Spekulanten treiben Spritpreis in die Höhe

11. März 2022von 3.4 Minuten Lesezeit

Schlimme Zeiten für Pendler: Der Sprit hat in Österreich diese Woche die 2-Euro-Marke durchbrochen. An manchen Tankstellen kratzt er bereits an 3 Euro. Doch gleichzeitig ist der Ölpreis in dieser Woche um fast 10 Prozent gefallen. Es ist ein Fest für Börsenspekulanten. Während Ungarn und Kroatien bereits eine Preisdeckelung festgeschrieben haben, kommt von der grünen Verkehrsministerin in Österreich keine Ansage in diese Richtung.

Von Waldo Holz*

Aktuell gibt es keinen Ölmangel. An der Tankstelle wirkt es aber anders. An vielen Zapfsäulen Österreichs kostet ein Liter Treibstoff bereits weit über 2 Euro, teilweise bereits 3 Euro. Ende Februar lag der Preis noch bei rund 1,50 Euro. Das ist nichts anderes als Spekulation am Markt, die tief in die Brieftasche der Autofahrer schaut.

1,30 Euro in Ungarn

Der Ölpreis, der ab der Invasion Russlands in die Ukraine in die Höhe geschnellt ist, ist in der letzten Woche um ganze 8,4 Prozent gesunken. Für Beobachter eine Korrektur, nach der Kursexplosion eine Woche zuvor. Ein gutes Geschäft für jene Börsenhaie, die darauf spekuliert haben. Die Preise an der Tankstelle gingen aber ungebrochen in die Höhe. Denn sie werden in Erwartung auf eine künftige Knappheit in die Höhe getrieben. Einzahlen müssen weiterhin die Verbraucher, jene Menschen, die auf ein Auto angewiesen sind.

Anders als Österreich und Deutschland haben zwei EU-Länder den Preis bereits gedeckelt: Kroatien und Ungarn.

In Ungarn ist Victor Orban aktuell im Wahlkampf. Er hob zuletzt die (ohnehin sehr begrenzten) Covid-Restriktionen ganz auf, jetzt deckelt er auch den Spritpreis. Ein Liter darf nicht mehr als 1,30 Euro kosten. In Kroatien wurde der Preis vergangene Woche mit 1,80 gedeckelt. Es geht also, wenn die Politik es will. In Polen hat man die Mehrwertsteuer auf Energie gestrichen.

In Österreich schiebt man die Verantwortung auf Putin. Zumindest aus Oberösterreich und Tirol kommen nun ersten Töne, die Politik eingreifen zu lassen. Aus Wien berichtet man nur, dass nun „immer mehr“ Menschen auf die Öffis umsteigen würden. Die Grünen schweigen erwartungsgemäß. Höhere Spritpreise hatte man sich schon länger gewünscht.

Massive Steuern auf Treibstoff

Zumindest in Deutschland ist die Debatte etwas weiter. Der Staat bereichere sich an der Erhöhung der Preise, heißt es dort von einzelnen politischen Verantwortungsträgern.

In Österreich soll die Steuer ab Juli 2022 noch erhöht werden, dann kommt die von den Grünen geforderte „Co2-Steuer“. Schon jetzt ist die Mineralölsteuer nicht gerade niedrig. Für den Liter Diesel liegt die MöSt bei 39,7 Cent und für den Liter Benzin bei 48,2 Cent. Mit der „Co2-Steuer“ erhöht sich der Preis noch einmal um knapp 10 Cent.

Dazu kommt auch noch die Mehrwertsteuer. „Der Steueranteil, also der Anteil von MöSt und MwSt, lag für Benzin im Jahres-Schnitt 2021 bei 54 Prozent, für den Liter Diesel waren es rund 49 Prozent“, sagt der ÖAMTC.

Die Steuern aufzuheben, könnte allerdings nur kurzfristig für eine Entspannung sorgen. Anbieter würden wohl in kurzer Zeit die Preise erneut erhöhen, das wäre also nur in Kombination mit einer Deckelung sinnvoll.

Erinnert an Gelbwesten

Am Freitag gestand auch die grüne Klimaministerin Leonore Gewessler ein, dass die Preisexplosion nichts mit einer Verknappung des Angebots zu tun hat. Der Grund sei die „Nervosität der Märkte“.

Doch einen politischen Eingriff sieht die grüne Ministerin „derzeit“ als nicht notwendig an. Dafür gebe es „keinen Anlass“, die Aussage bezieht sich allerdings auf die Gaspreise.

Vielleicht sollte man die grüne Ministerin an die „Gelbwesten“ erinnern. Sie zeigen, was  hohe Spritpreise auslösen können: Die französische Massenbewegung entstand aufgrund der Preise an der Zapfsäule. Weil sich die Pendler die Befüllung des Tanks kaum mehr leisten konnten, begann man Autobahnauffahrten zu blockieren. Wenig später bevölkerten Zehntausende „Gelbwesten“ die Champs Élysées.

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24 Kommentare

  1. Taktgefühl 11. März 2022 at 18:30Antworten

    Höhere Spritpreise stören empfindlich die Lieferketten. Bisher fahren LKWs mit Sprit und Diesel.
    Öl ist der wichtigste Inflationsindikator. Steigt der Ölpreis, steigen alle Preise. Mir scheint, es hat sich ein Schwarzmarkt etabliert?

    „Folgen des Ukraine-Kriegs : Experten befürchten Hungersnot – Wie es um die Ernährungssicherheit steht“ RP-Online
    Cem Özdemir weiß es natürlich besser und beschwichtigt.

    Wir können Putin die Schuld an allem geben, aber ich glaube nicht, daß uns das was nützen wird.

    „Der bedrohte Friede“ Carl Friedrich von Weizsäcker; das Buch ist 1981 im Hansa Verlag erschienen. Im Netz kursiert eine Kurzfassung mit Zitaten als PDF, die von den Faktencheckern als „Falschzitate“ deklassiert werden.

    Der Autor der PDF schreibt, das Buch sei vor über 30 Jahren geschrieben worden. Wir haben 2022, es sollte jetzt vor über 40 Jahren geschrieben worden sein?
    Ich kenne die PDF seit vielleicht 10 Jahren?

    Nun zu einer Auswahl von Falschzitaten:

    5.Die Gefahr von Bürgerkriegen steigt weltweit dramatisch. (Frage: Könnten die USA mit ihrer Neuordnung des Nahen Ostens dahinter gesteckt haben?)

    6.Die herrschende Elite wird gezwungen, zu ihrem eigenen Schutz Privatarmeen zu unterhalten.

    7.Um ihre Herrschaft zu sichern, werden diese Eliten frühzeitig den totalen Überwachungsstaat schaffen, eine weltweite Diktatur einführen.

    8.Die ergebenen Handlanger dieses Geldadels sind korrupte Politiker.

    10.Zum Zweck der Machterhaltung wird man die Weltbevölkerung auf ein Minimum reduzieren. Dies geschieht mittels künstlich erzeugter Krankheiten. Hierbei werden Bio-Waffen als Seuchen deklariert, aber auch mittels gezielten Hungersnöten und Kriegen. Als Grund dient die Erkenntnis, dass die meisten Menschen ihre eigene
    Ernährung nicht mehr finanzieren können, jetzt wären die Reichen zu Hilfsmaßnahmen gezwungen, andernfalls entsteht für sie ein riesiges, gefährliches Konfliktpotential.

    11.Um Rohstoffbesitz und dem eigenen Machterhalt dienend, werden Großmächte Kriege mit Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen führen.

    12.Die Menschheit wird nach dem Niedergang des Kommunismus, das skrupelloseste und menschenverachtende System erleben, wie es die Menschheit noch niemals zuvor erlebt hat, ihr Armageddon.

    Der Autor der „Falschzitate“ war jedenfalls ein begnadeter „Hellseher“? Daß es seine Worte sind und nicht die des Carl-Friedrich von Weizsäckers, ist leicht zu erkennen.

    Ich habe Weizsäckers Buch nicht gelesen.

  2. Hans im Glück 11. März 2022 at 18:26Antworten

    Die Sprit Preis Thematik ist echt sehr problematisch. Das wird zu einer Teuerung = Inflation auf breiter Front führen. Wenn der LKW, der den Supermarkt beliefert mehr als 2 Euro für den Liter abdrückt, dann wird das in den Transportkosten weitergereicht und landet auf dem Kassenbon des Verbrauchers. Das gleich passiert bei den Landwirten, die dazu noch mit steigenden Preisen beim Dünger konfrontiert sind. Als Leckerlil kommt noch ein Engpass am Getreidemarkt dazu. Wahrlich großartige Zeiten auf die wir zusteuern. Aber gut: Hauptsache geimpft! Man muss sich auf das Wesentliche konzentrieren.
    Die Politik macht in beiden Veranstaltungen – C19 + Ukraine + Sprit – einen wirklich großartigen Job. An dieser Stelle von meiner Seite aus mal ein dickes Danke an diese geballte Kompetenz!

    • Andreas I. 11. März 2022 at 19:56Antworten

      Hallo,
      seit der Finanzkrise 2008 gibt es Schwarzmaler, die in Folge einen größeren Crash erwarten.
      Leider haben diese Schwarzmaler einige schlüssige Argumente und naja, eine Inflation von rund 5 % wäre alleine noch kein Drama, aber wenn noch andere Faktoren dazu kommen …

    • Mujo 12. März 2022 at 0:52Antworten

      @Hans im Glück
      11. März 2022 um 18:26 Uhr

      Sehr feiner Humor, ganz mein Geschmack ;-)

  3. Lucie Zimmer 11. März 2022 at 16:51Antworten

    Wenn der Spritpreis dann steigt, sinkt aber die Nachfrage, da dann wieder weniger gefahren wird.
    Das der Sprit nicht rar ist in DE, kann ich nicht bestätigen.
    Unser Tanklasterfahrer holt den Sprit immer weiter von Norden bzw Richtung See. Das nächste Lager ist leer. Das zweitnächste Halbleer. Bald muss er so weit fahren, das der Aufschlag noch höher wird.
    Das merkt man an den Zapfsäulen.
    Es fehlt an Kraftstoff. Diesel bsd.
    Der Rest des Preises ist reine Spekulation und Nervosität an den Börsen.
    Dieses System der Rohstoffe ist einfach krank.
    Der Ölpreis war schonmal auf Minus10 Dollar runter. Alleine das hat nichts mehr mit Realität zu tun.
    Kranke Welt.
    Ansonsten natürlich 1 Euro Steuern pro Liter.

    • Markus Schwarz-Greindl 11. März 2022 at 17:00Antworten

      Gut beobachtet!

      Die Saudis mit OPEC drosseln.

      Der „pandemische“ Sockel der Nachfrage bleibt.

      Die „Pandemie“ war Vorbereitung als unser Wehr-Zivil-Dienst.

    • Markus Schwarz-Greindl 11. März 2022 at 17:05Antworten

      Das ist Preis.

      Man darf so ein mRNA-Lockdown-Homeoffice-Projekt einfach nicht verfolgen.

      Die „Ölpumpe“ rächt sich.

      Sie bekamen nicht genug los.

      Wir hatten Dieselpreise von teilweise 99 Cent an der Tankstelle.

    • Andreas I. 11. März 2022 at 17:41Antworten

      Hallo,
      hier in Deutschland wählt die Mehrheit der Bevölkerung liberale Parteien, die nennen sich nicht alle liberal, da nennen sich manche C oder S oder G, aber im Kern stehen sie alle für „Marktwirtschaft“.
      Wenn „der Markt“ dann macht, was ein „Markt“ nunmal so macht – jeder Akteur versucht seinen Gewinn zu steigern – dann meckern die Leute.
      Nur ähh … Moment mal, wenn eine Mehrheit das wählt und eine Mehrheit drüber meckert, dann muss es eine Schnittmenge von Leuten geben, die über das meckern, was sie selber gewählt haben.

      Weiterhin könnte es sein, dass Lebensstil des Pendelns in Deutschland normal erscheint, aber alles andere als normal ist.

    • Markus Schwarz-Greindl 11. März 2022 at 18:00Antworten

      @Andreas I.

      Manche Stadt, wie Frankfurt am Main, ist reine Pendler-Stadt.

      Wir können ja einmal fragen, ob wir im Bankenturm wohnen dürfen?

      Das Homeoffice ist schon OK.

      Nur der Nahe Osten erlebte während unserer „Pandemie“ Absatzeinbußen.

      Die Absatzeinbußen landeten als Geld auf unseren Sparkonten.

      Der Nahe Osten holt jetzt clever wieder auf, und Putin ist „an allem Schuld“.

      Gute Tarnung, nicht wahr?

      Schuld? Die „mRNA-Pandemie“!

      Der Ökonom: „mRNA konkurrierte gegen das Öl.“

      Jetzt: mRNA-Aktie unten, Ölpreis oben. Vorher umgekehrt.

      mRNA kam „einfach“ so dazu. 😉😷

    • Andreas I. 11. März 2022 at 19:45Antworten

      @ Markus Schwarz-Greindl Hallo,
      „Manche Stadt, wie Frankfurt am Main, ist reine Pendler-Stadt.“

      Ha schönes Beispiel, da fahren Leute von außerhalb in die Banktürme, rechnen dort heiße Luft hin und her und fahren dann wieder aus den Banktürmen nach außerhalb.
      Und sowas gilt als „normal“.

      Übrigens kenne ich Frankfurt/(M. nur vom Umsteigen, Frankfurt hat einen schönen Kopfbahnhof.
      Wenn wir in Japan wären (d.h. wenn man es im 21 Jahrhundert doch schon hinkriegen würde, dass Züge pünktlich sind, was bei beruflicher Nutzung eben was anderes ist als im Urlaub), dann wären die Bahnpreise interessant und die Spritpreise egal.

      Es gibt sogar völlig Entrückte, die alles bis 20 km einfache Strecke SELBSTVERSTÄNDLICH mit dem Fahrrad fahren, schon wegen des Spaßes und der Lebensqualität, aber die gelten als „verrückt“, während die, die nicht ihren eigenen Körper bewegen, sich ausschließlich in geschlossenen Räumen aufhalten usw. als „normal“ gelten.

  4. Markus Schwarz-Greindl 11. März 2022 at 15:57Antworten

    Böser Geist:

    Die Saudis sagen zu Putin: „Mach mal was! Wir wollen den Hahn zurückdrehen.“

    Nicht nur das Finanzministerium arbeitet mit der LAFFER-KURVE (Siehe Wikipedia).

    Umsatz = Preis × Menge (Nachfrage)

    Ist die Nachfrage stabil, dann kann ich am Preis schrauben.

    Man wartete ab bis die „Pandemie“ vorbei ist, und alle wieder richtig loslegen WOLLTEN.

    Trick 17: Die Absatzmenge bleibt mit Homeoffice stabil. Sie holen sich den Umsatz über den Preis und nicht über die gestiegene Fördermenge.

    „Schönes Geschäft“!

    Das „Spannende“ an der Geschichte: ¥ $ £ € werden darüber noch mehr entwertet.

    Durchaus ein Wille von Wladimir Putin.

    Wir kaufen teurer in Russland und China ein.

    Saudi-Arabien wurde sehr pflücke.

    Asien greift uns tief in die Taschen plus unsere Finanzministerien!

    • Markus Schwarz-Greindl 11. März 2022 at 16:12Antworten

      Der Nahe Osten lässt sich eben nicht mit unseren Lockdowns und Homeoffice veräppeln.

      Von Lockdowns ließ man schnell ab.

      Homeoffice bleibt abzuwarten.

      Sie zeigen uns, wo ihr Hammer hängt.

    • ***Das „Spannende“ an der Geschichte: ¥ $ £ € werden darüber noch mehr entwertet.***

      Dadurch kommt es nicht zu einer Entwertung.
      Hohe Preise haben nicht mit dem Märchen von „Angebot und Nachfrage“ zu tun.
      Hohe Preise sind ein Indikator dafür, daß die private Bank BIZ und ihrer privaten Tochterbanken, wie etwa die Deutsche Bundesbank oder die EZB „Geld“ drucken und zwar mehr, als alle Waren und Güter zusammen kosten.

      Vereinfacht beschrieben: Alle Waren, Güter, Dienstleistung und Kosten eines Gemeinwesens haben einen „Wert“ von 100,- Euro, dann beträgt der Gesamtpreis all dessen 100,-.

      Diese 100,- müssen von irgendjemanden zur Verfügung gestellt werden. Dieser „Irgendjemand“ ist die Private BIZ. Sie stellt dieses Falschgeld dem Staat XYZ zur Verfügung. Dafür verlangt sie einen Zins, sagen wir 5 %. Dies bedeutet, daß der Staat der BIZ 100,- plus 5,- schuldet = 105,-

      Woher diese zusätzlichen 5,- Euro nehmen, wenn doch nur 100,- vorhanden sind?
      Nun, dies ist die einfachste Sache der Welt. Die BIZ druckt diese 5,- und stellt sie ebenfalls dem Staat zur Verfügung.

      Der Staat sitzt in der Falle.
      Und zwar in zweifacher Hinsicht:
      a) weder die 100,- noch die 5,- können zurückgezahlt werden, denn die schwirren so vom Einem zum Anderen umher; der Staat hat es schließlich unter die Leute gebracht;
      b) damit ist der Staat verschuldet.

      Okäi, heißt es dann so: „Aber der Staat nimmt doch Steuern ein!“
      Ja, von was denn? Richtig! Von den 105,- die sich unter den Leuten befinden.
      Wie viel kann ein Staat denn so an Steuern erheben? Theoretisch und praktisch 100 %.
      Er hat den Leuten 105,- gegeben, also kann ihnen auch 105,- wieder nehmen.
      Funktioniert aber nicht, weil ja jeder denkt, daß er sich dieses Falschgeld verdient hätte,
      schließlich ist der Deutsche Michel aus Schilda Nicht zu heiß gebadet, vom Wickeltisch auf den Kopf gefallen und mit dem Klammersack gepudert worden.

      Also stelle ich die Frage ein wenig anders: Wie viel greift sich die BRD so ab?

      Darüber gibt uns das Ministerium für Finanzen eine klare Auskunft und zwar in der *Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung*. Die folgenden Zahlen sind gerundet. Datenstand 14.01.2022 für 2021 in Milliarden Euro:

      Arbeitnehmerentgelt: ……. + 1.900
      Versicherungsabgaben: …. ./. 700 = 36,84 %
      Lohnsteuer: ——————- ./. 220 = 11,58 %

      —————————————————– minus . 920 = 48,42 %

      Netto: …………………………….. 980

      übriges Einkommen: ………… 670
      übrige Steuern: …………….. ./. 580

      —————————————————– minus 1.500

      Das Nettonationaleinkommen beträgt rund .. + 3.000

      700 = 23,33 % Versicherungsabgaben – werden ausschließlich von den Beschäftigten bezahlt
      800 = 26,67 % Steuern

      Bruttosozialprodukt: 3.600 minus Nettonationaleinkommen 3.000 = 600 Milliarden
      – wo sind die geblieben?

      Neuverschuldung 300 minus 150 Tilgung = 150 Milliarden neue Schulden
      – wo sind die geblieben?

      Angeblich wegen der „Corinna“ wurden 1.000 Milliarden in 2020 von der BRD „aufgenommen“, sprich die Tochtergesellschaften der BIZ *Deutsche Bundesbank und EZB* haben munter 1.000 Milliarden Euro in en „Markt“ gepumpt!

      Geldmenge M2 im Jahr 2020 rund 2.600 Ende 2021 etwa 3.600 = INFLATION 38,46 % !!!

      Und deshalb und NUR deshalb haben wir überall einen gewaltigen Preisschub, ob bei Lebensmitteln, Energie oder jetzt eben beim Sprit. Und bei jeder Preiserhöhung greift der Staat dem schlauen Deutschen Michel aus Schild über die Umsatzsteuer (Mehrwertsteuer) tiefer und tiefer in die Tasche.

  5. Carlo 11. März 2022 at 13:51Antworten

    Nicht nur Spekulanten treiben Spritpreis in die Höhe, sondern die Menschen die in hamsterkäufe verfallen und damit zusätzlich Lebensmittelpreise in den Himmel schießen.
    Je höher die Nachfrage desto höher der Preis. Aber die scheinen das zu vergessen vor lauter unsinnigen Handlungen.

    • Hans Wurstiger 11. März 2022 at 14:50Antworten

      Wer abwartet bis alles ausverkauft ist, hat aber auch was verkehrt gemacht. Am Besten immer das Gegenteil tun, von dem was der Staat sagt.

  6. Eva-Maria 11. März 2022 at 13:48Antworten

    https://t.me/usasucks/1044

    Natascha from Russia

    • Mujo 12. März 2022 at 0:49Antworten

      @Eva-Maria
      11. März 2022 um 13:48 Uhr

      „Natascha from Russia“

      Danke, einfach Klasse und die bringt es auf den Punkt ;-)

  7. Eva-Maria 11. März 2022 at 13:09Antworten

    Weil ich Zensur so über alle Maßen liebe und mich das unendlich neugierig macht, was wohl beim Feindsender geschrieben steht, sage ich euch wie man russia today erreicht.
    man tippt ein russian.rt.com , vorher das www. und dann klickt man auf DE, deutsch.

    • Markus Schwarz-Greindl 11. März 2022 at 13:45Antworten

      Russia Today besendet mit TV aus befreundetem Serbien ganz Europa.

      Die Kirche spricht von „Geistsendung“.

      Sie verfolgen zumindest einen philosophischen Zusammenhang größerer, weitreichender Logiken, die sehr stimmig erscheinen …

      Kronen und Bild mit „Der Putin ist an unseren Tankstellen schuld.“ kann einfach nicht stimmen.

    • Hans im Glück 11. März 2022 at 18:11Antworten

      Funktioniert bei mir nicht. Ich erhalte:

      403 – Verboten . Das ist ein Fehler.

      Der Client hat keine Zugriffsrechte auf den Inhalt, sodass der Server ablehnt, um eine ordnungsgemäße Antwort zu geben. Das ist alles, was wir wissen.

      Mit einem Tor Proxy könnte das wahrscheinlich zu lösen sein. Aber soweit reicht meine Neugierde dann nicht. Ich blende die gesamte Kriegsberichtserstattung komplett aus. Außer Lügen von allen Seiten und allen Kanälen ist da nichts zu erwarten. Das haben Kriege per se so an sich.

  8. Markus Schwarz-Greindl 11. März 2022 at 13:09Antworten

    Eine andere Version:

    Die saudi-arabisch dominierte OPEC ist mit Moskau abgesprochen. OPEC und Moskau bedingen einander. Die Saudis drehten den Hahn etwas zu.

    Für sehr hohe Mineralöl- und Mehrwertsteuern sind unsere Finanzministerien haftbar zu machen und nicht „DER PUTIN“!

    Rüstung und Fluchten bedürfen der Gegenfinanziererung.

    So ist das nun mal mit Ihren „pandemischen“ Sparguthaben.

    Wie war das nochmal mit Demokratien und Freiheiten, die nur Euer Glauben waren?

    Wieviel wusstet ihr und wieviel nicht?

    • Markus Schwarz-Greindl 11. März 2022 at 13:29Antworten

      Ich lernte noch Finanzwissenschaften von solchen Granden wie Universitäts-Professor Dr. habil. Stefan Homburg.

      Das Buch von Felderer/Homburg ist ein Klassiker in der deutschsprachigen Nationalökonomie.

      „Demokratische“ Finanzminister hängen sich gern einmal in den Windschatten von heißen Konflikten mit „Der Spritpreis steht nicht in unserer Macht.“

      Stefan Homburg rechnet uns vor, wie wenig Ölpreis und wieviel Steuer den Spritpreis bedingen.

      Wir dürfen schon Lügen aufdecken.

      Tankstelle ist gerade so etwas, wie Lockdown und Homeoffice.

      AHA(-Regel): Deshalb die „pandemische“ Vorbereitung darauf.

      Die störrische Politik mag MIT HOCHDRUCK das Elektrische durchboxen, was SCHEINBAR Wirtschaft und Forschung sehr verpennt haben.

      Das Elektrische mit Akku ist noch nicht einmal zu halber Reife gelangt.

      Der ambulante Pflegedienst fährt immer noch Diesel und Benzin …

    • Harald Eitzinger 11. März 2022 at 14:31Antworten

      Wie paradox, wenn die USA jetzt kein Öl mehr von Russland kaufen, müsste ergo der Preis zurückgehen, doch die Habgier Einzelner lässt das nicht zu!

  9. egonsamu 11. März 2022 at 13:01Antworten

    Autofahren darf zukünftig nur der devote Untertan, der sich durch das Regime entrechten, enteignen und total überwachen und bevormunden läßt. Dann gibt es personalisierte Gutscheine direkt auf den digitalen Chip in der Birne.
    Und Klaus Schwab und seine kriminellen Komplizen kommen aus dem Feiern nicht mehr raus.

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