Wasserstoffperoxid H2O2 und Vitamin C wirksam gegen Corona-Viren

In den Kommentaren wird immer wieder Wasserstoffperoxid (H2O2) als potentes antivirales Mittel erwähnt und zwar in der 3%igen wässrigen Lösung. Das war für mich Grund genug der Sache einmal nachzugehen, denn es ist tatsächlich ein seit jeher bekanntes hochwirksames Desinfektionsmittel.

In kurzer Blick ins Lehrbuch der Biochemie zeigt uns, dass es im Körper bei vielen Prozessen vorkommt. So zum Beispiel bei der Biosynthese von Vitamin C in Säugetieren. Dabei wird das Lacton der Gulonsäure durch ein Flavoprotein zu Ascorbinsäure (also Vitamin C) dehydriert, wobei H2O2 entsteht. Den Menschen (und einer Reihe von Affenarten) fehlt das Gulo-Gen, weshalb wir kein Vitamin C selbst synthetisieren können, sondern es mit der Nahrung aufnehmen müssen.

Aber zurück zu Wasserstoffperoxid. Zum Beispiel finden wir in PubMed aus dem Jahr 1977 bereits folgende Zusammenfassung:

„Die Wirkung von H2O2 auf die Adenovirus-Typen 3 und 6, das Adenoassoziierte Virus Typ 4, die Rhinoviren 1A, 1B und Typ 7, die Myxoviren, das Influenza A und B, das Respiratorische Synzytialvirus, Stamm Long, und den Coronavirus-Stamm 229E wurde in vitro untersucht, wobei unterschiedliche H2O2-Konzentrationen und Expositionszeiten verwendet wurden. H2O2 in einer Konzentration von 3 % inaktivierte alle untersuchten Viren innerhalb von 1-30 Minuten. Coronaviren und Influenzaviren erwiesen sich als besonders empfindlich. … H2O2 ist ein geeignetes Mittel zur Virusinaktivierung.“

In den Kommentaren finden sich eine Reihe von Literaturhinweisen wie H2O2 wirkt, hier ist einer davon.

Die verschiedenen Wirkungen von Vitamin C

Eine in Barcelona durchgeführte und im August 2020 in Critical Care BioMedCentral (BMC) veröffentlichte Studie berichtet von der Messung der Vitamin C Spiegel bei Patienten. Bei schwerkranken Corona-Patienten fand sich in 94,4% der Fälle ….. nichts. Gar nichts.

Was sollte man aber tun? Natürlich Vitamin C hochdosiert als Infusion verabreichen. Zum Einsatz von Vitamin C als Infusion ist zB in PubMed eine Studie erschienen. Oder hier ein Editorial mit dem Titel „The Emerging Role of Vitamin C in the Prevention and Treatment of COVID-19“ über mehrere Studien erschienen in Nutrient, und auch im Covid Study Register von Cochrane findet sich einiges.

Vitamin C darf auch in keinem Protokoll zur Prophylaxe oder Behandlung fehlen, wie hier bei dem der FLCCC.

Vitamin C geriet in die Schlagzeilen als es der zweifache Nobelpreisträger und Chemiker Linus Pauling hochdosiert für die Behandlung von Krebs vorgeschlagen hat. In Studien bewies er gemeinsam mit Ewan Cameron die Wirksamkeit gegen Krebs. Das wurde in Untersuchungen überprüft, die von Creagan und Moertel an der Mayo-Clinic durchgeführt wurden. Es zeigte sich jedoch kein Vorteil der Gabe von hoch dosiertem Vitamin C gegenüber der Gabe von Placebo. Die Studie wurde jedoch fehlerhaft durchgeführt, das Vitamin C wurde oral gegeben, statt als Infusion. Solche fehlerhaften Studien von Medizinern kennen wir übrigens  auch bei Vitamin D oder Ivermectin, wenn jeweils die Unwirksamkeit fälschlich behauptet wird.

Auch heute noch gibt es fundamentales Unverständnis über die Wirkung von Vitamin C, wie in dieser Studie von Medizinern der Eastern Virginia Medical School in Norfolk, die hier schreiben: „Viele der falschen Vorstellungen über Vitamin C wurden vom zweifachen Nobelpreisträger Linus Pauling verbreitet.“

Vitamin C und Wasserstoffperoxid

Professor Dr. Burkhard Kleuser, der von 1984 bis 1988 Chemie und Lebensmittelchemie sowie von 1990 bis 1994 Biochemie studierte, also ein Naturwissenschaftler, erklärt in einem längeren Artikel in der Pharmazeutischen Zeitung die Wirkungsweise bei den von Liunus Pauling beschriebenen Studien:

„… gezeigt werden, dass die orale Gabe der höchst verträglichen Dosis von 3 g alle vier Stunden zu einer maximalen Plasmakonzentration von 0,22 mmol/l führt. Hingegen wurden maximale Plasmakonzentrationen von mehr als 13 mmol/l erreicht, wenn die Vitamin-C-Dosis intravenös appliziert wurde. Ähnliche Ergebnisse findet man auch bei Tumorpatienten.“

Wir kommen nun wieder zu Wasserstoffperoxid:

In hohen millimolaren Konzentrationen, die nur durch intravenöse Applikation erreicht werden können, wirkt Vitamin C als Prooxidans und führt zur Bildung von Wasserstoffperoxid, das in der Lage ist, Tumorzellen zu schädigen.“

In niedrigerer Konzentration wirkt Vitamin C als starkes Antioxidans, in hoher als Pro-Oxidans. Wir sehen wieder einmal, dass die Dosis das Gift macht.

Solange das Vitamin C im Blut zirkuliert, wird nur wenig Wasserstoffperoxid produziert. … Erst wenn Vitamin C aus der Blutbahn ins Interstitium [Bindegewebe] übertritt, kommt es zu einer intensiven Bildung von Wasserstoffperoxid, welches dann als zytotoxisches Molekül selektiv Tumorzellen schädigen kann… . Die Wirkung scheint spezifisch bei Tumorzellen zu sein, weil diese im Gegensatz zu gesunden Zellen häufig keine oder nur geringe Aktivitäten von antioxidativen Enzymen wie Katalase, Glutathionperoxidase und Superoxiddismutase aufweisen, die in der Lage wären, Wasserstoffperoxid zu entgiften.“

Der Molekular-Mediziner und Buchautor Dr. Ulrich Strunz beschreibt in seinem Blog über Krebsbehandlung und die Erfahrungen einer Patientin mit Onkologen:

Und die bekommt gesagt von ihren Onkologen: Bitte keine Vitamin C-Infusion.
Diese „störe“ die chemotherapeutische Behandlung.“

Und weiter:

„Lassen Sie uns kurz das Hirn einschalten und vernünftig werden:

  • Vitamin C hat eine Halbwertszeit im Blut von 2,9 Stunden. Wenn Sie also heute Vitamin C-Infusionen bekommen, morgen die Chemotherapie, das Ganze also zeitversetzt, dann merkt die Chemotherapie von dem Vitamin C gar nichts mehr. So etwas nennt man schlichte Naturwissenschaft. Ich betone das Wort „schlicht!“.
  • Viel wichtiger die folgende Überlegung: Wie wirkt Chemotherapie? Dieses Gift erzeugt in jeder Körperzelle massiv freie Radikale. Und hoffentlich in der Krebszelle, die eine höhere Stoffwechselrate hat, mehr freie Radikale als in den gesunden Zellen. Einverstanden. Freie Radikale in dieser Konzentration zerstören, töten Zellen. Beide: Krebszellen und gesunde Zellen. Hoffentlich ist der Krebs früher gestorben als der Patient. Ich meine das ganz anständig und respektvoll. Habe ja selbst oft genug solche Infusionen angehängt …
  • Wie wirken Vitamin C-Infusionen? Vitamin C in dieser hohen Dosis (und nur dann) erzeugt massiv H₂O₂, also Wasserstoffperoxid, ein starkes Zellgift, ein freies Radikal in jeder Zelle. Nur: Gesunde Zellen besitzen noch das Enzym Katalase. Und das baut blitzschnell dieses H₂O₂, diese freien Radikale ab. Die arme Krebszelle ist benachteiligt: Hat keine Katalase mehr, ist dem Gift schutzlos ausgeliefert. Stirbt. “

Spannend. Vitamin C wirkt einerseits als Antioxidans, fängt freie Radikale weg, und andererseits als Pro-Oxidans, produziert im Körper H2O2, das in der Lage ist, Tumorzellen zu oxidieren und damit auszuschalten.

Anzunehmen ist, dass Vitamin C auch bei viralen Infektionen auf mehrfache Weise wirken kann, insbesondere wenn es hochdosiert als Infusion verabreicht wird. Wenn von Viren befallene Zellen ebenso wir Tumorzellen keine Katalase haben, dann werden sie samt den Viren von H2O2 gekillt. Umgekehrt wirkt Vitamin C als starkes Antioxidans der durch den Zytokinsturm ausgelöste Entzündung entgegen, fängt die freien Radikale ein und reguliert das Immunsystem.

Vitamin C hat aber noch eine ganze Reihe von anderen Wirkungswegen. Zum Beispiel die Modulation des Hypoxie-Induzierten Faktors HIF. In Tumorzellen unterstützt er die Energieversorgung durch Glucose und das Wachstum von Blutgefäßen im Tumor. Vitamin C unterdrückt HIF und bremst damit das Tumorwachstum.

Vitamin C ist auch Cofaktor der »Ten-Eleven-Translocation« (TET)- Dioxygenasen, die eine Rolle bei der Entstehung von Leukämien spielen, die durch hoch dosiertes Vitamin C komplett unterbunden werden kann. Mehr auch dazu in dem spannenden Artikel von Prof. Kleuser.

Leider ist Wissen über die Biochemie bei Medizinern nicht sehr weit verbreitet, wie könnte sonst so ein Unsinn produziert werden, dass das Immunsystem sogar schadet bei Corona-Infektionen und Covid und man es daher mit Cortison niederhalten müsse.


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43 Kommentare zu „Wasserstoffperoxid H2O2 und Vitamin C wirksam gegen Corona-Viren

  1. H2O2

    Ich hörte gestern „zufällig“ von einem Jäger, der seine Trophäen (z.B. Wildschwein-Zähne ) mit Wasserstoffperoxyd reinigt, dass H2O2 nicht mehr frei verkäuflich sei, da es die Grundlage für Spreng-(Zünd-)stoff bildet.

    Welcher Zusammenhang bestünde?

    1. Ich habe vor einem Jahr 5 Liter H2O2 in Deutschland bestellt und problemlos in die Schweiz geliefert bekommen.

    2. Das ist richtig. Wasserstoffperoxid ist als sogenannte „dual use“ Chemikalie eingestuft mit der relativ leicht Sprengstoff erzeugt werden kann -> Acetonperoxid (damit wurden z.B. die Anschläge von London verübt). Privatpersonen bekommen sie darum nicht mehr zu kaufen und als Firma muss man den Behörden den genauen Verwendungszweck melden bzw. auch sofort innerhalb 24h wenn man einen unerklärlichen Schwund entdeckt.
      Erhältlich ist es aber in gebrauchsfertigen, niedrig konzentrierten Lösungen als Desinfektionsmittel, meist mit Stabilisatoren versetzt, da Wasserstoffperoxid nur eine metastabile Chemikalie ist (d.h. sie zersetzt sich über die Zeit in Wasser und Sauerstoff)

      Trinken sollte man es aber auf keinen Fall! Es ist ein Desinfektionsmittel, ätzend und nicht zur inneren Anwendung geeignet. Die H2O2-Mengen, die der Körper selbst bei der Vitamin C Verarbeitung herstellt, sind im Spurenbereich und vergleichsweise winzig.

      Die zentrale Information zur im Artikel erwähnten PubMed-Studie aus 1977 gehört nochmal herausgestrichen. Die Wirksamkeit gegen Viren wurde IN VITRO (d.h. im Reagenzglas) nachgewiesen. Das ist eine no-na Aussage. Jede aggressive Chemikalie tötet(denaturiert) im Reagenzglas organisches Material. Wasserstoffperoxid kann zwar eingeschränkt auf Schleimhäute angewandt werden (Aussprühen des Mundes, wie der Kommentator darunter schreibt), ist aber sicher nicht zur Einnahme/Selbstmedikation geeignet.

    3. Besorgteuch den MSP Spray der wird von einer Tiroler Firma hergestellt- er ist völlig natur und wurde von der Med.UNI Innsbruck getestet . er eliminiert bis zu 100% der viren-
      Ich verstehe überhaupt nicht warum solche dinge nie an die Öffentlichkeit kommen.es zählt nur diese Impfung.
      Zugelassen ist der Spary als Mundspray, ich verwenden ihn aber schon lange auch als nasenspray-absolut unbedenklich

  2. Kürzlich hatte ich eine Zahnbehandlung. Der Zahnarzt sprühte mir den Mund mit etwas aus. Ich fragte ihn was das sei und er antwortete, dass sie jetzt angewiesen sind, vor jeder Behandung den Mund mit Wasserstoffperoxid ausszusprühen.

    1. Fine Freundin aux den Kanaren hat zahnfleischentzündungen, und der Zahnarzt hat empfohlen mit Mundwasser Wasserstoffperoxid zu spülen. Ist da gang und gäbe!

    2. Ähnliches:

      Nach einer kieferchirurgischen OP im Spital vor 20 Jahren – Zähne per Bürste reinigen für mehrere Tage verboten – wurde Spülen mit 3%-igem Wasserstoffperoxyd verordnet.

    1. Der Test findet nicht Viren, sondern ein paar Marker aka DNA Bruchstücke (5 IMO). Nutzt also nichts, wenn das Virus ‚tot‘ ist. Es ist nicht mal ein passendes Virus notwendig, damit der Test anschlägt.

  3. Leute, Vorsicht! verwechselt nicht H2O2 mit CLO2 (Chlordioxid) bei der körperlichen Anwendung! Das kann Lebensgefährlich sein. Informiert euch bitte über Chlordioxid (CDL). WICHTIG

  4. @Hans H
    Sie müssen schon differenzieren zwischen 3 % und 35 % Wasserstoffperoxid.
    Als Trinklösung ist 3 % H2O2 ist sehr sicher, wirksam, billig und nicht patentierbar.

    «Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift sei.», «Es gibt keine schädlichen Stoffe, es gibt nur schädliche Dosierungen»:
    Geflügelte Worte von Paracelsus.

    Doktor der Medizin, Professor Iwan Pawlovitsch Neumiwakin , Staats- Preisträger und Träger des Titels „Russlands bester Heiler“. Autor von über 200 wissenschaftlichen Arbeiten, 85 Erfindungen,

    empfiehlt für die innere Anwendung handelsübliche 3%ige H2O2 – Lösung,
    beginnend mit 2-3 Tropfen auf einen Esslöffel (Plastik;Keramik) Wasser, 3-mal täglich.
    Die Dosis wird täglich um einen Tropfen erhöht (zur Gewöhnung).
    Nach sieben Tagen ist eine Dosis von 10 Tropfen auf einen Esslöffel Wasser erreicht.
    Und so machen Sie ein 10- Tage Kur mit 3x täglich 10 Tropfen, danach 2-3 Tage Pause.

    Diese Kur kann man das ganze Leben über anwenden.
    Gegenanzeigen gibt es für 3 % Wasserstoffperoxid nicht.

    Aussage von Neumiwakin:
    „Ich empfehle jedem, den Kranken, wie auch den Gesunden, es sich zur Regel zu machen: Wasserstoffperoxid täglich einzunehmen – vom morgigen Tag an, bis zum Lebensende“

    Empfehlenswert sind die Bücher von Jochen Gartz “ H2O2 Anwendungen und Heilerfolge” sowie “H2O2 Das vergessene Heilmittel”/ Interviews mit J. Gartz findet man auf youtube.

    Hier eine Einleitung zum Buch:
    https://www.nexus-magazin.de/artikel/lesen/wasserstoffperoxid-das-vergessene-heilmittel/5

    Die Inhalation von vernebeltem 3% Wasserstoffperoxid mittels Kaltvernebler, von Professor Bhakdi empfohlen, ist sehr wirksam wie ich aus eigener Erfahrung berichten kann.

    Aussage Bhakdi:
    “Vernebeltes Wasserstoffperoxid kann auch zur Vorbeugung und Behandlung von COVID-19 verwendet werden, wie in der Fallstudie von Dr. David Brownstein(1) und dem kostenlosen E-Book „Rapid Virus Recovery“(2) von Dr. Thomas Levy beschrieben.
    Welches Behandlungsprotokoll Sie auch immer anwenden, stellen Sie sicher, dass Sie so bald wie möglich mit der Behandlung beginnen, idealerweise beim ersten Auftreten der Symptome”

    (1) https://cohlife.org/wp-content/uploads/Dr.-David-Brownstein-How-Nebulized-Peroxide-Helps-Against-Respiratory-Infections.pdf
    (2) https://www.goldentownship.org/wp-content/uploads/2021/05/Vit-C-RapidVirusRecovery-book-Dr.-Levy-.pdf

  5. Danke für den interessanten wertvollen Bericht 😦

    Seit 1920 sind bis zum heutigen Tag sind mehr als 6000 Artikel über die therapeutische und wissenschaftliche Anwendung Wasserstoffperoxids gedruckt worden. Es scheint, als wären die auffallenden klinischen Heilerfolge des Wasserstoffperoxids seit über 75 Jahren „unbemerkt“ geblieben.

    Hier eine wichtige Aussage von Dr. David G. Williams zu Wasserstoffperoxid (und nebenbei zu DMSO).

    “Hydrogen peroxide is one of the few simple miracle substances still available to the public. Its safety and multiple uses ranks it right up there with DMSO. If you’ve never used either of these compounds you are overlooking two of the most powerful healing tools ever discovered. Most of us started on hydrogen peroxide shortly after birth. Not only does mother’s milk contain high amounts of H202, the amount contained in the first milk (colostrum) is even higher. This seems only reasonable now that we know one of its main functions is to activate and stimulate the immune system. Although I am a strong supporter of H202 therapy, I am not suggesting that everyone needs to be using it. There are probably some individuals whose health and well-being would not be enhanced with hydrogen peroxide. But there are also millions of others who are suffering needlessly because they either do not know about hydrogen peroxide or they have been misinformed about its use”

    Die Tatsache, dass hohe Dosen Vitamin C die Produktion von Wasserstoffperoxid induzieren lassen die Bedeutung von Vitamin C vor allem bei Tumorerkrankungen in neuem Licht erscheinen

    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/klassiker-im-neuen-licht/

    1. Danke sehr für Deine Empfehlungen, besonders für den Beitrag in der pharmazeutischen Zeitung von Burkhard Kleuser, der für einen Chemiker sehr spannend ist. Dass Ascorbinsäure unter ganz speziellen Bedingungen auch als Oxidationmittel wirken kann indem es H2O2 erzeugt war für mich neu und wird dort auch erklärt.

  6. Ich bin vor einigen Wochen auf ‚Dr. Thomas E Levy – Rapid Virus Recovery‘

    Er beschreibt die Wirkungen von Vitamin C und ‚nebulization‘ (Inhalation) von H2O2. Die Versuche und Erfolge damit scheinen geradezu überwältigend.
    Bin kein Mediziner, kann es nicht überprüfen aber ich wünschte mir von anderen Medizinern mehr darüber zu erfahren und unabhängige weitere Forschung.
    Unten ein Link zu den Buch
    https://archive.org/details/rapid-virus-recovery/page/1/mode/2up

  7. Wasserstoffperoxid: 3 % H2O2 Vorsicht!
    Niemals 3 % H2O2 in den Vernebler bzw. Inhalator machen = Ungut.
    Sondern 0,1 % H2O2 sollten in NaCl-Lösung sein!
    Nach 3 Durchgängen stündlich sollte man eine Wirkung gegen Covid-19 Husten spüren, sonst Dosis minimal erhöhen.
    Niemals das gängige H2O2 nehmen, da ist Stabilisator drin, sprich Phosphorsäure, und das Zeug zieht man sich nicht in die Lunge = Ungut.
    Man nimmt H2O2 ohne Stabilisator!
    Ja, das Zeug wirkt.
    Somit bekämpft man die SARS-Cov-19 Viren von oben, kommt weniger oder gar nix mehr in den Körper.
    Im Körper selber macht aktives Vitamin D3 das Virus nieder, nur bei genügender Dosis, ab 40ng/ml im Blut gehts ab

    1. Naja, Ungut ist etwas anderes.
      Man kann sehr wohl 3 % Wasserstoffperoxid vernebeln und inhalieren.
      Schädlich ist es nicht.
      Es hängt nur von der Verträglichkeit des Inhalierenden ab.
      Wenn die 3 % Lösung die Schleimhäute reizt merkt man das und man sollte es verdünnen.
      Persönlich verdünne ich H2O2 auf 1 % mit destilliertem Wasser, isotonischem Meereswasser oder wie von Ihnen vorgeschlagen mit einer 0,9 % Kochsalzlösung.
      Der Anteil der Phosphorsäure als Stabilisator ist gering und kaum schädlich, aber Sie haben recht, besser ohne Stabilisator.

      Hier ein Auszug einer Aussage von Dr Levy aus seinem Buch “Rapid Virus Recovery”(Seite 82)

      Cold, Flu, and Coronavirus Infection Prevention.
      HP nebulization, 1 to 3 minutes daily, or at least when a significant virus exposure is suspected, utilizing a 3% or less concentration of the solution.

      https://foundationforhealthresearch.org/wp-content/uploads/2021/03/RVR-final-pdf-3.4.21.pdf

    2. Vielen Dank für Deine hilfreichen Empfehlungen. 3% H2O2 schienen mir schon etwas heftig!
      Ist das 3%-ige Wasserstoffperoxid aus der Apotheke ohne Stabilisator? Oder wo sollte man dieses kaufen? Im übrigen sehe ich keine Gefahr bei einer Spur Phosphorsäure in der Lösung. 30 Mal herunter verdünnt ist das nur noch sehr wenig.

    3. H2O2 in wässriger Lösung ist stabil, denn was sollte ein freiwerdendes Sauerstoff ocidieren? Ein anderes Wassermolekül? Sicher nicht. Man bekommt es in jedern Apotheke.

    4. Wasserstoffperoxid ist metastabil. 2 H2O2 -> 2 H2O + O2

      Es zerfällt langsam in Wasser und Sauerstoff. Wenn man eine Flasche H2O2 ohne Stabilisator über Monate stehen lässt, merkt man schon, dass sie sich aufbläht. Es ist allerdings ein sehr langsamer Vorgang, solange keine Verunreinigungen die als Katalysator wirken in das Gebinde gelangen.

  8. Vielen Dank für diesen interessanten Beitrag Herr Dr. Mayer.

    Vor etwa 3 Monaten bin ich mit Chlordioxid ClO2 als Oxidationsmittel (CDL oder CDS = 0,3% ClO2 in Wasser) konfrontiert worden; ein Bekannter hat es mir auf Grund eigener positiver Erfahrungen bei grippalen Infekten auch für Covid empfohlen. Dies quasi als Ersatz für das in Mitteleuropa kaum erhältliche Ivermectin als Virostatikum.

    Sowohl H2O2 wie auch ClO2 sind sehr starke Oxidationsmittel und als solche entsprechend instabil: sie möchten in den reduzierten Zustand übergehen. Aber ihre Wirkung ist grundsätzlich eben ihr Oxidationsvermögen. Bei ClO2 besteht offenbar eine besondere Affinität zu sauren Zentren (diese werden bevorzugt oxidiert) und zeichnen auch die Oberflächen von Viren aus (so jedenfalls Andreas Kalcker). Dass H2O2 auch eine solche Selektivität besitzt habe ich nicht gefunden.

    Ich denke daher, dass die beiden Verbindungen weitgehend austauschbar sind mit subtilen Unterschieden.
    Andreas Kalcker hat sich in letzter Zeit intensiv mit der Anwendung von Chlordioxid gegen Covid befasst:
    https://andreaskalcker.com/de/

  9. @couronne
    In dem verlinkten Bericht “the truth about food grade hydrogen peroxide” von John Paul Roguski steht auf Seite 38:

    “While you should absolutely never use any form of hydrogen peroxide purchased from a drug store or grocery due to the fact that they all contain toxic preservatives, stabilizers and heavy metals, do take the time to look at a label of pharmacy grade hydrogen peroxide. It clearly states:”

    Von daher, H2O2 ohne Phosphorsäure können Sie bei HS-activa oder alchemist kaufen.

    1. @anamcara: Vielen Dank für den Hinweis. Aber: „Heavy metals“ wäre schon wüst (Kupfer und Zink mal eher ausgeschlossen) und scheint mir wenig Sinn zu machen, da diese in der Regel katalytische Eigenschaften besitzen. Ich betrachte in diesem Sinn Roguskis Bemerkung wenig recherchiert. Diese würden die Selbstzersetzung wahrscheinlich eher fördern statt zu inhibieren nach der Gleichung:
      H2O2 –> H2O + 1/2 O2

      Selbstzersetzung ist auch bei Chlordioxid ein Problem (neben dem „verdunsten“aus der Lösung infolge seines Partialdrucks):
      ClO2 –> O2 + 1/2 Cl2

      Man muss sich bei diesen Verbindungen eben bewusst sein, dass diese Oxidationsmittel bezüglich der Zersetzungsprodukte in den obigen Gleichungen unstabil sind, d.h. das Gleichgewicht liegt stark stark auf der rechten Seite. Von daher sind sie nicht beliebig haltbar (metastabil), haben aber gerade dadurch ihre hohe oxidative Reaktivität. Vergleiche das mit dem Sauerstoffmolekül O2, das bekanntlich nicht besonders reaktiv ist; z.B. gelingt die Verbrennung von Holz und Kohle erst bei höheren Temperaturen, wo die erforderliche Aktivierungsenergie für die Oxidationsreaktion erreicht wird. Im Plasma der Flamme entsteht ein Radikalpool (O‘, OH‘ u.a.). Diese Radikale sind sehr reaktiv und erlauben andere Reaktionswege.

      Vielleicht noch folgende Überlegung: in einem ersten Schritt der obigen Zersetzungsrektionen entsteht nicht gleich ein halbes Molekül O2 resp. Cl2, sondern ein O-Atom resp. ein Cl-Atom. Diese sind nicht stabil, haben also eine hohe Reaktivität und suchen sich einen Elektronendonor, um Ihre äussere Elektronenhülle auf 8 zu vervollständigen: Cl‘ benötigt ein, O“ zwei Elektronen. Von kann man die hohe oxidative Reaktivität von Wasserstoffperoxid und Chlordioxid schon bei Raumtemperatur gut verstehen. Es sind quasi Speicher für die Radikale O“ und Cl‘.

  10. Also in Deutschland hab ich schon beim Rewe eine Gurgellösung zur „Vorbeugung“ gesehen.Anders dürfen sie es wohl nicht schreiben…

    Im TV hatte vor 1 Jahr ein Arzt gesagt das auch Alkohol nicht schaden dürfte…natürlich nur in Maßen.So einfach kanns sein.
    In meiner Nachbarschaft saufen paar R. bei jedem Wetter draussen.Krank scheint keiner zu werden…

  11. @couronne Vergleich Oxidationspotenzial wichtiger oxidativer Substanzen in neutraler pH=7 Lösung
    H2O2 Normalpotenzial: 1,8 V ; Oxidationspotenzial: 1,4 V
    Chlordioxid MMS/CDL Normalpotenzial 1,5 V ; Oxidationspotenzial: 1,1 V
    DMSO Normalpotenzial: 0,75 V ; Oxidationspotenzial: 0,3 V
    Ascorbinsäure Normalpotenzial: -0,04 V; Oxidationspotenzial -0,8 V
    quelle Dr Hartmut Fischer „Das Dmso Handbuch…“

  12. Kaufen kann man 3 % H2O2 unstabilisiert z.B. wenn man in eine Suchmaschine „Wasserstoffperoxid 3% Food Grade unstabilisiert“ eingibt.
    1 Liter kosten dann im Normalfall 5,95 Euro.
    Falls man sich entscheidet eine 0,1 % Lösung H2O2 in den Vernebler zu geben muss man verdünnen.
    Also aus 3% H2O2 0,1 % H2O2 machen (es gibt eben keine 0,1 % zu kaufen, üblich ist 3 %)
    Bezogen auf 100 ml NaCL Lösung (gibt es in jeder Apotheke zu kaufen) braucht man dazu 3,33 ml 3% H2O2.
    Also man nehme 3,33 ml dreiprozentiges H2O2 und gibt es in die 100 ml NACL Lösung und erhält somit in dieser Lösung ein 0,1 % H2O2.
    Davon 3-5 ml in den Vernebler, stündlich wiederholen.
    Ist eine Anleitung wie man es machen kann

    1. Anwendung Dr Shallenberger:

      Dr Shallenberger erzählte die folgende Erfolgsgeschichte über den Einsatz von Wasserstoffperoxid:

      “Als meine Frau die ersten Anzeichen einer Grippe verspürte, lies ich sie zu jeder Stunde ihrer Wachzeit zehn Minuten lang einen Vernebler benutzen, anstatt ihr gleich eine Nadel für intravenöse Verabreichung von H2O2 zu setzen.
      Mithilfe der Verneblungstherapie konnte sie die Grippe innerhalb von 72 Stunden überwinden. Mir war klar, dass ich da auf etwas Wichtiges gestossen war, denn einer intravenöse Verabreichung von Wasserstoffperoxid wirkt kaum besser.
      Also kauft ich ein Dutzend Vernebler und bot sie meinen Patienten zur Selbsthandlung an.

      Seither habe ich Hunderte Fälle von Erkältung, Grippe, Sinusitis und Bronchitis mit gleichbleibend guten Erflog behandelt. Und ich entdeckte einen Vorteil der Verneblungstherapie gegenüber der intravenösen Verabreichung, der mir zunächst gar nicht aufgefallen war.
      Das Wasserstoffperoxid gelangte über die Lunge nicht nur in den gesamten Körper sondern gerade auch zu den Körperstellen, die am heftigsten von den Viren betroffen waren – in die Nebenhöhlen, den Rachen, die oberen Atemwege und die Lunge.”

      Hier das Anwendungsprotokoll von Levy (seite 246 Buch)
      “Hydrogen Peroxide Nebulization Protocol “
      Auszüge:

      …“However, to optimize the speed and degree of effectiveness, 3% is still the best
      concentration to use if well-tolerated. But there should be no hesitation to use a lower, even much lower, concentration to find a HP nebulization that is not only tolerated, but pleasant and supportive of easy breathing.

      When a runny nose or slightly sore throat is already present, a good approach would be to nebulize as many as four times during the day for 10 to 15 minutes at a time.

      There is nothing wrong with doing the nebulization more often than this if desired.

      Generally, significant symptomatic relief will be realized by the completion
      of the second nebulization, although many report near-immediate improvement in symptoms and an improved sense of well-being after the first nebulization.

      As with all therapeutic anti-pathogen measures, it is always advisable to continue the nebulization to some degree for at least 24 to 48 hours beyond complet sympton
      resolution and a return to feeling normal in order to minimize the chances of clinical relapse and renewed infective symptoms.

      For both the prevention of acute respiratory illness as well as for maintenance of a normal aerodiges-tive tract flora upon elimination of CPC, nebulization can be done as often as desired.

      For some professions that involve close contact with many people, such as the dentist who is only a few feet away from multiple open mouths for many hours, a brief nebulization at the end of the workday is an excellent idea.

      This can be done for 2 to 3 minutes at a time — a session of a 10- to 15-minute duration would not be needed. For someone feeling well who experienced a positive impact on bowel and gut function after initial CPC eradication with HP nebulizations, a 2- to 5-minute HP nebulization once weekly would be a good maintenance approach.

      However, the normalcy Effective Treatment and Resolution of Chronic Diseases of the microbiome can deteriorate much more rapidly ethan is commonly appreciated, and any loosening of bowel function after an earlier return to more formed bowel movements should signal the need for immediate daily HP nebulization until a return to normal bowel function is seen…“

  13. @couronne
    Es ist faszinierend die bio-chemischen Abläufe im Körper zu verstehen und den Nutzen für eine praktische Anwendung verschiedener Stoffe zu erkennen.
    Leider habe ich als „administrativer“ Beamter keine tiefgreifenden Erkenntnisse diesbezüglich.

    Falls nicht bekannt, bei „Medizin zum Selbermachen“ umsehen und evt. für den interessanten kostenlosen Rundbrief von Dr Harmut Fischer anmelden.

    1. @anamcara: Vielen Dank auch für diesen Hinweis. Ich wollte schon lange wissen, warum DMSO auch in der alternativen Medizin Anwendung findet. So wird es auch von Andreas Kalcker in gewissen Behandlungsprotokollen erwähnt. Offenbar hat es gute Wirkung im Falle von Entzündungen. Für die bietet die klassische Medizin nur Steroide (Cortison) und NSAR wie z.B. Brufen, Diclofenac an. Die haben erhebliche Nebenwirkungen und sollten daher nicht zu lange eingenommen werden. Für mich als Chemiker war DMSO lediglich ein heftiges organisches Lösungsmittel das vieles löst.

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