
Islam in deutscher Jugend auf dem Vormarsch
Bei den unter 30-Jährigen hat der Islam die katholische Kirche in Deutschland als religiöser Anker mittlerweile deutlich überholt. Während der Islam in der Gesamtbevölkerung weiterhin wenig Vertrauen genießt, ist er in der Jugend am Vormarsch.
Jahrzehntelang war die Religion in Deutschland auf dem Rückzug. Im Zuge der Postmoderne verlor die Kirche in Deutschland immer mehr an Deutungshoheit, jährlich geht die Zahl der Kirchgänger und Personen mit christlichem Glaubensbekenntnis zurück. Doch eine andere abrahamitische Religion ist im Vormarsch: Bei den 18- bis 29-Jährigen vertraut man dem Islam mittlerweile mehr als der katholischen Kirche.
Eine Forsa-Umfrage fragt jährlich das Vertrauen der Deutschen in die weltanschaulichen Institutionen ab. Daraus kann man durchaus ableiten: Der Islam ist auf dem Vormarsch und könnte der säkularisierten Republik in den nächsten Jahrzehnten durchaus Probleme bereiten.
So ist der Islam zwar weiterhin Schlusslicht, wenn das Vertrauen der Deutschen abgefragt wird – nur 7 Prozent haben Vertrauen in die jüngste abrahamitische Weltreligion. Allerdings ist ein Generationenunterschied zu erkennen: In der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen vertrauten 17 Prozent dem Islam, aber nur noch 13 Prozent der katholischen Kirche.
- Mayer, Dr. Peter F.(Autor)
Insgesamt vertrauen 14 Prozent der katholischen Kirche. 2022 gab es einen Tiefstand mit 8 Prozent. Großes Vertrauen haben die Deutschen in die evangelische Kirche (28 Prozent und trotzdem fast ein historischer Tiefpunkt) und in den Zentralrat der Juden (35 Prozent, minus 1 Prozentpunkt).
Brisant sind jedenfalls die Zahlen unter der Jugend: Sie bezeugen nicht nur die Krise des (westlichen) Christentums, sondern auch den Aufstieg des Islams in Deutschland. In der Jugend breitet er sich aus. Den Trend sehen Soziologen nicht nur aufgrund einer zunehmend antiwestlichen Popkultur innerhalb der Jugend, sondern auch durch die erfolgreiche Nutzung von Social Media. Grundlage dürfte aber ohnehin die starke Zuwanderung nach Deutschland aus islamischen Kulturräumen in den letzten Jahrzehnten sein.
Zufällig ist dieser Umkehrtrend bei den Jungen also jedenfalls nicht. Rund 5,3 bis 5,6 Millionen Muslime leben hier (ca. 6,5 Prozent der Bevölkerung, Stand 2020/2021; Schätzungen für 2024/2025 liegen ähnlich). Viele davon sind jung und haben Familien gegründet. In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen hat ein signifikanter Anteil einen Migrationshintergrund aus muslimisch geprägten Ländern – hier spielt der Islam eine zentrale Rolle im Alltag und in der Identität.
Studien wie die Shell-Jugendstudie zeigen, dass bei muslimischen Jugendlichen die Relevanz des Glaubens hoch bleibt (rund 79 Prozent halten Gottesglauben für wichtig), während sie bei christlichen Jugendlichen weiter sinkt.
Zugleich distanzieren sich viele junge Deutsche ohne Migrationshintergrund von den christlichen Kirchen, beeinflusst von Skandalen (z. B. Missbrauchsfällen) und einer wahrgenommenen Institutionenferne. Allerdings wohl vor allem aufgrund des postmodernen, atheistischen Zeitgeists im Westen.
Der Islam wird dagegen als authentischer oder gemeinschaftsstiftender wahrgenommen, nicht nur, aber vor allem unter migrantischen Gesellschaften. Das ist ein deutlicher Kontrast zur säkularisierten Kirche. Staatliche Einflussakteure, allen voran die Türkei, fördern diesen Trend auch aktiv.
Interessant wäre auch die Frage, inwieweit die Pro-Palästinabewegung, die es im Westen in den letzten Jahren teilweise in beeindruckender Größe auf die Straße gebracht hat, den Islam als Jugendtrend bestärkt hat.
Eine absehbare Trendumkehr ist jedenfalls nicht in Sicht. Die politische Elite lobt sich dafür eher selbst und freut sich über mehr Diversität – eine Gefahr für den Säkularismus sieht man offenbar nicht. Im Gegenteil: Dieser Trend wird mit (EU)-Steuergeld nicht selten gefördert.
Ähnlich wie die Politik sehen das auch Tiktok-Prediger. Die ehemalige Profi-Boxerin, deutsche Konvertitin, Salafistin und Islam-Influencerin Hanna Hansen (220.000 Follower auf Instagram) kommentierte die Umfrage etwa so:
Mashallah was für wunderschöne #Nachrichten. Genau das was ich auch sehe. Alhamdulillah. #Allah leitet Recht wen Er will #islam #deutschland #religion https://t.co/JgDdmWUpYb
— Hanna Hansen (@HannaHansen) December 23, 2025
Ihr nächster Post auf Twitter sorgte dann gleich für eine Welle der Empörung:
Ich bin #Muslim, ich feiere kein #Weihnachten! Danke das ihr das respektiert! #Christmas #Deutschland pic.twitter.com/o30wKYrvXf
— Hanna Hansen (@HannaHansen) December 23, 2025
Bild „Şehitlik-Moschee Berlin“ by cosmonautirussi is licensed under CC BY-SA 2.0.
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Man braucht sich nur Kurzvideos auf Tiktok etc. anzusehen, wo Mädchen ganz begeistert sind, wenn sie auf der Straße von Muslimas vor ihren Läden angesprochen und neu „eingekleidet“ werden, wodurch sich dumme Teenager dann wie Prinzessinnen fühlen – so wird es ihnen auch vermittelt. Dass sie in dieser Form etwas Besonderes sind und auch von Männern dafür bewundert werden.
Die männliche Jugend, die emanzipierte Frauen oft nur noch als „tyrannisch“ wahrnehmen, bei denen sie oft als „Beschützer“ auch nicht mehr punkten können, fühlen sich als Muslime wieder stark und in eine Gruppe eingebunden, wo sie „wertschätzt“ werden und auch sicher später an eine Frau kommen…
Hier wird mit jenen Werten gearbeitet, die wir im Westen nicht mehr schätzen – so einfach ist es. Um „Gott“ oder „Allah“ geht es dabei zuletzt, das merken die Opfer aber nicht…
Wir sind dumm, dumm, dumm….
Auch der ganze woke Kram und Genderismus lässt die Jugend vergessen, was wirklich im Leben zählt.
Es gibt keine gesunde Erotik mehr zwischen den beiden Geschlechtern, nur noch dämlichen Einheitsbrei und törichtes und primitives Geschrei nach „Freiheit“.
Was macht denn wirklich frei? Kann ein Mensch ohne Zugehörigkeit zu einer Gruppe leben? Ohne Wertevorgaben, die ihn als Person wertschätzen? Ich denke nein.
Und überall, wo ein Gott der Liebe und der Wahrheit (der IMMER unsere Freiheit will und uns kein bestimmtes Leben vorschreibt) verhöhnt und vergessen wird, dort nehmen andere seinen Platz ein…
Wer das ist, sehen wir gerade.
Zur „Welle der Empörung“ gegen Frau Hansen hätte die Antwort von Christen eigentlich zu lauten: Danke, aber das interessiert mich eigentlich nicht. ICH feiere Weihnachten oder was ich sonst will und Sie braucht das auch nicht zu kümmern…im Sinne von „Respekt“. Ihre Präsenz ist weniger wichtig, als Sie denken.
So ginge „Toleranz“.
Was bieten die christlichen Kirchen den Jungen außer Geboten und stinkender Moral? Netzwerke? Lebensabschnittspartner? Aufnahme als Erwachsener? Liebe, Hoffnung, Zukunft?
Eh, junge Menschen suchen Halt. Die Religion/Ideologie gibt sie ihnen.
Sie sagen es… eine Kirche, die etwa noch immer faktisch predigt, dass Sex keinen Spaß machen darf und du sogar als verprügelte Frau dich nicht scheiden lassen darfst und jedem Misshandler „verzeihen“ sollst…
Glaubt man der „Kirche“ hat Gott sich geirrt, als er uns die Sexualität gab… keine Verhütung, nur zur Fortpflanzung gedacht. Muslime laufen sogar zum Imam, wenn es im Bett nicht klappt und Kinder werden am laufenden Band produziert. Im Ernstfall Steinigung bei Ehebruch…und andere Nettigkeiten.
So werden Männer von Kindheit an verrückt und brutal gemacht – nicht alle, aber viele.
Was für eine Art „Gott“ ist das? (darf man im Islam nicht fragen).
Aber man will jemanden, der einem Werte vorgibt. Die 10 Gebote würden reichen, wenn man sie der Jugend entsprechend vermitteln und sie mit Hirn „aktualisieren“ würde.
Ich sehe davon leider nichts.
Was aber einzigartig ist am Christentum ist die (Nächsten)liebe – und damit gesunde Selbstliebe, sofern sie richtig verstanden würde.
Und wahr ist der Ausspruch Jesu: „Die Wahrheit wird euch frei machen!“ Finden muss man sie allerdings selbst. Ganz alleine und individuell. Aber das will fast keiner mehr, denn es kann unlustig sein…
Was erwartet man denn auch anderes, wenn an deutschen Schulen der Islam als Weltreligion eingeführt wurde und insbesondere die Kinder die Schahada auswendig lernen müssen und die Sure 1 im Koran.
Einheimische könnten sich ja auch den einstigen, germanischen Göttern zuwenden, wenns denn unbedingt „Götter“ sein müssen. Was brauchen wir einen ausländischen „Gott“, der keiner ist.