Wie die Natur das Virus am Eintritt in die Zelle hindern kann

Covid-19 ist eine eigenartige Krankheit. An ihr sterben die Menschen im gleichen Alter wie sonst auch. Die Mortalitätskurve ist gleich wie ohne Covid. Nicht überall, denn die 37 Millionen Menschen in Japan über 65 und die 2,3 Millionen über 90 sind kaum betroffen. So wie in anderen Ländern in Südostasien. Aber das ist nochmal eine andere Geschichte.

Was fehlt nun bei den älteren Menschen? Zum Beispiel das Coenzym Q10, vor allem in der aktiven Form des Ubiquinol. Und Vitamine, zum Beispiel Niacin, oder B6 und Vitamin C, oder Vitamin D, falls sie nicht mehr viel an die Sonne kommen. Sucht man in Google zum Beispiel nach Niacin oder Vitamin D, dann werden gleich als erstes „Fakten“checker und Verbraucher“schützer“ angezeigt, die davor warnen, das zuzuführen, was der Körper in jüngeren Jahren bei vernünftiger Ernährung und Lebensweise selbst produziert. Was von solchen Empfehlungen zu halten ist, wissen Sie selbst.

Über das News-Portal vom Arzt, Triathlet und millionenfach gelesenen Buchautor Dr. Ulrich Strunz, bin ich auf eine interessante Studie gestoßen. Nach dieser Studie hemmt eine spezifische Mikronährstoffkombination die Expression des Coronavirus-Zell-Eintrittsrezeptors ACE2.

Das Einfallstor für das Coronavirus

Das Angiotensin-Converting-Enzyme-2 (ACE2) wurde schon sehr frühzeitig als das Einfallstor bekannt, genau genommen seit 2003 mit SARS-1. Dieses Enzym findet sich auf den oberflächlichen Zellen (Epithelzellen) der Lunge, des Darmes, der Niere und Blutgefäßen, in erster Linie den Lungenbläschen. Deshalb manifestiert sich das Coronavirus bei schweren Verlauf in erster Linie als Lungenentzündung.

Leider gibt es Menschen, die deutlich mehr von diesem Enzym auf ihren Zellen aufweisen als andere: Mehr von diesem Enzym, mehr von diesem Rezeptor findet sich bei Diabetes, Bluthochdruck oder Herzkrankheit. Das ist der Hauptgrund warum am Coronavirus bevorzugt sehr alte Menschen sterben. Und nicht die Jungen. Herzkrankheit, Bluthochdruck, Diabetes ist nun mal bei den 18-jährigen selten.

Dieses Bindungsenzym, dieser Rezeptor nimmt noch weiter zu, wenn man mit typischen Blutdruck/Herz-Tabletten, nämlich mit ACE-Hemmern wie Ramipril, Captopril, Enalalpril oder mit sogenannten Sartanen wie Losartan behandelt wird. Das haben zumindest Studien und Artikel in medizinischen Fachzeitschriften schon im Februar und März berichtet. Dass Medikamente Einfluss haben, wurde natürlich schnell in Zweifel gezogen.

In der Studie heißt es:

„Auf der Grundlage unserer früheren Forschung, die zeigte, dass spezifische Mikronährstoffe mehrere Mechanismen viraler Infektionen blockieren können, haben wir die Wirksamkeit dieser Naturstoffe bei der Unterdrückung der Expression des ACE2-Rezeptors in menschlichen Endothelzellen und Epithelzellen der kleinen Atemwege getestet.

Unsere Ergebnisse zeigen, dass eine Mikronährstoffzusammensetzung, die Vitamin C sowie bestimmte Aminosäuren, Polyphenole und Spurenelemente enthält, in der Lage ist, diese virale „Eintrittspforte“ in den Körper sowohl unter normalen als auch unter entzündlichen Bedingungen, die mit Infektionen einhergehen, zu unterdrücken.“

Und diese Unterdrückung hat es in sich, denn sie ist ziemlich massiv und verringert die Anzahl dieser gefährlichen ACE2-Rezeptoren

  • in menschlicher Aorta um 50%
  • in menschlichen Bronchien um 41%.

Es kommt noch besser: Ist bereits eine Entzündung vorhanden wird die Anzahl dieser gefährlichen Eintrittspforten

  • sogar um 81% verringert.

All dies gemessen in Zellkulturen. Hier ist im Gegensatz zum lebenden Menschen präzise Messung möglich.

Die Ursachen für eine Pandemie

Eine Pandemie hängt nicht allein vom Virus ab, wie uns die Virologen immer wieder glauben machen wollen, sondern von der Wechselwirkung zwischen Virus und Mensch. Und beim Menschen können wir gut ansetzen.

Wieder aus der Studie:

„Der Ausbruch einer Pandemie hängt von zwei Hauptfaktoren ab: von der Aggressivität eines Virus/Pathogens und von der Stärke unseres Immunsystems. Eine Pandemie entsteht, wenn das Immunsystem der Menschen weltweit geschwächt ist und somit nicht in der Lage ist, sich gegen ein aggressives Virus oder einen anderen Erreger zu verteidigen.“

Und das Problem ist hausgemacht und kann mit einfachen Mitteln beseitigt werden. Oder besser: Es könnte beseitigt werden, wenn man nämlich statt Masken, Quarantäne und Lockdown die Stärkung des Immunsystems zur Priorität machen würde.

Die aktuelle Coronavirus-Infektion konnte nur deshalb zu einer Pandemie werden, weil sie sich aus einer weit verbreiteten, bereits bestehenden Pandemie „speiste“: einem chronischen Mangel an Mikronährstoffen, von dem weltweit Hunderte von Millionen Menschen betroffen sind.

Alle „Hotspots“, an denen sich die aktuelle Pandemie besonders schnell ausbreitete, bestätigten diese Schlussfolgerung. Dazu gehörten Entwicklungsländer, wirtschaftlich schwache Industrieländer, Großstädte und Metropolen, Altenheime und ähnliche Einrichtungen – und sogar die Besatzungen von Militärschiffen, die längere Zeit auf See blieben. Alle diese Hotspots waren entweder durch Unter- oder Fehlernährung oder den Verzehr von industriell verarbeiteten Lebensmitteln gekennzeichnet. Der gemeinsame Nenner, der sie verbindet, ist ein chronischer Mangel an Mikronährstoffen in der Nahrung.“

Praktische Erfahrungen mit Mikronährstoffen

Tja, soweit die Wissenschaft, die Biologie und Biochemie. Und das darf ich auch durch persönliche Erfahrungen ergänzen. Für meine Autoimmunerkrankung wurde jahrzehntelang nur Cortison empfohlen, ohne Wirkung aber mit Nebenwirkung. Vitamin D – ich nehme für mich persönlich passend im Winter 10.000 IE, im Sommer weniger – beseitigt sie völlig.

Eine tiefe Beinvenenthrombose wurde schulmedizinisch mit den Gerinnungshemmern Marcumar bzw Xarelto behandelt, was sowohl schädlich als auch gefährlich ist. Mit B-Vitaminen verhindere ich nebenwirkungsfrei seit einigen Jahren ein Rezidiv der Thrombose. Diese Behandlung ist wissensbasiert und nicht nur evidenzbasiert lediglich eine Milderung der Symptome.

Bei Covid-19 funktioniert zumindest Prävention genauso. Und eine Erkrankung zu verhindern, ist tausendmal gescheiter als sie behandeln zu müssen.

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