Viele offene Fragen über Wirksamkeit und Sicherheit der Corona Impfstoffe

Politiker wollen Anfang nächsten Jahres mit massenhaften Impfungen beginnen. Die Impfstoffe von Pfizer, Moderna und AstraZeneca wurden millionenfach geordert, Impfzentren geplant und eingerichtet sowie Logistikfirmen mit dem Aufbau von Lieferketten beauftragt. Allerdings gibt es nach wie vor mehr Fragen als Antworten was Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffkandidaten betrifft

Befassen wir uns zunächst mit der Wirksamkeit. Die per Pressemitteilung verlautbarten Ergebnisse der experimentellen Covid-19-Impfstoffstudien von Pfizer und Moderna sind auf den ersten Blick verblüffend. Laut Pfizer wurden 170 Covid-19-Fälle (bei 44.000 Freiwilligen) verzeichnet, mit einer bemerkenswerten Aufteilung: 162 in der Placebo-Gruppe gegenüber 8 in der Impfstoffgruppe. Moderna sagt unterdessen, dass 95 von 30.000 Freiwilligen in der laufenden Studie Covid-Fälle hatten: 90 mit Placebo gegenüber 5, die den Impfstoff erhielten, so dass beide Unternehmen eine Wirksamkeit von rund 95% beanspruchen können.

Wie sind diese Ergebnisse zu bewerten? Peter Doshi, Executive Editor des renommierten British Medical Journal schreibt dazu:

Erstens wird von einer relativen Risikominderung berichtet, nicht von einer absoluten Risikominderung, die weniger als 1% zu betragen scheint. Zweitens beziehen sich diese Ergebnisse auf den primären Endpunkt der Studie, d.h. Covid-19 von im Wesentlichen beliebiger Schwere, und, was wichtig ist, weder auf die Fähigkeit des Impfstoffs, Leben zu retten, noch auf die Fähigkeit, Infektionen zu verhindern, noch auf die Wirksamkeit in wichtigen Untergruppen (z.B. gebrechliche ältere Menschen). Diese sind nach wie vor unbekannt. Drittens spiegeln diese Ergebnisse einen Zeitpunkt relativ kurz nach der Impfung wider, und wir wissen nichts über die Wirksamkeit des Impfstoffs nach 3, 6 oder 12 Monaten, so dass wir diese Wirksamkeitszahlen nicht mit anderen Impfstoffen wie Grippeimpfstoffen (die über eine Saison beurteilt werden) vergleichen können. Viertens wurden Kinder, Jugendliche und immungeschwächte Personen weitgehend von den Studien ausgeschlossen, so dass uns immer noch keine Daten über diese wichtigen Bevölkerungsgruppen vorliegen.“

In allen Absichtserklärungen ist die Rede davon, dass neben Berufsgruppen, die viel mit Infizierten in Kontakt kommen, vor allem auch Risikogruppen geimpft werden sollen. Dazu wieder Peter Doshi:

die Studien den falschen Endpunkt untersuchen und dass es dringend notwendig ist, den Verlauf zu korrigieren und wichtigere Endpunkte wie die Prävention schwerer Krankheiten und die Übertragung bei Menschen mit hohem Risiko zu untersuchen.“

Fehlende toxikologische Untersuchungen

Der deutsche Immunologe, Toxikologe und Experte für Impfstoffzulassung Prof. Stefan Hockertz benennt eine Reihe von Problemen vor allem mit den mRNA Impfstoffen von Pfizer und Moderna. SARS-Cov-2 ist in der Lage neben neutralisierenden Antikörpern auch bindende herzustellen. Erstere heften sich an ein Virus oder an eine von Viren befallene Zelle an, markieren sie und T-Zellen oder Macrophagen zerstören sie anschließend. Bindende Antikörper sind nicht neutralisierend, sie binden zwar an infizierter Zelle oder am Virus, markieren sie aber nicht zur Zerstörung. Sie machen damit das Virus praktisch unsichtbar für die Immunabwehr. Folge ist, dass bindende Antikörper die Infektion schlimmer verlaufen lassen als sonst.

Wenn nun bindende Antikörper durch eine Impfung verstärkt hervorgerufen werden, dann werden zwar Antikörper gemessen, aber wenn die geimpfte Person dann mit dem Virus in Berührung kommt, dann ist ein schwerer Verlauf die Folge. Ob das passieren kann, wissen wir nicht. Es müsste untersucht werden, bevor der Impfstoff massenhaft appliziert wird.

Ein weiteres Thema sind die sogenannten Adjuvantien, die dem Impfstoff als Wirkverstärker zugesetzt werden. Und es gibt noch weitere Zusatzstoffe, die bei klassischen Impfstoffen nicht nötig waren. Der eigentliche Impfstoff muss vor einer vorzeitigen Auflösung geschützt und es muss ihm beim Eindringen in die menschlichen Zellen geholfen werden. Diese Hilfsstoffe könnten krebsauslösend sein und müssen sorgfältig geprüft werden, was aber bisher noch nicht passiert sein dürfte, so Prof. Hockertz.

Von Wirkverstärkern wie Aluminium ist mittlerweile bekannt, dass sie schwere Nebenwirkungen hervorrufen können, insbesondere bei Kindern. Auch hier fehlen noch die sorgfältigen Prüfungen.

Schutz vor Infektion bietet nur das Immunsystem

Vielfach hört man die irrige Ansicht, dass der Impfstoff vor Infektion und Erkrankung schützt. Das ist falsch. Der Impfstoff soll nur das Immunsystem informieren und trainieren, damit es bei Infektion das Virus rasch attackieren und beseitigen kann.

Auf der Webseite der Europäischen Medizin Agentur EMA, die auch für die Zulassung von Impfstoffen zuständig ist wird das so erklärt:

Impfstoffe bereiten das Immunsystem eines Menschen (die natürlichen Abwehrkräfte des Körpers) darauf vor, eine bestimmte Krankheit zu erkennen und sich dagegen zu verteidigen.

Bei den meisten Forschungsarbeiten zu COVID-19-Impfstoffen geht es darum, Antworten auf alle oder einen Teil eines Proteins (Spike-Protein oder Protein S) zu erzeugen, das für das Virus, das COVID-19 verursacht, einzigartig ist. Wenn eine Person den Impfstoff erhält, löst er eine Immunantwort aus.

Wenn die Person später mit dem Virus infiziert wird, erkennt das Immunsystem das Virus und schützt die Person vor COVID-19, da es bereits bereit ist, das Virus anzugreifen.“

Prof. Hockertz berichtet von Untersuchungen über die Häufigkeit von Allergien bei Kindern. Diese fallen eindeutig stärker aus in Regionen, in denen die Kinder wohl behütet aufwachsen, während die, die noch auf der Straße spielen, ein gut trainiertes Immunsystem haben und besser geschützt sind. Gleiches gilt für Infektion mit dem Corona Virus.

Fortsetzung von Studien

Zu guter Letzt: Die Zulassungsbehörden verlangen eine Fortführung der Studien. Die EMA hat eine Erklärung der International Coalition of Medicines Regulatory Authorities (ICMRA) gebilligt, in der alle Interessenvertreter, darunter Impfstoffforscher und -prüfer, Akademiker, Regulierungsbehörden und die pharmazeutische Industrie, dringend aufgefordert werden, die COVID-19-Impfstoffversuche über den Zeitpunkt hinaus fortzusetzen, zu dem die vordefinierten Fälle der COVID-19-Krankheit für die abschließende Analyse in einer Studie erreicht sind.

Dies kann wichtige zusätzliche und präzisere Informationen zur längerfristigen Sicherheit und Wirksamkeit eines Impfstoffs gegen COVID-19 liefern. Eben die, die bisherr noch fehlen.

Nachweis von Immunität

Was ebenfalls in der Diskussion zu kurz kommt, sind Menschen, die bereits durch eine Infektion Immunität erlangt haben. Warum sollten sich diese der Gefahr von toxikologischen und  anderen Nebenwirkungen aussetzen? Wer einen positiven Test auf Antikörper oder T-Zellen hat, sowie eigentlich auch eine durch PCR-Test bestätigte Infektion, sollte sich nicht mehr impfen lassen aber gleichgestellt werden mit geimpften Personen. Ein Nachweis von Immunität durch Antikörper oder T-Zellen ist eine sichere Bestätigung der Immunität, jedenfalls sicherer als der Nachweis einer Impfung.

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