
Was fehlt beim Gipfel Trump und Xi: Sanktionen, Elektroautos, Technologiekontrollen
Trumps Besuch in Peking brachte zwar bescheidene Vereinbarungen hervor, ließ jedoch die heikelsten Streitpunkte zwischen den USA und China – wie Sanktionen, Technologiekontrollen und Elektroautos – weitgehend ungelöst.
TKP hat berets über die Kommuniqués der beiden Staaten berichtet. Besonders auffallend sind die deutlichen Unterschiede in dne beiden Veröffentlichungen, wie etwa zum Iran:Laut dem US-Text seien beide Seiten seien sich einig, dass Iran niemals Atomwaffen besitzen dürfe. Im chinesischen Text kommt der Iran nicht vor, dafür aber Taiwan umso ausführlicher. Kein Wunder, dass viele Kommentatoren von einem eher negativen Ergebnis für die USA ausgehen.
Auch in anderen Bereichen war Trump wenig erfolgreich. Der Besuch führte zu einer Reihe bescheidener wirtschaftlicher Zusagen und schuf genügend diplomatischen Goodwill, damit beide Seiten von Fortschritten sprechen konnten. Doch unter der Oberfläche blieben die strukturellen Spannungen, die das Verhältnis zwischen den USA und China mittlerweile prägen, weitgehend intakt, wobei die heikelsten Themen entweder ausgeklammert oder gar nicht angesprochen wurden, berichtete CNN.
Die Reibungen, die sich im Laufe eines Jahrzehnts strategischer Rivalität angehäuft haben, zeigten keine Anzeichen einer Entspannung. Zum einen bot Washington keinerlei Zugeständnisse bei seinen Beschränkungen für kritische Mineralien und Halbleiterkomponenten an – Maßnahmen, die die technologische Entwicklung auf beiden Seiten behindert haben und für Peking weiterhin eine Quelle tiefer Frustration darstellen.
Chinesische Elektrofahrzeuge blieben ebenso auf der Stelle. Obwohl Trump zu Beginn des Jahres angedeutet hatte, er sei offen dafür, chinesische Autos auf den US-Markt zu lassen, leisteten US-Gesetzgeber heftigen Widerstand und argumentierten, dieser Schritt würde die heimische Fertigung zerstören und Bedenken hinsichtlich der nationalen Sicherheit aufwerfen.
An beiden Fronten wurden keine Fortschritte vermeldet.
Sanktionen im Rampenlicht, aber nur teilweise
Eine erste Öffnung zeichnete sich ab, nachdem Trump Peking verlassen hatte, als er Reportern an Bord der Air Force One mitteilte, er wäge ab, ob er die Sanktionen gegen chinesische Unternehmen, die iranisches Öl kaufen, aufheben solle, und fügte hinzu, dass eine Entscheidung innerhalb weniger Tage fallen werde. Die Äußerungen bestätigten, dass das Thema erörtert worden war, auch wenn es in den offiziellen Berichten keine herausragende Rolle spielte.
Die Sanktionen gegen den Ölhandel stellen jedoch nur eine Ebene einer weitaus umfassenderen Sanktionsarchitektur dar.
In den Tagen vor Trumps Ankunft hatte Washington neun chinesische und Hongkonger Unternehmen wegen der Lieferung von Waffen und Rohstoffen benannt, die angeblich in Irans Drohnen- und ballistischen Raketenprogrammen verwendet werden. Drei weitere chinesische Firmen wurden sanktioniert, weil sie Satellitenbilder bereitgestellt hatten, die angeblich iranische Angriffe auf US-Streitkräfte ermöglichten. Keine dieser Maßnahmen wurde während des Gipfeltreffens öffentlich angesprochen.
China seinerseits hat seine Unternehmen und Banken angewiesen, die US-Sanktionen gegen fünf chinesische Raffinerien zu ignorieren, wobei es sich auf einen formellen Blockierungsmechanismus berief – den Peking zum ersten Mal aktivierte – und die zugrunde liegenden Maßnahmen als Verstoß gegen das Völkerrecht abtat. Auch dieser rechtliche Konflikt blieb ungelöst.
Unterschiede zum Gipfel 2017
Die Kluft zwischen diesem Gipfel und Trumps Besuch in Peking 2017 war kaum zu übersehen.
Damals begleiteten fast 30 amerikanische Führungskräfte den Präsidenten, es wurden Geschäfte im Wert von über 250 Milliarden Dollar angekündigt und China verpflichtete sich zum Kauf von 300 Boeing-Flugzeugen.
Diese Woche nahmen 17 Führungskräfte teil, und es bliebe unklar, ob es zu Zusagen für Boeing kam.
Der Kontrast spiegelt wider, wie tiefgreifend sich die bilateralen Beziehungen gewandelt haben. Zwei Runden des Handelskriegs, Chinas wachsende wirtschaftliche Selbstständigkeit und die Reifung chinesischer Wettbewerber in Technologie und Fertigung haben den Einfluss der USA stetig geschwächt.
Während die Wirtschaftsdelegation von 2017 anreiste, um Exportverträge unter Dach und Fach zu bringen, schien die diesjährige Gruppe in erster Linie darauf bedacht zu sein, die noch verbleibenden Positionen auf dem chinesischen Markt zu bewahren.
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Trump in China: Getrennte Welten
Es ist nicht viel rausgekommen, freundliche Nasenlöcher und Lippenbekenntnisse.
Nun kommen wieder die div. Deutungen. Ausgrechnet CNN halte ich ja im Bezug auf Trump fur besonders kompetent. Es würde mich also nicht mehr überaschen, wenn man hier bald von OE24 und ORF Analysen brächte.
Es entspricht halt der Tendenz des Blattes.
Auf YT, das ich via Firestick von Amazon sehe, bequem am Fernseher…Alexa macht übrigens manchmal Witze. Ich sagte mal, ich weiß nicht, was ich sonst sagen soll…darauf sie, das geht mir auch oft so…ich dachte, spinn ich? ;-)..kann ich viel erfahren. Ich schau mir verschiedenste Meinungen an, trumpkritisch sind sie alle, aber die rein gehässigen sind für A&F. Von denen erfährt man nix.
Da gibt es nun Experten für Boddylanguage, um herauszufinden, wer von beiden die Macht hat. Man meint übrigens, Xi habe Stützstrümpfe getragen, die ihn streckten und einen Polster unter dem Sitz…das nicht, Xi ist ein Sitzriese, ich kann sowas auch gut beobachten, er hat sehr kurze Beine und einen langen Oberkörper. Trump ist größer, aber er war oft etwas gebeugt. Er ist zu dick. Was der Mensch körperlich aushält, ist sowieso ein Wunder; angeblich ernährt er sich privat von Fastfood und Cola…
Trump sitz relaxed, Xi gestreckt wie auf einem Thron…wie gesagt, er hat einen sehr langen Oberkörper, ähnlich wie zB Kurz. Vom Hintern abwärts gehörte das Gestell zu einem 1.65 m großen Mann…
Nach Abzug dieser Dinge, bleibt dennoch ein Trump, der nicht dominant wirken wollte, was sonst seine Art ist.
Der Experte sieht das auch so. Trump war als Bittsteller gekommen, was ihm nicht recht behagt.
China wird Trump nicht helfen, Hormus zu befreien, denn es kann das Öl dort frei erhalten. Der Iran möchte in Zukunft von Ländern, die er nicht mag, Zoll verlangen…Deutschland legt sicher noch was drauf, denn es ist nicht an preisgünstiger Energie interessiert… und von verbrüderten nichts.
Die USA und Teile des Westens werden das nicht akzeptieren. USA wird Taiwan weiter aufrüsten, China rüstet übrigen auch den Iran auf und zwar mit ikea-artigen Bausätzen für Raketen etc, analog wird das ja auch in der Ukraine gemacht, das auch angeblich selbst Langstreckenraketen zusammenbaut, s. Flamingo, die einfach rosa angemalt wurde, aber britischer Herkunft ist. USA bleibt die Schutzmacht von Taiwan.
Ob Trump die Seltenen Erden kriegt, weiß ich nicht. Noch im Vorjahr hätte er die Chance gehabt, sie gemeinsam mit Putin in Sibirien abzubauen, was er immer wieder verpatzte, da er immer wieder auf Graham und Kellogg gehört hat. Dieses permanente Hin und Her war extrem irr..itierend. jetzt zB dürfte er auch vergessen haben, was in Alaska ausgemacht war. Putin möchte Gebiete zurückgeben und dafür den restlichen Donbass haben. Trump sagt, das war nicht vereinbart. Doch, ich erinnere mich. Nun, Russland soll doch die eroberten Gebiete behalten und den Zipfel vom Donbass kriegt es eben nicht. Ich bin für ein Einfrieren an der jetzigen Frontlinie. Bitte, schließt endlich Frieden.
Ja, Analysten meinten, die USA griffen dieses WE wieder an. Weiß gar nicht, ist wohl noch nix passiert. Die Börsen haben jedenfalls schon mal geschlossen…
@Seefahrt wieder groß im Kommen…gestern dachte ich, ich liebte als Kind Piratenfilme, aber wie die alle heißen? Siehe da, auf YT wurde mir einer empfohlen, ohne dass ich gefragt hätte (mein System kann mittlerweile Gedanken lesen :-), den ich gar nicht kannte…uralt, mit Victor Mature, der so jung war, dass man ihn fast nicht erkennen konnte, auf Deutsch, coloriert, „Piraten“ oder „Überfall auf die Olive Branch“, ein Handelsschiff, das durchaus bewaffnet und mit Kanonen bestückt war…da dachte ich, „Die schwarze Perle“ war auch toll. Gibt es nicht bei Amazon de. All the brothers were vailent auch nicht. Ich ging zum .com. Dort gab es noch 2 DVDs. Eine davon ist jetzt an mich unterwegs. Andere Piratenfilme gibt es mit Flynn und Tyrone Power, auch mit Quinn habe ich einen in Erinnerung, dann natürlich Sir Francis Drake, Pirat der Königin, Seewolf…das Genre ist ja recht umfangreich. Nach der jetzigen Entwicklung könnten wieder neue Filme hinzukommen. Ja, warum bewaffnen sich Handelsschiffe nicht mehr wie früher? Haha, vielleicht mit einem Patriot Mini Raketenabwehrsystem…
PS: Segelschiffe sind was Wunderschönes…man sollte wieder Segelschiffe bauen…
Oh…
Trump warnt Taiwan nach dem Gipfeltreffen mit Xi vor Unabhängigkeitsbestrebungen
„Wir wollen keine Kriege führen, und wenn Sie es so halten, wie es ist, denke ich, dass China damit einverstanden sein wird, sagte” Trump in einem Interview gegenüber Fox News’ Bret Baier.
“Aber wir sehen nicht jemanden, der sagt, ‘lasst uns unabhängig werden, weil die Vereinigten Staaten uns unterstützen.“ Insiderpapier
@Alexa, belauscht die mich? Sie ist ja an sich abgeschaltet…kaum bin ich nicht da aber YT läuft weiter, kommt wieder Dr. Ziegler, der Philosoph, den sie mir auch in der Nacht enspielt, wenn ich schlafe. Ich habe schon 1000x gesagt, dass ich ihn liebe…nun gerade Camus in 60 Minuten, aber am witzigsten finde ich Schopenhauer, schon in meiner Schulzeit war mir klar, ich bin die Reinkarnation von dem… Jetzt wurde mir zugespielt..
https://www.lyricsondemand.com/leo_sayer/more_than_i_can_say
;-)
Ich unterschreibe folgende Aussage eines Yohutubers:
Man hat die Differenzen nur gemanagt aber nicht gelöst.
Alles in allem für die USA ein Reinfall und etliche „diplomatische Nuancen“, die kolportiert werden. Wenn diese Berichte zutreffen, dann hat China den USA mit einem freundlichen Lächeln gezeigt, wer der Herr im Hause ist.
Das erste Interview Trumps zum Besuch hätte ich mehrmals anhören müssen, um in dem Geschwafel einen Sinn zu finden. Eigenartige Gedankengänge, erinnern an Sleepy Joe….
Mein Favorit: China wäre dankbar gewesen, dass die USA den chinesischen Interessen diene und helfe, den Iran A-Waffen-frei zu halten, weil dadurch jetzt auch China weniger Angst vor dem Iran haben muss.
Wenn einmal die Lügen so schlecht sind, dann ist das Ende nah. Sehr nah.
Das Bild vom Empfang in der „New York Times“ spricht Bände: Ähnlich wie die Europäer damals beim Besuch bei Trump wirken jetzt die US-Kriegstreiber bei Xi in China wie Schulbuben, die Schlimmeres angestellt haben..
Auf ihrem Abenteuerspielplatz in Westasien setzen sich deshalb sukzessive immer klarer andere ungeschriebene Gesetze durch.
Die chinesische Führung weiß das, weil sie die Entwicklung – etwa über die Entspannung zwischen dem Iran und Saudi-Arabien- aktiv vorangetrieben hat.
Und EU-Europa? Wenn es die Beziehungen zu Russland wieder aufnimmt, wird es auch von China sicher mehr respektiert werden.
Statt doppelter Demütigung über die Bande der USA mehrfache Achtung über direkte Wege in Eurasien.