Gehen oder bleiben? Ein ganz persönlicher Kommentar

Mehr und mehr Freunde von mir verlassen Deutschland bzw. Österreich Richtung Balkan bzw. Lateinamerika. Das bedrückt mich momentan schwer. Denn natürlich stelle ich mir die Frage selbst schon länger. Nicht zuletzt war diese Frage ein Grund für meine Reise nach Paraguay im Sommer.

Von Gastautorin Andrea Drescher

Mein Opa war weitsichtig. 1933/34 hat meine Familie aus nachvollziehbaren Gründen Deutschland verlassen. Sie zogen nach Kroatien und lebten dort bis 1943 quasi unbehelligt. Mein Opa baute eine Fabrik auf, meine Mutter ging zur Schule. Und dann kamen in Jugoslawien die Ustascha an die Macht, die Nazis übernahmen auch dort.

Der Kompagnon meines Opas zeigte meine Familie als „Juden“ an. Sie kamen zuerst ins Gefängnis und dann nach Bergen-Belsen. Nur ein Teil der Familie überlebte diese Zeit. Die einzige Genugtuung: als die Familie 1945 wieder nach Zagreb zurückkehrte, erschoss sich dieser Kompagnon. Er wusste wohl, was er verbrochen hatte und richtete sich selbst.

Mein Opa war weitsichtig und ging rechtzeitig. Aber er war nicht weitsichtig genug. Das Böse, das unfassbar Böse kam bis Kroatien. Damals.

Und heute? Ist das unfassbar Böse überall. So zumindest mein Eindruck.

Wohin gehen?

Kein Land scheint von dem, was gerade passiert, ausgenommen.

Außer vielleicht Weißrussland. Es stellt sich mir die Frage, wie lange Präsident Lukaschenko das überlebt. Nicht, dass ich den weißrussischen Präsidenten für den Inbegriff des Guten halte, aber noch lebt es sich dort wohl ziemlich frei. Zumindest was Corona-Maßnahmen angeht.

Ansonsten: Geimpft wird defacto weltweit. Mit mehr oder weniger Druck auf die Bevölkerung.

Selbst erlebt habe ich die Intensität der Propaganda in Paraguay – in vielen anderen Ländern Lateinamerikas ist es wohl nicht viel anders. In den Städten vergleichbar wie bei uns, am Land – also draußen in der Pampa – sehr, sehr entspannt. Obwohl Mexiko in vielerlei Hinsicht am Tropf der USA hängt, ist die Lage dort wohl auch lockerer. Noch.

Noch ist es in Lateinamerika deutlich angenehmer zu leben, nicht zuletzt auch, weil die Menschen anders sind. Netter eben. Aber wie lange noch? Wenn die Not groß wird, Lieferkettenschwierigkeiten die dortige Bevölkerung unter Druck setzen, die Arbeitsmöglichkeiten noch enger werden. Was dann? Wie geht man dann mit „Zugereisten“ um?

Australien – einmal Inbegriff von Freiheit für mich – erscheint mir heute als Hölle, nachdem die ersten QZs – Quarantäne-Zentren – bereits mit Bewohnern zwangsbesiedelt werden.

Aus Tansania hörte ich, dass man begonnen hat, wirtschaftlichen Druck auf Bodo Schiffmann auszuüben. Wundert mich das nach dem Tod des Präsidenten? Eigentlich nicht.

Kroatien hat noch eine geringe Durchimpfungsrate, die Bevölkerung ist aktiv auf der Straße und protestiert gegen Einschränkungen. Und der Präsident nennt den Impfzwang in Österreich faschistisch. Danke dafür. Aber wie lange noch? Wie lange lebt er noch? Tansanias früherer Präsident John Magufuli lässt grüßen.

Die Berichterstattung aus Ungarn fühlt sich deutlich besser an als das, was man in Deutschland und Österreich erlebt. Viktor Orbán ist nun auch nicht gerade der lupenreine Demokrat, aber … auch hier die Frage: Kann er sich gegen die Eurokraten dauerhaft durchsetzen? Und die EU macht enormen Druck in Richtung Green Pass. Aber wie sagte die – nicht gewählte – EU Chefin: „Thank you for your leadership Bill„.

Führer befiehl, wir folgen? Wohin? Wenig überraschend engagiert sich just diese Dame jetzt auch noch für eine Impfpflicht in ganz Europa.

Russland kommt als Auswanderungsland für mich nicht in Frage. Wie man beim Anti-Spiegel nachlesen kann, muss man halbwegs Russisch sprechen können, um dort einwandern zu können und Impfdruck gilt nicht als Asylgrund. Die russische Impfpolitik ist für mich auch nicht klar erkennbar. Immerhin wird dort kein mRNA Impfstoff verimpft. Aber auch dort wird Impfdruck aufgebaut. Dass sich viele Russen nicht so sehr um die Gesetze zu kümmern scheinen, ist zwar ermutigend, wie sich das für Ausländer irgendwann einmal darstellt, steht auf einem anderen Blatt.

In Lateinamerika beherrsche ich die Sprache, auf dem Balkan oder in Afrika leider nicht. Will ich noch ein paar (vielleicht) entspannte(re) Jahre im Ausland leben, aber völlig andere Schwierigkeiten in Kauf nehmen? Krebstherapie in Tansania, Paraguay oder Kroatien? Hm. Aus Paraguay lese ich zunehmend von Überfällen auf Ausländer. In Mexiko, Tansania aber auch am Balkan wird es wohl nicht viel anders sein. Besser wird es mit zunehmender Armut auch nicht. Und dass die wirtschaftliche Lage weltweit den Bach herunter zu gehen droht, ist unverkennbar. In den Schwellenländern wird das kein Honiglecken.

Die nächste Frage: Will ich mich im hintersten Winkel in Afrika, am Balkan oder Lateinamerika „verkriechen“ – auf die Gefahr hin, dass DIE dort früher oder später auch ankommen werden wie 1943 die Ustascha?

Wenn das passiert, bin ich in einem fremden Land, als Ausländerin, ohne meine langjährigen Netzwerke und Kontakte, ohne fundierte Kenntnisse der Region in vielerlei Hinsicht noch hilfloser als hier. Als langjährige Selbstversorgerin hier in Europa muss ich in Paraguay aufgrund der völlig anderen klimatischen Bedingungen bei null anfangen.

Ist das ein sinnvoller Schritt?

Ist Impfen das Thema?

Außerdem: Geht es denn überhaupt ums Impfen? Geht es nicht um etwas viel, viel Böseres – die absolute Unterordnung der Menschen unter eine Gewalt, die die politischen Systeme, in denen wir leben, bereits weitestgehend steuert?

Nicht nur Thomas Röper hat entsprechende Andeutungen über die Mächte dahinter gemacht. Auch Norbert Häring, Paul Schreyer, Hermann Ploppa und andere „alte Hasen“ haben entsprechend recherchiert und informiert.

Nach allem, was die o.g. publizieren, kommt man letztlich immer auf das Finanz- und Wirtschaftssystem in Form von Konzernen als treibende Kräfte hinter dem aktuellen Geschehen.

Wenn man sich die aktuellen Entwicklungen bei digitalem Zentralbankgeld anschaut, der Ice Age Farmer bietet eine hervorragende Kurzzusammenfassung zur Lage in den verschiedenen Kontinenten bzw. Ländern, wird deutlich, wie global die Kontrolle der Menschen betrieben wird.

Kann man sich dieser globalen Kontrolle überhaupt entziehen – und wenn ja wie? Einzige Möglichkeit, die ich sehe – und ich bin für jeden anderen Blickwinkel dankbar – sind lokale Netzwerke mit Nachbarn, Freunden, Gleichgesinnten. Menschen, die sich gegenseitig stützen. Mehrere meiner geimpften Nachbarn sind bereit, für mich mit einkaufen zu gehen.

Ich habe ja auch das Glück, in Österreich zu leben. Der Untertan hat wohl in Deutschland die unangenehmste Ausprägung. In Österreich gehen derzeit die Menschen zu Tausenden auf die Straße. Viele darunter, die noch nie in ihrem Leben auf einer Demonstration waren. Gutbürgerliche Spießer – im besten Sinne des Wortes. Die ganz normalen Menschen aus der Mitte der Gesellschaft. Darunter sind auch viele Geimpfte, für die der Impfzwang in unserem Land die rote Linie darstellt. Die Menschen stehen auf. Endlich!

Es ist nicht so, dass ich mir durch die Demonstrationen ein Wunder erwarte. Aber man kann sich, wenn das Gesetz durchgesetzt wird, auch Zeit kaufen. Auf dem Rechtsweg, den ich hier beschreiten kann, in Paraguay oder Tansania eher nicht.

Gehen oder bleiben?

Ich bin für mich immer noch nicht zu einer abschließenden Antwort gekommen.

Ich lebe am Land unter sehr lieben Bauern, die mir als Selbstversorgerin immer wieder unter die Arme greifen, ihren Überschuss mit mir teilen und auch mal eine Ladung Kuhmist mit Traktor „vorbeischupfen“. Ich kann hier eine ganze Weile (über)leben, ohne einen Supermarkt von innen zu sehen. Leichter wäre es, wenn ich hier in meinem Selbstversorger-Idyll nicht alleine wäre, sondern die Arbeit mit ein oder zwei tatkräftigen (!) Mitbewohnern teilen könnte. Aber ich vermute, das könnte sich ändern, sobald der Druck in den Städten größer wird.

Eine Frage, die viele von uns Nachgeborene der Opfer gestellt haben, war: „Warum habt ihr euch nicht gewehrt?“ Aus diesem Trauma heraus sind wir sehr taff und wehrhaft erzogen worden. Darum weiß ich zumindest eines sicher: ich werde mich mit den mir zur Verfügung stehenden – friedlichen – Mitteln wehren.

Venceremos – no pasaran!


Gastbeiträge geben immer die Meinung des Autors wieder, nicht meine. Ich veröffentliche sie aber gerne, um eine vielfältigeres Bild zu geben. Die Leserinnen und Leser dieses Blogs sind auch in der Lage sich selbst ein Bild zu machen.

Andrea Drescher, Jahrgang 1961, lebt als deutsche Staatsbürgerin seit Jahren in Oberösterreich. Sie ist Unternehmensberaterin, Informatikerin, Selbstversorgerin, Friedensaktivistin, Schreiberling und Übersetzerin für alternative Medienprojekte sowie seit ihrer Jugend überzeugte Antifaschistin.


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55 Kommentare zu „Gehen oder bleiben? Ein ganz persönlicher Kommentar

  1. Erst einmal möchte ich Sie, FRAU DRESCHER, fröhlich im Herzen, grüßen.

    Ist es wirklich unser Bewusstsein, welches uns woanders hinzöge?

    Bei allem, was der Mensch schon weiß:

    DIE ZU HEIßE SONNE SCHICKT DIE EINEN WOANDERS HIN (Geflüchtete), DIE ANDEREN ZIEHT DIE WÄRMERE SONNE AN (Auswander:innen).

    Das Lebewesen SUCHT, der Mensch sucht, um BALLAST ABWERFEN ZU KÖNNEN. – Winterkleidung (Astronaut:innen-Anzug) sei umständlich und schwer.

    Der Mensch sucht leider auch gern FALSCHE ZUSCHREIBUNGEN mit „Immer sein die Anderen (Menschen) schuld.“ – Ich meine, es wäre DIE SONNE.

    DIE SONNE sagt: „TU’S.“

    DER KLUGE MENSCH beipflichtend: „DANN TU’S DOCH, OHNE LANGES GEREDE, DIE SONNE HÖRE NICHT AUF DICH, DU DARFST IHR SCHWEIGEND FOLGEN.“

    1. Die Gefahr und das Rettende.

      Die Metaphysik von Heidegger sei mehr. Wir müssten immer den Nullpunkt unserer logischen Ableitungen weitesgehend nach links verschieben.

      Bei Jean Ziegler galt schon vor Jahrzehnten: „The eagle is landed.“ … der mit dem weißen Kopf.

      Was „Jeff“ und „Elon“ können, das kann mittlerweile das „Entwicklungsland“ China besser!?

      Der Westen darf großes, einzigartiges Exportables suchen und finden.

      Ob es mRNA und Vektor sei, das bezweifelt der Think Tank.

      Alte nationalökonomische Weisheit, ohne Marx zitieren zu müssen: „Demokratie muss man sich erst einmal leisten können.“

      Was sei also als erstes zu retten? Erst Export-Ökonomie, dann Demokratie? – Umgekehrt ginge nicht.

  2. Die „Alternative“ wäre hier bleiben und bei einem Zwang danach versuchen das „Zeug“ gleich wieder aus dem Körper auszuleiten. Fragt sich nur ob das acuh so funktioniert wie bei normalen ehemaligen Impfungen.

    1. Ausleitungs-Gurus wie diese Dr. Lessenich verbreiten falsche Hoffnungen. Ihre Nahrungsergänzungsmittel sind gut für das Immunsystem, unbestritten, aber wie soll mal umprogrammierte Zellen ausleiten? Ivermectin bindet Spike-Proteine, aber was nützt mir das wenn die Zellen im Herzmuskel angegriffen werden durch mein Immunsystem?

    2. Jetzt ist es die Impfung…und dann ? Es geht um Kontrolle jeglicher Art . Think Tanks sind die Drahtzieher und haben längst die Politik, als ausführendes Organ installiert. Krimineller Lobbyismus wurde von der Politik unterstützt. Nicht zu vergessen das Verhalten der Menschen, Konsum bis zum abwinken. Bildungsverfall und auch dort werden keine kritich denkenden Menschen ausgebildet. Es sind Lemminge die laufen in der Masse und fühlen sich dort geschützt. Wie lange es dauern wird bis die es erfahren was der eigentliche Grund der Agenda ist ( ID 2030 ) kann niemand sagen. Auch ob es diese Bürger überhaupt stören wird. Sie befolgen und bedienen dieses System. Hauptsache sie müssen nicht aktiv werden. Ich finde Demos sehr wichtig , Gesicht zeigen und andere motovieren mit zu gehen. Die Energie spüren die diese Menschen haben und damit das Gefühl wird sind eine Menschenfamilie. Das ist sehr wertvoll. Für Freiheit muss man kämpfen.
      Das ist mein Eindruck auf die Situation

    3. Das Spike-Protein ist wie Borreliose zu verstehen, laut Dr. Peter Mccullough. Bis jetzt ist noch keine Therapie bekannt. Diese leicht esoterisch angehauchten „Ausleitungen“… dazu gibt es keine Studien.

    4. Frau Drescher kommt m.E. auf einen ganz wesentlichen Punkt, indem sie die Vernetzung an der Basis als eine mögliche Lösung anspricht.
      Und ich folge 100% ihrer Argumentation, dass wir hierfür in Europa doch recht gute Voraussetzungen haben.
      Ich praktiziere die Vernetzung hier in Karlsruhe auf mehreren Ebenen.
      Z.B. in Gesundheitsfragen mittels einer bundesweit vernetzten Solidargemeinschaft (Artabana, verfügt über zwei Jahrzehnte reale Erfahrung!), in Ernährungsfragen seit 25 Jahren mittels einer lokalen SOLAWI und seit Corona in beruflichen Fragen auch verstärkt in einem Bauteam, in dem wir versuchen Schwarmintelligenz zu lernen und zu praktizieren. Es ist erstaunlich, wie gut und mit welcher Leichtigkeit das funktioniert.
      Ok, ich verbrate momentan durchaus auch noch fossile Geldreserven, aber der neue Weg fühlt sich sicher und viel lebendiger an und die Inflation wird eh nicht viel vom Ersparten übrig lassen.
      Gleichzeitig beschreite ich durchaus auch Wege der Vernetzung in konventionelle Bereiche, wie etwa eine unverpackt-food-coop, die in C-Fragen staatliche Vorgaben buchstabentreu umsetzt.
      Wenn es ganz schlimm kommt, kann sich das Individuum in einem Schwarm leicht anonymisieren und unangreifbar machen.
      Einige von uns rechnen durchaus damit, ihre amtliche Identität aufgeben zu müssen…

  3. Liebe Frau Drescher.

    Danke für Ihren Artikel, daß Sie sich die Zeit nehmen das zu formulieren, was sich viele denken.

    Auch mir gehen genau die gleichen Gedanken durch den Kopf und es ist eine emotionale Achterbahnfahrt. Die wenigsten verstehen was abgeht und halten die anderen für, gelinde gesagt, verschroben.
    Allerdings, je größer die Gefahr, desto stärker wird auch das Rettende, hat Heidegger gesagt.
    Und um Manfred Kyber zu zitieren und uns Mut zu machen: „Vertrau dem Licht in Dir, dem Gott in Deinem Sein, …“.

    Je offensichtlicher die eine Seite in ihrem Handeln und ihren Absichten wird, desto strahlender die andere.
    Dunkler Schatten kommt von hellem Licht; Schatten alleine ist aber nichts aus sich selbst heraus.

    Eine Zeit in der es viel zu lernen gibt.

    mit herzlichen Grüßen

    1. Es aufzuschreiben hat schon fast therapeutischen Charakter. Danke für diese Antwort, ich hoffe Heidegger und Kyber haben recht.

    2. „Wo aber Gefahr ist, wächst
      Das Rettende auch.“
      (Friedrich Hölderlin, Patmos, 1803 vollendete Hymne, Erstdruck 1808)
      Warum sollen wir auswandern? Ich bin hier geboren wie meine Vorfahren und habe keine Lust, einer Diktatur das Land und „meine Leute“ zu überlassen.
      „Es ist nicht so, dass ich mir durch die Demonstrationen ein Wunder erwarte. Aber man kann sich, wenn das Gesetz durchgesetzt wird, auch Zeit kaufen“
      Vielleicht sollte sich die andere Seite überlegen, wohin sie auswandern will, es gibt massenweise „Präzedenzfälle“ in der – auch jüngeren – Geschichte …

    3. @Fritz Madersbacher

      Geht es um Luxus und Lust? – Philosophisch ohne Beleidigung gefragt.

      Ich frage: „Wo bleiben Ihre und meine Erfindungen, die China gebrauchen könnte, damit Ihr Bleiben materiell gesichert wäre?“

      Ich meine, wir machten es uns zu bequem, weil wir es so gewohnt waren mit „Oma, Opa, Mama, Papa hier“, also „Ich auch hier.“ …. wir dürfen unsere Vorfahren und den Rest der Welt tief und richtig studieren.

    4. Uschi
      3. Dezember 2021 um 11:05 Uhr
      „Ich meine, wir machten es uns zu bequem, weil wir es so gewohnt waren mit „Oma, Opa, Mama, Papa hier“, also „Ich auch hier“
      Ich interpretiere Ihre Antwort als Plädoyer gegen einen kleingeistig/engstirnigen Chauvinismus und gebe Ihnen diesbezüglich völlig recht. Aber in Bezug auf die international fortgeschrittenen diktatorischen Bestrebungen unter dem Vorwand einer „Pandemie“ habe ich kein Verständnis dafür, dass bei uns eine „Fünfte Kolonne“ dafür den Weg bereitet und selber Vorteil daraus ziehen möchte (manche davon machen das vielleicht unwissentlich als Werkzeug, z.B. die Tiroler Politiker von der Bundes- bis hinab auf die Kommunalebene sind dumm genug dafür, aber das rechtfertigt ihr Treiben keineswegs).
      In Bezug auf diese sich etablierende Diktatur gilt für mich – ich darf es gar nicht laut sagen: „Proletarier aller Länder und unterdrückte Völker vereinigt Euch!“, und ich glaube, dass alle Menschen dort am besten ihren Beitrag dazu leisten können, wo sie leben und mit den anderen dort lebenden Menschen verbunden sind! So kommt eine gegenseitige Hilfe mit weitem Blickfeld zustande, die letzten Endes die niederträchtigen Pläne der diversen Möchtegern-Diktatoren und Profiteure in die Schranken weisen wird! Österreich ist auf einem sehr guten Weg dazu!

    5. @Fritz Madersbacher

      Lieber Fritz Madersbacher,
      ich verstehe Ihren Bedarf.

      Dazu müsse aber das ökonomische Fundament stimmen, um sich Demokratie leisten zu können.

      Sind Sie sicher, dass das ökonomische Fundament Österreichs solide sei?

      mRNA wird kein Exportschlager nach Fernost, so geschunden sei unsere Demokratie.

      Pflegedienstleistung und Unternehmensberatung kann man genauso wenig exportieren wie Polizeibeamte. Wir machen uns etwas vor mit Eigenbeschäftigungen.

      Herr Putin diskutiert fleißig zum Bitcoin mit. Er ließ diplomatisch noch nichts zum Euro verlauten.

      Ich hatte heute eine Seminararbeit für das universitäre Fach Marketing in der Hand. Titel: Operante Konditionierung.

      So werden junge Menschen konditioniert. BWL studieren nicht wenige. – Was wöllte man dann noch von der Gesellschaft erwarten?

      Wir müssen erst einmal eine Talfahrt akzeptieren, um das Gute und Schöne wiederzuentdecken, wenn uns die Sonne überhaupt noch die Zeit dazu ließe.

    6. Ginge auch die Diskussion: „Was bedinge was?“

      Es wäre ein Märchen, dass die Demokratie von innen heraus ökonomisches Wachstum bedinge.

      China bewies es.

      Umgekehrt geht Demokratie nicht ohne robuste Ökonomie. Die Steuerquote müsse stimmen bei großer Bemessungsgrundlage.

      Westeuropa bewies auch etwas. Es hatte gerade einmal 76 Jahre etwas Glück, dass Nordamerika ihm näher kam.

      Ich erinnere mich an die Editorin. – Plötzlich stimmte das Gesundheitssystem in Paraguay nicht so ganz. – Paraguay ist nunmal keine robuste Volkswirtschaft.

    7. @Uschi
      3. Dezember 2021 um 21:06 Uhr
      Wir müssen selbständig denken lernen, so wir es noch nicht können (Keine Angst vor grossen „Autoritäten“ und „Experten“ – habe den Mut, selbständig zu denken und zu handeln …), uns auf die eigene Kraft stützen lernen (Hilf‘ dir selbst, dann hilft dir Gott), viele Schul- und auch Medien-„Weisheiten“ als leeres Stroh durchschauen lernen …Das ökonomische Fundament Österreichs ist sehr, sehr solide, wenn wir international mit anderen Ländern im gegenseitigen Interesse zusammenarbeiten, statt uns zur Kolonie z.B. der „Impf“-Imperialisten degradieren zu lassen … Wir werden ja sehen, was alles noch kommt, viele Menschen sind in (auch geistiger) Bewegung …

  4. Hallo Andrea – sorry für das DU, aber du schreibst mir einfach aus der Seele… Ich hab‘ die gleichen Überlegungen, lebe aber in der Schweiz. Hier, gefühlt leicht besser als in D und A – zumindest soll es nicht zu einer Impfpflicht kommen. Ansonsten sind die Leute auf dem Lande „menschlicher“ und nicht so „preussisch gehorsam“ wie meine deutschen Landsleute. Ich war dieser Tage auf dem Weihnachtsmarkt in Einsiedeln – ohne irgendein „G“ und ohne Maskenpflicht. Der einzige Hinweis war, man solle etwas auf den Abstand achten. Nirgends auch „grüne Männchen“ oder Ordnungshüter. Im Januar bin ich in Ungarn und Kroatien. Die Präsidenten beider Länder scheinen ihr Volk noch zu lieben und mehr deren Interessen und Freiheiten zu vertreten als wir es in den DACH- Ländern haben. Und ich denke, das lassen sie sich auch nicht nehmen. Polen ist hierfür auch ein gutes Beispiel. Ich denke ein „Tapetenwechsel“ ist für uns Merkel- und Kurzgeschädigten auf alle Fälle besser. Eine neue Sprache kann man lernen und beide Länder haben insgesamt sehr viel zu bieten – und wenn es nur ein bisschen mehr Freiheit ist. Natürlich gibt es auch mehr Sonne gratis! Ansonsten sollte man auch an Florida, Texas und andere „rote“ Staaten in den USA denken. Z.B. hat DeSantis aus Florida unlängst das Impfzertifikat verboten! Also es gibt sie noch: die Freidenker auf diesem Globus! Nur Mut, wir gehen dahin, wo der Mensch noch Mensch sein darf. Liebe Grüsse Peter

    1. für mich ist, im fall der fälle, wohl lateinamerika das ziel der wahl. unter latinos fühle ich mich seit meiner jugend wohl … und habe im sommer selbst erlebt, wie leicht ich mich dort zurechtfinde. selbst in meinem alter war paraguay kein problem für mich …

  5. Hallo und guten Morgen,
    die Hälfte meiner Bekannten hat längst das Land verlassen. Dieser Prozeß begann bereits vor 6 Jahren als abzusehen war, daß es zu einem Crash kommen wird. Nun ist er da und es wird im Ausland meist Südamerika gebaut und gehandwerkelt. Viele hier in Deutschland noch Lebende besitzen längst Papiere für ein Leben fern der Heimat. Es dürfte eine der größten Auswanderungswellen der letzten Jahrzehnte sein.
    Es ist alles sehr traurig.
    Die gestern hier veröffentlichte Tabelle des RKI zur Hospitalisieren KW 43-46 sollte uns allen eine knallharte Warnung sein. Ich habe sie überprüft und sie ist vollkommen korrekt. Jeder sollte sie einrahmen!

    Mit herzlichen Grüßen

    1. Hallo Herr Hildebrand, wohin in Südamerika sind Ihre Bekannten denn gezogen? Wir überlegen an Paraguay aber wir haben mehrere kleine Kinder. Das macht es nicht einfacher aber natürlich dringender, falls eine Impfpflicht nicht verhindert werden kann. Kroatien wäre auch eine Option, aber leider ist das ja immer noch EU. Ich habe Angst, dass es schon zu spät ist.
      Liebe Grüße!

    2. hallo, bitte welche tabelle meinen sie? ich würde gerne mit ihnen in kontakt treten. lg paul k

  6. Gehen! Es geht nicht mehr um „Maßnahmen“. Mit der – auch nur angekündigten- Impfpflicht, und dem Impfen von Kindern ist eine derart dicke rote Linie überschritten, dass es schlicht nicht ums Auswandern , sondern ums Flüchten geht. Ich werde nicht woanders hingehen, weil es etwas besser ist, sondern weil klar sein dürfte, dass sehr wohl eine politische Agenda dahinter steht, die mich und andere zudem töten will. Klingt dramatisch, ist aber letztlich so, wenn es um den Zwang des Verspritzens von experimentellen Stoffen geht. Wird die Sch…dann auch z.B. auf dem Balkan nachgezogen? Keine Ahnung…. dass es aber in Ö. oder D. in jedem Fall früher zum Tode kommt und nie aufhören wird, dürfte auch klar sein.
    Das Einzige, was mich aktuell noch ein klein wenig an Österreich bindet, sind die Österreicher. Klar, es gibt die Impffanatiker auch hier. Aber es gibt eben auch VIELE , die Protest machen und sich wehren. Hier könnte gerade ein Funke entstehen, der sich im Rest der Bevölkerung , auch in anderen Ländern, als Feuer ausbreitet. Respekt zu den Österreichern!
    Und Deutschland? Alles verloren. Das ist wohl nen mentales Problem. Wenn ein Land 2 MAL in der Geschichte auf den Hetze, Totalitarismus und Faschismus Pfad gelangt und bei dritten Mal dann WIEDER versagt und bei einer Wahl dann nicht einmal in der Lage ist, zumindest etwas der Opposition zu helfen …. dann weiß ich auch nicht mehr wie denen zu helfen ist. Erwartet ja keiner, dass sie gleich die Basis oder die freien Wähler in Kanzleramt gehoben hätten. Aber ein wenig hinter die Propagandafassade zu schauen, ein wenig selbst zu denken, und den jungen Parteien wenigsten einen Sprung über die 5% zu ermöglichen, dass hätte drin sein müssen. Nein, die sind verloren. Demokratie, Freiheit, Solidarität und Deutschland sind einfach nicht kompatibel.

    1. Gehen ist so etwas, wie am 9. November 1989 eine Ostberliner Mauer niederreißen, davor gingen schon Warschau, Budapest und Prag.

      Nach 32 Jahre resümierend: „Folgten sie der echten Sonne?“

      Nach dem Gehen kommt euphorisch Freude auf, danach meldet sich immer die Sonne mit „110 und 112 nützen nichts mehr.“

  7. Berührender Artikel, vielen Dank für Ihre Beiträge.

    Ich bleibe, weil ich mich in Österreich am besten auskenne und ein bestehendes Netzwerk von Menschen habe. „Ortskenntnis“ im weitesten Sinne ist in jedem Kampf von unschätzbarem Vorteil. Im Ausland müsste ich von Null beginnen und würde mir sehr wahrscheinlich ein Problem gegen ein noch größeres eintauschen. Das macht keinen Sinn.

    Allen geimpften und ungeimpften, die noch glauben, dass es nur um eine Impfung geht, empfehle ich diesen Beitrag: https://alschner-klartext.de/2021/11/27/der-wendepunkt-zeit-zum-handeln/

    Es geht um nicht mehr und nicht weniger als die Verteidigung unserer Freiheit, die unsere Vorfahren mühsam und unter großen Entbehrungen erkämpft haben. Wer Sklave werden möchte, braucht nichts zu tun, für alle anderen ist die Zeit des Zusehens vorbei, die Zeit des Handelns gekommen.

    Ich wünsche uns die Kraft, diese Auseinandersetzung zu gewinnen!
    MfG Toni

    1. irgendwann wird man einfach des kämpfens müde … ich bin seit 2007 bewusst, dass es stinkt, seit 2012 aktiv … jetzt mit 60 frage ich mich: muss ich noch weiter kämpfen.

    2. @Andrea Drescher

      Ich glaube, Sie zu verstehen. Sie leisten so großartiges, in dem Sie immer wieder interessante , informative oder menschlich berührende Artikel publizieren. Ich würde mich freuen, wenn Sie diese Tätigkeit beibehalten.

      Vielen Dank und gesund bleiben,
      Toni

    3. @ Andrea Drescher Das ist absolut verständlich. Bitte bleiben Sie dran. Bitte! Menschen wie sie werden gerade jetzt gebraucht. Vorher wurden die Probleme noch mit viel Glasperlen billig übertüncht. Daher erreichten die Mahnungen zu wenige. Aber letztlich musste die Maske fallen, was nun geschehen ist. Genau jetzt ist daher Orientierung für die vielen Newbies im Widerstand notwendig, insbesondere von Menschen, die DEESKALIERND wirken und verhindern, dass die Kritiker in die Falle der provozierten Gewalt laufen. Und schauen Sie…so viele Proteste wie jetzt gab es noch nie…weltweit! Ja , ich habe auch Zweifel, dass es was bringt….aber wenn nicht….möchte ich mich wenigstens so teuer wie möglich „verkaufen“. Und noch etwas:. Systeme, die auf Hass , Hetze, Mord und Lügen aufbauen, sind nie wirklich von Dauer. Mit Schatten erzeugt man kein Licht.

  8. Ist ja alles schön und gut. Wenn Sie mir jetzt noch eine Frage beantworten.

    Ich brauche nicht Einkaufen gehen, ich brauche noch nicht mal das Haus zu verlassen, ich kann 3G, 2G und 1G aussitzen.

    Was ich aber nicht kann sind horrende Zwangsgelder bezahlen und dann wird der schöne Bauernhof ruck zuck gepfändet und zwangsversteigert…..

    Wie gehen Sie damit um?

    1. Vielleicht wäre die Haftstrafe ein Weg für Dich, die Situation zu überstehen. Und wenn wir alle auf Haftstrafe statt Geldstrafe drängen, wird das System sich blockieren.
      Du mußt halt mit bestimmten Bedingungen vorsorgen, wie z.B. kaum Geld auf dem Konto … ich glaube, dazu gibt es Tipps im Internet.

  9. Ja, wir denken genauso und stellen uns dieselben Fragen. Warum sehen das nur 20 Prozent der Bevölkerung? Wenn eine Information aus allen etablierten Kanälen fast wortgleich kommt, dann heißt das doch nicht, dass diese Information von besonders guter Qualität ist. Da muss man doch hellhörig werden.
    Wenn der Schalter in Politik und Medien einfach umgelegt werden kann von einhellig „Keine Impfpflicht“ auf einhellig „Impfpflicht“, da muss man doch stutzig werden. Unsere Schulen haben auf der ganzen Linie versagt. Dort werden nach wie vor Apparatschiks produziert. Was ist mit den geisteswissenschaftlichen Fakultäten? Ebenfalls blamabel versagt. Da ist unsere Kantinenwirtin weiter als die Ethikbeiräte.
    Was ist mit den Verfassungsjuristen? Dienen sich schon wieder willfährig den Mächtigen bei deren Machtmissbrauch an.
    Es ist zum Schreien und Davonlaufen. Wenn man wüsste wohin.

  10. Mit jedem Monat verstärkt sich der Eindruck, in einem besetzten Land (AT) zu leben. Frühere Zuversicht, die Repressionen einfach aussitzen zu können und nach der Art Hemingways ‚das interessiert mich nicht‘ zu sagen, wurden von der Geschwindigkeit, mit denen die neue Ordnung implementiert wurde, überholt. Leise werden Grundprinzipien der Verfassungsordnung uminterpretiert, übergangen oder schlicht invertiert. Die Mehrheit der Bevölkerung schient wie hypnotisiert von abstrakten quantitativen Zahlen, die meist ohne Kontext oder statistischer Prüfung präsentiert werden, aber immer mit einer Botschaft fetischisierter Angst. Angst führt in erwachsenen Menschen (vor allem in postmodernen Kindsmännern) zu einem
    psychischen Regress und zu kindlichem Verhalten.

    Daher überall Treu und Glaube, man könne sich aus einer autoritären Ordnung ‚herausgehorchen‘ und wenn alle blind gehorchen, wird alles wie früher (auch wenn sich die Gegenseite außerhalb des Verfassungsbogens bewegt und meisterhaft die Technik des ’shifting the goalposts‘ anwendet und es höchstens dazu führt, sich in eine Dystopie hineinzugehorchen). Hier etabliert sich gerade eine neofeudale Ordnung, die auf Angst, staatlichen Durchgriffsrechten und Verfügungsgewalt über zum Feind erklärte Bürger gebaut ist (googlen nach „Das kommende Machtmodell“ von Johannes Eisleben).

    Was getan werden kann: Sich informieren: wie funktioniert Propaganda (Meerloo: the rape of the mind, Ellul, Le Bon…) wie lassen sich Freiheiten und Parallelstrukturen in repressiven Systemen herausarbeiten (Havel: die Macht der Machtlosen, andere Dissidenten aus realsozialistischen Staaten),
    verlässliche Strukturen im Privaten aufbauen die loyal zur alten freiheitsbetonten Ordnung und bürgerlich-liberalen Verfassung stehen und kollektivistische Ethik ablehnen, Medien welche Angstpropaganda betreiben nicht mehr konsumieren, innerliche oder äußerliche Emigration in Kauf
    nehmen bei weiteren Verschärfungen, die mit Sicherheit bevorstehen. Wenn der Staat erst körperliche Integrität mit Beugemitteln brechen kann, ist eine rasche Ausweitung für weitere experimentelle Medizinprodukte zu befürchten, die nicht einmal veterinärmedizinische Standards erfüllen, im regelmäßigen Dauerabo, je nachdem was big pharma gerade raushaut.

    Verbringe jährlich mehrere Monate in Russland. Auch dort gibt es vor allen in den Ballungszentren starken Impfdruck, aber zum Unterschied zu DE und AT sind die Menschen pragmatischer und weniger ideologieorientiert. ‚Leben und Leben lassen‘ ist ein starker Kontrast zum ‚unbedingten Gehorsam‘ im
    deutschem Raum. Vor allem haben die wenigsten Menschen Angst vor einem Virus – „das hatte ich schon, halb so schlimm“, oder „das ist nur ein Virus, das gehört zum Leben dazu“ sind die typischen Antworten auf die Frage nach dem Virus. Positiv auch, dass ich Mitten in einer Welle mir selbst aussuchen konnte, ob ich eine Maske tragen will (die Verteilung in den öffentlichen Verkehrsmitteln war ca. 50/50, im Süden am schwarzen Meer habe ich während eines mehrwöchigen Aufenthalts keinen einzigen Maskenträger gesehen.) Da die einzelnen Regionen das autonom regeln dürfen sollte es regional große Unterschiede geben. Bin hoffnungsvoll dass es nicht klappen wird, aus dem QR-Code einen Fetisch zu machen wie im Westen, das
    Immunsystem der Menschen gegenüber übergriffigem Staatshandeln ist durch historische Erfahrung gut ausgeprägt. Ein Plus für Impfwillige: die russischen Impfstoffe stammen fast alle von staatlichen Forschungsinstitutionen und sind nicht von big pharma abhängig.

    Einige von uns werden in der glücklichen Position sein, später Kindern und Enkeln zu erzählen, niemals Diskriminierung, unsachliche Ausgrenzung, medizinische Zwangsbehandlungen oder kollektivistische Ethik unterstützt zu haben. Millionen können das nicht.

    1. Fahre auch (bis auf 2020) jedes Jahr nach Russland, allerdings keine Monate, da ich noch Arbeitnehmer bin. Diese Jahr war ich auch mal wieder am Schwarzen Meer (meist Krim) und habe einen unvergesslichen Urlaub in Freiheit verbracht.
      Eigentlich wollte ich mit Beginn der Rente jeweils 2 * 3 Monate in RF und 2 * 3 Monate hier leben. Inzwischen habe ich doch davon Abstand genommen, denn in vielen Regionen werden nicht Geimpfte über 60 für 4 Monate diesen Winter quasi im Haus eingesperrt. Ich weiß jetzt natürlich nicht, ob und wie das kontrolliert wird. Aber jedenfalls fing dieser staatliche Impfzwang seltsamerweise kurz nach der Duma-Wahl an.

    2. @EM
      3. Dezember 2021 um 11:29 Uhr
      „Vor allem haben die wenigsten Menschen Angst vor einem Virus – „das hatte ich schon, halb so schlimm“, oder „das ist nur ein Virus, das gehört zum Leben dazu“ sind die typischen Antworten auf die Frage nach dem Virus“ – interessant, wie früher bei uns auch …

  11. Seit bald 2 Jahren eiern wir herum.
    Irgendwie war es mir auch schon von Anfang an bewußt, wohin das alles steuert, ja wohin es zwangsweise führen wird.
    Trotz alledem bin ich immer und immer wieder aufs neue erstaunt und fassungslos, dass es tatsächlich so kommt und auch immer weiter geht. Ein trauriges Spiel, ohne Ende in Sicht.
    Vielleicht ist es aber auch gut und endlich der richtige Anreiz zu Handeln gekommen.
    Nicht mehr abwarten und aufs Beste zu hoffen.
    Es ist unendlich traurig zu sehen, wie die Gesellschaft zerfällt – wie sie das Schlechte aus so manchen holt.
    Waren wir zu blauäugig und war es doch bei den meisten nur Fassade und es erfolgt nach und nach die Demaskierung?
    Ich weiß es nicht, doch habe ich Angst. Um mich und meine Liebsten.

    Zum Thema Russland kann ich nur sagen, dass meine Frau russischstämmig ist und auch dort vernetzt. Es ist keine Option. Bisher war sie mit Putin, was er fürs Volke getan hat, doch überwiegend positiv eingestellt, aber mittlerweile ist es dort zumindest in den Großstädten ebenso schlimm wie bei uns – sie denkt er hat seine Seele ebenso an den Teufel verkauft. In Weißrussland ists da noch am Besten – aber wie lange? Da Lukaschenko von Putin abhängig ist, wohl genau so lange, bis Putin die Kontrolle im eigenen Land geschafft haben wird.
    Möglicherweise nie, aber ohne die Grundzüge der Sprache ist man wirklich aufgeschmissen – ohne Kyrillisch keine Chance.

    Wir haben uns mittlerweile auf Schweden festgelegt. Die Sprache ist nicht so schwierig zu erlernen und Englisch kann dort ohnehin jeder perfekt. Mediteran liegt uns zwar am Meisten, weswegen der Norden nicht unbedingt das Traumziel ist, aber es hat doch abgesehen davon immense Vorteile zu bieten!
    Auch im Bildungsbereich – wo meine Frau dann die Besten Unis für PhD zur Verfügung hat und unser Sohnemann mit der Schule beginnen kann – ohne Einschränkungen und Lockdowns, ohne Masken und ohne Testen eine normale Kindheit leben wird können. Nicht verängstigt oder traumatisiert…

    LG aus Ostermiething, also auch tiefem OÖ 🙂

    1. Ich bin auch „russischstämmig“. – Stalins DDR lehrte ab der 3. (R-Klasse) oder 5. Klasse das kyrillische Alphabet.

      DDR dürfen wir erst einmal als Dagewesene wahrnehmen.

      Sie hat damit immer eine realistische Wahrscheinlichkeit, wieder da zu sein.

      Sie könnte diesmal auch größer sein.

  12. Leider haben die Deutschen (natürlich auch die Österreicher, Südtiroler und wie sich bei der letzten Volksabstimmung gezeigt hat sogar die Deutsschweizer usw.) unter allen Nationalitäten ihr Unterwürfigkeitsgen am besten ausgeprägt. Deutsche Soldaten lösen eine Bahnsteigkarte, wenn sie einen Bahnhof einnehmen wollen, spottete Lenin.

    Mental-soziopathisch-geistige Unzulänglichkeiten hin oder her, es lässt sich der momentane sicher bewusst losgetretene weltumspannende kollektive Deliriums-Irrsinn aber nicht auf die in jedem von uns schlummernden „bösen“ Eigenschaften zurückführen. Die Steuermänner des verbrecherischen Irrsinns schaffen durch endlose tägliche Panikmache und Propaganda die Bedingungen, in welchen bis zu ca. 70% der Menschen ihre eigene Entrechtung sogar befürworten oder sogar selbst vorantreiben.

    Und ein Grossteil der restlichen 30% qualifizieren sich dann für andere Formen des Mitläufertums. Nicht wenige sind sich zwar der eigenen Entrechtung bewusst, spielen aber um der eigenen Vorteile willen mit. So quasi nach dem Prinzip der „Kapos“ in den Nazi-Vernichtungslagern, wo diese – obwohl selbst Häftlinge – aufgrund der ihnen zugestandenen Privilegie, die übrigen Häftlinge teilweise mit Billigung oder sogar im Auftrag der SS, aber eben teilweise auch aufgrund eigenen Antriebs schikanierten.

    Damit muss Schluss sein. Es braucht einfach den Schulterschluss zwischen der Mehrheit der Geimpften (der angeblich „Guten“ bzw. der sich als „gut“ Wähnenden und der Minderheit der Ungeimpften (d.h. der angeblich Schuldigen und Sündenböcke) gegen die verschwindend kleine Minderheit der wirklichen Strippenzieher des institutionalisierten Corona-Irrsinns.

  13. Angst ist immer ein schlechter Berater. Flucht weil man mit dem System nicht zurecht kommt beruht auf ähnlichen Gründen. Denn wenn es nicht sorgfältig gut Abgewogen wird folgen ein die Probleme nach.

    Ins Ausland würde ich nur aus einen einzigen Grund gehen. Wenn mein Herz und die Lebensbedingungen mich dermaßen anziehen das ich dort Unbedingt Leben möchte für eine sehr lange Zeit. Das die Ökonomischen gegebenheiten für einen Stimmen muss versteht sich von selbst.

  14. Viele haben bereits Deutschland verlassen. Gelesen habe ich dass seit 2020 über 500 000 Deutsche ausgewandert sind. Wohin? Wurde nicht genannt. Meine Nachbarin teilte mir vor drei Tagen mit: Ich werde auch Deutschland verlassen. „Mir stinkt es in Deutschland und ich tue mir das nicht an diesen Scholz Kanzler zu ertragen.“

    Wohin gehen? Da gibt es einige Plätzchen. Dort kann man sich dieser globalen Kontrolle ganz sicher entziehen. Doch es ist nichts für bequeme und Konsumgeile Leute. Auch nichts für Leute die sich von Netzwerke, Nachbarn, Freunden, Klamotten, Autos, Handys etc. abhängig gemacht haben. Zum Gkück gehöre ich nicht dazu und komme sehr gut ohne damit aus. Überleben ist meine Baustelle. Ich kann man immer viel verlieren. Aber es bleibt immer mein Leben. Es ist das „Einzigste“ was ich habe, mein Leben!

    Druck auf die Bevölkerung kann man nur dann ausüben, wenn diese sich nicht gegen diesen Zwang suasprechen und sich auflehnen. Würde sich die Bevölkerung alle zusamentun, dann hätte die Regierung sehr schlechte Karten. Das wünsche ich mir soooo sehr!

    Einmal Politiker zeigen wo es langeht und wer hier das Sagen hat. Nämlich das Volk!
    Ich träuem von einem Weltweiten Aufstand. Nichts ist unmöglich. Und mache Träume können wahr werden.
    Schaut man Politikers Träume an – sie sind wahr geworden (Impfzwang umgetauft auf Impfpflicht, was gleichkommt), und für uns ein Alptraum wird/ ab Februar 2022 geworden.

  15. „ Will ich noch ein paar (vielleicht) entspannte(re) Jahre im Ausland leben, aber völlig andere Schwierigkeiten in Kauf nehmen? Krebstherapie in Tansania, Paraguay oder Kroatien?“

    Die Frage ist aber, ob man hier überhaupt noch Therapien bekommt wenn man ungeimpft ist.
    Wird man sich für einen etwaigen Spitalsaufenthalt, eine Operation oder gar schon für eine CT Untersuchung impfen lassen müssen?
    Bekommt man als Nicht-Gen-Therapierter überhaupt Untersuchungstermine bei einem Arzt?
    Wird die Krankenkasse für Ungeimpfte bezahlen?
    Wenn ja wie lange? Und wie viel?
    Wie man in den letzten 2 Jahren gesehen hat kann man nichts mehr ausschließen.

    1. Klar, hier bekommt man eine „Top“ Versorgung im Krankheitsfall!

      Krebstherapie besonders gerne. Zwar kenne ich in meinem Umfeld nur Fälle die ohne Chemo genauso lange gelebt hätten, nur mit weniger Qualen, sei es drum.

      Und wenn ich die Nebenwirkungen der mRNA Brühe so anschaue und abwäge. Hätte ich die Wahl den Rest meines Lebens ohne Arzt auskommen zu müssen und dafür frei zu sein, ich würde sofort unterschreiben!

    2. #Manfred 14:40 Uhr
      Jetzt Ist das schon noch so. Aber nach bald 2 Jahren kann ich mir durchaus realistisch vorstellen, dass es als weiteres Druckmittel benutzt wird, eine ärztliche Behandlung vom Impfstatus abhängig zu machen.
      Ich hoffe inständig dass ich mich irre.

  16. Hallo Muckel,

    Zu deinem Absatz: Druck auf die Bevölkerung kann man nur dann ausüben, wenn diese sich nicht gegen diesen Zwang suasprechen und sich auflehnen. Würde sich die Bevölkerung alle zusamentun, dann hätte die Regierung sehr schlechte Karten. Das wünsche ich mir soooo sehr!
    Einmal Politiker zeigen wo es langeht und wer hier das Sagen hat. Nämlich das Volk!
    Ich träuem von einem Weltweiten Aufstand. Nichts ist unmöglich. Und mache Träume können wahr werden.

    Anwort: Wünsche ich mir auch sehr! Das unsere Gesellschaft aufwacht und endlich begreift, dass keiner über uns entscheiden kann.
    Übrigens gehöre ich nicht zu den Duckern.

  17. Wer eine slavische Sprache etwas versteht, dem sei Abchasien empfohlen. Meer und Gebirge, angenehmes Klima, etwas östliche Anarchie, dünn besiedelt, Fachleute für alles mögiche werden gesucht, z.B. Deutschlehrer. Im Sommer Touristengeschäft. Freunde erhielten beim dortigen stellvertretenden Außenminister problemlos ein verlängertes Sechsmonatevisum.

  18. Liebe Frau Drescher,

    vielen Dank für Ihren Beitrag! Sie stellen die Situation genau so dar, wie ich sie persönlich auch empfinde. Unfassbar.

    Es gibt ein wenig Hoffnung. In den USA gibt es offenen Widerstand von Verantwortlichen in der Politik. Man hat sogar die „Impfpässe“ in einigen Bundesstaaten verboten. Ob das reicht, werden wir sehen. Die Bürger haben zumindest erkannt, was im Land passiert und sie haben genug an Vergleichsmöglichkeiten. Ich habe dort lange gelebt und habe noch Hoffnung. Uns aus der EU lässt man aber nicht mehr rein, nicht ungespritzt. Vielleicht kommt von dort irgendwann mal die Befreiung. Wieder einmal. Allerdings sollte man auch sehen, dass viele Treiber der Diktatur, wie Bill Gates, aus den USA kommen und dort erfolgreich alle Bereiche des Lebens korrumpiert haben. Aber auch das ist nicht neu, schließlich hatte Hitler viele Sympathisanten in den USA (ganz offen bis zu einem bestimmten Punkt). Und das Geld für die Aufrüstung des Dritten Reichs kam ebenfalls von dort. Deutschland lag bis dahin am Boden. Ach, und da wäre noch ein Konzern, der schon damals beim Massenmord mitgemacht hat: IBM. Dieser Konzern stellt in Deutschland die deutschen „Impfpässe“ zur Verfügung, hat sogar die Tagesschau berichtet – leider ohne Bezug zur Wochenschau und der Systematischen Erfassung von Mitmenschen, die das Regime als Feinde im eigenen Land deklariert hatte. So läuft das heute wieder.

    Ich erlebe immer öfter, dass selbst Leute, die sich zur „Impfung“ gegen SARS-CoV-2 nötigen ließen, ganz offensichtliche Fragen stellen und den Wahnsinn der Politik unmissverständlich ablehnen. Auch das macht Hoffnung. Wir wissen jedoch aus der Geschichte, dass Regime wie das Dritte Reich, der Kommunismus in Russland und andere, erst aus dem vor der Machtergreifung gezielt angerichteten Chaos entstanden. Das wahre Regime könnte noch kommen, z. B. nach Auflösung aller Landesregierungen.

    Vielleicht gehen wir weltweit das Problem falsch an. Vielleicht müssen wir uns um die Ursache, die Verursacher der Pandemie kümmern. Die sind es, die das Finanzsystem zu ihrem Gunsten geplündert haben und die uns jetzt ihre Vorstellung der Neuen Freiheit aufzwingen. Ich sehe nicht, wie daraus etwas Gutes werden kann.

  19. Wer von uns denkt nicht daran, auszuwandern bzw. zu fliehen! Ich kann es gut verstehen, daß es manche wirklich machen, aber für mich wird das keine Option sein. Ich habe mir hier(AT) etwas aufgebaut, in das ich viel investiert habe, nicht nur finanziell. Außerdem, wer sagt mir, daß wir am Ende wo anders nicht doch noch eingeholt werden? Ich finde es schade, daß Menschen fliehen, die unsere Mitstreiter sind. Ich habe die kleine Hoffnung, daß eine Parallelgesellschaft entstehen könnte, in der sich die Menschen gegenseitig helfen. Jeder von uns hat gewisse Fähigkeiten und somit steht uns ein großer Pool diverser Kompetenzen zur Verfügung, die wir miteinander teilen könnten. Und natürlich sollten wir diese verbrecherischen Konzerne boykottieren, nicht bei Amazon bestellen, nicht in Supermarktketten oder Handelsketten einkaufen, nicht Microsoft oder Apple nutzen, andere Suchmaschinen (z.B. Startpage) oder Emailanbieter (z.B. Posteo) als Google benutzen.

    Übrigens sind 20% der Bevölkerung doppelt so viel, um etwas verändern zu können!

    Bleibt ungeimpft,
    David

  20. Hi.

    Mache mir auch meine Gedanken.

    Bosnien ist wohl die Europäische Hochburg zur Zeit, kein Nato Mitgliedsland, kein EU Mitglied.
    Verfassungsgerichtshof schafft grad die letzten Maßnahmen ab, die sowieso keiner mitgetragen und durchgeführt hat.

    Jedoch, liest man, das es politisch rumort mit den Serben etc.

    Schwierig zu beurteilen von hier.

    Was sagt ihr dazu ? Ist vorallem einfach mit dem Auto zu erreichen, ein Urlaub über paar Monate könnte gut tun.

  21. Das ganze ist schon ein Dilemma und hat mehrere Seiten.

    Ich lebe in Deutschland und da sehe ich immer mehr das 1 zu 1 der Weg der 30er Jahre gegangen wird. Deutschland ist bestenfalls eine Fassadendemokratie. Die Regierung richtet sich schon lange nicht mehr nach dem Willen der Wähler, sondern nach den dicksten Schecks der Wirtschaft für die Parteikasse oder auch mal als Entlohnung für Politiker in Scheinbeschäftigungen im Aufsichtsrat großer Unternehmen oder der fürstlich entlohnten 5min Ansprache bei der Hauptversammlung. Die 4. Gewalt ist zum Propagandaarm der Interessengruppen geworden und die Justiz hat nur noch wenig mit Recht zu tun. Das Verfassungsgericht war lange Zeit die letzte Bastion der Demokratie, wurde durch entsprechende Neuzugänge in den letzten 16 Jahren aber zersetzt, wie immer mehr Urteile zeigen.

    Deutsche Genauigkeit, Hartnäckigkeit und Pedantismus kann in wirtschaftlichen Erfolg und Erfindungsgeist kanalisiert werden, führt in weniger utopischen Zeiten aber auch dazu das es im Land keine Ecke gibt wo man sich dem System entziehen kann.

    Bislang haben mich das private Umfeld, Freunde und Familie davon abgehalten auszuwandern.

    Ich werde mich nun aber auf gar keinen Fall mit einem der mRNA Impfstoffe impfen lassen. Nach ausgiebiger Recherche ist mir dieses Eisen zu heiß. Generell sehe ich eigentlich nicht ein, warum ich mich gegen eine Krankheit die mir schlimmstenfalls 3 Tage Schnupfen beschert impfen lassen sollte, zumal, da die Impfungen immer wieder nutzlos werden und die Daten nahelegen, das man eigentlich alle 4 Monate boostern müßte. In einem Impfstoffabo (inklusive Nebenwirkungen) sehe ich schlichtweg bei meinem persönlichen Risikoprofil für die Erkrankung keinen Sinn.

    Mit einem Impfstoff der erwiesenermaßen dauerhafte Immunität erzeugt und gleichzeitig keine schwerwiegenden Nebenwirkungen auslöst, würde ich mich, wenn keine andere Wahl habe und gezwungen werde, sehr widerwillig impfen lassen.

    Unter all diesen Vorzeichen erhärtet der Gedanke des Auswanderns immer mehr. Auch ich stelle mir aber die Frage wohin und bin im Prinzip zu den gleichen Schlüssen gelangt, wie die Autorin. Es ist schwierig. Einige Länder im Balkan scheinen zur Zeit noch am Vielversprechendsten. Fest niederlassen wollte ich mich aber auch nicht, auf Grund der ebenfalls von der Autorin dargestellten Argumente.

    Aktuell bin ich im Recherchestadium für eine Zwischenlösung die sicherlich nicht für jeden etwas sein wird. Sollte die Impfpflicht in Deutschland durchgesetzt werden, werde ich wohl für eine gewisse Zeit zum Nomaden im Balkan und Nahen Osten, vielleicht auch den ehemaligen Sovietrepubliken werden. Die Welt im Detail über längere Zeit zu erkunden war schon immer ein wahnwitziger Traum zu dessen Verwirklichung irgend etwas immer nicht gepaßt hat. Auch wenn Teile der Welt außen vor sind gibt es noch genug Länder die noch akzeptabel und erkundbar sind.

    Entweder ich finde dann irgendwo eine neue Heimat, oder mit etwas Glück wachen die ganzen Drohnen aus Ihrem Propagandaschlaf auf und es wird wieder lebenswert in Deutschland, oder zumindest einem seiner Nachbarländer.

  22. Woher die Verwerfungen in den USA und Europa kommen und was ds mit Traumtänzerei zu tun hat:

    In einem anderen Artikel las ich, daß die Soziale Marktwirtschaft sich nicht bewährt habe und für die Kluft zwischen Arm und Reich verantwortlich sein sollte.

    Die Staaten steuerten nicht unbeholfen gegen die Oligopole und Monopole, Brüssel steuerte mitten hinein, absichtlich.

    EU-Richtlinie zur Verschmelzung von Kapitalgesellschaften

    „EUR-Lex – l26041 – EN – EUR-Lex“ bitte Suchmaschine bedienen.

    Den Richtlinie ist von 2005 und den Link habe ich abgelegt unter Kriminalität. So ist er besser auffindbar.

    Die Soziale Marktwirtschaft ist nach dem Mauerfall durch die Asoziale Kapitalwirtschaft ersetzt worden.

    Die Erinnerung an die Thatcher-Regierung sollte entweder belebt werden, oder noch wach sein. Thatcher hat den Neoliberalismus eingeführt und das führte nicht nur in UK, sondern auch in Europa zu einem ziemlichen Rauschen im Blätterwald.
    Vor Thatcher hat Reagan die US-Wirtschaftspolitik auf neoliberal umgestellt, und in Deutchland war das Günter Rexrodt. Der Mann war Wirtschaftsminister und in der Kohl-Regierung, saß in zwei Dutzend Aufsichtsräten, hatte also die besten Kontakte zu den Vorständen der Industrie. Für die Umstellung von „nachfrageorientierte Wirtschaftspolitik“ auf „angebotsorientierte Wirtschaftspolitik“ mußten diverse Verbraucherschutzgesetze gelockert werden und mit den Bürgerrechten durfte das nicht mehr so wichtig genommen werden.

    Thatcher und Reagan haben sich an Chiles Wirtschaft orientiert. Pinochet hatte die Chikago-Boys (Milton Friedman) nach Chile geholt und zu Ministern gemacht. Pinochet war der Ersatzmanm von Allende, den die USA abgelehnt haben, weil der zu „kommunistisch“ dachte. Also Regime Change.

    Pinochet war ein bekennender Anhänger Mussolinis und des Korporatismus. Thatcher führte den Korporatismus, Verschmelzung der Wirtschaft, mit dem Wort „alternativlos“ ein, deshalb hieß sie die Eiserne Lady.

    Soziale Marktwirtschaft ist auf der Grenzregion zwischen Sozialismus und Kapitalismus, also in der Mitte. Der Staat hat ein paar Monopole (gehabt), Bahn, Post, Energieversorger, Straßenbau, Telekommunikation, um die Kartellbildung der Konzerne zu verhindern und das Kartellrecht ggf. mit einer Stromsperre Nachdruck zu verleihen. Die Monopole sind in den letzten Jahrzehnten zerschlagen und privatisiert worden.

    Die Umstellung in Europa lief relativ offen und mit lautem Medienecho ab. Österreich hat wahrscheinlich den Fahrtwind genützt und sich heimlich hinten dran gehängt. Man kann ja mal schauen, welche „Regierung“ damals am Abszugshahn saß?

    Zur Sozialen Marktwirtschaft gehörte auch eine Begrenzung des Einkommens. Konrad Adenauer, eigentlich der Vater der Sozialen Marktwirtschaft, setzte den Spitzensteuersatz auf 96% bei einem Jahreseinkommen von 250.000 DM. So konnte sich der Wohlstand verbreitern.

    Es läuft alles sehr zäh in Europa, und Tatsachen von vor 30 Jahren führen noch immer ein Mauerblümchendasein.

  23. Danke für diese Gedanken!
    Meine Familie ist durch meine Vorsicht schon seit Jahren in LatAm prinzipiell „abgesichert“. Werde das Land nicht nennen, ist mühsam dort, aber hat gewisse Punkte die mir als essentiell wichtig für eine gute, evtl. nur temporäre „Zuflucht“ erscheinen.

    Unabhängig davon, dass es hier nicht mehr um die Gesundheit oder nur die Zwangsimpfung geht und sich dieses Great Reset „Virus“ wohl weltweit ausbreiten wird, wird es wohl immer kulturspezifisch in den verschiedenen Ländern gehandhabt werden. Aber ziemlich klar für mich ist, dass dieser Reset vornehmlich für die gefährliche Figur der „Weißen“ gedacht ist. Wenn deren Aufmüpfigkeit gebrochen wird, ist die Individualität dann eben nur mehr dort zu finden, wo diese durch das laxe Kontrollsystem, Korruption und der dementsprechenden Attitüde der lokalen Bevölkerungen eben einfach da ist, auch wenn sie nicht mehr „erlaubt“ sein sollte.

    Meine Entscheidung in diese Sache aber ist dennoch, mit allen mir zur Verfügung stehenden Mitteln diese Entwicklung nun hier in Österreich zu bekämpfen, die Stirn zu bieten. Denn wenn diese Sache hier scheitert, kommt die Sache gehörig ins Stocken. Das ist die Hoffnung, sie es zu verwirklichen gilt und als reale Chance besteht.

    Und die Mittel werden wohl ab einem gewissen Punkt nicht mehr nur friedlich sein können, das zeigt die Geschichte Europas doch nur zu deutlich, oder wären die Ergebnisse der französischen Revolution mit Diskussionen ebenso zustande gekommen? Wohl kaum.

    Von Zeit zu Zeit erfordert die Freiheit eben das Blut von Tyrannen, aber das muss zumeist ebenso mit Blut bezahlt werden.

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