die 55 Cent vollständig wegfallen würden (dem ist nicht so). Die Einnahmen aus dem billig an die Stromkonzerne verkauften Strom (3.500 kWh * 8,6 Cent = 300 € pro Jahr) werden gerade reichen, um die Kosten für Wartung, neuer Wechselrichter, Steuer usw. zu bezahlen!

      • Anton Specht 5. September 2022 at 15:53

        Übrigens: Ein Unternehmer würde niemals eine Investition tätigen, bei welcher er sein Geld nicht innerhalb von 3 bis 4 Jahren wieder hereingeholt hat (ROI < 4 Jahre). Von Privatpersonen wird aber erwartet, dass sie ihr Geld in völlig unrentable Anlagen stecken und die Strom-Konzerne davon auch noch profitieren.

  5. Andreas I. 5. September 2022 at 10:23Antworten

    Hallo,
    als Anfang 2020 die Angstmacherei losging, sagte ein politisch interessierter Börsenprofi sinngemäß „und wenn die Jungs an die Immobilien ranwollen, dann ziehen die das so lange durch, bis die Immobilienpreise fallen“.
    Die Immobilienpreise sind nicht gefallen, eher noch gestiegen, und was jetzt mit Energie abgeht, hat damit erstmal nichts zu tun, da sind Geldsüchtige im Rausch.
    Aber bei den meisten Mietwohnungen laufen die Heizkosten über die Vermieter.
    Sollte es mehr Zahlungsausfälle als durchschnittlich geben, dann könnte möglicherweise auch der eine oder andere Vermieter unter finanziellen Druck geraten.

  6. G.R. 5. September 2022 at 9:51Antworten

    Ein riesig langer Artikel, in dem behauptet wird, der LKW-Verkehr und damit der Diesel-Verbrauch sei vermindert?Angesichts dessen ermuntere ich den Autor mal die Autobahn wochentags in Richtung Sbg.-Wien, oder Sbg.-München oder München-Innsbruck/Brenner zu befahren: Keine Lkw zu sehen – weit und breit. Die fahren nimmer… MFG

  7. DLAP 5. September 2022 at 9:20Antworten

    Eine WiFi-Verbindung mit ähnlicher Bandbreite wie ein RJ45-Kabel verbraucht 20 Mal mehr Energie, um die gleiche Datenmenge zu übertragen. Eine 5G-Basisstation benötigt dreimal so viel Energie wie eine 4G-Station. In einem Gebiet mit der gleichen Fläche müssen viel mehr 5G-Stationen installiert werden als bei früheren Generationen. Bereits 2017 verbrauchte die IT-Branche rund 7 Prozent des weltweit erzeugten Stroms. Nach Ansicht von 90 Prozent der von 451 Research und Vertiv befragten Telekommunikationsunternehmen wird 5G den Energieverbrauch und die Energiekosten erhöhen. Diese Einschätzung deckt sich mit der Analyse von Vertiv, wonach der Übergang zur 5G-Technologie den Gesamtenergieverbrauch des Netzes bis 2026 um 150 bis 170 Prozent erhöhen wird.
    https://www.vertiv.com/497746/globalassets/documents/white-papers/451-research-paper/10648_advisory_bw_vertiv_266274_0.pdf

  8. Pro Dotto Diddi Otto 5. September 2022 at 9:10Antworten

    Kürzlich sind ja allen Unkenrufen zum Trotz (Habeck z.B.) auf plötzliche, mysteriöse oder jedenfalls unbekannte Weise Deutschlands Gasspeicher auf großzügige 85% Füllstand aufgefüllt worden. Angesichts der aufgrund der Energiepreise stillgelegten, bankrott gegangenen Stahl- und Aluminiumwerke reicht das für die Privathaushalte doppelt und dreifach über jeden Winter!

    Das sollte man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Es gibt überhaupt keinen Gasnotstand. Da wird mittels eines simulierten Angst- und Mangel-Szenarios massiv Knete abgesackt von Spekulanten im Finanzwesen und ihren willfährigen politischen Gehilfen. Jetzt in der Endzeit kann man es ja auch nicht mehr übertreiben an Dreistigkeit.

    • Carsten Rehmhardt 5. September 2022 at 9:51Antworten

      Nene, die Speicher reichen nicht. Im Winter muss Russland 100% liefern PLUS die Speicher werden entleert. Das reicht. Im Sommer muss Russland 100% liefern für die Grundlast und die Überschüsse gehen in die Speicher.

    • threinhardt 6. September 2022 at 8:31Antworten

      Deutschland verbraucht ca. 1000 Terawattstunden aus Erdgas pro Jahr. Davon entfallen alleine 650 Twh auf die Wintermonate. 31% davon auf die Haushalte, 37% Industrie, 12% Stromversorgung, 13% Gewerbe und Handel und 7% Fernwärme. Die Speicher fassen etwa 240 Twh. Die Unken werden zu unrecht diskriminiert.

  9. Eva-Maria 5. September 2022 at 9:03Antworten

    Gogel southfront.org, Artikel vom 3.9.2022,
    Europe’s Energy Armageddon from Berlin and Brussels, Not Moscow
    Analyse von W. Engdahl

    Es geht ua um das gänzlich absichtliche(!) Gaspreishochzocken, damit das teure westliche Flüssiggas verkauft wird. Die erst vor einiger Zeit etablierte Gas Zockerbörse hat zuvor übliche Direktkontrakte ersetzt und erschafft mittlerweile Zockpreiserhöhungen bis zu 1000%. Die westlichen Superreichen fahren unglaubliche Gewinne ein. Futures Spekulation.

    Wienskandal, deja vu: Wie damals beim Bawag Skandal = Kreditüberweisung an ein Pleite Unternehmen in letzter Sekunde vor dessen Konkurseröffnung- hat man wieder rote Wien-Österreicher, sprich: perfekt unerfahrene, hochgradig naive Steuertopf- Spekulanten reingelegt und ausgenutzt und sagenhafte Gewinne lukriert.

  10. Carsten Rehmhardt 5. September 2022 at 8:40Antworten

    Der Vergleich mit der WP hinkt leider. Aus 1 kWh Gas mache ich max. 0,5 kWh Strom im besten Kraftwerk, der Rest ist Abwärme. Der COP einer WP kann 4-5 betragen, bei Luft-WP aber auch gern mal nur 1,0-1,5 bei -10°C. Dann ist die ganze Nummer ein Zuschussgeschäft. Ich bin nur Ingenieur und kann Dreisatz. Probiert es halt aus… Ich hab nen Holzofen und ne PV-Insel. Und ne Mistgabel. Ich habe beschlossen, die grünen zu überleben.

    • Andreas I. 5. September 2022 at 10:09Antworten

      Hallo,
      „Und ne Mistgabel.“
      Die schlimmste Gewalt, die man den Oligarchen antun kann, ist sie nicht (mit Geld) zu füttern.
      Eine Mistgabel ist gut für einen Misthaufen / Komposthaufen und ich habe mal was von der genial einfachen Idee gelesen, die Wärme in einem Komposthaufen zu nutzen.
      Sicherlich braucht der Komposthaufen eine Mindestgröße und man braucht Schläuche oder Rohre und eine Pumpe, aber das ist einfachste Technik, also wirklich sehr überschaubar.
      Es macht halt die Arbeit, jährlich einen Komposthaufen anzulegen, aber wenn eine Mistgabel schon vorhanden ist … :-)

      • Thomas Reinhardt 6. September 2022 at 8:38

        Der Komposthaufen muß richtig groß sein, denn:

        ‚In einem Tausendstel des Volumens der Sonne entsteht die Hälfte ihrer Leistung; das ist eine mittlere Leistungsdichte von knapp 140 Watt pro Kubikmeter, nicht mehr als in einem Komposthaufen. Die große Gesamtleistung der Sonne ist also eher die Folge des großen Volumens und die hohe Kerntemperatur eine Folge der dicken Isolierschicht.‘
        Quelle: Wikipedia

        Also kommt Leute, macht einen Haufen. Und fragt auch den Postboten.

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