Pandemien als Waffe der Diktatur

5. Juni 2024von 5,3 Minuten Lesezeit

Mit der neuen kafkaesken Definition einer „Pandemie“ gesteht die Weltgesundheitsorganisation (WHO) indirekt ein, dass „Pandemien“ keine Naturereignisse sind. Ansonsten könnte man reale Häufungen von Infektionskrankheiten zur Grundlage machen. Es genügt jetzt aber ein „Risiko“ für des Auftreten einer Infektion in mehreren Ländern, um den Katastrophenfall auszurufen. Niemand muss krank sein, um die Welt zum Quarantänegefängnis zu machen. Schöne Neue Welt, die solchen Wahnsinn gebiert!

Spätestens damit sollte es jedem Erdenbewohner klar sein, dass es sich bei einer „Pandemie“ nicht um einen medizinischen Fachausdruck, sondern eine Waffe handelt. Erkannt hat das bereits der Autor Ludwig Börne (1786-1837) anlässlich der erstmaligen Ausrufung einer angeblichen Cholera 1830 in Paris: „Bis das erschrockene Volk wieder zur Besinnung kommt, sind die alten Fesseln neu genietet, die Krankenstube bleibt nach der Genesung das Gefängnis, und zwanzig Jahre Freiheit gehen darüber verloren.“[i] Das 19. Jahrhundert wurde dann zum Jahrhundert der Cholera, weil sich die adeligen Eliten durch die Französische Revolution 1789 und die bürgerliche Emanzipation im Gefolge der Feldzüge Napoleons bedroht sahen. Seither gehörten wiederkehrende Gesundheitsbedrohungen zum Bestandteil der herrschaftlichen Drohkulisse.

Altes Spiel

Schon damals schalteten Gemeinwesen mit der Ausrufung einer Seuchengefahr in den Obrigkeitsmodus. Uniformierte tauchten auf und verfügten Verbote unter Androhung drakonischer Strafen. Bis heute liefern vermeintliche Gesundheitsnotstände eine Begründung für militärische Einsätze gegen die Bevölkerung. „Corona-Generäle“ wurden in Tarnanzügen in Stellung gebracht. Wenn jetzt nicht nur Kranke zum Feindbild werden, sondern alle, die krank werden könnten, ist jeder gemeint. Unter dem Deckmantel eines Gesundheitsschutzes werden wir alle zum Untertanen. Im Unterschied zu den Leibeigenen der Feudalgesellschaft soll jetzt jeder sogar seinen Leib als Eigentum verlieren. Der Impftod wird damit straffrei wie die Ermordung eines Sklaven durch einen Adeligen.

Es war kein Zufall, dass die erste vermeintliche Pandemie ab 1347 in Umlauf gebracht wurde, als die katholische Papstkirche den Anspruch auf alle Erdenbewohner erhoben hatte: „So erklären wir denn, dass alle menschliche Kreatur bei Verlust ihrer Seelen untertan sein muss dem Papst in Rom, und sagen es ihr und bestimmen es.“[ii] In der Folge gab es dann mehr Städte mit Einträgen einer Pest in den Stadtchroniken als tatsächliche Epidemien. Schließlich wurden die Stadtgeschichten – oft rückwirkend – von Mönchen geschrieben und archiviert.

Seit damals gibt es den Schulterschluss zwischen Kirche und weltlichen Herrschern. Der französische König ließ 1348 umgehend ein „Pestgutachten“ anfertigen und verbreiten, obwohl die Gutachter die Krankheit noch gar nicht kannten und nur ein Risiko für das Auftreten von Krankheiten von einem einzigen Mann, dem Papst in Avignon, angekündigt worden war. Auch jetzt soll wieder eine Person ohne medizinische Kenntnisse autorisiert sein, eine Gesundheitsgefahr heraufzubeschwören… Geschichte wiederholt sich zwar nicht, aber sie reimt sich.

Die Vergangenheit hat allerdings auch das Rezept gegen die skrupellose Unterwerfung parat. Ein Leibarzt des böhmischen Königs erklärte: „von der Pest weder zu sprechen, noch an sie zu denken.“[iii] In Böhmen blieb dann die Pest meist aus. Auch in den Folgejahrhunderten sollten Epidemien im heutigen Tschechien seltener als anderswo im Deutschen Reich auftreten. Auch viele autonome Handelsstädte wie Mailand oder Brügge machten nicht mit und blieben pestfrei. Die erste Pest war meist ein Papierereignis für die Geschichtsbücher wie „Covid-19“. In der erweiterten und bebilderten Neuauflage unseres Seuchenklassikers „Hauptsache Panik“ finden sich alle Details.

Gegenmittel

Auf die Blaupause der Pest wird seither zurückgegriffen. Wenn die Glaubwürdigkeit abgenützt war, mussten lediglich Name und Krankheit ausgetauscht werden. Die „Pest“ verschwand im 17. Jahrhundert, um den Pocken Platz zu machen, bevor diese von der Cholera ab 1830 abgelöst wurde. Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist es nun die Grippe, die die Menschen in Schach halten soll: von der „russischen“ zur „spanischen“ Grippe, von der „Hongkong“-Grippe zu „Covid-19“.

Universitäten als vermeintliche Bildungsstätten waren eine wesentliche Voraussetzung, damit der Hoax funktionieren konnte. Das Abendland war bis zum 14. Jahrhundert „zu bäuerlich, zu zersplittert, zu ungebildet, um für intensive Propaganda empfänglich zu sein.“ Erst jetzt „ist es urbanisiert und besitzt eine an Zahl und Bedeutung wachsende, gebildete Elite.“[iv] Die neue Klasse von Akademikern, die als Ersatz für die gebildeten Juden in Stellung gebracht wurde, durchlief weltfremde scholastische Studiengänge geprägt von christlicher Angst und Weltuntergangsstimmung. Nur mit einer gebildeten, immer naturferneren Oberschicht kann eine Gesellschaft durch irrationale Krankheitsängste in Beschlag genommen werden. Staatliche und städtische Ordnungshüter, Geistliche, Ärzte, Juristen und natürlich die psychisch destabilisierten Menschen selbst sorgen dann für den Vollzug der Unterwerfung.

Seit 500 Jahren können wir das Gegenmittel für „Pandemien“ in Etienne de la Boethies „Freiwillige Unterwerfung“ nachlesen: „Was könnte (die Obrigkeit) euch tun, wenn ihr nicht die Hehler der Spitzbuben wäret, die euch ausrauben, die Spießgesellen der Mörder, die euch töten? (…) Seid entschlossen, keine Knechte mehr zu sein und ihr seid frei. Stützt ihr euren Unterdrücker nicht, dann sollt ihr sehen, dass er, wie ein riesiger Koloss, dem man die Unterlage nimmt, in seiner eigenen Schwere zusammenbricht und in Stücke geht.“

[i] Börne L: Briefe aus Paris. 18. Brief; Paris 14. Dezember 1830

[ii][ii] Päpstliche Bulle „Unam Sanctam“ von 1302

[iii] Albich S: Regimen tempore pestilentiae. Prag 1348; zitiert nach: Bergdolt K: Der Schwarze Tod. 4. Auflage; S. 25; C.H. Beck; München 2017

[iv] Delumeau J: Angst im Abendland. Die Geschichte kollektiver Ängste im Europa des 14. bis 18. Jahrhunderts. S. 326; Rowohlt; Reinbek bei Hamburg 1985

Bild „Dictatorship“ by Luigi De Frenza is licensed under CC BY-NC-SA 2.0.

Die in diesem Artikel geäußerten Ansichten spiegeln nicht unbedingt die Ansichten der fixen Autoren von TKP wider. Rechte und inhaltliche Verantwortung liegen beim Autor.

Univ.-Doz.(Wien) Dr. med. Gerd Reuther ist Facharzt für Radiologie, Medizinaufklärer und Medizinhistoriker. Er benannte von Anfang an „Covid-19“ als das, was es war: ein großer Bluff. In inzwischen sechs Büchern setzt er sich kritisch mit der Medizin in Geschichte und Gegenwart auseinander. Ganz aktuell erschien „Hauptsache krank?“ im Engelsdorfer Verlag Leipzig.

Dr. phil. Renate Reuther ist Historikerin und Anglistin. Sie verfasst zahlreiche Bücher und Artikel zur Kulturgeschichte. Zuletzt erschien: „Feste feiern – dann aber richtig!“ im Engelsdorfer Verlag Leipzig.


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11 Kommentare

  1. Sofie Kampulek 9. Juni 2024 um 18:11 Uhr - Antworten

    Die khasarische US Finanzmafia, der geopolitische Planer von Kriegen und Genociden hat – nachdem es mit der Wetter Beeinflussung nicht so recht klappte (Chemtrails)) – die Pandemie als neue Waffe entdeckt.

  2. Karl Schlosser 6. Juni 2024 um 8:34 Uhr - Antworten

    Sehr aufklärerischer Artikel! Das er den ertappten Seuchengläubigen nicht passt ist klar. Nur den Mut nicht verlieren möchte man ihnen zurufen, die Apostel der Krankheiten offenbaren weiter… Ach, wie ist diese ganze Panikmache doch lächerlich! In der Durchschaubarkeit des Manipulationsgespinnstes gleichauf mit Klimabetrug und Kriegswahrheit. Und wozu das alles? Einzig um ein anachronistisches Räubersystem noch ein paar Generationen über die Runden zu bringen!

  3. Jan 5. Juni 2024 um 20:50 Uhr - Antworten

    Man arbeitet an selbstreplizierender mRNA, an „Impfung“ über die Luft, an „Impfung“ durch „Shedding“, an „Impfung“ durch Lebensmittel.

    mRNA-Substanzen sollen in Mensch, Tier und Pflanzen verbracht werden und sich von dort auf andere Spezies übertragen.

    Und die Leute jubeln, die wollen genau das!

    • AthanasiusDerWeise 6. Juni 2024 um 1:17 Uhr - Antworten

      Keine Sorge, dass sie bei einer echten Pandemie durch eine für sie gemachte Impfung ungeschoren davon kommen, das glauben auch nur denkbehinderte Oligarchen und selbsternannte Philantropen. Auch bei diesen wird es im Ernstfall einen kräftigen Aderlass geben. Da nützen auch keine Bunker in Neuseeland oder sonstwo.

    • xbtory 6. Juni 2024 um 8:46 Uhr - Antworten

      Nun, alles halb so schlimm wie uns erzählt wird. Die können nämlich GARNICHTS. Alles was die können, ist uns in Angst jagen und uns mittels psycho-sozio-verhaltens-kommunikationswissenschaftlichen Tricks dumm und fügsam zu halten. DAVOR müssen wir Angst haben.

      Und solche billigen Jakobs wie dieses vielnamige Konzertmedien-Sprachrohr nicht einmal ignorieren ist natürlich das allerbeste.

  4. federkiel 5. Juni 2024 um 15:38 Uhr - Antworten

    Zitat: „Spätestens damit sollte es jedem Erdenbewohner klar sein, dass es sich bei einer „Pandemie“ nicht um einen medizinischen Fachausdruck, sondern eine Waffe handelt.“

    Dazu wären Medien notwendig, die über das Treiben der WHO berichten, und zwar auf der Titelseite bzw. im Hauptabendprogramm, und nicht erst Jahre später in einer Doku, in der die Verwerfungen gezeigt werden. Dazu bäuchte es wenigstens ein paar Politker mit aufrechtem Gang, u.s.w. ..Nachdem das alles nicht der Fall ist, sich nur eine Minderheit für die Vorgänge überhaupt interessiert, können die machen, was sie wollen. Solche Artikel wie obiger, sollten ganz woanders erscheinen, oder an Medien geschickt werden, denn das Publikum hier weiß das eh, mehr oder weniger.

  5. Georg Uttenthaler 5. Juni 2024 um 14:54 Uhr - Antworten

    “Nicht selten ist man gewillt zu vermuten, das das alles nicht wahr sein kann. Geldgier und Dummheit reichen doch eigentlich? Oder doch nicht?…..Geldgier und Dummheit sind nicht konstruktiv genug um eine quasi globale geschickt eingefädelte Bertrugskampagne eines solchen Ausmaßes in kürzester Zeit aufzusetzen, oder doch?.”

    Machtgier und vorsätzliche Schädigungs- Ideologie sind die Triebfedern für ein solches Medizin- Verbrechen. …Dummheit kann ausgeschlossen werden, auch wenn sie sich zur Entlastung darauf berufen werden, denn in diesem Fall wären Untersuchungen und Statistiken nicht verhindert worden.

    Was bleibt, ist Absicht, klar mit Wissen und Wollen, auch mit klarer Tötungsabsicht, also das volle Programm des Strafrechts in Bezug auf Tötungsdelikte und Körperverletzung.

    Sollte sich herausstellen, das Sachverhalte zu Erkrankungen mit Bezug zu Geschlechtsorganen und zu Schwangerschaft vorab bekannt waren und das scheint lt. RKI Files so zu sein, dann erreichen wir Begriffe wie Völkermord §6– Holocaust und Genozid.
    Da diesbezügliche Straftaten keiner Verjährung unterliegen, kann ich das Muffensausen der maßgeblichen Beteiligten in den Genozid- Regierungen gut verstehen.

  6. Publikviewer 5. Juni 2024 um 14:15 Uhr - Antworten

    Die wollen uns töten!

    • I.B. 5. Juni 2024 um 17:08 Uhr - Antworten

      Es könnte sein, dass Sie sterben, auch wenn „die“ Sie nicht töten.

      • rudi fluegl 5. Juni 2024 um 18:42 Uhr

        ???Drohung??? No, na net Erkenntnis??? Hoffnung machen auf ewiges Leben, dass auch sein könnte??? Feststellung, dass es neben „die“, „“die““ auch noch gibt???
        Feststellung, dass die durchaus gewillt sind jemanden zu übersehen???
        Feststellung von Gnadenpotential den „die“ haben????
        Bekanntgabe,dass Sie eingeweihter über „die“ sind???
        Jedenfalls der GRKAZ! Der größte Kryptiker aller Zeiten!

    • Jan 5. Juni 2024 um 20:45 Uhr - Antworten

      Geld machen könnte man auch mit harmlosem Schlangenöl.

Regeln für Kommentare: Bitte bleibt respektvoll - keine Diffamierungen oder persönliche Angriffe. Keine Video-Links. Manche Kommentare werden erst nach Prüfung freigegeben, was gelegentlich länger dauern kann.

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